Schiedsrichter
10.08.2009 - 23:18 Uhr
03.03.2022 - 13:40 Uhr
Kann ich als Privatperson Anzeige stellen gegen Felix Zwayer? Geht das überhaupt?
03.03.2022 - 13:44 Uhr
Zitat von Spezialexperte
Klar und offensichtlich bedeutet für mich jeder dass jeder nach Ansicht der Bilder der gleichen Meinung sein muss.
Zitat von Helmdex
Also wenn ein Schiri sagt, dass das ein klares Foul und Strafstoß ist und ein anderer Schiri sagt, es ist ein normaler Zweikampf und kein Strafstoß ist das aus Sicht des zweiten Schiris keine klare Fehlentscheidung des ersten? Aha.
Zitat von Spezialexperte
Und genau das ist der Beweis dass es keine klare und offensichtliche Fehlentscheidung war.
Zitat von Helmdex
Man sieht doch, wie sehr die Meinungen zu dem Strafstoß auseinander gehen. Die einen sagen, das ist ein klarer 11er, die anderen sagen, das ist ein normaler Zweikampf. Auch Leute mit Fachwissen sind sich nicht einig. Demnach kann das schon sein.
Zitat von Spezialexperte
Eine klare und offensichtliche Fehlentscheidung kann doch keine zwei unterschiedliche Auffassung zulassen. Wie soll das funktionieren ?
Zitat von Helmdex
Wieso ist es regelwidrig, wenn der VAR sagt: "Schau dir das nochmal an, für uns ist es kein Strafstoß"
Wenn der VAR eine klare Fehlentscheidung in der Bewertung des Zweikampfes gesehen hat, ist der Einsatz doch vollkommen regelkonform, weil es um den Strafstoß ging.
Zitat von Spezialexperte
Hier Mal der einleitende Satz der Regularien.
Der VAR ist ein Spieloffizieller mit unabhängigem Zugang zu Spielaufnahmen, der den Schiedsrichter ausschließlich in folgenden Situationen bei klaren und offensichtlichen Fehlentscheidungen oder schwerwiegenden übersehenen Vorfällen unterstützen darf:
Tor/kein Tor
Strafstoß/kein Strafstoß
direkte rote Karte (nicht bei zweiter Verwarnung)
Spielerverwechslung (bei Verwarnung oder Feldverweis für den falschen Spieler)
Das lag gestern nicht vor. Somit war der Einsatz des VAR regelwidrig da das Foul von Kobald keine klare Fehlentscheidung war und eine Rote Karte nie zur Debatte stand.
Somit Elfer HSV und weiter geht's mit 11 gegen 11
Hier Mal der einleitende Satz der Regularien.
Der VAR ist ein Spieloffizieller mit unabhängigem Zugang zu Spielaufnahmen, der den Schiedsrichter ausschließlich in folgenden Situationen bei klaren und offensichtlichen Fehlentscheidungen oder schwerwiegenden übersehenen Vorfällen unterstützen darf:
Tor/kein Tor
Strafstoß/kein Strafstoß
direkte rote Karte (nicht bei zweiter Verwarnung)
Spielerverwechslung (bei Verwarnung oder Feldverweis für den falschen Spieler)
Das lag gestern nicht vor. Somit war der Einsatz des VAR regelwidrig da das Foul von Kobald keine klare Fehlentscheidung war und eine Rote Karte nie zur Debatte stand.
Somit Elfer HSV und weiter geht's mit 11 gegen 11
Wieso ist es regelwidrig, wenn der VAR sagt: "Schau dir das nochmal an, für uns ist es kein Strafstoß"
Wenn der VAR eine klare Fehlentscheidung in der Bewertung des Zweikampfes gesehen hat, ist der Einsatz doch vollkommen regelkonform, weil es um den Strafstoß ging.
Eine klare und offensichtliche Fehlentscheidung kann doch keine zwei unterschiedliche Auffassung zulassen. Wie soll das funktionieren ?
Man sieht doch, wie sehr die Meinungen zu dem Strafstoß auseinander gehen. Die einen sagen, das ist ein klarer 11er, die anderen sagen, das ist ein normaler Zweikampf. Auch Leute mit Fachwissen sind sich nicht einig. Demnach kann das schon sein.
Und genau das ist der Beweis dass es keine klare und offensichtliche Fehlentscheidung war.
Also wenn ein Schiri sagt, dass das ein klares Foul und Strafstoß ist und ein anderer Schiri sagt, es ist ein normaler Zweikampf und kein Strafstoß ist das aus Sicht des zweiten Schiris keine klare Fehlentscheidung des ersten? Aha.
Klar und offensichtlich bedeutet für mich jeder dass jeder nach Ansicht der Bilder der gleichen Meinung sein muss.
Also ist für dich jeder Eingriff des VAR, bei der der Schiri an seiner Meinung festhält - was ja durchaus vorkommt - automatisch regelwidrig?
03.03.2022 - 13:49 Uhr
Zitat von Helmdex
Also ist für dich jeder Eingriff des VAR, bei der der Schiri an seiner Meinung festhält - was ja durchaus vorkommt - automatisch regelwidrig?
Zitat von Spezialexperte
Klar und offensichtlich bedeutet für mich jeder dass jeder nach Ansicht der Bilder der gleichen Meinung sein muss.
