| Geburtsdatum | 28.04.1944 |
|---|---|
| Alter | 82 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Aufsichtsratsmitglied |
| Akt. Verein | Hannover 96 |
Martin Kind
08.05.2012 - 13:32 Uhr
02.08.2022 - 20:54 Uhr
Zitat von SaschaHSV96
Zur Frage:Weil die die jetzt die Anschuldigungen runterspielen im umgekehrten Fall auf einmal eine andere Meinung zur Stichhaltigkeit hätten!
Zitat von RuvinhoDBS
Klar wieso denn auch nicht? Hier hat der e.V. den Anfang gemacht und die Öffentlichkeit mit Vorwürfen konfrontiert, die noch nicht bewiesen sind. Das muss er halt nun machen. Das erwarte ich von ihm. Wenn er stichhaltige Beweise hat, dann ist das ja auch alles in Ordnung. Die Art und Weise könnte man hier auch hinterfragen, sowohl diese Nachricht als auch den Brief an die Mitglieder.
Aber wieso sollte das, wenn man solch einem Vorwurf dem e.V. machen würde, anders sein?
Der Brief an die Mitglieder ist auch auf Wunsch derer gewesen.Das stand auch in der E Mail so.Sie wollten halt die Mitglieder informieren.Das dieses dann natürlich überall in den Netzwerken und in der Presse auftaucht ist klar.Wie gesagt:Hier ging es lediglich um Informationen an die Mitglieder.Was auch völlig in Ordnung ist.Ich konnte auch keine Zitate des Vorstands lesen die sich öffentlich mit Zahlen und Fakten geäußert haben.Die wurden angeblich nur vor Gericht eingereicht.Ob die stichhaltig sind kann hier keiner beurteilen.Wenn dem aber so ist dann hat der Vorstand richtig gehandelt. Zitat von SaschaHSV96

Zitat von RuvinhoDBS
Aber bisher steht halt auch nur Aussagen gegen Aussage. Und weiterhin lässt der eV die "wichtigen Gründe", welche sie nennen, im unklaren.
Klar ist Unterschlagung ein wichtiger Grund und die Gefahr eines Lizenzentzugs wäre auch ein wichtiger Grund. Was wollen dann erst die "wichtigen Gründe" sein. Und von wann stammen diese Zahlen? Bisher hat für sie Öffentlichkeit der eV noch keine stichhaltige beweisbarkeit geliefert, sondern erstmal nur Behauptungen in den Raum gestellt.
Aber ich bezweifle, dass man sich hier als Gesellschafter nicht im rechtlichen Rahmen bewegt hat.
Wärst du so fair in deiner Meinung wenn selbes Kramer vorgeworfen werden würde?Oder wäre dann der Sachverhalt ein anderer?Also ich persönlich denke mir da meinen Teil! Zitat von SaschaHSV96
Zitat von TA-Crusher
Nein man hat eben nicht die wichtigen Gründe der Abberufung genannt (finde ich ja schon kritisch, dass der entlassene nicht Mal die wichtigen Gründe erfährt) sondern alle anderen Gründe die man so finden konnte.
Die Anschuldigungen die Veröffentlicht wurden sind also nicht wichtig?Unterschlagung und Verstoß gegen die Satzung sind also nicht der Rede wert?Also in jedem Wirtschaftsunternehmen ist das wenn es bewiesen ist ein sofortiger Kündigungsgrund.Und wenn die Firma Beweise dafür hat bin ich solange von meinen Ämtern entbunden bis das Gericht etwas anderes entscheidet.Zitat von SaschaHSV96
Ich finde amüsant wie auf der einen Seite Transparenz gefordert wurde als der e.V. Kind als GF abgesetzt hat!Die Transparenz kam dann auch auf Wunsch der Mitglieder.
Ich finde amüsant wie auf der einen Seite Transparenz gefordert wurde als der e.V. Kind als GF abgesetzt hat!Die Transparenz kam dann auch auf Wunsch der Mitglieder.
Nein man hat eben nicht die wichtigen Gründe der Abberufung genannt (finde ich ja schon kritisch, dass der entlassene nicht Mal die wichtigen Gründe erfährt) sondern alle anderen Gründe die man so finden konnte.
Aber bisher steht halt auch nur Aussagen gegen Aussage. Und weiterhin lässt der eV die "wichtigen Gründe", welche sie nennen, im unklaren.
