Schweizer Espoirs U15-U21 (Teil 2)
01.09.2009 - 15:13 Uhr
27.03.2014 - 19:48 Uhr
Zitat von xamaximal:
Merci für deinen Link. Aber daraus geht ja eben hervor, dass Drmic wie erwähnt zwei Mal den Einbürgerungstest nicht bestanden hat, und deshalb nicht an die U17-WM konnte.
Die U17-WM war im November 2009. Die von dir aufgeführte Diskussion im Schwyzer Parlament fand erst ein Jahr später im Oktober 2010 statt, nachdem Drmics Antrag von der Einbürgerungskomission der Gemeinde im dritten Anlauf (Frühling 2010) gutgeheissen worden war.
Es lag also definitiv nicht an Frau Moser, dass Drmic nicht an die WM konnte. Ganz abgesehen davon, dass ihr Antrag im Parlament ja sowieso nicht durchkam. Es war also nicht so, wie du schriebst.
Die Frau Moser meinte, dass die Einbürgerung mit Hilfe eines Anwalts im dritten Anlauf quasi "erzwungen" worden war. Wie das tatsächlich war, kann natürlich niemand von uns beurteilen, denn sehr wahrscheinlich war keiner von uns in dieser Einbürgerungskomission und kennt auch niemanden von dort.
Es stimmt schon, dass es grundsätzlich für Promis in verschiedenen Bereichen auch zu Nachteilen kommen kann, weil ihre Fälle mehr Aufmerksamkeit erwecken, und es Leute geben kann, die sich damit (politisch) profilieren wollen.
Beim von Lucien erwähnten Fall Simic geht es ja um die Arbeitserlaubnis und in diesem Fall treffen einfach bürokratische Regeln auf eine sich wandelnde Realität. Natürlich machen grundsätzlich bürokratische Regeln bis zu einem gewissen Grad schon auch Sinn, weil sie eben für eine weitgehende Gleichbehandlung sorgen. Aber in diesem Fall sind sie zu eng gefasst. Simic ist ohne Zweifel ein Toptalent und wird mit grösster Wahrscheinlichkeit als Fussballprofi seine Brötchen verdienen, wenn ihm nicht noch mehr Steine in den Weg gelegt werden. Andererseits ist es halt gar nicht so einfach, eine neue Regel aufzustellen, die dann auch wasserdicht ist.
Beim von X_Ray erwähnten Dreispringer wars natürlich eine sehr spezielle Situation. Die Geschichte hat ihm seine Karriere zerstört. Dies aber in erster Linie wegen den Kubanern. Dass man nach Heirat erst frühestens nach fünf Jahren den Schweizer Pass bekommen kann, ist nun einmal so und auch richtig (so wurde ja übrigens der mit einer Schweizerin verheiratete Nestor Subiat in den 90er-Jahren im Alter von 29 oder 30 Jahren noch Schweizer Nationalspieler - der einzige mir bekannte solche Fall im Schweizer Fussball). Normalerweise hätte Martinez die fünf Jahre ja noch locker weiter für Kuba starten können, aber die haben ihn verstossen. Dass er eine Schweizerin heiraten und in die Schweiz ziehen wollte, wurde als eine Art "Landesverrat" gesehen. So war er fünf Jahre lang quasi staatenlos.
Naja, diese Einbürgerungstests würden spontan wohl auch etwa 90% aller SVP-Bünzlis nicht bestehen...
Merci für deinen Link. Aber daraus geht ja eben hervor, dass Drmic wie erwähnt zwei Mal den Einbürgerungstest nicht bestanden hat, und deshalb nicht an die U17-WM konnte.
Die U17-WM war im November 2009. Die von dir aufgeführte Diskussion im Schwyzer Parlament fand erst ein Jahr später im Oktober 2010 statt, nachdem Drmics Antrag von der Einbürgerungskomission der Gemeinde im dritten Anlauf (Frühling 2010) gutgeheissen worden war.
