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Torsten Lieberknecht
Geburtsdatum 01.08.1973
Alter 53
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Trainer
Akt. Verein 1.FC Kaiserslautern

Torsten Lieberknecht [Trainer]

22.04.2025 - 17:57 Uhr
Torsten Lieberknecht [Trainer] |#1371
04.11.2025 - 09:03 Uhr
Zitat von Rotkehlchen
...oder warum nicht Gibs für Haas mal ran dürfte

Und dann wäre da noch investigativ nachzuhaken, welcher Gibs denn gemeint sei.

•     •     •

502 Bad Gateway
nginx
Torsten Lieberknecht [Trainer] |#1372
04.11.2025 - 10:05 Uhr
Zitat von Newtrial

Zitat von domatidi

Zitat von Scuzzle

Um Lieberknecht aber wirklich besser einschätzen zu können, bräuchte es meiner Meinung nach bessere – vor allem kritischere – Journalisten. Unsere Pressekonferenzen sind ja inzwischen reine Kuschelveranstaltungen, und bei den Auswärts-PKs wird teilweise gar nichts gefragt.
Ich bin überzeugt, dass sich manche Kritik an Lieberknecht gar nicht erst ergeben würde, wenn einfach mal jemand nachhaken würde. Andere Fragen würden vielleicht ein etwas kritischeres oder zumindest klareres Bild ergeben.
Generell ist die externe Informationslage rund um den FCK ziemlich dünn – und das meiste, was halbwegs interessant ist, steckt hinter einer Paywall (aber das ist ein anderes Thema).
Wir sind und bleiben nun mal, trotz der Menge an Fans und sportlichen Ambitionen, ein Provinzclub, mit den dazugehörigen Provinzjournalisten.

Was will man denn hören? Die Trainer aller Clubs erzählen doch ganz ähnliches Zeug: aus dem Nähkästchen plaudert da niemand, egal was gefragt wird. Die sind doch selber mehr oder minder Medienprofis bzw. haben sie ein fettes Problem, insoweit sie es nicht sind, weil heute alles sofort viral geht und bösartig ausgelegt wird. Beispiel? Michael Frontzecks vollkommen korrekte Aussage "Taktik gewinnt keine Spiele?" Hat er damit gesagt, er scheizzt auf Taktik? Nein, hat er nicht gesagt. Aber genau der Stempel wurde ihm aufgedrückt. Die Trainer wissen sehr genau, dass jede PK und jedes Interview eine potenzielle Schlangengrube ist. Am schwierigsten ist das - adrenalinvollgepumpt - unmittelbar nach Spielende vor dem Sky-Mikrophon. Und genau da verliert dann ja auch der ein oder andere mal ein weniger vorgestanztes Wort. Und ist damit dann sofort in den Schlagzeilen.

Glaubt jemand ernsthaft, wir erführen bei kritischerem Nachfragen wirklich Gründe, warum ein Wekesser spielt, ein Raschl aber nicht? Never!


Man kann als Journalist auch kritisch berichten, obwohl, und gerade wenn, ein Trainer seine Fehler vorm Mikro nicht eingestehen will.

Und wenn man als Journalist die Fragen die man stellt davon abhängig macht ob man auf diese auch eine zufriedenstellende Antwort erhält, hat man seinen Beruf sowieso nicht verstanden. Wenn ich den Kanzler frage, wo sein Herbst der Reformen denn hin ist, erwarte ich mir auch keine plausible Antwort, sondern ein Ausweichen. Das macht es aber sicher nicht sinnlos, die Frage zu stellen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von domatidi am 04.11.2025 um 10:11 Uhr bearbeitet
Torsten Lieberknecht [Trainer] |#1373
04.11.2025 - 10:33 Uhr
Zitat von domatidi
Zitat von Scuzzle

Um Lieberknecht aber wirklich besser einschätzen zu können, bräuchte es meiner Meinung nach bessere – vor allem kritischere – Journalisten. Unsere Pressekonferenzen sind ja inzwischen reine Kuschelveranstaltungen, und bei den Auswärts-PKs wird teilweise gar nichts gefragt.
Ich bin überzeugt, dass sich manche Kritik an Lieberknecht gar nicht erst ergeben würde, wenn einfach mal jemand nachhaken würde. Andere Fragen würden vielleicht ein etwas kritischeres oder zumindest klareres Bild ergeben.