Zitat von Helmdex
Also wenn ein Schiri sagt, dass das ein klares Foul und Strafstoß ist und ein anderer Schiri sagt, es ist ein normaler Zweikampf und kein Strafstoß ist das aus Sicht des zweiten Schiris keine klare Fehlentscheidung des ersten? Aha.
Zitat von Spezialexperte
Und genau das ist der Beweis dass es keine klare und offensichtliche Fehlentscheidung war.
Zitat von Helmdex
Man sieht doch, wie sehr die Meinungen zu dem Strafstoß auseinander gehen. Die einen sagen, das ist ein klarer 11er, die anderen sagen, das ist ein normaler Zweikampf. Auch Leute mit Fachwissen sind sich nicht einig. Demnach kann das schon sein.
Zitat von Spezialexperte
Eine klare und offensichtliche Fehlentscheidung kann doch keine zwei unterschiedliche Auffassung zulassen. Wie soll das funktionieren ?
Zitat von Helmdex
Wieso ist es regelwidrig, wenn der VAR sagt: "Schau dir das nochmal an, für uns ist es kein Strafstoß"
Wenn der VAR eine klare Fehlentscheidung in der Bewertung des Zweikampfes gesehen hat, ist der Einsatz doch vollkommen regelkonform, weil es um den Strafstoß ging.
Zitat von Spezialexperte
Hier Mal der einleitende Satz der Regularien.
Der VAR ist ein Spieloffizieller mit unabhängigem Zugang zu Spielaufnahmen, der den Schiedsrichter ausschließlich in folgenden Situationen bei klaren und offensichtlichen Fehlentscheidungen oder schwerwiegenden übersehenen Vorfällen unterstützen darf:
Tor/kein Tor
Strafstoß/kein Strafstoß
direkte rote Karte (nicht bei zweiter Verwarnung)
Spielerverwechslung (bei Verwarnung oder Feldverweis für den falschen Spieler)
Das lag gestern nicht vor. Somit war der Einsatz des VAR regelwidrig da das Foul von Kobald keine klare Fehlentscheidung war und eine Rote Karte nie zur Debatte stand.
Somit Elfer HSV und weiter geht's mit 11 gegen 11
Hier Mal der einleitende Satz der Regularien.
Der VAR ist ein Spieloffizieller mit unabhängigem Zugang zu Spielaufnahmen, der den Schiedsrichter ausschließlich in folgenden Situationen bei klaren und offensichtlichen Fehlentscheidungen oder schwerwiegenden übersehenen Vorfällen unterstützen darf:
Tor/kein Tor
Strafstoß/kein Strafstoß
direkte rote Karte (nicht bei zweiter Verwarnung)
Spielerverwechslung (bei Verwarnung oder Feldverweis für den falschen Spieler)
Das lag gestern nicht vor. Somit war der Einsatz des VAR regelwidrig da das Foul von Kobald keine klare Fehlentscheidung war und eine Rote Karte nie zur Debatte stand.
Somit Elfer HSV und weiter geht's mit 11 gegen 11
Wieso ist es regelwidrig, wenn der VAR sagt: "Schau dir das nochmal an, für uns ist es kein Strafstoß"
Wenn der VAR eine klare Fehlentscheidung in der Bewertung des Zweikampfes gesehen hat, ist der Einsatz doch vollkommen regelkonform, weil es um den Strafstoß ging.
Eine klare und offensichtliche Fehlentscheidung kann doch keine zwei unterschiedliche Auffassung zulassen. Wie soll das funktionieren ?
Man sieht doch, wie sehr die Meinungen zu dem Strafstoß auseinander gehen. Die einen sagen, das ist ein klarer 11er, die anderen sagen, das ist ein normaler Zweikampf. Auch Leute mit Fachwissen sind sich nicht einig. Demnach kann das schon sein.
Und genau das ist der Beweis dass es keine klare und offensichtliche Fehlentscheidung war.
Also wenn ein Schiri sagt, dass das ein klares Foul und Strafstoß ist und ein anderer Schiri sagt, es ist ein normaler Zweikampf und kein Strafstoß ist das aus Sicht des zweiten Schiris keine klare Fehlentscheidung des ersten? Aha.
Klar und offensichtlich bedeutet für mich jeder dass jeder nach Ansicht der Bilder der gleichen Meinung sein muss.
Also ist für dich jeder Eingriff des VAR, bei der der Schiri an seiner Meinung festhält - was ja durchaus vorkommt - automatisch regelwidrig?
Ich hab den Wortlaut ja nicht gewählt. Das definiert der DFB. Ich verstehe halt nicht wie etwas offensichtlich sein kann das gar nicht offensichtlich ist. Nach meiner Auslegung hätte der VAR nur aufgrund einer Schwalbe oder eines Fouls an zuvor an Kobald eingreifen dürfen
03.03.2022 - 13:52 Uhr
Stimme @Helmdex da zu!
Nein. Logisch inkorrekt, nichts wird bewiesen. Sonst muss man als Grundlage nehmen, dass der VAR in sich kohärent und logisch ist und/oder, dass ein Schiedsrichter (Zwayer) sich nicht eindeutig irren kann. Das ist aber möglich, sonst bräuchte man den VAR gar nicht.
Sehr einfach. Indem ein Mensch (Zwayer) eine Fehleinschätzung hat. So sieht es auch die große Mehrheit der Beobachter des gestrigen Spiels.
