Unsere aktuelle Situation
13.07.2020 - 18:16 Uhr
18.05.2026 - 13:37 Uhr
Kritik ist meistens subjektiv und noch ist es in diesem Land erlaubt eine eigene Meinung zu haben und diese zu vertreten. Das diese sich oft nicht mit der Meinung anderer deckt liegt in der Natur der Dinge. Kritik kann ,wenn sie sachlich und fundiert vorgetragen wird, etwas bewirken. Meiner Meinung nach kann ich etwas/jemanden aber nur objektiv kritisieren wenn ich die entsprechende Expertise habe. Und bei allem Respekt, wer in diesem Forum hat die? Warum also sollte sich ein "Funktionsträger" des Vereins das hier alles durchlesen oder ,viel mehr noch ,danach handeln?
Offensichtlich ist das Thema Profifußball sehr komplex und es gibt keine Blaupause zum Thema Kaderzusammenstellung und Trainerwahl. Ich würde meinen das etwa die Hälfte der Profivereine mit ihren Erwartungen daneben lagen. Es wurde mit Überzeugung und bestem Wissen und Gewissen am Kader gearbeitet und am Ende hat man sein Ziel verfehlt oder ist gar abgestiegen so wie Aue ,Ulm oder Fortuna gestern. Mit anderen Worten haben die Vereinsverantwortlichen in der hälfte der Fälle keine Ahnung von dem was Sie tagtäglich tun? Oder braucht es doch ein bisschen mehr Wissen und manchmal auch eine Portion Glück und natürlich das nötige Kleingeld um erfolgreich zu sein? Wer weiß das? Und selbst wenn es alle wissen warum passieren diese Fehleinschätzungen immer wieder? Aus diesen Gründen würde ich die ständige destruktive Kritik ein Stück weit als respektlos bezeichnen.
Wie gesagt ,jeder soll seine Meinung vertreten dürfen und Kritik üben. Aber bitte immer fair bleiben.
Offensichtlich ist das Thema Profifußball sehr komplex und es gibt keine Blaupause zum Thema Kaderzusammenstellung und Trainerwahl. Ich würde meinen das etwa die Hälfte der Profivereine mit ihren Erwartungen daneben lagen. Es wurde mit Überzeugung und bestem Wissen und Gewissen am Kader gearbeitet und am Ende hat man sein Ziel verfehlt oder ist gar abgestiegen so wie Aue ,Ulm oder Fortuna gestern. Mit anderen Worten haben die Vereinsverantwortlichen in der hälfte der Fälle keine Ahnung von dem was Sie tagtäglich tun? Oder braucht es doch ein bisschen mehr Wissen und manchmal auch eine Portion Glück und natürlich das nötige Kleingeld um erfolgreich zu sein? Wer weiß das? Und selbst wenn es alle wissen warum passieren diese Fehleinschätzungen immer wieder? Aus diesen Gründen würde ich die ständige destruktive Kritik ein Stück weit als respektlos bezeichnen.
Wie gesagt ,jeder soll seine Meinung vertreten dürfen und Kritik üben. Aber bitte immer fair bleiben.
18.05.2026 - 23:47 Uhr
Zitat von essdee68
Kritik ist meistens subjektiv und noch ist es in diesem Land erlaubt eine eigene Meinung zu haben und diese zu vertreten. Das diese sich oft nicht mit der Meinung anderer deckt liegt in der Natur der Dinge. Kritik kann ,wenn sie sachlich und fundiert vorgetragen wird, etwas bewirken. Meiner Meinung nach kann ich etwas/jemanden aber nur objektiv kritisieren wenn ich die entsprechende Expertise habe. Und bei allem Respekt, wer in diesem Forum hat die? Warum also sollte sich ein "Funktionsträger" des Vereins das hier alles durchlesen oder ,viel mehr noch ,danach handeln?
Kritik ist meistens subjektiv und noch ist es in diesem Land erlaubt eine eigene Meinung zu haben und diese zu vertreten. Das diese sich oft nicht mit der Meinung anderer deckt liegt in der Natur der Dinge. Kritik kann ,wenn sie sachlich und fundiert vorgetragen wird, etwas bewirken. Meiner Meinung nach kann ich etwas/jemanden aber nur objektiv kritisieren wenn ich die entsprechende Expertise habe. Und bei allem Respekt, wer in diesem Forum hat die? Warum also sollte sich ein "Funktionsträger" des Vereins das hier alles durchlesen oder ,viel mehr noch ,danach handeln?
Du schreibst sicher einiges Wahres. Zustimmung! Aber durchlesen werden Funktionsträger unseren Sermon sicher nicht!
Es triffst aber leider nicht nicht DAS, was ich eigentlich deutlich anspreche. Ich vermisse hier einen
wirklichen Austausch zu einzelnen Aspekten. Es geht auch nicht um meine Beiträge. Kaum einer geht
auf den anderen ein, sondern haut einen komplett anderen Aspekt raus.
Darüber habe ich geschrieben! Gelungene Kommunikation oder Diskussion läuft nach anderen
Gesetzen ab.
Ganz nebenbei, reiner Schulterschluss im Verdrängen von OBJEKTIV erkennbaren
FEHLEINSCHÄTZUNGEN hilft dem Verein NULL!
Und die meisten Kritikpunkte haben durchaus OBJEKTIVEN faktischen Inhalt!!!
Nur das macht auch Sinn es anzusprechen! Alles andere sind die MEINUNGEN, die jeder so darstellen kann wie es ihm Spaß macht. In diesem Bereich gibt es tatsächlich eine riesige Bandbreite " individueller Wahrheiten". Aber dazu lese ich HIER nur additive fast isolierte Gedankensplitter ohne FEEDBACK mit inhaltlicher Auseinandersetzung dazu.
Und EXPERTISE ?! Du beschreibst selbst, dass selbst die Funktionsträger in den Vereinen nur durc
DAS WAS AUF DEM RASEN ERREICHT WIRD " EXPERTISE" objektivieren kannst.
- Versprechungen können gehalten werden ... oder auch nicht,
- Anforderungsprofile können beschrieben werden ...oder auch nicht,
- Man kann aus FEHLERN lernen... oder auch nicht
- Und man kann Selbstkritik üben und dadurch Vertrauen bei den Fans gewinnen ...oder auch nicht
- Man kann als DORFVEREIN sich öffnende CHANCEN NUTZEN und sogar BUNDESLIGA spielen (SVE)
..... oder in einem ganzen Konstrukt von geballten FEHLEINSCHÄTZUNGEN FAKTEN schaffen die
man auch ohne Expertise treffsicher erkennen kann!