Generell ist die externe Informationslage rund um den FCK ziemlich dünn – und das meiste, was halbwegs interessant ist, steckt hinter einer Paywall (aber das ist ein anderes Thema).



Wir sind und bleiben nun mal, trotz der Menge an Fans und sportlichen Ambitionen, ein Provinzclub, mit den dazugehörigen Provinzjournalisten.

Das hat aus meiner Sicht herzlich wenig mit Provinz und Provinzialismus zu tun. Journalisten, auch Sportjournalisten, sind letztendlich immer darauf angewiesen, dass die Vereine, Mitarbeiter und Sportler mit ihnen kooperieren. Das Medium, bzw. der Journalist will ja auch ansonsten Informationen bekommen, eine Story machen oder ein Hintergrund-Interview führen. Wenn man aber immer voll reinholzt und dem Trainer oder Sportvorstand ständig Feuer gibt, will doch keiner mehr mit einem reden, bzw. dann wird ein Medium/Journalist unter Umständen sogar bewusst an der kurzen Leine gehalten. Das gilt für regionale Medien und für überregionale Medien gleichermaßen. Im Grunde ist das immer ein Geben und Nehmen. Ob man das noch als echten Journalismus bezeichnen will, muss jeder Rezipient für sich selbst entscheiden. George Orwell hat es aus meiner Sicht am schönsten auf den Punkt gebracht: "Journalismus ist etwas zu veröffentlichen, was andere nicht wollen, dass es veröffentlicht wird. Alles andere ist PR."
Torsten Lieberknecht [Trainer] |#1374
04.11.2025 - 11:30 Uhr
Zitat von Troglauer
Zitat von domatidi

Zitat von Scuzzle

Um Lieberknecht aber wirklich besser einschätzen zu können, bräuchte es meiner Meinung nach bessere – vor allem kritischere – Journalisten. Unsere Pressekonferenzen sind ja inzwischen reine Kuschelveranstaltungen, und bei den Auswärts-PKs wird teilweise gar nichts gefragt.
Ich bin überzeugt, dass sich manche Kritik an Lieberknecht gar nicht erst ergeben würde, wenn einfach mal jemand nachhaken würde. Andere Fragen würden vielleicht ein etwas kritischeres oder zumindest klareres Bild ergeben.

Generell ist die externe Informationslage rund um den FCK ziemlich dünn – und das meiste, was halbwegs interessant ist, steckt hinter einer Paywall (aber das ist ein anderes Thema).



Wir sind und bleiben nun mal, trotz der Menge an Fans und sportlichen Ambitionen, ein Provinzclub, mit den dazugehörigen Provinzjournalisten.

Das hat aus meiner Sicht herzlich wenig mit Provinz und Provinzialismus zu tun. Journalisten, auch Sportjournalisten, sind letztendlich immer darauf angewiesen, dass die Vereine, Mitarbeiter und Sportler mit ihnen kooperieren. Das Medium, bzw. der Journalist will ja auch ansonsten Informationen bekommen, eine Story machen oder ein Hintergrund-Interview führen. Wenn man aber immer voll reinholzt und dem Trainer oder Sportvorstand ständig Feuer gibt, will doch keiner mehr mit einem reden, bzw. dann wird ein Medium/Journalist unter Umständen sogar bewusst an der kurzen Leine gehalten. Das gilt für regionale Medien und für überregionale Medien gleichermaßen. Im Grunde ist das immer ein Geben und Nehmen. Ob man das noch als echten Journalismus bezeichnen will, muss jeder Rezipient für sich selbst entscheiden. George Orwell hat es aus meiner Sicht am schönsten auf den Punkt gebracht: "Journalismus ist etwas zu veröffentlichen, was andere nicht wollen, dass es veröffentlicht wird. Alles andere ist PR."


