Lucien Favre [Trainer]
06.08.2013 - 08:11 Uhr
Dies ist der Diskussionsthread zu Lucien Favre.
Thema geschlossen: weiter geht es hier: http://www.transfermarkt.de/de/lucien-favre-trainer/topic/ansicht_21_345676_seite1.html
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Dieser Beitrag wurde zuletzt von Dahlin am 18.10.2013 um 07:07 Uhr bearbeitet
08.08.2013 - 09:51 Uhr
Mit Blick in den Rückspiegel, also auf das Pokalspiel, dann bin ich ein wenig ratlos wenn es um Erklärungen geht.
In vielen Anmerkungen geht es ja darum ob die richtigen Spieler in der Startelf gestanden haben?
Nun: ist das wirklich die richtige Frage? Wir reden hier schließlich von einer Gladbacher Startelf, bei der nahezu alle schon viel Zeit im Profibereich verbracht haben, internationale Erfahrung haben, unter Topbedingungen trainieren und nach vorherrschender Meinung das Zeug haben auch in diesem Jahr eine gute Rolle in der Liga zu spielen.
Mal ehrlich: das darf doch nicht darin enden, dass man sich in der Abwehr so unter Druck setzen lässt und bei vermuteten "Offensivaktionen" dadurch auszeichnet, dass man sich im Mittelfeld eine Ewigkeit die Bälle quer in die Füße rumpelt und man Puls bekommt, wenn der Gegner mal auf die Idee kommt, den Torwart oder die Aussenverteidiger früh anzulaufen.
Fußball ist ein Bewegungsspiel und wenn man ehr darauf hofft, dass ein Gegner schon irgendwann mal einen Fehler macht oder am Ende darauf hofft, dass er konditionell einbricht, dann ist das eine dilettantische Spielauffassung. Und hier sehe ich neben dem Trainer, auch die Spieler in der Pflicht einfach mal draufzugehen als ambitionierter Bundesligist zu powern. Und dabei muss es völlig egal sein, wer grade in der Startelf steht.
Was Favre angeht: Er ist ein dozierender Taktik der einem an der Taktiktafel alles haarklein erklären kann. Aber - mit Verlaub - ich halte ihn auch für einen "Schisser" und "Warner" der eher über Befürchtungen als auf Basis der eigenen Stärken eine Mannschaft einstellt.
Ohne dabei gewesen zu sein - aber ich höre gradezu die Worte "bloß kein Rückstand", "bloß keine Konter zulassen", "bloß bei dem Wetter nicht zu viel powern", "die Geduld nicht verlieren", "Ball und Gegner laufen lassen", "Vorsicht bei Standards" usw. usw.
Und so spielen wir auch Fußball - seit über 12 Monaten und das auch sehr häufig gegen Gegner wo das überhaupt nicht nötig ist.
Und das ist der kleine aber feine Unterschied: Unser Pressing bedeutet, dass ein maximal zwei Spieler den Gegner "anlaufen" dabei aber so gut wie nie wirklich mal an draufgehen. Dabei werden auch lediglich versucht Lücken zuzulaufen als möglich Anspielstationen "eins zu eins" aus dem Spiel zu nehmen. Aus meine Sicht alles viel zu halbherzig. Wir "stehen" halt gut, aber wir "bewegen" uns nicht gut - offensiv wie defensiv (Pressung)
Wenn ich mir die Bayern, Dortmund oder auch Leverkusen und Schalke (an guten Tagen) anschaue, dann ist da wirklich Energie im Spiel und die Gegner haben keine ruhige Minute.
Das ist aus meiner Sicht eine Frage der Ausrichtung und der Spielintelligenz der Spieler die auch mal "in der Situation" gefordert sind, ohne dass der Trainer was ins Öhrchen flüstert.
Man hat doch gesehen, wie hilflos Spieler und Trainer dem Spielverlauf gegenüberstanden - wie so oft im letzten Jahr. Ein typisches Spiel für die Borussia. Der Gegner sieht gelassen zu wie unsere Akrobaten sich im sinnlosen Raum die Bälle hin und her schieben, wartet und spart Kraft. Alle paar Minuten drückt der Gegner mal auf's Tempo und schon gerät unser ganzes Team ins schwimmen und wird unnötig hektisch.
Da sind aus meiner Sicht einige Handbremsen zu lösen, sonst wird das nicht besser. Und hier ist Favre einfach mal in die Pflicht zu nehmen. Er "werkelt" seit Monaten an einem Konzept und es tut mir wirklich leid. Ich erkenne mit viel guten Willen nur wenige Momente im Spiel, wo ich das Gefühl habe, dass es besser wird.
Und noch ein Wort zum (Nicht-) Einsatz der Nationalspieler. Bei der vielgelobte Trainingsintensität kann ich es einfach nicht ernst nehmen, wenn man einen Spieler nicht auf den Platz bringt, weil ihm noch 3-5% seiner Leistungsstärke fehlen - gegen eine Mannschaft aus der Dritten Liga!
Die letzten Prozent der Leistungsfähigkeit hole ich mir nur über den Wettkampf und sonst nirgendwo! Der gegnerische Spieler ist der Maßstab und nicht der Laktatwert.
In vielen Anmerkungen geht es ja darum ob die richtigen Spieler in der Startelf gestanden haben?
Nun: ist das wirklich die richtige Frage? Wir reden hier schließlich von einer Gladbacher Startelf, bei der nahezu alle schon viel Zeit im Profibereich verbracht haben, internationale Erfahrung haben, unter Topbedingungen trainieren und nach vorherrschender Meinung das Zeug haben auch in diesem Jahr eine gute Rolle in der Liga zu spielen.
