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Quo vadis, Hannover 96

02.07.2009 - 18:58 Uhr
Quo vadis, Hannover 96 |#2061
27.05.2026 - 15:55 Uhr
Zitat von riodelaplata
Mich würde aber noch interessieren, was du mit den Firmengründungen zu Hamburger Zeiten in deinem Ursprungspost meintest, hat das ein ähnliches Geschmäckle wie das fingierte Angebot oder ist es eher banal, in dem Sinne, dass jemand in der Position nicht unbedingt Nebentätigkeiten braucht, weil es um den Verein gehen soll?


Geschmäckle?
Nennen wir es doch klar das, was es war: Betrug.

https://www.spiegel.de/sport/jonas-boldt-bei-bayer-leverkusen-schmutzige-allianz-mit-den-berater-buddys-a-00000000-0002-0001-0000-000161216193
Zitat von Spiegel
Weil Boldt im Namen von Bayer Leverkusen ein offensichtliches Scheinangebot für einen Torhüter machte, konnten die Berater bei Vertragsgesprächen mit einem Klub in der Premier League ihre Verhandlungsposition entscheidend verbessern. Auch dank Boldts williger Hilfe boxten sie für den Torwart einen besser dotierten Vertrag durch und für sich selbst ein Millionenhonorar.

Das Millionenhonorar ging damals an Freunde von Boldt, alles dokumentiert durch emails.

Und wegen der Firma: es geht/ging um die Go ‘n-Vest UG als Vermögensverwaltung.
Wie Du so schön schreibst: mit Geschmäckle ... aber dieses Mal kein Betrug (zumindest weiß ich davon nichts, bin aber auch kein Boldt follower).
Quo vadis, Hannover 96 |#2062
27.05.2026 - 16:17 Uhr
Jonas Boldt (44) wird neuer Sport-Geschäftsführer. Es sind nur noch letzte Details zu klären, der Vertrag soll dann bis 2029 laufen. Der e.V. hat bereits zugestimmt.
...
Wir wissen: Schon am Montag, den 1. Juni, soll Boldt seinen ersten 96-Arbeitstag haben.
...
Der Chefcoach (Titz) bleibt über die Sommerpause hinaus bei 96! Boldt hat das dem Trainer nach Infos dieser Redaktion bereits im persönlichen Gespräch mitgeteilt. Interimsboss Becker bleibt ebenfalls im 96-Managementteam und rückt zurück auf seinen eigentlichen Posten als Sportdirektor.
Madsack berichtet jetzt vom bevorstehenden Vollzug, auch Becker und Titz sollen bleiben. Am Montag soll Boldt starten, der e.V. habe wohl auch bereits zugestimmt. Der Vertrag soll bis 2029 laufen und verdienen soll er "knapp eine halbe Million Euro pro Jahr, dazu gibt es erfolgsabhängige Boni".
Dieser Beitrag wurde zuletzt von BlackT am 27.05.2026 um 16:31 Uhr bearbeitet
Quo vadis, Hannover 96 |#2063
27.05.2026 - 16:24 Uhr
Liest sich alles wie sehr gute Nachrichten. Zugegeben: etwas anderes wäre aber auch stark unseriös…
Jetzt sind wir auf den Posten der Funktionäre gut aufgestellt. Nur Wagner fehlt noch. Ich rechne außerdem mit schnellem Vollzug der ersten Neuzugänge. Becker wird sicherlich vieles vorbereitet haben.
Quo vadis, Hannover 96 |#2064
27.05.2026 - 16:40 Uhr
Zitat von BlackT
Quelle: www.haz.de
Jonas Boldt (44) wird neuer Sport-Geschäftsführer. Es sind nur noch letzte Details zu klären, der Vertrag soll dann bis 2029 laufen. Der e.V. hat bereits zugestimmt.
...
Wir wissen: Schon am Montag, den 1. Juni, soll Boldt seinen ersten 96-Arbeitstag haben.
...
Der Chefcoach (Titz) bleibt über die Sommerpause hinaus bei 96! Boldt hat das dem Trainer nach Infos dieser Redaktion bereits im persönlichen Gespräch mitgeteilt. Interimsboss Becker bleibt ebenfalls im 96-Managementteam und rückt zurück auf seinen eigentlichen Posten als Sportdirektor.
Madsack berichtet jetzt vom bevorstehenden Vollzug, auch Becker und Titz sollen bleiben. Am Montag soll Boldt starten, der e.V. habe wohl auch bereits zugestimmt. Der Vertrag soll bis 2029 laufen und verdienen soll er "knapp eine halbe Million Euro pro Jahr, dazu gibt es erfolgsabhängige Boni".


