| Geburtsdatum | 30.09.1980 |
|---|---|
| Alter | 43 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | --- |
| Akt. Verein | --- |
Kay Bernstein [✝]
26.06.2022 - 16:26 Uhr
16.06.2023 - 16:45 Uhr
Zitat von AbuDardai
Naja ganz unrecht hat Alpenbombe meiner Meinung nach nicht. Bernstein ist Präsident und nicht CEO. Da besteht schon noch ein Unterschied.
Ein Riesenproblem ist aber seine Kommunikation. Er äußert sich häufig zu Themen, die gar nicht im direkten Aufgabenbereich des Präsidenten liegen, wie etwa zur Trainernetscheidung pro Pal oder eben diese unsäglichen Aussagen zur Finanzierung. Warum er das macht, ist unklar, es könnte Egomanie sein oder er glaubt so eine Atmosphäre der Einigkeit zum schaffen. Im Endeffekt spielt es aber keine große Rolle, er wäre in Zukunft gut beraten, bei Fragen zu Trainer, Transfers oder Finanzen auf die sportliche (Weber + Zecke) bzw. Finanzielle Leitung (Herrich) zu verweisen. Das ist nicht sein Aufgabengebiet, er muss dann nur die Arbeit dieser Position bewerten und im Zweifel für Fehleinstellungen gerade stehen.
Insgesamt ist mir Bernstein an sich sympathisch. Aber man kommt nicht umhin, sein Agieren als gelinde gesagt ungeschickt zu bezeichnen. Vielleicht legt sich das mit der Zeit und wenn die Anleihe tatsächlich verlängert wird. Vielleicht nicht. Klar ist, dass er sich vor der Wahl nächstes Jahr nicht mehr viele Klopse leisten sollte, wenn er denn auf eine Wiederwahl hofft.
Zitat von Der-Neue
Uns Mitglieder wird teilweise eine Mitschuld angedichtet aber der Präsident ist außen vor @Alpenbombe ?
Zitat von bschuss
Es ist plausibel, aber keine Entschuldigung. Gerade bei einer Person wie ihm, der nun wirklich seit langer Zeit mit Herzblut dabei ist, erwarte ich als Präsident, dass er Schiller nicht blind vertraut sondern - notfalls mit einer zusätzlichen Zweitmeinung von außen - sich selbst ein unabhängiges Bild von den Finanzen macht. Eben WEIL jeder Fan wusste, dass Schiller da seit Jahren mit heftiger Bilanztrickserei den Laden am Leben hielt. Weil wir schon mal ohne KKR und ohne Windhorst quasi vor der sofortigen Pleite gestanden hätten. Da kannst Du doch nicht als Präsident antreten und ein halbes Jahr später immer noch Schillers Präsentationen blind vertrauen.
Zitat von Alpenbombe
Es ist doch irgendwie nachvollziehbar, dass er sich die Zahlen von der Geschäftsleitung präsentieren lässt und bei einer gegebenen Plausibilität auf die Zusagen vertraut. Immerhin gibt es genug Kontrollinstanzen. Zu erwarten, dass er sich selbst tiefergehend mit diesen Zahlen beschäftigt, geht glaube ich an der Realität vorbei.
Es ist doch irgendwie nachvollziehbar, dass er sich die Zahlen von der Geschäftsleitung präsentieren lässt und bei einer gegebenen Plausibilität auf die Zusagen vertraut. Immerhin gibt es genug Kontrollinstanzen. Zu erwarten, dass er sich selbst tiefergehend mit diesen Zahlen beschäftigt, geht glaube ich an der Realität vorbei.
Es ist plausibel, aber keine Entschuldigung. Gerade bei einer Person wie ihm, der nun wirklich seit langer Zeit mit Herzblut dabei ist, erwarte ich als Präsident, dass er Schiller nicht blind vertraut sondern - notfalls mit einer zusätzlichen Zweitmeinung von außen - sich selbst ein unabhängiges Bild von den Finanzen macht. Eben WEIL jeder Fan wusste, dass Schiller da seit Jahren mit heftiger Bilanztrickserei den Laden am Leben hielt. Weil wir schon mal ohne KKR und ohne Windhorst quasi vor der sofortigen Pleite gestanden hätten. Da kannst Du doch nicht als Präsident antreten und ein halbes Jahr später immer noch Schillers Präsentationen blind vertrauen.
Uns Mitglieder wird teilweise eine Mitschuld angedichtet aber der Präsident ist außen vor @Alpenbombe ?

Naja ganz unrecht hat Alpenbombe meiner Meinung nach nicht. Bernstein ist Präsident und nicht CEO. Da besteht schon noch ein Unterschied.
Ein Riesenproblem ist aber seine Kommunikation. Er äußert sich häufig zu Themen, die gar nicht im direkten Aufgabenbereich des Präsidenten liegen, wie etwa zur Trainernetscheidung pro Pal oder eben diese unsäglichen Aussagen zur Finanzierung. Warum er das macht, ist unklar, es könnte Egomanie sein oder er glaubt so eine Atmosphäre der Einigkeit zum schaffen. Im Endeffekt spielt es aber keine große Rolle, er wäre in Zukunft gut beraten, bei Fragen zu Trainer, Transfers oder Finanzen auf die sportliche (Weber + Zecke) bzw. Finanzielle Leitung (Herrich) zu verweisen. Das ist nicht sein Aufgabengebiet, er muss dann nur die Arbeit dieser Position bewerten und im Zweifel für Fehleinstellungen gerade stehen.
Insgesamt ist mir Bernstein an sich sympathisch. Aber man kommt nicht umhin, sein Agieren als gelinde gesagt ungeschickt zu bezeichnen. Vielleicht legt sich das mit der Zeit und wenn die Anleihe tatsächlich verlängert wird. Vielleicht nicht. Klar ist, dass er sich vor der Wahl nächstes Jahr nicht mehr viele Klopse leisten sollte, wenn er denn auf eine Wiederwahl hofft.
Ich bin völlig bei dir, bis auf deinen letzten Punkt: ich sehe weit und breit keinen Kandidaten, der sich a) aufstellen lässt und sich dann b) gegen Bernstein durchsetzt. Das gemeine Mitglied hat die letzten 20 Jahre seinen Hintern zu MV oder Präsidiumswahlen nicht hoch bekommen, das wird sich nicht ändern. Ich persönlich würde ihn sogar dieses Mal wählen. Zur letzen Wahl habe ich mich enthalten, weil ich Steffel nicht mag und ihm einen rigorosen Kurswechsel auch nicht zugetraut habe. Und die Hoffnung, dass der Messias auf einmal auf der Bildfläche erscheint, habe ich aufgegeben. Ich halte das für eine gesunde Sebsteinschätzung auch für gar nicht schlecht, mal einige Zeit demütiger zu sein und kleinere Brötchen zu backen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Hertiehats am 16.06.2023 um 16:46 Uhr bearbeitet
16.06.2023 - 17:29 Uhr
Quelle: www.tagesspiegel.de
Hertha-Präsident Kay Bernstein: „Was Union geschafft hat, kommt einer Meisterschaft gleich“
Er wollte Kindergärtner werden und sagt: So anders ist es jetzt gar nicht. Kay Bernstein über einen Fußballverein als verkrustete Berliner Behörde, schicksalhafte Millionen – und die Bolzplätze Marzahns.
