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Gilberto

02.07.2004 - 16:30 Uhr
Gilberto |#171
27.07.2007 - 08:34 Uhr
Das ist ganz schlecht. Gilberto war der wichtigste Mann in unserem Mittelfeld. Gleichwertig zu ersetzen ist er mit Sicherheit nicht, denke auch nicht, dass man einen Ersatz für ihn holen wird. Die vorrübergehende Lücke wird man intern schießen.

Da kann man nur hoffen, dass er schnellstens wieder fit wird und wir uns ansonsten anderweitig behelfen udn sein Ausfall keine zu großen Auswirkungen auf den Start haben wird.

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Bert Papon : Irgendwelche Fragen, bevor ich gehe und mich aufhänge?
Der Trainer vom Dunfermline Athletic FC aus Schottland, auf einer Pressekonferenz nach einer 0:7 Niederlage
Gilberto |#172
07.08.2007 - 23:37 Uhr

7. August 2007, 20:21 Uhr

Rückkehrer

Brasilianer Gilberto fordert Bescheidenheit
Fußballtennis und lockeres Laufen bedeuteten keine Herausforderung. Bester Laune ist Gilberto zur Mannschaft zurückgekehrt.
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Bester Laune und, besonders wichtig, „ohne Schmerzen“ ging Gilberto am Dienstag Vormittag nach seinem ersten Training zurück im Kreise der Kollegen vom Platz. Der Hoffnungsträger im Mittelfeld von Hertha BSC ahnte aber schon da: „Nachmittags wird es sicher viel anstrengender.“ Doch auch diese folgende Einheit, bei der Trainer Lucien Favre verstärkt Eins-gegen-eins-Situationen trainieren ließ, überstand der Brasilianer beschwerdefrei.

Nach seinem im Finale der Copa America gegen Argentinien erlittenen Muskelfaserriss hatte Gilberto seit seiner Rückkehr nach Berlin nur Lauftraining absolvieren können. „Wir haben ihn auch jetzt noch etwas geschont, um das Risiko einer neuerlichen Verletzung so gering wie möglich zu halten. Er hatte im Vorfeld der Saison nur sehr wenig Pause und ist dadurch sowieso müde“, sagte Mannschaftsarzt Dr. Ulrich Schleicher.

Aber es bleibt fraglich, ob Gilberto schon beim Saisonstart am Samstag bei Eintracht Frankfurt einsatzfähig sein wird – und wie lange bei dem 31-Jährigen in diesem günstigsten Fall die Luft reichen würde. „90 Minuten werden schwer für mich, wahrscheinlicher sind 45 bis 70“, schätzt Gilberto. Keinen Zweifel lässt er dagegen an der grundsätzlichen Motivation, seine Mitspieler alsbald möglich wieder unterstützen zu wollen, denn „ich bin sehr glücklich mit dieser Mannschaft“.
Diese Einschätzung betrifft allerdings weniger die Tatsache, dass elf Abgängen noch immer nur zwei Zugänge gegenüber stehen. Ein Umstand, an dem sich auch über eine Woche nach dem Verkauf von Kevin Boateng zu Tottenham Hotspur nichts gebessert hat. Es geht dem stillen Star um die Mentalität der Mannschaft, die „jetzt besser ist als im letzten Jahr“, als „zu viel Egoismus“ herrschte, aber „kein Teamgeist und kein Respekt“.
Wohlgemerkt sagt das ein Spieler, der für Brasilien regelmäßig mit Ronaldinho und Kaka, zwei der gegenwärtig besten Fußballer überhaupt, auf dem Platz steht. „Trotzdem sind sie ganz normal geblieben, wo in Berlin manche Spieler nach 40 Bundesligaspielen und zwei Toren schon die Brust rausdrücken und denken, sie wären die Größten“, sagt Gilberto. Die Bescheidenheit seiner prominenten Mitspieler wünscht er sich auch für Hertha BSC.

http://www.welt.de/berlin/article1088411/Brasilianer_Gilberto_fordert_Bescheidenheit.html

