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Taktiktisch

19.02.2006 - 19:37 Uhr
Taktiktisch |#451
28.07.2019 - 01:09 Uhr
Wenn jetzt noch Owuso uns verlassen sollte, müssen wir auch im Sturm noch eine Ergänzung finden.
Sollten wir hier jemanden finden, der so langsam in die Fußstapfen von Klos hineinwachsen kann, wäre das ideal.

Also ich würde jetzt nicht auf Teufel komm raus einen Stürmer verpflichten.
Sollte Klos ausfallen, würde erstmal Vogelsamer in den Sturm rücken. Und zur Not könnte auch Soukou als MS spielen.
Die Frage ist, ob wir einen Stürmer bekommen würden, der annähernd die Qualität von Vogelsamer oder Klos hat und sich ohne zu mucken erstmal auf die Bank setzt. Ich glaube nicht. Den finanziellen Aspekt sollte man auch nicht vergessen.
Also so einen Alibikauf wie van de Biezen (hoffentlich richtig geschrieben) will ich nicht sehen.
Einem jungen und auch gutem Stürmer können wir doch aktuell keine wirkliche Perspektive bieten.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von DSChermann am 28.07.2019 um 01:09 Uhr bearbeitet
Taktiktisch |#452
28.07.2019 - 01:11 Uhr
Hmm, sorry das mit dem Zitieren hat nicht so ganz funktioniert. Die ersten 4 Zeilen sind vom Vorgänger zitiert.
Ich bin wohl noch zu frisch.
Aber ich gelobe Besserung.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von DSChermann am 28.07.2019 um 01:13 Uhr bearbeitet
Taktiktisch |#453
28.07.2019 - 09:41 Uhr
Zitat von DSChermann

Hmm, sorry das mit dem Zitieren hat nicht so ganz funktioniert. Die ersten 4 Zeilen sind vom Vorgänger zitiert.
Ich bin wohl noch zu frisch.
Aber ich gelobe Besserung.


Nimms locker.smile

Ich habe gefühlte 10000 Beiträge gebraucht bis ich halbwegs intus hatte zwischen welchen "Quotensymbolen" ich meine jeweilige Antwort platzieren muss.
Aber ich bin ja schon etwas älter.grins

•     •     •


In Gedanken bei dem tapfereren Volk der Ukraine!!

Slawa Ukrajini

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Wilhelm2704 am 28.07.2019 um 09:42 Uhr bearbeitet
Taktiktisch |#454
28.07.2019 - 23:37 Uhr
Zitat von Wilhelm2704
Zitat von DSChermann

Hmm, sorry das mit dem Zitieren hat nicht so ganz funktioniert. Die ersten 4 Zeilen sind vom Vorgänger zitiert.
Ich bin wohl noch zu frisch.
Aber ich gelobe Besserung.


Nimms locker.smile

Ich habe gefühlte 10000 Beiträge gebraucht bis ich halbwegs intus hatte zwischen welchen "Quotensymbolen" ich meine jeweilige Antwort platzieren muss.
Aber ich bin ja schon etwas älter.grins

