Presseschau - Feedback
23.01.2009 - 00:50 Uhr
09.02.2017 - 17:48 Uhr
Zum einen wirkt die Presseerklärung für mich, als hätte sie irgendein Praktikant verfasst mit dem Auftrag "hey Prakti, der Power wünscht einen kritischen Text gegen kritische Presse, los schreib irgendwas. Irgendwas mit 'wir akzeptieren das nicht' usw".
Schlimmer wirds, wenn man sich näher mit ihr beschäftigt: Inzwischen gehts ja nicht mal mehr nur um richtige Falschaussagen, die juristisch anfechtbar sind, sondern teils um den Stil, bzw. um Meinungen. Und da schießt der Verein einfach übers Ziel hinaus. Den Presseleuten zu sagen, wie sie ihre Texte schreiben sollen, was sie zu denken haben, gehört eindeutig nicht zur Aufgabe des Vereins (jetzt mal ganz abgesehen davon, dass der Verein in seinem Kerngebiet derzeit genug Angriffsfläche bietet und sowas dann doppelt unglücklich rüberkommt).
Nur ein Beispiel: Die Sportbild darf sehr wohl Peter Cassalette als "Marionette" bezeichnen. Das ist nämlich nicht primär eine Beleidigung, sondern ein sprachliches Mittel, eine sogenannte Metapher, die Cassalettes Art der Amtsführung kritisiert. Und das wiederum ist schlicht nichts außer einer Meinungsäußerung. Und sowas muss ein Verein aushalten können.
Hier greift der Verein ganz klar das Prinzip der Pressefreiheit als solches an. Wenn solche Formulierungen wie "Marionette" nicht geschrieben werden dürfen, was ist dann zum Beispiel mit Kabarettisten, deren Job es quasi ist zu überspitzen, soll da künftig auch genauer auf die Finger geschaut werden und notfalls mit der Gesinnungszensur drüber gefahren werden? Genau das ist es doch, was da letztlich durchscheint.
Das schlimme ist ja, diese Presseerklärung bietet selber kaum entgegengestellte Fakten, sondern interpretiert Dinge nur einfach anders. Sie kritisiert fast nur die Interpretation. Ich habe keine Aussage gefunden, die sich wirklich um eine Falschbehauptung dreht, die richtig gestellt wurde. Nur werden halt einfach die Dinge in einem anderen Licht dargestellt.
Und gleichzeitig übertreibt der Artikel auf die selbe Art und Weise wie es die kritisierten Presseartikel tun. Da wird aus einem harmlosen Presseartikel, der vielleicht an 1-2 Stellen nicht perfekt recherchiert ist, ansonsten einfach nur eine Meinungsäußerung darstellt (die übrigens tendenziös sein kann, wenn nicht sogar sein MUSS), gleich ein "Angriff auf die Fans des Vereins, Trainer Vitor Pereira und seine Mannschaft, die Verantwortlichen und Mitarbeiter sowie allen voran auf den ehrenamtlichen Präsidenten Peter Cassalette sowie Gesellschafter Hasan Ismaik, die allesamt alles dafür geben, Sechzig Schritt für Schritt wieder in die Erfolgsspur zu führen" gemacht.
Sorry aber das ist auch schon fast "Hetze" (jedenfalls wird dieser Begriff an anderer Stelle genau so verwendet, ich mag ihn eigentlich nicht), nur halt in die andere Richtung. So sind wir mit Sicherheit keinen Deut besser.
Fazit: Während ich bisher das ganze Vorgehen des Vereins mit der Presse nur als übertrieben und auch teilweise lächerlich empfand, breitet sich nun nach Lesen des Textes eine gewisse Besorgnis aus. Weil eben eine gewisse Sicht auf demokratische Grundwerte durchscheint, die ich niemals gutheißen kann. Man will Presse kontrollieren können, ihr vorschreiben, was sie zu schreiben hat.
Ich kann nur beten: Möge das Ganze mit Ayre bitte enden!