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HaHoHe Hertha BSC
Gilberto |#173
07.08.2007 - 23:40 Uhr
absolut schönes statement von ihm
Gilberto |#174
07.08.2007 - 23:40 Uhr
Gilbosso
Hoffnung: Mit der Rückkehr des Brasilianers wächst die Sehnsucht auf einen guten Start

A. Baingo
[Bild vergrößern] Gilberto ist ein ganz fröhliches Gesicht von Hertha BSC. Immer ein Lächeln, immer vergnügt. An ihm will sich die Mannschaft aufrichten.
Gilberto ist ein ganz fröhliches Gesicht von Hertha BSC. Immer ein Lächeln, immer vergnügt. An ihm will sich die Mannschaft aufrichten. City-Press

Berlin - Noch fünf Trainingseinheiten bis zu Herthas Bundesliga-Start am Sonnabend bei Eintracht Frankfurt. Locker verlässt Gilberto (31) den Trainingsplatz. Für die Kids schreibt er Autogramme. Und dann bleibt der Mann, der sonst nicht viele Worte macht, stehen. Aus seinem Mund kommt ein Manifest. Eine Liebeserklärung. Und eine Vorschau, was die Fans in dieser Saison erwarten dürfen.

Gilberto ist kein Mann großer Worte. Kein Selbstdarsteller. Große Erfolge haben ihm nicht den Kopf verdreht. Auch deshalb ist der Brasilianer sooo wichtig für Hertha.

Auch deshalb hofft Trainer Lucien Favre auf die Rückkehr des Mittelfeldspielers nach seiner Wadenzerrung in die Mannschaft. Gilberto ist zuversichtlich: "Noch fehlt mir ein wenig die Kondition. Aber für 45 oder für 60 Minuten, vielleicht auch für 70 Minuten reicht es."

Gilberto ist einer, auf dem viele Hoffnungen ruhen. Er ist Gilbosso. Der neue Boss. Der Vertrauen hat und welches gibt: "Ich glaube an unsere Mannschaft. Denn die Stimmung war noch nie so gut wie jetzt. Und die Stimmung ist manchmal die wichtigste Voraussetzung für einen guten Pass."

Kein Zaudern. Kein Zögern. Gilberto traut der Mannschaft trotz der Umwälzungen eine gute Rolle zu. "Es ist doch wunderbar, dass uns keiner was zutraut. Dann haben wir nicht den ganz großen Druck."

Stark! Gilberto nimmt den Druck von den jungen Wilden. "Auch sie haben Qualität. Aber wir Erfahrenen müssen es richten." Damit meint er in erster Linie auch sich selbst. Und seine neue Rolle im Zentrum.

Lucien Favre gibt der Brasilianer ein wichtiges Signal. "Wenn mich der Trainer als Spielmacher sieht? Gut! Ich bin bereit!" Bereit, Verantwortung zu übernehmen.

Ganz der Gilbosso! Hinter seinen Worten steckt die Bereitschaft, die neue Hertha anzuführen. Auch abseits des Platzes.

Denn Gilberto lässt sich auch regelmäßig auf der Geschäftsstelle sehen. Er lebt Hertha!

Und genau deswegen hat er noch einen großen Traum: Mit Hertha Titel zu gewinnen. Warum ihm das so wichtig ist? Ganz einfach: "Berlin und Hertha - das ist meine Heimat geworden."

"Wertvoller Mensch"
Manager Dieter Hoeneß: "Zu Gilbertos fußballerischen Fähigkeiten - er ist ein kompletter Fußballer - kommen charakterliche Qualitäten. Er ist ein feiner Mann und ein wertvoller Mensch. Gil ist in den drei Jahren, die er bei uns ist, zu einer Integrationsfigur geworden. Mit seiner Ausstrahlung, seiner guten Erziehung und seinem großen Herzen ist er eine Persönlichkeit, die jeder Mannschaft und jedem Verein gut tut. Am meisten freue ich mich darüber, dass er sich bei uns sehr wohl fühlt."