Na dann hoffe ich mal, dass ich nicht ganz so lange brauchen werde. 
10000 macht mir schon fast Angst.
Taktiktisch |#455
04.09.2019 - 13:10 Uhr
Es war die wohl kurioseste Szene am 5. Spieltag: In der 4. Minute führte Torwart Ortega einen Abstoß kurz aus. Empfänger Manuel Prietl spielte noch einmal zurück an die Grundlinie zu Amos Pieper, der quer zu Ortega legte. Jetzt schnappte die Pressing-Falle der Fürther zu, die mit Tobias Mohr, Havard Nielsen und Branimir Hrgota gleich zu dritt angestürmt kamen. Letzterer eroberte den Ball gegen Ortega und schob ins leere Tor zum 1:0 für die SpVgg ein
Wie seht ihr die Diskussion um unsere Spieleröffnung nach Abstoß?
Viele fremdeln ja derzeit mit dem risikoreichen Spiel hinten raus. Und auch wenn der Erfolg UN derzeit recht gibt, so muss einem doch klar sein, dass solche Kacktore halt immer wieder passieren können. Wenn ich ehrlich bin, hab ich da auch immer Bauchschmerzen wenn ich sehe, wie gestandene 1,90 Meter hohe, mit der Schuhgröße 46, ausgestattete Innenverteidiger, auf einmal versuchen mit Kurzpassspiel sich durch den eigenen Fünfmeterraum zu kombinieren. Ist auch so unnatürlich das ganze. Während mein Herz dann die Tribünenstufen runterrutscht, versucht mein Mund noch schnell ein
"Schlag die Pille endlich raus! " auszuspucken, bevor aus einer anhaltenden Kurzatmigkeit heraus, mein Tribünennachbar sich nach dem nächsten Defibrillator umschaut.
Nee Spaß beiseite, aber ich denke, jeder hat irgendwie mal gelernt, daß es das normalste ist, als Verteidiger den Ball vom Tor weg zu halten. Wie seht ihr die Diskussion?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von SchmeltZork am 04.09.2019 um 13:12 Uhr bearbeitet
Taktiktisch |#456
04.09.2019 - 13:18 Uhr
Neuhaus möchte das nun einmal so sehen und ich kann dem einiges abgewinnen. Ähnlich würde ich als Trainer auch spielen lassen, da du die gegnerischen Stürmer so sehr weit vorne bindest und der Gegner sich nicht so Kompakt hinten verbarrikadiert. In diesem Fall ging es leider schief, aber die daraus erzeugten guten Chancen für uns sollte man nicht verschweigen.
Die Spielweise verlangt aber einiges an Ruhe am Ball und Pieper hätte sicher den Ball gelöscht, hätte er gesehen wie hoch die Fürther im Strafraum standen.
Aber auch hier hilft Training und Kommunikation.
Alles Punkte an denen man arbeiten kann. smile
Taktiktisch |#457
04.09.2019 - 15:07 Uhr
Also ich finde den flachen Spielaufbau gut. Aber auch nur dann, wenn er nicht immer verwendet wird.
Im Fussball gibt es nichts Schlimmeres als ausrechenbar zu sein und das ist gegeben, wenn man immer nach dem gleichen Muster spielt. Wir müssen uns unbedingt die Flexibilität erhalten.

In diesem Fall war das Tor oder der Ballverlust schon vorprogrammiert.
Arminia: 2 Abwehrspieler und der Torwart wollen den Spielaufbau technisch lösen.
Fürth: 3 offensive Feldspieler stehen an der Strafraumgrenze und warten nur darauf loszurennen.

Warum geht man hier das Risiko ein? 3 gegen 3 im eigenen Strafraum und dann gegen technisch bessere Gegenspieler. In solchen Situationen möchte man auch nicht im normalen Spielbetrieb geraten, warum erzeugt man selber dieses Gefahrenpotential?

Wenn der Gegner so offensichtlich darauf spekuliert, warum löst man es nicht anders?
Lösungen:
1. Normaler Abstoß vom Torwart
2. Man stellt min. einen weiteren Spieler ganz außen neben dem Strafraum ab.

Wie gesagt, ich bin kein Gegner sonder ein Befürworter, nur darf man sich dabei selber nicht so in Gefahr bringen. Das war in dieser Situation fahrlässig...

•     •     •

Arminia!!!
Taktiktisch |#458
04.09.2019 - 15:29 Uhr
Zitat von SchmeltZork
Es war die wohl kurioseste Szene am 5. Spieltag: In der 4. Minute führte Torwart Ortega einen Abstoß kurz aus. Empfänger Manuel Prietl spielte noch einmal zurück an die Grundlinie zu Amos Pieper, der quer zu Ortega legte. Jetzt schnappte die Pressing-Falle der Fürther zu, die mit Tobias Mohr, Havard Nielsen und Branimir Hrgota gleich zu dritt angestürmt kamen. Letzterer eroberte den Ball gegen Ortega und schob ins leere Tor zum 1:0 für die SpVgg ein
Wie seht ihr die Diskussion um unsere Spieleröffnung nach Abstoß?
Viele fremdeln ja derzeit mit dem risikoreichen Spiel hinten raus. Und auch wenn der Erfolg UN derzeit recht gibt, so muss einem doch klar sein, dass solche Kacktore halt immer wieder passieren können. Wenn ich ehrlich bin, hab ich da auch immer Bauchschmerzen wenn ich sehe, wie gestandene 1,90 Meter hohe, mit der Schuhgröße 46, ausgestattete Innenverteidiger, auf einmal versuchen mit Kurzpassspiel sich durch den eigenen Fünfmeterraum zu kombinieren. Ist auch so unnatürlich das ganze. Während mein Herz dann die Tribünenstufen runterrutscht, versucht mein Mund noch schnell ein
"Schlag die Pille endlich raus! " auszuspucken, bevor aus einer anhaltenden Kurzatmigkeit heraus, mein Tribünennachbar sich nach dem nächsten Defibrillator umschaut.
Nee Spaß beiseite, aber ich denke, jeder hat irgendwie mal gelernt, daß es das normalste ist, als Verteidiger den Ball vom Tor weg zu halten. Wie seht ihr die Diskussion?