Schlimmer wirds, wenn man sich näher mit ihr beschäftigt: Inzwischen gehts ja nicht mal mehr nur um richtige Falschaussagen, die juristisch anfechtbar sind, sondern teils um den Stil, bzw. um Meinungen. Und da schießt der Verein einfach übers Ziel hinaus. Den Presseleuten zu sagen, wie sie ihre Texte schreiben sollen, was sie zu denken haben, gehört eindeutig nicht zur Aufgabe des Vereins (jetzt mal ganz abgesehen davon, dass der Verein in seinem Kerngebiet derzeit genug Angriffsfläche bietet und sowas dann doppelt unglücklich rüberkommt).
Nur ein Beispiel: Die Sportbild darf sehr wohl Peter Cassalette als "Marionette" bezeichnen. Das ist nämlich nicht primär eine Beleidigung, sondern ein sprachliches Mittel, eine sogenannte Metapher, die Cassalettes Art der Amtsführung kritisiert. Und das wiederum ist schlicht nichts außer einer Meinungsäußerung. Und sowas muss ein Verein aushalten können.
Hier greift der Verein ganz klar das Prinzip der Pressefreiheit als solches an. Wenn solche Formulierungen wie "Marionette" nicht geschrieben werden dürfen, was ist dann zum Beispiel mit Kabarettisten, deren Job es quasi ist zu überspitzen, soll da künftig auch genauer auf die Finger geschaut werden und notfalls mit der Gesinnungszensur drüber gefahren werden? Genau das ist es doch, was da letztlich durchscheint.
Das schlimme ist ja, diese Presseerklärung bietet selber kaum entgegengestellte Fakten, sondern interpretiert Dinge nur einfach anders. Sie kritisiert fast nur die Interpretation. Ich habe keine Aussage gefunden, die sich wirklich um eine Falschbehauptung dreht, die richtig gestellt wurde. Nur werden halt einfach die Dinge in einem anderen Licht dargestellt.
Und gleichzeitig übertreibt der Artikel auf die selbe Art und Weise wie es die kritisierten Presseartikel tun. Da wird aus einem harmlosen Presseartikel, der vielleicht an 1-2 Stellen nicht perfekt recherchiert ist, ansonsten einfach nur eine Meinungsäußerung darstellt (die übrigens tendenziös sein kann, wenn nicht sogar sein MUSS), gleich ein "Angriff auf die Fans des Vereins, Trainer Vitor Pereira und seine Mannschaft, die Verantwortlichen und Mitarbeiter sowie allen voran auf den ehrenamtlichen Präsidenten Peter Cassalette sowie Gesellschafter Hasan Ismaik, die allesamt alles dafür geben, Sechzig Schritt für Schritt wieder in die Erfolgsspur zu führen" gemacht.
Sorry aber das ist auch schon fast "Hetze" (jedenfalls wird dieser Begriff an anderer Stelle genau so verwendet, ich mag ihn eigentlich nicht), nur halt in die andere Richtung. So sind wir mit Sicherheit keinen Deut besser.
Fazit: Während ich bisher das ganze Vorgehen des Vereins mit der Presse nur als übertrieben und auch teilweise lächerlich empfand, breitet sich nun nach Lesen des Textes eine gewisse Besorgnis aus. Weil eben eine gewisse Sicht auf demokratische Grundwerte durchscheint, die ich niemals gutheißen kann. Man will Presse kontrollieren können, ihr vorschreiben, was sie zu schreiben hat.
Ich kann nur beten: Möge das Ganze mit Ayre bitte enden!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von huuuiiii am 09.02.2017 um 17:49 Uhr bearbeitet
09.02.2017 - 18:10 Uhr
Habe mir die Sportbild heute gekauft um nochmal nachzulesen was dort geschrieben steht. Die Gegenüberstellung von 1860 ist nahezu peinlich und lächerlich, wie im übrigen das gestrige Spiel.
Hier mal ein Auszug.
Originalbeitrag Sport Bild:
Marionette Cassalette:
Der Sechzig-Präsident (seit November 2015) wird von den Fans als Marionette des Investors verspottet. Anders als Vorgänger Gerhard Mayerhofer stellte sich Cassalette von Anfang an gut mit dem Jordanier. Tatsächlich wirkt der Präsident oft wie Ismaiks Sprachrohr.
