Taktiktisch
19.02.2006 - 19:37 Uhr
22.07.2009 - 00:59 Uhr
endlich erwische ich den fred wo man mit verstand an der aufstellung "arbeitet"
Zitat
4231 ist sicher das, was dem Kader am einfachsten zu vermitteln ist, das kennen sie, da muss sich nur die Ausrichtung ändern. Die Außen von Defensivaufgaben zu entlasten ist da schon die halbe Miete und mit Federico haben wir einen idealen Mann für die zentral offensive Position, der hier mit doppelter Absicherung (Kauf, Risgard) frei von taktischen Zwängen agieren könnte. Besetzung der Außen hier möglichst offensiv, gefragt ist eine gute Mischung aus der Fähigkeit selbst zum Abschluss zu kommen und guten Flanken. Feick links, Katongo rechts wäre wohl die wahrscheinlichste Lösung.
ich möchte in anbetracht der mir so ungeliebten doppel 6 einwenden, dass mit kirch und risgard die doppel 6 wesentlich agiler und offensivfreudiger wäre als bei einer besetzung mit kauf...das würde natürlich fischer als RV nach sich ziehen...da kirch ins rdm wechselt...ansonsten sicherlich auswärts gegen ambitionierte gegner eine option das spiel so schön eng zu gestaltet wie der jogi das mag ;D
Zitat
Flaches 442 hingegen fordert eher Generalisten im Mittelfeld, die Frage ist auch welche Ordnung im Sturm dazu passen könnte, ich würde eher Richtung 4411 tendieren.
Kirch, Risgard, Halfar, Feick?
Katongo oder Federico hängend hinter Fort.
hier haben wir wieder eine quasi doppel 6....da in dieser variante die außen aber wesentlich (mehr gegenüber dem 4-2-3-1) auf dem flügel zu agieren haben ist der "generalist" in dieser variante treffend formuliert....halfar sehe ich nur in einer zentralen rolle, mit dem spiel vor sich für den dsc brauchbar, daher finde ich deinen vorschlag sehr sehr angemessen...was den flügel angeht, muss ich jedoch grätschen...kirch hat (dafür) zu wenig drang nach vorne...ich würde dort durchaus katongo oder kamper versuchen und kirch wieder als schwungvollen rv anbieten ;D
federico hätte dann seinen platz in der schnittstelle zwischen mittelfeld und sturm sicher...mE auch der einzige spieler, der dort gefährlich sein könnte...katongos abschlussqualitäten sind ja jetzt nicht der bringer schlechthin...
das 4-1-4-1 ist wie du sagst das anspruchsvollste....das sehe ich soweit genauso...aber wer soll die position neben halfar bekommen? wirklich kerr? langt das schon? ich hätte dort eher janjic platziert...wenn wir uns schon bei der u23 bedienen wollen ;D aus dem "normalen" kader ist da eine lücke...risgard könnte in diese rücken, wenn kauf tatsächlich von gerstner gesetzt ist....(man hörte da sowas von einer längsachse eilhoff, mijatovic, kauf, fort....)
ich versuche mich mal an einer variante, die sowohl ein 4-3-3, als auch ein 4-2-3-1 als auch ein 4-1-3-2 bedienen könnte:
fischer--------mijatovic----------bollmann-----------hanzel
--------------kirch------------------------risgard-------------
katongo-----------------federico------------------------feick
--------------------------fort-----------------------------------
flexibel sind in dieser variante besonders die flügelspieler, sowie kirch....rücken die flügelspieler in den sturm auf, bildet sich aus risgard und davon kirch und federico ein dreick, damit hätten wir das 4-3-3....
spannender wird das 4-1-3-2...wer rückt in den sturm? katongo, oder federico? oder stellt sich das 4-1-3-2 nicht besser als ein 4-1-2-2-1 dar?
fischer------mijatovic-----------bollmann-----------hanzel
--------------------------risgard------------------------------
-----kirch----------------------------------------feick--------
---------------katongo---------------federico---------------
---------------------------fort---------------------------------
das erinnert mich schwer an das traditionelle 3-5-2 system mit 2 spielern für den jeweiligen flügel die ständig überlaufen und den flügel so groß machen wie in keinem anderen system das mit bekannt ist.....wenn der zu beackernde flügel allerdings dergestalt bespielt wird, ist risgard auf der 6 zu weit hinten, müsste idese sicherung aufgeben und wesentlich offensiver, die koordination des flügelspiels in angriff nehmen....kontern ist somit tür und tor geöffnet....
mein favorit bleibt allerdings die signatur ;D und natürlich mit eneramo für sadik, sollte eneramo tatsächlich kommen ;D
schon jetzt stellen wir also fest, dass wir flexibel wie nie, taktisch vielfältig wie nie spielen können/werden und vermutlich dem himmel sei dank nicht mehr nur einen spielzug haben werden....
nie wieder systemfuball ;D systemfuball ist so out und überholt wie der fordismus
Zitat
4231 ist sicher das, was dem Kader am einfachsten zu vermitteln ist, das kennen sie, da muss sich nur die Ausrichtung ändern. Die Außen von Defensivaufgaben zu entlasten ist da schon die halbe Miete und mit Federico haben wir einen idealen Mann für die zentral offensive Position, der hier mit doppelter Absicherung (Kauf, Risgard) frei von taktischen Zwängen agieren könnte. Besetzung der Außen hier möglichst offensiv, gefragt ist eine gute Mischung aus der Fähigkeit selbst zum Abschluss zu kommen und guten Flanken. Feick links, Katongo rechts wäre wohl die wahrscheinlichste Lösung.
ich möchte in anbetracht der mir so ungeliebten doppel 6 einwenden, dass mit kirch und risgard die doppel 6 wesentlich agiler und offensivfreudiger wäre als bei einer besetzung mit kauf...das würde natürlich fischer als RV nach sich ziehen...da kirch ins rdm wechselt...ansonsten sicherlich auswärts gegen ambitionierte gegner eine option das spiel so schön eng zu gestaltet wie der jogi das mag ;D
Zitat
Flaches 442 hingegen fordert eher Generalisten im Mittelfeld, die Frage ist auch welche Ordnung im Sturm dazu passen könnte, ich würde eher Richtung 4411 tendieren.
Kirch, Risgard, Halfar, Feick?
Katongo oder Federico hängend hinter Fort.
hier haben wir wieder eine quasi doppel 6....da in dieser variante die außen aber wesentlich (mehr gegenüber dem 4-2-3-1) auf dem flügel zu agieren haben ist der "generalist" in dieser variante treffend formuliert....halfar sehe ich nur in einer zentralen rolle, mit dem spiel vor sich für den dsc brauchbar, daher finde ich deinen vorschlag sehr sehr angemessen...was den flügel angeht, muss ich jedoch grätschen...kirch hat (dafür) zu wenig drang nach vorne...ich würde dort durchaus katongo oder kamper versuchen und kirch wieder als schwungvollen rv anbieten ;D
federico hätte dann seinen platz in der schnittstelle zwischen mittelfeld und sturm sicher...mE auch der einzige spieler, der dort gefährlich sein könnte...katongos abschlussqualitäten sind ja jetzt nicht der bringer schlechthin...
das 4-1-4-1 ist wie du sagst das anspruchsvollste....das sehe ich soweit genauso...aber wer soll die position neben halfar bekommen? wirklich kerr? langt das schon? ich hätte dort eher janjic platziert...wenn wir uns schon bei der u23 bedienen wollen ;D aus dem "normalen" kader ist da eine lücke...risgard könnte in diese rücken, wenn kauf tatsächlich von gerstner gesetzt ist....(man hörte da sowas von einer längsachse eilhoff, mijatovic, kauf, fort....)
ich versuche mich mal an einer variante, die sowohl ein 4-3-3, als auch ein 4-2-3-1 als auch ein 4-1-3-2 bedienen könnte:
fischer--------mijatovic----------bollmann-----------hanzel
--------------kirch------------------------risgard-------------
katongo-----------------federico------------------------feick
--------------------------fort-----------------------------------
flexibel sind in dieser variante besonders die flügelspieler, sowie kirch....rücken die flügelspieler in den sturm auf, bildet sich aus risgard und davon kirch und federico ein dreick, damit hätten wir das 4-3-3....
spannender wird das 4-1-3-2...wer rückt in den sturm? katongo, oder federico? oder stellt sich das 4-1-3-2 nicht besser als ein 4-1-2-2-1 dar?
fischer------mijatovic-----------bollmann-----------hanzel
--------------------------risgard------------------------------
-----kirch----------------------------------------feick--------
---------------katongo---------------federico---------------
---------------------------fort---------------------------------
das erinnert mich schwer an das traditionelle 3-5-2 system mit 2 spielern für den jeweiligen flügel die ständig überlaufen und den flügel so groß machen wie in keinem anderen system das mit bekannt ist.....wenn der zu beackernde flügel allerdings dergestalt bespielt wird, ist risgard auf der 6 zu weit hinten, müsste idese sicherung aufgeben und wesentlich offensiver, die koordination des flügelspiels in angriff nehmen....kontern ist somit tür und tor geöffnet....
