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Taktiktisch

10.08.2003 - 13:30 Uhr
Taktiktisch |#1031
30.10.2016 - 20:19 Uhr
Schon erschreckend, wie einfach Hoffenheim unser Aufbauspiel komplett zerstoert hat, bevor wir es ueberhaupt starten konnten. Die Offensivspieler der TSG haben bei unserem Ballbesitz einfach die Passwege fuer unsere Verteidiger zugestellt und es wurde immer wieder der Ball auf Jarstein zurueck gespielt, der den Ball dann nach vorne gekloppt hat. So einfach war es. schief

Es kann doch nicht sein, dass es so einfach ist, unser Aufbauspiel zu zerstoeren ohne dass wir Antworten darauf haben.

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**************Hertha BSC***************Clemson Tigers********
Taktiktisch |#1032
31.10.2016 - 08:06 Uhr
Zitat von Toto-BSC
Es kann doch nicht sein, dass es so einfach ist, unser Aufbauspiel zu zerstoeren ohne dass wir Antworten darauf haben.

Ich denke, so etwa bis zur 25. Minute in der 1. Hz, sowie die ersten 10 bis 15 Minuten der 2. Hz sah unser Aufbauspiel im Prinzip gar nicht so verkehrt aus - in diesen Phasen waren wir dem Gegner leicht überlegen. Nagelsmann gelang es aber jedes Mal, durch Umstellungen das Hoffenheimer Pressingsystem zu reaktivieren - im Wesentlichen dadurch, dass einige Spieler weiter nach vorn geschoben wurden (sowie in der 1. Hz. dadurch, dass ein Spieler von Hoffenheim von Mann- auf Raumdeckung wechselte).

Hoffenheim hat ein sehr gutes Pressingsystem - wir sind nicht die erste Mannschaft, die dort mehr als blöd aussah. Dazu kommt, durchaus überrraschend, dass unseren Spielern ein wenig die Spritzigkeit abging, warum auch immer. Augenfällig wurde das imho besonders an Genki, von dem ich gedacht hätte, dass er in diese Partie - zumal zuvor geschont - mit besonderer Energie und auf dem Level der vorherigen Spiele herein kommen würde.

Weit gefehlt! Nach dem Rückstand in der 1. Hz. fehlte unseren Spielern der Mut, die Räume von Sinsheim gezielt zu bespielen, auch schienen die Beine etwas müde zu sein. Außer Schelle, der aber auch keinen tollen Tag hatte, lag die läuferische Leistung eigentlich nur bei Allan, Ibi und unserer IV im Normalbereich. Auffällig war auch, wie Esswein im Laufe der Partie immer weiter abkippte, nachdem er am Anfang noch einige gute defensive Aktionen hatte.

Mit der Umstellung in der 2. Hz schien dann erst mal etwas zu gehen, aber auch hier stellte Hoffenheim seinerseits um (auf eine 4er-Kette, wenn ich das richtig gesehen habe) und presste erneut höher - womit sich unsere Hertha während dieser Saison ohnehin schwerer tut.

Nach den anstrengenden ersten Wochen wirkte unsere Mannschaft etwas platt, und dies auch bei Analyse der Laufwerte (immerhin 3,5 km weniger gelaufen als der Gegner, obwohl Allan als Noobie 12 Km beisteuerte). Wer weiß, vielleicht ist das die Kehrseite der guten Mentalität unserer Mannschaft, die in den Spielen zuvor immer alles gegeben hat.

Wobei ich mich dann aber auch frage, warum Hoffenheim fitter war, was die da konkret anders machen. Man sollte in der Gesamtwürdigung aber auch einen letzten Punkt nicht unterschlagen: Hoffenheim hat sich unter Nagelsmann enorm entwickelt und genau das etwas riskante Pressingssystem, das hier zum Einsatz kommt, das hat schon anderen BL-Mannschaften erhebliches Kopfzerbrechen bereitet. Dazu kommt, dass mit dem Ausfall unserer sehr formstarken Platte, sowie der Sperre des ebenfalls formstarken Stocker, der Lage bei Lustenberger entscheidende Spieler auf ihren Positionen gefehlt haben, nicht zuletzt auch Darida, der mit seinen Fähigkeiten als raumgreifender Umschaltspieler genau für die Spielweise von Hoffenheim gemacht ist.