Bernstein mit dem nächsten Interview, allerdings hinter einer Paywall Er wollte Kindergärtner werden und sagt: So anders ist es jetzt gar nicht. Kay Bernstein über einen Fußballverein als verkrustete Berliner Behörde, schicksalhafte Millionen – und die Bolzplätze Marzahns.
16.06.2023 - 17:48 Uhr
Zitat von Hertiehats
Ich bin völlig bei dir, bis auf deinen letzten Punkt: ich sehe weit und breit keinen Kandidaten, der sich a) aufstellen lässt und sich dann b) gegen Bernstein durchsetzt. Das gemeine Mitglied hat die letzten 20 Jahre seinen Hintern zu MV oder Präsidiumswahlen nicht hoch bekommen, das wird sich nicht ändern. Ich persönlich würde ihn sogar dieses Mal wählen. Zur letzen Wahl habe ich mich enthalten, weil ich Steffel nicht mag und ihm einen rigorosen Kurswechsel auch nicht zugetraut habe. Und die Hoffnung, dass der Messias auf einmal auf der Bildfläche erscheint, habe ich aufgegeben. Ich halte das für eine gesunde Sebsteinschätzung auch für gar nicht schlecht, mal einige Zeit demütiger zu sein und kleinere Brötchen zu backen.
Zitat von AbuDardai
Naja ganz unrecht hat Alpenbombe meiner Meinung nach nicht. Bernstein ist Präsident und nicht CEO. Da besteht schon noch ein Unterschied.
Ein Riesenproblem ist aber seine Kommunikation. Er äußert sich häufig zu Themen, die gar nicht im direkten Aufgabenbereich des Präsidenten liegen, wie etwa zur Trainernetscheidung pro Pal oder eben diese unsäglichen Aussagen zur Finanzierung. Warum er das macht, ist unklar, es könnte Egomanie sein oder er glaubt so eine Atmosphäre der Einigkeit zum schaffen. Im Endeffekt spielt es aber keine große Rolle, er wäre in Zukunft gut beraten, bei Fragen zu Trainer, Transfers oder Finanzen auf die sportliche (Weber + Zecke) bzw. Finanzielle Leitung (Herrich) zu verweisen. Das ist nicht sein Aufgabengebiet, er muss dann nur die Arbeit dieser Position bewerten und im Zweifel für Fehleinstellungen gerade stehen.
Insgesamt ist mir Bernstein an sich sympathisch. Aber man kommt nicht umhin, sein Agieren als gelinde gesagt ungeschickt zu bezeichnen. Vielleicht legt sich das mit der Zeit und wenn die Anleihe tatsächlich verlängert wird. Vielleicht nicht. Klar ist, dass er sich vor der Wahl nächstes Jahr nicht mehr viele Klopse leisten sollte, wenn er denn auf eine Wiederwahl hofft.
Zitat von Der-Neue
Uns Mitglieder wird teilweise eine Mitschuld angedichtet aber der Präsident ist außen vor @Alpenbombe ?
Zitat von bschuss
Es ist plausibel, aber keine Entschuldigung. Gerade bei einer Person wie ihm, der nun wirklich seit langer Zeit mit Herzblut dabei ist, erwarte ich als Präsident, dass er Schiller nicht blind vertraut sondern - notfalls mit einer zusätzlichen Zweitmeinung von außen - sich selbst ein unabhängiges Bild von den Finanzen macht. Eben WEIL jeder Fan wusste, dass Schiller da seit Jahren mit heftiger Bilanztrickserei den Laden am Leben hielt. Weil wir schon mal ohne KKR und ohne Windhorst quasi vor der sofortigen Pleite gestanden hätten. Da kannst Du doch nicht als Präsident antreten und ein halbes Jahr später immer noch Schillers Präsentationen blind vertrauen.
Zitat von Alpenbombe
Es ist doch irgendwie nachvollziehbar, dass er sich die Zahlen von der Geschäftsleitung präsentieren lässt und bei einer gegebenen Plausibilität auf die Zusagen vertraut. Immerhin gibt es genug Kontrollinstanzen. Zu erwarten, dass er sich selbst tiefergehend mit diesen Zahlen beschäftigt, geht glaube ich an der Realität vorbei.
Es ist doch irgendwie nachvollziehbar, dass er sich die Zahlen von der Geschäftsleitung präsentieren lässt und bei einer gegebenen Plausibilität auf die Zusagen vertraut. Immerhin gibt es genug Kontrollinstanzen. Zu erwarten, dass er sich selbst tiefergehend mit diesen Zahlen beschäftigt, geht glaube ich an der Realität vorbei.
Es ist plausibel, aber keine Entschuldigung. Gerade bei einer Person wie ihm, der nun wirklich seit langer Zeit mit Herzblut dabei ist, erwarte ich als Präsident, dass er Schiller nicht blind vertraut sondern - notfalls mit einer zusätzlichen Zweitmeinung von außen - sich selbst ein unabhängiges Bild von den Finanzen macht. Eben WEIL jeder Fan wusste, dass Schiller da seit Jahren mit heftiger Bilanztrickserei den Laden am Leben hielt. Weil wir schon mal ohne KKR und ohne Windhorst quasi vor der sofortigen Pleite gestanden hätten. Da kannst Du doch nicht als Präsident antreten und ein halbes Jahr später immer noch Schillers Präsentationen blind vertrauen.
Uns Mitglieder wird teilweise eine Mitschuld angedichtet aber der Präsident ist außen vor @Alpenbombe ?

Naja ganz unrecht hat Alpenbombe meiner Meinung nach nicht. Bernstein ist Präsident und nicht CEO. Da besteht schon noch ein Unterschied.
Ein Riesenproblem ist aber seine Kommunikation. Er äußert sich häufig zu Themen, die gar nicht im direkten Aufgabenbereich des Präsidenten liegen, wie etwa zur Trainernetscheidung pro Pal oder eben diese unsäglichen Aussagen zur Finanzierung. Warum er das macht, ist unklar, es könnte Egomanie sein oder er glaubt so eine Atmosphäre der Einigkeit zum schaffen. Im Endeffekt spielt es aber keine große Rolle, er wäre in Zukunft gut beraten, bei Fragen zu Trainer, Transfers oder Finanzen auf die sportliche (Weber + Zecke) bzw. Finanzielle Leitung (Herrich) zu verweisen. Das ist nicht sein Aufgabengebiet, er muss dann nur die Arbeit dieser Position bewerten und im Zweifel für Fehleinstellungen gerade stehen.
