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Schiedsrichter, Torlinientechnik, Videobeweis

29.08.2017 - 09:37 Uhr
Zitat von Dasmeintalles
Um den Zeitpunkt des Abspiels genau(er) bestimmen zu können war bei der EM ein Drucksensor im Ball. Die Stelle mit der Druckspitze wurde als Abspielzeitpunkt gewertet.

Übrigens war und bin ich gegen den Var in jeder Abstufung


Das wäre auch meiner Meinung nach die einzig korrekte Art und Weise, abseits zu überprüfen. Solange ein Mensch frei entscheidet, wann er meint, dass der Moment des abspiels ist, wird die Diskussion insoweit nicht abebben. Wenn das eine rein von der Technik durchgeführte Messung ist, dauert es nicht so lange, weil da keiner 80x von links nach schräg spult, und die Akzeptanz wäre wohl höher.

Dieses von Menschen gesteuerte stört mich allerdings auch im übrigen. Wenn ich an den Strafstoß letztes Jahr gegen uns denke von - ich meine - Leverkusen. Der Stürmer rennt in den Strafraum, itakura grätscht und der Ball fliegt entgegen der laufrichtung, in grätschrichtung, aus dem 16er. Der VAR zeigt dem schiri dann aber nicht die hintertorperspektive, aus der man hätte sehen können, dass Itakura klar den Ball zuerst spielt, sondern nur die Richtung, aus der der schiri eh geguckt hat. Auch da wieder die Frage: was soll das? Ich will jetzt keine Manipulation unterstellen, aber diese Perspektive war doch naheliegend zu zeigen?!

Der VAR könnte sehr hilfreich sein, aber so wie wir ihn anwenden, sorgt der für mehr Unruhe und auch nicht wirklich für Fairness. 1 VAR- Einsatz pro Team pro Halbzeit bzgl. der Szenen im laufenden Spiel. Abseits wird automatisch von der Maschine kontrolliert und nur bei Tätlichkeiten außerhalb des Sichtfeldes des schiri meldet sich der var von selbst.
Zitat von CoachvdCouch
Zitat von Dasmeintalles

Um den Zeitpunkt des Abspiels genau(er) bestimmen zu können war bei der EM ein Drucksensor im Ball. Die Stelle mit der Druckspitze wurde als Abspielzeitpunkt gewertet.

Übrigens war und bin ich gegen den Var in jeder Abstufung


Das wäre auch meiner Meinung nach die einzig korrekte Art und Weise, abseits zu überprüfen. Solange ein Mensch frei entscheidet, wann er meint, dass der Moment des abspiels ist, wird die Diskussion insoweit nicht abebben. Wenn das eine rein von der Technik durchgeführte Messung ist, dauert es nicht so lange, weil da keiner 80x von links nach schräg spult, und die Akzeptanz wäre wohl höher.

Dieses von Menschen gesteuerte stört mich allerdings auch im übrigen. Wenn ich an den Strafstoß letztes Jahr gegen uns denke von - ich meine - Leverkusen. Der Stürmer rennt in den Strafraum, itakura grätscht und der Ball fliegt entgegen der laufrichtung, in grätschrichtung, aus dem 16er. Der VAR zeigt dem schiri dann aber nicht die hintertorperspektive, aus der man hätte sehen können, dass Itakura klar den Ball zuerst spielt, sondern nur die Richtung, aus der der schiri eh geguckt hat. Auch da wieder die Frage: was soll das? Ich will jetzt keine Manipulation unterstellen, aber diese Perspektive war doch naheliegend zu zeigen?!

Der VAR könnte sehr hilfreich sein, aber so wie wir ihn anwenden, sorgt der für mehr Unruhe und auch nicht wirklich für Fairness. 1 VAR- Einsatz pro Team pro Halbzeit bzgl. der Szenen im laufenden Spiel. Abseits wird automatisch von der Maschine kontrolliert und nur bei Tätlichkeiten außerhalb des Sichtfeldes des schiri meldet sich der var von selbst.