mein favorit bleibt allerdings die signatur ;D und natürlich mit eneramo für sadik, sollte eneramo tatsächlich kommen ;D
schon jetzt stellen wir also fest, dass wir flexibel wie nie, taktisch vielfältig wie nie spielen können/werden und vermutlich dem himmel sei dank nicht mehr nur einen spielzug haben werden....
nie wieder systemfuball ;D systemfuball ist so out und überholt wie der fordismus
22.07.2009 - 09:32 Uhr
Zitat von scorp:
endlich erwische ich den fred wo man mit verstand an der aufstellung "arbeitet"
Zitat
4231 ist sicher das, was dem Kader am einfachsten zu vermitteln ist, das kennen sie, da muss sich nur die Ausrichtung ändern. Die Außen von Defensivaufgaben zu entlasten ist da schon die halbe Miete und mit Federico haben wir einen idealen Mann für die zentral offensive Position, der hier mit doppelter Absicherung (Kauf, Risgard) frei von taktischen Zwängen agieren könnte. Besetzung der Außen hier möglichst offensiv, gefragt ist eine gute Mischung aus der Fähigkeit selbst zum Abschluss zu kommen und guten Flanken. Feick links, Katongo rechts wäre wohl die wahrscheinlichste Lösung.
ich möchte in anbetracht der mir so ungeliebten doppel 6 einwenden, dass mit kirch und risgard die doppel 6 wesentlich agiler und offensivfreudiger wäre als bei einer besetzung mit kauf...das würde natürlich fischer als RV nach sich ziehen...da kirch ins rdm wechselt...ansonsten sicherlich auswärts gegen ambitionierte gegner eine option das spiel so schön eng zu gestaltet wie der jogi das mag ;D
Ich verstehe das 4231 als das Kontersystem überhaupt, eng machen ist davon nur ein Teil. Ich vergleiche das gern mit einer Zwille, die der Angriff des Gegners spannt. Angesichts der explizit doppelt besetzten Außen hat man hier verstärkt Angriffe durch die Mitte zu erwarten, maximal offensiv besetzte Mittelfeld-Außen binden die gegnerischen AV zusätzlich. Da, finde ich, sind Kaufs Terrier-Qualitäten durchaus gefragt. Risgard dann in der Rolle des offensiveren Sechsers, der auch defensiv entsprechend anders agiert und weniger den direkten Zweikampf sucht als Räume zuzustellen und sich dabei möglichst anspielbar zu halten. Kirch ist für mich hier System-Opfer - Bankplatz.
In der Offensive ist Schnelligkeit alles, hier kann man auch mit unter 40% Ballbesitz ein Spiel gewinnen. Federico hat hier die Qualitäten, die uns in der letzen Saison gefehlt haben, es ist extrem wichtig, dass man es ihm dann auch leicht macht sie auszuspielen. Eine echte Zehner Position, Bälle verteilen und bei Angriff über die Flanken selbst eine Abschlussposition suchen.
Zitat
Zitat
Flaches 442 hingegen fordert eher Generalisten im Mittelfeld, die Frage ist auch welche Ordnung im Sturm dazu passen könnte, ich würde eher Richtung 4411 tendieren.
Kirch, Risgard, Halfar, Feick?
Katongo oder Federico hängend hinter Fort.
hier haben wir wieder eine quasi doppel 6....da in dieser variante die außen aber wesentlich (mehr gegenüber dem 4-2-3-1) auf dem flügel zu agieren haben ist der "generalist" in dieser variante treffend formuliert....halfar sehe ich nur in einer zentralen rolle, mit dem spiel vor sich für den dsc brauchbar, daher finde ich deinen vorschlag sehr sehr angemessen...was den flügel angeht, muss ich jedoch grätschen...kirch hat (dafür) zu wenig drang nach vorne...ich würde dort durchaus katongo oder kamper versuchen und kirch wieder als schwungvollen rv anbieten ;D
Nein, eben genau keine Doppel-Sechs. Dein flaches 442 ist nicht flach sondern eher ein Außenzentriertes 4222. Ich versteh flaches 442 als das Gegenstück zum obigen Entwurf, als auf Kontrolle angelegtes System, das in theoretisch optimaler Raumaufteilung durch sicheres Pass-Spiel und Ballbesitz den Gegner zermürbt und auf Fehler wartet. Dementsprechend sind die Außenpositionen im Mittelfeld für mich hier eher gedoppelte Achter, die die Außenzonen besetzt halten. Verschieben findet hier nicht steil sondern quer statt, offensiv wie defensiv - die Ketten sind zu halten.
Dementsprechend sehe ich hier eher Feick als den nicht optimal platzierten Spieler, könnte ich Halfar klonen... aber mir war es hier auch wichtig einen Punkt klar zu machen: Halfar ist einfach kein Spieler für die Außenbahn, obwohl er das in dieser Anlage noch am ehesten spielen könnte. In einem gewissen Sinn ist mein flaches 442 unterm Strich defensiver als das 4231. Eine fiese Angelegenheit, wenn man permanent gegen zwei verzahnte Viererketten steht. Gelingt es dann noch eine Abseitsfalle sicher einzuüben, dann wird das ganze allerdings zum idealen Ausgangspunkt für massives Pressing.
Zitat
federico hätte dann seinen platz in der schnittstelle zwischen mittelfeld und sturm sicher...mE auch der einzige spieler, der dort gefährlich sein könnte...katongos abschlussqualitäten sind ja jetzt nicht der bringer schlechthin...
Ich glaube, dass wir von Katongo noch längst nicht alles in der Hinsicht gesehen haben. In der letzten Saison hatte er auch eine immens laufintensive Rolle, die über neunzig Minuten selbst so eine Nähmaschine an ihre Grenzen bringt. Das ist nie gut für die letzte Konzentration im Abschluss. Ich denke da wird noch mehr kommen und darum halte ich ihn auch als hängende Spitze für eine Option, insbesondere gegen langsame IV. Da kann man das dann mit Fort als Ableger plötzlich auch sehr schnell machen. Wäre auch eine interessante Wechseloption bei Führung auswärts. Solange man es eher mit tiefstehender gegnerischer Abwehr zu tun hat ist Federico aber vorne, keine Frage.
Zitat
das 4-1-4-1 ist wie du sagst das anspruchsvollste....das sehe ich soweit genauso...aber wer soll die position neben halfar bekommen? wirklich kerr? langt das schon? ich hätte dort eher janjic platziert...wenn wir uns schon bei der u23 bedienen wollen ;D aus dem "normalen" kader ist da eine lücke...risgard könnte in diese rücken, wenn kauf tatsächlich von gerstner gesetzt ist....(man hörte da sowas von einer längsachse eilhoff, mijatovic, kauf, fort....)
Ja, hört man. Kann aber auch eine Nebelkerze sein. Janjic hat mir bisher nicht so dolle gefallen, den ordentlichen Ansätzen in der Offensive steht ein nicht vorhandenes Defensiv-Verhalten gegenüber. Kerr scheint mir die komplettere Anlage zu haben, sicher kein filigran Techniker, aber doch mit Drang zum Abschluss, aber eben auch in der Rückwärtsbewegung recht brauchbar. Ihm traue ich die Rolle eher zu. Im 4141 trauere ich Tesche etwas nach, der wäre hier eine sehr gute Besetzung.
Zitat
ich versuche mich mal an einer variante, die sowohl ein 4-3-3, als auch ein 4-2-3-1 als auch ein 4-1-3-2 bedienen könnte:
fischer--------mijatovic----------bollmann-----------hanzel
--------------kirch------------------------risgard-------------
katongo-----------------federico------------------------feick
--------------------------fort-----------------------------------
flexibel sind in dieser variante besonders die flügelspieler, sowie kirch....rücken die flügelspieler in den sturm auf, bildet sich aus risgard und davon kirch und federico ein dreick, damit hätten wir das 4-3-3....
spannender wird das 4-1-3-2...wer rückt in den sturm? katongo, oder federico? oder stellt sich das 4-1-3-2 nicht besser als ein 4-1-2-2-1 dar?
fischer------mijatovic-----------bollmann-----------hanzel
--------------------------risgard------------------------------
-----kirch----------------------------------------feick--------
---------------katongo---------------federico---------------
---------------------------fort---------------------------------
das erinnert mich schwer an das traditionelle 3-5-2 system mit 2 spielern für den jeweiligen flügel die ständig überlaufen und den flügel so groß machen wie in keinem anderen system das mit bekannt ist.....wenn der zu beackernde flügel allerdings dergestalt bespielt wird, ist risgard auf der 6 zu weit hinten, müsste idese sicherung aufgeben und wesentlich offensiver, die koordination des flügelspiels in angriff nehmen....kontern ist somit tür und tor geöffnet....