Es lag also definitiv nicht an Frau Moser, dass Drmic nicht an die WM konnte. Ganz abgesehen davon, dass ihr Antrag im Parlament ja sowieso nicht durchkam. Es war also nicht so, wie du schriebst.
Die Frau Moser meinte, dass die Einbürgerung mit Hilfe eines Anwalts im dritten Anlauf quasi "erzwungen" worden war. Wie das tatsächlich war, kann natürlich niemand von uns beurteilen, denn sehr wahrscheinlich war keiner von uns in dieser Einbürgerungskomission und kennt auch niemanden von dort.
Es stimmt schon, dass es grundsätzlich für Promis in verschiedenen Bereichen auch zu Nachteilen kommen kann, weil ihre Fälle mehr Aufmerksamkeit erwecken, und es Leute geben kann, die sich damit (politisch) profilieren wollen.
Beim von Lucien erwähnten Fall Simic geht es ja um die Arbeitserlaubnis und in diesem Fall treffen einfach bürokratische Regeln auf eine sich wandelnde Realität. Natürlich machen grundsätzlich bürokratische Regeln bis zu einem gewissen Grad schon auch Sinn, weil sie eben für eine weitgehende Gleichbehandlung sorgen. Aber in diesem Fall sind sie zu eng gefasst. Simic ist ohne Zweifel ein Toptalent und wird mit grösster Wahrscheinlichkeit als Fussballprofi seine Brötchen verdienen, wenn ihm nicht noch mehr Steine in den Weg gelegt werden. Andererseits ist es halt gar nicht so einfach, eine neue Regel aufzustellen, die dann auch wasserdicht ist.
Beim von X_Ray erwähnten Dreispringer wars natürlich eine sehr spezielle Situation. Die Geschichte hat ihm seine Karriere zerstört. Dies aber in erster Linie wegen den Kubanern. Dass man nach Heirat erst frühestens nach fünf Jahren den Schweizer Pass bekommen kann, ist nun einmal so und auch richtig (so wurde ja übrigens der mit einer Schweizerin verheiratete Nestor Subiat in den 90er-Jahren im Alter von 29 oder 30 Jahren noch Schweizer Nationalspieler - der einzige mir bekannte solche Fall im Schweizer Fussball). Normalerweise hätte Martinez die fünf Jahre ja noch locker weiter für Kuba starten können, aber die haben ihn verstossen. Dass er eine Schweizerin heiraten und in die Schweiz ziehen wollte, wurde als eine Art "Landesverrat" gesehen. So war er fünf Jahre lang quasi staatenlos.
Naja, diese Einbürgerungstests würden spontan wohl auch etwa 90% aller SVP-Bünzlis nicht bestehen...
27.03.2014 - 22:29 Uhr
Mumpiz. Der Massstab bei diesen Tests ist sehr tief angelegt, sodass jeder Fünftklässler bestehen könnte.
30.03.2014 - 12:20 Uhr
Zitat von -1879-:
Zitat von xamaximal:
Merci für deinen Link. Aber daraus geht ja eben hervor, dass Drmic wie erwähnt zwei Mal den Einbürgerungstest nicht bestanden hat, und deshalb nicht an die U17-WM konnte.
Die U17-WM war im November 2009. Die von dir aufgeführte Diskussion im Schwyzer Parlament fand erst ein Jahr später im Oktober 2010 statt, nachdem Drmics Antrag von der Einbürgerungskomission der Gemeinde im dritten Anlauf (Frühling 2010) gutgeheissen worden war.
Es lag also definitiv nicht an Frau Moser, dass Drmic nicht an die WM konnte. Ganz abgesehen davon, dass ihr Antrag im Parlament ja sowieso nicht durchkam. Es war also nicht so, wie du schriebst.
