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Marcel Schäfer [4]

08.01.2009 - 15:37 Uhr
Marcel Schäfer [4] |#51
01.04.2009 - 20:20 Uhr
Sitzt Schäfer nur auf der Tribüne?

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"Im Schatten unserer Zinnen die Erfolgsgeschichte weiterspinnen!"
Danke Jungs! Ihr habt euch unsterblich gemacht!
Deutscher Meister 2008/2009

VfL Wolfsburg & Preußen Münster

R.I.P Junior Malanda
Marcel Schäfer [4] |#52
01.04.2009 - 20:53 Uhr
Zitat von MSWolf:
Sitzt Schäfer nur auf der Tribüne?



Scheinbar ... beim nächsten Mal sollte es Schäfer wie die anderen machen ... sagen das er muskuläre Probleme hat und da gar nicht erst hinreisen, sowas braucht er sich nicht bieten zu lassen ... allein auf die Tribüne ... tzz.

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VfL: Per aspera ad astra
Marcel Schäfer [4] |#53
14.04.2009 - 08:07 Uhr
Langes Interview in der kicker Printausgabe mit Schäfer:

Zitat
„Die graue Maus ist weg“

Wolfsburgs Aufstieg zur nationalen Größe ist auch seiner: MARCEL SCHÄFER (24) hat es bis in die Nationalelf gepackt. Hier sagt er, warum.

