Lucien Favre [Trainer]
12.03.2014 - 14:53 Uhr
16.02.2015 - 14:46 Uhr
Ich bin mal gespannt wie Favre auf die "Entschlüsselung" seiner Taktik reagieren wird. Für mich war relativ klar, dass wir außen auf enorme Schnelligkeit mit Hahn, Traore und Herrmann in dieser Saison setzen. Hazard ist eigentlich eher der technisch starke Spieler, der aber auch Tempo aufnehmen kann. Durch die sehr defensive Marschroute der Gegner erleben wir nun, dass Geschwinidigkeit und schnelles Spiel nach Balleroberung (die oft besungene Umschaltbewegung) leider nur sehr selten zum tragen kommt. Das Spielfeld wird gegen uns extrem eng gemacht, Vergleiche mit dem Handball kommen oft auf. Die technisch starken Dribbler im 1 gegen 1 gehen uns aber leider doch etwas ab. Was brauchen wir für den Favre-Ballbesitz-Stil?
Provokante Frage: Suchen wir im Sommer 2015 eher den Typ Hahn oder Arango, wenn wir Bedarf außen hätten? Welche Art Stürmer bräuchte es zentral?
Ich bin wirklich sehr gespannt wie Favre reagiert, gerade weil wir dann trotzdem Gegner haben werden, die gegen uns mitspielen.
Provokante Frage: Suchen wir im Sommer 2015 eher den Typ Hahn oder Arango, wenn wir Bedarf außen hätten? Welche Art Stürmer bräuchte es zentral?
Ich bin wirklich sehr gespannt wie Favre reagiert, gerade weil wir dann trotzdem Gegner haben werden, die gegen uns mitspielen.
16.02.2015 - 15:02 Uhr
Die Statistik der eingesetzten Spieler ist in Bezug auf Rotationfreudigkeit und fixer Stammelf des Trainers noch nicht wirklich aussagekräftig. Spannender wird es doch erst, wenn, sagen wir einmal, die Anzahl Spieler mit über 500 Minuten verglichen wird. Also die Spieler, die auch wirklich eine Rolle gespielt haben.
München: 15
WOB: 14
Gladbach: 18
Schalke: 17
Augsburg: 13
Leverkusen: 15
Da sieht das Bild, korrigiert durch das Wegfallen irgendwelcher "in der 2. Minute der Nachspielzeit-Wechsel", dann differenziert aus.
Da das erweiterte Stammkader also 18 Mann umfasst, und diese bereits durch Rotation bei Laune gehalten werden müssen, ist es wohl schwierig, die jungen Talente, die Favre zudem wohl noch nicht ganz so weit sieht, mit wesentlichen Spielminuten zu füttern.
München: 15
WOB: 14
Gladbach: 18
Schalke: 17
Augsburg: 13
Leverkusen: 15
Da sieht das Bild, korrigiert durch das Wegfallen irgendwelcher "in der 2. Minute der Nachspielzeit-Wechsel", dann differenziert aus.
Da das erweiterte Stammkader also 18 Mann umfasst, und diese bereits durch Rotation bei Laune gehalten werden müssen, ist es wohl schwierig, die jungen Talente, die Favre zudem wohl noch nicht ganz so weit sieht, mit wesentlichen Spielminuten zu füttern.
16.02.2015 - 15:03 Uhr
Zitat von vanlent
Aber hier sehe ich DAS Kernproblem Favres.
Er baut - solange es geht - auf seine Stammspieler, und läßt nur im Notfall zu, dass einer von der Tribüne dazukommt. Dahoud steht hier als das beste Beispiel. Trotz bester Bewertungen von diversen Quellen hat er bis heute noch keine Minute (????) BuLi gespielt, habe ich wenn, verpasst. Favre könnte seinem streßgeplagten Kader so noch mehr entlasten. Vielleicht kriegen wir dafür - gegen Ende der Saison - die Quittung, wenn wir dann mit abgespielten Stranzls und Xhakas antreten, und vielleicht - gerade deshalb - wieder das mögliche Traumziel verpassen.