War ja klar, dass hier einer die große Journalistenschelte machen muss. Journalisten, auch Sportjournalisten, reden nicht nur mit den Mächtigen, von denen sie deiner Meinung nach abhängig sind. Die reden auch mit Leuten aus der zweiten Reihe, beispielsweise mit Menschen aus der Verwaltung und Ministerien, die über Vorgänge Bescheid wissen. Oder denkst du jedem Mitarbeiter im xy-Ministerium gefällt, was xy-Minister an Politik vorbereitet und durchsetzt? Journalisten reden mit Organisationen der Zivilgesellschaft, die bspw. Gesetzgebungsprozesse oder den Bundeshaushalt genau verfolgen und kritisch den Finger in die Wunde legen. Journalisten tauschen sich täglich mit Experten aus Thinktanks, Wissenschaft und Co aus, um in ihrem Thema auf dem Laufenden zu bleiben und schnell bewerten zu können, ob eine politische Maßnahme, ein Gesetz, ein 10-Punkte-Plan sinnvoll ist oder nicht. Journalisten hängen NICHT "an der kurzen Leine" derjenigen, über die sie berichten.
Torsten Lieberknecht [Trainer] |#1375
04.11.2025 - 12:43 Uhr
Naja was mit Journalisten die sich den Betze zum Feind machen passiert, sieht man ja an Moritz Kreillinger. Sein Konflikt mit der FCK Führung hat dazu geführt, dass dem jegliche Informationskanäle zugemacht wurden. Seitdem ist der Kicker was den FCK angeht tot.

Ein anderer Punkt ist dann in diesem Zusammenhang, dass investigativer Journalismus halt sehr aufwendig ist. Das muss sich dann schon inhaltlich total lohnen da dran zu bleiben. Man muss Quellen pflegen und das ist zeitaufwendig. Das lohnt beim FCK nicht. Sonst würde es schon zig kritische Artikel über die Situation des e.V. in den letzten Jahren geben, dass beim FCK eigentlich 50 plus 1 ausgehebelt ist, weil im Grunde, siehe Anfang, die Investoren das letzte Wort haben. Aber nochmal das lohnt sich nicht. Maximal bei Bayern und Dortmund bringt diese Art von Journalismus im Jahr 2025 noch Geld.

Was ist also der einfachste Weg? Möglichst smooth bleiben und dann kriegste auch mal was zu hören, wenn es soweit ist. Kann man das dem Journalismus vorwerfen? Durchaus.. aber es zahlt ja auch kaum jemand noch dafür. Da sind wir als Verbraucher auch nicht unschuldig an der Entwicklung.
Torsten Lieberknecht [Trainer] |#1376
04.11.2025 - 13:21 Uhr
Zitat von nordishLautrer

Zitat von Troglauer

Zitat von domatidi

Zitat von Scuzzle

Um Lieberknecht aber wirklich besser einschätzen zu können, bräuchte es meiner Meinung nach bessere – vor allem kritischere – Journalisten. Unsere Pressekonferenzen sind ja inzwischen reine Kuschelveranstaltungen, und bei den Auswärts-PKs wird teilweise gar nichts gefragt.
Ich bin überzeugt, dass sich manche Kritik an Lieberknecht gar nicht erst ergeben würde, wenn einfach mal jemand nachhaken würde. Andere Fragen würden vielleicht ein etwas kritischeres oder zumindest klareres Bild ergeben.

Generell ist die externe Informationslage rund um den FCK ziemlich dünn – und das meiste, was halbwegs interessant ist, steckt hinter einer Paywall (aber das ist ein anderes Thema).



Wir sind und bleiben nun mal, trotz der Menge an Fans und sportlichen Ambitionen, ein Provinzclub, mit den dazugehörigen Provinzjournalisten.

Das hat aus meiner Sicht herzlich wenig mit Provinz und Provinzialismus zu tun. Journalisten, auch Sportjournalisten, sind letztendlich immer darauf angewiesen, dass die Vereine, Mitarbeiter und Sportler mit ihnen kooperieren. Das Medium, bzw. der Journalist will ja auch ansonsten Informationen bekommen, eine Story machen oder ein Hintergrund-Interview führen. Wenn man aber immer voll reinholzt und dem Trainer oder Sportvorstand ständig Feuer gibt, will doch keiner mehr mit einem reden, bzw. dann wird ein Medium/Journalist unter Umständen sogar bewusst an der kurzen Leine gehalten. Das gilt für regionale Medien und für überregionale Medien gleichermaßen. Im Grunde ist das immer ein Geben und Nehmen. Ob man das noch als echten Journalismus bezeichnen will, muss jeder Rezipient für sich selbst entscheiden. George Orwell hat es aus meiner Sicht am schönsten auf den Punkt gebracht: "Journalismus ist etwas zu veröffentlichen, was andere nicht wollen, dass es veröffentlicht wird. Alles andere ist PR."