Insgesamt ist mir Bernstein an sich sympathisch. Aber man kommt nicht umhin, sein Agieren als gelinde gesagt ungeschickt zu bezeichnen. Vielleicht legt sich das mit der Zeit und wenn die Anleihe tatsächlich verlängert wird. Vielleicht nicht. Klar ist, dass er sich vor der Wahl nächstes Jahr nicht mehr viele Klopse leisten sollte, wenn er denn auf eine Wiederwahl hofft.
Ich bin völlig bei dir, bis auf deinen letzten Punkt: ich sehe weit und breit keinen Kandidaten, der sich a) aufstellen lässt und sich dann b) gegen Bernstein durchsetzt. Das gemeine Mitglied hat die letzten 20 Jahre seinen Hintern zu MV oder Präsidiumswahlen nicht hoch bekommen, das wird sich nicht ändern. Ich persönlich würde ihn sogar dieses Mal wählen. Zur letzen Wahl habe ich mich enthalten, weil ich Steffel nicht mag und ihm einen rigorosen Kurswechsel auch nicht zugetraut habe. Und die Hoffnung, dass der Messias auf einmal auf der Bildfläche erscheint, habe ich aufgegeben. Ich halte das für eine gesunde Sebsteinschätzung auch für gar nicht schlecht, mal einige Zeit demütiger zu sein und kleinere Brötchen zu backen.
es hilft mMn nur wenn man das Wahlsystem so abändert, dass jedes Mitglied auch unabhängig von der Präsenz bei der MV wählen kann, also per Briefwahl oder digital. Nur so kann man dem organisierten Ultra Fanaufkommen entgegenwirken...
16.06.2023 - 18:00 Uhr
Zitat von sxbxstxxn
es hilft mMn nur wenn man das Wahlsystem so abändert, dass jedes Mitglied auch unabhängig von der Präsenz bei der MV wählen kann, also per Briefwahl oder digital. Nur so kann man dem organisierten Ultra Fanaufkommen entgegenwirken...
Zitat von Hertiehats
Ich bin völlig bei dir, bis auf deinen letzten Punkt: ich sehe weit und breit keinen Kandidaten, der sich a) aufstellen lässt und sich dann b) gegen Bernstein durchsetzt. Das gemeine Mitglied hat die letzten 20 Jahre seinen Hintern zu MV oder Präsidiumswahlen nicht hoch bekommen, das wird sich nicht ändern. Ich persönlich würde ihn sogar dieses Mal wählen. Zur letzen Wahl habe ich mich enthalten, weil ich Steffel nicht mag und ihm einen rigorosen Kurswechsel auch nicht zugetraut habe. Und die Hoffnung, dass der Messias auf einmal auf der Bildfläche erscheint, habe ich aufgegeben. Ich halte das für eine gesunde Sebsteinschätzung auch für gar nicht schlecht, mal einige Zeit demütiger zu sein und kleinere Brötchen zu backen.
Zitat von AbuDardai
Naja ganz unrecht hat Alpenbombe meiner Meinung nach nicht. Bernstein ist Präsident und nicht CEO. Da besteht schon noch ein Unterschied.
Ein Riesenproblem ist aber seine Kommunikation. Er äußert sich häufig zu Themen, die gar nicht im direkten Aufgabenbereich des Präsidenten liegen, wie etwa zur Trainernetscheidung pro Pal oder eben diese unsäglichen Aussagen zur Finanzierung. Warum er das macht, ist unklar, es könnte Egomanie sein oder er glaubt so eine Atmosphäre der Einigkeit zum schaffen. Im Endeffekt spielt es aber keine große Rolle, er wäre in Zukunft gut beraten, bei Fragen zu Trainer, Transfers oder Finanzen auf die sportliche (Weber + Zecke) bzw. Finanzielle Leitung (Herrich) zu verweisen. Das ist nicht sein Aufgabengebiet, er muss dann nur die Arbeit dieser Position bewerten und im Zweifel für Fehleinstellungen gerade stehen.
Insgesamt ist mir Bernstein an sich sympathisch. Aber man kommt nicht umhin, sein Agieren als gelinde gesagt ungeschickt zu bezeichnen. Vielleicht legt sich das mit der Zeit und wenn die Anleihe tatsächlich verlängert wird. Vielleicht nicht. Klar ist, dass er sich vor der Wahl nächstes Jahr nicht mehr viele Klopse leisten sollte, wenn er denn auf eine Wiederwahl hofft.
Zitat von Der-Neue
Uns Mitglieder wird teilweise eine Mitschuld angedichtet aber der Präsident ist außen vor @Alpenbombe ?
Zitat von bschuss
Es ist plausibel, aber keine Entschuldigung. Gerade bei einer Person wie ihm, der nun wirklich seit langer Zeit mit Herzblut dabei ist, erwarte ich als Präsident, dass er Schiller nicht blind vertraut sondern - notfalls mit einer zusätzlichen Zweitmeinung von außen - sich selbst ein unabhängiges Bild von den Finanzen macht. Eben WEIL jeder Fan wusste, dass Schiller da seit Jahren mit heftiger Bilanztrickserei den Laden am Leben hielt. Weil wir schon mal ohne KKR und ohne Windhorst quasi vor der sofortigen Pleite gestanden hätten. Da kannst Du doch nicht als Präsident antreten und ein halbes Jahr später immer noch Schillers Präsentationen blind vertrauen.
Zitat von Alpenbombe
Es ist doch irgendwie nachvollziehbar, dass er sich die Zahlen von der Geschäftsleitung präsentieren lässt und bei einer gegebenen Plausibilität auf die Zusagen vertraut. Immerhin gibt es genug Kontrollinstanzen. Zu erwarten, dass er sich selbst tiefergehend mit diesen Zahlen beschäftigt, geht glaube ich an der Realität vorbei.
Es ist doch irgendwie nachvollziehbar, dass er sich die Zahlen von der Geschäftsleitung präsentieren lässt und bei einer gegebenen Plausibilität auf die Zusagen vertraut. Immerhin gibt es genug Kontrollinstanzen. Zu erwarten, dass er sich selbst tiefergehend mit diesen Zahlen beschäftigt, geht glaube ich an der Realität vorbei.
Es ist plausibel, aber keine Entschuldigung. Gerade bei einer Person wie ihm, der nun wirklich seit langer Zeit mit Herzblut dabei ist, erwarte ich als Präsident, dass er Schiller nicht blind vertraut sondern - notfalls mit einer zusätzlichen Zweitmeinung von außen - sich selbst ein unabhängiges Bild von den Finanzen macht. Eben WEIL jeder Fan wusste, dass Schiller da seit Jahren mit heftiger Bilanztrickserei den Laden am Leben hielt. Weil wir schon mal ohne KKR und ohne Windhorst quasi vor der sofortigen Pleite gestanden hätten. Da kannst Du doch nicht als Präsident antreten und ein halbes Jahr später immer noch Schillers Präsentationen blind vertrauen.
