| Geburtsdatum | 28.04.1944 |
|---|---|
| Alter | 82 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Aufsichtsratsmitglied |
| Akt. Verein | Hannover 96 |
Martin Kind
08.05.2012 - 13:32 Uhr
03.08.2022 - 20:15 Uhr
Zitat von LUPE_
Ich fand Dufner damals auch ordentlich, das Problem ist auch gar nicht, dass er überhaupt eine Amtszeit bei 96 hatte, sondern das Ende von ihr. Hier mal ein Bericht von damals dazu: https://rp-online.de/sport/fussball/hannover-96/dirk-dufner-verlaesst-hannover-96-ende-einer-merkwuerdigen-dienstzeit_aid-22010713
Einen Sportdirektor, für den man "keine Perspektive für eine weitere Zusammenarbeit" sieht, den neuen Kader zusammenstellen zu lassen und dann punktgenau zum Ende der Transferperiode gehen zu lassen, ist schon eine kuriose Entscheidung. Bei rausgekommen ist ein schlechter Kader und der Abstieg als abgeschlagener Tabellenletzter. Zugegebenermaßen wird das nicht allein an der Dufner-Entscheidung gelegen haben, bekanntlich sind wir damals etwa auch mit Michael Frontzeck als Cheftrainer in die Saison gegangen und haben ihn zu allem Überfluss im Winter durch Thomas Schaaf ersetzt, aber ich denke mal auch an diesen Entscheidungen wird Kind nicht unbeteiligt gewesen sein, also joa. Keine Sternstunde die Saison 15/16.
Zitat von handycap
Ich müsste das jetzt noch einmal nachgucken aber ich bin der Meinung wir haben unter keinen anderen Manager derartige Transfererlöse gehabt wie unter Dufner.
Daher weiß ich nicht was so falsch an ihm gewesen sein soll?
Zitat von Legomonster
die Fälle um Dufner und Zuber hingegen waren wirklich Schlechtleistung von Kind, meiner Meinung nach.
die Fälle um Dufner und Zuber hingegen waren wirklich Schlechtleistung von Kind, meiner Meinung nach.
Ich müsste das jetzt noch einmal nachgucken aber ich bin der Meinung wir haben unter keinen anderen Manager derartige Transfererlöse gehabt wie unter Dufner.
Daher weiß ich nicht was so falsch an ihm gewesen sein soll?
Ich fand Dufner damals auch ordentlich, das Problem ist auch gar nicht, dass er überhaupt eine Amtszeit bei 96 hatte, sondern das Ende von ihr. Hier mal ein Bericht von damals dazu: https://rp-online.de/sport/fussball/hannover-96/dirk-dufner-verlaesst-hannover-96-ende-einer-merkwuerdigen-dienstzeit_aid-22010713
Einen Sportdirektor, für den man "keine Perspektive für eine weitere Zusammenarbeit" sieht, den neuen Kader zusammenstellen zu lassen und dann punktgenau zum Ende der Transferperiode gehen zu lassen, ist schon eine kuriose Entscheidung. Bei rausgekommen ist ein schlechter Kader und der Abstieg als abgeschlagener Tabellenletzter. Zugegebenermaßen wird das nicht allein an der Dufner-Entscheidung gelegen haben, bekanntlich sind wir damals etwa auch mit Michael Frontzeck als Cheftrainer in die Saison gegangen und haben ihn zu allem Überfluss im Winter durch Thomas Schaaf ersetzt, aber ich denke mal auch an diesen Entscheidungen wird Kind nicht unbeteiligt gewesen sein, also joa. Keine Sternstunde die Saison 15/16.
naja die Entscheidung war damals zwar in der Öffentlichkeit komisch, aber durchaus nachvollziehbar. Es war klar, dass man den Vertrag nicht verlängern werde. Also spätestens ein Jahr später hätte es eine Trennung gegeben. Und da man bereits mit zahlreichen Spielern ja auch in Verhandlung war, wollte man nicht direkt die Zipfel abschneiden und - wie es erwachsene Menschen auch machen - diese Transferphase noch vernünftig zu Ende bringen und dann getrennte Wege gehen. Also das würde ich jetzt nicht soo dramatisch ansehen. Da waren andere Entscheidungen schlimmer.