kicker: Herr Schäfer, müssen Sie sich manchmal kneifen?
Marcel Schäfer: Wieso?
kicker: 2007 kamen Sie als Zweitligaspieler von 1860 München nach Wolfsburg, nun sind Sie Nationalspieler und können Meister werden.
Schäfer: Es ging schon sehr schnell, das stimmt. Die Zeit in Wolfsburg ist sehr gut gelaufen, für mich, für die Mannschaft, für den Verein. Ich freue mich, dass ich von Anfang an bei diesem Umbruch dabei sein durfte.
kicker: Wie groß ist der Anteil von Felix Magath an Ihrem Aufstieg?
Schäfer: Sehr groß. Unter ihm bin ich aus der 2. Liga gekommen und zu einem Spieler geworden, der jetzt zum Kreis der Nationalmannschaft gehört. Sportlich und mental hat er mich darauf vorbereitet, in der Bundesliga zu bestehen.
kicker: Wie muss man sich das vorstellen?
Schäfer: Die Bundesliga ist ein hartes Geschäft, man muss abgehärtet sein. Felix Magath hat so viel Erfahrung. Er bringt uns bei, wie wir uns auf, aber auch außerhalb des Platzes verhalten sollen. Man muss sich alles erarbeiten. Der Trainer versucht zu vermitteln, dass man sich jeden Tag verbessern muss.
kicker: Das scheint anzukommen.
Schäfer: Ja. Der Trainer gibt die Linie vor, wir folgen ihr. Wir haben in Wolfsburg viele junge Spieler, die viel erreichen wollen.
kicker: Verlangt Magath mehr als andere Trainer?
Schäfer: Ich denke, das kann man so stehen lassen. Der Trainer ist ein Perfektionist, es ist bekannt, dass wir hart trainieren. Es gibt Einheiten in der Vorbereitung, die sicher nicht viel Spaß machen. Diese durchzustehen, das schweißt uns als Team zusammen.
kicker: Ist Wolfsburg fitter als die Konkurrenz?
Schäfer: Fakt ist, dass wir aufgrund unserer Kondition immer zulegen können.
kicker: Der VfL kämpft um den Titel. Ist der realistisch?
Schäfer: Wir stehen gewiss nicht zu Unrecht so weit oben. Man sieht, dass wir uns im Vergleich zum Vorjahr noch mal verbessert haben. Es ist das Ergebnis harter Arbeit, aber es wäre vermessen, jetzt von der Meisterschaft zu reden.
kicker: Warum vermessen? Auch Gladbach wurde nun mit 2:1 genommen.
Schäfer: Es gab in dieser Saison schon einige Tabellenführer, die anschließend abgestürzt sind. Wenn die Konstellation zwei, drei Spieltage vor Saisonende noch immer stimmt, dann können wir in die Offensive gehen. Aber es kann noch so viel passieren, wir lassen nicht locker.
kicker: Würden Sie jungen Spielern raten, nach Wolfsburg zu gehen?
Schäfer: Vor anderthalb Jahren war es für mich oder auch Sascha Riether und Christian Gentner der richtige Schritt. Felix Magath setzt auf junge Spieler, fördert sie ungemein. Durch den Erfolg ist es jetzt natürlich schwieriger geworden, Fuß zu fassen. Jetzt kann man nicht mehr nur auf junge Leute setzen.
kicker: Sie haben Ihren Vertrag bis 2012 verlängert. Setzen Sie auf eine Signalwirkung bei den Mitspielern?
Schäfer: Klar, ich hoffe, dass auch andere verlängern und den Verein weiterbringen wollen. Es macht mit dieser Mannschaft großen Spaß, wir haben ein super Klima.
kicker: Aber das Interesse an Topspielern wie Edin Dzeko ist groß.
Schäfer: Natürlich steigt das Interesse, wenn wir erfolgreich sind. Das kommt automatisch. Es gehört dazu, dass Spieler kommen und gehen. Aber wir haben noch nichts erreicht, keinen Titel gewonnen.
kicker: Das könnte sich bald ändern.
Schäfer: Es wird irgendwann unser Ziel sein, auch mal was in der Hand zu halten. Spieler wie Gentner, Riether und ich haben in der Bundesliga Fuß gefasst, wir haben uns etabliert. Jetzt sind wir heiß auf mehr. Wir sind noch lange nicht da, wo jeder von uns hin will.
kicker: Der VfL steht im Fokus. Glauben Sie, dass bald noch mehr Wolfsburger zum Kreis der Nationalmannschaft gehören?
Schäfer: Wenn wir weiter erfolgreich spielen, hoffe ich schon, dass auch andere Spieler eingeladen werden.
kicker: Fühlen Sie sich schon als richtiger Nationalspieler?
Schäfer: Nein, nur weil ich 13 Minuten gegen England gespielt habe, bin ich noch kein Nationalspieler. Es steht auf dem Papier, aber das ist nicht mein Anspruch. Ich möchte dauerhaft dazugehören. Und das geht nur über die Leistung im Verein.
kicker: Joachim Löw hob Sie zuletzt nach den Qualifikationsspielen als Gewinner hervor.
Schäfer: Klar ist das schön, wenn man sich empfehlen konnte. Das sind für mich wichtige Erfahrungen, wenn ich mit Spielern wie Michael Ballack oder Philipp Lahm trainiere. Lahm spielt auf meiner Position seit Jahren auf höchstem Niveau. Das ist beeindruckend.
kicker: Beim Fitnesstest sollen Sie zu den Besten gezählt haben.
Schäfer: Ich hatte zumindest keine Probleme.
kicker: Dank Magath?
Schäfer: Natürlich habe ich ihm das zu verdanken, körperlich hat er mich enorm weitergebracht. Aber es geht immer noch besser.
kicker: Wolfsburg wurde lange Zeit belächelt. Merken Sie bei der Nationalmannschaft, dass der VfL mittlerweile ernst genommen wird?
Schäfer: Ich denke schon, dass wir jetzt ernst genommen werden. Die graue Maus ist weg, wir haben uns Respekt erarbeitet. Durch unseren Offensivfußball hat sich unser Bild in der Öffentlichkeit verbessert.
kicker: Deutscher Meister 2009, Weltmeister 2010 – klingt gut …
Schäfer: Klingt gut, ja! Aber wie gesagt, ich sehe das ganz realistisch. Die Meisterschaft ist momentan kein Thema. Die WM ist für jeden Fußballer ein Traum, aber auch daran denke ich jetzt nicht.