Folgendes kann beispielsweise gegeben sein: ES WAR EINFACH KEIN FOUL - Zwayer liegt falsch - VAR schaltet sich deshalb ein - Zwayer hält dennoch an seiner Entscheidung fest - Ende. Nur weil es die Regularien sagen, gibt es noch lange keine 100%-ige Objektivität in Form von "klar und offensichtlich". Der Schiedsrichter auf dem Platz hält schlussendlich die Entscheidungsmacht, ob richtig oder falsch. Und so kann es immer wieder zu widerstreitenden Entscheidungen kommen.
Der Fehler liegt an der Einzelperson und/oder am inkohärenten System des VAR.
Zitat von Spezialexperte
Und genau das ist der Beweis dass es keine klare und offensichtliche Fehlentscheidung war.
Zitat von Helmdex
Man sieht doch, wie sehr die Meinungen zu dem Strafstoß auseinander gehen. Die einen sagen, das ist ein klarer 11er, die anderen sagen, das ist ein normaler Zweikampf. Auch Leute mit Fachwissen sind sich nicht einig. Demnach kann das schon sein.
Zitat von Spezialexperte
Eine klare und offensichtliche Fehlentscheidung kann doch keine zwei unterschiedliche Auffassung zulassen. Wie soll das funktionieren ?
Zitat von Helmdex
Wieso ist es regelwidrig, wenn der VAR sagt: "Schau dir das nochmal an, für uns ist es kein Strafstoß"
Wenn der VAR eine klare Fehlentscheidung in der Bewertung des Zweikampfes gesehen hat, ist der Einsatz doch vollkommen regelkonform, weil es um den Strafstoß ging.
Wieso ist es regelwidrig, wenn der VAR sagt: "Schau dir das nochmal an, für uns ist es kein Strafstoß"
Wenn der VAR eine klare Fehlentscheidung in der Bewertung des Zweikampfes gesehen hat, ist der Einsatz doch vollkommen regelkonform, weil es um den Strafstoß ging.
Eine klare und offensichtliche Fehlentscheidung kann doch keine zwei unterschiedliche Auffassung zulassen. Wie soll das funktionieren ?
Man sieht doch, wie sehr die Meinungen zu dem Strafstoß auseinander gehen. Die einen sagen, das ist ein klarer 11er, die anderen sagen, das ist ein normaler Zweikampf. Auch Leute mit Fachwissen sind sich nicht einig. Demnach kann das schon sein.
Und genau das ist der Beweis dass es keine klare und offensichtliche Fehlentscheidung war.
Nein. Logisch inkorrekt, nichts wird bewiesen. Sonst muss man als Grundlage nehmen, dass der VAR in sich kohärent und logisch ist und/oder, dass ein Schiedsrichter (Zwayer) sich nicht eindeutig irren kann. Das ist aber möglich, sonst bräuchte man den VAR gar nicht.
Zitat von Spezialexperte
Eine klare und offensichtliche Fehlentscheidung kann doch keine zwei unterschiedliche Auffassung zulassen. Wie soll das funktionieren ?
Eine klare und offensichtliche Fehlentscheidung kann doch keine zwei unterschiedliche Auffassung zulassen. Wie soll das funktionieren ?
Sehr einfach. Indem ein Mensch (Zwayer) eine Fehleinschätzung hat. So sieht es auch die große Mehrheit der Beobachter des gestrigen Spiels.
Folgendes kann beispielsweise gegeben sein: ES WAR EINFACH KEIN FOUL - Zwayer liegt falsch - VAR schaltet sich deshalb ein - Zwayer hält dennoch an seiner Entscheidung fest - Ende. Nur weil es die Regularien sagen, gibt es noch lange keine 100%-ige Objektivität in Form von "klar und offensichtlich". Der Schiedsrichter auf dem Platz hält schlussendlich die Entscheidungsmacht, ob richtig oder falsch. Und so kann es immer wieder zu widerstreitenden Entscheidungen kommen.
Der Fehler liegt an der Einzelperson und/oder am inkohärenten System des VAR.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Rune1992 am 03.03.2022 um 13:54 Uhr bearbeitet
03.03.2022 - 13:59 Uhr
Zitat von Spezialexperte
Ich hab den Wortlaut ja nicht gewählt. Das definiert der DFB. Ich verstehe halt nicht wie etwas offensichtlich sein kann das gar nicht offensichtlich ist. Nach meiner Auslegung hätte der VAR nur aufgrund einer Schwalbe oder eines Fouls an zuvor an Kobald eingreifen dürfen
Zitat von Helmdex
Also ist für dich jeder Eingriff des VAR, bei der der Schiri an seiner Meinung festhält - was ja durchaus vorkommt - automatisch regelwidrig?
Zitat von Spezialexperte
Klar und offensichtlich bedeutet für mich jeder dass jeder nach Ansicht der Bilder der gleichen Meinung sein muss.
Zitat von Helmdex
Also wenn ein Schiri sagt, dass das ein klares Foul und Strafstoß ist und ein anderer Schiri sagt, es ist ein normaler Zweikampf und kein Strafstoß ist das aus Sicht des zweiten Schiris keine klare Fehlentscheidung des ersten? Aha.
Zitat von Spezialexperte
Und genau das ist der Beweis dass es keine klare und offensichtliche Fehlentscheidung war.