Ich denke wenn man sich die gesamte Kind zeit mal neutral ansieht, dann kann man letztlich schon von einem Erfolg sprechen. Man wurde Erstligist, konnte sich da über mehrere Jahre halten, hat sich international qualifiziert, eine schöne und gute Infrastruktur mit einem guten Stadion.
Der Bruch kam dann bei Schmaddi/Slomka. Seit dem ging es dann mehr oder weniger bergab.
Was man Kind aufjedenfall vorwerfen kann ist die Vernachlässigung der Jugend. Da hat man viel zu spät was gemacht. Auch in Sachen Kommunikation hätte er sich eventuell "Nachhilfe" holen können. Dann wäre der Konflikt mit den Fans auch nicht so eskaliert.
03.08.2022 - 20:18 Uhr
Zitat von LUPE_
Ich fand Dufner damals auch ordentlich, das Problem ist auch gar nicht, dass er überhaupt eine Amtszeit bei 96 hatte, sondern das Ende von ihr. Hier mal ein Bericht von damals dazu: https://rp-online.de/sport/fussball/hannover-96/dirk-dufner-verlaesst-hannover-96-ende-einer-merkwuerdigen-dienstzeit_aid-22010713
Einen Sportdirektor, für den man "keine Perspektive für eine weitere Zusammenarbeit" sieht, den neuen Kader zusammenstellen zu lassen und dann punktgenau zum Ende der Transferperiode gehen zu lassen, ist schon eine kuriose Entscheidung. Bei rausgekommen ist ein schlechter Kader und der Abstieg als abgeschlagener Tabellenletzter. Zugegebenermaßen wird das nicht allein an der Dufner-Entscheidung gelegen haben, bekanntlich sind wir damals etwa auch mit Michael Frontzeck als Cheftrainer in die Saison gegangen und haben ihn zu allem Überfluss im Winter durch Thomas Schaaf ersetzt, aber ich denke mal auch an diesen Entscheidungen wird Kind nicht unbeteiligt gewesen sein, also joa. Keine Sternstunde die Saison 15/16.
Zitat von handycap
Ich müsste das jetzt noch einmal nachgucken aber ich bin der Meinung wir haben unter keinen anderen Manager derartige Transfererlöse gehabt wie unter Dufner.
Daher weiß ich nicht was so falsch an ihm gewesen sein soll?
Zitat von Legomonster
die Fälle um Dufner und Zuber hingegen waren wirklich Schlechtleistung von Kind, meiner Meinung nach.
die Fälle um Dufner und Zuber hingegen waren wirklich Schlechtleistung von Kind, meiner Meinung nach.
Ich müsste das jetzt noch einmal nachgucken aber ich bin der Meinung wir haben unter keinen anderen Manager derartige Transfererlöse gehabt wie unter Dufner.
Daher weiß ich nicht was so falsch an ihm gewesen sein soll?
Ich fand Dufner damals auch ordentlich, das Problem ist auch gar nicht, dass er überhaupt eine Amtszeit bei 96 hatte, sondern das Ende von ihr. Hier mal ein Bericht von damals dazu: https://rp-online.de/sport/fussball/hannover-96/dirk-dufner-verlaesst-hannover-96-ende-einer-merkwuerdigen-dienstzeit_aid-22010713
Einen Sportdirektor, für den man "keine Perspektive für eine weitere Zusammenarbeit" sieht, den neuen Kader zusammenstellen zu lassen und dann punktgenau zum Ende der Transferperiode gehen zu lassen, ist schon eine kuriose Entscheidung. Bei rausgekommen ist ein schlechter Kader und der Abstieg als abgeschlagener Tabellenletzter. Zugegebenermaßen wird das nicht allein an der Dufner-Entscheidung gelegen haben, bekanntlich sind wir damals etwa auch mit Michael Frontzeck als Cheftrainer in die Saison gegangen und haben ihn zu allem Überfluss im Winter durch Thomas Schaaf ersetzt, aber ich denke mal auch an diesen Entscheidungen wird Kind nicht unbeteiligt gewesen sein, also joa. Keine Sternstunde die Saison 15/16.