Die Frau Moser meinte, dass die Einbürgerung mit Hilfe eines Anwalts im dritten Anlauf quasi "erzwungen" worden war. Wie das tatsächlich war, kann natürlich niemand von uns beurteilen, denn sehr wahrscheinlich war keiner von uns in dieser Einbürgerungskomission und kennt auch niemanden von dort.
Es stimmt schon, dass es grundsätzlich für Promis in verschiedenen Bereichen auch zu Nachteilen kommen kann, weil ihre Fälle mehr Aufmerksamkeit erwecken, und es Leute geben kann, die sich damit (politisch) profilieren wollen.
Beim von Lucien erwähnten Fall Simic geht es ja um die Arbeitserlaubnis und in diesem Fall treffen einfach bürokratische Regeln auf eine sich wandelnde Realität. Natürlich machen grundsätzlich bürokratische Regeln bis zu einem gewissen Grad schon auch Sinn, weil sie eben für eine weitgehende Gleichbehandlung sorgen. Aber in diesem Fall sind sie zu eng gefasst. Simic ist ohne Zweifel ein Toptalent und wird mit grösster Wahrscheinlichkeit als Fussballprofi seine Brötchen verdienen, wenn ihm nicht noch mehr Steine in den Weg gelegt werden. Andererseits ist es halt gar nicht so einfach, eine neue Regel aufzustellen, die dann auch wasserdicht ist.
Beim von X_Ray erwähnten Dreispringer wars natürlich eine sehr spezielle Situation. Die Geschichte hat ihm seine Karriere zerstört. Dies aber in erster Linie wegen den Kubanern. Dass man nach Heirat erst frühestens nach fünf Jahren den Schweizer Pass bekommen kann, ist nun einmal so und auch richtig (so wurde ja übrigens der mit einer Schweizerin verheiratete Nestor Subiat in den 90er-Jahren im Alter von 29 oder 30 Jahren noch Schweizer Nationalspieler - der einzige mir bekannte solche Fall im Schweizer Fussball). Normalerweise hätte Martinez die fünf Jahre ja noch locker weiter für Kuba starten können, aber die haben ihn verstossen. Dass er eine Schweizerin heiraten und in die Schweiz ziehen wollte, wurde als eine Art "Landesverrat" gesehen. So war er fünf Jahre lang quasi staatenlos.
Naja, diese Einbürgerungstests würden spontan wohl auch etwa 90% aller SVP-Bünzlis nicht bestehen...
Wir sind hier nicht zum politisieren...
Ich denke bei 'Bünzli' spontan zwar nicht an Spannung... aber an Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit... da wird sich die SVP für dein Kompliment sicher gerne bedanken.
Zum Fussball:
Momentan wird die EM-Quali der U17 gespielt. Die Schweiz ja mit Wales, Russland und Spanien in der Mördergruppe schlechthin...
Gegen Wales 1-0 (wie Spanien auch)... gegen Europameister Russland 1-1 (trotz Unterzahl und Rückstand... auch wie Spanien)...
Ergo:
Spanien und die Schweiz morgen um 14h00 im Spitzenspiel um die EM-Teilnahme... aber halt wie immer, leider Spanien Favorit.
Aber die U17 ist wieder vielversprechend!
Zitat von xamaximal:
Merci für deinen Link. Aber daraus geht ja eben hervor, dass Drmic wie erwähnt zwei Mal den Einbürgerungstest nicht bestanden hat, und deshalb nicht an die U17-WM konnte.
Die U17-WM war im November 2009. Die von dir aufgeführte Diskussion im Schwyzer Parlament fand erst ein Jahr später im Oktober 2010 statt, nachdem Drmics Antrag von der Einbürgerungskomission der Gemeinde im dritten Anlauf (Frühling 2010) gutgeheissen worden war.
Es lag also definitiv nicht an Frau Moser, dass Drmic nicht an die WM konnte. Ganz abgesehen davon, dass ihr Antrag im Parlament ja sowieso nicht durchkam. Es war also nicht so, wie du schriebst.