Man muß das natürlich trotzdem als höchst erfreulich einstufen. Wir haben gegen ungeliebte Stuttgarter gewonnen, gegen - für uns - unbequeme Freiburger auch, auf Schalke nur dank eines blöden Gegentores verloren, und jetzt im Derby eine Betonabwehr geknackt. Viel besser geht das eigentlich nicht.
Vielleicht muß Favre diese Lektion noch lernen, dass er auch einem Schulz oder eben einem Dahoud mal eine Chance geben muß, denn im Sommer steht der nächste Umbruch an. Da werden ein Marx, der ja immerhin noch eine Option ist, und eben Kramer gehen. Wäre doch - neben dem Kräfteverschleiss der Stammspieler - noch belebend, wenn man sich darüber Klarheit verschafft, ob ein Dahoud oder Schulz nicht doch schon jetzt echte Alternativen sein können.
Da beide zu den 18 eingesetzten Spielern gehören, würde die Ziffer der eingesetzten Spieler noch nicht mal erhöht.
Aber hier sehe ich DAS Kernproblem Favres.
Er baut - solange es geht - auf seine Stammspieler, und läßt nur im Notfall zu, dass einer von der Tribüne dazukommt. Dahoud steht hier als das beste Beispiel. Trotz bester Bewertungen von diversen Quellen hat er bis heute noch keine Minute (????) BuLi gespielt, habe ich wenn, verpasst. Favre könnte seinem streßgeplagten Kader so noch mehr entlasten. Vielleicht kriegen wir dafür - gegen Ende der Saison - die Quittung, wenn wir dann mit abgespielten Stranzls und Xhakas antreten, und vielleicht - gerade deshalb - wieder das mögliche Traumziel verpassen.
Man muß das natürlich trotzdem als höchst erfreulich einstufen. Wir haben gegen ungeliebte Stuttgarter gewonnen, gegen - für uns - unbequeme Freiburger auch, auf Schalke nur dank eines blöden Gegentores verloren, und jetzt im Derby eine Betonabwehr geknackt. Viel besser geht das eigentlich nicht.
Vielleicht muß Favre diese Lektion noch lernen, dass er auch einem Schulz oder eben einem Dahoud mal eine Chance geben muß, denn im Sommer steht der nächste Umbruch an. Da werden ein Marx, der ja immerhin noch eine Option ist, und eben Kramer gehen. Wäre doch - neben dem Kräfteverschleiss der Stammspieler - noch belebend, wenn man sich darüber Klarheit verschafft, ob ein Dahoud oder Schulz nicht doch schon jetzt echte Alternativen sein können.
Da beide zu den 18 eingesetzten Spielern gehören, würde die Ziffer der eingesetzten Spieler noch nicht mal erhöht.
Dahoud und Schulz gehören nicht zu den 18 Spielern (die Zahl bezog sich nur auf die Bundesliga, und da wurden beide nicht eingesetzt). Marx ist doch nicht wirklich eine Option, hier sitzt doch dann Dahoud eher auf der Bank, und da würde ich auch vermuten, dass dann eher Dahoud auch eingesetzt wird. Aber es gibt nun mal auch noch Xhaka, Nordtveit und (noch) Kramer, für den man zur nächsten Saison sicher noch einen Ersatz verpflichten wird. Da muss sich ein Dahoud halt erstmal durchsetzen. Von außen betrachtet ist es schwierig zu beurteilen, ob Favre hier nicht doch mal gerade Dahoud den ein oder anderen Einsatz geben sollte. Fordern lässt es sich leicht, aber letztendlich muss Favre das verantworten. Schulz war ja gefühlt noch näher dran, aber hier hat sich letztendlich Brouwers durchgesetzt (auch in der IV dürfte im Sommer etwas passieren, wobie ich das gefühlt schon seit 3 Jahren erwarte). Letztenendes ist der Kader deutlich stärker als noch zu Favres Amtsantritt, insbesondere auf den Positionen 12-18 (muss man sich mal vor Augen führen, dass ziemlich genau vor 3 Jahren nach Herrmanns Verletzung z.B. ein Leckie in der Startelf stand, der zwar mittlerweile gehobenes Zweitliganiveau hat, wir aber damals um die CL Plätze mitspielten). Da hat Favre doch viele Möglichkeiten, und das ist wiederum auch ein "Problem" für die Talente. Wie schnell es dann doch gehen kann haben diese jedoch vermutlich auch vor Augen... Einen Korb bzw. auch einen Hrgota hatte doch lange niemand wirklich auf dem Zettel, und jetzt sind beide fester Bestandteil der Mannschaft...