Wie wäre es denn dann mit einem 41311, also mit situativ diagonal rechts oder links hängender Spitze? Das wäre dann natürlich Federico wegen der Stärke im Abschluss, Katongo dahinter zentral. Mit seiner Laufstärke könnte er die Konteranfälligkeit zumindest mindern.
Zitat
mein favorit bleibt allerdings die signatur ;D und natürlich mit eneramo für sadik, sollte eneramo tatsächlich kommen ;D
schon jetzt stellen wir also fest, dass wir flexibel wie nie, taktisch vielfältig wie nie spielen können/werden und vermutlich dem himmel sei dank nicht mehr nur einen spielzug haben werden....
nie wieder systemfuball ;D systemfuball ist so out und überholt wie der fordismus
So ist es, Arminia 09/10 ist so schwer auszurechnen wie schon sehr lange nicht mehr. Da bin ich mir jetzt schon einigermaßen sicher. Und das ist auch zur Abwechslung mal nicht aus der Not geboren, sondern durchaus mit individueller Klasse auf verschiedensten Positionen unterfüttert (wenn man jetzt endlich mal Zweitligamaßstäbe anlegt...).
Ich werde mit 4132 nicht so richtig warm, die klassische Raute wäre mir dann doch lieber, wenn man denn unbedingt zwei Mittelstürmer und eine echte Zehn aufbieten will. Da sind die Löcher auf den Diagonalachsen nicht so riesig, nach vorn verschieben kann man aus der Situation raus immer noch.
endlich erwische ich den fred wo man mit verstand an der aufstellung "arbeitet"
Zitat
4231 ist sicher das, was dem Kader am einfachsten zu vermitteln ist, das kennen sie, da muss sich nur die Ausrichtung ändern. Die Außen von Defensivaufgaben zu entlasten ist da schon die halbe Miete und mit Federico haben wir einen idealen Mann für die zentral offensive Position, der hier mit doppelter Absicherung (Kauf, Risgard) frei von taktischen Zwängen agieren könnte. Besetzung der Außen hier möglichst offensiv, gefragt ist eine gute Mischung aus der Fähigkeit selbst zum Abschluss zu kommen und guten Flanken. Feick links, Katongo rechts wäre wohl die wahrscheinlichste Lösung.
ich möchte in anbetracht der mir so ungeliebten doppel 6 einwenden, dass mit kirch und risgard die doppel 6 wesentlich agiler und offensivfreudiger wäre als bei einer besetzung mit kauf...das würde natürlich fischer als RV nach sich ziehen...da kirch ins rdm wechselt...ansonsten sicherlich auswärts gegen ambitionierte gegner eine option das spiel so schön eng zu gestaltet wie der jogi das mag ;D
Ich verstehe das 4231 als das Kontersystem überhaupt, eng machen ist davon nur ein Teil. Ich vergleiche das gern mit einer Zwille, die der Angriff des Gegners spannt. Angesichts der explizit doppelt besetzten Außen hat man hier verstärkt Angriffe durch die Mitte zu erwarten, maximal offensiv besetzte Mittelfeld-Außen binden die gegnerischen AV zusätzlich. Da, finde ich, sind Kaufs Terrier-Qualitäten durchaus gefragt. Risgard dann in der Rolle des offensiveren Sechsers, der auch defensiv entsprechend anders agiert und weniger den direkten Zweikampf sucht als Räume zuzustellen und sich dabei möglichst anspielbar zu halten. Kirch ist für mich hier System-Opfer - Bankplatz.
In der Offensive ist Schnelligkeit alles, hier kann man auch mit unter 40% Ballbesitz ein Spiel gewinnen. Federico hat hier die Qualitäten, die uns in der letzen Saison gefehlt haben, es ist extrem wichtig, dass man es ihm dann auch leicht macht sie auszuspielen. Eine echte Zehner Position, Bälle verteilen und bei Angriff über die Flanken selbst eine Abschlussposition suchen.
Zitat
Zitat
Flaches 442 hingegen fordert eher Generalisten im Mittelfeld, die Frage ist auch welche Ordnung im Sturm dazu passen könnte, ich würde eher Richtung 4411 tendieren.
Kirch, Risgard, Halfar, Feick?
Katongo oder Federico hängend hinter Fort.
hier haben wir wieder eine quasi doppel 6....da in dieser variante die außen aber wesentlich (mehr gegenüber dem 4-2-3-1) auf dem flügel zu agieren haben ist der "generalist" in dieser variante treffend formuliert....halfar sehe ich nur in einer zentralen rolle, mit dem spiel vor sich für den dsc brauchbar, daher finde ich deinen vorschlag sehr sehr angemessen...was den flügel angeht, muss ich jedoch grätschen...kirch hat (dafür) zu wenig drang nach vorne...ich würde dort durchaus katongo oder kamper versuchen und kirch wieder als schwungvollen rv anbieten ;D
Nein, eben genau keine Doppel-Sechs. Dein flaches 442 ist nicht flach sondern eher ein Außenzentriertes 4222. Ich versteh flaches 442 als das Gegenstück zum obigen Entwurf, als auf Kontrolle angelegtes System, das in theoretisch optimaler Raumaufteilung durch sicheres Pass-Spiel und Ballbesitz den Gegner zermürbt und auf Fehler wartet. Dementsprechend sind die Außenpositionen im Mittelfeld für mich hier eher gedoppelte Achter, die die Außenzonen besetzt halten. Verschieben findet hier nicht steil sondern quer statt, offensiv wie defensiv - die Ketten sind zu halten.
Dementsprechend sehe ich hier eher Feick als den nicht optimal platzierten Spieler, könnte ich Halfar klonen... aber mir war es hier auch wichtig einen Punkt klar zu machen: Halfar ist einfach kein Spieler für die Außenbahn, obwohl er das in dieser Anlage noch am ehesten spielen könnte. In einem gewissen Sinn ist mein flaches 442 unterm Strich defensiver als das 4231. Eine fiese Angelegenheit, wenn man permanent gegen zwei verzahnte Viererketten steht. Gelingt es dann noch eine Abseitsfalle sicher einzuüben, dann wird das ganze allerdings zum idealen Ausgangspunkt für massives Pressing.
Zitat
federico hätte dann seinen platz in der schnittstelle zwischen mittelfeld und sturm sicher...mE auch der einzige spieler, der dort gefährlich sein könnte...katongos abschlussqualitäten sind ja jetzt nicht der bringer schlechthin...
Ich glaube, dass wir von Katongo noch längst nicht alles in der Hinsicht gesehen haben. In der letzten Saison hatte er auch eine immens laufintensive Rolle, die über neunzig Minuten selbst so eine Nähmaschine an ihre Grenzen bringt. Das ist nie gut für die letzte Konzentration im Abschluss. Ich denke da wird noch mehr kommen und darum halte ich ihn auch als hängende Spitze für eine Option, insbesondere gegen langsame IV. Da kann man das dann mit Fort als Ableger plötzlich auch sehr schnell machen. Wäre auch eine interessante Wechseloption bei Führung auswärts. Solange man es eher mit tiefstehender gegnerischer Abwehr zu tun hat ist Federico aber vorne, keine Frage.
Zitat
das 4-1-4-1 ist wie du sagst das anspruchsvollste....das sehe ich soweit genauso...aber wer soll die position neben halfar bekommen? wirklich kerr? langt das schon? ich hätte dort eher janjic platziert...wenn wir uns schon bei der u23 bedienen wollen ;D aus dem "normalen" kader ist da eine lücke...risgard könnte in diese rücken, wenn kauf tatsächlich von gerstner gesetzt ist....(man hörte da sowas von einer längsachse eilhoff, mijatovic, kauf, fort....)
Ja, hört man. Kann aber auch eine Nebelkerze sein. Janjic hat mir bisher nicht so dolle gefallen, den ordentlichen Ansätzen in der Offensive steht ein nicht vorhandenes Defensiv-Verhalten gegenüber. Kerr scheint mir die komplettere Anlage zu haben, sicher kein filigran Techniker, aber doch mit Drang zum Abschluss, aber eben auch in der Rückwärtsbewegung recht brauchbar. Ihm traue ich die Rolle eher zu. Im 4141 trauere ich Tesche etwas nach, der wäre hier eine sehr gute Besetzung.