Keine Frage, Kind hat genug getan um einen neuen GF definitiv zu rechtfertigen!
Trotzdem muss man die Diskussion auf zwei verschiedenen ebenen betrachten.
Einmal die, mir fällt jetzt leider kein schöneres Wort ein, Inkompetenz der letzten Jahre und auf der anderen Seite die Entscheidung des eV mit den fraglichen wichtigen Gründen. Denn die Punkte, die in der Mail aufgeführt werden sind natürlich nicht schön, haben größtenteils aber nichts mit MK als GF zu tun.
Und das ist das, was mich am meisten stört momentan. Nur weil wir einen Stümper im Haus haben, müssen sich Kramer und Nestler nicht ebenfalls so doof verhalten.
Wenn sie am Ende recht bekommen - okay. Das sehe ich allerdings noch nicht und dann frage ich mich, wieso sie uns so einen Bärendienst erweisen mussten.
03.08.2022 - 20:56 Uhr
Zitat von H96KGaA
Aber bitte die Diskussion eben auch sachlich in beide Richtungen führen:
Waren die gewählten Mittel (Entlassung Breitenreiter, sehr hohe Fluktuation bei Sportdirektoren und Trainern, fehlende Investitionen in den Kader (vor allem nach dem letzten Abstieg), Vorgehen gegen die aktive Fanszene, usw. ) die richtigen? Hätte es bessere gegeben, bei denen vielleicht weniger sportlicher und wirtschaftlicher Schaden für H96 als Ganzes entstanden wäre?
Meine Meinung:
mit einem anderen, fachlich versierten Geschäftsführer (vielleicht sogar 2: 1x Finanzen, 1x Sport) hätten sich in den letzten mindestens 4 Jahren bessere Ergebnisse (sportlich und finanziell) einfahren lassen.
Zumindest die Chancen wären höher gewesen.
Ich habe nicht vergessen, daß mit Martin Kind als Geschäftsführer die Mannschaft in den letzten beiden Jahren jedes Mal mindestens in Abstiegsrelegationsnähe gespielt hat. Auf der sportlichen Habenseite (und die verantwortet ein alleinverantwortlicher GF immer mit) steht eben seit dem Abstieg nicht viel. Und ja, "Corona" gilt und galt für allle.
Es geht in erster Linie, daß ein Rücktritt von Martin Kind als GF schon lange überfällig ist.
Martin Kind bliebe dabei (und so wird es auch kommen) trotzdem noch erheblich (mit) bestimmend im Konstrukt, das ist ein anderes Thema.
Zitat von Jernals
Letztlich ist das aber wieder genau die Diskussion, die ich ansprach und die man führen kann. Waren die gewählten Mittel (Boykott der Ultras, Kind muss weg, jetzt Entlassung Kinds inklusive medialer Schlammschlacht) die richtigen? Hätte es bessere gegeben, bei denen vielleicht weniger Schaden entstanden wäre? Und vor allem: welcher Schaden lässt sich vielleicht jetzt noch abwenden oder eingrenzen?
Letztlich ist das aber wieder genau die Diskussion, die ich ansprach und die man führen kann. Waren die gewählten Mittel (Boykott der Ultras, Kind muss weg, jetzt Entlassung Kinds inklusive medialer Schlammschlacht) die richtigen? Hätte es bessere gegeben, bei denen vielleicht weniger Schaden entstanden wäre? Und vor allem: welcher Schaden lässt sich vielleicht jetzt noch abwenden oder eingrenzen?
Aber bitte die Diskussion eben auch sachlich in beide Richtungen führen:
Waren die gewählten Mittel (Entlassung Breitenreiter, sehr hohe Fluktuation bei Sportdirektoren und Trainern, fehlende Investitionen in den Kader (vor allem nach dem letzten Abstieg), Vorgehen gegen die aktive Fanszene, usw. ) die richtigen? Hätte es bessere gegeben, bei denen vielleicht weniger sportlicher und wirtschaftlicher Schaden für H96 als Ganzes entstanden wäre?