"Wichtige Stimme"
Kapitän Arne Friedrich: "Es könnte sonstwas passieren, Gilberto würde immer ein feiner Kerl bleiben. Einer, auf den Verlass ist. Er hat die Copa America gewonnen und den Confed-Cup und ist bescheiden und ruhig geblieben. Selbst wenn er Weltmeister wird, würde er nicht die Bodenhaftung verlieren. Trotz seiner ruhigen Art ist er eine wichtige Stimme im Team geworden. Einer, der Einfluss nimmt auf die Mannschaft. Für uns ist er mit seinen menschlichen und sportlichen Qualitäten unverzichtbar."

"Echter Brasilianer"
Trainer Lucien Favre: "Jeder weiß doch, dass ich ein Fan des brasilianischen Fußballs bin. Gilberto ist Stammspieler in der Selecao - und ein ganz wichtiger Mann für Hertha BSC. Dass Gilberto Fußballspielen kann, sieht man auf den ersten Blick. Seine große Erfahrung und seine Fähigkeit, auf vielen Positionen spielen zu können, machen ihn noch wertvoller. Deswegen ist es schade, dass er nach dem brasilianischen Titelgewinn der Copa America mit einer leichten Verletzung zurückgekommen ist."
Berliner Kurier, 08.08.2007


http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/print/sport/182382.html

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HaHoHe Hertha BSC
Gilberto |#175
09.08.2007 - 23:16 Uhr
"Titel mit Hertha? Als Brasilianer denke ich immer positiv"
Gilberto glaubt an eine erfolgreiche Zukunft des Berliner Bundesligisten. Er will seinen Vertrag bis 2010 verlängern
Von Uwe Bremer und Daniel Stolpe

Für die brasilianische Nationalmannschaft hat Gilberto 22 Länderspiele bestritten. Im Mittelfeld von Hertha BSC soll der 31-Jährige die neue Schaltzentrale sein. Die Morgenpost sprach mit ihm über die Perspektiven für die morgen beginnende Bundesliga-Saison, Führungsaufgaben und die Vorbildfunktion eines Ronaldinho oder Kaka.
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Berliner Morgenpost: Gilberto, wie wichtig ist es für Sie, mit Mineiro und Lucio jetzt zwei Landsleute bei Hertha BSC zu haben?

Gilberto: Es freut mich. Ich bin im vierten Jahr in Berlin, auch Mineiro kennt die Bundesliga inzwischen. Lucio ist ein schneller Spieler. Gemeinsam können wir im Mittelfeld eine gute Saison haben. Aber wir brauchen noch Zeit, System und Taktik von Lucien Favre zu verinnerlichen.

Lucio kommt aus der laufenden brasilianischen Saison nach Deutschland. Wie lange wird die Umstellung bei ihm dauern?

Er hat Qualität, es wird immer besser. Aber er muss den deutschen Fußball kennen- und verstehen lernen. Ich habe ihm gesagt, dass er mit zwei, maximal drei Ballkontakten spielen muss. Denn mit dem Ball kommen gleichzeitig zwei Gegenspieler.

Sie haben 2005 den Konföderationen-Pokal gespielt, 2006 die WM, 2007 die Copa America. Entsprechend wenig Urlaub hatten Sie.

Es stimmt, ich hatte in den vergangenen Jahren wenig Pause. Ich muss immer hier sein: Training, Saisoneröffnung und Autogrammstunden sind wichtig für Hertha BSC, ich verstehe das. Doch in den letzten Jahren hatte ich zu wenig Pause. Das ist nicht gut für meinen Körper. Aber ich bin Profi, das geht schon.

Nicht alle Profis handeln wie Sie.