Zitat
ich versuche mich mal an einer variante, die sowohl ein 4-3-3, als auch ein 4-2-3-1 als auch ein 4-1-3-2 bedienen könnte:
fischer--------mijatovic----------bollmann-----------hanzel
--------------kirch------------------------risgard-------------
katongo-----------------federico------------------------feick
--------------------------fort-----------------------------------
flexibel sind in dieser variante besonders die flügelspieler, sowie kirch....rücken die flügelspieler in den sturm auf, bildet sich aus risgard und davon kirch und federico ein dreick, damit hätten wir das 4-3-3....
spannender wird das 4-1-3-2...wer rückt in den sturm? katongo, oder federico? oder stellt sich das 4-1-3-2 nicht besser als ein 4-1-2-2-1 dar?
fischer------mijatovic-----------bollmann-----------hanzel
--------------------------risgard------------------------------
-----kirch----------------------------------------feick--------
---------------katongo---------------federico---------------
---------------------------fort---------------------------------
das erinnert mich schwer an das traditionelle 3-5-2 system mit 2 spielern für den jeweiligen flügel die ständig überlaufen und den flügel so groß machen wie in keinem anderen system das mit bekannt ist.....wenn der zu beackernde flügel allerdings dergestalt bespielt wird, ist risgard auf der 6 zu weit hinten, müsste idese sicherung aufgeben und wesentlich offensiver, die koordination des flügelspiels in angriff nehmen....kontern ist somit tür und tor geöffnet....
Wie wäre es denn dann mit einem 41311, also mit situativ diagonal rechts oder links hängender Spitze? Das wäre dann natürlich Federico wegen der Stärke im Abschluss, Katongo dahinter zentral. Mit seiner Laufstärke könnte er die Konteranfälligkeit zumindest mindern.
Zitat
mein favorit bleibt allerdings die signatur ;D und natürlich mit eneramo für sadik, sollte eneramo tatsächlich kommen ;D
schon jetzt stellen wir also fest, dass wir flexibel wie nie, taktisch vielfältig wie nie spielen können/werden und vermutlich dem himmel sei dank nicht mehr nur einen spielzug haben werden....
nie wieder systemfuball ;D systemfuball ist so out und überholt wie der fordismus
So ist es, Arminia 09/10 ist so schwer auszurechnen wie schon sehr lange nicht mehr. Da bin ich mir jetzt schon einigermaßen sicher. Und das ist auch zur Abwechslung mal nicht aus der Not geboren, sondern durchaus mit individueller Klasse auf verschiedensten Positionen unterfüttert (wenn man jetzt endlich mal Zweitligamaßstäbe anlegt...).
Ich werde mit 4132 nicht so richtig warm, die klassische Raute wäre mir dann doch lieber, wenn man denn unbedingt zwei Mittelstürmer und eine echte Zehn aufbieten will. Da sind die Löcher auf den Diagonalachsen nicht so riesig, nach vorn verschieben kann man aus der Situation raus immer noch.
22.07.2009 - 12:05 Uhr
Zitat
Ich verstehe das 4231 als das Kontersystem überhaupt, eng machen ist davon nur ein Teil. Ich vergleiche das gern mit einer Zwille, die der Angriff des Gegners spannt. Angesichts der explizit doppelt besetzten Außen hat man hier verstärkt Angriffe durch die Mitte zu erwarten, maximal offensiv besetzte Mittelfeld-Außen binden die gegnerischen AV zusätzlich. Da, finde ich, sind Kaufs Terrier-Qualitäten durchaus gefragt. Risgard dann in der Rolle des offensiveren Sechsers, der auch defensiv entsprechend anders agiert und weniger den direkten Zweikampf sucht als Räume zuzustellen und sich dabei möglichst anspielbar zu halten. Kirch ist für mich hier System-Opfer - Bankplatz.
In der Offensive ist Schnelligkeit alles, hier kann man auch mit unter 40% Ballbesitz ein Spiel gewinnen. Federico hat hier die Qualitäten, die uns in der letzen Saison gefehlt haben, es ist extrem wichtig, dass man es ihm dann auch leicht macht sie auszuspielen. Eine echte Zehner Position, Bälle verteilen und bei Angriff über die Flanken selbst eine Abschlussposition suchen.
zwille trifft es gut, je näher der angriff rückt, desto explosiver unser "antritt"....die frage dürfte nur sein, gegen welch egegner werden wir usn so weit zurückziehen können...auf der alm wird kein team der zweiten liga die offensive tatsächlich suchen und forcieren ;D und bei dem großteil der auswärtsspiele dürfte das ähnlich sein....daher mein erneutes plädoyer für die ein sechser variante ;D
Zitat
Nein, eben genau keine Doppel-Sechs. Dein flaches 442 ist nicht flach sondern eher ein Außenzentriertes 4222. Ich versteh flaches 442 als das Gegenstück zum obigen Entwurf, als auf Kontrolle angelegtes System, das in theoretisch optimaler Raumaufteilung durch sicheres Pass-Spiel und Ballbesitz den Gegner zermürbt und auf Fehler wartet. Dementsprechend sind die Außenpositionen im Mittelfeld für mich hier eher gedoppelte Achter, die die Außenzonen besetzt halten. Verschieben findet hier nicht steil sondern quer statt, offensiv wie defensiv - die Ketten sind zu halten.
Dementsprechend sehe ich hier eher Feick als den nicht optimal platzierten Spieler, könnte ich Halfar klonen... aber mir war es hier auch wichtig einen Punkt klar zu machen: Halfar ist einfach kein Spieler für die Außenbahn, obwohl er das in dieser Anlage noch am ehesten spielen könnte. In einem gewissen Sinn ist mein flaches 442 unterm Strich defensiver als das 4231. Eine fiese Angelegenheit, wenn man permanent gegen zwei verzahnte Viererketten steht. Gelingt es dann noch eine Abseitsfalle sicher einzuüben, dann wird das ganze allerdings zum idealen Ausgangspunkt für massives Pressing.
aber wo in dem system willst du dann steil spielen?
klammern die stürmer am abseits und warten auf den steilen ball? dafür braucht man zumindest viel platz zum gegenrischen strafraum und eine wirklich wirklich disziplinierte "verkettung"..... auch hier ist die verantwortung und die macht des spiels zu wenig auf den dsc schultern....zu wenig agierend....was machst du mit den zwischenräumen bei abwehr und mittelfeld? wird er zu groß stechen sie da rein udn zerfetzen unsere 4er-kette, die draufgehen muss, ist die 4er-kette zu nah am mittelfeld dran, sind die räume zum tor zu groß....da brauch der gegner nur einen schnellen durchbruch und das wars dann, schlieslsich wird er sich dann hinten rein stellen und weiter kontern ;D
Zitat
Ich glaube, dass wir von Katongo noch längst nicht alles in der Hinsicht gesehen haben. In der letzten Saison hatte er auch eine immens laufintensive Rolle, die über neunzig Minuten selbst so eine Nähmaschine an ihre Grenzen bringt.
nun, katongo hatte seine torszenen ja nicht erst ab minute 85 ;D...aber was wahres ist dran...ich habe ihn immer als ballsicheren und beweglichenspieler gesehen....somit ist er sowohl als der zweite quirlige stürmer, wie auch ein flügelstürmer denkbar....er ist sehr robust und im zweikampf zB wesentlich effektiver (offensiv wie defensiv) als bspw kamper...halfar übrigens ähnlich, der ist sowas vonnem kraftpaket, der verliert kaum einen defensivzwekampf....aber durchsetzung nach vorne geht im ab...halfar ist auch sehrordentlicher kopfballspieler, er hat eine ziehmlich gute sprungkraft und hat schon viele hohe bälle verteilt, bzw geholt...aber ich schweife ab ;D
für das 4-1-4-1 fehlt allerdings ein typ wie tesche.....sehr ärgerlich....ersetzen hätte man ihan uch durch eine leihe von schwegler....lev wollte ihns chienbar dringenst verleihen....da hätte man frankfurt ein schnippchin sclagen können...aber wir wollen mal lieber trotzdem zufrieden sein....sollte eneramo kommen, wars das ohenhin für das 4-1-4-1...dann wirds wohl auf eine 2er sturmkonstellation hianuslaufen...ob 4-1-3-2 oder aber 4-2-2-2 ist dann sogar fast egal....;D
Zitat
Wie wäre es denn dann mit einem 41311, also mit situativ diagonal rechts oder links hängender Spitze? Das wäre dann natürlich Federico wegen der Stärke im Abschluss, Katongo dahinter zentral. Mit seiner Laufstärke könnte er die Konteranfälligkeit zumindest mindern.
definitiv denkbar, aber wer spielt dann auf welcher position?
Zitat
Ich werde mit 4132 nicht so richtig warm, die klassische Raute wäre mir dann doch lieber, wenn man denn unbedingt zwei Mittelstürmer und eine echte Zehn aufbieten will. Da sind die Löcher auf den Diagonalachsen nicht so riesig, nach vorn verschieben kann man aus der Situation raus immer noch.
gegenüber der raute hat es mE den vorteil, dass man nicht den einen spielmacher hat, sondern die innovativität von 3 spielern im mittelfeld offensiv einbindet...es ist allerdings wirklich offensiv...und mit feick und katongo häten wir die außen spieler, die sowohl zug zum tor, als auch qualitäten im zweikampf haben.....zum vergleich, spieler wie zuma, buckley, kamper, janjic oder ähnliche die in einem solchen system mal dort platziert werden, wären eine wesentlich schlechtere (weil nach hinten nicht zu gebrauchen) wahl....
