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Perspektive der Eintracht

15.02.2009 - 01:30 Uhr
Perspektive der Eintracht |#4241
28.11.2024 - 20:08 Uhr
Warak, du bist lange genug dabei um zu wissen, wie eng es damals war. Erst durch ihn konnte die SGE langsam auch wieder Transfers tätigen, auch wenn viele leihen dabei war. Sicher wäre es möglich gewesen gegen Ende seiner Zeit möglich gewesen das eine oder andere Risiko einzugehen, wäre aber gleichbedeutend gewesen mit neuen Schulden. Dafür war aber noch zu sehr im Hinterkopf wie die Eintracht in die Situation gekommen ist.

Meiner Meinung nach war er ein Glücksfall für die Eintracht und genau der richtige Mann zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

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Perspektive der Eintracht |#4242
29.11.2024 - 06:48 Uhr
Ich weiß nicht, ob ich im richtigen Thread bin, wollte aber einfach mal in die Tasten hauen, wie angenehm ich die aktuelle Situation rund um die Frankfurter Eintracht empfinde.

Krösche hat seine Hausaufgaben gemacht und den Kader sehr anständig aufgestellt. Toppmöller hat seine Hausaufgaben gemacht und seine Spielidee angepasst. Nebenher moderiert er einen Kader mit vielen Spielern, die den Anspruch auf Spielzeit haben, offenbar so gut, dass man keine Nebengeräusche wahrnimmt. Und auch die Spieler machen ihre Hausaufgaben, treten als Mannschaft auf, zeigen individuelle Weiterentwicklungen. Das Umfeld ist ruhig. Medial wird die Eintracht ernst genommen. Die Ergebnisse stimmen. Hinten gibts knallharten Einsatz. Vorn bekommen wir Hacke, Spitze, 1, 2, 3 mit tollen (ja, sogar Standard-) Toren.

Wir brauchen nicht darüber reden, dass es Verbesserungsmöglichkeiten gibt. Aber in Summe und auf die Gesamtsituation bezogen, ist das einfach eine irre Entwicklung, die wir aktuell begleiten können. Was haben wir da schon für andere Zeiten erlebt. Und wieviele Vereine haben dieselbe Entwicklung hinter sich - nur eben in die komplett andere Richtung. Kann man nur den Hut ziehen.
Perspektive der Eintracht |#4243
29.11.2024 - 12:08 Uhr
Ein Bruchhagen hatte das alles sozusagen begonnen - weil er den Verein in einer mehr oder weniger aussichtslosen wirtschaftlichen Lage rettete. So etwas ist nicht für jeden Manager etwas, aber für Herry war das damals etwas und er machte sooo viel richtig.

Bobic ging dann den nächsten Step, der auch alles andere als einfach war, aber doch deutlich weniger schwierig wie der zu Beginn von Bruchhagen.

Und Krösche (was hatten hier einige gegen den zu Beginn losgetreten, fand ich immer schon total daneben und absolut unverständlich!) ging bzw. geht nun mit seinen Leuten den nächsten Step und macht das auch überragend.

So gesehen war jeder zur genau rechten Zeit bei uns am Platz und jeder hat seinen großen Verdienst an der Gesamtentwicklung.


@grolz3n

Genau so ist es, so sehe ich das ebenso! 👍️
Perspektive der Eintracht |#4244
29.11.2024 - 12:43 Uhr
Naja, die wirklich wichtigen Leute, die die Eintracht von anderen Traditionsklubs wie Schalke und dem HSV unterscheiden, dürften Holzer, Ohrenstein und Co. gewesen sein. Die haben für Professionalität gesorgt und dafür gesorgt, dass Emotionen auf dem Rasen und auf den Rängen, aber eben nicht in der Geschäftsstelle ausgelebt werden.
Berufungen wie Krösche und Toppmöller folgten daraus, den wir dürfen nicht vergessen, dass die beiden am Anfang auch nicht gerade populär waren. Wenn du professionelle Strukturen und eine professionelle Führung hast, dann triffst du rationale Entscheidungen. Diese können manchmal unpopulär oder sogar hart sein, aber das bringt eben perspektivisch den Erfolg.

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\"Der Basti hasst Sicherheitspässe\"

von seinem Freund Patrick ....
Perspektive der Eintracht |#4245
29.11.2024 - 13:15 Uhr
Zitat von krugo
Naja, die wirklich wichtigen Leute, die die Eintracht von anderen Traditionsklubs wie Schalke und dem HSV unterscheiden, dürften Holzer, Ohrenstein und Co. gewesen sein. Die haben für Professionalität gesorgt und dafür gesorgt, dass Emotionen auf dem Rasen und auf den Rängen, aber eben nicht in der Geschäftsstelle ausgelebt werden.
Berufungen wie Krösche und Toppmöller folgten daraus, den wir dürfen nicht vergessen, dass die beiden am Anfang auch nicht gerade populär waren. Wenn du professionelle Strukturen und eine professionelle Führung hast, dann triffst du rationale Entscheidungen. Diese können manchmal unpopulär oder sogar hart sein, aber das bringt eben perspektivisch den Erfolg.


Würde deine logische Reihe um Steubing ergänzen. Dem haben wir wirklich vieles zu verdanken. Aber auch Peter Fischer, der das mitgetragen hat und durch seine Emotionalität die ganze Region mitgenommen hat.