Gegendarstellung 1860:
„MARIONETTE“ CASSALETTE
Peter Cassalette, seit 2015 Präsident des TSV München von 1860 e.V., wurde im Sommer 2016 bei der Mitgliederversammlung zum zweiten Mal gewählt. Sein Engagement bei den Löwen ist ehrenamtlich. Ihn als „Marionette“ zu bezeichnen, ist eine Beleidigung. Der 64-Jährige verfolgt mit großem, tagtäglichem Einsatz gemeinsam mit Mehrheitsgesellschafter Hasan Ismaik sowie mit dem Gesamtverein ein Ziel: den TSV 1860 München zurück in die Erfolgsspur zu führen.
Fazit: Ich glaube da bedarf es keinerlei großen Worte...
Hier mal ein Auszug.
Originalbeitrag Sport Bild:
Marionette Cassalette:
Der Sechzig-Präsident (seit November 2015) wird von den Fans als Marionette des Investors verspottet. Anders als Vorgänger Gerhard Mayerhofer stellte sich Cassalette von Anfang an gut mit dem Jordanier. Tatsächlich wirkt der Präsident oft wie Ismaiks Sprachrohr.
Gegendarstellung 1860:
„MARIONETTE“ CASSALETTE
Peter Cassalette, seit 2015 Präsident des TSV München von 1860 e.V., wurde im Sommer 2016 bei der Mitgliederversammlung zum zweiten Mal gewählt. Sein Engagement bei den Löwen ist ehrenamtlich. Ihn als „Marionette“ zu bezeichnen, ist eine Beleidigung. Der 64-Jährige verfolgt mit großem, tagtäglichem Einsatz gemeinsam mit Mehrheitsgesellschafter Hasan Ismaik sowie mit dem Gesamtverein ein Ziel: den TSV 1860 München zurück in die Erfolgsspur zu führen.
Fazit: Ich glaube da bedarf es keinerlei großen Worte...
10.02.2017 - 20:11 Uhr
Uhuhuhu soll ich oder soll ich nicht? Egal ich mach es einfach:
https://www.tz.de/sport/1860-muenchen/1860-praesident-peter-cassalette-mannschaft-fehlt-ein-richtiger-leader-7382451.html
Cassalette gab sich heute mal wieder der Presse gesprächsbereit: „Es fehlt ein richtiger Leader“, sagt Präsident Cassalette.
Ob er damit sich selbst meint?
https://www.tz.de/sport/1860-muenchen/1860-praesident-peter-cassalette-mannschaft-fehlt-ein-richtiger-leader-7382451.html
Cassalette gab sich heute mal wieder der Presse gesprächsbereit: „Es fehlt ein richtiger Leader“, sagt Präsident Cassalette.
Ob er damit sich selbst meint?
10.02.2017 - 20:32 Uhr
Zitat von Roman
Habe mir die Sportbild heute gekauft um nochmal nachzulesen was dort geschrieben steht. Die Gegenüberstellung von 1860 ist nahezu peinlich und lächerlich, wie im übrigen das gestrige Spiel.
Hier mal ein Auszug.
Originalbeitrag Sport Bild:
Marionette Cassalette:
Der Sechzig-Präsident (seit November 2015) wird von den Fans als Marionette des Investors verspottet. Anders als Vorgänger Gerhard Mayerhofer stellte sich Cassalette von Anfang an gut mit dem Jordanier. Tatsächlich wirkt der Präsident oft wie Ismaiks Sprachrohr.
Gegendarstellung 1860:
„MARIONETTE“ CASSALETTE
Peter Cassalette, seit 2015 Präsident des TSV München von 1860 e.V., wurde im Sommer 2016 bei der Mitgliederversammlung zum zweiten Mal gewählt. Sein Engagement bei den Löwen ist ehrenamtlich. Ihn als „Marionette“ zu bezeichnen, ist eine Beleidigung. Der 64-Jährige verfolgt mit großem, tagtäglichem Einsatz gemeinsam mit Mehrheitsgesellschafter Hasan Ismaik sowie mit dem Gesamtverein ein Ziel: den TSV 1860 München zurück in die Erfolgsspur zu führen.
Fazit: Ich glaube da bedarf es keinerlei großen Worte...
Habe mir die Sportbild heute gekauft um nochmal nachzulesen was dort geschrieben steht. Die Gegenüberstellung von 1860 ist nahezu peinlich und lächerlich, wie im übrigen das gestrige Spiel.
Hier mal ein Auszug.