Uns Mitglieder wird teilweise eine Mitschuld angedichtet aber der Präsident ist außen vor @Alpenbombe ?

Naja ganz unrecht hat Alpenbombe meiner Meinung nach nicht. Bernstein ist Präsident und nicht CEO. Da besteht schon noch ein Unterschied.
Ein Riesenproblem ist aber seine Kommunikation. Er äußert sich häufig zu Themen, die gar nicht im direkten Aufgabenbereich des Präsidenten liegen, wie etwa zur Trainernetscheidung pro Pal oder eben diese unsäglichen Aussagen zur Finanzierung. Warum er das macht, ist unklar, es könnte Egomanie sein oder er glaubt so eine Atmosphäre der Einigkeit zum schaffen. Im Endeffekt spielt es aber keine große Rolle, er wäre in Zukunft gut beraten, bei Fragen zu Trainer, Transfers oder Finanzen auf die sportliche (Weber + Zecke) bzw. Finanzielle Leitung (Herrich) zu verweisen. Das ist nicht sein Aufgabengebiet, er muss dann nur die Arbeit dieser Position bewerten und im Zweifel für Fehleinstellungen gerade stehen.
Insgesamt ist mir Bernstein an sich sympathisch. Aber man kommt nicht umhin, sein Agieren als gelinde gesagt ungeschickt zu bezeichnen. Vielleicht legt sich das mit der Zeit und wenn die Anleihe tatsächlich verlängert wird. Vielleicht nicht. Klar ist, dass er sich vor der Wahl nächstes Jahr nicht mehr viele Klopse leisten sollte, wenn er denn auf eine Wiederwahl hofft.
Ich bin völlig bei dir, bis auf deinen letzten Punkt: ich sehe weit und breit keinen Kandidaten, der sich a) aufstellen lässt und sich dann b) gegen Bernstein durchsetzt. Das gemeine Mitglied hat die letzten 20 Jahre seinen Hintern zu MV oder Präsidiumswahlen nicht hoch bekommen, das wird sich nicht ändern. Ich persönlich würde ihn sogar dieses Mal wählen. Zur letzen Wahl habe ich mich enthalten, weil ich Steffel nicht mag und ihm einen rigorosen Kurswechsel auch nicht zugetraut habe. Und die Hoffnung, dass der Messias auf einmal auf der Bildfläche erscheint, habe ich aufgegeben. Ich halte das für eine gesunde Sebsteinschätzung auch für gar nicht schlecht, mal einige Zeit demütiger zu sein und kleinere Brötchen zu backen.
es hilft mMn nur wenn man das Wahlsystem so abändert, dass jedes Mitglied auch unabhängig von der Präsenz bei der MV wählen kann, also per Briefwahl oder digital. Nur so kann man dem organisierten Ultra Fanaufkommen entgegenwirken...
Das wird aber wohl nie passieren. Oder gibt es Gedankenspiele in die Richtung? Kann ich mir kaum vorstellen.
Ich würde mich freuen, für mich lohnt es sich leider nicht 450 km zu fahren um meine Stimme abzugeben…
16.06.2023 - 18:05 Uhr
Zitat von BloodyEric
Quelle: www.tagesspiegel.de
Hertha-Präsident Kay Bernstein: „Was Union geschafft hat, kommt einer Meisterschaft gleich“
Er wollte Kindergärtner werden und sagt: So anders ist es jetzt gar nicht. Kay Bernstein über einen Fußballverein als verkrustete Berliner Behörde, schicksalhafte Millionen – und die Bolzplätze Marzahns.
Bernstein mit dem nächsten Interview, allerdings hinter einer PaywallEr wollte Kindergärtner werden und sagt: So anders ist es jetzt gar nicht. Kay Bernstein über einen Fußballverein als verkrustete Berliner Behörde, schicksalhafte Millionen – und die Bolzplätze Marzahns.
Ich zitiere mich mal selbst:
Auf die Frage, ob er im Dezember mit "Die Saison ist durch finanziert" gelogen habe:
Nein, er hat Ingo Schiller vertraut und er sagt es war naiv und er hätte das vielleicht von einem externen Wirtschaftsprüfer durchleuchten lassen sollen.
Und er wusste da schon, dasss 777 einsteigen wird.
16.06.2023 - 18:06 Uhr
Zitat von CAPTAINstonie
Das wird aber wohl nie passieren. Oder gibt es Gedankenspiele in die Richtung? Kann ich mir kaum vorstellen.
Ich würde mich freuen, für mich lohnt es sich leider nicht 450 km zu fahren um meine Stimme abzugeben…
Zitat von sxbxstxxn
es hilft mMn nur wenn man das Wahlsystem so abändert, dass jedes Mitglied auch unabhängig von der Präsenz bei der MV wählen kann, also per Briefwahl oder digital. Nur so kann man dem organisierten Ultra Fanaufkommen entgegenwirken...
Zitat von Hertiehats
Ich bin völlig bei dir, bis auf deinen letzten Punkt: ich sehe weit und breit keinen Kandidaten, der sich a) aufstellen lässt und sich dann b) gegen Bernstein durchsetzt. Das gemeine Mitglied hat die letzten 20 Jahre seinen Hintern zu MV oder Präsidiumswahlen nicht hoch bekommen, das wird sich nicht ändern. Ich persönlich würde ihn sogar dieses Mal wählen. Zur letzen Wahl habe ich mich enthalten, weil ich Steffel nicht mag und ihm einen rigorosen Kurswechsel auch nicht zugetraut habe. Und die Hoffnung, dass der Messias auf einmal auf der Bildfläche erscheint, habe ich aufgegeben. Ich halte das für eine gesunde Sebsteinschätzung auch für gar nicht schlecht, mal einige Zeit demütiger zu sein und kleinere Brötchen zu backen.
Zitat von AbuDardai
Naja ganz unrecht hat Alpenbombe meiner Meinung nach nicht. Bernstein ist Präsident und nicht CEO. Da besteht schon noch ein Unterschied.
Ein Riesenproblem ist aber seine Kommunikation. Er äußert sich häufig zu Themen, die gar nicht im direkten Aufgabenbereich des Präsidenten liegen, wie etwa zur Trainernetscheidung pro Pal oder eben diese unsäglichen Aussagen zur Finanzierung. Warum er das macht, ist unklar, es könnte Egomanie sein oder er glaubt so eine Atmosphäre der Einigkeit zum schaffen. Im Endeffekt spielt es aber keine große Rolle, er wäre in Zukunft gut beraten, bei Fragen zu Trainer, Transfers oder Finanzen auf die sportliche (Weber + Zecke) bzw. Finanzielle Leitung (Herrich) zu verweisen. Das ist nicht sein Aufgabengebiet, er muss dann nur die Arbeit dieser Position bewerten und im Zweifel für Fehleinstellungen gerade stehen.