Ich verstehe das 4231 als das Kontersystem überhaupt, eng machen ist davon nur ein Teil. Ich vergleiche das gern mit einer Zwille, die der Angriff des Gegners spannt. Angesichts der explizit doppelt besetzten Außen hat man hier verstärkt Angriffe durch die Mitte zu erwarten, maximal offensiv besetzte Mittelfeld-Außen binden die gegnerischen AV zusätzlich. Da, finde ich, sind Kaufs Terrier-Qualitäten durchaus gefragt. Risgard dann in der Rolle des offensiveren Sechsers, der auch defensiv entsprechend anders agiert und weniger den direkten Zweikampf sucht als Räume zuzustellen und sich dabei möglichst anspielbar zu halten. Kirch ist für mich hier System-Opfer - Bankplatz.
In der Offensive ist Schnelligkeit alles, hier kann man auch mit unter 40% Ballbesitz ein Spiel gewinnen. Federico hat hier die Qualitäten, die uns in der letzen Saison gefehlt haben, es ist extrem wichtig, dass man es ihm dann auch leicht macht sie auszuspielen. Eine echte Zehner Position, Bälle verteilen und bei Angriff über die Flanken selbst eine Abschlussposition suchen.
zwille trifft es gut, je näher der angriff rückt, desto explosiver unser "antritt"....die frage dürfte nur sein, gegen welch egegner werden wir usn so weit zurückziehen können...auf der alm wird kein team der zweiten liga die offensive tatsächlich suchen und forcieren ;D und bei dem großteil der auswärtsspiele dürfte das ähnlich sein....daher mein erneutes plädoyer für die ein sechser variante ;D
Zitat
Nein, eben genau keine Doppel-Sechs. Dein flaches 442 ist nicht flach sondern eher ein Außenzentriertes 4222. Ich versteh flaches 442 als das Gegenstück zum obigen Entwurf, als auf Kontrolle angelegtes System, das in theoretisch optimaler Raumaufteilung durch sicheres Pass-Spiel und Ballbesitz den Gegner zermürbt und auf Fehler wartet. Dementsprechend sind die Außenpositionen im Mittelfeld für mich hier eher gedoppelte Achter, die die Außenzonen besetzt halten. Verschieben findet hier nicht steil sondern quer statt, offensiv wie defensiv - die Ketten sind zu halten.
Dementsprechend sehe ich hier eher Feick als den nicht optimal platzierten Spieler, könnte ich Halfar klonen... aber mir war es hier auch wichtig einen Punkt klar zu machen: Halfar ist einfach kein Spieler für die Außenbahn, obwohl er das in dieser Anlage noch am ehesten spielen könnte. In einem gewissen Sinn ist mein flaches 442 unterm Strich defensiver als das 4231. Eine fiese Angelegenheit, wenn man permanent gegen zwei verzahnte Viererketten steht. Gelingt es dann noch eine Abseitsfalle sicher einzuüben, dann wird das ganze allerdings zum idealen Ausgangspunkt für massives Pressing.
aber wo in dem system willst du dann steil spielen?
klammern die stürmer am abseits und warten auf den steilen ball? dafür braucht man zumindest viel platz zum gegenrischen strafraum und eine wirklich wirklich disziplinierte "verkettung"..... auch hier ist die verantwortung und die macht des spiels zu wenig auf den dsc schultern....zu wenig agierend....was machst du mit den zwischenräumen bei abwehr und mittelfeld? wird er zu groß stechen sie da rein udn zerfetzen unsere 4er-kette, die draufgehen muss, ist die 4er-kette zu nah am mittelfeld dran, sind die räume zum tor zu groß....da brauch der gegner nur einen schnellen durchbruch und das wars dann, schlieslsich wird er sich dann hinten rein stellen und weiter kontern ;D
Zitat
Ich glaube, dass wir von Katongo noch längst nicht alles in der Hinsicht gesehen haben. In der letzten Saison hatte er auch eine immens laufintensive Rolle, die über neunzig Minuten selbst so eine Nähmaschine an ihre Grenzen bringt.
nun, katongo hatte seine torszenen ja nicht erst ab minute 85 ;D...aber was wahres ist dran...ich habe ihn immer als ballsicheren und beweglichenspieler gesehen....somit ist er sowohl als der zweite quirlige stürmer, wie auch ein flügelstürmer denkbar....er ist sehr robust und im zweikampf zB wesentlich effektiver (offensiv wie defensiv) als bspw kamper...halfar übrigens ähnlich, der ist sowas vonnem kraftpaket, der verliert kaum einen defensivzwekampf....aber durchsetzung nach vorne geht im ab...halfar ist auch sehrordentlicher kopfballspieler, er hat eine ziehmlich gute sprungkraft und hat schon viele hohe bälle verteilt, bzw geholt...aber ich schweife ab ;D
für das 4-1-4-1 fehlt allerdings ein typ wie tesche.....sehr ärgerlich....ersetzen hätte man ihan uch durch eine leihe von schwegler....lev wollte ihns chienbar dringenst verleihen....da hätte man frankfurt ein schnippchin sclagen können...aber wir wollen mal lieber trotzdem zufrieden sein....sollte eneramo kommen, wars das ohenhin für das 4-1-4-1...dann wirds wohl auf eine 2er sturmkonstellation hianuslaufen...ob 4-1-3-2 oder aber 4-2-2-2 ist dann sogar fast egal....;D
Zitat
Wie wäre es denn dann mit einem 41311, also mit situativ diagonal rechts oder links hängender Spitze? Das wäre dann natürlich Federico wegen der Stärke im Abschluss, Katongo dahinter zentral. Mit seiner Laufstärke könnte er die Konteranfälligkeit zumindest mindern.
definitiv denkbar, aber wer spielt dann auf welcher position?
Zitat
Ich werde mit 4132 nicht so richtig warm, die klassische Raute wäre mir dann doch lieber, wenn man denn unbedingt zwei Mittelstürmer und eine echte Zehn aufbieten will. Da sind die Löcher auf den Diagonalachsen nicht so riesig, nach vorn verschieben kann man aus der Situation raus immer noch.
gegenüber der raute hat es mE den vorteil, dass man nicht den einen spielmacher hat, sondern die innovativität von 3 spielern im mittelfeld offensiv einbindet...es ist allerdings wirklich offensiv...und mit feick und katongo häten wir die außen spieler, die sowohl zug zum tor, als auch qualitäten im zweikampf haben.....zum vergleich, spieler wie zuma, buckley, kamper, janjic oder ähnliche die in einem solchen system mal dort platziert werden, wären eine wesentlich schlechtere (weil nach hinten nicht zu gebrauchen) wahl....
22.07.2009 - 12:45 Uhr
Zitat von scorp:
Zitat
Ich verstehe das 4231 als das Kontersystem überhaupt, eng machen ist davon nur ein Teil. Ich vergleiche das gern mit einer Zwille, die der Angriff des Gegners spannt. Angesichts der explizit doppelt besetzten Außen hat man hier verstärkt Angriffe durch die Mitte zu erwarten, maximal offensiv besetzte Mittelfeld-Außen binden die gegnerischen AV zusätzlich. Da, finde ich, sind Kaufs Terrier-Qualitäten durchaus gefragt. Risgard dann in der Rolle des offensiveren Sechsers, der auch defensiv entsprechend anders agiert und weniger den direkten Zweikampf sucht als Räume zuzustellen und sich dabei möglichst anspielbar zu halten. Kirch ist für mich hier System-Opfer - Bankplatz.
In der Offensive ist Schnelligkeit alles, hier kann man auch mit unter 40% Ballbesitz ein Spiel gewinnen. Federico hat hier die Qualitäten, die uns in der letzen Saison gefehlt haben, es ist extrem wichtig, dass man es ihm dann auch leicht macht sie auszuspielen. Eine echte Zehner Position, Bälle verteilen und bei Angriff über die Flanken selbst eine Abschlussposition suchen.
zwille trifft es gut, je näher der angriff rückt, desto explosiver unser "antritt"....die frage dürfte nur sein, gegen welch egegner werden wir usn so weit zurückziehen können...auf der alm wird kein team der zweiten liga die offensive tatsächlich suchen und forcieren ;D und bei dem großteil der auswärtsspiele dürfte das ähnlich sein....daher mein erneutes plädoyer für die ein sechser variante ;DZitat
Es gibt da noch ein weiteres neues Moment: Im Gegensatz zur ersten BL müssen wir nun nicht nur das Spiel machen, wir haben plötzlich auch die größere individuelle Qualität. Kombiniere das mal mit Pressing. Da wird dann zwar der Raum fürs steil gehen knapp, aber mehr als ein paar Meter braucht das auch gar nicht, wenn die Pässe exakt sitzen. Das kann auch funktionieren wenn die Vierer-Kette schon direkt hinter der Mittel-Linie steht. Natürlich nicht kontinuierlich, aber man kann auch aus dem System heraus hohen Druck erzeugen. Mit eigentlich simplen Mitteln, das ist das schöne daran.
