Thomas Gerstner - Lob & Kritik
24.06.2009 - 11:17 Uhr
11.03.2010 - 23:24 Uhr
Zitat von Lagooo:
Naja , wenn Du so ein zähes Spiel wie gegen Ahlen und Cottbus als überzeugend ansiehst kannst du auch die meisten Niederlagen als überzeugend ansehen.
Ahlen haben wir teilweise an die Wand gespielt, hätte Kirschstein nicht so ein Sahnetag gehabt, hätten wie 8:0 gewonnen. Auch das Spiel gegen Cottbus war überzeugend, die haben nur 1!!! mal aufs Tor geschossen.
Hier müssen mal einige von ihren Erwartungen runterkommen!
Naja , wenn Du so ein zähes Spiel wie gegen Ahlen und Cottbus als überzeugend ansiehst kannst du auch die meisten Niederlagen als überzeugend ansehen.
Ahlen haben wir teilweise an die Wand gespielt, hätte Kirschstein nicht so ein Sahnetag gehabt, hätten wie 8:0 gewonnen. Auch das Spiel gegen Cottbus war überzeugend, die haben nur 1!!! mal aufs Tor geschossen.
Hier müssen mal einige von ihren Erwartungen runterkommen!
11.03.2010 - 23:45 Uhr
Ich habe bei weitem keine hohen Erwartungen an die Mannschaft aber wenn ich mich gegen eine mehr als harmlose Mannschaft aus Cottbus mit 2 Chancen in 90 Minuten zu einem 2:0 quäle ist das alles andere als überzeugend.
Gegen Ahlen war das Spiel ganz gut, aber auch nicht berauschend, wobei ich Dir Recht geben muss, weil SK wirklich überragend gehalten hat.
Gegen Ahlen war das Spiel ganz gut, aber auch nicht berauschend, wobei ich Dir Recht geben muss, weil SK wirklich überragend gehalten hat.
11.03.2010 - 23:50 Uhr
Cottbus ist ein mitabsteiger, den haust du nicht mal eben so vom Platz!
12.03.2010 - 00:35 Uhr
Zitat von Quaresma_7:
Cottbus ist ein mitabsteiger, den haust du nicht mal eben so vom Platz!
Und wenn hier auf unserer Seite das Potential des Kaders angeführt wird, dann sollte man auch sehen, dass Cottbus auch nicht gerade einen kleinen Etat haben wird (und den Trainer, der bei uns schon fast unterschrieben hatte.) Ein Vergleich der Situation beider Vereine ist also absolut zulässig.
TGs größter Fehler war die, zum damaligen Zeitpunkt psychologisch natürlich völlig richtige, Ansage Meister werden zu wollen. Das Umfeld hat darauf reagiert wie ein Manisch-Depressiver und jetzt ist eben wieder einmal Depri. Wie vor TG, da haben genug Leute schon von der dritten Liga gesprochen. Immerhin, da werden auch die Kritiker mitgrehen müssen, sind jetzt schon drei Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz hinreichender Auslöser.
Cottbus ist ein mitabsteiger, den haust du nicht mal eben so vom Platz!
Und wenn hier auf unserer Seite das Potential des Kaders angeführt wird, dann sollte man auch sehen, dass Cottbus auch nicht gerade einen kleinen Etat haben wird (und den Trainer, der bei uns schon fast unterschrieben hatte.) Ein Vergleich der Situation beider Vereine ist also absolut zulässig.
TGs größter Fehler war die, zum damaligen Zeitpunkt psychologisch natürlich völlig richtige, Ansage Meister werden zu wollen. Das Umfeld hat darauf reagiert wie ein Manisch-Depressiver und jetzt ist eben wieder einmal Depri. Wie vor TG, da haben genug Leute schon von der dritten Liga gesprochen. Immerhin, da werden auch die Kritiker mitgrehen müssen, sind jetzt schon drei Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz hinreichender Auslöser.
12.03.2010 - 08:12 Uhr
Ich wünsche TG alles Gute !!!
Er war zweifelsohne ein Exot unter all den Trainern die wir hier schon hatten. Seine Art, seine Aussagen, Interwiews, seine Spiräntzchen an der Seitenlinie - all das polarisierte.