Klar ist Unterschlagung ein wichtiger Grund und die Gefahr eines Lizenzentzugs wäre auch ein wichtiger Grund. Was wollen dann erst die "wichtigen Gründe" sein. Und von wann stammen diese Zahlen? Bisher hat für sie Öffentlichkeit der eV noch keine stichhaltige beweisbarkeit geliefert, sondern erstmal nur Behauptungen in den Raum gestellt.
Aber ich bezweifle, dass man sich hier als Gesellschafter nicht im rechtlichen Rahmen bewegt hat.

Klar wieso denn auch nicht? Hier hat der e.V. den Anfang gemacht und die Öffentlichkeit mit Vorwürfen konfrontiert, die noch nicht bewiesen sind. Das muss er halt nun machen. Das erwarte ich von ihm. Wenn er stichhaltige Beweise hat, dann ist das ja auch alles in Ordnung. Die Art und Weise könnte man hier auch hinterfragen, sowohl diese Nachricht als auch den Brief an die Mitglieder.
Aber wieso sollte das, wenn man solch einem Vorwurf dem e.V. machen würde, anders sein?
Zur Frage:Weil die die jetzt die Anschuldigungen runterspielen im umgekehrten Fall auf einmal eine andere Meinung zur Stichhaltigkeit hätten!
Mir geht es halt nur um die Sache, dass ich gehaltslose Anschuldigungen überhaupt nicht abkann. Ich erhoffe mir einfach, dass alle wichtigen Unterlagen dann vor Gericht angeführt werden können. Und je nach dem, was dabei herauskommt, erwarte ich sowohl von Kind als auch von dem e.v. eine lückenlose Aufklärung und derjenige, der da Mist verzapft, die konsequente Übernahme der Verantwortung und einen sofortigen Rücktritt.
02.08.2022 - 22:02 Uhr
Dieser Brief, der hier ja geteilt wurde, wurde vom e.V. nicht an alle Mitglieder verschickt. Die Eltern der Fit&Kids haben keinen Brief erhalten (wir zumindest), obwohl wir uns oft mit dem e.V. per Mail austauschen und auch schon Sammelmails erhalten haben. Es git anscheinend Mitglieder erster Klasse und zweiter Klasse. In die zweite Klasse fallen vermutlich alle nicht stimmberechtigten Mitglieder. Aber vor allem die wollen wissen, wie es mit dem e.V. im Breitensport weiter geht. Insgeamt lässt das Angebot von Fit&Kids kontinuierlich in den letzten Jahren (auch vor Corona) nach. Auch wir denken mittlerweile über eine Austritt nach, da das Angebot für unser Kind einfach zu wenig ist.
03.08.2022 - 10:20 Uhr
Zitat von Joewah
Fand die Installationen von Dufner, Heldt, Schlaudraff, Zuber und Mann alles andere als nicht zukunftsorientiert.
Fand die Installationen von Dufner, Heldt, Schlaudraff, Zuber und Mann alles andere als nicht zukunftsorientiert.
Schlaudraff sollte damals eigentlich nur Assistent eines neuen Sportdirektors sein und wurde dann (für alle) überraschend zum Chef. Das war eigentlich zum Scheitern verurteilt bevor es überhaupt angefangen hat, weil er einfach keinerlei Erfahrung hatte.
Zuber sollte erst weg und wurde dann doch wieder als Sportdirektor eingesetzt, weil er eben da war. Obwohl man sich noch vor dem Arbeitsgericht gegenüber stand. Ich trage dieses legendäre Zitat noch heute in meiner Signatur:
„Unabhängig von arbeitsgerichtlich zu klärenden Rechtsfragen genießt Gerhard Zuber das volle Vertrauen der Geschäftsführung."
Nicht unbedingt das, was ich von einer zukunftsorientierten Planung erwarten würde.
Ich würde natürlich auch nicht so weit gehen und Kind vorwerfen, dass er absichtlich schlechte Entscheidungen für 96 getroffen hat, denn das würde auch keinen Sinn ergeben. Der sportliche und wirtschaftliche Abstieg vom zweimaligen Europa-League-Teilnehmer zum Mittelklasse-Zweitligisten ist aber doch alles andere als üblich oder über so viele Jahre mit Pech zu erklären. Wären so viele Entscheidungen richtig gewesen, wäre es nicht so weit und so lange bergab gegangen.