Originalbeitrag Sport Bild:
Marionette Cassalette:
Der Sechzig-Präsident (seit November 2015) wird von den Fans als Marionette des Investors verspottet. Anders als Vorgänger Gerhard Mayerhofer stellte sich Cassalette von Anfang an gut mit dem Jordanier. Tatsächlich wirkt der Präsident oft wie Ismaiks Sprachrohr.
Gegendarstellung 1860:
„MARIONETTE“ CASSALETTE
Peter Cassalette, seit 2015 Präsident des TSV München von 1860 e.V., wurde im Sommer 2016 bei der Mitgliederversammlung zum zweiten Mal gewählt. Sein Engagement bei den Löwen ist ehrenamtlich. Ihn als „Marionette“ zu bezeichnen, ist eine Beleidigung. Der 64-Jährige verfolgt mit großem, tagtäglichem Einsatz gemeinsam mit Mehrheitsgesellschafter Hasan Ismaik sowie mit dem Gesamtverein ein Ziel: den TSV 1860 München zurück in die Erfolgsspur zu führen.
Fazit: Ich glaube da bedarf es keinerlei großen Worte...
Welche Pressabteilung hat das freigegeben? Ach halt, wahrscheinlich Ismaik. Schwache Pressearbeit vom Verein.
Man sollte lieber versuchen der Presse nicht weiterhin "negative Ereignisse" rund um den Verein als Vorlage zu geben.
10.02.2017 - 20:49 Uhr
Wer das freigegeben hat? Die KGaA unter GF Power Toni, bzw eine(r) seiner des Deutschen mächtigen Mitarbeiter(innen). Der Verein hat damit nichts zu tun.
10.02.2017 - 22:55 Uhr
Zitat von BlueBerry_
Wer das freigegeben hat? Die KGaA unter GF Power Toni, bzw eine(r) seiner des Deutschen mächtigen Mitarbeiter(innen). Der Verein hat damit nichts zu tun.
Wer das freigegeben hat? Die KGaA unter GF Power Toni, bzw eine(r) seiner des Deutschen mächtigen Mitarbeiter(innen). Der Verein hat damit nichts zu tun.
Ich hoffe sehr, dass mit Ayre in Sachen Öffentlichkeitsarbeit wieder Professionalität rein kommt. Der wird aus Englang ganz anderes gewohnt sein. ( siehe aktuelle Auseinandersetzung Liverpool-The Sun)
11.02.2017 - 04:02 Uhr
Zitat von mr1207
Man sollte lieber versuchen der Presse nicht weiterhin "negative Ereignisse" rund um den Verein als Vorlage zu geben.
Man sollte lieber versuchen der Presse nicht weiterhin "negative Ereignisse" rund um den Verein als Vorlage zu geben.
Ist der entscheidende Punkt. Wenn sich die Gremien und der Verein nicht so desolat in den letzten 8 Monaten präsentieren würden... vor 8 Monaten wollte man ja fast Ismaik noch gernhaben für die Gesichter, die wir zu sehen bekamen. Inzwischen ist er fast das traditionellste an den 60ern... (wir sind halt nun arabische Dosen, aber das ist integrationstechnisch sowieso nicht das schlechteste zur Zeit
Presse hat die Aufgabe zu spekulieren und aus Mücken Elefanten zu machen. Banalitäten zu Geheimnissen und Skandalen aufzublasen, um das eigene lesenswert zu machen und so den selbst-Marktwert zu steigern.
Wieso die Vertreter des eV so ruhig bei der ganzen Sache sind, das zieht ja auch noch einige 1.000 Freizeitsportler, Leichtathleten usw. in den Dreck... ein Jammer. Bald laufen wir auf als Hasan Ismaik von 1860...
Bizarr, wie sich unser Pressemädel halten kann, nicht immer souverän die Dame, aber inzwischen der Mitarbeiter, der einem am langjährigsten vorkommt, abgesehen vom Hausmeister, der Putzfrau und Ismaik.
Weiß jemand genaueres zum Abgang von Florian Waitz?
11.02.2017 - 04:13 Uhr
Zitat von MuenchnerFan
Presse hat die Aufgabe zu spekulieren und aus Mücken Elefanten zu machen. Banalitäten zu Geheimnissen und Skandalen aufzublasen, um das eigene lesenswert zu machen und so den selbst-Marktwert zu steigern.