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Nur die SGE

#StandwithUkraine
Perspektive der Eintracht |#4246
29.11.2024 - 13:19 Uhr
Richtig, die ganzen Genannten ebenso, die dürfen und sollten bei einer solchen Würdigung sozusagen auch wirklich nicht fehlen!
Perspektive der Eintracht |#4247
29.11.2024 - 13:47 Uhr
Absolut korrekt. An den wichtigen Stellen waren die richtigen Leute, so muss es bleiben.

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\"Der Basti hasst Sicherheitspässe\"

von seinem Freund Patrick ....
Perspektive der Eintracht |#4248
29.11.2024 - 18:11 Uhr
Zitat von Falkenmayer
Zitat von krugo

Naja, die wirklich wichtigen Leute, die die Eintracht von anderen Traditionsklubs wie Schalke und dem HSV unterscheiden, dürften Holzer, Ohrenstein und Co. gewesen sein. Die haben für Professionalität gesorgt und dafür gesorgt, dass Emotionen auf dem Rasen und auf den Rängen, aber eben nicht in der Geschäftsstelle ausgelebt werden.
Berufungen wie Krösche und Toppmöller folgten daraus, den wir dürfen nicht vergessen, dass die beiden am Anfang auch nicht gerade populär waren. Wenn du professionelle Strukturen und eine professionelle Führung hast, dann triffst du rationale Entscheidungen. Diese können manchmal unpopulär oder sogar hart sein, aber das bringt eben perspektivisch den Erfolg.


Würde deine logische Reihe um Steubing ergänzen. Dem haben wir wirklich vieles zu verdanken. Aber auch Peter Fischer, der das mitgetragen hat und durch seine Emotionalität die ganze Region mitgenommen hat.

Nicht zu vergessen Axel Hellmann.

Personelle Kontinuität auf den Posten der Verantwortlichen und eine tiefe Verwurzelung derselben im Verein ist in meinen Augen der Schlüssel für die Erfolge der letzten Jahre. Da ist in meinen Augen keiner dabei, der sich aus Gründen der persönlichen Profilierung in sein Amt gedrängt hat. Die machen das alle, weil Ihnen die Eintracht am Herzen liegt. Ob das jetzt Wolfgang Steubing war, der schon vor seiner Zeit als Aufsichtsratsvorsitzender den Verein viele Jahre finanziell unterstützt hat (die Wolfgang Steubing Halle heißt nicht grundlos so), ob das Peter Fischer war, der den Verein fast ein Vierteljahrhundert als Präsident geführt und zu einem Verein mit über 100000 Mitgliedern entwickelt hat. Axel Hellmann, der in seiner Jugend schon im G-Bllck stand und mit 30 ins Vereinspräsidium gewählt wurde und dort 10 Jahre Geschäftsführer war, bevor er in den AG-Vorstand eingerückt ist. Philipp Holzer, der schon als Kind schon mit den Sportredakteuren der Rundschau im Stadion saß und schon 10 Jahre Aufsichtsrat war, bevor er den Vorsitz übernahm. Im Hintergrund Stephen Orenstein, viele Jahrzehnte Dauerkarteninhaber und nebenbei als Unternehmer zum Milliardär geworden.

Was alle genannten ebenfalls gemeinsam haben ist eine erfolgreiche Vita als Unternehmer (vielleicht mit leichten Abstrichen bei Hellmann, der schon in jungen Jahren im Verein Verantwortung übernommen hat. Aber auch er war da noch viele Jahre als Partner einer Anwaltskanzlei unterwegs.). Das hat sicherlich nicht geschadet, wenn Führung notwendig war, aber auch bei der Auswahl der Führungskräfte für den operativen Bereich. Da ist gerade in den letzten Jahren sehr viel richtig gemacht worden.

In diese Reihe fügt sich Fischers Nachfolger Matthias Beck nahtlos ein. So dass mir nicht bange ist um die Zukunft unserer Eintracht.

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Bruda, schlag' den Ball lang!
Perspektive der Eintracht |#4249
30.11.2024 - 09:49 Uhr
Zitat von krugo
Absolut korrekt. An den wichtigen Stellen waren die richtigen Leute, so muss es bleiben.


Und nicht zu vergessen, dass sie zur richtigen Zeit an den richtigen Stellen waren. Wenn man bspw nochmal den guten Heribert Bruchhagen zum Beispiel nimmt, so war er - in meiner Erinnerung - verdammt wichtig, um den freien Fall zu verhindern und den Grundstein für professionelle Arbeit zu legen, den Verein finanziell aufzufangen. Der Mann für große sportliche Visionen war er nicht, wurde damals nicht benötigt, wird aber eben heute benötigt.

Es wurden einfach zur richtigen Zeit die richtigen, teilweise mutigen Entscheidungen getroffen.
Perspektive der Eintracht |#4250
30.11.2024 - 14:04 Uhr
Aktuell unter den Mannschaften in den Top 5-Ligen, die international vertreten sind auf Platz vier der Punkteausbeute, wenn man eben auch Pokalspiele einberechnet. Davor sind Liverpool, Barcelona und Bayern. 13 Siege nach 18 Spielen ist einfach unglaublich, egal wie knapp die Ergebnisse ausgefallen sind.
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