• Das ist Marcel Schäfer
Der wie sein Trainer Felix Magath aus Aschaffenburg stammende Marcel Schäfer begann seine Profikarriere 2003 bei 1860 München. Er machte 90 Zweitligaspiele (drei Tore) und eine Bundesligapartie für die Löwen, bevor er 2007 für 800 000 Euro nach Wolfsburg wechselte. Dort avancierte der Linksverteidiger gleich im ersten Jahr zum Stammspieler und gefürchteten Distanzschützen. In 29 Spielen markierte er sechs Treffer. Den Aufstieg setzte der Linksfuß in dieser Saison fort, am 19. November bestritt er gegen England sein erstes Länderspiel. Schäfer ist seit sieben Jahren mit seiner Freundin Nadine zusammen, in diesem Jahr wird er zum ersten Mal Papa. Sein Vater Markus spielte von 1985 bis ’89 insgesamt 79-mal für Aschaffenburg in der Zweiten Liga.

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VfL: Per aspera ad astra
Marcel Schäfer [4] |#54
14.04.2009 - 11:14 Uhr
Das Interview ist große Klasse wie ich finde :)

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"Im Schatten unserer Zinnen die Erfolgsgeschichte weiterspinnen!"
Danke Jungs! Ihr habt euch unsterblich gemacht!
Deutscher Meister 2008/2009

VfL Wolfsburg & Preußen Münster

R.I.P Junior Malanda
Marcel Schäfer [4] |#55
19.05.2009 - 13:40 Uhr
Schäfer gehört auch zum Aufgebot der Asien-Reise :)

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2.Bundesliga - VfL Wolfsburg

------------------ Glatzel ------------------
--- Reese ------ Damar -----Shiogai/xXx ---
-------- Rexhbecaj ----- Dardai ----------
------------------- Souza -------------------
- Maehle --- xXx ----- Wahl --- Kumbedi -
------------------ Zielinski -----------------
Bank: Pervan,Wellenreuther,Zehnter,Fischer,Angely,Arnold,Hensel,Hornby
Abgänge: Gerhardt,Svanberg,Amoura,Grabara,Vavro und Jenz
Marcel Schäfer [4] |#56
19.05.2009 - 14:45 Uhr
- VfL Wolfsburg Homepage -

[/zitat]
Marcel Schäfer wurde von Bundestrainer Joachim Löw bereits zum dritten Mal in den Kader der Nationalmannschaft berufen. Sein Länderspieldebut im DFB-Team gab der Abwehrspieler bei der 1:2-Niederlage gegen England im November des vergangenen Jahres in Berlin. „Ich bin sehr erfreut, dass ich ein weiteres Mal von Bundestrainer Joachim Löw für die Nationalmannschaft nominiert wurde. Dass auch Christian Gentner dabei ist, mit dem ich beim VfL auf der linken Seite spiele, freut mich natürlich umso mehr“, so Schäfer.
[/zitat]

Quelle: http://www.vflwolfsburg.de/50496+M56814a8d63a.html

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2.Bundesliga - VfL Wolfsburg

------------------ Glatzel ------------------
--- Reese ------ Damar -----Shiogai/xXx ---
-------- Rexhbecaj ----- Dardai ----------
------------------- Souza -------------------
- Maehle --- xXx ----- Wahl --- Kumbedi -
------------------ Zielinski -----------------
Bank: Pervan,Wellenreuther,Zehnter,Fischer,Angely,Arnold,Hensel,Hornby
Abgänge: Gerhardt,Svanberg,Amoura,Grabara,Vavro und Jenz
Marcel Schäfer [4] |#57
28.05.2009 - 09:52 Uhr
Schäfer im kicker:

Zitat
Der Film läuft immer noch vor meinen Augen ab. Das berauschende 5:1 am Samstag gegen Werder, unser Jubel und dann mein Griff ans Stadionmikrofon nach dem Abpfiff. Unsere Fans hatten das Spielfeld gestürmt, die DFL aber wollte die Siegerehrung nur durchführen, wenn der Platz geräumt ist. Ich weiß gar nicht mehr, was ich unseren Anhängern zugerufen habe, ich weiß nur: Ich wollte unbedingt endlich diese Schale in der Hand haben. Ein Kindheitstraum ist wahr geworden, ich war total ungeduldig, und jetzt verzögerte sich auch noch die Siegerehrung. Diese Ungeduld, dieses Warten auf die Bescherung wie im Kindesalter an Weihnachten passte aber irgendwie zur ganzen letzten Woche der Saison. Wir hatten am 33. Spieltag 5:0 in Hannover gewonnen, die Bayern aber nur 2:2 in Hoffenheim gespielt. Für die Experten war alles klar: Wolfsburg wird Meister – aber wir mussten noch eine ganze Woche warten! Sieben Tage! Ich hätte am liebsten gleich den folgenden Montag wieder gespielt, ich konnte es kaum erwarten. Alles war vorbereitet, jetzt wollten wir uns auch belohnen – und hätten es am liebsten sofort getan. Es war aber nicht ausschließlich ein Gefühl wie an Heiligabend. Denn kleine Kinder bekommen in der Regel das, was sie sich wünschen. Wir auch? Würden wir Samstag wirklich die Schale hochhalten? Diese Fragen beschäftigten mich schon, je länger die Woche dauerte. Ich kann an dieser Stelle gestehen: Bei aller Vorfreude war auch immer noch dieser Schuss Rest-Nervosität da, dieses Bauchkribbeln. Dennoch habe ich in der Nacht vorm Finale ganz gut geschlafen. Vielleicht auch, weil ich wusste, dass wir das Spiel wie immer angehen würden. Uns reichte ein Punkt, aber wir wollten nicht verwalten, wir wollten Vollgas geben. Das ist unser Spiel und unser Erfolgsgeheimnis: Wir sind einfach hungrig, haben Spaß an unserem eigenen Fußball. Das war eigentlich auch in der Vorrunde schon so. Dennoch lagen wir neun Punkte hinter der Spitze, sieben Punkte hinter einem Champions-League-Platz. Platz fünf war unser offizielles
Saisonziel. Vor der Saison. Und vor der Rückrunde. Intern aber haben wir etwas ganz anderes besprochen: In der Winterpause wurde die Vorgabe korrigiert. Und zwar nach oben! Felix Magath hat die Champions League als Ziel ausgegeben. Das mag verrückt klingen, hat uns aber beflügelt. Er hat uns absolutes Vertrauen in unsere Fähigkeiten vermittelt. In Frankfurt gelang uns am 20. Spieltag der erste Auswärtssieg, und ab diesem Zeitpunkt wurde mit jedem Erfolg unser Selbstvertrauen größer. Wir haben diese Parallele zur Vorsaison förmlich gespürt: 20 Punkte hatten wir damals nach der Hinserie, waren relativ nah an den Abstiegsplätzen, unser Trainer aber hatte zur Halbzeit den UEFACup zum Saisonziel erklärt. Wir sind durchgestartet und standen am letzten Spieltag auf Platz fünf. Jetzt waren wir im Mittelmaß, da wo Wolfsburg alle irgendwie immer noch sehen, und der Trainer sprach von der Champions League. Daraus hat sich etwas entwickelt. Es gab in dieser Rückrunde lange kein direktes Aha-Erlebnis, ich habe es eher wie eine Welle wahrgenommen, die ins Rollen kam und nicht mehr aufzuhalten war. Aber es gab natürlich Knackpunkte: Für mich waren dies unsere einzigen beiden Niederlagen in der zweiten Hälfte. Zunächst das 0:2 in Cottbus. Komischerweise dachte ich nach diesem Spiel erstmals: Okay, wir können wirklich Meister werden. Ich weiß, das klingt verrückt, war aber so. Erst recht, nachdem wir im nächsten Spiel eindrucksvoll zurückgeschlagen haben – 4:0 gegen Hoffenheim! Dann platzte die Bombe, Felix Magath gab seinen Wechsel zu Schalke bekannt, wir verloren 1:4 in Stuttgart und hatten Dortmund vor der Brust. Für mich der endgültige Knackpunkt der Saison. Viele haben erwartet, dass wir jetzt einbrechen, doch wir haben Borussias Siegesserie mit einem 3:0 eindrucksvoll gestoppt. In diesem Spiel konnte jeder sehen, dass wir den Meistertitel von allen am meisten wollten, dass wir die meiste Power haben, dass wir auch in der zweiten Halbzeit noch Vollgas geben können, weil wir die beste Kondition haben – bis auf diese letzte Rest-Nervosität war uns eigentlich nach Dortmund klar: Jetzt nimmt uns das keiner mehr! Und jetzt haben wir die Schale! Mit 16 Jahren bin ich damals zu 1860 München gewechselt, habe gespürt, wie in einem Traditionsverein Fußball gelebt wird. Die Meister von 1966 sind bei den Löwen immer noch Helden und Idole. Als Jugendspieler bekommst du das mitgegeben. Jetzt bin ich 24 Jahre und zähle zu der Mannschaft, die den Titel erstmals nach Wolfsburg geholt hat. Das heißt: Wir haben auch Geschichte geschrieben. Das ist für mich immer noch viel zu groß und kaum realisierbar. Obwohl ich die Hand vor meiner Reise zur Nationalelf ein paar Mal an der Schale hatte. Und das war wirklich ein Gefühl wie an Weihnachten.