Meine Meinung:
mit einem anderen, fachlich versierten Geschäftsführer (vielleicht sogar 2: 1x Finanzen, 1x Sport) hätten sich in den letzten mindestens 4 Jahren bessere Ergebnisse (sportlich und finanziell) einfahren lassen.
Zumindest die Chancen wären höher gewesen.
Ich habe nicht vergessen, daß mit Martin Kind als Geschäftsführer die Mannschaft in den letzten beiden Jahren jedes Mal mindestens in Abstiegsrelegationsnähe gespielt hat. Auf der sportlichen Habenseite (und die verantwortet ein alleinverantwortlicher GF immer mit) steht eben seit dem Abstieg nicht viel. Und ja, "Corona" gilt und galt für allle.
Es geht in erster Linie, daß ein Rücktritt von Martin Kind als GF schon lange überfällig ist.
Martin Kind bliebe dabei (und so wird es auch kommen) trotzdem noch erheblich (mit) bestimmend im Konstrukt, das ist ein anderes Thema.
Ganz so einfach kann man es sich allerdings auch nicht machen.
MK und auch die Ultras haben gemeinsam durch ihre ständige negativ Presse alles getan, um unattraktiv nach Außen zu wirken. Welche Sponsoren, Geldgeber soll man denn da finden ? Die Stimmung im Stadion war unterirdisch und die Politik ins Stadion zu tragen war jetzt auch nachträglich keine tolle Idee und der Anfang vom kollektiven Niedergang.
MK hatte relativ schnell bemerkt, welche Etatsummen (100 mio. +) man benötigt, um sich langfristig unter den ersten 7 in der ersten Liga zu etablieren. Dafür braucht man allerdings frisches Geld und woher solllte das kommen, wenn alles torpediert wird ? Die Schuld hier nur bei MK zu suchen ist dann doch etwas zu kurzsichtig gedacht.
03.08.2022 - 22:49 Uhr
Management GmbH ist die Komplementärgesellschafterin der GmbH & Co. KGaA und von dieser (außer der Frage der persönlichen Haftung, um die es hier nicht geht) nicht trennbar - alles stellt mithin quasi "ein und denselben Laden" dar.
S&S läuft zunächst einmal separat rechtlich.
S&S läuft zunächst einmal separat rechtlich.
03.08.2022 - 23:54 Uhr
Auch Dinge die rechtlich nicht direkt auf der Ebene GF-GmbH-KGaA angesiedelt sind, können für die Gesamtwürdigung (wichtiger Grund) durchaus von Bedeutung sein.
Immerhin handelt dieselbe Person.
Immerhin handelt dieselbe Person.
04.08.2022 - 05:23 Uhr
Zitat von HFC_von_1896
Es fehlt seit Jahren jemand mit sportlicher Kompetenz. Einen Fußballverein leitet man nunmal nicht nur wirtschaftlich und solange Sportdirektoren die Spieler nach Lust und Laune bzw Argumentationen und ohne festes Budget nur genehmigt kriegen, wundert es mich nicht, dass niemand der vergangenen X Personen, die auch auch zweifelhaft gewählt wurden, zu mehr berufen wurden.
Zitat von diablo696
Ganz so einfach kann man es sich allerdings auch nicht machen.
MK und auch die Ultras haben gemeinsam durch ihre ständige negativ Presse alles getan, um unattraktiv nach Außen zu wirken. Welche Sponsoren, Geldgeber soll man denn da finden ? Die Stimmung im Stadion war unterirdisch und die Politik ins Stadion zu tragen war jetzt auch nachträglich keine tolle Idee und der Anfang vom kollektiven Niedergang.
MK hatte relativ schnell bemerkt, welche Etatsummen (100 mio. +) man benötigt, um sich langfristig unter den ersten 7 in der ersten Liga zu etablieren. Dafür braucht man allerdings frisches Geld und woher solllte das kommen, wenn alles torpediert wird ? Die Schuld hier nur bei MK zu suchen ist dann doch etwas zu kurzsichtig gedacht.