Und selbst wenn es alle wissen warum passieren diese Fehleinschätzungen immer wieder? Aus diesen Gründen würde ich die ständige destruktive Kritik ein Stück weit als respektlos bezeichnen.
Wie gesagt ,jeder soll seine Meinung vertreten dürfen und Kritik üben. Aber bitte immer fair bleiben.
Was soll an der Kritik RESPEKTLOS sein? Wie gesagt ,jeder soll seine Meinung vertreten dürfen und Kritik üben. Aber bitte immer fair bleiben.
Ansonsten bin ich bei deinen Schlussworten bei dir!
19.05.2026 - 15:39 Uhr
Das Problem vieler Vereine liegt darin, dass es an einer langfristig orientierten Strategie fehlt. Außerdem fehlt es häufig auch an der Resilienz, um Krisensituationen oder auch einen Abstieg kompensieren zu können.
Man kann beim SVWW sicherlich vieles kritisieren, aber mein Eindruck ist, dass Markus Hankammer sowohl strategisch als auch in Sachen Resilienz eine klare Linie verfolgt. Die aktuell kommunizierte Strategie der Kaderverkleinerung geht wohl auch in diese Richtung. Im aktuellen schwierigen, wirtschaftlichen Umfeld und bei dem eher bescheidenen Zuschauerschnitt, ist die Kadnerreduzierung unter finanziellen Gründen sicher nachvollziehbar.
Die Kadergröße ist auch so eine Philosophiefrage. Aus meiner Sicht sollte man als Drittligist ohne Mehrfachbelastungen immer mehr in die Qualität als in die Quantität des Kaders investieren und Ergänzungsspieler dann bevorzugt aus dem eigenen Nachwuchs rekrutieren.
Der Kardinalfehler der letzten Jahre war der unnötige Abstieg 2024. Ein eher kurzfristig denkendes Präsidium bzw. Management, hätte dann wohl alles auf die Karte Wiederaufstieg gesetzt, um zum Jubiläum wieder in der 2. Bundesliga zu spielen. Beim SVWW hat man sich anscheinend bewusst dagegen entschieden und geht wieder den Weg der kontinuierlichen Weiterentwicklung. Diese grundsätzlich eher vorsichtige Strategie hat m.E. dazu beigetragen, dass der SVWW sich nachhaltig im Profifußball etabliert hat. Das ist durchaus ein großer Erfolg angesichts der Startbedingungen und Möglichkeiten des Vereins.
Wenn ich lese, welchen Kraftakt der Aufstieg in die 1. Bundesliga für Elversberg bedeutet, muss man sich tatsächlich fragen, ob es das wert ist. Jedenfalls bezweifle ich, dass sich ein Verein mit dieser Infrastruktur in der heutigen Zeit nachhaltig in der 1. Bundesliga halten kann, selbst wenn sportlich noch so gute Arbeit geleistet wird. Das funktioniert nur mit ganz großem Geld und mit der Gefahr, dass man die eigentliche Identität des Vereins ein Stück weit aufgibt (siehe Hoffenheim oder Leipzig).
Im Kleinen musste Wehen diesen Weg mit dem Umzug nach Wiesbaden auch gehen, was bis heute offene Wunden verursacht hat. Ich hatte gerade dieser Tage wieder eine lange Diskussion mit einem früheren Wehen-Anhänger, der sich - wie viele andere auch - bis heute nicht mit dem SVWW identifizieren kann. Das ist ein Prozess, der noch viele Jahre dauern wird. Mein Eindruck ist zumindest, dass für viele junge Fußballfans/Familien in Wiesbaden/Taunusstein inzwischen der SVWW die erste Anlaufstelle ist. Bis sich daraus allerdings eine tragende, breite Fankultur entwickelt, werden noch einige Jahre vergehen.
Meines Erachtens wird mit dem mantrahaften Wiederholen, dass das eigentliche Ziel die 2. Bundesliga ist, eine falsche Erwartungshaltung geschaffen, womit man auch potentielle Fans vom Stadionbesuch abhält. Frei nach dem Motto: es ist nur 3. Liga, lohnt sich nicht. Der Stadionbesuch muss attraktiv sein, dann kommen auch mehr Zuschauer in der 3. Liga. Das betont Tobias Keller ja ständig. Dazu MUSS aber auch die Mannschaft attraktiven Fußball spielen. Dafür liegt die Verantwortung bei der sportlichen Leitung, dem Trainer und nicht zuletzt bei der Mannschaft. Außerdem brauchst du dafür auch zwei, drei Spieler im Kader, deren Spielweise begeistern kann. Letzteres hat uns diese Saison völlig gefehlt.
Wenn man sich das voraussichtliche Starterfeld in der kommenden Saison ansieht, ist die Attraktivität der Vereine in der 3. Liga im Vergleich zur 2. Bundesliga nicht unbedingt schlechter, einmal abgesehen von den beiden zweiten Mannschaften. Wenn die Diskrepanz in den Fernsehgeldern zwischen 2. und 3. Liga nicht so groß wäre, könnte man sich daher durchaus auch in der 3. Liga einrichten, um langfristig an der Entwicklung zu arbeiten.
Man kann beim SVWW sicherlich vieles kritisieren, aber mein Eindruck ist, dass Markus Hankammer sowohl strategisch als auch in Sachen Resilienz eine klare Linie verfolgt. Die aktuell kommunizierte Strategie der Kaderverkleinerung geht wohl auch in diese Richtung. Im aktuellen schwierigen, wirtschaftlichen Umfeld und bei dem eher bescheidenen Zuschauerschnitt, ist die Kadnerreduzierung unter finanziellen Gründen sicher nachvollziehbar.
Die Kadergröße ist auch so eine Philosophiefrage. Aus meiner Sicht sollte man als Drittligist ohne Mehrfachbelastungen immer mehr in die Qualität als in die Quantität des Kaders investieren und Ergänzungsspieler dann bevorzugt aus dem eigenen Nachwuchs rekrutieren.
Der Kardinalfehler der letzten Jahre war der unnötige Abstieg 2024. Ein eher kurzfristig denkendes Präsidium bzw. Management, hätte dann wohl alles auf die Karte Wiederaufstieg gesetzt, um zum Jubiläum wieder in der 2. Bundesliga zu spielen. Beim SVWW hat man sich anscheinend bewusst dagegen entschieden und geht wieder den Weg der kontinuierlichen Weiterentwicklung. Diese grundsätzlich eher vorsichtige Strategie hat m.E. dazu beigetragen, dass der SVWW sich nachhaltig im Profifußball etabliert hat. Das ist durchaus ein großer Erfolg angesichts der Startbedingungen und Möglichkeiten des Vereins.