Insgesamt ist mir Bernstein an sich sympathisch. Aber man kommt nicht umhin, sein Agieren als gelinde gesagt ungeschickt zu bezeichnen. Vielleicht legt sich das mit der Zeit und wenn die Anleihe tatsächlich verlängert wird. Vielleicht nicht. Klar ist, dass er sich vor der Wahl nächstes Jahr nicht mehr viele Klopse leisten sollte, wenn er denn auf eine Wiederwahl hofft.
Zitat von Der-Neue
Uns Mitglieder wird teilweise eine Mitschuld angedichtet aber der Präsident ist außen vor @Alpenbombe ?
Zitat von bschuss
Es ist plausibel, aber keine Entschuldigung. Gerade bei einer Person wie ihm, der nun wirklich seit langer Zeit mit Herzblut dabei ist, erwarte ich als Präsident, dass er Schiller nicht blind vertraut sondern - notfalls mit einer zusätzlichen Zweitmeinung von außen - sich selbst ein unabhängiges Bild von den Finanzen macht. Eben WEIL jeder Fan wusste, dass Schiller da seit Jahren mit heftiger Bilanztrickserei den Laden am Leben hielt. Weil wir schon mal ohne KKR und ohne Windhorst quasi vor der sofortigen Pleite gestanden hätten. Da kannst Du doch nicht als Präsident antreten und ein halbes Jahr später immer noch Schillers Präsentationen blind vertrauen.
Zitat von Alpenbombe
Es ist doch irgendwie nachvollziehbar, dass er sich die Zahlen von der Geschäftsleitung präsentieren lässt und bei einer gegebenen Plausibilität auf die Zusagen vertraut. Immerhin gibt es genug Kontrollinstanzen. Zu erwarten, dass er sich selbst tiefergehend mit diesen Zahlen beschäftigt, geht glaube ich an der Realität vorbei.
Es ist doch irgendwie nachvollziehbar, dass er sich die Zahlen von der Geschäftsleitung präsentieren lässt und bei einer gegebenen Plausibilität auf die Zusagen vertraut. Immerhin gibt es genug Kontrollinstanzen. Zu erwarten, dass er sich selbst tiefergehend mit diesen Zahlen beschäftigt, geht glaube ich an der Realität vorbei.
Es ist plausibel, aber keine Entschuldigung. Gerade bei einer Person wie ihm, der nun wirklich seit langer Zeit mit Herzblut dabei ist, erwarte ich als Präsident, dass er Schiller nicht blind vertraut sondern - notfalls mit einer zusätzlichen Zweitmeinung von außen - sich selbst ein unabhängiges Bild von den Finanzen macht. Eben WEIL jeder Fan wusste, dass Schiller da seit Jahren mit heftiger Bilanztrickserei den Laden am Leben hielt. Weil wir schon mal ohne KKR und ohne Windhorst quasi vor der sofortigen Pleite gestanden hätten. Da kannst Du doch nicht als Präsident antreten und ein halbes Jahr später immer noch Schillers Präsentationen blind vertrauen.
Uns Mitglieder wird teilweise eine Mitschuld angedichtet aber der Präsident ist außen vor @Alpenbombe ?

Naja ganz unrecht hat Alpenbombe meiner Meinung nach nicht. Bernstein ist Präsident und nicht CEO. Da besteht schon noch ein Unterschied.
Ein Riesenproblem ist aber seine Kommunikation. Er äußert sich häufig zu Themen, die gar nicht im direkten Aufgabenbereich des Präsidenten liegen, wie etwa zur Trainernetscheidung pro Pal oder eben diese unsäglichen Aussagen zur Finanzierung. Warum er das macht, ist unklar, es könnte Egomanie sein oder er glaubt so eine Atmosphäre der Einigkeit zum schaffen. Im Endeffekt spielt es aber keine große Rolle, er wäre in Zukunft gut beraten, bei Fragen zu Trainer, Transfers oder Finanzen auf die sportliche (Weber + Zecke) bzw. Finanzielle Leitung (Herrich) zu verweisen. Das ist nicht sein Aufgabengebiet, er muss dann nur die Arbeit dieser Position bewerten und im Zweifel für Fehleinstellungen gerade stehen.
Insgesamt ist mir Bernstein an sich sympathisch. Aber man kommt nicht umhin, sein Agieren als gelinde gesagt ungeschickt zu bezeichnen. Vielleicht legt sich das mit der Zeit und wenn die Anleihe tatsächlich verlängert wird. Vielleicht nicht. Klar ist, dass er sich vor der Wahl nächstes Jahr nicht mehr viele Klopse leisten sollte, wenn er denn auf eine Wiederwahl hofft.
Ich bin völlig bei dir, bis auf deinen letzten Punkt: ich sehe weit und breit keinen Kandidaten, der sich a) aufstellen lässt und sich dann b) gegen Bernstein durchsetzt. Das gemeine Mitglied hat die letzten 20 Jahre seinen Hintern zu MV oder Präsidiumswahlen nicht hoch bekommen, das wird sich nicht ändern. Ich persönlich würde ihn sogar dieses Mal wählen. Zur letzen Wahl habe ich mich enthalten, weil ich Steffel nicht mag und ihm einen rigorosen Kurswechsel auch nicht zugetraut habe. Und die Hoffnung, dass der Messias auf einmal auf der Bildfläche erscheint, habe ich aufgegeben. Ich halte das für eine gesunde Sebsteinschätzung auch für gar nicht schlecht, mal einige Zeit demütiger zu sein und kleinere Brötchen zu backen.
es hilft mMn nur wenn man das Wahlsystem so abändert, dass jedes Mitglied auch unabhängig von der Präsenz bei der MV wählen kann, also per Briefwahl oder digital. Nur so kann man dem organisierten Ultra Fanaufkommen entgegenwirken...
Das wird aber wohl nie passieren. Oder gibt es Gedankenspiele in die Richtung? Kann ich mir kaum vorstellen.
Ich würde mich freuen, für mich lohnt es sich leider nicht 450 km zu fahren um meine Stimme abzugeben…
ich glaube es war vor der Bernstein Ära mal im Gespräch, bin mir aber nicht sicher ob es evt. "nur" ein abgeschmetterter Antrag bei einer MV war. Aber ich gebe Dir Recht: derzeit wird das wohl eher weniger passieren, wäre ja das Aus für die derzeit handelnden Personen ..
16.06.2023 - 18:25 Uhr
Quelle: www.kicker.de
Brüggemann schlägt Satzungsänderung für Wahlen vor
Einen Tag nach den Präsidentschaftswahlen bei Hertha BSC regt Aufsichtsratschef Klaus Brüggemann eine Satzungsänderung für künftige Wahlen an.