Dass es aktuell bezüglich des Personals (Mann und Leitl) vielleicht wieder etwas besser aussieht (zur Erinnerung: 1 Punkt aus den ersten 2 Spielen), tut für die Bewertung eigentlich nichts zu Sache, weil es eben noch viel zu frisch ist, um es auch nur ansatzweise beurteilen zu können.
Ich bin mir recht sicher, dass diese Teile der Fanszene Kind weit weniger kritisch sehen würden, wenn der Erfolg aus dem Anfang des letzten Jahrzehnts immer noch vorhanden wäre. Der sportliche Niedergang wirft aber verständlicherweise ein paar Fragen auf, deren Antworten nicht selten sehr eng mit dem Namen Martin Kind verbunden sind.
96 wäre mit Sicherheit geholfen, wenn auch auf der Position des Geschäftsführers mal ein wenig frischer Wind rein kommen würde und nicht alle Entscheidungen von einem 78-Jährigen abgesegnet - oder teils sogar getroffen - werden müssten. Worüber man sich streiten kann (und das wird hier ja zur Genüge getan) ist die Art und Weise, diesen frischen Wind herbeiführen zu wollen. Aber Kind hat sich über so viele Jahrzehnte da auch ein Konstrukt aufgebaut, dass es kaum zulässt, ihn ohne große mediale Aufmerksamkeit zu einem Rücktritt zu bewegen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Jernals am 03.08.2022 um 10:21 Uhr bearbeitet
03.08.2022 - 10:34 Uhr
Zitat von Jernals
Schlaudraff sollte damals eigentlich nur Assistent eines neuen Sportdirektors sein und wurde dann (für alle) überraschend zum Chef. Das war eigentlich zum Scheitern verurteilt bevor es überhaupt angefangen hat, weil er einfach keinerlei Erfahrung hatte.
Zuber sollte erst weg und wurde dann doch wieder als Sportdirektor eingesetzt, weil er eben da war. Obwohl man sich noch vor dem Arbeitsgericht gegenüber stand. Ich trage dieses legendäre Zitat noch heute in meiner Signatur:
„Unabhängig von arbeitsgerichtlich zu klärenden Rechtsfragen genießt Gerhard Zuber das volle Vertrauen der Geschäftsführung."
Nicht unbedingt das, was ich von einer zukunftsorientierten Planung erwarten würde.
Ich würde natürlich auch nicht so weit gehen und Kind vorwerfen, dass er absichtlich schlechte Entscheidungen für 96 getroffen hat, denn das würde auch keinen Sinn ergeben. Der sportliche und wirtschaftliche Abstieg vom zweimaligen Europa-League-Teilnehmer zum Mittelklasse-Zweitligisten ist aber doch alles andere als üblich oder über so viele Jahre mit Pech zu erklären. Wären so viele Entscheidungen richtig gewesen, wäre es nicht so weit und so lange bergab gegangen.
Dass es aktuell bezüglich des Personals (Mann und Leitl) vielleicht wieder etwas besser aussieht (zur Erinnerung: 1 Punkt aus den ersten 2 Spielen), tut für die Bewertung eigentlich nichts zu Sache, weil es eben noch viel zu frisch ist, um es auch nur ansatzweise beurteilen zu können.
Ich bin mir recht sicher, dass diese Teile der Fanszene Kind weit weniger kritisch sehen würden, wenn der Erfolg aus dem Anfang des letzten Jahrzehnts immer noch vorhanden wäre. Der sportliche Niedergang wirft aber verständlicherweise ein paar Fragen auf, deren Antworten nicht selten sehr eng mit dem Namen Martin Kind verbunden sind.
96 wäre mit Sicherheit geholfen, wenn auch auf der Position des Geschäftsführers mal ein wenig frischer Wind rein kommen würde und nicht alle Entscheidungen von einem 78-Jährigen abgesegnet - oder teils sogar getroffen - werden müssten. Worüber man sich streiten kann (und das wird hier ja zur Genüge getan) ist die Art und Weise, diesen frischen Wind herbeiführen zu wollen. Aber Kind hat sich über so viele Jahrzehnte da auch ein Konstrukt aufgebaut, dass es kaum zulässt, ihn ohne große mediale Aufmerksamkeit zu einem Rücktritt zu bewegen.
Zitat von Joewah
Fand die Installationen von Dufner, Heldt, Schlaudraff, Zuber und Mann alles andere als nicht zukunftsorientiert.