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VfL: Per aspera ad astra
Marcel Schäfer [4] |#58
30.05.2009 - 10:41 Uhr
Ich will ja nichts sagen, aber Hut ab vor der Formung dieses Spielers an euch und an Magath im speziellen.

Wenn wir schonmal über die Startelf der Wm 2010 spekulieren wollen wäre für mich zwar nach wie vor Christian Pander aufgrund seiner weltklasse Schusstechnik bei Ecken und Freistößen erste wahl.
Aber das sage ich schon seit 2004 und der arme Kerl ist ja leider dauernd verletzt.
Marcel Jansen ist kein linker Verteidiger sondern linker Mittelfeldspieler.
Lahm kann für mich gern rechts spielen weil Spieler wie Fritz,Hinkel und co für mich nicht konkurenzfähig sind.
Und deswegen wäre für mich der logische Schritt,Schäfer als linken Verteidiger in die erste Elf zu nehmen.
Er hat sich in seiner Leistung total stabilisiert.
Steht hinten fast immer sicher.
Hat,wie man gestern gesehen hat, eine geniale Flankentechnik.
Gut,was ich leider diese Saison vermisst habe sind die Abschlüsse aus der 2. Reihe.
Da hat er ja in der ersten aison ein paar richtig gute Tore geschossen.
Sagt mal,schießt Schäfer bei euch eigentlich auch ab und an mal Standards,also klar Misimovic übernimmt da fast alles bei euch,aber ich meine in der Sportschau mal gesehen zu haben,dass Schäfer ab und an auch mal die 20-25 meter halbrechts vorm Tor-Freistöße mal schießen darf.oder=
Marcel Schäfer [4] |#59
30.05.2009 - 11:29 Uhr
Ja Schäfer schießt ab und zu auch Standards (Ecken & Freistöße).

Wenn Gentner allerdings im LM spielt, sind beide nochmals deutlich stärker, die verstehen sich bei den Laufwegen blind und kombinieren sich ständig nach vorne.