Es konnte wahrscheinlich nur entweder voll nach vorne oder voll nach hinten losgehen. Wie viele hier schon schrieben übernahm er das Amt , als Arminia ein Patient war der auf der Intensivstation lag. Seine anfänglich erfrischende Art sorgte für Euphorie, für Aufbruchstimmung, für "Jetzt erst Recht" Mentalität. Und seien wir mal ehrlich: Es tat uns allen irgendwie gut, weil wir es zu der Zeit gebraucht haben.
Leider fehlte die spielerische Umsetzung auf dem Feld. Es stellte sich heraus das vieles von dem Willen und dem Angekündigten nicht umsetzbar war. Ein Puzzle aus vielen tausend Teilen welches einfach nicht so schnell zusammengebaut werden konnte. Man hatte zwischenzeitlich Erfolge - sozusagen der Rand des Puzzles. Aber als es ins Eingamchte ging, da kamen die Probleme. Vieles wurde versucht, einiges passte - anderes wieder nicht. Die Voraussetzungen waren für TG nicht die Besten - hervorzuheben seien hier die ganzen Hiobsbotschaften über die finanzielle Lage. Das alles zehrt am Nervenkostüm bei Spielern, Umfeld usw. TG hat trotzdem versucht den Optimismus hochzuhalten, was ich ihm hoch anrechne. Aber es waren spielerisch halt oft Offenbarungseide, die den durch den Optimismus verbreiteten Ansprüchen leider nicht standhalten konnten. Das war sein Genickbruch.
Ich kann die Trennung zwar nachvollziehen, aber ich hätte es begrüßt wenn der Verein die Größe gehabt hätte die Saison mit TG zu Ende zu spielen, dann zu analysieren was dabei rausgekommen ist und gegebenenfalls dann eine Trennung zu vereinbaren (falls die Zeile nicht erreicht wurden)
Vielleicht irre ich mich. aber ich werde das Gefühl nicht los als wäre die Mannschaft gar nicht so sehr traurig über die Entlassung, aber das möchte ich nicht als Unterstellung betrachtet sehen. Es ist nur so ein Gefühl - und ein mannschaftliches Bekenntnis zum Trainer habe ich auch vermisst. Hoffe aber das ich mich irre.
Trotzdem alles Gute TG !!!
Er war zweifelsohne ein Exot unter all den Trainern die wir hier schon hatten. Seine Art, seine Aussagen, Interwiews, seine Spiräntzchen an der Seitenlinie - all das polarisierte.
Es konnte wahrscheinlich nur entweder voll nach vorne oder voll nach hinten losgehen. Wie viele hier schon schrieben übernahm er das Amt , als Arminia ein Patient war der auf der Intensivstation lag. Seine anfänglich erfrischende Art sorgte für Euphorie, für Aufbruchstimmung, für "Jetzt erst Recht" Mentalität. Und seien wir mal ehrlich: Es tat uns allen irgendwie gut, weil wir es zu der Zeit gebraucht haben.
Leider fehlte die spielerische Umsetzung auf dem Feld. Es stellte sich heraus das vieles von dem Willen und dem Angekündigten nicht umsetzbar war. Ein Puzzle aus vielen tausend Teilen welches einfach nicht so schnell zusammengebaut werden konnte. Man hatte zwischenzeitlich Erfolge - sozusagen der Rand des Puzzles. Aber als es ins Eingamchte ging, da kamen die Probleme. Vieles wurde versucht, einiges passte - anderes wieder nicht. Die Voraussetzungen waren für TG nicht die Besten - hervorzuheben seien hier die ganzen Hiobsbotschaften über die finanzielle Lage. Das alles zehrt am Nervenkostüm bei Spielern, Umfeld usw. TG hat trotzdem versucht den Optimismus hochzuhalten, was ich ihm hoch anrechne. Aber es waren spielerisch halt oft Offenbarungseide, die den durch den Optimismus verbreiteten Ansprüchen leider nicht standhalten konnten. Das war sein Genickbruch.
Ich kann die Trennung zwar nachvollziehen, aber ich hätte es begrüßt wenn der Verein die Größe gehabt hätte die Saison mit TG zu Ende zu spielen, dann zu analysieren was dabei rausgekommen ist und gegebenenfalls dann eine Trennung zu vereinbaren (falls die Zeile nicht erreicht wurden)
Vielleicht irre ich mich. aber ich werde das Gefühl nicht los als wäre die Mannschaft gar nicht so sehr traurig über die Entlassung, aber das möchte ich nicht als Unterstellung betrachtet sehen. Es ist nur so ein Gefühl - und ein mannschaftliches Bekenntnis zum Trainer habe ich auch vermisst. Hoffe aber das ich mich irre.