Fand die Installationen von Dufner, Heldt, Schlaudraff, Zuber und Mann alles andere als nicht zukunftsorientiert.
Schlaudraff sollte damals eigentlich nur Assistent eines neuen Sportdirektors sein und wurde dann (für alle) überraschend zum Chef. Das war eigentlich zum Scheitern verurteilt bevor es überhaupt angefangen hat, weil er einfach keinerlei Erfahrung hatte.
Zuber sollte erst weg und wurde dann doch wieder als Sportdirektor eingesetzt, weil er eben da war. Obwohl man sich noch vor dem Arbeitsgericht gegenüber stand. Ich trage dieses legendäre Zitat noch heute in meiner Signatur:
„Unabhängig von arbeitsgerichtlich zu klärenden Rechtsfragen genießt Gerhard Zuber das volle Vertrauen der Geschäftsführung."
Nicht unbedingt das, was ich von einer zukunftsorientierten Planung erwarten würde.
Ich würde natürlich auch nicht so weit gehen und Kind vorwerfen, dass er absichtlich schlechte Entscheidungen für 96 getroffen hat, denn das würde auch keinen Sinn ergeben. Der sportliche und wirtschaftliche Abstieg vom zweimaligen Europa-League-Teilnehmer zum Mittelklasse-Zweitligisten ist aber doch alles andere als üblich oder über so viele Jahre mit Pech zu erklären. Wären so viele Entscheidungen richtig gewesen, wäre es nicht so weit und so lange bergab gegangen.
Dass es aktuell bezüglich des Personals (Mann und Leitl) vielleicht wieder etwas besser aussieht (zur Erinnerung: 1 Punkt aus den ersten 2 Spielen), tut für die Bewertung eigentlich nichts zu Sache, weil es eben noch viel zu frisch ist, um es auch nur ansatzweise beurteilen zu können.
Ich bin mir recht sicher, dass diese Teile der Fanszene Kind weit weniger kritisch sehen würden, wenn der Erfolg aus dem Anfang des letzten Jahrzehnts immer noch vorhanden wäre. Der sportliche Niedergang wirft aber verständlicherweise ein paar Fragen auf, deren Antworten nicht selten sehr eng mit dem Namen Martin Kind verbunden sind.
96 wäre mit Sicherheit geholfen, wenn auch auf der Position des Geschäftsführers mal ein wenig frischer Wind rein kommen würde und nicht alle Entscheidungen von einem 78-Jährigen abgesegnet - oder teils sogar getroffen - werden müssten. Worüber man sich streiten kann (und das wird hier ja zur Genüge getan) ist die Art und Weise, diesen frischen Wind herbeiführen zu wollen. Aber Kind hat sich über so viele Jahrzehnte da auch ein Konstrukt aufgebaut, dass es kaum zulässt, ihn ohne große mediale Aufmerksamkeit zu einem Rücktritt zu bewegen.
Ich möchte allerdings noch einmal darauf hinweisen, dass man die Vergangenheit auch anders lesen kann.
Als der Uktraboykott und die Kind muss weg Gesänge anfingen, war 96 ein recht stabiler Erstligaverein.
Hat also Kind den Abstieg alleine zu verantworten?
Ich denke, dass die Ultras hier mindestens gleich viel Verantwortung haben, weil sie Unruhe und Spaltung in den Verein gebracht haben.
03.08.2022 - 10:43 Uhr
Zitat von Addo10
Ich möchte allerdings noch einmal darauf hinweisen, dass man die Vergangenheit auch anders lesen kann.
Als der Uktraboykott und die Kind muss weg Gesänge anfingen, war 96 ein recht stabiler Erstligaverein.
Hat also Kind den Abstieg alleine zu verantworten?
Ich denke, dass die Ultras hier mindestens gleich viel Verantwortung haben, weil sie Unruhe und Spaltung in den Verein gebracht haben.
Ich möchte allerdings noch einmal darauf hinweisen, dass man die Vergangenheit auch anders lesen kann.
Als der Uktraboykott und die Kind muss weg Gesänge anfingen, war 96 ein recht stabiler Erstligaverein.
Hat also Kind den Abstieg alleine zu verantworten?
Ich denke, dass die Ultras hier mindestens gleich viel Verantwortung haben, weil sie Unruhe und Spaltung in den Verein gebracht haben.