Die Frau Moser meinte, dass die Einbürgerung mit Hilfe eines Anwalts im dritten Anlauf quasi "erzwungen" worden war. Wie das tatsächlich war, kann natürlich niemand von uns beurteilen, denn sehr wahrscheinlich war keiner von uns in dieser Einbürgerungskomission und kennt auch niemanden von dort.
Es stimmt schon, dass es grundsätzlich für Promis in verschiedenen Bereichen auch zu Nachteilen kommen kann, weil ihre Fälle mehr Aufmerksamkeit erwecken, und es Leute geben kann, die sich damit (politisch) profilieren wollen.
Beim von Lucien erwähnten Fall Simic geht es ja um die Arbeitserlaubnis und in diesem Fall treffen einfach bürokratische Regeln auf eine sich wandelnde Realität. Natürlich machen grundsätzlich bürokratische Regeln bis zu einem gewissen Grad schon auch Sinn, weil sie eben für eine weitgehende Gleichbehandlung sorgen. Aber in diesem Fall sind sie zu eng gefasst. Simic ist ohne Zweifel ein Toptalent und wird mit grösster Wahrscheinlichkeit als Fussballprofi seine Brötchen verdienen, wenn ihm nicht noch mehr Steine in den Weg gelegt werden. Andererseits ist es halt gar nicht so einfach, eine neue Regel aufzustellen, die dann auch wasserdicht ist.
Beim von X_Ray erwähnten Dreispringer wars natürlich eine sehr spezielle Situation. Die Geschichte hat ihm seine Karriere zerstört. Dies aber in erster Linie wegen den Kubanern. Dass man nach Heirat erst frühestens nach fünf Jahren den Schweizer Pass bekommen kann, ist nun einmal so und auch richtig (so wurde ja übrigens der mit einer Schweizerin verheiratete Nestor Subiat in den 90er-Jahren im Alter von 29 oder 30 Jahren noch Schweizer Nationalspieler - der einzige mir bekannte solche Fall im Schweizer Fussball). Normalerweise hätte Martinez die fünf Jahre ja noch locker weiter für Kuba starten können, aber die haben ihn verstossen. Dass er eine Schweizerin heiraten und in die Schweiz ziehen wollte, wurde als eine Art "Landesverrat" gesehen. So war er fünf Jahre lang quasi staatenlos.
Naja, diese Einbürgerungstests würden spontan wohl auch etwa 90% aller SVP-Bünzlis nicht bestehen...
Wir sind hier nicht zum politisieren...
Ich denke bei 'Bünzli' spontan zwar nicht an Spannung... aber an Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit... da wird sich die SVP für dein Kompliment sicher gerne bedanken.
Zum Fussball:
Momentan wird die EM-Quali der U17 gespielt. Die Schweiz ja mit Wales, Russland und Spanien in der Mördergruppe schlechthin...
Gegen Wales 1-0 (wie Spanien auch)... gegen Europameister Russland 1-1 (trotz Unterzahl und Rückstand... auch wie Spanien)...
Ergo:
Spanien und die Schweiz morgen um 14h00 im Spitzenspiel um die EM-Teilnahme... aber halt wie immer, leider Spanien Favorit.
Aber die U17 ist wieder vielversprechend!
31.03.2014 - 16:45 Uhr
Und die Schweiz hat die "Sensation" geschafft und Spanien besiegt!
Sie holen sich damit den Gruppensieg und sind an der EM-Endrunde in Malta im Mai mit dabei!
Das Tor wurde durch Harun Alpsoy vom GCZ per Kopf nach Freistoss von Tobias Schättin (FC Winterthur) erziehtl!
Sehr schöner Tag für die U17!
Sie holen sich damit den Gruppensieg und sind an der EM-Endrunde in Malta im Mai mit dabei!
Das Tor wurde durch Harun Alpsoy vom GCZ per Kopf nach Freistoss von Tobias Schättin (FC Winterthur) erziehtl!