Mal ehrlich: das darf doch nicht darin enden, dass man sich in der Abwehr so unter Druck setzen lässt und bei vermuteten "Offensivaktionen" dadurch auszeichnet, dass man sich im Mittelfeld eine Ewigkeit die Bälle quer in die Füße rumpelt und man Puls bekommt, wenn der Gegner mal auf die Idee kommt, den Torwart oder die Aussenverteidiger früh anzulaufen.
Fußball ist ein Bewegungsspiel und wenn man ehr darauf hofft, dass ein Gegner schon irgendwann mal einen Fehler macht oder am Ende darauf hofft, dass er konditionell einbricht, dann ist das eine dilettantische Spielauffassung. Und hier sehe ich neben dem Trainer, auch die Spieler in der Pflicht einfach mal draufzugehen als ambitionierter Bundesligist zu powern. Und dabei muss es völlig egal sein, wer grade in der Startelf steht.
Was Favre angeht: Er ist ein dozierender Taktik der einem an der Taktiktafel alles haarklein erklären kann. Aber - mit Verlaub - ich halte ihn auch für einen "Schisser" und "Warner" der eher über Befürchtungen als auf Basis der eigenen Stärken eine Mannschaft einstellt.
Ohne dabei gewesen zu sein - aber ich höre gradezu die Worte "bloß kein Rückstand", "bloß keine Konter zulassen", "bloß bei dem Wetter nicht zu viel powern", "die Geduld nicht verlieren", "Ball und Gegner laufen lassen", "Vorsicht bei Standards" usw. usw.
Und so spielen wir auch Fußball - seit über 12 Monaten und das auch sehr häufig gegen Gegner wo das überhaupt nicht nötig ist.
Und das ist der kleine aber feine Unterschied: Unser Pressing bedeutet, dass ein maximal zwei Spieler den Gegner "anlaufen" dabei aber so gut wie nie wirklich mal an draufgehen. Dabei werden auch lediglich versucht Lücken zuzulaufen als möglich Anspielstationen "eins zu eins" aus dem Spiel zu nehmen. Aus meine Sicht alles viel zu halbherzig. Wir "stehen" halt gut, aber wir "bewegen" uns nicht gut - offensiv wie defensiv (Pressung)
Wenn ich mir die Bayern, Dortmund oder auch Leverkusen und Schalke (an guten Tagen) anschaue, dann ist da wirklich Energie im Spiel und die Gegner haben keine ruhige Minute.
Das ist aus meiner Sicht eine Frage der Ausrichtung und der Spielintelligenz der Spieler die auch mal "in der Situation" gefordert sind, ohne dass der Trainer was ins Öhrchen flüstert.
Man hat doch gesehen, wie hilflos Spieler und Trainer dem Spielverlauf gegenüberstanden - wie so oft im letzten Jahr. Ein typisches Spiel für die Borussia. Der Gegner sieht gelassen zu wie unsere Akrobaten sich im sinnlosen Raum die Bälle hin und her schieben, wartet und spart Kraft. Alle paar Minuten drückt der Gegner mal auf's Tempo und schon gerät unser ganzes Team ins schwimmen und wird unnötig hektisch.
Da sind aus meiner Sicht einige Handbremsen zu lösen, sonst wird das nicht besser. Und hier ist Favre einfach mal in die Pflicht zu nehmen. Er "werkelt" seit Monaten an einem Konzept und es tut mir wirklich leid. Ich erkenne mit viel guten Willen nur wenige Momente im Spiel, wo ich das Gefühl habe, dass es besser wird.
Und noch ein Wort zum (Nicht-) Einsatz der Nationalspieler. Bei der vielgelobte Trainingsintensität kann ich es einfach nicht ernst nehmen, wenn man einen Spieler nicht auf den Platz bringt, weil ihm noch 3-5% seiner Leistungsstärke fehlen - gegen eine Mannschaft aus der Dritten Liga!
Die letzten Prozent der Leistungsfähigkeit hole ich mir nur über den Wettkampf und sonst nirgendwo! Der gegnerische Spieler ist der Maßstab und nicht der Laktatwert.
10.08.2013 - 10:05 Uhr
Für mich gibt es nach dem ersten Bundesligaspiel nur ein Fazit:
Wenn Favre es noch schafft einen Vollstrecker und Mittelstürmer in diese Mannschaft einzubauen, gehört er für mich zu den ganz Großen im Trainergeschäft. Bleibt es wie bisher, gehört er auch weiterhin nur zum guten Bundesligadurchschnitt.
Ansonsten würde ich mir wünschen das einige Personen endlich mal lernen zu diskutieren. Hier wird von vielen keine sachliche Kritik geäußert, sondern einfach nur seine eigene Meinung und Eitelkeit mit einer derart unsachlichen und überzogenen Polemik vorgetragen, das sie schon mehr als Grenzwertig sind.
Finde das einfach schade weil es einem die Lust nimmt sich hier zu beteiligen.
Wünsche euch noch ein schönes Wochenende.
NeBorusse
Wenn Favre es noch schafft einen Vollstrecker und Mittelstürmer in diese Mannschaft einzubauen, gehört er für mich zu den ganz Großen im Trainergeschäft. Bleibt es wie bisher, gehört er auch weiterhin nur zum guten Bundesligadurchschnitt.
Ansonsten würde ich mir wünschen das einige Personen endlich mal lernen zu diskutieren. Hier wird von vielen keine sachliche Kritik geäußert, sondern einfach nur seine eigene Meinung und Eitelkeit mit einer derart unsachlichen und überzogenen Polemik vorgetragen, das sie schon mehr als Grenzwertig sind.
Finde das einfach schade weil es einem die Lust nimmt sich hier zu beteiligen.