Dem kicker sagte Brüggemann am Montagnachmittag: "Wir sollten unsere Satzung im Hinblick auf künftige Wahlen dringend überarbeiten. Aus meiner Sicht sollten wir das bisherige Wahlprocedere kippen und ein Instrument schaffen, mit dem wir bei Wahlen eine Einbindung von möglichst vielen Mitgliedern schaffen. Wenn einem Kandidaten in einem Verein wie Hertha BSC mit mehr als 40.000 Mitgliedern etwa vier Prozent Unterstützung der Gesamtmitglieder reichen, um neuer Präsident zu werden, dann gibt es Optimierungsbedarf. Auch wenn es sich unglaubwürdig anhört: Ich hätte das auch gesagt, wenn statt Kay Bernstein Frank Steffel die Wahl gewonnen hätte."
Einen Tag nach den Präsidentschaftswahlen bei Hertha BSC regt Aufsichtsratschef Klaus Brüggemann eine Satzungsänderung für künftige Wahlen an.
Dem kicker sagte Brüggemann am Montagnachmittag: "Wir sollten unsere Satzung im Hinblick auf künftige Wahlen dringend überarbeiten. Aus meiner Sicht sollten wir das bisherige Wahlprocedere kippen und ein Instrument schaffen, mit dem wir bei Wahlen eine Einbindung von möglichst vielen Mitgliedern schaffen. Wenn einem Kandidaten in einem Verein wie Hertha BSC mit mehr als 40.000 Mitgliedern etwa vier Prozent Unterstützung der Gesamtmitglieder reichen, um neuer Präsident zu werden, dann gibt es Optimierungsbedarf. Auch wenn es sich unglaubwürdig anhört: Ich hätte das auch gesagt, wenn statt Kay Bernstein Frank Steffel die Wahl gewonnen hätte."
Zitat von sxbxstxxn
ich glaube es war vor der Bernstein Ära mal im Gespräch, bin mir aber nicht sicher ob es evt. "nur" ein abgeschmetterter Antrag bei einer MV war. Aber ich gebe Dir Recht: derzeit wird das wohl eher weniger passieren, wäre ja das Aus für die derzeit handelnden Personen ..
Zitat von CAPTAINstonie
Das wird aber wohl nie passieren. Oder gibt es Gedankenspiele in die Richtung? Kann ich mir kaum vorstellen.
Ich würde mich freuen, für mich lohnt es sich leider nicht 450 km zu fahren um meine Stimme abzugeben…
Zitat von sxbxstxxn
es hilft mMn nur wenn man das Wahlsystem so abändert, dass jedes Mitglied auch unabhängig von der Präsenz bei der MV wählen kann, also per Briefwahl oder digital. Nur so kann man dem organisierten Ultra Fanaufkommen entgegenwirken...
Zitat von Hertiehats
Ich bin völlig bei dir, bis auf deinen letzten Punkt: ich sehe weit und breit keinen Kandidaten, der sich a) aufstellen lässt und sich dann b) gegen Bernstein durchsetzt. Das gemeine Mitglied hat die letzten 20 Jahre seinen Hintern zu MV oder Präsidiumswahlen nicht hoch bekommen, das wird sich nicht ändern. Ich persönlich würde ihn sogar dieses Mal wählen. Zur letzen Wahl habe ich mich enthalten, weil ich Steffel nicht mag und ihm einen rigorosen Kurswechsel auch nicht zugetraut habe. Und die Hoffnung, dass der Messias auf einmal auf der Bildfläche erscheint, habe ich aufgegeben. Ich halte das für eine gesunde Sebsteinschätzung auch für gar nicht schlecht, mal einige Zeit demütiger zu sein und kleinere Brötchen zu backen.
Zitat von AbuDardai
Naja ganz unrecht hat Alpenbombe meiner Meinung nach nicht. Bernstein ist Präsident und nicht CEO. Da besteht schon noch ein Unterschied.
Ein Riesenproblem ist aber seine Kommunikation. Er äußert sich häufig zu Themen, die gar nicht im direkten Aufgabenbereich des Präsidenten liegen, wie etwa zur Trainernetscheidung pro Pal oder eben diese unsäglichen Aussagen zur Finanzierung. Warum er das macht, ist unklar, es könnte Egomanie sein oder er glaubt so eine Atmosphäre der Einigkeit zum schaffen. Im Endeffekt spielt es aber keine große Rolle, er wäre in Zukunft gut beraten, bei Fragen zu Trainer, Transfers oder Finanzen auf die sportliche (Weber + Zecke) bzw. Finanzielle Leitung (Herrich) zu verweisen. Das ist nicht sein Aufgabengebiet, er muss dann nur die Arbeit dieser Position bewerten und im Zweifel für Fehleinstellungen gerade stehen.
Insgesamt ist mir Bernstein an sich sympathisch. Aber man kommt nicht umhin, sein Agieren als gelinde gesagt ungeschickt zu bezeichnen. Vielleicht legt sich das mit der Zeit und wenn die Anleihe tatsächlich verlängert wird. Vielleicht nicht. Klar ist, dass er sich vor der Wahl nächstes Jahr nicht mehr viele Klopse leisten sollte, wenn er denn auf eine Wiederwahl hofft.
Zitat von Der-Neue
Uns Mitglieder wird teilweise eine Mitschuld angedichtet aber der Präsident ist außen vor @Alpenbombe ?
Zitat von bschuss
Es ist plausibel, aber keine Entschuldigung. Gerade bei einer Person wie ihm, der nun wirklich seit langer Zeit mit Herzblut dabei ist, erwarte ich als Präsident, dass er Schiller nicht blind vertraut sondern - notfalls mit einer zusätzlichen Zweitmeinung von außen - sich selbst ein unabhängiges Bild von den Finanzen macht. Eben WEIL jeder Fan wusste, dass Schiller da seit Jahren mit heftiger Bilanztrickserei den Laden am Leben hielt. Weil wir schon mal ohne KKR und ohne Windhorst quasi vor der sofortigen Pleite gestanden hätten. Da kannst Du doch nicht als Präsident antreten und ein halbes Jahr später immer noch Schillers Präsentationen blind vertrauen.
Zitat von Alpenbombe
Es ist doch irgendwie nachvollziehbar, dass er sich die Zahlen von der Geschäftsleitung präsentieren lässt und bei einer gegebenen Plausibilität auf die Zusagen vertraut. Immerhin gibt es genug Kontrollinstanzen. Zu erwarten, dass er sich selbst tiefergehend mit diesen Zahlen beschäftigt, geht glaube ich an der Realität vorbei.
Es ist doch irgendwie nachvollziehbar, dass er sich die Zahlen von der Geschäftsleitung präsentieren lässt und bei einer gegebenen Plausibilität auf die Zusagen vertraut. Immerhin gibt es genug Kontrollinstanzen. Zu erwarten, dass er sich selbst tiefergehend mit diesen Zahlen beschäftigt, geht glaube ich an der Realität vorbei.