Sehr schöner Tag für die U17!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von LXLucien am 31.03.2014 um 16:47 Uhr bearbeitet
31.03.2014 - 16:57 Uhr
supper!! Endlich hat es auch eine U-Nationalmannschaft der Schweiz wieder geschafft an eine EM :) denke die könnten sicher noch was reissen, hat immerhin ein paar vielversprechende Talente..
31.03.2014 - 22:28 Uhr
Zitat von x_BlaZe_x:
supper!! Endlich hat es auch eine U-Nationalmannschaft der Schweiz wieder geschafft an eine EM :) denke die könnten sicher noch was reissen, hat immerhin ein paar vielversprechende Talente..
Wenn ich mich nicht irre, war die letzte U17 in der Slowakei auch bei der EM mit dabei...
Waren allerdings Gruppenletzte damals - mit unglücklichen Resultaten.
ABER immerhin auch unter den besten 8 Europas!
Die U21 schied im Playoff nach dem Vizetitel gegen Deutschland aus... kann passieren...
Es läuft auch nach 2002 und 2009, 2011 ganz gut mit dem Nachwuchs.
Also:
EM U17 - Teilnehmer: Schweiz, Türkei, Holland, England, Deutschland, Schottland, Portugal... und wohl Gastgeber Malta.
supper!! Endlich hat es auch eine U-Nationalmannschaft der Schweiz wieder geschafft an eine EM :) denke die könnten sicher noch was reissen, hat immerhin ein paar vielversprechende Talente..
Wenn ich mich nicht irre, war die letzte U17 in der Slowakei auch bei der EM mit dabei...
Waren allerdings Gruppenletzte damals - mit unglücklichen Resultaten.
ABER immerhin auch unter den besten 8 Europas!
Die U21 schied im Playoff nach dem Vizetitel gegen Deutschland aus... kann passieren...
Es läuft auch nach 2002 und 2009, 2011 ganz gut mit dem Nachwuchs.
Also:
EM U17 - Teilnehmer: Schweiz, Türkei, Holland, England, Deutschland, Schottland, Portugal... und wohl Gastgeber Malta.
31.03.2014 - 23:52 Uhr
Zitat von globi_helveticus:
Zitat von x_BlaZe_x:
supper!! Endlich hat es auch eine U-Nationalmannschaft der Schweiz wieder geschafft an eine EM :) denke die könnten sicher noch was reissen, hat immerhin ein paar vielversprechende Talente..
Wenn ich mich nicht irre, war die letzte U17 in der Slowakei auch bei der EM mit dabei...
Waren allerdings Gruppenletzte damals - mit unglücklichen Resultaten.
ABER immerhin auch unter den besten 8 Europas!
Die U21 schied im Playoff nach dem Vizetitel gegen Deutschland aus... kann passieren...
Es läuft auch nach 2002 und 2009, 2011 ganz gut mit dem Nachwuchs.
Also:
EM U17 - Teilnehmer: Schweiz, Türkei, Holland, England, Deutschland, Schottland, Portugal... und wohl Gastgeber Malta.
Die EM steigt im Mai.
Die Quali für die U19 ist auch im Mai - gegen Israel, Georgien, Zypern. Muss auch erst gemacht werden, lässt der Schweiz aber alle Optionen offen.
Übrigens:
Die Schweiz ist die einzige Nation, die bei der U17 nach 2013 gleich 2014 wieder bei der EM dabei ist.
Zitat von x_BlaZe_x:
supper!! Endlich hat es auch eine U-Nationalmannschaft der Schweiz wieder geschafft an eine EM :) denke die könnten sicher noch was reissen, hat immerhin ein paar vielversprechende Talente..
Wenn ich mich nicht irre, war die letzte U17 in der Slowakei auch bei der EM mit dabei...
Waren allerdings Gruppenletzte damals - mit unglücklichen Resultaten.
ABER immerhin auch unter den besten 8 Europas!