Trotzdem alles Gute TG !!!
12.03.2010 - 08:35 Uhr
Ich finde es schade und kann viele der pro- und contra-Argumente nachvollziehen. Ob es der richtige Schritt war, den Trainer zum jetzigen Zeitpunkt zu entlassen, wird sich am Saisonende zeigen. Das Genick gebrochen haben ihm wohl Aktionen wie der Salto in Rostock. So etwas nagt an der Glaubwürdigkeit.
Wie dem auch sei: DANKE, Thommy, für die Aufbruchsstimmung, eine streckenweise furiose Hinrunde mit sehenswerten Auftritten und die Rückkehr der Hoffnung auf Bundesligafußball in Bielefeld! Mach et joot - ein sehr sympatischer Mann...
Wie dem auch sei: DANKE, Thommy, für die Aufbruchsstimmung, eine streckenweise furiose Hinrunde mit sehenswerten Auftritten und die Rückkehr der Hoffnung auf Bundesligafußball in Bielefeld! Mach et joot - ein sehr sympatischer Mann...
12.03.2010 - 11:06 Uhr
Zitat von ArminenJack:
Vielleicht irre ich mich. aber ich werde das Gefühl nicht los als wäre die Mannschaft gar nicht so sehr traurig über die Entlassung, aber das möchte ich nicht als Unterstellung betrachtet sehen. Es ist nur so ein Gefühl - und ein mannschaftliches Bekenntnis zum Trainer habe ich auch vermisst. Hoffe aber das ich mich irre.
Trotzdem alles Gute TG !!!
Diese Passage unterstützt dein Gefühl:
Zitat von NW:
"Wir haben uns intern auf einen Sieg in Aachen eingeschworen. Jetzt gibt es keine Ausreden mehr", fand Dennis Eilhoff klare Worte. Arminias Keeper nahm die Nachricht von der Trainerentlassung eher emotionslos hin. "Fußball ist ein knallhartes Geschäft. Da gibt es kein Mitleid." Als Alleinschuldigen für die Misere wollte Rüdiger Kauf Thomas Gerstner nicht dargestellt wissen, "denn da steht schließlich eine Mannschaft auf dem Platz". Die besondere Motivation eines Trainerwechsels hätte das Team nicht gebraucht, meinte der Kapitän. "Wir wären jetzt sowieso gefordert."
Quelle: Neue Westfälische
Link: http://www.nw-news.de/sport/dsc_arminia/?em_cnt=3433887
Vielleicht irre ich mich. aber ich werde das Gefühl nicht los als wäre die Mannschaft gar nicht so sehr traurig über die Entlassung, aber das möchte ich nicht als Unterstellung betrachtet sehen. Es ist nur so ein Gefühl - und ein mannschaftliches Bekenntnis zum Trainer habe ich auch vermisst. Hoffe aber das ich mich irre.
Trotzdem alles Gute TG !!!
Diese Passage unterstützt dein Gefühl:
Zitat von NW:
"Wir haben uns intern auf einen Sieg in Aachen eingeschworen. Jetzt gibt es keine Ausreden mehr", fand Dennis Eilhoff klare Worte. Arminias Keeper nahm die Nachricht von der Trainerentlassung eher emotionslos hin. "Fußball ist ein knallhartes Geschäft. Da gibt es kein Mitleid." Als Alleinschuldigen für die Misere wollte Rüdiger Kauf Thomas Gerstner nicht dargestellt wissen, "denn da steht schließlich eine Mannschaft auf dem Platz". Die besondere Motivation eines Trainerwechsels hätte das Team nicht gebraucht, meinte der Kapitän. "Wir wären jetzt sowieso gefordert."
Quelle: Neue Westfälische
Link: http://www.nw-news.de/sport/dsc_arminia/?em_cnt=3433887
12.03.2010 - 13:58 Uhr
Also sympthatisch war er mir überhaupt nicht. Habe ihn mal persönlich kennengelernt und habe ihn als einen sehr sehr arroganten Menschen empfunden. Die Frage warum, weswegen, blieb mir bis heute. Wenn man mal ehrlich ist, hat er in seiner Trainerkarriere noch nichts erreicht.
Deswegen passte er meiner Meinung nach auch nicht in das Umfeld von Arminia und Bielefeld.