Das klingt endlich mal wieder nach seriöser und kommunikativer Arbeit, wirklich toll!
Ohne jetzt die Personalie Boldt bewerten zu wollen, aber das die 4 Verantwortlichen gemeinsam zu der Lösung gekommen sind - Top.
Das Boldt anscheinend bereits mit Titz und Becker gesprochen hat, das sie bleiben, also von ihnen (Titz = Spielphilosophie und Becker vorgearbeitete Transfers) überzeugt zu sein scheint. Das bedeutet, das man jetzt nicht noch eine extrem große Analyse machen muss, irgendwas ändern muss , etc., sondern das ganze anscheinend bereits geklärt ist und man dann hoffentlich kommende Woche gemeinsam die ersten Verpflichtungen klar machen kann.
Schön das es jetzt alles dann doch so fix geklappt hat, sollte es denn dazu kommen.
Quo vadis, Hannover 96 |#2065
27.05.2026 - 16:44 Uhr
Ein Sportdirektor, der jahrelang mit einem Verein der von der Stadt und Infrastruktur in die 1. Liga gehört, jährlich zu den Vereinen gehört, die den höchsten Etat der 2. Bundesliga haben, trotzdem mehrere Jahre es nicht geschafft hat aufzusteigen und somit das Gesicht des Nichtaufstiegs wurde...

klingt alles auch nach Marcus Mann 😉
Quo vadis, Hannover 96 |#2066
27.05.2026 - 17:41 Uhr
https://www.transfermarkt.de/interims-sportchef-becker-fordert-schnelle-entscheidung-bei-96-ist-nicht-zukunftsfahig-quot-/view/news/480104

Hier im Forum wird ja des Öfteren über die Außendarstellung durch Kind, die Entscheidungsprozesse bzw. allgemeine Rahmenbedingungen für unsere sportlichen Verantwortlichen diskutiert. Becker schlägt hier - das ist aber, um das deutlich zu machen, lediglich meine Interpretation - in diesem Interview direkt in mehrere dieser Kerben.
Und das finde ich durchaus alarmierend, dass wir auch 2026 offensichtlich immer noch über verspätet fixierte Budgets, fehlende Entscheidungsmacht und selbst herbeigeführte öffentliche Unruhe sprechen müssen.
Quo vadis, Hannover 96 |#2067
27.05.2026 - 17:44 Uhr
Zitat von Falke007
Ich glaube auch, dass Merte eine Nummer zu groß (körperlich und sprichwörtlich) für uns ist - ich kann mit Boldt erstmal gut leben.
Gerne fix fix machen und dann weiter machen!


Ich auch, wobei Mertesacker auf menschlicher Ebene mich persönlich noch mehr überzeugt hätte.

Was mich ein wenig umtreibt ist allerdings die Frage, ob wir uns die letzten 6 Monate Chaos nicht hätten sparen können.

Bei Marcus Mann muss ja irgendwann passiert sein, sonst hätte der nicht im März 2025 bis 2029 verlängert um dann ab Oktober erst mit Wolfsburg und dann mit Salzburg zu verhandeln.

Wäre das vermeidbar gewesen, wenn man ihm die Doppelrolle als GF-Sport und CEO angeboten hätte und sich hierbei sowohl e.V. als auch Investoren geschlossen dafür ausgesprochen hätten? Ich weiß nicht, ob man Mann das auch angeboten hat, rechne aber nicht damit. Weil dann hätte es für den kaum einen Grund gegeben zu wechseln.