Zitat von Helmdex
Man sieht doch, wie sehr die Meinungen zu dem Strafstoß auseinander gehen. Die einen sagen, das ist ein klarer 11er, die anderen sagen, das ist ein normaler Zweikampf. Auch Leute mit Fachwissen sind sich nicht einig. Demnach kann das schon sein.
Zitat von Spezialexperte
Eine klare und offensichtliche Fehlentscheidung kann doch keine zwei unterschiedliche Auffassung zulassen. Wie soll das funktionieren ?
Zitat von Helmdex
Wieso ist es regelwidrig, wenn der VAR sagt: "Schau dir das nochmal an, für uns ist es kein Strafstoß"
Wenn der VAR eine klare Fehlentscheidung in der Bewertung des Zweikampfes gesehen hat, ist der Einsatz doch vollkommen regelkonform, weil es um den Strafstoß ging.
Zitat von Spezialexperte
Hier Mal der einleitende Satz der Regularien.
Der VAR ist ein Spieloffizieller mit unabhängigem Zugang zu Spielaufnahmen, der den Schiedsrichter ausschließlich in folgenden Situationen bei klaren und offensichtlichen Fehlentscheidungen oder schwerwiegenden übersehenen Vorfällen unterstützen darf:
Tor/kein Tor
Strafstoß/kein Strafstoß
direkte rote Karte (nicht bei zweiter Verwarnung)
Spielerverwechslung (bei Verwarnung oder Feldverweis für den falschen Spieler)
Das lag gestern nicht vor. Somit war der Einsatz des VAR regelwidrig da das Foul von Kobald keine klare Fehlentscheidung war und eine Rote Karte nie zur Debatte stand.
Somit Elfer HSV und weiter geht's mit 11 gegen 11
Hier Mal der einleitende Satz der Regularien.
Der VAR ist ein Spieloffizieller mit unabhängigem Zugang zu Spielaufnahmen, der den Schiedsrichter ausschließlich in folgenden Situationen bei klaren und offensichtlichen Fehlentscheidungen oder schwerwiegenden übersehenen Vorfällen unterstützen darf:
Tor/kein Tor
Strafstoß/kein Strafstoß
direkte rote Karte (nicht bei zweiter Verwarnung)
Spielerverwechslung (bei Verwarnung oder Feldverweis für den falschen Spieler)
Das lag gestern nicht vor. Somit war der Einsatz des VAR regelwidrig da das Foul von Kobald keine klare Fehlentscheidung war und eine Rote Karte nie zur Debatte stand.
Somit Elfer HSV und weiter geht's mit 11 gegen 11
Wieso ist es regelwidrig, wenn der VAR sagt: "Schau dir das nochmal an, für uns ist es kein Strafstoß"
Wenn der VAR eine klare Fehlentscheidung in der Bewertung des Zweikampfes gesehen hat, ist der Einsatz doch vollkommen regelkonform, weil es um den Strafstoß ging.
Eine klare und offensichtliche Fehlentscheidung kann doch keine zwei unterschiedliche Auffassung zulassen. Wie soll das funktionieren ?
Man sieht doch, wie sehr die Meinungen zu dem Strafstoß auseinander gehen. Die einen sagen, das ist ein klarer 11er, die anderen sagen, das ist ein normaler Zweikampf. Auch Leute mit Fachwissen sind sich nicht einig. Demnach kann das schon sein.
Und genau das ist der Beweis dass es keine klare und offensichtliche Fehlentscheidung war.
Also wenn ein Schiri sagt, dass das ein klares Foul und Strafstoß ist und ein anderer Schiri sagt, es ist ein normaler Zweikampf und kein Strafstoß ist das aus Sicht des zweiten Schiris keine klare Fehlentscheidung des ersten? Aha.
Klar und offensichtlich bedeutet für mich jeder dass jeder nach Ansicht der Bilder der gleichen Meinung sein muss.
Also ist für dich jeder Eingriff des VAR, bei der der Schiri an seiner Meinung festhält - was ja durchaus vorkommt - automatisch regelwidrig?
Ich hab den Wortlaut ja nicht gewählt. Das definiert der DFB. Ich verstehe halt nicht wie etwas offensichtlich sein kann das gar nicht offensichtlich ist. Nach meiner Auslegung hätte der VAR nur aufgrund einer Schwalbe oder eines Fouls an zuvor an Kobald eingreifen dürfen
Vielleicht hat er den Schlag von Glatzel an Kobalds Kopf gesehen und als Foul gewertet? Das wäre dann für dich ein offensichtlicher Grund, wieso er sich einschalten konnte.
Wenn aber Zwayer den Einsatz von Glatzel als regelkonform und nicht strafbar (aka nicht als Foul) bewertet, den Schritt zur Seite von Kobald aber als strafwürdiges Foul, dann kann er das ja so geben.
Eine klare Fehlentscheidung kann mit der Definition vom DFB auch dann sein, wenn der VAR ein Foulspiel (im Strafraum) eben anders bewertet als der Schiri auf dem Feld. Man muss das ja aus den Augen der Schiris bewerten. "Ist das was der da pfeift vertretbar oder nicht" ist in dem Fall für mich ausreichend, um zu sagen, das ist eine klare Fehlentscheidung - aber diese Bewertung liegt ja irgendwo auch subjektiv beim Schiri und zwei unterschiedliche Schiris bewerten zwei Situationen manchmal anders.
Aber da gehen dann wohl unsere Definitionen von "klarer Fehlentscheidung" auseinander.