Das ist wirklich eine gute und diskussionswürdige Frage. Ich persönlich kann gut mit der Spielweise leben, da sie der Mannschaft Sicherheit zu geben scheint. Das Wichtigste: UN möchte es, die Mannschaft auch. Das ist für mich eigentlich bereits eine ausreichende Legitimation, zumal seit UN die Ergebnisse einfach passen. Mehr gäbe es mE nicht zu sagen. Aber das Wort "gäbe" reicht hier halt nicht Zwinkernd. Es gibt definitiv nicht wenige Arminen, für die der bereitstehende Defibrillator wichtig erscheint. Ein Kumpel von mir erleidet tatsächlich "Höllenqualen" bei den Situationen und kann sich kaum wieder einkriegen. Ich weiß gar nicht, ob UN diese Spieleröffnung auch bei Union und Dresden verlangt hat oder ob es nicht vielmehr ein Mittel nur für Arminia ist, um Sicherheit in der Anfangsphase zu erlangen. Ende des letzten Jahres hatte UN mal in einem Interview preisgegeben, welche Hilfsmittel er der Mannschaft mitgibt, damit gewisse Verunsicherungen überwindet werde können. Z. B sich auch bei Gegentoren immer wieder und wieder Fragen: Was war unser Matchplan, wie wollen wir den Gegner bespielen? Und sich von dieser Idee nicht abringen lassen. Auch bei Rückständen und Widerständen. Und der Erfolg gibt UN und der Mannschat recht. Es war auch letzten Sa. beeindruckend, dass die Mannschaft, auch nach diesem "Kacktor" nicht nervös geworden ist. Früher wären in solchen Situationen weggebrochen. Wenn die Mannschaft und der Trainer nun so spielen wollen und dabei erfolgreich sind, kann ich nur an alle Arminen appellieren, diesen Weg mit zu gehen. Stöhnen und meckern gehören zum Fußball und Arminia dazu, aber im Interesse der Gesamtentwicklung sollte jeder versuchen, sich auf die Zunge zu beißen tongue . Und selbstverständlich werden noch "Kacktore" folgen. Übrigens meine ich, dass gerade Arminen Probleme haben, die selbst jahrelang aktiv in Vereinen gespielt haben. Nachvollziehbar ist das. Aber eben nicht dem eigenen Blutdruck zuträglich Zwinkernd. Müssen und sollten wir mit leben.
Taktiktisch |#459
04.09.2019 - 15:40 Uhr
Zitat von Ugolini
Also ich finde den flachen Spielaufbau gut. Aber auch nur dann, wenn er nicht immer verwendet wird.
Im Fussball gibt es nichts Schlimmeres als ausrechenbar zu sein und das ist gegeben, wenn man immer nach dem gleichen Muster spielt. Wir müssen uns unbedingt die Flexibilität erhalten.

In diesem Fall war das Tor oder der Ballverlust schon vorprogrammiert.
Arminia: 2 Abwehrspieler und der Torwart wollen den Spielaufbau technisch lösen.
Fürth: 3 offensive Feldspieler stehen an der Strafraumgrenze und warten nur darauf loszurennen.

Warum geht man hier das Risiko ein? 3 gegen 3 im eigenen Strafraum und dann gegen technisch bessere Gegenspieler. In solchen Situationen möchte man auch nicht im normalen Spielbetrieb geraten, warum erzeugt man selber dieses Gefahrenpotential?

Wenn der Gegner so offensichtlich darauf spekuliert, warum löst man es nicht anders?
Lösungen:
1. Normaler Abstoß vom Torwart
2. Man stellt min. einen weiteren Spieler ganz außen neben dem Strafraum ab.