Die U21 schied im Playoff nach dem Vizetitel gegen Deutschland aus... kann passieren...
Es läuft auch nach 2002 und 2009, 2011 ganz gut mit dem Nachwuchs.
Also:
EM U17 - Teilnehmer: Schweiz, Türkei, Holland, England, Deutschland, Schottland, Portugal... und wohl Gastgeber Malta.
Die EM steigt im Mai.
Die Quali für die U19 ist auch im Mai - gegen Israel, Georgien, Zypern. Muss auch erst gemacht werden, lässt der Schweiz aber alle Optionen offen.
Übrigens:
Die Schweiz ist die einzige Nation, die bei der U17 nach 2013 gleich 2014 wieder bei der EM dabei ist.
01.04.2014 - 01:04 Uhr
Und ich bin's nochmals...
Statistik! Im Ernst :D
Seit 2002 wurden von der UEFA die Turnierformate geändert... z.B. U17, U19, etc.
Und die EM-Endrunden für U17, U19 gibt's üblicherweise seither jedes Jahr... für die U21 eigentlich alle zwei Jahre...
UND: Es sind in jedem Format NUR 8 Teams pro Endrunde dabei... also hoher Quali-Druck!!!
Schweiz EM-Endrunden
U17
2002: Europameister
2003: keine Teilnahme (kT)
2004: kT
2005: Gruppenphase (3. Rang)
2006: kT
2007: kT
2008: Gruppenphase (3. Rang)
2009: Halbfinale -> 1. WM-Quali & Weltmeistertitel
2010: Gruppenphase (4. Rang)
2011: kT
2012: kT
2013: Gruppenphase (4. Rang)
2014: Qualifikation für Endrunde, in Malta (Mai)
WM-Teilnahme 2009 (einzige Teilnahme): Weltmeister
Macht 13 Endrunden... die Schweiz 7-mal mit dabei. Eine schöne Leistung.
Natürlich besonders 2002 der Titel, 2009 Halbfinale & Weltmeistertitel... und für 2014 die Qualifikation gegen Spanien und Russland.
U19
2002: kT
2003: kT
2004: Halbfinale
2005: kT -> ABER: WM-Teilnahme als U20-Team
2006: kT
2007: kT
2008: kT
2009: Gruppenphase (3. Rang)
2010: kT
2011: kT
2012: kT
2013: kT
2014: Qualifikation wird im Mai gespielt (Georgien, Israel, Zypern)
Die U19 ist der Schwachpunkt der Schweizer Teams...
Wäre natürlich möglich, dass man in erster Linie den guten Einstieg mit der U17 wünscht... und später gleich den Hauptfokus auf die U21 legt... und deswegen die U19 im Vergleich mager wegkommt.
Wäre jedenfalls schön, könnte man im Mai die Statistik mit diesem Losglück verbessern.
U21
2002: Halbfinale
2004: Gruppenphase (4. Rang)
2006: kT
2007: kT
2009: kT
2011: Vizeeuropameister
2013: kT
Warum es gleich 2006 und 2007 eine EM gegeben haben soll, weiss ich nicht.
Drei Teilnahmen... 7 Endrunden gesamthaft... eine gute Statistik.
PS:
Wenn ich zwei Bemerkungen 'dazu geben' darf: Österreich bei der U19 sehr oft an Endrunden, und damit auch bei der U20 WM... bei der U21 EM noch nie dabei...
UND... von der grossartigen Jugendarbeit Belgiens sieht man - rein nach Teilnahmen von U-Teams an Endrunden - bisher recht wenig. Das bezieht sich momentan schon eher alles auf die A-Mannschaft.
Statistik! Im Ernst :D
Seit 2002 wurden von der UEFA die Turnierformate geändert... z.B. U17, U19, etc.
Und die EM-Endrunden für U17, U19 gibt's üblicherweise seither jedes Jahr... für die U21 eigentlich alle zwei Jahre...