Ich bin trotzdem froh, dass Boldt jetzt kommt, auch explizit in dieser Rolle. Boldt fordert klare Verantwortlichkeitsverteilungen ein, dadurch wird die Struktur berechenbar und jeder kann sich auf die inhaltlichen Aufgaben konzentrieren. Boldt bündelt dabei natürlich viel Macht bei sich, hält aber Titz und Becker, schneidet also nicht direkt jede Personalie auf die eigenen Vorstellungen zu.

Es gibt Kontinuität beim Trainer und Sportdirektor, der "Bröselprozess" nach dem Mann-Wechsel ist beendet.

Das dürfte auch dazu führen, dass bei Hugonet in wenigen Tagen Vollzug vermeldet wird und evtl. auch der neue Kaderplaner bald unterzeichnet. Spätestens in der zweiten Juniwoche sollte die Führungsriege komplett und die ersten Verträge unterschrieben sein.

Hugonet + Kastenmeier + Di Benedetto vor dem 01.07. und der holprige Übergang ist verziehen.
Quo vadis, Hannover 96 |#2068
27.05.2026 - 21:23 Uhr
Zitat von Arekon96
Zitat von Falke007

Ich glaube auch, dass Merte eine Nummer zu groß (körperlich und sprichwörtlich) für uns ist - ich kann mit Boldt erstmal gut leben.
Gerne fix fix machen und dann weiter machen!


Ich auch, wobei Mertesacker auf menschlicher Ebene mich persönlich noch mehr überzeugt hätte.

Was mich ein wenig umtreibt ist allerdings die Frage, ob wir uns die letzten 6 Monate Chaos nicht hätten sparen können.

Bei Marcus Mann muss ja irgendwann passiert sein, sonst hätte der nicht im März 2025 bis 2029 verlängert um dann ab Oktober erst mit Wolfsburg und dann mit Salzburg zu verhandeln.

Wäre das vermeidbar gewesen, wenn man ihm die Doppelrolle als GF-Sport und CEO angeboten hätte und sich hierbei sowohl e.V. als auch Investoren geschlossen dafür ausgesprochen hätten? Ich weiß nicht, ob man Mann das auch angeboten hat, rechne aber nicht damit. Weil dann hätte es für den kaum einen Grund gegeben zu wechseln.


Ich bin trotzdem froh, dass Boldt jetzt kommt, auch explizit in dieser Rolle. Boldt fordert klare Verantwortlichkeitsverteilungen ein, dadurch wird die Struktur berechenbar und jeder kann sich auf die inhaltlichen Aufgaben konzentrieren. Boldt bündelt dabei natürlich viel Macht bei sich, hält aber Titz und Becker, schneidet also nicht direkt jede Personalie auf die eigenen Vorstellungen zu.

Es gibt Kontinuität beim Trainer und Sportdirektor, der "Bröselprozess" nach dem Mann-Wechsel ist beendet.

Das dürfte auch dazu führen, dass bei Hugonet in wenigen Tagen Vollzug vermeldet wird und evtl. auch der neue Kaderplaner bald unterzeichnet. Spätestens in der zweiten Juniwoche sollte die Führungsriege komplett und die ersten Verträge unterschrieben sein.

Hugonet + Kastenmeier + Di Benedetto vor dem 01.07. und der holprige Übergang ist verziehen.


Wobei mir mal bitte jemand erklären soll, was die Rolle des CEO denn genau definiert, gerade im Bezug auf Doppelrolle zum GF Titel? Und dann bitte in Abgrenzung zu Bindzus.

Ich möchte fast glauben, dass das einfach ein Buzzword ist, was ein Redakteur unbedingt im Artikel unterbringen wollte.
Quo vadis, Hannover 96 |#2069
27.05.2026 - 22:08 Uhr
Zitat von Skordie

Wobei mir mal bitte jemand erklären soll, was die Rolle des CEO denn genau definiert, gerade im Bezug auf Doppelrolle zum GF Titel? Und dann bitte in Abgrenzung zu Bindzus.