Es ist plausibel, aber keine Entschuldigung. Gerade bei einer Person wie ihm, der nun wirklich seit langer Zeit mit Herzblut dabei ist, erwarte ich als Präsident, dass er Schiller nicht blind vertraut sondern - notfalls mit einer zusätzlichen Zweitmeinung von außen - sich selbst ein unabhängiges Bild von den Finanzen macht. Eben WEIL jeder Fan wusste, dass Schiller da seit Jahren mit heftiger Bilanztrickserei den Laden am Leben hielt. Weil wir schon mal ohne KKR und ohne Windhorst quasi vor der sofortigen Pleite gestanden hätten. Da kannst Du doch nicht als Präsident antreten und ein halbes Jahr später immer noch Schillers Präsentationen blind vertrauen.
Uns Mitglieder wird teilweise eine Mitschuld angedichtet aber der Präsident ist außen vor @Alpenbombe ?

Naja ganz unrecht hat Alpenbombe meiner Meinung nach nicht. Bernstein ist Präsident und nicht CEO. Da besteht schon noch ein Unterschied.
Ein Riesenproblem ist aber seine Kommunikation. Er äußert sich häufig zu Themen, die gar nicht im direkten Aufgabenbereich des Präsidenten liegen, wie etwa zur Trainernetscheidung pro Pal oder eben diese unsäglichen Aussagen zur Finanzierung. Warum er das macht, ist unklar, es könnte Egomanie sein oder er glaubt so eine Atmosphäre der Einigkeit zum schaffen. Im Endeffekt spielt es aber keine große Rolle, er wäre in Zukunft gut beraten, bei Fragen zu Trainer, Transfers oder Finanzen auf die sportliche (Weber + Zecke) bzw. Finanzielle Leitung (Herrich) zu verweisen. Das ist nicht sein Aufgabengebiet, er muss dann nur die Arbeit dieser Position bewerten und im Zweifel für Fehleinstellungen gerade stehen.
Insgesamt ist mir Bernstein an sich sympathisch. Aber man kommt nicht umhin, sein Agieren als gelinde gesagt ungeschickt zu bezeichnen. Vielleicht legt sich das mit der Zeit und wenn die Anleihe tatsächlich verlängert wird. Vielleicht nicht. Klar ist, dass er sich vor der Wahl nächstes Jahr nicht mehr viele Klopse leisten sollte, wenn er denn auf eine Wiederwahl hofft.
Ich bin völlig bei dir, bis auf deinen letzten Punkt: ich sehe weit und breit keinen Kandidaten, der sich a) aufstellen lässt und sich dann b) gegen Bernstein durchsetzt. Das gemeine Mitglied hat die letzten 20 Jahre seinen Hintern zu MV oder Präsidiumswahlen nicht hoch bekommen, das wird sich nicht ändern. Ich persönlich würde ihn sogar dieses Mal wählen. Zur letzen Wahl habe ich mich enthalten, weil ich Steffel nicht mag und ihm einen rigorosen Kurswechsel auch nicht zugetraut habe. Und die Hoffnung, dass der Messias auf einmal auf der Bildfläche erscheint, habe ich aufgegeben. Ich halte das für eine gesunde Sebsteinschätzung auch für gar nicht schlecht, mal einige Zeit demütiger zu sein und kleinere Brötchen zu backen.
es hilft mMn nur wenn man das Wahlsystem so abändert, dass jedes Mitglied auch unabhängig von der Präsenz bei der MV wählen kann, also per Briefwahl oder digital. Nur so kann man dem organisierten Ultra Fanaufkommen entgegenwirken...
Das wird aber wohl nie passieren. Oder gibt es Gedankenspiele in die Richtung? Kann ich mir kaum vorstellen.
Ich würde mich freuen, für mich lohnt es sich leider nicht 450 km zu fahren um meine Stimme abzugeben…
ich glaube es war vor der Bernstein Ära mal im Gespräch, bin mir aber nicht sicher ob es evt. "nur" ein abgeschmetterter Antrag bei einer MV war. Aber ich gebe Dir Recht: derzeit wird das wohl eher weniger passieren, wäre ja das Aus für die derzeit handelnden Personen ..
Zitat von kicker.de
Unabhängig von Personen sagt Brüggemann: "Wir sind im Jahr 2022 und sollten unsere Satzung anpassen. Per Online-Wahl muss es künftig möglich sein, allen 40.000 Mitgliedern - unabhängig vom Ort, wo sie gerade sind - zur Teilnahme zu verhelfen und ein solches Votum auf eine breitere Basis zu stellen. Dazu gehören aus meiner Sicht im Vorfeld künftig auch Online- oder Live-Formate, in denen sich die Kandidaten den Mitgliedern präsentieren. Wir sollten den ganzen Wahlvorgang inklusive Vorlauf im Sinne des Vereins nachschärfen und verbessern."
Unabhängig von Personen sagt Brüggemann: "Wir sind im Jahr 2022 und sollten unsere Satzung anpassen. Per Online-Wahl muss es künftig möglich sein, allen 40.000 Mitgliedern - unabhängig vom Ort, wo sie gerade sind - zur Teilnahme zu verhelfen und ein solches Votum auf eine breitere Basis zu stellen. Dazu gehören aus meiner Sicht im Vorfeld künftig auch Online- oder Live-Formate, in denen sich die Kandidaten den Mitgliedern präsentieren. Wir sollten den ganzen Wahlvorgang inklusive Vorlauf im Sinne des Vereins nachschärfen und verbessern."
Das meintest Du @sxbxstxxn ?
16.06.2023 - 18:36 Uhr
Zitat von BloodyEric
Ich zitiere mich mal selbst:
Auf die Frage, ob er im Dezember mit "Die Saison ist durch finanziert" gelogen habe:
Nein, er hat Ingo Schiller vertraut und er sagt es war naiv und er hätte das vielleicht von einem externen Wirtschaftsprüfer durchleuchten lassen sollen.
Und er wusste da schon, dasss 777 einsteigen wird.
Zitat von BloodyEric
Quelle: www.tagesspiegel.de
Hertha-Präsident Kay Bernstein: „Was Union geschafft hat, kommt einer Meisterschaft gleich“
Er wollte Kindergärtner werden und sagt: So anders ist es jetzt gar nicht. Kay Bernstein über einen Fußballverein als verkrustete Berliner Behörde, schicksalhafte Millionen – und die Bolzplätze Marzahns.
Bernstein mit dem nächsten Interview, allerdings hinter einer PaywallEr wollte Kindergärtner werden und sagt: So anders ist es jetzt gar nicht. Kay Bernstein über einen Fußballverein als verkrustete Berliner Behörde, schicksalhafte Millionen – und die Bolzplätze Marzahns.