Leider wird die Überprüfung nie so kommuniziert, dass alle Beteiligten am Ende verstehen können, wieso was entschieden wurde. Daher wissen wir nicht, ob der VAR gesagt hat "Ey, der Kobald wurde zuerst gefoult" oder "Das war doch gar kein Strafstoß" oder etwas völlig anderes...
03.03.2022 - 14:57 Uhr
Zitat von Helmdex
Leider wird die Überprüfung nie so kommuniziert, dass alle Beteiligten am Ende verstehen können, wieso was entschieden wurde. Daher wissen wir nicht, ob der VAR gesagt hat "Ey, der Kobald wurde zuerst gefoult" oder "Das war doch gar kein Strafstoß" oder etwas völlig anderes...
Leider wird die Überprüfung nie so kommuniziert, dass alle Beteiligten am Ende verstehen können, wieso was entschieden wurde. Daher wissen wir nicht, ob der VAR gesagt hat "Ey, der Kobald wurde zuerst gefoult" oder "Das war doch gar kein Strafstoß" oder etwas völlig anderes...
Ja. Das wäre natürlich interessant zu wissen. Erstmal, was die Abwägung im Kopf von Zwayer war. Und dann noch, wie die Diskussion zwischen Zwayer und dem Keller verlief. Man könnte ja einfach den Funkverkehr live übertragen und das was im Kölner Keller gesprochen wird auch. Dazu sollte der Schiri auf dem Platz dann am besten 'laut ins Mikro denken', dass man das auch alles nachvollziehen kann. Dann wüsste man endlich, wie es zu dem hin und her kam.
Nur dann wäre es am Ende ja trotzdem bei der Fehlentscheidung geblieben. Hm. Also bräuchte man eigentlich noch eine dritte Instanz. Vielleicht einen Ehrenschiedsrichter auf dem Dachboden der Frankfurter DFL Zentrale. Und dann wird abgestimmt. Also am besten 3 Ehrenschiedsrichter/innen damit man mit den Vieren im Keller und den Vieren auf dem Platz in Summe 11 Schiedsrichter hat, quasi auch ein komplettes Team. Und natürlich auch mit einer ungerader Anzahl an Abstimmenden, damit es kein Unentschieden geben kann. Alles klar und eindeutig halt.
Und vielleicht wäre dann die Wahl gestern ja nach ausgiebiger, öffentlicher Diskussion 6 zu 5 gegen den Elfer ausgegangen, weil Bibi eine der Ehrenschiedsrichterinnen gewesen wäre. Und dann wären wir nach 24 Minuten Nachspielzeit weiter. Und dann wüssten alle auch warum. Und dann wären doch endlich alle glücklich. Oder?
Kann man nicht einfach wieder normal Fußball spielen, wie früher?
03.03.2022 - 16:25 Uhr
Meine Meinung dazu:
Erstens: Der Zweikampf insgesamt hat einfach nicht die Intensität gehabt für ein strafbares Foulspiel im Straftraum. Rein regeltechnisch ist jedes Foul im Strafraum gegen den einen angreifenden Spieler ein Elfmeter, aber wir wissen ja alle: So wird das in der Regel nicht ausgelegt. Der Zupfer, der im Mittelfeld abgepfiffen wird, führt noch lange nicht zum Strafstoß.
Zweitens: Sprechen wir von Foul, was mit einer kleinlichen Auslegung vereinbar wäre, sprechen wir ebenso von einer strafwürdigen Aktion von Glatzel, der mit dem Ellenbogen im Nacken von Kobald hängt. Und das sogar schon bevor Kobald tatsächlich in den Laufweg von Glatzel gerät. Und auch dazu sei gesagt: Der VAR hat diesen Blickwinkel Zwayer erst ganz am Schluss und nur sehr kurz eröffnet.
Drittens: Zwayers Position, aus der er das vermeintliche Vergehen beurteilt, ist mehr als fragwürdig. Er hat schlechte Sicht und pfeift mit Verzögerung. Das heißt: Er war sich unsicher. Wenn wir den VAR als Hilfestellung nutzen, dann muss die Devise sein, dass im Zweifel weiterlaufen gelassen wird. Sollte eine klare Fehlentscheidung vorliegen, wird der VAR ja eingreifen. So aber wird in einer gröberen Regelauslegung insgesamt eine kleinliche Aktion durch das Regelwerk legitimiert, auch wenn sie im breiteren Auslegungskontext des Spiels nicht gepfiffen worden wäre. Mit anderen Worten: Natürlich ist das dann keine „klare Fehlentscheidung“ (wenn man mal vom aus meiner Sicht vorhergehenden Ellenbogenkontakt von Glatzel absieht), und damit ist in der Quintessenz die Entscheidung von Zwayer in zweiter Instanz richtig, auch wenn sie in erster Instanz einfach falsch ist.
Erstens: Der Zweikampf insgesamt hat einfach nicht die Intensität gehabt für ein strafbares Foulspiel im Straftraum. Rein regeltechnisch ist jedes Foul im Strafraum gegen den einen angreifenden Spieler ein Elfmeter, aber wir wissen ja alle: So wird das in der Regel nicht ausgelegt. Der Zupfer, der im Mittelfeld abgepfiffen wird, führt noch lange nicht zum Strafstoß.