Wenn ich lese, welchen Kraftakt der Aufstieg in die 1. Bundesliga für Elversberg bedeutet, muss man sich tatsächlich fragen, ob es das wert ist. Jedenfalls bezweifle ich, dass sich ein Verein mit dieser Infrastruktur in der heutigen Zeit nachhaltig in der 1. Bundesliga halten kann, selbst wenn sportlich noch so gute Arbeit geleistet wird. Das funktioniert nur mit ganz großem Geld und mit der Gefahr, dass man die eigentliche Identität des Vereins ein Stück weit aufgibt (siehe Hoffenheim oder Leipzig).
Im Kleinen musste Wehen diesen Weg mit dem Umzug nach Wiesbaden auch gehen, was bis heute offene Wunden verursacht hat. Ich hatte gerade dieser Tage wieder eine lange Diskussion mit einem früheren Wehen-Anhänger, der sich - wie viele andere auch - bis heute nicht mit dem SVWW identifizieren kann. Das ist ein Prozess, der noch viele Jahre dauern wird. Mein Eindruck ist zumindest, dass für viele junge Fußballfans/Familien in Wiesbaden/Taunusstein inzwischen der SVWW die erste Anlaufstelle ist. Bis sich daraus allerdings eine tragende, breite Fankultur entwickelt, werden noch einige Jahre vergehen.
Meines Erachtens wird mit dem mantrahaften Wiederholen, dass das eigentliche Ziel die 2. Bundesliga ist, eine falsche Erwartungshaltung geschaffen, womit man auch potentielle Fans vom Stadionbesuch abhält. Frei nach dem Motto: es ist nur 3. Liga, lohnt sich nicht. Der Stadionbesuch muss attraktiv sein, dann kommen auch mehr Zuschauer in der 3. Liga. Das betont Tobias Keller ja ständig. Dazu MUSS aber auch die Mannschaft attraktiven Fußball spielen. Dafür liegt die Verantwortung bei der sportlichen Leitung, dem Trainer und nicht zuletzt bei der Mannschaft. Außerdem brauchst du dafür auch zwei, drei Spieler im Kader, deren Spielweise begeistern kann. Letzteres hat uns diese Saison völlig gefehlt.
Wenn man sich das voraussichtliche Starterfeld in der kommenden Saison ansieht, ist die Attraktivität der Vereine in der 3. Liga im Vergleich zur 2. Bundesliga nicht unbedingt schlechter, einmal abgesehen von den beiden zweiten Mannschaften. Wenn die Diskrepanz in den Fernsehgeldern zwischen 2. und 3. Liga nicht so groß wäre, könnte man sich daher durchaus auch in der 3. Liga einrichten, um langfristig an der Entwicklung zu arbeiten.
20.05.2026 - 15:21 Uhr
Der Post hätte schon der Auszahlung der TV Gelder und der Spielerverkäufe kommen sollen.
Dem gibts nicht hinzufügen!
Dem gibts nicht hinzufügen!
20.05.2026 - 18:23 Uhr
Zitat von xxxx2000
Das Problem vieler Vereine liegt darin, dass es an einer langfristig orientierten Strategie fehlt. Außerdem fehlt es häufig auch an der Resilienz, um Krisensituationen oder auch einen Abstieg kompensieren zu können.
Man kann beim SVWW sicherlich vieles kritisieren, aber mein Eindruck ist, dass Markus Hankammer sowohl strategisch als auch in Sachen Resilienz eine klare Linie verfolgt. Die aktuell kommunizierte Strategie der Kaderverkleinerung geht wohl auch in diese Richtung. Im aktuellen schwierigen, wirtschaftlichen Umfeld und bei dem eher bescheidenen Zuschauerschnitt, ist die Kadnerreduzierung unter finanziellen Gründen sicher nachvollziehbar.
Die Kadergröße ist auch so eine Philosophiefrage. Aus meiner Sicht sollte man als Drittligist ohne Mehrfachbelastungen immer mehr in die Qualität als in die Quantität des Kaders investieren und Ergänzungsspieler dann bevorzugt aus dem eigenen Nachwuchs rekrutieren.
Der Kardinalfehler der letzten Jahre war der unnötige Abstieg 2024. Ein eher kurzfristig denkendes Präsidium bzw. Management, hätte dann wohl alles auf die Karte Wiederaufstieg gesetzt, um zum Jubiläum wieder in der 2. Bundesliga zu spielen. Beim SVWW hat man sich anscheinend bewusst dagegen entschieden und geht wieder den Weg der kontinuierlichen Weiterentwicklung. Diese grundsätzlich eher vorsichtige Strategie hat m.E. dazu beigetragen, dass der SVWW sich nachhaltig im Profifußball etabliert hat. Das ist durchaus ein großer Erfolg angesichts der Startbedingungen und Möglichkeiten des Vereins.
Wenn ich lese, welchen Kraftakt der Aufstieg in die 1. Bundesliga für Elversberg bedeutet, muss man sich tatsächlich fragen, ob es das wert ist. Jedenfalls bezweifle ich, dass sich ein Verein mit dieser Infrastruktur in der heutigen Zeit nachhaltig in der 1. Bundesliga halten kann, selbst wenn sportlich noch so gute Arbeit geleistet wird. Das funktioniert nur mit ganz großem Geld und mit der Gefahr, dass man die eigentliche Identität des Vereins ein Stück weit aufgibt (siehe Hoffenheim oder Leipzig).
Im Kleinen musste Wehen diesen Weg mit dem Umzug nach Wiesbaden auch gehen, was bis heute offene Wunden verursacht hat. Ich hatte gerade dieser Tage wieder eine lange Diskussion mit einem früheren Wehen-Anhänger, der sich - wie viele andere auch - bis heute nicht mit dem SVWW identifizieren kann. Das ist ein Prozess, der noch viele Jahre dauern wird. Mein Eindruck ist zumindest, dass für viele junge Fußballfans/Familien in Wiesbaden/Taunusstein inzwischen der SVWW die erste Anlaufstelle ist. Bis sich daraus allerdings eine tragende, breite Fankultur entwickelt, werden noch einige Jahre vergehen.
