| Geburtsdatum | 12.04.1989 |
|---|---|
| Alter | 37 |
| Nat. |
Schweiz |
| Größe | 1,79m |
| Vertrag bis | - |
| Position | Linksaußen |
| Fuß | links |
| Akt. Verein | Karriereende |
Leistungsdaten:
Valentin Stocker [14]
Dieser Beitrag wurde zuletzt von PES am 18.05.2014 um 15:48 Uhr bearbeitet Kleines Interview mit unserem Schweizer Neuzugang.
Er kann ein Spiel behutsam, lenkend aufbauen. Basel wird nicht durch Konterspiel Meister. Dh. wir haben endlich mal eine Alternative, wenn wir mal das Spiel machen müssen! (was vermutlich nächste Saison nicht seltener als diese zutreffen wird)
Was zudem sehr sehr toll ist (einer unserer Riesenschwachpunkte in dieser Saison!):
Er kann ein Spiel behutsam, lenkend aufbauen. Basel wird nicht durch Konterspiel Meister. Dh. wir haben endlich mal eine Alternative, wenn wir mal das Spiel machen müssen! (was vermutlich nächste Saison nicht seltener als diese zutreffen wird)
Naja, Aufbau ist nicht wirklich seine Stärke, Er ist schon viel eher der Konterspieler, als der Aufbauer. Er ist zwar nicht der Schnellste, aber er verhält sich meist sehr intelligent, ist stark im Timing und im Direktspiel. So wie Gladbach mit Reus gespielt hat, das ist auch Stockers Spielstil. Basel machte in der Schweizer Meisterschaft in den letzten zwei Jahren sehr viele Tore auf Konter. Sie waren in sehr vielen Spielen nicht die spielbestimmende Mannschaft, aber im Durchschnitt über eine Saison hinweg einfach mit der grösseren Qualität und Ausgeglichenheit, gerade in den beiden Strafräumen.
Erstmal ist Stocker natürlich ein starker Transfer von Hertha. Stocker ist Stammspieler in der Schweizer Nationalmannschaft. Das ist man heutzutage nicht einfach so. Lustenberger beispielsweise ist meilenweit von sowas entfernt, hat bis dato ja immer noch keinen einzigen Einsatz für die Schweiz machen können, und hätte auch ohne Verletzung nur sehr geringe Chancen gehabt, überhaupt allenfalls vielleicht als Lückenbüsser an die WM mitkommen zu dürfen.
Stockers Stärke ist sein Zug zum Tor. Ausserdem ist er technisch sehr stark und für mich der einzige richtige One Touch-Fussballer der Schweiz. Dies auch weil er seine Aktionen gut vorbereitet und mit dem Körper richtig zum Ball steht, so dass er ihn direkt zu einem abschlussbereiten Mitspieler weiterleiten oder selbst direkt abschliessen kann. Im Strafraum gibt es aus der Schweiz keinen besseren.
Das die positive Seite: negativ muss man erwähnen, dass er seit 12-18 Monaten die frühere Spritzigkeit eingebüsst hat. In der Saison 13-14 spielte er relativ weit unter seinem früheren Level. Woran das liegt, weiss ich nicht. Der Stocker, wie er früher war, wäre auch in der Bundesliga ein Topspieler. Der Stocker der Saison 13-14 ist bestenfalls leicht gehobener Durchschnitt. Diese Einschätzung klingt nun vielleicht auf den ersten Blick etwas seltsam, wenn man einfach nur auf die Skorerstatistik schaut. Die guten Skorerwerte der abgelaufenen Saison sind aber nicht ein Produkt einer guten Form, sondern davon, dass er so häufig wie nie zuvor vorne im Zentrum eingesetzt wurde (früher fast immer auf links), und ausserdem hatte Taktikfuchs Yakin ein paar Spielzüge einstudieren lassen, die immer wieder funktionierten und aufgingen.
Durch diese Spielzüge war man dem Gegner immer wieder einen Schritt voraus. Und wenn Stocker mal die Chance zum skoren hat, dann nutzt er sie normalerweise auch - wie gesagt: kein anderer Schweizer Spieler ist so kaltblütig in der Offensive - aber seine individuelle Verfassung in Bezug auf Spritzigkeit ist im Vergleich zu früher stark verbesserungswürdig, und das ist gerade in einem neuen Team, wo die offensiven Abläufe noch nicht so eingespielt sind, wie in der Vergangenheit jahrelang beim FCB, sehr wichtig.
Oh-oh, für unsere "Blick-Zeitung" ein gewaltiger Affront 
Bin gespannt, wie sich der Vale bei euch schlägt...
Jemand eine Ahnung?
Stocker, 25-maliger Nationalspieler für die Schweiz, traf am vergangenen Wochenende beim 6:0 von Herthas U23 gegen Auerbach. Er zeigte mehrfach, wo seine Stärken liegen: Seine Schnelligkeit, wenn er ein wenig Raum hat, er ist passsicher. Alles Qualitäten, die Hertha am Sonnabend gegen einen erwartet dominanten Gegner Bayer Leverkusen gut gebrauchen kann, um sich zu befreien und selbst offensiv zu werden. Stocker spielt auch verbal den sicheren Pass: "Ich versuche, mich im Training anzubieten, dann muss der Trainer entscheiden."
Obwohl Stocker bei Hertha derzeit keine Rolle spielt, nominierte ihn Petkovic fürs Länderspiel gegen England (8.9.). Der Coach: „Ich wollte ein Zeichen setzen und zeigen, dass er nicht abgeschrieben ist. Dass ich auch hinter ihm stehe, wenn es mal nicht hundertprozentig läuft.“ Würde sich Stocker sicher auch von Luhukay wünschen…
Eigentlich sollte Stocker nach der Länderspiel-Pause reif für die Liga sein. "Wir hätten Valentin gern in diesen 14 Tagen zum Training in Berlin gehabt", sagte Preetz. "Aber die Einladung zur Nationalmannschaft ist gut fürs Selbstbewusstsein." Nur hoffen sie in Berlin, dass Petkovic das Vertrauen gibt, das er lautstark von Hertha einfordert – und Stocker gegen England aufstellt.
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