MK hat auch relativ schnell bemerkt, dass Hannover 96 mit 50+1 nicht handlungsfähig sei und die Marke Hannover 96 immer so attraktiv sei, dass es diverse Bewerbungen von Sponsoren oder Sportdirektoren und Trainern mit Prestige gab. Weiter war er immer bereit seine „Investitionen“ zu verwalten, solange er noch mich sich selbst in Personalunion verhandelt hat. Komischerweise wurde auch damals nichts ohne Gegenleistung investiert. Woher soll nun also frisches Geld kommen, wenn er bleibt? Weil niemand hat ja die Motivation zu investieren, wenn andere über das Geld entscheiden. Zitat von H96KGaA
Aber bitte die Diskussion eben auch sachlich in beide Richtungen führen:
Waren die gewählten Mittel (Entlassung Breitenreiter, sehr hohe Fluktuation bei Sportdirektoren und Trainern, fehlende Investitionen in den Kader (vor allem nach dem letzten Abstieg), Vorgehen gegen die aktive Fanszene, usw. ) die richtigen? Hätte es bessere gegeben, bei denen vielleicht weniger sportlicher und wirtschaftlicher Schaden für H96 als Ganzes entstanden wäre?
Meine Meinung:
mit einem anderen, fachlich versierten Geschäftsführer (vielleicht sogar 2: 1x Finanzen, 1x Sport) hätten sich in den letzten mindestens 4 Jahren bessere Ergebnisse (sportlich und finanziell) einfahren lassen.
Zumindest die Chancen wären höher gewesen.
Ich habe nicht vergessen, daß mit Martin Kind als Geschäftsführer die Mannschaft in den letzten beiden Jahren jedes Mal mindestens in Abstiegsrelegationsnähe gespielt hat. Auf der sportlichen Habenseite (und die verantwortet ein alleinverantwortlicher GF immer mit) steht eben seit dem Abstieg nicht viel. Und ja, "Corona" gilt und galt für allle.
Es geht in erster Linie, daß ein Rücktritt von Martin Kind als GF schon lange überfällig ist.
Martin Kind bliebe dabei (und so wird es auch kommen) trotzdem noch erheblich (mit) bestimmend im Konstrukt, das ist ein anderes Thema.
Zitat von Jernals
Letztlich ist das aber wieder genau die Diskussion, die ich ansprach und die man führen kann. Waren die gewählten Mittel (Boykott der Ultras, Kind muss weg, jetzt Entlassung Kinds inklusive medialer Schlammschlacht) die richtigen? Hätte es bessere gegeben, bei denen vielleicht weniger Schaden entstanden wäre? Und vor allem: welcher Schaden lässt sich vielleicht jetzt noch abwenden oder eingrenzen?
Letztlich ist das aber wieder genau die Diskussion, die ich ansprach und die man führen kann. Waren die gewählten Mittel (Boykott der Ultras, Kind muss weg, jetzt Entlassung Kinds inklusive medialer Schlammschlacht) die richtigen? Hätte es bessere gegeben, bei denen vielleicht weniger Schaden entstanden wäre? Und vor allem: welcher Schaden lässt sich vielleicht jetzt noch abwenden oder eingrenzen?
Aber bitte die Diskussion eben auch sachlich in beide Richtungen führen:
Waren die gewählten Mittel (Entlassung Breitenreiter, sehr hohe Fluktuation bei Sportdirektoren und Trainern, fehlende Investitionen in den Kader (vor allem nach dem letzten Abstieg), Vorgehen gegen die aktive Fanszene, usw. ) die richtigen? Hätte es bessere gegeben, bei denen vielleicht weniger sportlicher und wirtschaftlicher Schaden für H96 als Ganzes entstanden wäre?
Meine Meinung:
mit einem anderen, fachlich versierten Geschäftsführer (vielleicht sogar 2: 1x Finanzen, 1x Sport) hätten sich in den letzten mindestens 4 Jahren bessere Ergebnisse (sportlich und finanziell) einfahren lassen.
Zumindest die Chancen wären höher gewesen.
Ich habe nicht vergessen, daß mit Martin Kind als Geschäftsführer die Mannschaft in den letzten beiden Jahren jedes Mal mindestens in Abstiegsrelegationsnähe gespielt hat. Auf der sportlichen Habenseite (und die verantwortet ein alleinverantwortlicher GF immer mit) steht eben seit dem Abstieg nicht viel. Und ja, "Corona" gilt und galt für allle.