Man könnte je Team einen VAR-Assistenten des Clubs in den Keller setzen, und die dürfen dann jeweils die Perspektiven festlegen, die der Schiri gezeigt bekommt.
Ansonsten gilt: Die Regels sind die Regels, laut IFAB, dann nach den Auslegungsrichtlinien der UEFA und des DFB. Kann man z.B. doof finden, dass ein Spieler im Moment der Ballangabe abseits ist, selbst wenn er zwei Schritte aus dem Abseits raus machen muss, um den Ball anzunehmen. Aber die Regel ist halt mal so geworden im Laufe der Zeit, auch wenn sie anfangs mal anders gedacht war.
Zitat von CoachvdCouch
Zitat von Dasmeintalles

Um den Zeitpunkt des Abspiels genau(er) bestimmen zu können war bei der EM ein Drucksensor im Ball. Die Stelle mit der Druckspitze wurde als Abspielzeitpunkt gewertet.

Übrigens war und bin ich gegen den Var in jeder Abstufung


Das wäre auch meiner Meinung nach die einzig korrekte Art und Weise, abseits zu überprüfen. Solange ein Mensch frei entscheidet, wann er meint, dass der Moment des abspiels ist, wird die Diskussion insoweit nicht abebben. Wenn das eine rein von der Technik durchgeführte Messung ist, dauert es nicht so lange, weil da keiner 80x von links nach schräg spult, und die Akzeptanz wäre wohl höher.

Dieses von Menschen gesteuerte stört mich allerdings auch im übrigen. Wenn ich an den Strafstoß letztes Jahr gegen uns denke von - ich meine - Leverkusen. Der Stürmer rennt in den Strafraum, itakura grätscht und der Ball fliegt entgegen der laufrichtung, in grätschrichtung, aus dem 16er. Der VAR zeigt dem schiri dann aber nicht die hintertorperspektive, aus der man hätte sehen können, dass Itakura klar den Ball zuerst spielt, sondern nur die Richtung, aus der der schiri eh geguckt hat. Auch da wieder die Frage: was soll das? Ich will jetzt keine Manipulation unterstellen, aber diese Perspektive war doch naheliegend zu zeigen?!

Der VAR könnte sehr hilfreich sein, aber so wie wir ihn anwenden, sorgt der für mehr Unruhe und auch nicht wirklich für Fairness. 1 VAR- Einsatz pro Team pro Halbzeit bzgl. der Szenen im laufenden Spiel. Abseits wird automatisch von der Maschine kontrolliert und nur bei Tätlichkeiten außerhalb des Sichtfeldes des schiri meldet sich der var von selbst.


Ich bin da schon lange bei der Meinung, die Kwasniok und Polanski nach dem Derby vertreten haben. Der VAR hat durch die Auswahl der, dem Schiri gezeigten, Bilder ganz klar Einfluss auf die Entscheidung und da ist es nun mal definitiv ein Unterschied, ob ich dem Schiri eine Szene gebe, in der er 3-4 Sekunden hat um die Szene inkl. ihrer Dynamik zu beurteilen, oder eben nur ein Standbild, das eine Berührung zeigt, aber das Zustandekommen des Kontakts völlig außer Acht lässt.
Und genauso willkürlich ist es doch beim Thema ''Wann greift der VAR ein?''. Nochmal Beispiel Derby. Wer das anschließende Interview mit Aytekin bei Sky gesehen hat, hat doch zu 100% gemerkt, wie unangenehm ihm letztlich der Elfmeter für Köln war. Formulierungen wie '' das ist ein harter Elfer, den ich so wahrscheinlich nicht immer geben würde'' sprechen da doch Bände.
Zitat von chrissi1989
Zitat von CoachvdCouch

Zitat von Dasmeintalles

Um den Zeitpunkt des Abspiels genau(er) bestimmen zu können war bei der EM ein Drucksensor im Ball. Die Stelle mit der Druckspitze wurde als Abspielzeitpunkt gewertet.