Presse hat die Aufgabe zu spekulieren und aus Mücken Elefanten zu machen. Banalitäten zu Geheimnissen und Skandalen aufzublasen, um das eigene lesenswert zu machen und so den selbst-Marktwert zu steigern.
Ohne jetzt eine riesige Diskussion hier starten zu wollen aber das sehe ich anderst. Presse hat in erster Linie die Aufgabe Nachrichten und damit Wissen und ein Stück weit auch Allgemeinbildung zu vermitteln und daher sollte in erster Linie das was geschrieben wird IMMER und AUSNAHMSLOS der Wahrheit entsprechen.
11.02.2017 - 05:28 Uhr
Zitat von 60Schorsch
Ohne jetzt eine riesige Diskussion hier starten zu wollen aber das sehe ich anderst. Presse hat in erster Linie die Aufgabe Nachrichten und damit Wissen und ein Stück weit auch Allgemeinbildung zu vermitteln und daher sollte in erster Linie das was geschrieben wird IMMER und AUSNAHMSLOS der Wahrheit entsprechen.
Zitat von MuenchnerFan
Presse hat die Aufgabe zu spekulieren und aus Mücken Elefanten zu machen. Banalitäten zu Geheimnissen und Skandalen aufzublasen, um das eigene lesenswert zu machen und so den selbst-Marktwert zu steigern.
Presse hat die Aufgabe zu spekulieren und aus Mücken Elefanten zu machen. Banalitäten zu Geheimnissen und Skandalen aufzublasen, um das eigene lesenswert zu machen und so den selbst-Marktwert zu steigern.
Ohne jetzt eine riesige Diskussion hier starten zu wollen aber das sehe ich anderst. Presse hat in erster Linie die Aufgabe Nachrichten und damit Wissen und ein Stück weit auch Allgemeinbildung zu vermitteln und daher sollte in erster Linie das was geschrieben wird IMMER und AUSNAHMSLOS der Wahrheit entsprechen.
Damit beschreibst Du ganz richtig das IDEAL des journalistischen Selbstverständnisses: die Medien als unabhängige und möglichst objektive Informationsinstanz.
Die REALITÄT sieht zum Teil leider anders aus. Die meisten Zeitungen leben sehr stark von Werbeeinnahmen. Mehr Leser - mehr Werbeeinnahmen. Das meinte der MuenchnerFan: wir müssen die Realität sehen, dass es immer Medien geben wird, die zulasten sachlich-objektiv-zurückhaltender Berichterstattung eben Banalitäten aufbauschen, spekulieren etc., um Leser zu gewinnen, Klickzahlen zu erhöhen und damit Gewinne für das eigene Unternehmen zu erwirtschaften. So funktioniert der Markt.
Da es Konsumenten gibt, die das nachfragen, wird das Realität bleiben. Wir als Verein müssen einfach konstruktiv mit dieser Realität umgehen. Mit sachlicher Kritik müssen wir ohnehin leben: Medien sind ja nicht nur Informations-, sondern auch Kontrollinstanz. Und mit der üblichen, weniger sachlichen Darstellung werden wir auch souveräner umgehen müssen, wenn wir uns nicht einer nachhaltig kritischen Berichterstattung aussetzen wollen, die uns dann tatsächlich schadet.
Aber da schließe ich mich der schon geäußerten Hoffnung und auch Erwartung an, dass wir mit Ayre die Öffentlichkeitsarbeit wieder professionalisieren können.
Bis Ismaik irgendwann wieder dazwischenfunkt.
12.02.2017 - 00:45 Uhr
Zitat von Hanse-Loewe
Damit beschreibst Du ganz richtig das IDEAL des journalistischen Selbstverständnisses: die Medien als unabhängige und möglichst objektive Informationsinstanz.
Die REALITÄT sieht zum Teil leider anders aus. Die meisten Zeitungen leben sehr stark von Werbeeinnahmen. Mehr Leser - mehr Werbeeinnahmen. Das meinte der MuenchnerFan: wir müssen die Realität sehen, dass es immer Medien geben wird, die zulasten sachlich-objektiv-zurückhaltender Berichterstattung eben Banalitäten aufbauschen, spekulieren etc., um Leser zu gewinnen, Klickzahlen zu erhöhen und damit Gewinne für das eigene Unternehmen zu erwirtschaften. So funktioniert der Markt.