Es geht in erster Linie, daß ein Rücktritt von Martin Kind als GF schon lange überfällig ist.
Martin Kind bliebe dabei (und so wird es auch kommen) trotzdem noch erheblich (mit) bestimmend im Konstrukt, das ist ein anderes Thema.
Ganz so einfach kann man es sich allerdings auch nicht machen.
MK und auch die Ultras haben gemeinsam durch ihre ständige negativ Presse alles getan, um unattraktiv nach Außen zu wirken. Welche Sponsoren, Geldgeber soll man denn da finden ? Die Stimmung im Stadion war unterirdisch und die Politik ins Stadion zu tragen war jetzt auch nachträglich keine tolle Idee und der Anfang vom kollektiven Niedergang.
MK hatte relativ schnell bemerkt, welche Etatsummen (100 mio. +) man benötigt, um sich langfristig unter den ersten 7 in der ersten Liga zu etablieren. Dafür braucht man allerdings frisches Geld und woher solllte das kommen, wenn alles torpediert wird ? Die Schuld hier nur bei MK zu suchen ist dann doch etwas zu kurzsichtig gedacht.
Es fehlt seit Jahren jemand mit sportlicher Kompetenz. Einen Fußballverein leitet man nunmal nicht nur wirtschaftlich und solange Sportdirektoren die Spieler nach Lust und Laune bzw Argumentationen und ohne festes Budget nur genehmigt kriegen, wundert es mich nicht, dass niemand der vergangenen X Personen, die auch auch zweifelhaft gewählt wurden, zu mehr berufen wurden.
Ich hoffe das ich richtig liege, aber genau dieser Satz ist es doch, der uns in unserer Entwicklung stagnieren lässt. ich zitiere dich mal:
Zitat von HFC_von_1896
Weil niemand hat ja die Motivation zu investieren, wenn andere über das Geld entscheiden.
Weil niemand hat ja die Motivation zu investieren, wenn andere über das Geld entscheiden.
Warum sollte jemand externes Geld investieren, wenn die e.V. ab 100.000 € mitentscheidet ? Das selbe gilt dann auch für MK, Rossmann und Braun.
Jede Seite will Erfolg, aber beide Pateien tun alles, um sich gegenseitig das Leben zu erschweren.
Wirklich suspekt und nur eine Frage der Zeit bis das Kartenhaus aus politischen Gründen einstürzt und keine Seite es einsehen will.
04.08.2022 - 08:13 Uhr
Quelle: www.n-tv.de
Beim Hamburger SV und bei Hannover 96 geht es drunter und drüber. Wie schon so oft in der Vergangenheit. Eigentlich hatten beide Traditionsklubs alle Voraussetzungen für eine sportlich erfolgreiche Saison geschaffen. Doch nun werden interne Streitigkeiten in beiden Fällen sogar vor Gerichten ausgetragen.
zur Info
04.08.2022 - 11:14 Uhr
Zitat von Legomonster
Zur Info, da du dich zu passenden Anlässen gerne hier blicken lässt, wir haben einen News-Faden. Den kannst du gerne pflegen.
Zitat von Tafelberg
Quelle: www.n-tv.de
Beim Hamburger SV und bei Hannover 96 geht es drunter und drüber. Wie schon so oft in der Vergangenheit. Eigentlich hatten beide Traditionsklubs alle Voraussetzungen für eine sportlich erfolgreiche Saison geschaffen. Doch nun werden interne Streitigkeiten in beiden Fällen sogar vor Gerichten ausgetragen.
zur InfoZur Info, da du dich zu passenden Anlässen gerne hier blicken lässt, wir haben einen News-Faden. Den kannst du gerne pflegen.
Ja das zur Info, klingt ein wenig sehr plakativ.
Zumal diese Info wohl besonders in diesem Faden jeder schon zuvor hatte.
04.08.2022 - 16:43 Uhr
Zitat von diablo696
Warum sollte jemand externes Geld investieren, wenn die e.V. ab 100.000 € mitentscheidet ? Das selbe gilt dann auch für MK, Rossmann und Braun.