Favre denkt halt primär weiter von Spiel zu Spiel, genau wie er es von seinen Spielern erwartet. Inwiefern das zum Saisonende ein Problem wird, zeigt sich dann erst...
16.02.2015 - 15:11 Uhr
Man darf dabei auch nicht vergessen, dass wenn Favre auf einen Jugendspieler setzt, ihn auch ohne Wenn und Aber fördert. Es ist so ein bißchen wie in der Nationalmannschaft. Es ist schwierig, sich unter die ersten 18 zu spielen, aber wenn man einmal dabei ist, dann bleibt man das auch in der Regel.
Das wissen die (intelligenteren) jungen Spieler genau und daher finde ich Favres vorgehen mal gar nicht so verkehrt.
Das wissen die (intelligenteren) jungen Spieler genau und daher finde ich Favres vorgehen mal gar nicht so verkehrt.
16.02.2015 - 15:57 Uhr
Zitat von Snellius
Dahoud und Schulz gehören nicht zu den 18 Spielern (die Zahl bezog sich nur auf die Bundesliga, und da wurden beide nicht eingesetzt). Marx ist doch nicht wirklich eine Option, hier sitzt doch dann Dahoud eher auf der Bank, und da würde ich auch vermuten, dass dann eher Dahoud auch eingesetzt wird. Aber es gibt nun mal auch noch Xhaka, Nordtveit und (noch) Kramer, für den man zur nächsten Saison sicher noch einen Ersatz verpflichten wird. Da muss sich ein Dahoud halt erstmal durchsetzen. Von außen betrachtet ist es schwierig zu beurteilen, ob Favre hier nicht doch mal gerade Dahoud den ein oder anderen Einsatz geben sollte. Fordern lässt es sich leicht, aber letztendlich muss Favre das verantworten. Schulz war ja gefühlt noch näher dran, aber hier hat sich letztendlich Brouwers durchgesetzt (auch in der IV dürfte im Sommer etwas passieren, wobie ich das gefühlt schon seit 3 Jahren erwarte). Letztenendes ist der Kader deutlich stärker als noch zu Favres Amtsantritt, insbesondere auf den Positionen 12-18 (muss man sich mal vor Augen führen, dass ziemlich genau vor 3 Jahren nach Herrmanns Verletzung z.B. ein Leckie in der Startelf stand, der zwar mittlerweile gehobenes Zweitliganiveau hat, wir aber damals um die CL Plätze mitspielten). Da hat Favre doch viele Möglichkeiten, und das ist wiederum auch ein "Problem" für die Talente. Wie schnell es dann doch gehen kann haben diese jedoch vermutlich auch vor Augen... Einen Korb bzw. auch einen Hrgota hatte doch lange niemand wirklich auf dem Zettel, und jetzt sind beide fester Bestandteil der Mannschaft...
Favre denkt halt primär weiter von Spiel zu Spiel, genau wie er es von seinen Spielern erwartet. Inwiefern das zum Saisonende ein Problem wird, zeigt sich dann erst...
Zitat von vanlent
Aber hier sehe ich DAS Kernproblem Favres.