Auch an den Zweikampfbilanzen lässt sich sehen, bei den meisten Spielern (Ausnahme: Ibi, Allan, Niklas), dass es in unserer Mannschaft an "Körner" gefehlt hat, an Spritzigkeit, dass unsere Spieler oft nicht richtig in die Zweikämpfe gefunden haben bzw. sich gg den Gegner durchsetzen konnten.

Mund abwischen, und darauf hoffen, dass mit Gladbach nä Woche nicht erneut eine Mannschaft antritt, die formstärker und fitter/spritziger ist als unsere Hertha.

P.S.
Ein Nachsatz zu Allan: Ich fand interessant, wie er sich in die Partie reingebissen hat. Seine zuvor überragene Passquote brach ein, dafür gewann er dann aber einige Zweikämpfe und kam am Ende auf einen Wert knapp oberhalb von 40 Prozent. Das ist an dieser Stelle besser, als ich erwartet habe - und man kann sehen, dass er immer noch dabei ist, sich an den Bundesligafußball und die Spielweise unserer Mannschaft anzupassen. So, wie es im Moment aber läuft, traue ich ihm noch deutliche Entwicklungsschritte zu. Ich glaube, wir haben da jemanden, auf den wir uns noch sehr freuen können.

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- Wollja! -
Taktiktisch |#1033
31.10.2016 - 08:58 Uhr
Das Aufbauspiel unter Dardai war nie besonders stark, wenn der Gegner für presst. Dies war aber auch gegen Hoffenheim nicht das Problem. Hertha lebt selber vom Pressing und dem schnellen Umschaltspiel und das ist neben der Spritzigkeit die große Stärke in dieser Saison. Dardai hat aber noch keine Lösung gefunden wie man reagieren muss, wenn der Gegner mit einer 3er Kette spielt. Dazu fehlte eben auch gestern die Spritzigkeit.
Alles im allen war es Defensiv zum größten Teil ein gutes Spiel. Auswärts nur 0:1 verloren gegen eine klar bessere Mannschaft, durch einen Fehler (Pekarik 1,76 m 70 kg gegen Süle 1,95 m 95 kg) nach einem Standard.

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Fußball ist ein System von 22 Elementen, bestehend aus zwei Subsystemen von jeweils elf Elementen, das sich innerhalb eines vorgegebenen Raumes bewegt und einer Reihe von Einschränkungen unterworfen ist. Sind beide Subsysteme leistungsgleich, muss das Ergebnis ein Unentschieden sein. Ist eines stärker, müsste es gewinnen.
Die Leistungsfähigkeit eines Subsystems ist größer als die Summe der Elemente aus denen es besteht. Es geht weniger um Individuen als die Verbindung zwischen ihnen.
Taktiktisch |#1034
31.10.2016 - 21:42 Uhr
„Egal, was Pal Dardai auch versuchte, sein Trainerkollege schien immer darauf vorbereitet zu sein. Und er änderte flugs das System. Begonnen hatte Hoffenheim mit einer Dreierkette und einem zentralen Mittelfeldspieler. Am Ende standen vier Verteidiger und zwei Sechser auf dem Platz. Dardai wechselte alle Offensivkräfte ein, die er dabei hatte, aber gefangen war seine Mannschaft ausschließlich in der Defensive. Und hätte Rune Jarstein nicht so einen unfassbar guten Torwarttag erwischt, es wäre mehr als nur ein Gegentor gefallen. Viele mehr.“
Übrigens in der Berliner Zeitung ein interessanter Artikel über den Ablauf des Spiels, bzw. wie Nagelsmann auf die Umstellungen von Dadai reagierte. Es scheint als sei man in Hoffenheim top auf Hertha vorbereitet gewesen und kannte die "Tricks" und möglichen "Umstellungen" im Spiel in verschiedenen Bereichen bereits vor dem Spiel.