"Mindestens gleich viel" scheint mir schon etwas übertrieben, wenn man handelnde Geschäftsführer mit einer Gruppe Menschen vergleicht, die im Stadion Unruhe stiftende Gesänge anstimmt.
Aber ja, sicherlich ist Martin Kind nicht allein dafür verantwortlich und die seit Jahren vorherrschende Unruhe in so vielen Teilen des Vereins trug einen Teil zum sportlichen Niedergang bei.
Es war aber ja schon so, dass 96 trotz dieser Unruhen immer wieder neue, teils namhafte, Trainer, Sportdirektoren und Spieler verpflichten konnte. Wirklich "mindestens gleich viel" wäre der Anteil für mich, wenn 96 durch eben jene Unruhe nicht mehr in der Lage gewesen wäre, Spieler oder andere Verantwortliche von einem Wechsel nach Hannover zu überzeugen.
Wenn die Geschäftsführung jemanden eine Saison planen lässt, der eigentlich schon entlassen ist (Dufner), der keinerlei Erfahrung hat (Schlaudraff) oder der eigentlich mit verschiedenen Mitteln zur Kündigung bewegt werden sollte (Zuber) messe ich dem schon mehr Bedeutung für das sportliche Abschneiden bei als der schlechten Stimmung im Stadion.
Letztlich ist das aber wieder genau die Diskussion, die ich ansprach und die man führen kann. Waren die gewählten Mittel (Boykott der Ultras, Kind muss weg, jetzt Entlassung Kinds inklusive medialer Schlammschlacht) die richtigen? Hätte es bessere gegeben, bei denen vielleicht weniger Schaden entstanden wäre? Und vor allem: welcher Schaden lässt sich vielleicht jetzt noch abwenden oder eingrenzen?
03.08.2022 - 10:56 Uhr
Zitat von Jernals
"Mindestens gleich viel" scheint mir schon etwas übertrieben, wenn man handelnde Geschäftsführer mit einer Gruppe Menschen vergleicht, die im Stadion Unruhe stiftende Gesänge anstimmt.
Aber ja, sicherlich ist Martin Kind nicht allein dafür verantwortlich und die seit Jahren vorherrschende Unruhe in so vielen Teilen des Vereins trug einen Teil zum sportlichen Niedergang bei.
Es war aber ja schon so, dass 96 trotz dieser Unruhen immer wieder neue, teils namhafte, Trainer, Sportdirektoren und Spieler verpflichten konnte. Wirklich "mindestens gleich viel" wäre der Anteil für mich, wenn 96 durch eben jene Unruhe nicht mehr in der Lage gewesen wäre, Spieler oder andere Verantwortliche von einem Wechsel nach Hannover zu überzeugen.
Wenn die Geschäftsführung jemanden eine Saison planen lässt, der eigentlich schon entlassen ist (Dufner), der keinerlei Erfahrung hat (Schlaudraff) oder der eigentlich mit verschiedenen Mitteln zur Kündigung bewegt werden sollte (Zuber) messe ich dem schon mehr Bedeutung für das sportliche Abschneiden bei als der schlechten Stimmung im Stadion.
Letztlich ist das aber wieder genau die Diskussion, die ich ansprach und die man führen kann. Waren die gewählten Mittel (Boykott der Ultras, Kind muss weg, jetzt Entlassung Kinds inklusive medialer Schlammschlacht) die richtigen? Hätte es bessere gegeben, bei denen vielleicht weniger Schaden entstanden wäre? Und vor allem: welcher Schaden lässt sich vielleicht jetzt noch abwenden oder eingrenzen?
Zitat von Addo10
Ich möchte allerdings noch einmal darauf hinweisen, dass man die Vergangenheit auch anders lesen kann.
Als der Uktraboykott und die Kind muss weg Gesänge anfingen, war 96 ein recht stabiler Erstligaverein.
Hat also Kind den Abstieg alleine zu verantworten?
Ich denke, dass die Ultras hier mindestens gleich viel Verantwortung haben, weil sie Unruhe und Spaltung in den Verein gebracht haben.
Ich möchte allerdings noch einmal darauf hinweisen, dass man die Vergangenheit auch anders lesen kann.
Als der Uktraboykott und die Kind muss weg Gesänge anfingen, war 96 ein recht stabiler Erstligaverein.
Hat also Kind den Abstieg alleine zu verantworten?