Zitat
Zitat
Nein, eben genau keine Doppel-Sechs. Dein flaches 442 ist nicht flach sondern eher ein Außenzentriertes 4222. Ich versteh flaches 442 als das Gegenstück zum obigen Entwurf, als auf Kontrolle angelegtes System, das in theoretisch optimaler Raumaufteilung durch sicheres Pass-Spiel und Ballbesitz den Gegner zermürbt und auf Fehler wartet. Dementsprechend sind die Außenpositionen im Mittelfeld für mich hier eher gedoppelte Achter, die die Außenzonen besetzt halten. Verschieben findet hier nicht steil sondern quer statt, offensiv wie defensiv - die Ketten sind zu halten.
Dementsprechend sehe ich hier eher Feick als den nicht optimal platzierten Spieler, könnte ich Halfar klonen... aber mir war es hier auch wichtig einen Punkt klar zu machen: Halfar ist einfach kein Spieler für die Außenbahn, obwohl er das in dieser Anlage noch am ehesten spielen könnte. In einem gewissen Sinn ist mein flaches 442 unterm Strich defensiver als das 4231. Eine fiese Angelegenheit, wenn man permanent gegen zwei verzahnte Viererketten steht. Gelingt es dann noch eine Abseitsfalle sicher einzuüben, dann wird das ganze allerdings zum idealen Ausgangspunkt für massives Pressing.
aber wo in dem system willst du dann steil spielen?
klammern die stürmer am abseits und warten auf den steilen ball? dafür braucht man zumindest viel platz zum gegenrischen strafraum und eine wirklich wirklich disziplinierte "verkettung"..... auch hier ist die verantwortung und die macht des spiels zu wenig auf den dsc schultern....zu wenig agierend....was machst du mit den zwischenräumen bei abwehr und mittelfeld? wird er zu groß stechen sie da rein udn zerfetzen unsere 4er-kette, die draufgehen muss, ist die 4er-kette zu nah am mittelfeld dran, sind die räume zum tor zu groß....da brauch der gegner nur einen schnellen durchbruch und das wars dann, schlieslsich wird er sich dann hinten rein stellen und weiter kontern ;D
Welche Zwischenräume? Die Ketten verschieben gegeneinander in der Breite und miteinander in der Länge. Die Stürmer davor müssen allerdings wirklich sehr beweglich agieren, nicht um auf den steilen Pass zu lauern, sondern vor allem um Räume aufzumachen in die variabel nachgerückt wird. Der Schlüssel ist die Pass-Sicherheit kombiniert mit der Geduld auf den Fehler zu warten. Wie gesagt, dass ist ein Kontroll-System, kein Überfallkommando wie das erste.
Zitat
Zitat
Ich glaube, dass wir von Katongo noch längst nicht alles in der Hinsicht gesehen haben. In der letzten Saison hatte er auch eine immens laufintensive Rolle, die über neunzig Minuten selbst so eine Nähmaschine an ihre Grenzen bringt.
nun, katongo hatte seine torszenen ja nicht erst ab minute 85 ;D...aber was wahres ist dran...ich habe ihn immer als ballsicheren und beweglichenspieler gesehen....somit ist er sowohl als der zweite quirlige stürmer, wie auch ein flügelstürmer denkbar....er ist sehr robust und im zweikampf zB wesentlich effektiver (offensiv wie defensiv) als bspw kamper...halfar übrigens ähnlich, der ist sowas vonnem kraftpaket, der verliert kaum einen defensivzwekampf....aber durchsetzung nach vorne geht im ab...halfar ist auch sehrordentlicher kopfballspieler, er hat eine ziehmlich gute sprungkraft und hat schon viele hohe bälle verteilt, bzw geholt...aber ich schweife ab ;D
Wie Katongo auch, am Boden relativ viele Steals gegen die Abwehr. Darum kommen die beiden ja auch in einer Variante als Zentrale vor.
Zitat
für das 4-1-4-1 fehlt allerdings ein typ wie tesche.....sehr ärgerlich....ersetzen hätte man ihan uch durch eine leihe von schwegler....lev wollte ihns chienbar dringenst verleihen....da hätte man frankfurt ein schnippchin sclagen können...aber wir wollen mal lieber trotzdem zufrieden sein....sollte eneramo kommen, wars das ohenhin für das 4-1-4-1...dann wirds wohl auf eine 2er sturmkonstellation hianuslaufen...ob 4-1-3-2 oder aber 4-2-2-2 ist dann sogar fast egal....;D
Unter der Voraussetzung, dass man Risgard auf der Sechs sieht ja. Dann ist eben Kerr der Nachrücker. Mit Kauf auf der Sechs ist das Problem gelöst, leider auf Kosten des Aufbauspiels ausgerechnet beim Scharnierspieler.
Zitat
Zitat
Wie wäre es denn dann mit einem 41311, also mit situativ diagonal rechts oder links hängender Spitze? Das wäre dann natürlich Federico wegen der Stärke im Abschluss, Katongo dahinter zentral. Mit seiner Laufstärke könnte er die Konteranfälligkeit zumindest mindern.
definitiv denkbar, aber wer spielt dann auf welcher position?
Einfach entsprechend aus deiner Variante verschieben.
Zitat
Zitat
Ich werde mit 4132 nicht so richtig warm, die klassische Raute wäre mir dann doch lieber, wenn man denn unbedingt zwei Mittelstürmer und eine echte Zehn aufbieten will. Da sind die Löcher auf den Diagonalachsen nicht so riesig, nach vorn verschieben kann man aus der Situation raus immer noch.
gegenüber der raute hat es mE den vorteil, dass man nicht den einen spielmacher hat, sondern die innovativität von 3 spielern im mittelfeld offensiv einbindet...es ist allerdings wirklich offensiv...und mit feick und katongo häten wir die außen spieler, die sowohl zug zum tor, als auch qualitäten im zweikampf haben.....zum vergleich, spieler wie zuma, buckley, kamper, janjic oder ähnliche die in einem solchen system mal dort platziert werden, wären eine wesentlich schlechtere (weil nach hinten nicht zu gebrauchen) wahl....
Was die Qualitäten von Feick und Katongo angeht stimme ich dir zu, aber nach Ballverlust sind das auch ganz schöne Wege um hinter den Ball zu kommen.
Zitat
Ich verstehe das 4231 als das Kontersystem überhaupt, eng machen ist davon nur ein Teil. Ich vergleiche das gern mit einer Zwille, die der Angriff des Gegners spannt. Angesichts der explizit doppelt besetzten Außen hat man hier verstärkt Angriffe durch die Mitte zu erwarten, maximal offensiv besetzte Mittelfeld-Außen binden die gegnerischen AV zusätzlich. Da, finde ich, sind Kaufs Terrier-Qualitäten durchaus gefragt. Risgard dann in der Rolle des offensiveren Sechsers, der auch defensiv entsprechend anders agiert und weniger den direkten Zweikampf sucht als Räume zuzustellen und sich dabei möglichst anspielbar zu halten. Kirch ist für mich hier System-Opfer - Bankplatz.
In der Offensive ist Schnelligkeit alles, hier kann man auch mit unter 40% Ballbesitz ein Spiel gewinnen. Federico hat hier die Qualitäten, die uns in der letzen Saison gefehlt haben, es ist extrem wichtig, dass man es ihm dann auch leicht macht sie auszuspielen. Eine echte Zehner Position, Bälle verteilen und bei Angriff über die Flanken selbst eine Abschlussposition suchen.
zwille trifft es gut, je näher der angriff rückt, desto explosiver unser "antritt"....die frage dürfte nur sein, gegen welch egegner werden wir usn so weit zurückziehen können...auf der alm wird kein team der zweiten liga die offensive tatsächlich suchen und forcieren ;D und bei dem großteil der auswärtsspiele dürfte das ähnlich sein....daher mein erneutes plädoyer für die ein sechser variante ;DZitat
Es gibt da noch ein weiteres neues Moment: Im Gegensatz zur ersten BL müssen wir nun nicht nur das Spiel machen, wir haben plötzlich auch die größere individuelle Qualität. Kombiniere das mal mit Pressing. Da wird dann zwar der Raum fürs steil gehen knapp, aber mehr als ein paar Meter braucht das auch gar nicht, wenn die Pässe exakt sitzen. Das kann auch funktionieren wenn die Vierer-Kette schon direkt hinter der Mittel-Linie steht. Natürlich nicht kontinuierlich, aber man kann auch aus dem System heraus hohen Druck erzeugen. Mit eigentlich simplen Mitteln, das ist das schöne daran.