Wünsche euch noch ein schönes Wochenende.
NeBorusse
10.08.2013 - 14:37 Uhr
Kann sich nicht mal einer die Mühe machen und das mit dem Spielsystem für jeden verständlich erklären??? Bitteeeee :-D Ich hab da langsam keine Nerven mehr für auch wenn ich mich brennend dafür interessiere.
Wir haben gestern definitiv alles gespielt, aber in Ballbesitz kein klassisches 4-4-2.
In Kurz:
Spielaufbau entweder über die 2 IV mit weit aufgerückten AV oder 2 IV und Xhaka als drittes Glied. Im Mittelfeld waren dann teilweise 4-5 Leute unterwegs (ständige Positionswechsel außer die AV) Die AV, gerade Daems haben sich immer wieder mit ins Offensivspiel eingebunden.
Das ist die Polyvalenz der Systeme die Favre häufig anspricht. Einziges Problem bislang: Es fallen keine Tore.
Ich hoffe, dass das in den nächsten Wochen besser wird, weil mir das Spiel echt gut gefällt.
Defensiv ohne Ball waren dann tatsächlich überwiegend 4-4-2 Situationen zu erkennen, außer beim Doppeln von Robben und Ribery.
Wir haben gestern definitiv alles gespielt, aber in Ballbesitz kein klassisches 4-4-2.
In Kurz:
Spielaufbau entweder über die 2 IV mit weit aufgerückten AV oder 2 IV und Xhaka als drittes Glied. Im Mittelfeld waren dann teilweise 4-5 Leute unterwegs (ständige Positionswechsel außer die AV) Die AV, gerade Daems haben sich immer wieder mit ins Offensivspiel eingebunden.
Das ist die Polyvalenz der Systeme die Favre häufig anspricht. Einziges Problem bislang: Es fallen keine Tore.
Ich hoffe, dass das in den nächsten Wochen besser wird, weil mir das Spiel echt gut gefällt.
Defensiv ohne Ball waren dann tatsächlich überwiegend 4-4-2 Situationen zu erkennen, außer beim Doppeln von Robben und Ribery.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Ma-Jo-Ne-Ze am 10.08.2013 um 14:39 Uhr bearbeitet
15.08.2013 - 01:11 Uhr
Zitat von Kleff:
Zitat von Hueppi1982:
Zitat von Kleff:
Der Jogi hat 0 Ahnung von einer defensiver Grundordnung. Ohne die wird es keinen Titel geben.
So viel Qualität und so viel Breite an Spielern zur Auswahl hatte noch kein Bundestrainer in der Geschichte des Deutschen Fußballs zur Verfügung.
Ne Mischung aus lulus defensiv denken und dem Angriffs Fussball von löw Ääähmm Flick das wäre geil:):):):)
Vielleicht sollten wir Favre für 2 Monate nächste Sommer an den DFB verleasen.
WIR (Deutschland) werden Weltmeister, WIR (Borussia) kassieren ab und WIR (alle) haben Party!
Spass beiseite.
Der Löw hat jetzt schon drei Turniere mit taktischen Defiziten verdaddelt.
Hatte gehofft, dass er nach Polen/Ukraine abgedankt wird...aber neee... Driet inne Pief!
Ist wohl glaube ich hier aber OT
Man kanns aber nicht jedem Recht machen! Wenn statt Özil und Kedira die Benders spielen würden,
möchte ich mal hören, was an den Stammtischen los ist.
Und wenns um alles oder nix geht, wird die Schweiz auch nicht gegen Spanien oder Brasilien gewinnen.
Gegen Italien hat nicht Löw das Spiel verloren, sondern Lahm. Und: Auch andere Nationen haben gute Mannschaften, welche arrogante Einstellung, alleine unser Kader würde automatisch einen Titel garantieren!
Zitat von Hueppi1982:
Zitat von Kleff:
Der Jogi hat 0 Ahnung von einer defensiver Grundordnung. Ohne die wird es keinen Titel geben.
So viel Qualität und so viel Breite an Spielern zur Auswahl hatte noch kein Bundestrainer in der Geschichte des Deutschen Fußballs zur Verfügung.
Ne Mischung aus lulus defensiv denken und dem Angriffs Fussball von löw Ääähmm Flick das wäre geil:):):):)
Vielleicht sollten wir Favre für 2 Monate nächste Sommer an den DFB verleasen.
WIR (Deutschland) werden Weltmeister, WIR (Borussia) kassieren ab und WIR (alle) haben Party!
Spass beiseite.
Der Löw hat jetzt schon drei Turniere mit taktischen Defiziten verdaddelt.
Hatte gehofft, dass er nach Polen/Ukraine abgedankt wird...aber neee... Driet inne Pief!
Ist wohl glaube ich hier aber OT
Man kanns aber nicht jedem Recht machen! Wenn statt Özil und Kedira die Benders spielen würden,
möchte ich mal hören, was an den Stammtischen los ist.
Und wenns um alles oder nix geht, wird die Schweiz auch nicht gegen Spanien oder Brasilien gewinnen.
Gegen Italien hat nicht Löw das Spiel verloren, sondern Lahm. Und: Auch andere Nationen haben gute Mannschaften, welche arrogante Einstellung, alleine unser Kader würde automatisch einen Titel garantieren!
18.08.2013 - 12:55 Uhr
Zitat von Mitsch_1988:
Ich fänd's hier ja bereits nen' Riesenfortschritt, wenn einige nun endlich erkennen würden, welchen komplett anderen Fussball man in der BuLi im Vergleich zum Spiel gegen eine 10-Mann-Mauer in Darmstadt zu sehen bekommt.