Übrigens war und bin ich gegen den Var in jeder Abstufung


Das wäre auch meiner Meinung nach die einzig korrekte Art und Weise, abseits zu überprüfen. Solange ein Mensch frei entscheidet, wann er meint, dass der Moment des abspiels ist, wird die Diskussion insoweit nicht abebben. Wenn das eine rein von der Technik durchgeführte Messung ist, dauert es nicht so lange, weil da keiner 80x von links nach schräg spult, und die Akzeptanz wäre wohl höher.

Dieses von Menschen gesteuerte stört mich allerdings auch im übrigen. Wenn ich an den Strafstoß letztes Jahr gegen uns denke von - ich meine - Leverkusen. Der Stürmer rennt in den Strafraum, itakura grätscht und der Ball fliegt entgegen der laufrichtung, in grätschrichtung, aus dem 16er. Der VAR zeigt dem schiri dann aber nicht die hintertorperspektive, aus der man hätte sehen können, dass Itakura klar den Ball zuerst spielt, sondern nur die Richtung, aus der der schiri eh geguckt hat. Auch da wieder die Frage: was soll das? Ich will jetzt keine Manipulation unterstellen, aber diese Perspektive war doch naheliegend zu zeigen?!

Der VAR könnte sehr hilfreich sein, aber so wie wir ihn anwenden, sorgt der für mehr Unruhe und auch nicht wirklich für Fairness. 1 VAR- Einsatz pro Team pro Halbzeit bzgl. der Szenen im laufenden Spiel. Abseits wird automatisch von der Maschine kontrolliert und nur bei Tätlichkeiten außerhalb des Sichtfeldes des schiri meldet sich der var von selbst.


Ich bin da schon lange bei der Meinung, die Kwasniok und Polanski nach dem Derby vertreten haben. Der VAR hat durch die Auswahl der, dem Schiri gezeigten, Bilder ganz klar Einfluss auf die Entscheidung und da ist es nun mal definitiv ein Unterschied, ob ich dem Schiri eine Szene gebe, in der er 3-4 Sekunden hat um die Szene inkl. ihrer Dynamik zu beurteilen, oder eben nur ein Standbild, das eine Berührung zeigt, aber das Zustandekommen des Kontakts völlig außer Acht lässt.
Und genauso willkürlich ist es doch beim Thema ''Wann greift der VAR ein?''. Nochmal Beispiel Derby. Wer das anschließende Interview mit Aytekin bei Sky gesehen hat, hat doch zu 100% gemerkt, wie unangenehm ihm letztlich der Elfmeter für Köln war. Formulierungen wie '' das ist ein harter Elfer, den ich so wahrscheinlich nicht immer geben würde'' sprechen da doch Bände.


Der VAR bringt dauerhaft die Nachteile mit sich, dass er die spontanen Emotionen killt und dass er eine Scheinverbesserung bzgl Gerechtigkeit mit sich bringt.

Daher sofort abschaffen. Nur mit der TorlinienTechnik könnte ich leben, die aber in der BL auch nur 2-3 mal pro Saison gebraucht wird.

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Ich reagiere nur auf sachliche Kritik
Zitat von chrissi1989
Und genauso willkürlich ist es doch beim Thema ''Wann greift der VAR ein?''. Nochmal Beispiel Derby. Wer das anschließende Interview mit Aytekin bei Sky gesehen hat, hat doch zu 100% gemerkt, wie unangenehm ihm letztlich der Elfmeter für Köln war. Formulierungen wie '' das ist ein harter Elfer, den ich so wahrscheinlich nicht immer geben würde'' sprechen da doch Bände.


Und den hat er ja sogar aus dem Spiel direkt gegeben, obwohl das theatralische abheben auch da schon zu erkennen war.