War ja klar, dass hier einer die große Journalistenschelte machen muss. Journalisten, auch Sportjournalisten, reden nicht nur mit den Mächtigen, von denen sie deiner Meinung nach abhängig sind. Die reden auch mit Leuten aus der zweiten Reihe, beispielsweise mit Menschen aus der Verwaltung und Ministerien, die über Vorgänge Bescheid wissen. Oder denkst du jedem Mitarbeiter im xy-Ministerium gefällt, was xy-Minister an Politik vorbereitet und durchsetzt? Journalisten reden mit Organisationen der Zivilgesellschaft, die bspw. Gesetzgebungsprozesse oder den Bundeshaushalt genau verfolgen und kritisch den Finger in die Wunde legen. Journalisten tauschen sich täglich mit Experten aus Thinktanks, Wissenschaft und Co aus, um in ihrem Thema auf dem Laufenden zu bleiben und schnell bewerten zu können, ob eine politische Maßnahme, ein Gesetz, ein 10-Punkte-Plan sinnvoll ist oder nicht. Journalisten hängen NICHT "an der kurzen Leine" derjenigen, über die sie berichten.

Ich bin mir nicht ganz sicher, ob du wirklich verstanden hast was ich geschrieben, bzw. was ich damit gemeint habe. Die große Journalistenschelte war es jedenfalls nicht und auch ansonsten ist deine Erwiderung aus meiner Sicht unzutreffend, was sich auch relativ leicht darlegen lässt. Ich bezweifle allerdings, dass das hier der richtige Ort ist, um darüber zu diskutieren.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Troglauer am 04.11.2025 um 13:22 Uhr bearbeitet
Torsten Lieberknecht [Trainer] |#1377
04.11.2025 - 13:35 Uhr
Zitat von domatidi
Zitat von Newtrial

Zitat von domatidi

Zitat von Scuzzle

Um Lieberknecht aber wirklich besser einschätzen zu können, bräuchte es meiner Meinung nach bessere – vor allem kritischere – Journalisten. Unsere Pressekonferenzen sind ja inzwischen reine Kuschelveranstaltungen, und bei den Auswärts-PKs wird teilweise gar nichts gefragt.
Ich bin überzeugt, dass sich manche Kritik an Lieberknecht gar nicht erst ergeben würde, wenn einfach mal jemand nachhaken würde. Andere Fragen würden vielleicht ein etwas kritischeres oder zumindest klareres Bild ergeben.
Generell ist die externe Informationslage rund um den FCK ziemlich dünn – und das meiste, was halbwegs interessant ist, steckt hinter einer Paywall (aber das ist ein anderes Thema).
Wir sind und bleiben nun mal, trotz der Menge an Fans und sportlichen Ambitionen, ein Provinzclub, mit den dazugehörigen Provinzjournalisten.

Was will man denn hören? Die Trainer aller Clubs erzählen doch ganz ähnliches Zeug: aus dem Nähkästchen plaudert da niemand, egal was gefragt wird. Die sind doch selber mehr oder minder Medienprofis bzw. haben sie ein fettes Problem, insoweit sie es nicht sind, weil heute alles sofort viral geht und bösartig ausgelegt wird. Beispiel? Michael Frontzecks vollkommen korrekte Aussage "Taktik gewinnt keine Spiele?" Hat er damit gesagt, er scheizzt auf Taktik? Nein, hat er nicht gesagt. Aber genau der Stempel wurde ihm aufgedrückt. Die Trainer wissen sehr genau, dass jede PK und jedes Interview eine potenzielle Schlangengrube ist. Am schwierigsten ist das - adrenalinvollgepumpt - unmittelbar nach Spielende vor dem Sky-Mikrophon. Und genau da verliert dann ja auch der ein oder andere mal ein weniger vorgestanztes Wort. Und ist damit dann sofort in den Schlagzeilen.