Er baut - solange es geht - auf seine Stammspieler, und läßt nur im Notfall zu, dass einer von der Tribüne dazukommt. Dahoud steht hier als das beste Beispiel. Trotz bester Bewertungen von diversen Quellen hat er bis heute noch keine Minute (????) BuLi gespielt, habe ich wenn, verpasst. Favre könnte seinem streßgeplagten Kader so noch mehr entlasten. Vielleicht kriegen wir dafür - gegen Ende der Saison - die Quittung, wenn wir dann mit abgespielten Stranzls und Xhakas antreten, und vielleicht - gerade deshalb - wieder das mögliche Traumziel verpassen.
Man muß das natürlich trotzdem als höchst erfreulich einstufen. Wir haben gegen ungeliebte Stuttgarter gewonnen, gegen - für uns - unbequeme Freiburger auch, auf Schalke nur dank eines blöden Gegentores verloren, und jetzt im Derby eine Betonabwehr geknackt. Viel besser geht das eigentlich nicht.
Vielleicht muß Favre diese Lektion noch lernen, dass er auch einem Schulz oder eben einem Dahoud mal eine Chance geben muß, denn im Sommer steht der nächste Umbruch an. Da werden ein Marx, der ja immerhin noch eine Option ist, und eben Kramer gehen. Wäre doch - neben dem Kräfteverschleiss der Stammspieler - noch belebend, wenn man sich darüber Klarheit verschafft, ob ein Dahoud oder Schulz nicht doch schon jetzt echte Alternativen sein können.
Da beide zu den 18 eingesetzten Spielern gehören, würde die Ziffer der eingesetzten Spieler noch nicht mal erhöht.
Aber hier sehe ich DAS Kernproblem Favres.
Er baut - solange es geht - auf seine Stammspieler, und läßt nur im Notfall zu, dass einer von der Tribüne dazukommt. Dahoud steht hier als das beste Beispiel. Trotz bester Bewertungen von diversen Quellen hat er bis heute noch keine Minute (????) BuLi gespielt, habe ich wenn, verpasst. Favre könnte seinem streßgeplagten Kader so noch mehr entlasten. Vielleicht kriegen wir dafür - gegen Ende der Saison - die Quittung, wenn wir dann mit abgespielten Stranzls und Xhakas antreten, und vielleicht - gerade deshalb - wieder das mögliche Traumziel verpassen.
Man muß das natürlich trotzdem als höchst erfreulich einstufen. Wir haben gegen ungeliebte Stuttgarter gewonnen, gegen - für uns - unbequeme Freiburger auch, auf Schalke nur dank eines blöden Gegentores verloren, und jetzt im Derby eine Betonabwehr geknackt. Viel besser geht das eigentlich nicht.
Vielleicht muß Favre diese Lektion noch lernen, dass er auch einem Schulz oder eben einem Dahoud mal eine Chance geben muß, denn im Sommer steht der nächste Umbruch an. Da werden ein Marx, der ja immerhin noch eine Option ist, und eben Kramer gehen. Wäre doch - neben dem Kräfteverschleiss der Stammspieler - noch belebend, wenn man sich darüber Klarheit verschafft, ob ein Dahoud oder Schulz nicht doch schon jetzt echte Alternativen sein können.
Da beide zu den 18 eingesetzten Spielern gehören, würde die Ziffer der eingesetzten Spieler noch nicht mal erhöht.