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- Hertha BSC - Karlsruher SC - Racing Club Strasbourg - SK Sturm Graz -
Taktiktisch |#1035
01.11.2016 - 00:02 Uhr
Zitat von HerTHaner91

„Egal, was Pal Dardai auch versuchte, sein Trainerkollege schien immer darauf vorbereitet zu sein. Und er änderte flugs das System. Begonnen hatte Hoffenheim mit einer Dreierkette und einem zentralen Mittelfeldspieler. Am Ende standen vier Verteidiger und zwei Sechser auf dem Platz. Dardai wechselte alle Offensivkräfte ein, die er dabei hatte, aber gefangen war seine Mannschaft ausschließlich in der Defensive. Und hätte Rune Jarstein nicht so einen unfassbar guten Torwarttag erwischt, es wäre mehr als nur ein Gegentor gefallen. Viele mehr.“
Übrigens in der Berliner Zeitung ein interessanter Artikel über den Ablauf des Spiels, bzw. wie Nagelsmann auf die Umstellungen von Dadai reagierte. Es scheint als sei man in Hoffenheim top auf Hertha vorbereitet gewesen und kannte die "Tricks" und möglichen "Umstellungen" im Spiel in verschiedenen Bereichen bereits vor dem Spiel.


Also ehrlich gesagt, bin ich nicht der große Taktik-Experte, aber m.E. scheint Nagelsmann unserem Pal (bzw. auch Rainer Widmayer) in dieser Frage ein Stückchen voraus zu sein. Ich würde sagen, dass die Hoffenheimer von den Einzelspielern her nicht besser sind, als unsere Truppe (abgesehen davon, dass wir einfach zuviele Schlüsselspieler ersetzen mussten, um am Sonntag auf Augenhöhe zu sein). Möglicherweise lebt Hoffenheim gerade von genau dem Momentum, dass wir vor einem Jahr unter Pal hatten. Die Parallelen gibt's ja durchaus: Sowohl Hertha (2014/15) als auch Hoffenheim (2015/16) haben jeweils wahrend der Rückrunde den Trainer gewechselt, am Ende den Klassenerhalt geschafft und nach der ersten echten Vorbereitung, die beide Trainer mit der Mannschaft absolvieren konnten, für Furore gesorgt.

Aber was Pal anscheinend , im Gegensatz zu Nagelsmann, noch nicht hinbekommen hat, ist taktische Flexiblität. Nagelsmann ist ja anscheinend in der Lage, wie es Pep beim FC Bayern gemacht hat, während des Spiels das System erfolgreich zu ändern. Mir würde es ja schonmal reichen, wenn man mal mit einer anderen Grundformation in ein Spiel geht. Wir spielen ja schon seit einiger halben Ewigkeit im 4-2-3-1, ab und an im 4-1-4-1, was nicht wesentlich anders ist.

Ich freunde mich bei anderen Teams immer mehr mit dem "modernen" 3-5-2 (bzw. 5-3-2) an und finde, Pal sollte das mal als Alternative öfter in Erwägung ziehen. Klar, muss man für ein bestimmtes System auch die entsprechenden Spieler haben, aber ich denke, die haben wir im Großen und Ganzen: 3 starke Innenverteidiger (Langkamp als Chef, Brooks und Stark) und im Mittelfeldzentrum Skjelbred (Lusti), Duda (Stocker) und Darida. Auf den Außenpositionen bräuchten wir natürlich laufstarke Spieler, die defensiv und offensiv stark sind. Rechts hätten wir einen mit Weiser, links sieht es zugegebenermaßen nicht so gut aus. Mittelstädt hätte da sicher Potenzial, ist aber noch nicht soweit. Plattenhardt ist offensiv, Genki defensiv dafür einen Tick zu schwach - müsste man einen Plattenguchi klonen grins. Allerdings ist bei der Taktikvariante interessant, dass Ibisevic gemeinsam mit Kalou ganz vorne spielen könnte.

Was meinen die Taktikexperten zu meiner Idee ? Lächelnd
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Hertha1977 am 01.11.2016 um 00:03 Uhr bearbeitet
Taktiktisch |#1036
01.11.2016 - 00:38 Uhr
Zitat von Hertha1977

Was meinen die Taktikexperten zu meiner Idee ? Lächelnd


ich bin zwar kein taktikexperte, aber ich halte weiterhin von der dreierkette absolut nichts.

unser spiel lebt davon übezahlsituationen auf den außen zu schaffen um angriffe einzuleiten, wie soll das mit jeweils einem fehlenden spieler auf der jeweiligen seite funktionieren?

auch defensiv ist mir diese variante zu labil, denn sobald sich der außen nach vorne einschaltet, entsteht in seinem rücken eine gewaltige lücke, die dann einer der IVs abdecken muss. diese haben (auch bei uns) aber selten die geschwindigkeit von außenspielern, sodass man extrem anfällig wird für tempospiel über die flügel.

unser grundlegendes defensivkonzept ist es, de gegner möglichst jedes tempo zu nehmen und dann soll man sich freiwillig solche lücken bauen, die dann offensiv beim aktuellen konzept nicht mal helfen? das wäre mmn nicht wirklich zielführend...

außerdem muss ich dir wiedersprechen: es gibt sehr wohl systemumstellungen während des spiels, die haben aber selten etwas mit der formation zu tun...