Zweitens: Sprechen wir von Foul, was mit einer kleinlichen Auslegung vereinbar wäre, sprechen wir ebenso von einer strafwürdigen Aktion von Glatzel, der mit dem Ellenbogen im Nacken von Kobald hängt. Und das sogar schon bevor Kobald tatsächlich in den Laufweg von Glatzel gerät. Und auch dazu sei gesagt: Der VAR hat diesen Blickwinkel Zwayer erst ganz am Schluss und nur sehr kurz eröffnet.
Drittens: Zwayers Position, aus der er das vermeintliche Vergehen beurteilt, ist mehr als fragwürdig. Er hat schlechte Sicht und pfeift mit Verzögerung. Das heißt: Er war sich unsicher. Wenn wir den VAR als Hilfestellung nutzen, dann muss die Devise sein, dass im Zweifel weiterlaufen gelassen wird. Sollte eine klare Fehlentscheidung vorliegen, wird der VAR ja eingreifen. So aber wird in einer gröberen Regelauslegung insgesamt eine kleinliche Aktion durch das Regelwerk legitimiert, auch wenn sie im breiteren Auslegungskontext des Spiels nicht gepfiffen worden wäre. Mit anderen Worten: Natürlich ist das dann keine „klare Fehlentscheidung“ (wenn man mal vom aus meiner Sicht vorhergehenden Ellenbogenkontakt von Glatzel absieht), und damit ist in der Quintessenz die Entscheidung von Zwayer in zweiter Instanz richtig, auch wenn sie in erster Instanz einfach falsch ist.
03.03.2022 - 17:03 Uhr
Zitat von soulKSC
Meine Meinung dazu:
Erstens: Der Zweikampf insgesamt hat einfach nicht die Intensität gehabt für ein strafbares Foulspiel im Straftraum. Rein regeltechnisch ist jedes Foul im Strafraum gegen den einen angreifenden Spieler ein Elfmeter, aber wir wissen ja alle: So wird das in der Regel nicht ausgelegt. Der Zupfer, der im Mittelfeld abgepfiffen wird, führt noch lange nicht zum Strafstoß.
Zweitens: Sprechen wir von Foul, was mit einer kleinlichen Auslegung vereinbar wäre, sprechen wir ebenso von einer strafwürdigen Aktion von Glatzel, der mit dem Ellenbogen im Nacken von Kobald hängt. Und das sogar schon bevor Kobald tatsächlich in den Laufweg von Glatzel gerät. Und auch dazu sei gesagt: Der VAR hat diesen Blickwinkel Zwayer erst ganz am Schluss und nur sehr kurz eröffnet.
Drittens: Zwayers Position, aus der er das vermeintliche Vergehen beurteilt, ist mehr als fragwürdig. Er hat schlechte Sicht und pfeift mit Verzögerung. Das heißt: Er war sich unsicher. Wenn wir den VAR als Hilfestellung nutzen, dann muss die Devise sein, dass im Zweifel weiterlaufen gelassen wird. Sollte eine klare Fehlentscheidung vorliegen, wird der VAR ja eingreifen. So aber wird in einer gröberen Regelauslegung insgesamt eine kleinliche Aktion durch das Regelwerk legitimiert, auch wenn sie im breiteren Auslegungskontext des Spiels nicht gepfiffen worden wäre. Mit anderen Worten: Natürlich ist das dann keine „klare Fehlentscheidung“ (wenn man mal vom aus meiner Sicht vorhergehenden Ellenbogenkontakt von Glatzel absieht), und damit ist in der Quintessenz die Entscheidung von Zwayer in zweiter Instanz richtig, auch wenn sie in erster Instanz einfach falsch ist.
Meine Meinung dazu:
Erstens: Der Zweikampf insgesamt hat einfach nicht die Intensität gehabt für ein strafbares Foulspiel im Straftraum. Rein regeltechnisch ist jedes Foul im Strafraum gegen den einen angreifenden Spieler ein Elfmeter, aber wir wissen ja alle: So wird das in der Regel nicht ausgelegt. Der Zupfer, der im Mittelfeld abgepfiffen wird, führt noch lange nicht zum Strafstoß.
Zweitens: Sprechen wir von Foul, was mit einer kleinlichen Auslegung vereinbar wäre, sprechen wir ebenso von einer strafwürdigen Aktion von Glatzel, der mit dem Ellenbogen im Nacken von Kobald hängt. Und das sogar schon bevor Kobald tatsächlich in den Laufweg von Glatzel gerät. Und auch dazu sei gesagt: Der VAR hat diesen Blickwinkel Zwayer erst ganz am Schluss und nur sehr kurz eröffnet.
Drittens: Zwayers Position, aus der er das vermeintliche Vergehen beurteilt, ist mehr als fragwürdig. Er hat schlechte Sicht und pfeift mit Verzögerung. Das heißt: Er war sich unsicher. Wenn wir den VAR als Hilfestellung nutzen, dann muss die Devise sein, dass im Zweifel weiterlaufen gelassen wird. Sollte eine klare Fehlentscheidung vorliegen, wird der VAR ja eingreifen. So aber wird in einer gröberen Regelauslegung insgesamt eine kleinliche Aktion durch das Regelwerk legitimiert, auch wenn sie im breiteren Auslegungskontext des Spiels nicht gepfiffen worden wäre. Mit anderen Worten: Natürlich ist das dann keine „klare Fehlentscheidung“ (wenn man mal vom aus meiner Sicht vorhergehenden Ellenbogenkontakt von Glatzel absieht), und damit ist in der Quintessenz die Entscheidung von Zwayer in zweiter Instanz richtig, auch wenn sie in erster Instanz einfach falsch ist.
ich habe den Pfiff von Zwayer sehr zügig wahrgenommen, aber abgesehen davon vollste Zustimmung.
und zwar in aller erster Linie bei der für mich entscheidenden Sache:
wenn er nicht 100% sicher ist dann soll er laufen lassen.