Dahoud und Schulz gehören nicht zu den 18 Spielern (die Zahl bezog sich nur auf die Bundesliga, und da wurden beide nicht eingesetzt). Marx ist doch nicht wirklich eine Option, hier sitzt doch dann Dahoud eher auf der Bank, und da würde ich auch vermuten, dass dann eher Dahoud auch eingesetzt wird. Aber es gibt nun mal auch noch Xhaka, Nordtveit und (noch) Kramer, für den man zur nächsten Saison sicher noch einen Ersatz verpflichten wird. Da muss sich ein Dahoud halt erstmal durchsetzen. Von außen betrachtet ist es schwierig zu beurteilen, ob Favre hier nicht doch mal gerade Dahoud den ein oder anderen Einsatz geben sollte. Fordern lässt es sich leicht, aber letztendlich muss Favre das verantworten. Schulz war ja gefühlt noch näher dran, aber hier hat sich letztendlich Brouwers durchgesetzt (auch in der IV dürfte im Sommer etwas passieren, wobie ich das gefühlt schon seit 3 Jahren erwarte). Letztenendes ist der Kader deutlich stärker als noch zu Favres Amtsantritt, insbesondere auf den Positionen 12-18 (muss man sich mal vor Augen führen, dass ziemlich genau vor 3 Jahren nach Herrmanns Verletzung z.B. ein Leckie in der Startelf stand, der zwar mittlerweile gehobenes Zweitliganiveau hat, wir aber damals um die CL Plätze mitspielten). Da hat Favre doch viele Möglichkeiten, und das ist wiederum auch ein "Problem" für die Talente. Wie schnell es dann doch gehen kann haben diese jedoch vermutlich auch vor Augen... Einen Korb bzw. auch einen Hrgota hatte doch lange niemand wirklich auf dem Zettel, und jetzt sind beide fester Bestandteil der Mannschaft...
Favre denkt halt primär weiter von Spiel zu Spiel, genau wie er es von seinen Spielern erwartet. Inwiefern das zum Saisonende ein Problem wird, zeigt sich dann erst...
Schon klar.
Er baut dann lieber die Abwehr um (um Jantschke als 6er einsetzen zu können), statt Dahoud zu bringen.
Ein wenig Sorgen mache ich mir dann schon um unsere eigene Jugend, denn so hat das natürlich auch einem Kurt nicht genügen können, im Kader zu stehen. Wenn dann nicht irgendwann mal der nächste Schritt kommt, wird jeder Geduldsfaden reißen.
Wir werden ja dann im Sommer sehen, ob Dahoud spätestens dann mal herangeführt wird.
16.02.2015 - 16:15 Uhr
Zitat von Dahlin
Ich bin mal gespannt wie Favre auf die "Entschlüsselung" seiner Taktik reagieren wird. Für mich war relativ klar, dass wir außen auf enorme Schnelligkeit mit Hahn, Traore und Herrmann in dieser Saison setzen. Hazard ist eigentlich eher der technisch starke Spieler, der aber auch Tempo aufnehmen kann. Durch die sehr defensive Marschroute der Gegner erleben wir nun, dass Geschwinidigkeit und schnelles Spiel nach Balleroberung (die oft besungene Umschaltbewegung) leider nur sehr selten zum tragen kommt. Das Spielfeld wird gegen uns extrem eng gemacht, Vergleiche mit dem Handball kommen oft auf. Die technisch starken Dribbler im 1 gegen 1 gehen uns aber leider doch etwas ab. Was brauchen wir für den Favre-Ballbesitz-Stil?
Provokante Frage: Suchen wir im Sommer 2015 eher den Typ Hahn oder Arango, wenn wir Bedarf außen hätten? Welche Art Stürmer bräuchte es zentral?
Ich bin wirklich sehr gespannt wie Favre reagiert, gerade weil wir dann trotzdem Gegner haben werden, die gegen uns mitspielen.
Ich bin mal gespannt wie Favre auf die "Entschlüsselung" seiner Taktik reagieren wird. Für mich war relativ klar, dass wir außen auf enorme Schnelligkeit mit Hahn, Traore und Herrmann in dieser Saison setzen. Hazard ist eigentlich eher der technisch starke Spieler, der aber auch Tempo aufnehmen kann. Durch die sehr defensive Marschroute der Gegner erleben wir nun, dass Geschwinidigkeit und schnelles Spiel nach Balleroberung (die oft besungene Umschaltbewegung) leider nur sehr selten zum tragen kommt. Das Spielfeld wird gegen uns extrem eng gemacht, Vergleiche mit dem Handball kommen oft auf. Die technisch starken Dribbler im 1 gegen 1 gehen uns aber leider doch etwas ab. Was brauchen wir für den Favre-Ballbesitz-Stil?