Glaubt jemand ernsthaft, wir erführen bei kritischerem Nachfragen wirklich Gründe, warum ein Wekesser spielt, ein Raschl aber nicht? Never!


Man kann als Journalist auch kritisch berichten, obwohl, und gerade wenn, ein Trainer seine Fehler vorm Mikro nicht eingestehen will.


Welchen Fehler soll er denn eingestehen?

Nur weil er nicht genau das macht, was du von ihm erwartest oder was du an seiner Stelle machen würdest, ist das noch lange kein Fehler.
Torsten Lieberknecht [Trainer] |#1378
04.11.2025 - 14:19 Uhr
Lieberknechts Spielweise ist halt ziemlich schnell entschlüsselt und der Gegner kann sich auf unsere Schwächen links (Haas) einstellen.
Jetzt liegts an Lieberknecht Anpassungen vorzunehmen.

All in all bin ich mit der Punkteausbeute zufrieden.

Lieberknecht & Haas dürften alle Hände voll zu tun bekommen. Ich hoffe Haas übersteht die Phase, andernfalls gibt es Konkurrenz auf links.
Torsten Lieberknecht [Trainer] |#1379
04.11.2025 - 14:40 Uhr
Lieberknechts Spielweise war schon vor dem ersten Spieltag entschlüsselt. Daran kann es nicht liegen.

Beste Grüße
Lullaby
Torsten Lieberknecht [Trainer] |#1380
04.11.2025 - 15:03 Uhr
Ich ärgere mich schon auch oft über die Oberflächlichkeit der Fragen in der PK, die mir meist auch ziemlich random vorkommen. Man merkt auch, dass die Journalisten da schon in Überschriften für ihre Artikel denken: ein bisschen was zu einem Spieler, den man vielleicht auch im Einzelinterview hat, ein bisschen was fürs Herz (etwa wenn der Trainer gegen seinen Ex-Club antritt) und die ewige, geisttötende Eröffnung "Wie wichtig ist...?", die mich wirklich zuweilen an der Professionalität dieses Berufsstandes zweifeln lässt; gerne wird auch die Suggestivfrage als Stilmittel eingesetzt und die Sicht des Journalisten da schon mit reingenommen. Da könnte man sicher vieles besser machen, aber das sind halt auch Terminarbeiten am Fließband und ich bezweifle, dass da nach der PK irgendwer noch länger als 15 Minuten an der Artikelerstellung sitzt (wenn überhaupt). Über "investigativen Journalismus" müssen wir da wirklich nicht reden. Und da reden wir jetzt auch noch nicht über jene Vertreter ihrer Zunft mit eigener inhaltlicher Agenda, wie wir es zum Beispiel während der Insolvenzphase permanent lesen mussten: da hatte jede Fraktion am Berg ihren Journaille-Bello mit Standleitung aus den Gremien. Und Ja, in diesem Fall meine ich das genauso abfällig, wie es klingt.

Also toll ist das alles wirklich nicht! Die großen dbb-Interviews sind noch so eine Art Highlight und da merkt man dann auch durchaus, dass da auch auf Seiten der Fragenden mehr Substanz da ist als bei Südwest Rasenschach & Co. Ich bin mir auch sicher, dass ein Torsten Lieberknecht sich lieber mal eingehender mit einem Eric Scherer unterhält als zum tausendsten Mal auf die Frage zu antworten, "wie wichtig" die Fanunterstützung im Stadion für ihn und die Mannschaft sei. augen-zuhalten Der SWR-Podcast böte auch eine Chance für mehr, aber dafür sind die Jungs da wohl fachlich nicht gut genug aufgestellt.

Insgesamt finde ich Torstens PK's noch relativ ordentlich, da hatten wir schon ganz andere Kandidaten am Berg. Ich denke, das frühere System mit einem ausführlicheren Eingangsstatement war besser und bot auch für Fragen mehr Anknüpfungspunkte. Hat man leider aufgegeben.

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Dieser Beitrag wurde zuletzt von Newtrial am 04.11.2025 um 15:13 Uhr bearbeitet
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