Viel schlimmer fand ich das Handspiel. Der Ball kommt nach einem einwurf runter und springt zwischen 3 oder 4 Spielern hin und her. Nimmt man die Szene als ganzes, sieht man mE ganz deutlich, dass Lund überhaupt keine Ahnung hat, wo der Ball ist, sich suchend dreht und dabei natürlich die Arme mitschwingen. Als er den Ball berührt guckt er total überrascht und drischt den hektisch weg. Dem schiri wurde aber nur die letzte Bewegung kurz vor der Berührung gezeigt. Das sah dann für aytekin nach Hand aus. Ich hab mich direkt an das handspiel von arango in Leverkusen erinnert. Der springt hoch, hat dabei natürlich die Hände oben und der Leverkusener köpft ihm den Ball von hinten an den Arm. Das sind für mich beides keine 11er und wie man an unserem Spiel gg Dortmund gesehen hat, wird ja auch da mit zweierlei Maß gemessen, da es bei guirassys cucurella-gedächtnisklärung ja eine natürliche Bewegung gewesen sein soll.
Zitat von CoachvdCouch
Zitat von chrissi1989

Und genauso willkürlich ist es doch beim Thema ''Wann greift der VAR ein?''. Nochmal Beispiel Derby. Wer das anschließende Interview mit Aytekin bei Sky gesehen hat, hat doch zu 100% gemerkt, wie unangenehm ihm letztlich der Elfmeter für Köln war. Formulierungen wie '' das ist ein harter Elfer, den ich so wahrscheinlich nicht immer geben würde'' sprechen da doch Bände.


Und den hat er ja sogar aus dem Spiel direkt gegeben, obwohl das theatralische abheben auch da schon zu erkennen war.

Viel schlimmer fand ich das Handspiel. Der Ball kommt nach einem einwurf runter und springt zwischen 3 oder 4 Spielern hin und her. Nimmt man die Szene als ganzes, sieht man mE ganz deutlich, dass Lund überhaupt keine Ahnung hat, wo der Ball ist, sich suchend dreht und dabei natürlich die Arme mitschwingen. Als er den Ball berührt guckt er total überrascht und drischt den hektisch weg. Dem schiri wurde aber nur die letzte Bewegung kurz vor der Berührung gezeigt. Das sah dann für aytekin nach Hand aus. Ich hab mich direkt an das handspiel von arango in Leverkusen erinnert. Der springt hoch, hat dabei natürlich die Hände oben und der Leverkusener köpft ihm den Ball von hinten an den Arm. Das sind für mich beides keine 11er und wie man an unserem Spiel gg Dortmund gesehen hat, wird ja auch da mit zweierlei Maß gemessen, da es bei guirassys cucurella-gedächtnisklärung ja eine natürliche Bewegung gewesen sein soll.


Die Guirassy-Nummer ist für mich, neben Cucurella, bis heute der Gipfel der Albernheit beim Thema Handspiel. Da diese Situationen ja, völlig unabhängig ob gewollt oder nicht, eine glasklare Chance bzw. ein Tor verhindern und damit nun mal ein klarer Vorteil für den abwehrenden Spieler sind. Und zwar deshalb, weil er eben ein Körperteil nutzt, welches er in der Form nicht nutzen darf. Da überhaupt die Diskussion über Absicht oder nicht aufzumachen ist schon lachhaft. Blickrichtung zum Schützen + Vergrößerung Körperfläche + Vorteil der deshalb entsteht = Hand. Ohne wenn, ohne aber.
Aber ja ich bin da absolut bei dir, dass es, gerade da, wo man den Schiris bzw. VAR diese subjektiven Spielräume lässt, auch massiv bevor- bzw. benachteiligt wird. Selbiges gilt dann natürlich auch bei Abseitsszenen, wo beim Abspiel Zehntelsekunden über Abseitsposition oder nicht entscheiden können. Das Tor von Union, nimmt ein Schiri Bayern oder Dortmund, gerade in einem Heimspiel, nicht weg, da bin ich sicher. Nächstes Thema ist dann die Suche nach ''neuen Spielsituationen'' die ein vorheriges Abseits nicht mehr strafbar machen. Da wird teilweise 15-20 sek. zurückgespult und eine Situation geahndet, die für die letztliche Torerzielung völlig unbedeutend war und manchmal ist nach 3-4 Pässen, die neue Situation schon ausgelöst und der Treffer zählt
Zitat von chrissi1989
Zitat von CoachvdCouch

Zitat von chrissi1989

Und genauso willkürlich ist es doch beim Thema ''Wann greift der VAR ein?''. Nochmal Beispiel Derby. Wer das anschließende Interview mit Aytekin bei Sky gesehen hat, hat doch zu 100% gemerkt, wie unangenehm ihm letztlich der Elfmeter für Köln war. Formulierungen wie '' das ist ein harter Elfer, den ich so wahrscheinlich nicht immer geben würde'' sprechen da doch Bände.