In diesen 2 Wochen wurden mitnichten 20 neue Laufwege trainiert. Auch die Spieler wurden technisch nicht besser oder kreativer und Favre hatte auch dazumals NICHT verboten, über die Flügel zu spielen.
Diese Spiele sind IMMER mühsam und werden zumeist durch Einzelaktionen entschieden. Das hatte Kruse leider verpasst und man war eben ausgeschieden. Aber die Reaktion darauf war hier jenseits von ner' realistischen Darstellung der Gesamtsituation und es wäre im Grunde genommen nur fair, wenn sich einige hier diesbezüglich relativieren würden. Aber das wird ein Wunschdenken bleiben, und beim nächsten Negativ-Spiel... - Naja, der gewöhnliche Lauf der Dinge hier.
Zitat von Artus83:
Das halte ich jetzt aber für reichlich übertrieben. Wer wollte den Trainer rauswerfen?!
Jeder sollte wohl damit klarkommen, dass auch einmal am Trainer Kritik geübt werden darf, denn auch Favre steht nicht unter einem gesonderten "tm-Artenschutz".
Für das Spiel gestern gilt ihm ein gutes Zeugnis zu attestieren.
Ich persönlich möchte hier nicht nur Wasserträger für Favre sehen. Kritik gehört genauso wie Lob zu einer vernünftigen Diskussionskultur.
Favres Anteil am Spiel gegen Hannover und sein Anteil am Spiel gegen den Drittligisten dürften ungefähr identisch sein.
Ich fänd's hier ja bereits nen' Riesenfortschritt, wenn einige nun endlich erkennen würden, welchen komplett anderen Fussball man in der BuLi im Vergleich zum Spiel gegen eine 10-Mann-Mauer in Darmstadt zu sehen bekommt.
In diesen 2 Wochen wurden mitnichten 20 neue Laufwege trainiert. Auch die Spieler wurden technisch nicht besser oder kreativer und Favre hatte auch dazumals NICHT verboten, über die Flügel zu spielen.
Diese Spiele sind IMMER mühsam und werden zumeist durch Einzelaktionen entschieden. Das hatte Kruse leider verpasst und man war eben ausgeschieden. Aber die Reaktion darauf war hier jenseits von ner' realistischen Darstellung der Gesamtsituation und es wäre im Grunde genommen nur fair, wenn sich einige hier diesbezüglich relativieren würden. Aber das wird ein Wunschdenken bleiben, und beim nächsten Negativ-Spiel... - Naja, der gewöhnliche Lauf der Dinge hier.
Zitat von Artus83:
Das halte ich jetzt aber für reichlich übertrieben. Wer wollte den Trainer rauswerfen?!
Jeder sollte wohl damit klarkommen, dass auch einmal am Trainer Kritik geübt werden darf, denn auch Favre steht nicht unter einem gesonderten "tm-Artenschutz".
Für das Spiel gestern gilt ihm ein gutes Zeugnis zu attestieren.
Ich persönlich möchte hier nicht nur Wasserträger für Favre sehen. Kritik gehört genauso wie Lob zu einer vernünftigen Diskussionskultur.
Favres Anteil am Spiel gegen Hannover und sein Anteil am Spiel gegen den Drittligisten dürften ungefähr identisch sein.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Artus83 am 18.08.2013 um 12:59 Uhr bearbeitet
19.08.2013 - 04:36 Uhr
Zitat von NeBorusse:
,35Damit die Stimmung nicht gleich wieder in Richtung Meisterschaft geht möchte ich an das IV nach dem Spiel von Slomka erinnern. Dort meinte er das jede Mannschaft in der Liga wüßte das Gladbach ohne einen Spieler in der Box spielt und deshalb die Bälle immer zurück legt. Das hätte man ausführlich in jeder Spielbesprechung besprochen, und deshalb hätte der Fehler nicht passieren dürfen. Bei den Worten viel mir gleich die Rückrunde mit Reuss ein als die Gegner sich auf unser System eingestellt hatten. Nur damals war es noch nicht ganz so alt. Dafür hat sich im Gegenzug aber die Technik innehalb des Teams verbessert.
Ich bleibe dabei das wir immer noch einen Spieler für die Box benötigen.
Das ist der Knackpunkt den scheinbar einige noch immer nicht verinnerlich haben: Es gibt bei uns dieses Jahr keinen reinen Konterfußball zu sehen!
Zumeist werden wir gepflegten Ballbesitzfußball zu sehen bekommen und es wird eben so lange um die Box herumkombiniert bis die Lücke gefunden ist.
Auf welches System wollen die Gegner sich also einstellen ?? Das ist gar nicht möglich.
Nimm die Bayern als Vergleich: Jeder weiß doch seit Jahrzehnten wie sie spielen. Warum gewinnen sie trotzdem? Durch individuelle, situationsbedingte Klasse. Genau diese haben wir mit unserem Team in der Offensive zuhauf in den Reihen.
Ein wirklicher Stoßstürmer (der mMn viel leichter auszurechnen ist als das System ohne ihn) ist einfach nicht nötig, da unser Offensivspiel so unfassbar variabel und facettenreich ist.
Edit: Im Übrigen ist mir das mit seinem Deutsch auch aufgefallen: Sehr großer Schritt nach vorne !
,35Damit die Stimmung nicht gleich wieder in Richtung Meisterschaft geht möchte ich an das IV nach dem Spiel von Slomka erinnern. Dort meinte er das jede Mannschaft in der Liga wüßte das Gladbach ohne einen Spieler in der Box spielt und deshalb die Bälle immer zurück legt. Das hätte man ausführlich in jeder Spielbesprechung besprochen, und deshalb hätte der Fehler nicht passieren dürfen. Bei den Worten viel mir gleich die Rückrunde mit Reuss ein als die Gegner sich auf unser System eingestellt hatten. Nur damals war es noch nicht ganz so alt. Dafür hat sich im Gegenzug aber die Technik innehalb des Teams verbessert.