Zitat
Zitat
Nein, eben genau keine Doppel-Sechs. Dein flaches 442 ist nicht flach sondern eher ein Außenzentriertes 4222. Ich versteh flaches 442 als das Gegenstück zum obigen Entwurf, als auf Kontrolle angelegtes System, das in theoretisch optimaler Raumaufteilung durch sicheres Pass-Spiel und Ballbesitz den Gegner zermürbt und auf Fehler wartet. Dementsprechend sind die Außenpositionen im Mittelfeld für mich hier eher gedoppelte Achter, die die Außenzonen besetzt halten. Verschieben findet hier nicht steil sondern quer statt, offensiv wie defensiv - die Ketten sind zu halten.
Dementsprechend sehe ich hier eher Feick als den nicht optimal platzierten Spieler, könnte ich Halfar klonen... aber mir war es hier auch wichtig einen Punkt klar zu machen: Halfar ist einfach kein Spieler für die Außenbahn, obwohl er das in dieser Anlage noch am ehesten spielen könnte. In einem gewissen Sinn ist mein flaches 442 unterm Strich defensiver als das 4231. Eine fiese Angelegenheit, wenn man permanent gegen zwei verzahnte Viererketten steht. Gelingt es dann noch eine Abseitsfalle sicher einzuüben, dann wird das ganze allerdings zum idealen Ausgangspunkt für massives Pressing.
aber wo in dem system willst du dann steil spielen?
klammern die stürmer am abseits und warten auf den steilen ball? dafür braucht man zumindest viel platz zum gegenrischen strafraum und eine wirklich wirklich disziplinierte "verkettung"..... auch hier ist die verantwortung und die macht des spiels zu wenig auf den dsc schultern....zu wenig agierend....was machst du mit den zwischenräumen bei abwehr und mittelfeld? wird er zu groß stechen sie da rein udn zerfetzen unsere 4er-kette, die draufgehen muss, ist die 4er-kette zu nah am mittelfeld dran, sind die räume zum tor zu groß....da brauch der gegner nur einen schnellen durchbruch und das wars dann, schlieslsich wird er sich dann hinten rein stellen und weiter kontern ;D
Welche Zwischenräume? Die Ketten verschieben gegeneinander in der Breite und miteinander in der Länge. Die Stürmer davor müssen allerdings wirklich sehr beweglich agieren, nicht um auf den steilen Pass zu lauern, sondern vor allem um Räume aufzumachen in die variabel nachgerückt wird. Der Schlüssel ist die Pass-Sicherheit kombiniert mit der Geduld auf den Fehler zu warten. Wie gesagt, dass ist ein Kontroll-System, kein Überfallkommando wie das erste.
Zitat
Zitat
Ich glaube, dass wir von Katongo noch längst nicht alles in der Hinsicht gesehen haben. In der letzten Saison hatte er auch eine immens laufintensive Rolle, die über neunzig Minuten selbst so eine Nähmaschine an ihre Grenzen bringt.
nun, katongo hatte seine torszenen ja nicht erst ab minute 85 ;D...aber was wahres ist dran...ich habe ihn immer als ballsicheren und beweglichenspieler gesehen....somit ist er sowohl als der zweite quirlige stürmer, wie auch ein flügelstürmer denkbar....er ist sehr robust und im zweikampf zB wesentlich effektiver (offensiv wie defensiv) als bspw kamper...halfar übrigens ähnlich, der ist sowas vonnem kraftpaket, der verliert kaum einen defensivzwekampf....aber durchsetzung nach vorne geht im ab...halfar ist auch sehrordentlicher kopfballspieler, er hat eine ziehmlich gute sprungkraft und hat schon viele hohe bälle verteilt, bzw geholt...aber ich schweife ab ;D
Wie Katongo auch, am Boden relativ viele Steals gegen die Abwehr. Darum kommen die beiden ja auch in einer Variante als Zentrale vor.
Zitat
für das 4-1-4-1 fehlt allerdings ein typ wie tesche.....sehr ärgerlich....ersetzen hätte man ihan uch durch eine leihe von schwegler....lev wollte ihns chienbar dringenst verleihen....da hätte man frankfurt ein schnippchin sclagen können...aber wir wollen mal lieber trotzdem zufrieden sein....sollte eneramo kommen, wars das ohenhin für das 4-1-4-1...dann wirds wohl auf eine 2er sturmkonstellation hianuslaufen...ob 4-1-3-2 oder aber 4-2-2-2 ist dann sogar fast egal....;D
Unter der Voraussetzung, dass man Risgard auf der Sechs sieht ja. Dann ist eben Kerr der Nachrücker. Mit Kauf auf der Sechs ist das Problem gelöst, leider auf Kosten des Aufbauspiels ausgerechnet beim Scharnierspieler.
Zitat
Zitat
Wie wäre es denn dann mit einem 41311, also mit situativ diagonal rechts oder links hängender Spitze? Das wäre dann natürlich Federico wegen der Stärke im Abschluss, Katongo dahinter zentral. Mit seiner Laufstärke könnte er die Konteranfälligkeit zumindest mindern.
definitiv denkbar, aber wer spielt dann auf welcher position?
Einfach entsprechend aus deiner Variante verschieben.
Zitat
Zitat
Ich werde mit 4132 nicht so richtig warm, die klassische Raute wäre mir dann doch lieber, wenn man denn unbedingt zwei Mittelstürmer und eine echte Zehn aufbieten will. Da sind die Löcher auf den Diagonalachsen nicht so riesig, nach vorn verschieben kann man aus der Situation raus immer noch.
gegenüber der raute hat es mE den vorteil, dass man nicht den einen spielmacher hat, sondern die innovativität von 3 spielern im mittelfeld offensiv einbindet...es ist allerdings wirklich offensiv...und mit feick und katongo häten wir die außen spieler, die sowohl zug zum tor, als auch qualitäten im zweikampf haben.....zum vergleich, spieler wie zuma, buckley, kamper, janjic oder ähnliche die in einem solchen system mal dort platziert werden, wären eine wesentlich schlechtere (weil nach hinten nicht zu gebrauchen) wahl....
Was die Qualitäten von Feick und Katongo angeht stimme ich dir zu, aber nach Ballverlust sind das auch ganz schöne Wege um hinter den Ball zu kommen.
22.07.2009 - 14:34 Uhr
Hat er. Aber ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass wir einen mit zehn Toren aus 33 Spielen in der letzten Saison als Verteidiger geholt haben. Kann ich mir wirklich nur in einem System mit Doppel-Sechs vorstellen. Bei sehr offensiven Außen kann man die Position davor halt auch anders, mit mehr Zug in die Mitte und zum Tor interpretieren, dann geht das schon. Für die Sechser heißt das aber fast schon Mittellinienübertretungsverbot. Naja, eine Variante ist es sicherlich.
Aber ich find's schon wirklich klasse, dass wir uns überhaupt wieder sinnvolle Gedanken über verschiedene Systeme machen können. Allein das zeigt schon, dass es aufwärts geht.
Aber ich find's schon wirklich klasse, dass wir uns überhaupt wieder sinnvolle Gedanken über verschiedene Systeme machen können. Allein das zeigt schon, dass es aufwärts geht.
01.10.2009 - 12:12 Uhr
Zitat von NW:
Seitdem diese Akribie zum Siegtreffer beim 1:0 über den FC St. Pauli geführt hat, ist Gerstner noch mehr davon überzeugt, mit seinem Trainingsweg der Detailtreue ("Für mich das A und O des Fußballs") die richtige Richtung eingeschlagen zu haben. "Wenn wir unser Kombinationsspiel automatisieren und qualitativ gut passen, steigt die Chance, auch zum erfolgreichen Abschluss zu kommen", predigt der Coach. Gerade gegen den KSC und dessen 4-3-2-1-Taktik sei es von besonderer Bedeutung, strukturiert über außen hinter die gegnerischen Reihen zu kommen, denn: "Beim Tannenbaum-System ist in der Mitte sowieso alles zu."
Quelle: Neue Westfälische
Link: http://www.nw-news.de/sport/dsc_arminia/3166403_Gerstners_Personal-Puzzle_auf_der_rechten_Seite.html?em_index_page=1
Ich habe das Gefühl, TG versteht von Taktik zumindest mehr als MiFro... Zumindest kann er sich in dieser Hinsicht besser selbst verkaufen ;)
Seitdem diese Akribie zum Siegtreffer beim 1:0 über den FC St. Pauli geführt hat, ist Gerstner noch mehr davon überzeugt, mit seinem Trainingsweg der Detailtreue ("Für mich das A und O des Fußballs") die richtige Richtung eingeschlagen zu haben. "Wenn wir unser Kombinationsspiel automatisieren und qualitativ gut passen, steigt die Chance, auch zum erfolgreichen Abschluss zu kommen", predigt der Coach. Gerade gegen den KSC und dessen 4-3-2-1-Taktik sei es von besonderer Bedeutung, strukturiert über außen hinter die gegnerischen Reihen zu kommen, denn: "Beim Tannenbaum-System ist in der Mitte sowieso alles zu."