Warum sollte jemand externes Geld investieren, wenn die e.V. ab 100.000 € mitentscheidet ? Das selbe gilt dann auch für MK, Rossmann und Braun.
Hmm.
Nachweislich gibt es bei möglichen Investoren rund um H96 "das Problem Martin Kind" als Mehrheitsgesellschafter in der S&S.
Übertrage doch mal Deinen theoretischen Satz in die Realität bei H96:
Martin Kind himself hat seit Jahren nach eigener Aussage (und in dem Fall weiß ich, daß diese ausnahmsweise mal stimmt) versucht, neue Investoren (und zwar keine Einzeltypen wie er, Roßmann oder Baum sind, sondern u.a. institutionelle Anleger und auch Konzerne) zum Einstieg zu überzeugen.
Nun, vielleicht ... aber nur vielleicht ... hatten die ein Problem damit, in ein Konstrukt zu investieren, in dem ein selbstbewußter Milliardär, der sich auch gerne lautstark in den Medien äußert, der Mehrheitsgesellschafter ist und auch die operative Geschäftsführung inne hat und gleichzeitig auch noch ein Netzwerk aus Satzungen und Personen geschaffen hat, das ihn dort absichert, (fast) egal, was er da macht.
Wo und wie wäre denn dort z.B. der Einfluß neuer Investoren?
04.08.2022 - 16:50 Uhr
Zitat von H96KGaA
Hmm.
Nachweislich gibt es bei möglichen Investoren rund um H96 "das Problem Martin Kind" als Mehrheitsgesellschafter in der S&S.
Übertrage doch mal Deinen theoretischen Satz in die Realität bei H96:
Martin Kind himself hat seit Jahren nach eigener Aussage (und in dem Fall weiß ich, daß diese ausnahmsweise mal stimmt) versucht, neue Investoren (und zwar keine Einzeltypen wie er, Roßmann oder Baum sind, sondern u.a. institutionelle Anleger und auch Konzerne) zum Einstieg zu überzeugen.
Nun, vielleicht ... aber nur vielleicht ... hatten die ein Problem damit, in ein Konstrukt zu investieren, in dem ein selbstbewußter Milliardär, der sich auch gerne lautstark in den Medien äußert, der Mehrheitsgesellschafter ist und auch die operative Geschäftsführung inne hat und gleichzeitig auch noch ein Netzwerk aus Satzungen und Personen geschaffen hat, das ihn dort absichert, (fast) egal, was er da macht.
Wo und wie wäre denn dort z.B. der Einfluß neuer Investoren?
Zitat von diablo696
Warum sollte jemand externes Geld investieren, wenn die e.V. ab 100.000 € mitentscheidet ? Das selbe gilt dann auch für MK, Rossmann und Braun.
Warum sollte jemand externes Geld investieren, wenn die e.V. ab 100.000 € mitentscheidet ? Das selbe gilt dann auch für MK, Rossmann und Braun.
Hmm.
Nachweislich gibt es bei möglichen Investoren rund um H96 "das Problem Martin Kind" als Mehrheitsgesellschafter in der S&S.
Übertrage doch mal Deinen theoretischen Satz in die Realität bei H96:
Martin Kind himself hat seit Jahren nach eigener Aussage (und in dem Fall weiß ich, daß diese ausnahmsweise mal stimmt) versucht, neue Investoren (und zwar keine Einzeltypen wie er, Roßmann oder Baum sind, sondern u.a. institutionelle Anleger und auch Konzerne) zum Einstieg zu überzeugen.
Nun, vielleicht ... aber nur vielleicht ... hatten die ein Problem damit, in ein Konstrukt zu investieren, in dem ein selbstbewußter Milliardär, der sich auch gerne lautstark in den Medien äußert, der Mehrheitsgesellschafter ist und auch die operative Geschäftsführung inne hat und gleichzeitig auch noch ein Netzwerk aus Satzungen und Personen geschaffen hat, das ihn dort absichert, (fast) egal, was er da macht.
Wo und wie wäre denn dort z.B. der Einfluß neuer Investoren?
Quelle?
Kind hat übrigens ein geschätztes Vermögen von ca 600 Mio. und ist damit kein Milliardär.
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