Ich bleibe dabei das wir immer noch einen Spieler für die Box benötigen.
Das ist der Knackpunkt den scheinbar einige noch immer nicht verinnerlich haben: Es gibt bei uns dieses Jahr keinen reinen Konterfußball zu sehen!
Zumeist werden wir gepflegten Ballbesitzfußball zu sehen bekommen und es wird eben so lange um die Box herumkombiniert bis die Lücke gefunden ist.
Auf welches System wollen die Gegner sich also einstellen ?? Das ist gar nicht möglich.
Nimm die Bayern als Vergleich: Jeder weiß doch seit Jahrzehnten wie sie spielen. Warum gewinnen sie trotzdem? Durch individuelle, situationsbedingte Klasse. Genau diese haben wir mit unserem Team in der Offensive zuhauf in den Reihen.
Ein wirklicher Stoßstürmer (der mMn viel leichter auszurechnen ist als das System ohne ihn) ist einfach nicht nötig, da unser Offensivspiel so unfassbar variabel und facettenreich ist.
Edit: Im Übrigen ist mir das mit seinem Deutsch auch aufgefallen: Sehr großer Schritt nach vorne !
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Borusse7 am 19.08.2013 um 04:48 Uhr bearbeitet
20.08.2013 - 10:44 Uhr
Schon damals als Hertha mit Favre die Tabellenführung noch hergeschenkt hatte, ist mir durch den Kopf gegangen, dass er zu stur ist, und an seiner Idee festhält. Dieser stoische Art hat genau zwei Seiten, sie bringt dich am schnellsten an ein bestimmtes Ziel, leider läßt es wenig Spielraum. Und genau das ist die negative Sache bei Favre, dass er selbst wenn es auf der Hand liegt, nicht von seiner Marschroute abweicht.
So haben wir uns hier ja vor dem Darmstadtspiel schon vorgestellt, dass ein 4-2-3-1 mit Luuk in der Box wahrscheinlich erfolgreicher sein könnte, als alles (und das ist ganz klar die Order von Favre) über Flachpässe zu machen.
Das man die obere Etage herschenkt, obwohl man dafür - vermutlich - einen Topmann auf der Bank hat, ist das was mich sehr stört an Favres Taktik. Es ist auffällig, das Kramer mit seiner Körpergröße oft im Strafraum auftaucht, dass er dieses Defizit in der Offensive etwas abschwächen helfen soll.
Da jetzt erst die Bedingungen geschaffen wurden, dass man einen vernünftigen Spielaufbau hinbekommt, muß man fairerweise gerade Luuk de Jong noch eine neue Chance geben, der in der letzten Saison für mich die ärmste Sau aller Bundesliga-Mittelstürmer war. Mit 12 Mios Ablöse im Kreuz, bei einer total euphorisierten Fanschar, mit dementsprechend überzogener Erwartungshaltung (gerade an ihn) konnte er nur verlieren. Erst recht, wenn er - systembedingt - förmlich verhungert ist, vorne drin. Hohe Flanken (von den Aussen) sind seine Favoriten, die er wie kein anderer im Kader verwerten kann. Das ausgerechnet so einer für Favre geholt wurde, zumal schon ein Hanke und De Camargo im Kader war, verstehe ich heute nicht mehr. Da sehe ich definitv Abstimmungsschwierigkeiten.
Aber wieso soll man sich - auch als Trainer - nicht mal wieder in Frage stellen, ob man mit Tiki-Taka - allein - gegen jeden Gegner erfolgreich sein kann. Das man manchmal eben doch über seinen Schatten springen muß, und in Erwartung von defensiven Gegnern, einen wie Luuk dahinstellen kann, wo er mit seiner Kopfballstärke und dem eingebauten Knipser-Gen, die Früchte erntet, die vorher das neu zusammengestellte zentrale Mittelfeld (CK/GX) und unser Super-Offensives-Mittelfeld gesät haben. Raffael ist kein Knipser, Herrmann kommt auch nicht immer zum Abschluß, Juan spielt ja eh lieber weiter weg vom Tor.
Daher hoffe ich, dass mich Favre, gegen bestimmte Mannschaften, Lügen straft. Gegen die Pillen ist allerdings ein geiles Spiel zu erwarten, wo wir mit seinem Kurzpaßspiel am ehesten zum Erfolg kommen.
So haben wir uns hier ja vor dem Darmstadtspiel schon vorgestellt, dass ein 4-2-3-1 mit Luuk in der Box wahrscheinlich erfolgreicher sein könnte, als alles (und das ist ganz klar die Order von Favre) über Flachpässe zu machen.
Das man die obere Etage herschenkt, obwohl man dafür - vermutlich - einen Topmann auf der Bank hat, ist das was mich sehr stört an Favres Taktik. Es ist auffällig, das Kramer mit seiner Körpergröße oft im Strafraum auftaucht, dass er dieses Defizit in der Offensive etwas abschwächen helfen soll.
Da jetzt erst die Bedingungen geschaffen wurden, dass man einen vernünftigen Spielaufbau hinbekommt, muß man fairerweise gerade Luuk de Jong noch eine neue Chance geben, der in der letzten Saison für mich die ärmste Sau aller Bundesliga-Mittelstürmer war. Mit 12 Mios Ablöse im Kreuz, bei einer total euphorisierten Fanschar, mit dementsprechend überzogener Erwartungshaltung (gerade an ihn) konnte er nur verlieren. Erst recht, wenn er - systembedingt - förmlich verhungert ist, vorne drin. Hohe Flanken (von den Aussen) sind seine Favoriten, die er wie kein anderer im Kader verwerten kann. Das ausgerechnet so einer für Favre geholt wurde, zumal schon ein Hanke und De Camargo im Kader war, verstehe ich heute nicht mehr. Da sehe ich definitv Abstimmungsschwierigkeiten.