Provokante Frage: Suchen wir im Sommer 2015 eher den Typ Hahn oder Arango, wenn wir Bedarf außen hätten? Welche Art Stürmer bräuchte es zentral?
Ich bin wirklich sehr gespannt wie Favre reagiert, gerade weil wir dann trotzdem Gegner haben werden, die gegen uns mitspielen.
Vielleicht sollten wir ein 4-1-4-1 System spielen, welches wir spielerisch in ein 4-1-3-1-1 oder 4-1-3-2 verwandeln können.
Könnte dann so aussehen:
Hrgota
Hermann/Kruse – Raffael/Hazard – Kramer – Hahn/Traore
Xhaka
Wendt/Dominguez – Jantschke – Stranzl – Korb
Sommer
16.02.2015 - 16:47 Uhr
wenn wir uns oben etablieren wollen geht das zunächst einmal nur mit guten jungen spielern (möglichst aus dem eigenen stall) und der hoffnung so an die cl-töpfe ran zu kommen.
ich bin mehr als begeistert welchen weg das duo eberl/favre da eingeschlagen haben. der respekt und die damit verbundene defensive spielweise unserer gegner ist hart erarbeitet, nur können wir uns halt keine der bruynes, schürrles oder ähnliches verpflichten um mit teuer zugekaufter individueller klasse abwehren zu knacken. entsprechend sieht derzeit unser spiel manchmal unbeholfen aus und es geht viel hinten rum, aber was soll man machen wenn der gegner nicht "mitspielt"?
wenn eberl hazard an die borussia binden kann wäre das ein weiterer schritt und wir hätten in 1-2 jahren einen tollen zentralen offensivspieler der dann für uns aber nichtmehr bezahlbar wäre. daher muss das risiko eingegangen werden heute das geld in die hand zu nehmen und alles dafür zu tun das er sich zu einem europäischen top-spieler entwickelt.
ich bin mehr als begeistert welchen weg das duo eberl/favre da eingeschlagen haben. der respekt und die damit verbundene defensive spielweise unserer gegner ist hart erarbeitet, nur können wir uns halt keine der bruynes, schürrles oder ähnliches verpflichten um mit teuer zugekaufter individueller klasse abwehren zu knacken. entsprechend sieht derzeit unser spiel manchmal unbeholfen aus und es geht viel hinten rum, aber was soll man machen wenn der gegner nicht "mitspielt"?
wenn eberl hazard an die borussia binden kann wäre das ein weiterer schritt und wir hätten in 1-2 jahren einen tollen zentralen offensivspieler der dann für uns aber nichtmehr bezahlbar wäre. daher muss das risiko eingegangen werden heute das geld in die hand zu nehmen und alles dafür zu tun das er sich zu einem europäischen top-spieler entwickelt.
16.02.2015 - 16:56 Uhr
Zitat von Dahlin
...
Provokante Frage: Suchen wir im Sommer 2015 eher den Typ Hahn oder Arango, wenn wir Bedarf außen hätten? ...
...
Provokante Frage: Suchen wir im Sommer 2015 eher den Typ Hahn oder Arango, wenn wir Bedarf außen hätten? ...
Ganz klar ein Spieler auf technischem Niveau Arango/Raffael.
Im Moment wird Raffael mit zwei Mann zugedeckt und aus die Maus.
Das wäre dann nicht mehr so einfach.
Außerdem rückt dann ein spielstarker Dahoud endgültig nach.
Dann sieht das alles schon deutlich anders aus.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Kleff am 16.02.2015 um 16:58 Uhr bearbeitet
16.02.2015 - 17:31 Uhr
Zitat von Generation-X-
Man darf dabei auch nicht vergessen, dass wenn Favre auf einen Jugendspieler setzt, ihn auch ohne Wenn und Aber fördert. Es ist so ein bißchen wie in der Nationalmannschaft. Es ist schwierig, sich unter die ersten 18 zu spielen, aber wenn man einmal dabei ist, dann bleibt man das auch in der Regel.