Meines Erachtens wird mit dem mantrahaften Wiederholen, dass das eigentliche Ziel die 2. Bundesliga ist, eine falsche Erwartungshaltung geschaffen, womit man auch potentielle Fans vom Stadionbesuch abhält. Frei nach dem Motto: es ist nur 3. Liga, lohnt sich nicht. Der Stadionbesuch muss attraktiv sein, dann kommen auch mehr Zuschauer in der 3. Liga. Das betont Tobias Keller ja ständig. Dazu MUSS aber auch die Mannschaft attraktiven Fußball spielen. Dafür liegt die Verantwortung bei der sportlichen Leitung, dem Trainer und nicht zuletzt bei der Mannschaft. Außerdem brauchst du dafür auch zwei, drei Spieler im Kader, deren Spielweise begeistern kann. Letzteres hat uns diese Saison völlig gefehlt.
Wenn man sich das voraussichtliche Starterfeld in der kommenden Saison ansieht, ist die Attraktivität der Vereine in der 3. Liga im Vergleich zur 2. Bundesliga nicht unbedingt schlechter, einmal abgesehen von den beiden zweiten Mannschaften. Wenn die Diskrepanz in den Fernsehgeldern zwischen 2. und 3. Liga nicht so groß wäre, könnte man sich daher durchaus auch in der 3. Liga einrichten, um langfristig an der Entwicklung zu arbeiten.
Das Problem vieler Vereine liegt darin, dass es an einer langfristig orientierten Strategie fehlt. Außerdem fehlt es häufig auch an der Resilienz, um Krisensituationen oder auch einen Abstieg kompensieren zu können.
Man kann beim SVWW sicherlich vieles kritisieren, aber mein Eindruck ist, dass Markus Hankammer sowohl strategisch als auch in Sachen Resilienz eine klare Linie verfolgt. Die aktuell kommunizierte Strategie der Kaderverkleinerung geht wohl auch in diese Richtung. Im aktuellen schwierigen, wirtschaftlichen Umfeld und bei dem eher bescheidenen Zuschauerschnitt, ist die Kadnerreduzierung unter finanziellen Gründen sicher nachvollziehbar.
Die Kadergröße ist auch so eine Philosophiefrage. Aus meiner Sicht sollte man als Drittligist ohne Mehrfachbelastungen immer mehr in die Qualität als in die Quantität des Kaders investieren und Ergänzungsspieler dann bevorzugt aus dem eigenen Nachwuchs rekrutieren.
Der Kardinalfehler der letzten Jahre war der unnötige Abstieg 2024. Ein eher kurzfristig denkendes Präsidium bzw. Management, hätte dann wohl alles auf die Karte Wiederaufstieg gesetzt, um zum Jubiläum wieder in der 2. Bundesliga zu spielen. Beim SVWW hat man sich anscheinend bewusst dagegen entschieden und geht wieder den Weg der kontinuierlichen Weiterentwicklung. Diese grundsätzlich eher vorsichtige Strategie hat m.E. dazu beigetragen, dass der SVWW sich nachhaltig im Profifußball etabliert hat. Das ist durchaus ein großer Erfolg angesichts der Startbedingungen und Möglichkeiten des Vereins.
Wenn ich lese, welchen Kraftakt der Aufstieg in die 1. Bundesliga für Elversberg bedeutet, muss man sich tatsächlich fragen, ob es das wert ist. Jedenfalls bezweifle ich, dass sich ein Verein mit dieser Infrastruktur in der heutigen Zeit nachhaltig in der 1. Bundesliga halten kann, selbst wenn sportlich noch so gute Arbeit geleistet wird. Das funktioniert nur mit ganz großem Geld und mit der Gefahr, dass man die eigentliche Identität des Vereins ein Stück weit aufgibt (siehe Hoffenheim oder Leipzig).
Im Kleinen musste Wehen diesen Weg mit dem Umzug nach Wiesbaden auch gehen, was bis heute offene Wunden verursacht hat. Ich hatte gerade dieser Tage wieder eine lange Diskussion mit einem früheren Wehen-Anhänger, der sich - wie viele andere auch - bis heute nicht mit dem SVWW identifizieren kann. Das ist ein Prozess, der noch viele Jahre dauern wird. Mein Eindruck ist zumindest, dass für viele junge Fußballfans/Familien in Wiesbaden/Taunusstein inzwischen der SVWW die erste Anlaufstelle ist. Bis sich daraus allerdings eine tragende, breite Fankultur entwickelt, werden noch einige Jahre vergehen.
Meines Erachtens wird mit dem mantrahaften Wiederholen, dass das eigentliche Ziel die 2. Bundesliga ist, eine falsche Erwartungshaltung geschaffen, womit man auch potentielle Fans vom Stadionbesuch abhält. Frei nach dem Motto: es ist nur 3. Liga, lohnt sich nicht. Der Stadionbesuch muss attraktiv sein, dann kommen auch mehr Zuschauer in der 3. Liga. Das betont Tobias Keller ja ständig. Dazu MUSS aber auch die Mannschaft attraktiven Fußball spielen. Dafür liegt die Verantwortung bei der sportlichen Leitung, dem Trainer und nicht zuletzt bei der Mannschaft. Außerdem brauchst du dafür auch zwei, drei Spieler im Kader, deren Spielweise begeistern kann. Letzteres hat uns diese Saison völlig gefehlt.
Wenn man sich das voraussichtliche Starterfeld in der kommenden Saison ansieht, ist die Attraktivität der Vereine in der 3. Liga im Vergleich zur 2. Bundesliga nicht unbedingt schlechter, einmal abgesehen von den beiden zweiten Mannschaften. Wenn die Diskrepanz in den Fernsehgeldern zwischen 2. und 3. Liga nicht so groß wäre, könnte man sich daher durchaus auch in der 3. Liga einrichten, um langfristig an der Entwicklung zu arbeiten.
In jedem ABSATZ von dir, xxxx2000 steckt eine STARKE AUSSAGE! Eine die deutlich mehr Tragweite erzeugt hat als dass man sofort wieder mit einen POSITIVEN ASPEKT dies wieder korrigieren könnte.
Der Kardinalfehler der letzten Jahre war der unnötige Abstieg 2024. es fehlt
"der leichtfertig und höchst unprofessionell S E L B S T in der Führung VERURSACHTE Abstieg!"...
@ Ein eher kurzfristig denkendes Präsidium bzw. Management, hätte dann wohl alles auf die Karte Wiederaufstieg gesetzt, um zum Jubiläum wieder in der 2. Bundesliga zu spielen.