Er wurde eben nur Trainer, weil er der beste Kumpel von Dammeier und Co ist. Das vergessen hier glaube ich viele.
Sein Versuch eine Aufbruchsstimmung zu erzeugen, tat hier allen gut. Die Spiele waren aber zu 80% unterirdisch, das geht einfach nicht!
Deswegen passte er meiner Meinung nach auch nicht in das Umfeld von Arminia und Bielefeld.
Er wurde eben nur Trainer, weil er der beste Kumpel von Dammeier und Co ist. Das vergessen hier glaube ich viele.
Sein Versuch eine Aufbruchsstimmung zu erzeugen, tat hier allen gut. Die Spiele waren aber zu 80% unterirdisch, das geht einfach nicht!
13.03.2010 - 10:39 Uhr
Bin froh das er weg ist ;)
Seine Taktik konnten die Spieler so gut wie nie umsetzen deshalb sah es aus wie Lesitungsverweigerung ...
Seine Taktik konnten die Spieler so gut wie nie umsetzen deshalb sah es aus wie Lesitungsverweigerung ...
13.03.2010 - 12:48 Uhr
Ich verstehe nicht, wenn hier immer alle modernen Fussball mit TG in Verbindung bringen!
TG hat einfach zur EM geschaut hat gesehen, dass ein Herr Aragonés ein modernes und erfolgreiches System spielt und hat sich gedacht, das VERSUCHE ich auch.
Deshalb ist Woche für Woche ein 4-1-4-1 gespielt worden.
Aber einfach so aufzustellen bringt nichts. Denn TG war sich in meinen Augen nicht bewußt welche Anforderungen dieses System mit sich bringt.
Er hatte aus einem eigentlich sehr variablen, mit vielen schnellen Positionswechseln, einem spielerisch starken DM, technisch starke und dynamisch schnelle offensiv MF und sehr lauffreudigen System ein starres, leicht durchschaubares System gebastelt.
Nur die Spieler auf gewisse Positionen zu stellen, bringt einfach nichts. Das ganze System war einfach zu statisch, zu berechenbar und nur bedingt für dieses Spielermaterial geeignet. Positionswechsel habe ich zu selten bis fast garnicht gesehen. Zustzlich waren unsere AV einfach zu schlecht um offensiv Aktzente zu setzten.
Es hilft bei einer Hausrenovierung auch nicht nur die Fasade neu zu streichen, damit auch die Zimmer modern wirken.
Einfach nur das grobe Gerüst zu kopieren und innhaltliche noch wichtigere Punkte ignorieren war und wird nie die Lösung sein.
Aber TG läßt ja modern spielen, da es alle sagen und weil er ein augenscheinlich modernes System als Pauschgrundlage benutzt. Die Innhaltlichen Aspekte werden ignoriert.
TG hat einfach zur EM geschaut hat gesehen, dass ein Herr Aragonés ein modernes und erfolgreiches System spielt und hat sich gedacht, das VERSUCHE ich auch.
Deshalb ist Woche für Woche ein 4-1-4-1 gespielt worden.
Aber einfach so aufzustellen bringt nichts. Denn TG war sich in meinen Augen nicht bewußt welche Anforderungen dieses System mit sich bringt.
Er hatte aus einem eigentlich sehr variablen, mit vielen schnellen Positionswechseln, einem spielerisch starken DM, technisch starke und dynamisch schnelle offensiv MF und sehr lauffreudigen System ein starres, leicht durchschaubares System gebastelt.
Nur die Spieler auf gewisse Positionen zu stellen, bringt einfach nichts. Das ganze System war einfach zu statisch, zu berechenbar und nur bedingt für dieses Spielermaterial geeignet. Positionswechsel habe ich zu selten bis fast garnicht gesehen. Zustzlich waren unsere AV einfach zu schlecht um offensiv Aktzente zu setzten.
Es hilft bei einer Hausrenovierung auch nicht nur die Fasade neu zu streichen, damit auch die Zimmer modern wirken.
Einfach nur das grobe Gerüst zu kopieren und innhaltliche noch wichtigere Punkte ignorieren war und wird nie die Lösung sein.
Aber TG läßt ja modern spielen, da es alle sagen und weil er ein augenscheinlich modernes System als Pauschgrundlage benutzt. Die Innhaltlichen Aspekte werden ignoriert.
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