Da es Konsumenten gibt, die das nachfragen, wird das Realität bleiben. Wir als Verein müssen einfach konstruktiv mit dieser Realität umgehen. Mit sachlicher Kritik müssen wir ohnehin leben: Medien sind ja nicht nur Informations-, sondern auch Kontrollinstanz. Und mit der üblichen, weniger sachlichen Darstellung werden wir auch souveräner umgehen müssen, wenn wir uns nicht einer nachhaltig kritischen Berichterstattung aussetzen wollen, die uns dann tatsächlich schadet.
Aber da schließe ich mich der schon geäußerten Hoffnung und auch Erwartung an, dass wir mit Ayre die Öffentlichkeitsarbeit wieder professionalisieren können.
Bis Ismaik irgendwann wieder dazwischenfunkt.
Zitat von 60Schorsch
Ohne jetzt eine riesige Diskussion hier starten zu wollen aber das sehe ich anderst. Presse hat in erster Linie die Aufgabe Nachrichten und damit Wissen und ein Stück weit auch Allgemeinbildung zu vermitteln und daher sollte in erster Linie das was geschrieben wird IMMER und AUSNAHMSLOS der Wahrheit entsprechen.
Zitat von MuenchnerFan
Presse hat die Aufgabe zu spekulieren und aus Mücken Elefanten zu machen. Banalitäten zu Geheimnissen und Skandalen aufzublasen, um das eigene lesenswert zu machen und so den selbst-Marktwert zu steigern.
Presse hat die Aufgabe zu spekulieren und aus Mücken Elefanten zu machen. Banalitäten zu Geheimnissen und Skandalen aufzublasen, um das eigene lesenswert zu machen und so den selbst-Marktwert zu steigern.
Ohne jetzt eine riesige Diskussion hier starten zu wollen aber das sehe ich anderst. Presse hat in erster Linie die Aufgabe Nachrichten und damit Wissen und ein Stück weit auch Allgemeinbildung zu vermitteln und daher sollte in erster Linie das was geschrieben wird IMMER und AUSNAHMSLOS der Wahrheit entsprechen.
Damit beschreibst Du ganz richtig das IDEAL des journalistischen Selbstverständnisses: die Medien als unabhängige und möglichst objektive Informationsinstanz.
Die REALITÄT sieht zum Teil leider anders aus. Die meisten Zeitungen leben sehr stark von Werbeeinnahmen. Mehr Leser - mehr Werbeeinnahmen. Das meinte der MuenchnerFan: wir müssen die Realität sehen, dass es immer Medien geben wird, die zulasten sachlich-objektiv-zurückhaltender Berichterstattung eben Banalitäten aufbauschen, spekulieren etc., um Leser zu gewinnen, Klickzahlen zu erhöhen und damit Gewinne für das eigene Unternehmen zu erwirtschaften. So funktioniert der Markt.
Da es Konsumenten gibt, die das nachfragen, wird das Realität bleiben. Wir als Verein müssen einfach konstruktiv mit dieser Realität umgehen. Mit sachlicher Kritik müssen wir ohnehin leben: Medien sind ja nicht nur Informations-, sondern auch Kontrollinstanz. Und mit der üblichen, weniger sachlichen Darstellung werden wir auch souveräner umgehen müssen, wenn wir uns nicht einer nachhaltig kritischen Berichterstattung aussetzen wollen, die uns dann tatsächlich schadet.
Aber da schließe ich mich der schon geäußerten Hoffnung und auch Erwartung an, dass wir mit Ayre die Öffentlichkeitsarbeit wieder professionalisieren können.
Bis Ismaik irgendwann wieder dazwischenfunkt.
"Wir als Verein" gibt es seit 7 Jahren nicht mehr.
Ich sehe das in der Tat wie du schreibst, das ist aber keine wirkliche Erkenntnis. Die Erkenntnis ist nur, dass die Medienabteilung mit dem trumpartigen GF Power so sensibel war, dass sie aus jedem Witz ein Drama machen. Lest doch mal, wie das in ganz ganz schlechter Art beim Griss aussieht.
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