UND: Es sind in jedem Format NUR 8 Teams pro Endrunde dabei... also hoher Quali-Druck!!!
Schweiz EM-Endrunden
U17
2002: Europameister
2003: keine Teilnahme (kT)
2004: kT
2005: Gruppenphase (3. Rang)
2006: kT
2007: kT
2008: Gruppenphase (3. Rang)
2009: Halbfinale -> 1. WM-Quali & Weltmeistertitel
2010: Gruppenphase (4. Rang)
2011: kT
2012: kT
2013: Gruppenphase (4. Rang)
2014: Qualifikation für Endrunde, in Malta (Mai)
WM-Teilnahme 2009 (einzige Teilnahme): Weltmeister
Macht 13 Endrunden... die Schweiz 7-mal mit dabei. Eine schöne Leistung.
Natürlich besonders 2002 der Titel, 2009 Halbfinale & Weltmeistertitel... und für 2014 die Qualifikation gegen Spanien und Russland.
U19
2002: kT
2003: kT
2004: Halbfinale
2005: kT -> ABER: WM-Teilnahme als U20-Team
2006: kT
2007: kT
2008: kT
2009: Gruppenphase (3. Rang)
2010: kT
2011: kT
2012: kT
2013: kT
2014: Qualifikation wird im Mai gespielt (Georgien, Israel, Zypern)
Die U19 ist der Schwachpunkt der Schweizer Teams...
Wäre natürlich möglich, dass man in erster Linie den guten Einstieg mit der U17 wünscht... und später gleich den Hauptfokus auf die U21 legt... und deswegen die U19 im Vergleich mager wegkommt.
Wäre jedenfalls schön, könnte man im Mai die Statistik mit diesem Losglück verbessern.
U21
2002: Halbfinale
2004: Gruppenphase (4. Rang)
2006: kT
2007: kT
2009: kT
2011: Vizeeuropameister
2013: kT
Warum es gleich 2006 und 2007 eine EM gegeben haben soll, weiss ich nicht.
Drei Teilnahmen... 7 Endrunden gesamthaft... eine gute Statistik.
PS:
Wenn ich zwei Bemerkungen 'dazu geben' darf: Österreich bei der U19 sehr oft an Endrunden, und damit auch bei der U20 WM... bei der U21 EM noch nie dabei...
UND... von der grossartigen Jugendarbeit Belgiens sieht man - rein nach Teilnahmen von U-Teams an Endrunden - bisher recht wenig. Das bezieht sich momentan schon eher alles auf die A-Mannschaft.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von globi_helveticus am 01.04.2014 um 01:16 Uhr bearbeitet
01.04.2014 - 09:43 Uhr
Da sieht man auch schön, was die "Class of 2004 and 2011" oder wie man sie immer nennen mag mit Barnetta, Ziegler, Senderos bzw. Shaqiri, RiRo, Xhaka usw. Wert sind :)
Im Vergleich zu anderen Jahren sind diese Jahrgänge welche jetzt knapp 30 bzw. 22 Jahre Alt sind schon die, welche am grössten "rausgekommen" sind.
Im Vergleich zu anderen Jahren sind diese Jahrgänge welche jetzt knapp 30 bzw. 22 Jahre Alt sind schon die, welche am grössten "rausgekommen" sind.
01.04.2014 - 11:48 Uhr
Qualifiziert: Malta (Gastgeber), Schweiz (Gruppe 1), Türkei (Gruppe 2), Niederlande (Gruppe 3), England (Gruppe 4), Deutschland (Gruppe 5), Schottland (Gruppe 6), Portugal (Gruppe 7)
Die Niederlande, Sieger von 2011 und 2012, hatten sich als erste Mannschaft qualifiziert, durch einen 3:1-Sieg gegen Frankreich auf heimischem Boden in Uden. Schottland schaffte es in der Gruppe 6 zum ersten Mal seit sechs Jahren wieder zur Endrunde, während sich Portugal in der Gruppe 7 durchsetzte.