Und den hat er ja sogar aus dem Spiel direkt gegeben, obwohl das theatralische abheben auch da schon zu erkennen war.

Viel schlimmer fand ich das Handspiel. Der Ball kommt nach einem einwurf runter und springt zwischen 3 oder 4 Spielern hin und her. Nimmt man die Szene als ganzes, sieht man mE ganz deutlich, dass Lund überhaupt keine Ahnung hat, wo der Ball ist, sich suchend dreht und dabei natürlich die Arme mitschwingen. Als er den Ball berührt guckt er total überrascht und drischt den hektisch weg. Dem schiri wurde aber nur die letzte Bewegung kurz vor der Berührung gezeigt. Das sah dann für aytekin nach Hand aus. Ich hab mich direkt an das handspiel von arango in Leverkusen erinnert. Der springt hoch, hat dabei natürlich die Hände oben und der Leverkusener köpft ihm den Ball von hinten an den Arm. Das sind für mich beides keine 11er und wie man an unserem Spiel gg Dortmund gesehen hat, wird ja auch da mit zweierlei Maß gemessen, da es bei guirassys cucurella-gedächtnisklärung ja eine natürliche Bewegung gewesen sein soll.


Die Guirassy-Nummer ist für mich, neben Cucurella, bis heute der Gipfel der Albernheit beim Thema Handspiel. Da diese Situationen ja, völlig unabhängig ob gewollt oder nicht, eine glasklare Chance bzw. ein Tor verhindern und damit nun mal ein klarer Vorteil für den abwehrenden Spieler sind. Und zwar deshalb, weil er eben ein Körperteil nutzt, welches er in der Form nicht nutzen darf. Da überhaupt die Diskussion über Absicht oder nicht aufzumachen ist schon lachhaft. Blickrichtung zum Schützen + Vergrößerung Körperfläche + Vorteil der deshalb entsteht = Hand. Ohne wenn, ohne aber.
Aber ja ich bin da absolut bei dir, dass es, gerade da, wo man den Schiris bzw. VAR diese subjektiven Spielräume lässt, auch massiv bevor- bzw. benachteiligt wird. Selbiges gilt dann natürlich auch bei Abseitsszenen, wo beim Abspiel Zehntelsekunden über Abseitsposition oder nicht entscheiden können. Das Tor von Union, nimmt ein Schiri Bayern oder Dortmund, gerade in einem Heimspiel, nicht weg, da bin ich sicher. Nächstes Thema ist dann die Suche nach ''neuen Spielsituationen'' die ein vorheriges Abseits nicht mehr strafbar machen. Da wird teilweise 15-20 sek. zurückgespult und eine Situation geahndet, die für die letztliche Torerzielung völlig unbedeutend war und manchmal ist nach 3-4 Pässen, die neue Situation schon ausgelöst und der Treffer zählt



Nach dem Köln Spiel haben sich beide Trainer über das Thema VAR aufgeregt.
Ich meine es war sogar Polanski der eine Interessante Aussage traf.
Sinngemäß sagte er das er bei Themen wie Foul vor dem Strafraum oder im Strafraum. Ball im Toraus etc für den VAR ist.
Bei Abseits war er auch dafür.
Nicht aber bei Dynamischen Szenen im Strafraum. Was hätte Lund anders machen können? Nichts. Das war niemals ein Absichtliches Handspiel. Die Armbewegung kam aus der Dynamik der Bewegung.