So ist meine Mentalität. Ich bin Brasilianer. Wir sind es gewohnt, Respekt zu haben für unser Land, unser Team. Wenn wir mit dem Nationalteam unterwegs sind, ist das wie eine Familie: Niemand lebt egoistisch. Ronaldinho oder Kaka sind große Stars, aber sie präsentieren sich als Vorbilder für alle. 19-, 20-Jährige, die sie kennen, bleiben am Boden. Dann komme ich nach Berlin zurück. Und treffe 20-Jährige, die vier Bundesliga-Spiele gemacht haben und sagen: "Ich bin ein Star."

Sie haben mehr Teamgeist und mehr Bescheidenheit von den Mitspielern bei Hertha gefordert. Gab es Protest von den Kollegen?

Nein. Wieso auch? Ich denke, wie ich denke; andere denken anders. Wir hatten in den vergangenen beiden Jahren ein Problem mit zu viel Egoismus innerhalb der Mannschaft.

Die Selecao ist ein Mythos. Aber zuletzt erwies sich der Rekordweltmeister als bezwingbar. Welche Phase durchlebt Brasiliens Nationalmannschaft gerade?

Eine des Umbruchs. Wir hatten einen großartigen Zyklus, jetzt haben langjährige Stammspieler wie Cafu, Roberto Carlos, Dida, Juninho oder Ze Roberto aufgehört. Dazu kommt ein neuer Trainer, Dunga, der viele neue Spieler testet. Durch unser Talent reichte uns bei der Copa trotzdem eine geringe Vorlaufzeit, um Argentinien mit Messi, Tevez und Pablo Aimar im Finale 3:0 schlagen zu können.

Eine geringe Vorlaufzeit hat auch Hertha. Elf Abgängen stehen nur drei Neue gegenüber, morgen startet in Frankfurt die neue Bundesliga-Saison. Am Wochenende darauf kommt mit dem VfB Stuttgart der Meister ins Olympiastadion. Machen Sie sich Sorgen?

Als Brasilianer denke ich immer positiv. Wenn man positiv denkt, werden gute Sachen passieren. Aber wir brauchen sechs, sieben neue Spieler. Wie an Fabian Lustenberger zu sehen ist, arbeitet Manager Dieter Hoeneß daran, Ersatz zu verpflichten.

Kann der 19-jährige Lustenberger sofort helfen?

Ich denke schon. Er hat in der Schweiz in der ersten Liga gespielt, unser Trainer hat ein Faible für junge Spieler. Auch die Integration und das Verständnis des deutschen Fußballs sollten ihm leichter fallen als jemandem, der neu aus Südamerika kommt.

Sie haben in Ihrer Laufbahn mit vielen Trainern gearbeitet: Was für ein Typ ist Lucien Favre?

Er hat gute Ideen und gute Werte. Weil wir eine junge Mannschaft haben, lässt er sehr viel trainieren. Das ist auch nötig, damit wir seine Vorstellungen annehmen.

Trotz der Abgänge sei die Stimmung im Kader besser als in der Vergangenheit. Warum?

In der Hinrunde der vergangenen Saison, als wir sogar Erster waren, war die Stimmung auch gut. Im Winter sprach ich noch davon, dass wir die Champions League erreichen können. Doch in der Rückrunde hatte auf einmal niemand mehr Lust, es passierten viel zu viele Fehler, wurde viel zu viel gesprochen. Aber das ist für mich vorbei. Jetzt haben wir eine junge Mannschaft mit Mut und guter Stimmung.

Reicht das für eine sorgenfreie Saison? Zahlreiche Experten prophezeien Hertha Abstiegskampf.

Ich weiß nicht, was passiert. Aber: Letzte Saison war die Stimmung schlecht, es gab viele Eifersüchteleien - und unsere Leistung war schlecht. Jetzt ist die Stimmung gut. Vielleicht spielen wir nicht unbedingt genauso gut, aber gewinnen trotzdem Spiele.

Als Nationalspieler und WM-Teilnehmer, der inzwischen gut Deutsch spricht, wird bei Hertha von Ihnen eine Führungsrolle erwartet. Zu Recht?