WO war in der ganzen ABSTIEGSPHASE ein LANGFRISTIG angelegtes KONZEPT zu erkennen.?!?
Genau das Gegenteil war der Fall.
Mit deutlich mehr FOLGEN als nur dem Abstieg in Liga 3 und hohen finanziellen VERLUSTEN!!!
Entweder man kann sich auf die Worte des Präsidenten verlassen, oder Betroffene - hier Fans und die Region - verlieren das VERTRAUEN in ihn. DAS ist auch NICHT beliebig interpretierbar.
@ Markus Hankammer: " Ich werde ALLES, aber auch ALLES MÖGLICHE dafür tun, dass wir NICHT ABSTEIGEN!" Er hat es nachweislich NICHT getan ! Dass es durch Verstärkung in der Winterpause möglich gewesen wäre, haben andere Konkurrenten bewiesen.
Wäre aber nicht schlimm gewesen, wenn er gegenüber den MITGLIEDERN und DK-Inhabern persönlich VERANTWORTUNG übernommen hätte. Große PRÄSIDENTEN. VEREINSMANAGER oder TOP-TRAINER haben das geschafft und sich hohen Respekt bei den Anhängern verdient. Ich habe davon im SVWW nichts gespürt.
Auch im SPORTDIREKTOR-Bereich, als Fußballstategischen Bereich ist nahezu ALLES GEFLOPPT!
Mit jedem MÖGLICHEN Schritt konstruktiv zu reagieren, machte man es nur noch schlimmer:
- Entlassung M.KAUCZINSKI viel zu spät!
- Fehlende Entschlossenheit und EXPERTISE einen IMPULSE lostretenden, BEWIESENEN MACHER als Ligaretter zu holen.
- Für NILS DÖRING tat es mir leid, aber woher sollte er als jahrelanger CO-Trainer bessere Ergebnisse erzielen als sein Ziehtrainer KAUCZINSKI?
Auch der KONSOLIDIERUNGSPHASE von STÖVER wurde durch des FEHLEN der notwendigen Kaderstärke eine echte Chance genommen.
Du selbst schreibst doch ganz richtig :
@ " Außerdem brauchst du dafür auch zwei, drei Spieler im Kader, deren Spielweise begeistern kann." Letzteres hat uns diese Saison völlig gefehlt.
@" dass damit dass das eigentliche Ziel die 2. Bundesliga ist, eine falsche Erwartungshaltung geschaffen wird, womit man auch potentielle Fans vom Stadionbesuch abhält, ist mir neu . Frei nach dem Motto: es ist nur 3. Liga, lohnt sich nicht?!"
Meinst du denn wirklich, UNS als DINO der 3.Liga mit Fahrstuhl-Hintergrund ohne Ziel durch die Jahre zu kicken motiviert eine FUßBALLERSEELE ins Stadion zu kommen : NEVER!
Mit den begeisternden Spielen und den Anforderungen dazu liegst du aber VOLL RICHTIG.
Der Stadionbesuch muss attraktiv sein, dann kommen auch mehr Zuschauer in der 3. Liga.
Und die von dir als "AKTUELLE PERSPEKTIVISCHE vermeintlich nachhaltige PHILOSPHIE "ist seit ich in die BRITA-ARENA meine DK hole die einzige, die man kennt. Und das O H N E LERNEFFEKT und den richtigen Maßnahmen und Entscheidungen zur RICHTIGEN ZEIT mit dem RICHTIGEN PERSONAL.
HEINZ HANKAMMER hatte einen anderen Weg vorgelegt! Seine Philosophie:
Ein guter Manager weiß, was er kann und was er NICHT kann .
Was er Nicht kann, dazu holt er sich die richtigen Leute!
Ein weiser Mann!
Wir werden schnell sehen, ob in TOP-SPIELERZUGÄNGEN, Personalentscheidungen diese PRÄMISSE für die nächste SAISON durch LEISTUNGSTRÄGER, Unterschiedsträger und Führungskräfte durch LEISTUNGSERGEBNISSE umgesetzt wird!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von SVW-WI am 20.05.2026 um 18:34 Uhr bearbeitet
21.05.2026 - 01:15 Uhr
Ich versuche in erster Linie Dinge einzuordnen und meine Meinung/Einschätzung dazu wiederzugeben. Ich habe hier im Forum in diversen Posts Kritik an Entscheidungen des Präsidiums, der (sportlichen) Leitung und den Trainern geübt, unter anderem auch zum Abstieg 2024. Man kann nicht ständig wieder alle Details wiederholen. In der Bewertung der einzelnen Fehler bin ich aber in vielen Punkten bei dir.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass MH diese Fehlentscheidungen auch sieht, aufgrund derer das Langfristziel des etablierten Zweitligisten zum 100. Jubiläum nicht erreicht wurde. Mit einem Aufstieg in dieser Saison hätte man das noch etwas kompensieren können. So bleibt aber eine gewisse Leere, wo der SVWW jetzt wirklich hin möchte.
Der Hessenpokal hat insofern eine große psychologische Bedeutung nach der eher verkorksten Saison. Danach sollte man die Zielsetzungen und das dafür vorhandene Personal noch einmal sehr kritisch unter die Lupe nehmen. Wenn ich das entscheiden müsste, würde ich den Erfolg nicht in erster Linie über die Zugehörigkeit zur 2. oder 3. Liga definieren, sondern eher über das prinzipielle Spielverständnis und Faktoren wie gewonnene Heimspiele, nicht verlorene Auswärtsspiele, erzielte Tore und auch Spieler mit Bestnoten an den jeweiligen Spieltagen, ggfs. Einsatzzeiten von U-Spielern und gern auch mit einem Ziel für die Entwicklung der Zuschauerzahl. Das sollte man dann auch offensiv kommunizieren, um den Fokus zu verändern.
Last but not least. Der Verein sollte sich auch Gedanken zum Stadionsprecher machen, wenn man den Punkt Stadionerlebnis wirklich ernst nimmt.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass MH diese Fehlentscheidungen auch sieht, aufgrund derer das Langfristziel des etablierten Zweitligisten zum 100. Jubiläum nicht erreicht wurde. Mit einem Aufstieg in dieser Saison hätte man das noch etwas kompensieren können. So bleibt aber eine gewisse Leere, wo der SVWW jetzt wirklich hin möchte.