Ich möchte fast glauben, dass das einfach ein Buzzword ist, was ein Redakteur unbedingt im Artikel unterbringen wollte.


Ich empfehle zu diesem Thema den "Football Finance Podcast" bei dem Boldt letztes Jahr zu Gast war.

Er beschreibt dort ausführlich, warum es problematisch sein kann, wenn die sportliche und wirtschaftliche Verantwortungen zu stark getrennt werden. Außerdem erklärt er, dass es bei seinen bisherigen Stationen immer Persönlichkeiten gab, die eine klare Richtung vorgegeben haben.

Er beschreibt u.a. wie bspw. Investitionen in den Frauenfußball bei Person X erstmal Geld gekostet haben und dann bei Person Z mit Verzögerung Einnahmen generiert haben. Sind die Verantwortlichkeiten getrennt, muss jeder auf die eigenen Zahlen gucken. Kommt von oben eine klare Strategie, kann beides zusammen bewertet werden.


Ein Beispiel aus der aktuellen Saison:

M.Mann stellt einen sehr teuren Kader zusammen und kauft für viel Geld einen Trainer, der attraktiven Offensivfußball spielen lässt. Der Aufstieg wird verpasst, die Kosten werden kritisiert.

Der GF-Finanzen allerdings verzeichnet über 42k durchschnittliche Zuschauerzahlen, vermutlich auch starke Trikotverkäufe, der Verein gewinnt an Mitgliedern.

Ergebnis: M.Mann wird öffentlich von Kind für den teuren Kader kritisiert, der GF-Finanzen bekommt vermutlich eine gute Note, bzw. wird nicht öffentlich angezählt, wieso auch?


Kind bewertet hier sehr isoliert, teilweise hängt er sich sogar an Detailentscheidungen auf (Stichwort: Gindorf). Das führt eben dazu, dass einzelne Verantwortliche zu sehr auf ihren Bereich schauen - was langfristig Effizienzverluste nach sich zieht und interne Zerwürfnisse provoziert.

Als GF-Sport hätte Boldt die Verantwortung für den gesamten sportlichen Bereich, vom NLZ bis zur ersten Mannschaft. Als CEO gibt er aber außerdem die Gesamtstrategische Richtung vor, denkt also das sportliche und das wirtschaftliche zusammen, wäre hierarchisch klar über Henning Bindzus angesiedelt.

Ich glaube, dass Mann diese Rolle teilweise auch inne hatte. Aber das war so nicht definiert, sondern musste erkämpft werden. Schlussendlich wurde sein Kompetenzbereich durch den GF-Finanzen klar beschränkt, wohl auch weil der e.V. hier nicht zu viel Macht bei einer Kind-Personalie bündeln wollte.

Boldt macht jetzt direkt klar, dass er die Strategie vorgibt und dafür die Verantwortung trägt. Strategie kann man per Definition nicht über kurze Zeiträume bewertet. Wer kurzfristig bewertet wird sind Trainer und SpoDi´s aber diese Bewertung nimmt jetzt eben kein Kind vor, sondern Boldt.


Das ermöglicht hoffentlich allen sich ganz auf ihren Bereich konzentrieren zu können und langfristig kluge, statt kurzfristig populäre Entscheidungen treffen zu können.
Quo vadis, Hannover 96 |#2070
27.05.2026 - 22:29 Uhr
Zitat von Arekon96
Zitat von Skordie

Wobei mir mal bitte jemand erklären soll, was die Rolle des CEO denn genau definiert, gerade im Bezug auf Doppelrolle zum GF Titel? Und dann bitte in Abgrenzung zu Bindzus.

Ich möchte fast glauben, dass das einfach ein Buzzword ist, was ein Redakteur unbedingt im Artikel unterbringen wollte.


Ich empfehle zu diesem Thema den "Football Finance Podcast" bei dem Boldt letztes Jahr zu Gast war.

Er beschreibt dort ausführlich, warum es problematisch sein kann, wenn die sportliche und wirtschaftliche Verantwortungen zu stark getrennt werden. Außerdem erklärt er, dass es bei seinen bisherigen Stationen immer Persönlichkeiten gab, die eine klare Richtung vorgegeben haben.