Auch hier kommt dann die Frage auf wo fängt Dynamik an oder nicht.
Also bei Handspiel lieber auf VAR verzichten und sich auf das Schirigespann verlassen.

Schwieriger wird es bei der Dynamik mit Elfern.
War das Foul gegen Honorat ein Foul oder nicht. Knie gegen Knie.
Wo fängt Zweikampf und Dynamik an? Wo hört das auf?

Ich wäre auch dafür hier auf den VAR zu verzichten.

•     •     •


Ich bin bei dem Thema hin-und hergerissen und derzeit finde ich den VAR auch eher nervig als hilfreich. Killt die Emotionen, wobei ich das Gefühl habe, dass wir Fans uns auch über ein gegebenes Tor, gegebener Elfmeter oder verhindertes Gegentor freuen können und die Überprüfung ja auch einen gewissen Spannungsbogen aufbaut. Ehrlicherweise kommt der vor der Glotze bei weitem nicht so rüber wie im Stadion.

Teilweise dauert es einfach zu lange und vor allem die Thematik, wann darf er eingreifen und wann nicht, sollte klarer geregelt werden. Insgesamt ist mir da zu viel Sand im Getriebe und die viel angepriesene Fairness ist gefühlt auch auf der Strecke geblieben - Beispiele sind hier genügend genannt worden.

Ich sehe es aber auch als Vorbereitung und "Testphase" für bessere Technologien an. Man muss halt erst mal (schmerzhaft) lernen, welche Optionen, Situationen und kalibrierte Linien sich in einem bestimmten Zeitraum ergeben, bis ein findiges Kerlchen KI ins Spiel bringt, die präzise und vor allem zügig ein zuverlässiges Ergebnis liefert.
Ich fand den Gedanken von Tommy Schmidt in Copa TS kürzlich ganz gut, dass so eine Art Ampel im laufenden Spiel bei Abseits, Tor, Seiten-oder Toraus für alle ersichtlich aufleuchtet.

Das würde dann wahrscheinlich die Linienrichter ersetzen aber so what...

Was das Eingreifen des VAR bei Hand- oder Elfmetersituationen angeht, bin ich eher bei Abschaffen und mit der Tatsachenentscheidung leben - mal biste Hund, mal biste Baum.

So sollte dann auch wieder ein flüssigeres Spiel entstehen, vor allem, wenn die Regel "niemand außer dem Kapitän redet mit dem Schiri" rigeros umgesetzt wird.

Ich erinnere mich an eine gelb rote Karte für Plea gegen Leipzig, die seinerzeit an Lächerlichkeit nicht zu überbieten war aber so müsste es nach Idee dieser Regel laufen.
Würde das so umgesetzt, wäre es spätestens zur Rückrunde deutlich ruhiger auf dem Platz. Dahingehen fände ich btw auch Zeitstrafen für ziemlich zielführend, da ein Spiel Sperre wohl zu viel des Guten wäre.

•     •     •

Umgebe dich nicht mit negativen Menschen - sie haben für jede Lösung ein Problem
Ich gebe es auf, zu verstehen, was die da machen.

Stegemann lässt das Spiel nach vermeidlichem Handspiel über zig Ballkontakte weiterlaufen, Hoffenheim schießt das Siegtor - und dann pfeift er ohne offiziellen VAR-Eingriff das Ding zurück?

Es nervt.
Zitat von Doktor_Dree
Ich gebe es auf, zu verstehen, was die da machen.

Stegemann lässt das Spiel nach vermeidlichem Handspiel über zig Ballkontakte weiterlaufen, Hoffenheim schießt das Siegtor - und dann pfeift er ohne offiziellen VAR-Eingriff das Ding zurück?

Es nervt.


Ist es nicht so, dass wenn unmittelbar (worüber man hier natürlich streiten kann) vor einem Tor die Hand im Spiel ist, das Tor nicht zählen darf?
Denke schon, denn auch Baumann und Ilzer haben es nach dem Spiel eigentlich eingesehen, dass es nicht zählt.

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