Ich denke, dass die Ultras hier mindestens gleich viel Verantwortung haben, weil sie Unruhe und Spaltung in den Verein gebracht haben.
"Mindestens gleich viel" scheint mir schon etwas übertrieben, wenn man handelnde Geschäftsführer mit einer Gruppe Menschen vergleicht, die im Stadion Unruhe stiftende Gesänge anstimmt.
Aber ja, sicherlich ist Martin Kind nicht allein dafür verantwortlich und die seit Jahren vorherrschende Unruhe in so vielen Teilen des Vereins trug einen Teil zum sportlichen Niedergang bei.
Es war aber ja schon so, dass 96 trotz dieser Unruhen immer wieder neue, teils namhafte, Trainer, Sportdirektoren und Spieler verpflichten konnte. Wirklich "mindestens gleich viel" wäre der Anteil für mich, wenn 96 durch eben jene Unruhe nicht mehr in der Lage gewesen wäre, Spieler oder andere Verantwortliche von einem Wechsel nach Hannover zu überzeugen.
Wenn die Geschäftsführung jemanden eine Saison planen lässt, der eigentlich schon entlassen ist (Dufner), der keinerlei Erfahrung hat (Schlaudraff) oder der eigentlich mit verschiedenen Mitteln zur Kündigung bewegt werden sollte (Zuber) messe ich dem schon mehr Bedeutung für das sportliche Abschneiden bei als der schlechten Stimmung im Stadion.
Letztlich ist das aber wieder genau die Diskussion, die ich ansprach und die man führen kann. Waren die gewählten Mittel (Boykott der Ultras, Kind muss weg, jetzt Entlassung Kinds inklusive medialer Schlammschlacht) die richtigen? Hätte es bessere gegeben, bei denen vielleicht weniger Schaden entstanden wäre? Und vor allem: welcher Schaden lässt sich vielleicht jetzt noch abwenden oder eingrenzen?
Ok. Einverstanden.
Können wir uns auf auch einen Anteil einigen?
03.08.2022 - 12:58 Uhr
Zitat von Jernals
Letztlich ist das aber wieder genau die Diskussion, die ich ansprach und die man führen kann. Waren die gewählten Mittel (Boykott der Ultras, Kind muss weg, jetzt Entlassung Kinds inklusive medialer Schlammschlacht) die richtigen? Hätte es bessere gegeben, bei denen vielleicht weniger Schaden entstanden wäre? Und vor allem: welcher Schaden lässt sich vielleicht jetzt noch abwenden oder eingrenzen?
Letztlich ist das aber wieder genau die Diskussion, die ich ansprach und die man führen kann. Waren die gewählten Mittel (Boykott der Ultras, Kind muss weg, jetzt Entlassung Kinds inklusive medialer Schlammschlacht) die richtigen? Hätte es bessere gegeben, bei denen vielleicht weniger Schaden entstanden wäre? Und vor allem: welcher Schaden lässt sich vielleicht jetzt noch abwenden oder eingrenzen?
Aber bitte die Diskussion eben auch sachlich in beide Richtungen führen:
Waren die gewählten Mittel (Entlassung Breitenreiter, sehr hohe Fluktuation bei Sportdirektoren und Trainern, fehlende Investitionen in den Kader (vor allem nach dem letzten Abstieg), Vorgehen gegen die aktive Fanszene, usw. ) die richtigen? Hätte es bessere gegeben, bei denen vielleicht weniger sportlicher und wirtschaftlicher Schaden für H96 als Ganzes entstanden wäre?
Meine Meinung:
mit einem anderen, fachlich versierten Geschäftsführer (vielleicht sogar 2: 1x Finanzen, 1x Sport) hätten sich in den letzten mindestens 4 Jahren bessere Ergebnisse (sportlich und finanziell) einfahren lassen.
Zumindest die Chancen wären höher gewesen.
Ich habe nicht vergessen, daß mit Martin Kind als Geschäftsführer die Mannschaft in den letzten beiden Jahren jedes Mal mindestens in Abstiegsrelegationsnähe gespielt hat. Auf der sportlichen Habenseite (und die verantwortet ein alleinverantwortlicher GF immer mit) steht eben seit dem Abstieg nicht viel. Und ja, "Corona" gilt und galt für allle.
Es geht in erster Linie, daß ein Rücktritt von Martin Kind als GF schon lange überfällig ist.