Aber wieso soll man sich - auch als Trainer - nicht mal wieder in Frage stellen, ob man mit Tiki-Taka - allein - gegen jeden Gegner erfolgreich sein kann. Das man manchmal eben doch über seinen Schatten springen muß, und in Erwartung von defensiven Gegnern, einen wie Luuk dahinstellen kann, wo er mit seiner Kopfballstärke und dem eingebauten Knipser-Gen, die Früchte erntet, die vorher das neu zusammengestellte zentrale Mittelfeld (CK/GX) und unser Super-Offensives-Mittelfeld gesät haben. Raffael ist kein Knipser, Herrmann kommt auch nicht immer zum Abschluß, Juan spielt ja eh lieber weiter weg vom Tor.
Daher hoffe ich, dass mich Favre, gegen bestimmte Mannschaften, Lügen straft. Gegen die Pillen ist allerdings ein geiles Spiel zu erwarten, wo wir mit seinem Kurzpaßspiel am ehesten zum Erfolg kommen.
20.08.2013 - 13:37 Uhr
Zitat von vanlent:
Zitat von Hennes1970:
Zitat von vanlent:
Da jetzt erst die Bedingungen geschaffen wurden, dass man einen vernünftigen Spielaufbau hinbekommt, muß man fairerweise gerade Luuk de Jong noch eine neue Chance geben, der in der letzten Saison für mich die ärmste Sau aller Bundesliga-Mittelstürmer war. Mit 12 Mios Ablöse im Kreuz, bei einer total euphorisierten Fanschar, mit dementsprechend überzogener Erwartungshaltung (gerade an ihn) konnte er nur verlieren. Erst recht, wenn er - systembedingt - förmlich verhungert ist, vorne drin. Hohe Flanken (von den Aussen) sind seine Favoriten, die er wie kein anderer im Kader verwerten kann. Das ausgerechnet so einer für Favre geholt wurde, zumal schon ein Hanke und De Camargo im Kader war, verstehe ich heute nicht mehr. Da sehe ich definitv Abstimmungsschwierigkeiten.
.
Gehört das nicht in den Eberl Thread? :rolleyes
Doch.
Dieser Ausschnitt alleine betrachtet gehört noch in den De Jong-Thread, in den Taktik- und Vorstand- und in Wir Fans u.a rein.
Mir ging es hier darum, dass Favre (und niemand sonst) auch bereit sein muß, De Jong neu zu bewerten.
Dass man sich hier offensichtlich nicht ganz einig gewesen sein kann, ist offensichtlich.
Grundsätzlich frage ich mich, wieviele TikiTaka-Kicker braucht man, um erfolgreich zu sein?
Wäre einer der die (vielen, neuen) Chancen auch verwerten kann, nicht zielführender?
Ist es nicht auch denkbar mit de Jong diesen Fuppes zu spielen, dafür aber auch bei Ecken und Standards noch torgefährlicher zu werden?
Jetzt meine Frage an dich: Glaubst du allen Ernstes, Favre befasst sich nicht tagtäglich mit solchen Überlegungen? Favre, der Detailversessene? Denkst du wirklich, Favre arbeitet GEGEN die Borussia und setzt De Jong nicht ein, obwohl dieser die Mannschaft seiner Ansicht nach momentan "erfolgreicher" machen würde? Hat nicht die letzte Saison aufgezeigt, dass Favre sich GEGEN seinen Fussball und FÜR die Resultate entscheiden kann? Kannst du dir vorstellen, wie unzufrieden Favre hinsichtlich spielerischen Aspekten letztes Jahr war?
Da sehe ich im Übrigen exakt die Problematik aller Fan-Forderungen bezüglich System und Personal. Ein jeder schreit hier nach X oder Y. Und zwar für den Ernstkampf. Da will's der Fan dann sehen, um seine Überlegungen von der Couch aus zu beurteilen.
Der Unterschied zum Trainer ist, dass dieser einerseits ne' DEUTLICH bessere Beurteilung zu den jeweiligen potentiellen Systemen und Personalfragen abgeben kann, OHNE diese in Ernstkämpfe getestet zu haben. Der Trainer sieht die Spieler und deren Stärken/Schwächen tagtäglich auf dem Fussballplatz. Und andererseits will ich kurz erwähnen, dass final der Trainer jegliche sportliche Verantwortung trägt und er es sich nicht leisten kann, wie TM-User wöchentlich Aufstellungen und Systeme zu fordern und falls diese dann am WE in die Hose gehen eben am Montag neue zu installieren.
Das soll nicht heissen, dass man solche Diskussionen unterlassen soll. Dafür sind wir ja hier :p. Es geht lediglich darum, sich ein wenig sensibler zu zeigen und sich vor allem sachlich und ruhig auszudrücken.
Zitat von Hennes1970:
Zitat von vanlent:
Da jetzt erst die Bedingungen geschaffen wurden, dass man einen vernünftigen Spielaufbau hinbekommt, muß man fairerweise gerade Luuk de Jong noch eine neue Chance geben, der in der letzten Saison für mich die ärmste Sau aller Bundesliga-Mittelstürmer war. Mit 12 Mios Ablöse im Kreuz, bei einer total euphorisierten Fanschar, mit dementsprechend überzogener Erwartungshaltung (gerade an ihn) konnte er nur verlieren. Erst recht, wenn er - systembedingt - förmlich verhungert ist, vorne drin. Hohe Flanken (von den Aussen) sind seine Favoriten, die er wie kein anderer im Kader verwerten kann. Das ausgerechnet so einer für Favre geholt wurde, zumal schon ein Hanke und De Camargo im Kader war, verstehe ich heute nicht mehr. Da sehe ich definitv Abstimmungsschwierigkeiten.