Der Hessenpokal hat insofern eine große psychologische Bedeutung nach der eher verkorksten Saison. Danach sollte man die Zielsetzungen und das dafür vorhandene Personal noch einmal sehr kritisch unter die Lupe nehmen. Wenn ich das entscheiden müsste, würde ich den Erfolg nicht in erster Linie über die Zugehörigkeit zur 2. oder 3. Liga definieren, sondern eher über das prinzipielle Spielverständnis und Faktoren wie gewonnene Heimspiele, nicht verlorene Auswärtsspiele, erzielte Tore und auch Spieler mit Bestnoten an den jeweiligen Spieltagen, ggfs. Einsatzzeiten von U-Spielern und gern auch mit einem Ziel für die Entwicklung der Zuschauerzahl. Das sollte man dann auch offensiv kommunizieren, um den Fokus zu verändern.
Last but not least. Der Verein sollte sich auch Gedanken zum Stadionsprecher machen, wenn man den Punkt Stadionerlebnis wirklich ernst nimmt.
21.05.2026 - 09:10 Uhr
Mal ne Frage:
Weiß irgendjemand was mit Felix Luckenender diese Saison los war. Verfolge öfter mal den Verein und einzelne Spieler was die so spielen pro Saison. Der hat KEIN einziges Spiel gemacht, war nichtmal auf der Bank..hab so eine Statistik noch nie erlebt. Hat jemand ne Idee, ist da intern was vorgefallen das jemand so komplett rausgenommen wird, hat der überhaupt noch mittrainiert?
Weiß irgendjemand was mit Felix Luckenender diese Saison los war. Verfolge öfter mal den Verein und einzelne Spieler was die so spielen pro Saison. Der hat KEIN einziges Spiel gemacht, war nichtmal auf der Bank..hab so eine Statistik noch nie erlebt. Hat jemand ne Idee, ist da intern was vorgefallen das jemand so komplett rausgenommen wird, hat der überhaupt noch mittrainiert?
21.05.2026 - 10:27 Uhr
Grundsätzlich sind Außenstehende , auch die eigenen Fans gewohnt, nicht in die Gedankenwelt des Vereinskopfes mitgenommen zu werden.
Scheinbar meint man, dass NICHT kommunizierte Gedanken oder Ausrichtungen dann auch nicht kritisiert werden können. Zeugt eigentlich NICHT von RESILIENZ und lässt auch keinen PIONEERSPIRIT im Umfeld entstehen.
Aber man hat "Ruhe"!
Das läuft so seit HANKAMMER.2 dem Verein "vorsteht".
Man muss schon fein beobachten, welche Infos evtl. indirekt zu entziffern sind.
Also - Erklärungen dazu gibt es vom Verein NICHT.
Man kann sich nur auf seine LEISTUNGSBESCHREIBUNGEN bei der Verpflichtung bei uns beziehen.
Und DIREKT dazu: LUCKENEDER wurde dieser Beschreibung NICHT gerecht.
Offen bleibt allerdings, welche Rolle der Einfluss des SD und besonders des TRAINERS darauf hatte.
Dies sind aber auch ganz unübliche Fragestellungen in Wiesbaden.
Diese Rollen werden traditionell aber erst in Frage gestellt, "wenn`s denn wieder mal passiert ist"
Kann auch nicht an einem aussagekräftigen(!) ANFORDERUNGSPROFIL z.B. an einem gesuchten Trainer überprüft werden. Es haben schon etliche SPIELER und Funktionäre den SVWW verlassen MÜSSEN, die in anderen Vereinen sogar von einem Tag auf den anderen durchgestartet sind!
Scheinbar meint man, dass NICHT kommunizierte Gedanken oder Ausrichtungen dann auch nicht kritisiert werden können. Zeugt eigentlich NICHT von RESILIENZ und lässt auch keinen PIONEERSPIRIT im Umfeld entstehen.
Aber man hat "Ruhe"!
Das läuft so seit HANKAMMER.2 dem Verein "vorsteht".
Man muss schon fein beobachten, welche Infos evtl. indirekt zu entziffern sind.
Also - Erklärungen dazu gibt es vom Verein NICHT.
Man kann sich nur auf seine LEISTUNGSBESCHREIBUNGEN bei der Verpflichtung bei uns beziehen.
Und DIREKT dazu: LUCKENEDER wurde dieser Beschreibung NICHT gerecht.
Offen bleibt allerdings, welche Rolle der Einfluss des SD und besonders des TRAINERS darauf hatte.
Dies sind aber auch ganz unübliche Fragestellungen in Wiesbaden.
Diese Rollen werden traditionell aber erst in Frage gestellt, "wenn`s denn wieder mal passiert ist"
Kann auch nicht an einem aussagekräftigen(!) ANFORDERUNGSPROFIL z.B. an einem gesuchten Trainer überprüft werden. Es haben schon etliche SPIELER und Funktionäre den SVWW verlassen MÜSSEN, die in anderen Vereinen sogar von einem Tag auf den anderen durchgestartet sind!
21.05.2026 - 11:02 Uhr
Zitat von xxxx2000
Ich versuche in erster Linie Dinge einzuordnen und meine Meinung/Einschätzung dazu wiederzugeben. Ich habe hier im Forum in diversen Posts Kritik an Entscheidungen des Präsidiums, der (sportlichen) Leitung und den Trainern geübt, unter anderem auch zum Abstieg 2024. Man kann nicht ständig wieder alle Details wiederholen. In der Bewertung der einzelnen Fehler bin ich aber in vielen Punkten bei dir.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass MH diese Fehlentscheidungen auch sieht, aufgrund derer das Langfristziel des etablierten Zweitligisten zum 100. Jubiläum nicht erreicht wurde. Mit einem Aufstieg in dieser Saison hätte man das noch etwas kompensieren können. So bleibt aber eine gewisse Leere, wo der SVWW jetzt wirklich hin möchte.
Der Hessenpokal hat insofern eine große psychologische Bedeutung nach der eher verkorksten Saison. Danach sollte man die Zielsetzungen und das dafür vorhandene Personal noch einmal sehr kritisch unter die Lupe nehmen. Wenn ich das entscheiden müsste, würde ich den Erfolg nicht in erster Linie über die Zugehörigkeit zur 2. oder 3. Liga definieren, sondern eher über das prinzipielle Spielverständnis und Faktoren wie gewonnene Heimspiele, nicht verlorene Auswärtsspiele, erzielte Tore und auch Spieler mit Bestnoten an den jeweiligen Spieltagen, ggfs. Einsatzzeiten von U-Spielern und gern auch mit einem Ziel für die Entwicklung der Zuschauerzahl. Das sollte man dann auch offensiv kommunizieren, um den Fokus zu verändern.