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VfL: Per aspera ad astra

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Frisbee am 30.05.2009 um 11:32 Uhr bearbeitet
Marcel Schäfer [4] |#60
02.06.2009 - 11:18 Uhr
Schäfer in seiner neuen "kicker-Kolumne"

Zitat
Ich kann mich immer noch gut an die Reaktionen aus meinem Freundeskreis erinnern, als ich vor zwei Jahren von meinen Plänen, nach Wolfsburg zu gehen, erzählt habe. „Nach Wolfsburg? Das kannst du nicht machen“, war der einhellige Tenor. Und ja, ich bin ehrlich, ich wusste auch nicht, was mich erwartet. Arbeiterstadt, trist, langweilig – man kannte halt diese ganzen Vorurteile. Das Bild, das viele Leute von Wolfsburg hatten, passte irgendwie zum VfL, der auch bundesweit als graue Maus galt. Wie schön, dass dieses Bild der Vergangenheit angehört. Speziell in den letzten Saisonwochen habe ich immer wieder von vielen Menschen gehört: „Wir drücken euch die Daumen im Titelkampf! Ihr habt es verdient!“ Dass man dies als Wolfsburger gesagt bekommt, hätte doch vor zwei Jahren noch niemand für möglich gehalten. Mal ehrlich: Wer hätte gedacht, dass dem VfL einmal Sympathien in Deutschland gehören? Ich finde, das ist eine bemerkenswerte Randerscheinung unseres Titelgewinns. Und ich finde, es ist verdient. Unsere Art, Fußball zu spielen, hat sicher ihren Teil dazu beigetragen. Ich habe ja schon im vorigen Serienteil geschildert, dass uns unser eigener Fußball Spaß macht. Das scheint so wohl auch
rüberzukommen. Außerdem haben wir natürlich auch Typen, die begeistern. Grafite, Edin Dzeko, das sind Figuren, die Schlagzeilen produziert haben, die nicht nur unsere eigenen Fans fasziniert haben. Speziell zu unseren Fans aber möchte ich auch ein paar Worte verlieren. Von Traditionsvereinen werden wir ja gern mal belächelt – zu Unrecht! Hier ist etwas entstanden zwischen Anhängern und Spielern. Beschaulich war es nicht mal ansatzweise, was auf unserer Meisterfeier abging oder bei unserer letzten Auswärtspartie der Saison in Hannover. Unsere Fans haben ein Heimspiel daraus gemacht. Ruhiger als bei Traditionsvereinen geht es bei uns vor allem in Krisenzeiten zu. Ich weiß noch genau, wie schwer unser erstes Halbjahr in Wolfsburg war. Wir hatten bis zur Winterpause gerade einmal 20 Punkte angesammelt – in anderen Klubs wäre angesichts unserer vorangegangenen Einkäufe wahrscheinlich die Hölle losgewesen, hätten sich etliche einstige Größen zu Wort gemeldet, wäre die Atmosphäre im Stadion schneller gekippt. Ich habe das ja bei 1860 München erlebt. Ein Klub, der mit Hingabe und Leidenschaft geliebt wird von seinen Anhängern, in dem jedoch schnell auch Wut und Enttäuschung aufkommen. Für uns Spieler war Wolfsburg ideal, schließlich haben wir ja ein sehr junges Gerüst. Wer weiß, ob wir unter schneller einsetzenden und lauteren Pfiffen so erfolgreich zusammengewachsen wären? Jetzt sind wir Meister, und Wolfsburg genießt plötzlich bundesweit Aufmerksamkeit. Davon, das gebe ich zu, habe ich vor meinem Wechsel hierher auch nicht zu träumen gewagt. Mein erster Wolfsburg-Besuch war der Tag meiner Vertragsunterschrift. Ich habe ja eingangs schon erwähnt, dass ich nicht wusste, was mich erwartet, und es war wirklich so. Ich war mir mit Felix Magath einig geworden, wollte zu ihm und zum VfL, wusste aber nichts über die Stadt. Heute kann ich sagen, dass ich alles richtig gemacht habe. Meine Freundin Nadine und ich wohnen etwas außerhalb. Ländlich. So bin ich auch aufgewachsen, in der Nähe von Aschaffenburg. Aus meinem Freundeskreis lacht auch keiner mehr. Nicht mal die, die mich aus München besucht haben . . .

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