Ja. Aber ich bin in dieser Verantwortung nicht allein. Marco Pantelic, Joe Simunic, Arne Friedrich, Mineiro, Pal Dardai, ich - wir Älteren müssen den Jungen Orientierung bieten. Ich merke, dass ich mehr sage als zu Zeiten von van Burik oder Bastürk. Ich verstehe Deutsch und spreche es. Jetzt ist eine gute Zeit für mich, Führungsaufgaben zu übernehmen.

2008 endet Ihr Vertrag. Mit dann 32 Jahren werden Sie voraussichtlich Ihre letzte große Vereinbarung unterschreiben. Ist mit Blick auf die Zukunft ein möglichst hohes Gehalt der wichtigste Aspekt?

Was nützen mir 24 Millionen in einer viertklassigen Liga? Nein, ich will in einer guten Mannschaft spielen. Ich will außerdem, dass Hoeneß und der Verein sehen, was ich für Hertha geleistet habe: Bis jetzt waren das 86 Bundesligaspiele mit 13 Toren.

Hat Dieter Hoeneß mit Ihnen über einen neuen Vertrag gesprochen?

Während der Copa war der Manager in Brasilien und hat über meinen Berater Luis de Paula weitere zwei Jahre angeboten. Bis 2010, das wäre gut für mich.

Was steht einer Einigung noch im Wege?

Wir haben noch nicht über Geld gesprochen. Wichtiger als das ist mir aber die Entwicklung, die Hertha nehmen wird: die Möglichkeit, um Titel zu spielen. Ich will meinen Kindern sagen: 2004 bin ich nach Berlin gegangen und bis 2010 geblieben. In dieser Zeit hat Hertha nach 80 Jahren ohne Titel wieder etwas gewonnen. Diese Denkweise ist für Brasilianer ganz normal.

Den Titelträumen steht die Entwicklung der vergangenen Jahre gegenüber: 2005 war Hertha Vierter, 2006 Sechster, 2007 Zehnter.

Ich spreche auch nicht von der Meisterschaft 2007. Der unter Favre eingeschlagene Kurs der Arbeit mit jungen Spielern mag zwei, drei oder vier Jahre dauern - aber dann kann er zu Titeln führen. In Brasilien ist eine Zielsetzung "Platz eins bis drei" normal. Ich habe gelernt, dass das in Deutschland schwierig ist. Sagt man es einmal, haben Verein und die Spieler sofort extremen Druck. Danach richte ich mich jetzt.

Inwiefern?

Ich habe ein Saisonziel im Kopf, aber ich werde es nicht öffentlich benennen. Lieber arbeite ich umso mehr dafür, es zu erreichen.

Aus der Berliner Morgenpost vom 10. August 2007


http://www.morgenpost.de/content/2007/08/10/sport/915050.html

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HaHoHe Hertha BSC
Gilberto |#176
15.08.2007 - 23:06 Uhr
Fällt Gilberto 3 Wochen aus?
Nach dem Spiel in Frankfurt brach der Muskelfaserriss in der Wade wieder auf

a. baingo
[Bild vergrößern] Gilberto stöhnt vor Schmerzen. Eine Wadenverletzung stoppt den Brasilianer in den nächsten Spielen womöglich aus.
Gilberto stöhnt vor Schmerzen. Eine Wadenverletzung stoppt den Brasilianer in den nächsten Spielen womöglich aus. Imago

Berlin - Gilberto ist Lucien Favres größtes Sorgenkind. Noch konnte der Brasilianer in dieser Woche nicht trainieren. Die linke Wade ist kaputt. Die bange Frage: Fällt Gilberto nicht nur im ersten Heimspiel gegen Stuttgart (Sonnabend, 15.30 Uhr) aus, sondern womöglich sogar drei Wochen?

Immer wieder die Wade. Die linke Wade. Seit dem Finale der Copa America quält sich Gilberto mit einem Mus-kelfaserriss herum. Für den Saison-Auftakt in Frankfurt biss der Brasilianer die Zähne zusammen, hielt 64 Minuten durch.