Er beschreibt u.a. wie bspw. Investitionen in den Frauenfußball bei Person X erstmal Geld gekostet haben und dann bei Person Z mit Verzögerung Einnahmen generiert haben. Sind die Verantwortlichkeiten getrennt, muss jeder auf die eigenen Zahlen gucken. Kommt von oben eine klare Strategie, kann beides zusammen bewertet werden.


Ein Beispiel aus der aktuellen Saison:

M.Mann stellt einen sehr teuren Kader zusammen und kauft für viel Geld einen Trainer, der attraktiven Offensivfußball spielen lässt. Der Aufstieg wird verpasst, die Kosten werden kritisiert.

Der GF-Finanzen allerdings verzeichnet über 42k durchschnittliche Zuschauerzahlen, vermutlich auch starke Trikotverkäufe, der Verein gewinnt an Mitgliedern.

Ergebnis: M.Mann wird öffentlich von Kind für den teuren Kader kritisiert, der GF-Finanzen bekommt vermutlich eine gute Note, bzw. wird nicht öffentlich angezählt, wieso auch?


Kind bewertet hier sehr isoliert, teilweise hängt er sich sogar an Detailentscheidungen auf (Stichwort: Gindorf). Das führt eben dazu, dass einzelne Verantwortliche zu sehr auf ihren Bereich schauen - was langfristig Effizienzverluste nach sich zieht und interne Zerwürfnisse provoziert.

Als GF-Sport hätte Boldt die Verantwortung für den gesamten sportlichen Bereich, vom NLZ bis zur ersten Mannschaft. Als CEO gibt er aber außerdem die Gesamtstrategische Richtung vor, denkt also das sportliche und das wirtschaftliche zusammen, wäre hierarchisch klar über Henning Bindzus angesiedelt.

Ich glaube, dass Mann diese Rolle teilweise auch inne hatte. Aber das war so nicht definiert, sondern musste erkämpft werden. Schlussendlich wurde sein Kompetenzbereich durch den GF-Finanzen klar beschränkt, wohl auch weil der e.V. hier nicht zu viel Macht bei einer Kind-Personalie bündeln wollte.

Boldt macht jetzt direkt klar, dass er die Strategie vorgibt und dafür die Verantwortung trägt. Strategie kann man per Definition nicht über kurze Zeiträume bewertet. Wer kurzfristig bewertet wird sind Trainer und SpoDi´s aber diese Bewertung nimmt jetzt eben kein Kind vor, sondern Boldt.


Das ermöglicht hoffentlich allen sich ganz auf ihren Bereich konzentrieren zu können und langfristig kluge, statt kurzfristig populäre Entscheidungen treffen zu können.


Danke für die Einordnung! Leider ergibt das aber für mich wenig Sinn. Zum einen unterstellt das ja, dass beide GF sich nicht absprechen, bzw. zusammen arbeiten würden, zum anderen ist es doch völlig normal, dass es innerhalb einer Organisation auch Zielkonflikte geben kann - egal wie viele Verantwortliche tätig sind.
Das Boldt klar über Bindzus stehen würde, kann ich mir nicht vorstellen, da das die Stimme des e.V. beschneiden würde. Die Lösung mit den zwei GF gab es ja damals aufgrund der Pattsituation zwischen Verein und Kapitalseite. Es wurde damals kommuniziert, dass Bindzus der Mann des Vereins war, der ja auch 96 bei der DFL repräsentieren soll, während sich der gleiche Verein bei Mann öffentlich blamierte, als sie die Ernennung von ihm bis zu dessen Ultimatum hinauszögerte. Schließlich war er der Kandidat der Kapitalseite.
Wenn Boldt als neuer Mann (höhö) des Kapitals jetzt über Bindzus stünde, wäre der Vorgang wieder zurückgedreht.
Da der Begriff CEO in Deutschland auch nicht geschützt ist und eher dem Posten des GF, bzw. des Vorstandsvorsitzenden entspricht, glaube ich tatsächlich eher an ein Buzzword..
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