Martin Kind bliebe dabei (und so wird es auch kommen) trotzdem noch erheblich (mit) bestimmend im Konstrukt, das ist ein anderes Thema.
03.08.2022 - 13:56 Uhr
Zitat von Legomonster
die Fälle um Dufner und Zuber hingegen waren wirklich Schlechtleistung von Kind, meiner Meinung nach.
die Fälle um Dufner und Zuber hingegen waren wirklich Schlechtleistung von Kind, meiner Meinung nach.
Ich müsste das jetzt noch einmal nachgucken aber ich bin der Meinung wir haben unter keinen anderen Manager derartige Transfererlöse gehabt wie unter Dufner.
Daher weiß ich nicht was so falsch an ihm gewesen sein soll?
03.08.2022 - 15:14 Uhr
Zitat von Legomonster
Hatte er nicht die irren AKs abgeschlossen? Bei Klaus zB?
Wobei man ihn zu Gute halten muss, dass er die Leute sonst wohlmöglich gar nicht bekommen hätte?!
Zitat von handycap
Ich müsste das jetzt noch einmal nachgucken aber ich bin der Meinung wir haben unter keinen anderen Manager derartige Transfererlöse gehabt wie unter Dufner.
Daher weiß ich nicht was so falsch an ihm gewesen sein soll?
Zitat von Legomonster
die Fälle um Dufner und Zuber hingegen waren wirklich Schlechtleistung von Kind, meiner Meinung nach.
die Fälle um Dufner und Zuber hingegen waren wirklich Schlechtleistung von Kind, meiner Meinung nach.
Ich müsste das jetzt noch einmal nachgucken aber ich bin der Meinung wir haben unter keinen anderen Manager derartige Transfererlöse gehabt wie unter Dufner.
Daher weiß ich nicht was so falsch an ihm gewesen sein soll?
Hatte er nicht die irren AKs abgeschlossen? Bei Klaus zB?
Wobei man ihn zu Gute halten muss, dass er die Leute sonst wohlmöglich gar nicht bekommen hätte?!
Richtig und die Verträge mit einer sich negativen dynamischen AK wie z.B. bei Stindl kamen von Schmaddi
Aber Grade Transfers wie der von Joselu waren mit das beste was wir in den letzten 10 Jahren hatten.
03.08.2022 - 19:41 Uhr
Zitat von handycap
Ich müsste das jetzt noch einmal nachgucken aber ich bin der Meinung wir haben unter keinen anderen Manager derartige Transfererlöse gehabt wie unter Dufner.
Daher weiß ich nicht was so falsch an ihm gewesen sein soll?
Zitat von Legomonster
die Fälle um Dufner und Zuber hingegen waren wirklich Schlechtleistung von Kind, meiner Meinung nach.
die Fälle um Dufner und Zuber hingegen waren wirklich Schlechtleistung von Kind, meiner Meinung nach.
Ich müsste das jetzt noch einmal nachgucken aber ich bin der Meinung wir haben unter keinen anderen Manager derartige Transfererlöse gehabt wie unter Dufner.
Daher weiß ich nicht was so falsch an ihm gewesen sein soll?
Ich fand Dufner damals auch ordentlich, das Problem ist auch gar nicht, dass er überhaupt eine Amtszeit bei 96 hatte, sondern das Ende von ihr. Hier mal ein Bericht von damals dazu: https://rp-online.de/sport/fussball/hannover-96/dirk-dufner-verlaesst-hannover-96-ende-einer-merkwuerdigen-dienstzeit_aid-22010713
Einen Sportdirektor, für den man "keine Perspektive für eine weitere Zusammenarbeit" sieht, den neuen Kader zusammenstellen zu lassen und dann punktgenau zum Ende der Transferperiode gehen zu lassen, ist schon eine kuriose Entscheidung. Bei rausgekommen ist ein schlechter Kader und der Abstieg als abgeschlagener Tabellenletzter. Zugegebenermaßen wird das nicht allein an der Dufner-Entscheidung gelegen haben, bekanntlich sind wir damals etwa auch mit Michael Frontzeck als Cheftrainer in die Saison gegangen und haben ihn zu allem Überfluss im Winter durch Thomas Schaaf ersetzt, aber ich denke mal auch an diesen Entscheidungen wird Kind nicht unbeteiligt gewesen sein, also joa. Keine Sternstunde die Saison 15/16.
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