Last but not least. Der Verein sollte sich auch Gedanken zum Stadionsprecher machen, wenn man den Punkt Stadionerlebnis wirklich ernst nimmt.
Ich versuche in erster Linie Dinge einzuordnen und meine Meinung/Einschätzung dazu wiederzugeben. Ich habe hier im Forum in diversen Posts Kritik an Entscheidungen des Präsidiums, der (sportlichen) Leitung und den Trainern geübt, unter anderem auch zum Abstieg 2024. Man kann nicht ständig wieder alle Details wiederholen. In der Bewertung der einzelnen Fehler bin ich aber in vielen Punkten bei dir.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass MH diese Fehlentscheidungen auch sieht, aufgrund derer das Langfristziel des etablierten Zweitligisten zum 100. Jubiläum nicht erreicht wurde. Mit einem Aufstieg in dieser Saison hätte man das noch etwas kompensieren können. So bleibt aber eine gewisse Leere, wo der SVWW jetzt wirklich hin möchte.
Der Hessenpokal hat insofern eine große psychologische Bedeutung nach der eher verkorksten Saison. Danach sollte man die Zielsetzungen und das dafür vorhandene Personal noch einmal sehr kritisch unter die Lupe nehmen. Wenn ich das entscheiden müsste, würde ich den Erfolg nicht in erster Linie über die Zugehörigkeit zur 2. oder 3. Liga definieren, sondern eher über das prinzipielle Spielverständnis und Faktoren wie gewonnene Heimspiele, nicht verlorene Auswärtsspiele, erzielte Tore und auch Spieler mit Bestnoten an den jeweiligen Spieltagen, ggfs. Einsatzzeiten von U-Spielern und gern auch mit einem Ziel für die Entwicklung der Zuschauerzahl. Das sollte man dann auch offensiv kommunizieren, um den Fokus zu verändern.
Last but not least. Der Verein sollte sich auch Gedanken zum Stadionsprecher machen, wenn man den Punkt Stadionerlebnis wirklich ernst nimmt.
Du machst das schon grundsätzlich richtig, xxxx2000! Ich spüre auch , dass du den Verein gern weiterentwickelt sehen möchtest. KEINE KRITIK von mir an dir.
Du duckst dich wenigstens nicht weg!
Nur scheint es mir logisch, dass JEDER aus gemachten Fehlern LERNEN sollte.
Das ist aber für mich bei bestem Willen wohl das größte Manko bei uns. Die Fehler wiederholen sich fast wie ein ROTER FADEN.
Wenn dann noch Zahlen und Fakten sich so zurecht gelegt werden, dass aus schlechten LEISTUNGEN einzelne Phasen rausgepickt werden, die ein insgesamt "gutes Spiel" kennzeichnen sollen, dann hat man das Gefühl, dass z.B. der Trainer sich durch Uminterpretation aus der Verantwortung rausschleichen will.
Wohlgemerkt, mich nervt selbst immer wieder solch wiederkehrende Enttäuschungen ansprechen zu müssen. Aber erzähle mir keiner, dass die genannten Baustellen KONSTRUKTIV angegangen werden.
Meinst du ein HOCHSPRINGER wird seine MOTIVATION so ankurbeln , dass er "BESTENFALLS" eine persönliche BESTLEISTUNG schaffen wird, oder dadurch , dass er sein gesamtes Training an diesem Ziel ausrichtet und daraus die ÜBERZEUGUNG entwickelt, dass er dieses persönliches Ziel ERREICHEN WIRD?!
Bei meinen Betrachtungen ist ALLES auf die ZUKUNFT AUSGERICHTET.
Solch Handeln sollte EINDEUTIG im Sinne der Zielerreichung und auf Basis doch nun zahlreich gemachter negativen ERFAHRUNGEN erkennbar sein !
Die dahin wabernde Diskussion um mittelfristig, langfristig haben wir doch nun unzählige Male geführt.
21.05.2026 - 11:43 Uhr
Der Abstieg 2024 war überflüssig und vermeidbar ,da gibt es sicher keine zwei Meinungen. Für mich hat MH hier vielleicht zu sehr Paul Fernie vertraut. Er war der Hauptverantwortliche und sein Abgang war dann zumindest mal unprofessionell. Bis zur Winterpause war von außen betrachtet alles in Ordnung und das was folgte war nicht abzusehen. Warum es dann den Bruch gab weiß man nicht ,intern soll es ja gekracht haben. Meiner Meinung nach hatte sich diese Unruhe dann auf die Mannschaft übertragen und ich stelle es mir nicht einfach vor in dieser Situation gegenzusteuern. Kurz vor Feierabend noch den Trainer zu wechseln funktioniert in den wenigsten Fällen.
Ich denke in Rostock wird man das mit dem Abstieg 2024 ähnlich gesehen haben. Deren Anstrengungen den Abstieg zu korrigieren sind trotz enormen Aufwands auch diese Saison wieder gescheitert. Und das obwohl das "Stadionerlebnis" ein ganz anderes ist und eine ganze Region hinter dem Verein steht. Man bekommt vielleicht die Wunschspieler die man haben möchte weil die letztendlich lieber in einem vollen Stadion spielen aber eine Garantie für den Erfolg ist das nicht.
Öfter liest man hier, das in der Vergangenheit sogenannte "Unterschiedsspieler" nicht gehalten wurden. Warum ist das so? Vielleicht auch an der Aussicht ein oder zwei Ligen höher zu spielen mit der damit verbundenen "Gehaltserhöhung" ? Oder auch an der Möglichkeit vor einer großen Kulisse oder in einem fernen Land zu spielen? Bei allen ,außer Bjarke Jacobsen, bin ich mir sicher das sie ihre Verträge nicht verlängern wollten. Welche Argumente kannst du als SVWW anführen damit sich ein Spieler für den Verein entscheidet? Das Geld? Ein reizvolle Umgebung zum Wohnen sei es in der Stadt ,im Taunus oder im Rheingau? Ein familiäres , ruhiges Umfeld? Die perspektivische Ausrichtung hab ich jetzt mal weggelassen, die wird ja von jedem Neuzugang als Hauptgrund angeführt also scheint das ja zu passen. Mit diesen Argumenten, außer dem familiären Umfeld, können andere Vereine ebenfalls punkten. Bleibt dann noch der Zuschauerzuspruch sowohl daheim als auch auswärts als vielleicht ausschlaggebender Punkt für die Entscheidung für oder gegen den SVWW. Ich denke das man viele Spieler die man haben wollte nicht bekommen hat. Ob die genannten Gründe eine Rolle spielen kann ich mir vorstellen.
