12 Millionen Marktwert-Verlust
Terrier offen für Frankreich-Rückkehr – Ex-Klub und Ex-Trainer bei Bayer-Stürmer gehandelt
©IMAGO
Martin Terrier ist bei Bayer Leverkusen – vor allem verletzungsbedingt – nie wirklich angekommen, seit die Werkself ihn 2024 für 20 Millionen Euro verpflichtet hat. 44 Spiele, sieben Tore und drei Vorlagen später könnten sich die Wege des 29 Jahre alten Außenstürmers und des Doublesiegers von 2024 wieder trennen. Laut übereinstimmenden Berichten ist eine Rückkehr des früheren U21-Nationalspielers nach Frankreich realistisch.
Laut dem „Kicker“ ist Ex-Klub Stade Rennes einer von mehreren Interessenten aus der Ligue 1. Dort hatte das Eigengewächs des LOSC Lille im November 2022 mit 35 Mio. Euro seinen höchsten Marktwert erreicht und in 141 Partien 75 Scorer beigesteuert. „Foot Mercato“ zufolge sind die Bretonen die Nummer eins im Rennen um den Linksaußen, aber auch Olympique Marseille, zuvor schon an anderer Stelle genannt, sei im Rennen. In Südfrankreich ist seit Monatsbeginn Bruno Genesio Trainer, unter dem Terrier sowohl in Rennes als auch bei Olympique Lyon seine wohl besten Leistungen zeigte.
Eine annähernd so hohe Ablöse wie Bayer vor zwei Jahren für Terrier zahlte, ist mittlerweile nicht mehr realistisch – trotz seines bis 2029 laufenden Vertrages. Sein Marktwert ist seit dem Wechsel nach Leverkusen sukzessive gesunken: von 20 Mio. auf derzeit noch 8 Mio. Euro. Das liegt zum einen an seinem fortgeschrittenen Alter, aber vor allem an seiner Verletzungsanfälligkeit. Terrier, der schon in Rennes einen Kreuzbandriss erlitten hatte, verpasste für Bayer 45 Spiele wegen verschiedener Blessuren. Die längste Ausfallzeit hatte er von Januar bis Oktober 2025 aufgrund eines Achillessehnenrisses. Derzeit befindet er sich im Training, um infolge einer Oberschenkelverletzung wieder in Form zu kommen. Diese setzte ihn für die Schlussphase der vergangenen Saison außer Gefecht.
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