Ich zitiere mich mal selbst:
Auf die Frage, ob er im Dezember mit "Die Saison ist durch finanziert" gelogen habe:
Nein, er hat Ingo Schiller vertraut und er sagt es war naiv und er hätte das vielleicht von einem externen Wirtschaftsprüfer durchleuchten lassen sollen.
Und er wusste da schon, dasss 777 einsteigen wird.
Steht da auch, ob das Wissen um 777 zur Aussage der Durchfinanzierung beigetragen hat (er also wusste, dass man auf deren Geld angewiesen sein wird)?
Ansonsten sieht er seinen Fehler wenigstens ein. Inwiefern wir uns in unserer Situation einen naiven Präsidenten leisten können, ist die andere Frage.
16.06.2023 - 18:56 Uhr
Zitat von bschuss
Steht da auch, ob das Wissen um 777 zur Aussage der Durchfinanzierung beigetragen hat (er also wusste, dass man auf deren Geld angewiesen sein wird)?
Ansonsten sieht er seinen Fehler wenigstens ein. Inwiefern wir uns in unserer Situation einen naiven Präsidenten leisten können, ist die andere Frage.
Zitat von BloodyEric
Ich zitiere mich mal selbst:
Auf die Frage, ob er im Dezember mit "Die Saison ist durch finanziert" gelogen habe:
Nein, er hat Ingo Schiller vertraut und er sagt es war naiv und er hätte das vielleicht von einem externen Wirtschaftsprüfer durchleuchten lassen sollen.
Und er wusste da schon, dasss 777 einsteigen wird.
Zitat von BloodyEric
Quelle: www.tagesspiegel.de
Hertha-Präsident Kay Bernstein: „Was Union geschafft hat, kommt einer Meisterschaft gleich“
Er wollte Kindergärtner werden und sagt: So anders ist es jetzt gar nicht. Kay Bernstein über einen Fußballverein als verkrustete Berliner Behörde, schicksalhafte Millionen – und die Bolzplätze Marzahns.
Bernstein mit dem nächsten Interview, allerdings hinter einer PaywallEr wollte Kindergärtner werden und sagt: So anders ist es jetzt gar nicht. Kay Bernstein über einen Fußballverein als verkrustete Berliner Behörde, schicksalhafte Millionen – und die Bolzplätze Marzahns.
Ich zitiere mich mal selbst:
Auf die Frage, ob er im Dezember mit "Die Saison ist durch finanziert" gelogen habe:
Nein, er hat Ingo Schiller vertraut und er sagt es war naiv und er hätte das vielleicht von einem externen Wirtschaftsprüfer durchleuchten lassen sollen.
Und er wusste da schon, dasss 777 einsteigen wird.
Steht da auch, ob das Wissen um 777 zur Aussage der Durchfinanzierung beigetragen hat (er also wusste, dass man auf deren Geld angewiesen sein wird)?
Ansonsten sieht er seinen Fehler wenigstens ein. Inwiefern wir uns in unserer Situation einen naiven Präsidenten leisten können, ist die andere Frage.
Die wohl wichtigste Aufgabe des Präsidenten ist die Bestellung/Abberufung/Kontrolle der Geschäftsführer.
Wie kann man diese Aufgabe einfach ignorieren?
Wozu haben wir dann einen Präsidenten, wofür hat er sich wählen lassen?
Soory, aber naiv ist mir eine deutlich zu schmeichelhafte Bezeichnung, das ist grobe Fahrlässigkeit. Dem Verein, den Mitgliedern gegenüber.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von DrDeDre am 16.06.2023 um 18:58 Uhr bearbeitet
16.06.2023 - 19:03 Uhr
Zitat von DrDeDre
Die wohl wichtigste Aufgabe des Präsidenten ist die Bestellung/Abberufung/Kontrolle der Geschäftsführer.
Wie kann man diese Aufgabe einfach ignorieren?
Wozu haben wir dann einen Präsidenten, wofür hat er sich wählen lassen?
Soory, aber naiv ist mir eine deutlich zu schmeichelhafte Bezeichnung, das ist grobe Fahrlässigkeit. Dem Verein, den Mitgliedern gegenüber.
Zitat von bschuss
Steht da auch, ob das Wissen um 777 zur Aussage der Durchfinanzierung beigetragen hat (er also wusste, dass man auf deren Geld angewiesen sein wird)?
Ansonsten sieht er seinen Fehler wenigstens ein. Inwiefern wir uns in unserer Situation einen naiven Präsidenten leisten können, ist die andere Frage.
Zitat von BloodyEric
Ich zitiere mich mal selbst:
Auf die Frage, ob er im Dezember mit "Die Saison ist durch finanziert" gelogen habe:
Nein, er hat Ingo Schiller vertraut und er sagt es war naiv und er hätte das vielleicht von einem externen Wirtschaftsprüfer durchleuchten lassen sollen.
Und er wusste da schon, dasss 777 einsteigen wird.
Zitat von BloodyEric
Quelle: www.tagesspiegel.de
Hertha-Präsident Kay Bernstein: „Was Union geschafft hat, kommt einer Meisterschaft gleich“
Er wollte Kindergärtner werden und sagt: So anders ist es jetzt gar nicht. Kay Bernstein über einen Fußballverein als verkrustete Berliner Behörde, schicksalhafte Millionen – und die Bolzplätze Marzahns.
Bernstein mit dem nächsten Interview, allerdings hinter einer PaywallEr wollte Kindergärtner werden und sagt: So anders ist es jetzt gar nicht. Kay Bernstein über einen Fußballverein als verkrustete Berliner Behörde, schicksalhafte Millionen – und die Bolzplätze Marzahns.
Ich zitiere mich mal selbst:
Auf die Frage, ob er im Dezember mit "Die Saison ist durch finanziert" gelogen habe:
Nein, er hat Ingo Schiller vertraut und er sagt es war naiv und er hätte das vielleicht von einem externen Wirtschaftsprüfer durchleuchten lassen sollen.
Und er wusste da schon, dasss 777 einsteigen wird.
Steht da auch, ob das Wissen um 777 zur Aussage der Durchfinanzierung beigetragen hat (er also wusste, dass man auf deren Geld angewiesen sein wird)?
Ansonsten sieht er seinen Fehler wenigstens ein. Inwiefern wir uns in unserer Situation einen naiven Präsidenten leisten können, ist die andere Frage.
Die wohl wichtigste Aufgabe des Präsidenten ist die Bestellung/Abberufung/Kontrolle der Geschäftsführer.
Wie kann man diese Aufgabe einfach ignorieren?
Wozu haben wir dann einen Präsidenten, wofür hat er sich wählen lassen?
Soory, aber naiv ist mir eine deutlich zu schmeichelhafte Bezeichnung, das ist grobe Fahrlässigkeit. Dem Verein, den Mitgliedern gegenüber.
Ständiges Wiederholen von Unwahrheiten machen Unwahrheiten nicht zur Wahrheit. DAS ist nicht die Aufgabe des Präsidenten sondern des Präsidiums.
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