Man weiß dass andernfalls genau soetwas entsteht, weil man sich eben so gut wie immer auf "nicht 100% klar und eindeutig falsch" verlassen kann.
Im Umkehrschluss gibt es, wenn er besser agiert, nämlich auch nur dann Elfmeter, wenn das einen guten Grund hat und eben nicht bei sowas wie gestern, wo man genauso das Glatzel Foul monieren könnte.
Und auch hier sage ich wieder, dass sowas mit Profi-Schiedsrichtern nicht passieren würde, wobei es ein leichtes sein sollte dass ein Schiri versteht, dass er, vor allem bei schlechter Sicht, mit dem VAR eine Fallback Ebene hat, bei einem zu leichten Pfiff aber sehr oft nicht mehr.
Es ändert sich nichts, es kotzt mich immernoch unendlich an und ich kann nur hoffen dass der Ärger bis zum Wochenende verflogen ist..
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Annold am 03.03.2022 um 17:07 Uhr bearbeitet
03.03.2022 - 18:21 Uhr
Hier wurde jetzt schon Vieles Schönes dazu geschrieben
- ich dachte im ersten Moment "Kobald muss da nicht unbedingt hin" - im zweiten "Glatzel will ja förmlich, dass er da hingeht" - und dann war es auch schon zu spät. Ich finde die Abläufe danach auch bescheuert, zig Minuten VAR-Prüfung, dann erst die Karte usw. Ich sehe auch kein Foul, aber ich bin da großzügig & sehe das wie Eiche, dann gibt´s bei jeder Ecke Elfmeter. Aber ich sehe auch keine "grobe, glasklare Fehlentscheidung" - die ist nach meiner Definition auch sehr selten gegeben
So, was bleibt da jetzt? Der VAR ist in meinen Augen Unsinn. Es braucht ihn nur bei Abseits oder Spielerverwechslung, denn das ist quasi messbar und ***** ensicher. Alles andere ist Ermessen. Der VAR sollte dann nur noch sagen dürfen "schau dir das mal an" - aber ohne den Zusatz "das sagen wir dir jetzt nur, weil wir uns schon sicher sind, dass du grad Bockmist gebaut hast, du Vollpfosten!" - denn aktuell hat man das Gefühl, dass die Regel "VAR greift nur bei klaren Fehlentscheidungen ein" eben nicht angewandt wird. Es gibt permanent Eingriffe, permanent Kommunikation, permanent Tipps zum TV zu gehen. Was ein Unsinn. War es nun falsch oder nicht? Das kann der VAR dann auch sagen. Hier will man künstlich den Schiri auf dem Feld die Entscheidungsgewalt geben, die man ihm aber quasi genommen hat. Für mich daher lächerlich. Insofern finde ich nahezu alle VAR-Eingriffe etwas dümmlich. Ablauf, Kommunikation und Entscheidungsfindung sind komplett lächerliche Inszenierungen für mich
Insofern fühle ich mich auch nicht "betrogen" - denn die Chance war trotzdem da. Und das ist es dann auch. Es war ein Riesenspiel mit einem dezent überforderten Schiri-Gespann
Übrigens: Ich hab irgendwo Beschwerden gelesen, Heuer Fernandes stünde bei den Elfern nicht auf der Linie. Bitte nicht dieses jämmerliche Argument bringen. Das ist die dümmste Regel von allen & dazu muss man dann auch sagen: Gersi steht sehr selten regelkonform mal auf der Linie bei Elfern
- also alles gut. Elfer sind Elfer, da hat noch nie einer geheult, weil der TW einen cm zu weit vorne stand
Das ist, worauf Pfiffe basieren sollten! Nicht sicher? Dann weitermachen! Gilt auch für Linienrichter! (den inzwischen unnötigsten Job der Welt...)
Dass das so ist, kotzt mich schon seit meiner Jugend an. Ein Foul ist immer ein Foul, egal wo und wann! Rot ist auch immer rot, nicht erst nach ein paar Spielminuten (gerne von Moderatoren so erzählt) - dieses ganze "das reicht nicht für einen Elfmeter" oder "da gab es einen Kontakt" - ist so eklig. Was man im Mittelfeld pfeift, muss ich auch an der Eckfahne pfeifen. Da haben wir nämlich das Problem: Es wird einfach viel zu viel gepfiffen. Für jeden Pups. Und dann kommt man ins Schlingern, wenn man erklären soll, wieso man jeden Müll pfeift, aber komischerweise im 16er alles laufen lässt
Hierzu gehört auch: Schiris sind selbst schuld, dass Spieler sich ständig fallen lassen. Warum? Weil sie gelernt haben, dass oft nur dann gepfiffen wird, wenn man am Boden liegt. Bei Kruse konnte man das binnen zwei Wochen super sehen (1x schmeißt er sich hin, kaum Foul, aber: Elfer! 1x Foul, er steht, kein Elfer!) - schlimme Entwicklung. In meinen Augen kommt der Fußball mit deutlich weniger Pfiffen super aus
Mal ein Lob an der Stelle: Superleistung des Schiris beim Spiel Union gg. Pauli!