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es gibt keinen fußballgott und keine gerechtigkeit #KSCHSV

Dieser Beitrag wurde zuletzt von BSCforever182 am 01.11.2016 um 00:50 Uhr bearbeitet
Taktiktisch |#1037
01.11.2016 - 08:13 Uhr
Zitat von Hertha1977
Ich würde sagen, dass die Hoffenheimer von den Einzelspielern her nicht besser sind, als unsere Truppe (abgesehen davon, dass wir einfach zuviele Schlüsselspieler ersetzen mussten, um am Sonntag auf Augenhöhe zu sein).

das war mit der knackpunkt.
zudem haben wir ja gegen hoffenheim in einer anderen grundordnung gespielt bzw. verteidigt.
normal verteidigen wir im 442, diesesmal haben wir im 4141 verteidigt.
wo das hingeführt hat, bzw. wie vogelwild das aussah oder das man immer einen schritt zu spät war, konnte man ja sehen.
Taktiktisch |#1038
01.11.2016 - 08:30 Uhr
Auf dem Papier hätte man mit den Flügelverteidiger nur jeweils einen Spieler auf den Außen. Es könnte allerdings defensiv der ballnahe Innenverteidiger rausrücken und bei einer Offensive mit 3 Spielern einer der Stürmer ebenfalls. Das Zentrum wäre immer noch mit 2 bis 3 Spielern besetzt.

Meine Wunschaufsystem wäre ein 3-3-1-3. Wobei der Zentrale Spieler in der Offensive wie ein 10er agiert.

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Fußball ist ein System von 22 Elementen, bestehend aus zwei Subsystemen von jeweils elf Elementen, das sich innerhalb eines vorgegebenen Raumes bewegt und einer Reihe von Einschränkungen unterworfen ist. Sind beide Subsysteme leistungsgleich, muss das Ergebnis ein Unentschieden sein. Ist eines stärker, müsste es gewinnen.
Die Leistungsfähigkeit eines Subsystems ist größer als die Summe der Elemente aus denen es besteht. Es geht weniger um Individuen als die Verbindung zwischen ihnen.
Taktiktisch |#1039
01.11.2016 - 10:45 Uhr
Zitat von adailton


Meine Wunschaufsystem wäre ein 3-3-1-3. Wobei der Zentrale Spieler in der Offensive wie ein 10er agiert.


Ein 3-3-1-3 wie du es beschreibst wäre meiner Meinung nach einem 4-2-3-1 oder 4-5-1 je nachdem wie man es aussprechen mag fast gleichgestellt. Außer du willst wirklich 3 große IVs haben.
Die moderne Ausrichtung der 3er Kette war für mich bisher augenscheinlich auf zwei IVs und einen 6er in der Mitte ausgelegt, der sich fallen lässt und die Spieleröffnung betreibt.
Wenn die 3er Kette im 3-3-1-3 System aus 2 IVs und einem 6er bestehen würde, dann würde das dem 4-5-1 sehr ähneln, da sich die defensiven Flügelspieler bei ballverlust nach hinten orientieren und eine Viererkette mit den IVs bilden. Der 6er rückt dafür nach vorne neben den 8er. Vor diesen beiden wäre dann dein 10er und die offensiven Flügelspieler lassen sich ins Mittfeld fallen und dann ist es eben ein 4-5-1 oder wenn sich der 10er nach vorne schiebt ein 4-4-2, so wie Hertha eben meist verteidigt. Offensiv spielen wir das aber natürlich nicht.
Wenn man die nötigen Spielertypen dafür hat kann ich mir das aber durchaus vorstellen, mit weiser hätte man ein AV in dem Format wie man es braucht für dieses System, mit Brooks und Stark zwei IVs mit guter Schnelligkeit.
Das Zentrum in der IV würde in dem momentan Fall für mich Lustenberger ausfüllen, Darida dann auf der 8, Duda oder Stocki davor auf der 10. Über die offensiven Außen dann Haraguchi und Esswein, im Sturmzentrum Ibi. Um die wirklichen Stärken dieses Systems aber auszunutzen braucht man mMn auf einigen Positionen andere Spielertypen.