.
Gehört das nicht in den Eberl Thread? :rolleyes
Doch.
Dieser Ausschnitt alleine betrachtet gehört noch in den De Jong-Thread, in den Taktik- und Vorstand- und in Wir Fans u.a rein.
Mir ging es hier darum, dass Favre (und niemand sonst) auch bereit sein muß, De Jong neu zu bewerten.
Dass man sich hier offensichtlich nicht ganz einig gewesen sein kann, ist offensichtlich.
Grundsätzlich frage ich mich, wieviele TikiTaka-Kicker braucht man, um erfolgreich zu sein?
Wäre einer der die (vielen, neuen) Chancen auch verwerten kann, nicht zielführender?
Ist es nicht auch denkbar mit de Jong diesen Fuppes zu spielen, dafür aber auch bei Ecken und Standards noch torgefährlicher zu werden?
Jetzt meine Frage an dich: Glaubst du allen Ernstes, Favre befasst sich nicht tagtäglich mit solchen Überlegungen? Favre, der Detailversessene? Denkst du wirklich, Favre arbeitet GEGEN die Borussia und setzt De Jong nicht ein, obwohl dieser die Mannschaft seiner Ansicht nach momentan "erfolgreicher" machen würde? Hat nicht die letzte Saison aufgezeigt, dass Favre sich GEGEN seinen Fussball und FÜR die Resultate entscheiden kann? Kannst du dir vorstellen, wie unzufrieden Favre hinsichtlich spielerischen Aspekten letztes Jahr war?
Da sehe ich im Übrigen exakt die Problematik aller Fan-Forderungen bezüglich System und Personal. Ein jeder schreit hier nach X oder Y. Und zwar für den Ernstkampf. Da will's der Fan dann sehen, um seine Überlegungen von der Couch aus zu beurteilen.
Der Unterschied zum Trainer ist, dass dieser einerseits ne' DEUTLICH bessere Beurteilung zu den jeweiligen potentiellen Systemen und Personalfragen abgeben kann, OHNE diese in Ernstkämpfe getestet zu haben. Der Trainer sieht die Spieler und deren Stärken/Schwächen tagtäglich auf dem Fussballplatz. Und andererseits will ich kurz erwähnen, dass final der Trainer jegliche sportliche Verantwortung trägt und er es sich nicht leisten kann, wie TM-User wöchentlich Aufstellungen und Systeme zu fordern und falls diese dann am WE in die Hose gehen eben am Montag neue zu installieren.
Das soll nicht heissen, dass man solche Diskussionen unterlassen soll. Dafür sind wir ja hier :p. Es geht lediglich darum, sich ein wenig sensibler zu zeigen und sich vor allem sachlich und ruhig auszudrücken.
20.08.2013 - 15:50 Uhr
Zitat von rockham:
Ob stur oder zoegerlich. Find es grundsaetzlich gut, dass er sein Konzept durchzieht und nicht jedem Trend oder Meinung hinterherspringt. Denn das hat noch nie langfristig Erfolg erzielt.
Hoffe allerdings, dass er auch erkennt, wann er die eine oder andere Schraube stellen muss.
Eberl und Favre haben das genau erkannt. Sieht man an den Neuzugängen. Und jemand, der zögerlich ist, setzt nicht mal eben den Nordveit auf die Bank. Das hätte selbst ich nicht erwartet aber das Risiko mit Kramer hat sich mal sowas von ausgezahlt. Hut ab. Und jemand, der stur ist, stellt auch nicht einen Hanke nochmal bei entscheidenden Spielen auf, obwohl dieser schon quasi abgeschoben war. Einige sollten eben mal aufhören, den Super-Trainer zu miemen und alles besser zu wissen. Damit wäre allen sehr geholfen ;) Dass jeder Trainer Fehler macht, ist auch klar.
Es steht für mich außer Frage, dass Favre viele Spieler in unserem Kader viel besser gemacht hat. Er ist einfach nach wie vor ein Glücksfall für unseren Verein. Eberl und Favre sind beide nicht fehlerfrei aber aber das Positive überwiegt bei beiden um Längen.
Manchmal, wie bei uns letzte Saison, läuft es einfach nicht. Das passierte aber auch Trainern, die für Offensivfussball stehen, zB Slomka. Auch Motivator Büskens, der vom Typ her vielen zusagt, hat im Moment bei Düsseldorf Probleme. Es ist einfach höchst komplex und nicht so einfach wie es hier einige darstellen.
Ob stur oder zoegerlich. Find es grundsaetzlich gut, dass er sein Konzept durchzieht und nicht jedem Trend oder Meinung hinterherspringt. Denn das hat noch nie langfristig Erfolg erzielt.
Hoffe allerdings, dass er auch erkennt, wann er die eine oder andere Schraube stellen muss.
Eberl und Favre haben das genau erkannt. Sieht man an den Neuzugängen. Und jemand, der zögerlich ist, setzt nicht mal eben den Nordveit auf die Bank. Das hätte selbst ich nicht erwartet aber das Risiko mit Kramer hat sich mal sowas von ausgezahlt. Hut ab. Und jemand, der stur ist, stellt auch nicht einen Hanke nochmal bei entscheidenden Spielen auf, obwohl dieser schon quasi abgeschoben war. Einige sollten eben mal aufhören, den Super-Trainer zu miemen und alles besser zu wissen. Damit wäre allen sehr geholfen ;) Dass jeder Trainer Fehler macht, ist auch klar.