Die Türkei benötigte in der Gruppe 2 gegen die gleichauf liegenden Polen ein Elfmeterschießen, um das Endrunden-Ticket zu lösen. Am Montag wurden die letzten drei Plätze vergeben: Die Schweiz ließ in der Gruppe 1 durch einen späten Treffer gegen Spanien die Iberer und Titelverteidiger Russland hinter sich; Deutschland kam nach einem Remis gegen Serbien aufgrund der besseren Tordifferenz weiter; und England hat in der Gruppe 4 mit einem Sieg gegen Italien die maximale Punktzahl eingefahren.
Bei der Auslosung, die von Jim Boyce, dem Vorsitzenden der UEFA-Kommission für Junioren- und Amateurfußball, und den Turnier-Botschaftern Fr Hilary Tagliaferro und David Carabott vorgenommen wird, ist Malta - erstmals Gastgeber und Teilnehmer an einer Endrunde - als Team eins in der Gruppe A gesetzt. Die sieben anderen Länder werden ohne weitere Setzliste gezogen, sie werden in der Reihenfolge B1, A2, B2, A3, B3, A4 und B4 eingeordnet.
Die Spiele der Gruppenphase finden am 9., 12. und 15. Mai im Ta' Qali Nationalstadion, Paolo's Hibernians-Stadion und Gozo-Stadion statt. Die beiden besten Teams jeder Gruppe ziehen ins Halbfinale ein, diese beiden Partien werden am 18. Mai in Ta' Qali ausgetragen, wo auch drei Tage später das Endspiel stattfindet. Zum letzten Mal wird dieses Turnier mit acht Mannschaften ausgetragen, in der nächsten Saison in Bulgarien werden erstmals 16 Teams an den Start gehen.
Quelle uefa.de
Die Niederlande, Sieger von 2011 und 2012, hatten sich als erste Mannschaft qualifiziert, durch einen 3:1-Sieg gegen Frankreich auf heimischem Boden in Uden. Schottland schaffte es in der Gruppe 6 zum ersten Mal seit sechs Jahren wieder zur Endrunde, während sich Portugal in der Gruppe 7 durchsetzte.
Die Türkei benötigte in der Gruppe 2 gegen die gleichauf liegenden Polen ein Elfmeterschießen, um das Endrunden-Ticket zu lösen. Am Montag wurden die letzten drei Plätze vergeben: Die Schweiz ließ in der Gruppe 1 durch einen späten Treffer gegen Spanien die Iberer und Titelverteidiger Russland hinter sich; Deutschland kam nach einem Remis gegen Serbien aufgrund der besseren Tordifferenz weiter; und England hat in der Gruppe 4 mit einem Sieg gegen Italien die maximale Punktzahl eingefahren.
Bei der Auslosung, die von Jim Boyce, dem Vorsitzenden der UEFA-Kommission für Junioren- und Amateurfußball, und den Turnier-Botschaftern Fr Hilary Tagliaferro und David Carabott vorgenommen wird, ist Malta - erstmals Gastgeber und Teilnehmer an einer Endrunde - als Team eins in der Gruppe A gesetzt. Die sieben anderen Länder werden ohne weitere Setzliste gezogen, sie werden in der Reihenfolge B1, A2, B2, A3, B3, A4 und B4 eingeordnet.
Die Spiele der Gruppenphase finden am 9., 12. und 15. Mai im Ta' Qali Nationalstadion, Paolo's Hibernians-Stadion und Gozo-Stadion statt. Die beiden besten Teams jeder Gruppe ziehen ins Halbfinale ein, diese beiden Partien werden am 18. Mai in Ta' Qali ausgetragen, wo auch drei Tage später das Endspiel stattfindet. Zum letzten Mal wird dieses Turnier mit acht Mannschaften ausgetragen, in der nächsten Saison in Bulgarien werden erstmals 16 Teams an den Start gehen.
Quelle uefa.de
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