Quelle: Neue Westfälische
Link: http://www.nw-news.de/sport/dsc_arminia/3166403_Gerstners_Personal-Puzzle_auf_der_rechten_Seite.html?em_index_page=1
Ich habe das Gefühl, TG versteht von Taktik zumindest mehr als MiFro... Zumindest kann er sich in dieser Hinsicht besser selbst verkaufen ;)
01.10.2009 - 16:20 Uhr
das ist einer der vielen kritikpunkte die ich an mifro von beginn an äußerte....
es kann nicht sein, dass bei einer so komplexen sportart wie fussball, da ein trainer steht und sagt, taktik und system wird überbewertet...wie mächtig die veränderung des system sein kann ziegt allen die tatsache, dass wir nichtmehr mit libero, oder gott lob mit einem 4-1-1-4 spielen wie zu den zeiten des anbeginns des fussballs...
gerstner versteht eine menge davon, das sieht man auch immer wieder in den analyse aufblitzen.....vergleichweise dazu sind aussagen wie "wir kamen nicht in die zweikämpfe" wir haben die räume nicht zugemacht" wir haben den gegner mit fehlern eingeladen" wie stammtischgeplauder, nicht wahr herr zachhuber, herr neururer und konsorten...
das einzige was mifro taktisch beherrscht ist das spiel gegen den ball...davon profitieren wir noch immer.....die spieler haben dieses wichtige instrument verinnerlicht....gepaart mit der nun offenkundig verstandenen philosophie der verengten ketten (" eng stehen" jogi's favorite ;D) ist das der schlüssel unserer zuletzt demonstrierten kompaktheit, OHNE diese auf kosten von offensivstärke zu spielen.....
man kann es quasi als linearen kompromiss zwischen pressing und abwehrblock verstehen....der ursprung des modernen "systemfussballs" wie ihn rappolder und von heesen immer proklamierten aber nie spielten...
meines wissens hat es arsenal damals als erstes top-team (wir erinnern uns an die riesen saison mit 0 niederlagen) so gespielt....
aber wir schweifen ab ;D
korrigiert mich wenn ich was verworfen habe ;D
es kann nicht sein, dass bei einer so komplexen sportart wie fussball, da ein trainer steht und sagt, taktik und system wird überbewertet...wie mächtig die veränderung des system sein kann ziegt allen die tatsache, dass wir nichtmehr mit libero, oder gott lob mit einem 4-1-1-4 spielen wie zu den zeiten des anbeginns des fussballs...
gerstner versteht eine menge davon, das sieht man auch immer wieder in den analyse aufblitzen.....vergleichweise dazu sind aussagen wie "wir kamen nicht in die zweikämpfe" wir haben die räume nicht zugemacht" wir haben den gegner mit fehlern eingeladen" wie stammtischgeplauder, nicht wahr herr zachhuber, herr neururer und konsorten...
das einzige was mifro taktisch beherrscht ist das spiel gegen den ball...davon profitieren wir noch immer.....die spieler haben dieses wichtige instrument verinnerlicht....gepaart mit der nun offenkundig verstandenen philosophie der verengten ketten (" eng stehen" jogi's favorite ;D) ist das der schlüssel unserer zuletzt demonstrierten kompaktheit, OHNE diese auf kosten von offensivstärke zu spielen.....
man kann es quasi als linearen kompromiss zwischen pressing und abwehrblock verstehen....der ursprung des modernen "systemfussballs" wie ihn rappolder und von heesen immer proklamierten aber nie spielten...
meines wissens hat es arsenal damals als erstes top-team (wir erinnern uns an die riesen saison mit 0 niederlagen) so gespielt....
aber wir schweifen ab ;D
korrigiert mich wenn ich was verworfen habe ;D
17.10.2009 - 11:25 Uhr
ich möchte mal feststellen, dass das 4-1-4-1 auhc ohn die zentralen figuren fort und federico eigentlich gut gepasst hat...wenn auch katongo vll fehlbesetzt war...
ich fand eher, dass katongo falsch eingesetzt wurde...im sturm kann er es auch ;D
insofern ist es wohl auffangbar, wenn fort oder federico mal ausfallen....kann man also schon konstatieren, dass die arbeit von gerstner erstklassig ist?!
ich denke so langsam können wir das ;D
ps: diesen dusel-arminia quatsch kann ich nicht hören...wo war es gegen aachen zB duselig? chancenplus, gefärlichere szenen, pfostentreffer...
ich fand eher, dass katongo falsch eingesetzt wurde...im sturm kann er es auch ;D
insofern ist es wohl auffangbar, wenn fort oder federico mal ausfallen....kann man also schon konstatieren, dass die arbeit von gerstner erstklassig ist?!
ich denke so langsam können wir das ;D
ps: diesen dusel-arminia quatsch kann ich nicht hören...wo war es gegen aachen zB duselig? chancenplus, gefärlichere szenen, pfostentreffer...
17.10.2009 - 12:48 Uhr
Zumindest anfangs stimmt das mit falsch eingesetzt, hat man deutlich gesehen wie die Spielweise halt noch auf Forts Qualitäten zugeschnitten war. Sehe ich auch als Fluch der Automatismen. Wurde später aber variabler und dann wurde es auch schnell ansehnlicher. Für mich hat Kirch zentral keine gute Vorstellung abgeliefert, aber dadurch das auch noch Fort ausgefallen ist wurden die Optionen halt weniger. Es hat trotzdem gereicht. Und das stimmt wirklich zuversichtlich. TG macht einen guten Job, das kann man sicher feststellen, ausgereizt ist die Sache aber noch lange nicht, ich sehe nach wie vor viel Luft nach oben. Letztlich hatten wir nur ein einziges über neunzig Minuten richtig überzeugendes Spiel. Und sind doch soweit damit gekommen. Mit Glück hat das nix zu tun, das sind benennbare Qualitäten. Eine Abwehr, die über dem Niveau der Liga spielt, wiedergefundene Kompaktheit und eine auf deutlich mehr Schultern verteilte Torgefährlichkeit, die gegnerische Fehler mittlerweile doch recht kaltscnäuzig bestraft. Es mag nicht die attraktivste Spielweise im Moment sein, aber in dieser Liga stehen wir zu Recht ganz oben.
30.12.2009 - 11:45 Uhr
da ja nun jetzt immer wieder das 4-1-4-1 bekrittelt wird stell eich mir entrüsten fest, dass hier niemand aber einen konstruktiven vorschlag gegen das 4-1-4-1 parat hat....
nichts destot trotz habe ich mir mal im märchenland vorstellungen eines gewöhnlichen 4-2-3-1 gemacht
lamey-------mijatovic--------bollmann--------feick
-----------kirch-----------------------risgard---------
----katongo------------federico-------------diddy---
---------------------------fort--------------------------
ob das jetzt nun offensiver ist weiß ich nicht, aber es nimmt uns den technikmuffel kauf, und offeriert uns eine wirklich offensiv ausgerichtete 3er kette hinter dem stürmer, mit torgefährlichen spielern...
kommt simak, kann man dort sogar umbauen....
eine 2 stürmerlösung seh eich nicht, wenngleich eine doppel 6 konstellation mit kirch und risgard denkbar wäre...was passiert dann nur mit halfar, federico, und mglw. simak?
was machen wir mit katongo? sturm, oder außen? ist berish anicht stark genug, verschenken wir einen spieler...
nene....die 1 stürmer lösung ist richtig und konsequent genug, wenn die zentrale mal endlich wieder auf der höhe wäre, das flügelspieler wieder ankurbelt und vor allem die herren av mal wieder nen doppelpass gehen....
wann gabs die letzte brauchbare flanke von außen?! das war zu beginn ganz anders...
nichts destot trotz habe ich mir mal im märchenland vorstellungen eines gewöhnlichen 4-2-3-1 gemacht
lamey-------mijatovic--------bollmann--------feick
-----------kirch-----------------------risgard---------
----katongo------------federico-------------diddy---
---------------------------fort--------------------------
ob das jetzt nun offensiver ist weiß ich nicht, aber es nimmt uns den technikmuffel kauf, und offeriert uns eine wirklich offensiv ausgerichtete 3er kette hinter dem stürmer, mit torgefährlichen spielern...
kommt simak, kann man dort sogar umbauen....
eine 2 stürmerlösung seh eich nicht, wenngleich eine doppel 6 konstellation mit kirch und risgard denkbar wäre...was passiert dann nur mit halfar, federico, und mglw. simak?
was machen wir mit katongo? sturm, oder außen? ist berish anicht stark genug, verschenken wir einen spieler...
nene....die 1 stürmer lösung ist richtig und konsequent genug, wenn die zentrale mal endlich wieder auf der höhe wäre, das flügelspieler wieder ankurbelt und vor allem die herren av mal wieder nen doppelpass gehen....
wann gabs die letzte brauchbare flanke von außen?! das war zu beginn ganz anders...
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