Würde dann in etwa offensiv so aussehen:
-------------------------Ibisevic---------------------------

Haraguchi--------------------------------------Esswein

---------------------Stocker/Duda-----------------------

Plattenhardt--------Darida-------------------Weiser

--------Brooks-----Lustenberger-----Stark----------

------------------------Jarstein----------------------------

Ich denke das bei diesem System Platte noch mehr an seinen offensiven Fähigkeiten arbeiten muss, da er da etwas zu eindimensional und wenig mutig spielt. Würde abzuwarten bleiben ob Esswein diese Rolle ausfüllen könnte, da er defensiv weniger eingebunden ist würde ihm das vermutlich helfen sich auf das wesentliche zu besinnen. Aber ehrlich gesagt hätte ich da gerne einen Spieler der im Passspiel und Dribbling stärker ist als er.
Den vermutlichen Abgang von Brooks müsste man dann aber erstmal mit einem ähnlichen Spieler kompensieren und dann vor allem in der Breite was tun, da man mit den vorhandenen Spielern auf der Bank die Lücken nicht langfristig auffüllen kann.

Daher ist mein Fazit: Man könnte das in Zukunft durchaus probieren, bräuchte dafür jedoch ein paar andere Spielertypen, die natürlich auch wieder Geld kosten und die meist auch sehr begehrt sind. Daher sind das schöne Gedankenspiele mit der 3er Kette, aber so wie wir die Viererkette momentan spielen finde ich das absolut in Ordnung. Man sollte diese Saison da noch nichts ändern. Wenn man zur neuen Saison die Chance hat den Kader etwas umzustrukturieren(auf den genannten Positionen), dann wäre eine Systemumstellung oder Hinzunahme dieses Systems sicher interessant.

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Sinn macht was Spaß macht!

Taktiktisch |#1040
01.11.2016 - 13:47 Uhr
Ich bin ja schon ewig dafuer, dass man, wenn es von der Begegnung her passt, ein 3-5-2 oder 3-6-1 spielt, um im Mittelfeld Ueberzahl zu schaffen. Ich habe keine Ahnung, warum Dardai das nicht will, aber ich finde es zu unflexibel, das komplett auszuschliessen. Das ist auch ein Grund, weshalb man am Wochenende das Gefuehl haette, dass Dardai gegen Nagelsmann das Coaching Duell klar verloren hat.

Wir koennten (Verletzungen mal aussen vor) mit drei grossen, starken Verteidgern spielen und im Mittelfeld extremes Pressing spielen, um den Ball von unserem Tor fern zu halten.

Eine Beispielaufstellung wuerde so aussehen. Wir haben so viele Spieler, die flexibel einsetzbar sind, dass man problemlos Ausfaelle kompensieren koennte. Bei diesem Mittelfeld wuerde man kontinuierlich Pressing ausueben koennen und schnell umschalten koennen. Weiser und Haraguchi koennten bei Bedarf aus dem 3-6-1 spontan ein 5-4-1 machen. Mit Spielern wie Darida und Kalou (oder auch Duda, Stocker) haetten wir ballsichere Spieler, die aus dem Mittelfeld das Spiel dirigieren koennen.

Wir werden es unter Dardai nie erfahren, aber ich denke, dass wir so noch erfolgreicher als im 4-4-1-1 waeren.

--------------------------------------------------Ibisevic---------------------------------------------
---------------------------------------------------------------------------------------------------------
-----------------------------------------Kalou--------Darida---------------------------------------
---------------------------------------------------------------------------------------------------------
----Haraguchi-----------------Skjelbred-----------Lustenberger----------------Weiser----
----------------------------------------------------------------------------------------------------------
----------------Brooks (1.93m)----------Langkamp (1.90)--------Stark (1.91)--------------
----------------------------------------------------------------------------------------------------------
---------------------------------------------------Jarstein--------------------------------------------

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**************Hertha BSC***************Clemson Tigers********

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Toto-BSC am 01.11.2016 um 13:48 Uhr bearbeitet
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