Es steht für mich außer Frage, dass Favre viele Spieler in unserem Kader viel besser gemacht hat. Er ist einfach nach wie vor ein Glücksfall für unseren Verein. Eberl und Favre sind beide nicht fehlerfrei aber aber das Positive überwiegt bei beiden um Längen.
Manchmal, wie bei uns letzte Saison, läuft es einfach nicht. Das passierte aber auch Trainern, die für Offensivfussball stehen, zB Slomka. Auch Motivator Büskens, der vom Typ her vielen zusagt, hat im Moment bei Düsseldorf Probleme. Es ist einfach höchst komplex und nicht so einfach wie es hier einige darstellen.
25.08.2013 - 11:10 Uhr
Zitat von Kleff:
Xhaka war für mich gestern DIE Achillesverse in unserem Spiel. Leider nicht nur gestern.
Gewohnt hohe Fehlerquote nach vorne und defensiv viel zu lasch.
Und wenn er dann mal beherzigt rein geht, hagelt es gleich gelb.
Dohoud ist in meinen Augen schon jetzt Xhaka um Längen voraus.
Geringe Fehlerquote nach vorne und effektiver in den Zweikämpfen.
Nordtveit wäre auch eine Möglichkeit, dann müsste aber Kramer den offensiveren Part übernehmen.
Natürlich könnten wir auch wieder auf Marx zurückgreifen (gleiches Spiel wie letzte Saison), aber ich denke das lässt sich nun anders lösen.
Jetzt wo De Jong nicht spielt, brauchst du einen neuen Sündenbock aus der letzten Transferperiode und da ist nun Xhaka dran? Xhaka hatte weder eine hohe Fehlerquote, noch die gelbe Karte zu verantworten. Letzte Woche war ein Kramer deiner Meinung nach einem Xhaka schon voraus, jetzt war Kramer gegen Leverkusen allenfalls Durchschnitt, dann ist halt ein 17 Jähriger Dahoud meilenweit voraus. Bewertet aus einem Testkick gegen die Bayern, den wir 5:1(!!) verloren haben. Hauptsache du musst nicht deinen unantastbaren Lucien Favre kritisieren, der macht keine Fehler. Wie erklärst du dir eigentlich dass die meisten User hier einem Großteil der Spieler eine 4-5 als Note gegeben haben, Favre aber von einem guten Spiel spricht? Wir haben alle keine Ahnung, sowieso ein anderes Spiel gesehen und eigentlich ist es doch super so toll offensiv zu spielen. Dass wir aber 7 Buden in 2 Auswärtsspielen kassiert haben, macht mir persönlich große Sorgen. Es wird auch immer davon gesprochen, dass Leverkusen nicht unser Gradmesser ist, auch das sehe ich anders. Vor dem Spiel sprachen alle hier von einer interessanten Standortbestimmung und einem echten Härtetest. Jetzt haben wir völlig verdient verloren, dann ist es auf einmal nicht mehr der Gradmesser. Wir wollen uns oben etablieren und wenn möglich einen internationalen Wettbewerb erreichen, also muss man sich mit den besten messen, und dazu gehört für mich auch Leverkusen. Punkt.
Xhaka war für mich gestern DIE Achillesverse in unserem Spiel. Leider nicht nur gestern.
Gewohnt hohe Fehlerquote nach vorne und defensiv viel zu lasch.
Und wenn er dann mal beherzigt rein geht, hagelt es gleich gelb.
Dohoud ist in meinen Augen schon jetzt Xhaka um Längen voraus.
Geringe Fehlerquote nach vorne und effektiver in den Zweikämpfen.
Nordtveit wäre auch eine Möglichkeit, dann müsste aber Kramer den offensiveren Part übernehmen.
Natürlich könnten wir auch wieder auf Marx zurückgreifen (gleiches Spiel wie letzte Saison), aber ich denke das lässt sich nun anders lösen.
Jetzt wo De Jong nicht spielt, brauchst du einen neuen Sündenbock aus der letzten Transferperiode und da ist nun Xhaka dran? Xhaka hatte weder eine hohe Fehlerquote, noch die gelbe Karte zu verantworten. Letzte Woche war ein Kramer deiner Meinung nach einem Xhaka schon voraus, jetzt war Kramer gegen Leverkusen allenfalls Durchschnitt, dann ist halt ein 17 Jähriger Dahoud meilenweit voraus. Bewertet aus einem Testkick gegen die Bayern, den wir 5:1(!!) verloren haben. Hauptsache du musst nicht deinen unantastbaren Lucien Favre kritisieren, der macht keine Fehler. Wie erklärst du dir eigentlich dass die meisten User hier einem Großteil der Spieler eine 4-5 als Note gegeben haben, Favre aber von einem guten Spiel spricht? Wir haben alle keine Ahnung, sowieso ein anderes Spiel gesehen und eigentlich ist es doch super so toll offensiv zu spielen. Dass wir aber 7 Buden in 2 Auswärtsspielen kassiert haben, macht mir persönlich große Sorgen. Es wird auch immer davon gesprochen, dass Leverkusen nicht unser Gradmesser ist, auch das sehe ich anders. Vor dem Spiel sprachen alle hier von einer interessanten Standortbestimmung und einem echten Härtetest. Jetzt haben wir völlig verdient verloren, dann ist es auf einmal nicht mehr der Gradmesser. Wir wollen uns oben etablieren und wenn möglich einen internationalen Wettbewerb erreichen, also muss man sich mit den besten messen, und dazu gehört für mich auch Leverkusen. Punkt.
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