Wie gesagt, ich bin kein Gegner sonder ein Befürworter, nur darf man sich dabei selber nicht so in Gefahr bringen. Das war in dieser Situation fahrlässig...


Möchte dazu nur kurz beitragen bzw. einwerfen, dass genau diese Spielweise Teil unserer Flexibilität ist. Nur durch das hinten kurz und flach aufbauen werden tief stehende Gegner ab und an dazu bewegt, doch etwas höher zu stehen oder Gegner wie Fürth, Regensburg etc,, dass sie mitunter sehr hoch pressen wollen. Das wiederum führt dazu, dass entweder mehr Räume für Kombinationen im Mittelfeld entstehen oder (und hier kommt die Flexibilität) dass unsere Stürmer bei den immer wieder eingestreuten langen Bällen von Ortega oder den Diagonalbällen aus der Verteidigung mehr Platz haben. Sonst würde die Kombination Ortega - Klos/Voglsammer- Tor Voglsamme/Klos nicht so häufig funktionieren.
Taktiktisch |#460
04.09.2019 - 16:00 Uhr
Zitat von Frankenarmine
Zitat von Ugolini

Also ich finde den flachen Spielaufbau gut. Aber auch nur dann, wenn er nicht immer verwendet wird.
Im Fussball gibt es nichts Schlimmeres als ausrechenbar zu sein und das ist gegeben, wenn man immer nach dem gleichen Muster spielt. Wir müssen uns unbedingt die Flexibilität erhalten.

In diesem Fall war das Tor oder der Ballverlust schon vorprogrammiert.
Arminia: 2 Abwehrspieler und der Torwart wollen den Spielaufbau technisch lösen.
Fürth: 3 offensive Feldspieler stehen an der Strafraumgrenze und warten nur darauf loszurennen.

Warum geht man hier das Risiko ein? 3 gegen 3 im eigenen Strafraum und dann gegen technisch bessere Gegenspieler. In solchen Situationen möchte man auch nicht im normalen Spielbetrieb geraten, warum erzeugt man selber dieses Gefahrenpotential?

Wenn der Gegner so offensichtlich darauf spekuliert, warum löst man es nicht anders?
Lösungen:
1. Normaler Abstoß vom Torwart
2. Man stellt min. einen weiteren Spieler ganz außen neben dem Strafraum ab.

Wie gesagt, ich bin kein Gegner sonder ein Befürworter, nur darf man sich dabei selber nicht so in Gefahr bringen. Das war in dieser Situation fahrlässig...


Möchte dazu nur kurz beitragen bzw. einwerfen, dass genau diese Spielweise Teil unserer Flexibilität ist. Nur durch das hinten kurz und flach aufbauen werden tief stehende Gegner ab und an dazu bewegt, doch etwas höher zu stehen oder Gegner wie Fürth, Regensburg etc,, dass sie mitunter sehr hoch pressen wollen. Das wiederum führt dazu, dass entweder mehr Räume für Kombinationen im Mittelfeld entstehen oder (und hier kommt die Flexibilität) dass unsere Stürmer bei den immer wieder eingestreuten langen Bällen von Ortega oder den Diagonalbällen aus der Verteidigung mehr Platz haben. Sonst würde die Kombination Ortega - Klos/Voglsammer- Tor Voglsamme/Klos nicht so häufig funktionieren.


Der Sinn und Zweck des flachen Spielaufbaus ist mir bekannt. Auch dass es eine gewisse Flexibilität bietet. Aber ausschließlich diesen Spielaufbau zu machen, ist wieder unflexibel, auch wenn dieser extrem Variantenreif ist.
Das wir mit gelegentlichen Abstößen oder das zusätzliche Abstellen einer weiteren Anspielmöglichkeit noch Flexibler sind, zeigt ja allein die viel diskutierte Situation. Denn die Flexibilität ist ja wichtig, damit der Gegner unsere Spielzüge nicht erahnt...da hat der Gegner aber, demnach war es nicht flexibel genug.
Genau in dieser Situation hätten wir einen anderen Lösungsweg finden müssen, waren aber in der geplanten Spielsituation zu unflexibel, um dad Tor zu verhindern.

•     •     •

Arminia!!!
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