Ja, wieso ist das eigentlich so kompliziert geworden. Alles soll ja immer besser werden, aber man diskutiert viel schlimmer als früher, weil es oft nicht einfach weitergeht. Vielleicht war manches längst ganz ok so :/
- ich dachte im ersten Moment "Kobald muss da nicht unbedingt hin" - im zweiten "Glatzel will ja förmlich, dass er da hingeht" - und dann war es auch schon zu spät. Ich finde die Abläufe danach auch bescheuert, zig Minuten VAR-Prüfung, dann erst die Karte usw. Ich sehe auch kein Foul, aber ich bin da großzügig & sehe das wie Eiche, dann gibt´s bei jeder Ecke Elfmeter. Aber ich sehe auch keine "grobe, glasklare Fehlentscheidung" - die ist nach meiner Definition auch sehr selten gegeben So, was bleibt da jetzt? Der VAR ist in meinen Augen Unsinn. Es braucht ihn nur bei Abseits oder Spielerverwechslung, denn das ist quasi messbar und ***** ensicher. Alles andere ist Ermessen. Der VAR sollte dann nur noch sagen dürfen "schau dir das mal an" - aber ohne den Zusatz "das sagen wir dir jetzt nur, weil wir uns schon sicher sind, dass du grad Bockmist gebaut hast, du Vollpfosten!" - denn aktuell hat man das Gefühl, dass die Regel "VAR greift nur bei klaren Fehlentscheidungen ein" eben nicht angewandt wird. Es gibt permanent Eingriffe, permanent Kommunikation, permanent Tipps zum TV zu gehen. Was ein Unsinn. War es nun falsch oder nicht? Das kann der VAR dann auch sagen. Hier will man künstlich den Schiri auf dem Feld die Entscheidungsgewalt geben, die man ihm aber quasi genommen hat. Für mich daher lächerlich. Insofern finde ich nahezu alle VAR-Eingriffe etwas dümmlich. Ablauf, Kommunikation und Entscheidungsfindung sind komplett lächerliche Inszenierungen für mich
Insofern fühle ich mich auch nicht "betrogen" - denn die Chance war trotzdem da. Und das ist es dann auch. Es war ein Riesenspiel mit einem dezent überforderten Schiri-Gespann
Übrigens: Ich hab irgendwo Beschwerden gelesen, Heuer Fernandes stünde bei den Elfern nicht auf der Linie. Bitte nicht dieses jämmerliche Argument bringen. Das ist die dümmste Regel von allen & dazu muss man dann auch sagen: Gersi steht sehr selten regelkonform mal auf der Linie bei Elfern
- also alles gut. Elfer sind Elfer, da hat noch nie einer geheult, weil der TW einen cm zu weit vorne stand Zitat von Annold
und zwar in aller erster Linie bei der für mich entscheidenden Sache:
wenn er nicht 100% sicher ist dann soll er laufen lassen
und zwar in aller erster Linie bei der für mich entscheidenden Sache:
wenn er nicht 100% sicher ist dann soll er laufen lassen
Das ist, worauf Pfiffe basieren sollten! Nicht sicher? Dann weitermachen! Gilt auch für Linienrichter! (den inzwischen unnötigsten Job der Welt...)
Zitat von soulKSC
Der Zupfer, der im Mittelfeld abgepfiffen wird, führt noch lange nicht zum Strafstoß
Der Zupfer, der im Mittelfeld abgepfiffen wird, führt noch lange nicht zum Strafstoß
Dass das so ist, kotzt mich schon seit meiner Jugend an. Ein Foul ist immer ein Foul, egal wo und wann! Rot ist auch immer rot, nicht erst nach ein paar Spielminuten (gerne von Moderatoren so erzählt) - dieses ganze "das reicht nicht für einen Elfmeter" oder "da gab es einen Kontakt" - ist so eklig. Was man im Mittelfeld pfeift, muss ich auch an der Eckfahne pfeifen. Da haben wir nämlich das Problem: Es wird einfach viel zu viel gepfiffen. Für jeden Pups. Und dann kommt man ins Schlingern, wenn man erklären soll, wieso man jeden Müll pfeift, aber komischerweise im 16er alles laufen lässt
Hierzu gehört auch: Schiris sind selbst schuld, dass Spieler sich ständig fallen lassen. Warum? Weil sie gelernt haben, dass oft nur dann gepfiffen wird, wenn man am Boden liegt. Bei Kruse konnte man das binnen zwei Wochen super sehen (1x schmeißt er sich hin, kaum Foul, aber: Elfer! 1x Foul, er steht, kein Elfer!) - schlimme Entwicklung. In meinen Augen kommt der Fußball mit deutlich weniger Pfiffen super aus
Mal ein Lob an der Stelle: Superleistung des Schiris beim Spiel Union gg. Pauli!
Ja, wieso ist das eigentlich so kompliziert geworden. Alles soll ja immer besser werden, aber man diskutiert viel schlimmer als früher, weil es oft nicht einfach weitergeht. Vielleicht war manches längst ganz ok so :/
03.03.2022 - 18:34 Uhr
warum hat man noch keinen Protest eingelegt?
Wann muss unbedingt versuchen, die gestohlenen 2 Millionen euro zurückzubekommen.
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