Das wissen die (intelligenteren) jungen Spieler genau und daher finde ich Favres vorgehen mal gar nicht so verkehrt.
Man darf dabei auch nicht vergessen, dass wenn Favre auf einen Jugendspieler setzt, ihn auch ohne Wenn und Aber fördert. Es ist so ein bißchen wie in der Nationalmannschaft. Es ist schwierig, sich unter die ersten 18 zu spielen, aber wenn man einmal dabei ist, dann bleibt man das auch in der Regel.
Das wissen die (intelligenteren) jungen Spieler genau und daher finde ich Favres vorgehen mal gar nicht so verkehrt.
Richtig, man ist drin, wenn man Leistung gezeigt hat. Nur leider hatte in dieser Saison noch keiner unserer Nachwuchsspieler auf hohem Niveau die Chance erhalten. Dass nicht plötzlich alle spielen müssen, dürfte klar sein. Ritter, Brandenburger und Sezer sind noch nicht so weit. Schulz war am Anfang der Saison aber sehr nah dran an der Mannschaft dran und wurde, selbst als es personell eng wurde, nicht eingesetzt.
Dahoud stand in dieser Saison schon so oft im Kader, wenn andere mal ausgefallen sind, aber für eine Einwechslung hat es nie gereicht. Ob Jantschke als 6er in einer eigentlich komfortablen Situation oder Nordi beim Gegner, der einen Bus vor dem eigenen Tor parkt. Spielstärke ist doch gerade gegen solche Gegner wichtig und dass Dahoud gegen diese noch keine Chance bekommen hat, ist definitiv nicht förderlich. Favre redet und redet von der Stärke des Nachwuchses und davon, dass der Nachwuchs für Borussia die einzige Chance ist und Eberl redet es sich schön, dass pro Saison 2 Spieler aus dem eigenen Nachwuchs in die Profimannschaft kommen. Unter Favre kann ich mich da nur an ter Stegen, Younes und Korb erinnern und alle waren dringend notwendig, entweder wegen Verlezungen oder wegen Grottenleistungen der anderen Spieler auf der jeweiligen Position.
Favre muss seine Zaghaftigkeit dahingehend also dringend verändern, wenn wir als gute Adresse für Talente weiterhin gelten wollen.
Grüße
16.02.2015 - 17:57 Uhr
Ja ich genieße unseren Tabellenplatz, ihn aber als Totschlagargument zu nutzen find ich nicht angebracht. Gehe ich mit der Nüchternheit von Favre ran, ist Platz drei zum jetzigen Zeitpunkt faktisch wertlos und lediglich erfolgsversprechend. Anderseits ist Platz drei ein Erfolg, dessen Wertung innerhalb einer Argumentation allerdings in Bezug auf den Verlauf der Saison zu setzen wäre.
Hurra-Fußball ist in der Tat attraktiv, aber nicht ausschließlich. Da gibt es noch mehr, wie Spielfreude, Spielwitz, Leidenschaft und, und, und. Übrigens merkt man Mannschaften an, wenn sie das spielen was sie spielen können. Bei der Frage nach der Konstanz unterstütze ich die These, dass die meisten und größten Fehler im Erfolg gemacht werden. Es werden Spieler verpflichtet, die nicht zur Spielweise passen und/oder die Spielweise wird verändert. Bestes Beispiel ist Dortmund.
Hurra-Fußball ist in der Tat attraktiv, aber nicht ausschließlich. Da gibt es noch mehr, wie Spielfreude, Spielwitz, Leidenschaft und, und, und. Übrigens merkt man Mannschaften an, wenn sie das spielen was sie spielen können. Bei der Frage nach der Konstanz unterstütze ich die These, dass die meisten und größten Fehler im Erfolg gemacht werden. Es werden Spieler verpflichtet, die nicht zur Spielweise passen und/oder die Spielweise wird verändert. Bestes Beispiel ist Dortmund.
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