Das es mit einem vollen Stadion funktionieren kann, als Spieler über seine Schmerzgrenze hinauszugehen hat das DFB Pokalspiel gegen die Bayern gezeigt. Aber sehr viele "Eventfans" hat man vorher nicht und nachher nicht mehr gesehen, obwohl das Spiel in meinen Augen eine sehr gelungene Eigenwerbung war.
Natürlich ist es in der Region nicht so einfach neue Zuschauer zu gewinnen. Hat vielleicht auch was mit Übersättigung zu tun. Oder halt damit das es einfach zu teuer ist mit der Familie ins Stadion zu gehen.
Ich persönlich habe meine Dauerkarte seit der ersten Zweitligasaison 2007/2008 .Vorher hatte ich bis auf einige wenige Besuche auf dem Halberg keine Berührungspunkte mit dem SV Wehen. Auch habe ich als Kind nicht in Wehen Bettwäsche geschlafen. Für mich waren damals die attraktiven Vereine (natürlich auch mein Herzensclub) in der zweiten Liga verbunden mit der kurzen Anfahrt die Gründe für die Dauerkarte. Mittlerweile habe ich viele nette Menschen kennengelernt die eigentlich Anhänger anderer Vereine sind und trotzdem Dauerkarteninhaber sind. Jeder bringt dann mal einen Freund oder Bekannten mit und von denen bleibt dann auch der ein oder andere hängen. Die Möglichkeit Spitzensport vor der eigenen Haustür zu erleben ist der Grund und nicht der Name des Vereins.
Die Enttäuschung über die abgelaufene Saison war bei mir nicht allzu groß und ist mittlerweile verflogen. Für die neue Saison sind Sportchef und Trainer ja schon in die Offensive gegangen. Die Latte liegt sehr hoch würde ich sagen und wünsche den handelnden Personen ein glückliches Händchen um das hochgesteckte Ziel zu erreichen. Auch wenn das jetzt überheblich klingt : Der Sieg im Hessenpokalfinale am Samstag ist Pflicht und in meinen Augen der erste wichtige Schritt für eine erfolgreiche Kaderplanung.
Ich denke in Rostock wird man das mit dem Abstieg 2024 ähnlich gesehen haben. Deren Anstrengungen den Abstieg zu korrigieren sind trotz enormen Aufwands auch diese Saison wieder gescheitert. Und das obwohl das "Stadionerlebnis" ein ganz anderes ist und eine ganze Region hinter dem Verein steht. Man bekommt vielleicht die Wunschspieler die man haben möchte weil die letztendlich lieber in einem vollen Stadion spielen aber eine Garantie für den Erfolg ist das nicht.
Öfter liest man hier, das in der Vergangenheit sogenannte "Unterschiedsspieler" nicht gehalten wurden. Warum ist das so? Vielleicht auch an der Aussicht ein oder zwei Ligen höher zu spielen mit der damit verbundenen "Gehaltserhöhung" ? Oder auch an der Möglichkeit vor einer großen Kulisse oder in einem fernen Land zu spielen? Bei allen ,außer Bjarke Jacobsen, bin ich mir sicher das sie ihre Verträge nicht verlängern wollten. Welche Argumente kannst du als SVWW anführen damit sich ein Spieler für den Verein entscheidet? Das Geld? Ein reizvolle Umgebung zum Wohnen sei es in der Stadt ,im Taunus oder im Rheingau? Ein familiäres , ruhiges Umfeld? Die perspektivische Ausrichtung hab ich jetzt mal weggelassen, die wird ja von jedem Neuzugang als Hauptgrund angeführt also scheint das ja zu passen. Mit diesen Argumenten, außer dem familiären Umfeld, können andere Vereine ebenfalls punkten. Bleibt dann noch der Zuschauerzuspruch sowohl daheim als auch auswärts als vielleicht ausschlaggebender Punkt für die Entscheidung für oder gegen den SVWW. Ich denke das man viele Spieler die man haben wollte nicht bekommen hat. Ob die genannten Gründe eine Rolle spielen kann ich mir vorstellen.
Das es mit einem vollen Stadion funktionieren kann, als Spieler über seine Schmerzgrenze hinauszugehen hat das DFB Pokalspiel gegen die Bayern gezeigt. Aber sehr viele "Eventfans" hat man vorher nicht und nachher nicht mehr gesehen, obwohl das Spiel in meinen Augen eine sehr gelungene Eigenwerbung war.
Natürlich ist es in der Region nicht so einfach neue Zuschauer zu gewinnen. Hat vielleicht auch was mit Übersättigung zu tun. Oder halt damit das es einfach zu teuer ist mit der Familie ins Stadion zu gehen.
Ich persönlich habe meine Dauerkarte seit der ersten Zweitligasaison 2007/2008 .Vorher hatte ich bis auf einige wenige Besuche auf dem Halberg keine Berührungspunkte mit dem SV Wehen. Auch habe ich als Kind nicht in Wehen Bettwäsche geschlafen. Für mich waren damals die attraktiven Vereine (natürlich auch mein Herzensclub) in der zweiten Liga verbunden mit der kurzen Anfahrt die Gründe für die Dauerkarte. Mittlerweile habe ich viele nette Menschen kennengelernt die eigentlich Anhänger anderer Vereine sind und trotzdem Dauerkarteninhaber sind. Jeder bringt dann mal einen Freund oder Bekannten mit und von denen bleibt dann auch der ein oder andere hängen. Die Möglichkeit Spitzensport vor der eigenen Haustür zu erleben ist der Grund und nicht der Name des Vereins.
Die Enttäuschung über die abgelaufene Saison war bei mir nicht allzu groß und ist mittlerweile verflogen. Für die neue Saison sind Sportchef und Trainer ja schon in die Offensive gegangen. Die Latte liegt sehr hoch würde ich sagen und wünsche den handelnden Personen ein glückliches Händchen um das hochgesteckte Ziel zu erreichen. Auch wenn das jetzt überheblich klingt : Der Sieg im Hessenpokalfinale am Samstag ist Pflicht und in meinen Augen der erste wichtige Schritt für eine erfolgreiche Kaderplanung.
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