Ausgabenrekord wackelt erneut
Goto folgt Yamamoto: SC Freiburg holt draufgängerischen Stürmer aus Anderlecht
©IMAGO
Nach Rihito Yamamoto (24) zieht es den nächsten Japaner zum SC Freiburg: Keisuke Goto, der in der abgelaufenen Saison ebenfalls bei der VV St. Truiden aktiv war. Der 21 Jahre alte Mittelstürmer kommt nach einer erfolgreichen Leihe, bei der er seinen Marktwert von 1,2 Millionen auf 10 Millionen Euro hochschrauben konnte, vom RSC Anderlecht.
Schon mit 18 Jahren zog es Goto in den Nachwuchs der Lila-Weißen, wo er Anfang 2025 den Sprung zu den Profis schaffte. Für mehr Spielpraxis ging es im darauffolgenden Sommer nach St. Truiden. Dort schoss sich Goto an der Seite von Yamamoto mit 13 Treffern und acht Vorlagen in den WM-Kader Japans. Die Ablöse fällt noch mal höher aus als für seinen Wegbegleiter.
Während die Freiburger für Yamamoto 7 Mio. Euro Ablöse gezahlt haben, sollen für Goto inklusive Boni 11 Mio. bis 13 Mio. Euro fällig werden. Der Angreifer könnte somit zum zweitteuersten Zugang hinter Mio Backhaus (22) avancieren, der Mitte Mai für bis zu 15 Mio. Euro von Werder Bremen losgeeist wurde. Mit dem dritten Neuzugang kommen die Breisgauer ihren Rekordausgaben von 32,7 Mio. Euro aus der abgelaufenen Saison sehr nahe.
SC Freiburg sieht in Goto einen Draufgänger im Sturm
„Mit Keisuke konnten wir einen spannenden Spieler mit interessanten Anlagen für uns gewinnen. Seine draufgängerische Spielweise wird uns guttun“, sagte Sportvorstand Jochen Saier. „Er sucht gerne die Tiefe, hat ein gutes Raumgefühl und zudem das Gespür, wie er sich im Strafraum verhalten muss. Eine gewisse Zeit für Integration und Weiterentwicklung wird er sicherlich brauchen – und sie auch bekommen. Wir freuen uns!“
Goto, der am Sonntag (22 Uhr) mit Japan gegen die Niederlande in die WM startet, ergänzte: „Der SC Freiburg war schon vor ein paar Monaten sehr interessiert an mir. Ich habe von Anfang an gespürt, dass mich die Verantwortlichen wirklich wollen, das war einer der Hauptgründe, warum ich mich für Freiburg entschieden habe. Ich habe auch einige Spiele in der Europa League gesehen. Für mich ist das ein großer Verein und ich freue mich sehr auf die kommende Saison.“
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