Doch jetzt kam der Rückschlag. "Ich habe starke Schmerzen", klagt Gilberto. "Ich weiß nicht, ob ich gegen Stuttgart spielen kann."

Gilberto gibt die Hoffnung nicht auf. Er lässt sich von Physiotherapeut Thomas Sennewald nahezu rund um die Uhr behandeln. Doch ein Rückfall bei einem Muskelfaserriss ist meist noch böser als die ursprüngliche Verletzung. Ganz große Vorsicht!

Der Wunsch von Lucien Favre, einen seiner wichtigsten Spieler heute schon auf dem Trainingsplatz zu sehen, wird nicht in Erfüllung gehen. "Ich habe Flüssigkeit in der Wade", so Gilberto, "ich tue alles, um wieder fit zu werden. Ich muss wirklich noch warten. Aber mein Gefühl sagt mir nichts Gutes."

Auch Herthas medizinische Abteilung ist aufgeschreckt. Mannschaftsarzt Uli Schleicher will keinerlei Risiko eingehen. "Gilberto hatte im Sommer durch die Copa America kaum eine Pause. Da ist der Körper stärker beansprucht als bei anderen Spielern. Wir müssen besonders vorsichtig sein."

Deshalb gilt als oberstes Gebot: Gilberto muss seine Verletzung gänzlich auskurieren. Sonst schleppt er sie womöglich unnötig lange mit sich herum und verplempert viel Zeit. Schleicher: "Erst wenn er ganz gesund ist, gibt es grünes Licht."

Gilberto ist derzeit nicht der einzige Pflegefall. Sofian Chahed brach gestern das Training ab, hat Schmerzen am Wadenbein. Andreas Schmidt klagt über einen Bluterguss in der Wade. Nur Marko Pantelic ist nach einer Außenbanddehnung im Knöchel auf dem Weg der Besserung.

http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/print/sport/183585.html

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Gilberto |#177
16.08.2007 - 00:33 Uhr
Hört sich ja nicht gut an! Auch wenn er bis Samstag halbwegs fit sein sollte, würde ich ihn nicht einsetzen!

Die Verletzung sollte man diesmla richtig auskurieren lassen, da darf man kein Risiko eingehen!
Gilberto |#178
02.09.2007 - 09:21 Uhr
langsam sieht man, dass es ein sehr gute idee war ihn in die mitte zu ziehen. gibt nach hinten sicherheit und macht das spiel nach vorn schnell. dazu die 2 schnellen außen. mit marcello und bastürk wär das nie so möglich gewesen. ich glaube letzterer wird bald seinen abgang sehr bereuen
Gilberto |#179
02.09.2007 - 09:31 Uhr
Zitat von Exsample:
langsam sieht man, dass es ein sehr gute idee war ihn in die mitte zu ziehen. gibt nach hinten sicherheit und macht das spiel nach vorn schnell. dazu die 2 schnellen außen. mit marcello und bastürk wär das nie so möglich gewesen. ich glaube letzterer wird bald seinen abgang sehr bereuen


Finde auch dass das eine Super Idee war, er hat auch gute Partner im Mittelfeld muss man dazu sagen. Wie du schon gesagt hast, mit Individualisten wie Bastürk und Marcello könnte man nicht so ein System spielen, weil die den Ball erstmal 10 mal berühren müssen bevor sie ihn abspielen, Gil hingegen weiß wann er das Spiel schnell machen muss. Wenn Dieter dieses Jahr alles richtig machen will, muss er sich jetzt ganz schnell um seinen Vertrag kümmern.

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-----------------Jarstein ---------------------
Lazaro-Rekik-Torunarigha-Mittelstädt
---------------Maier---------------------------
-------Grujic---------Duda-------------------
----Kalou----------------------Dilrosun-----
------------Selke----------------------------
Gilberto |#180
04.09.2007 - 01:20 Uhr
Der neue Marktwert geht natürlich in Ordnung :)

Habe ihn aber am Samstag nicht so stark gesehen, da war Dardai mehr am Ball und setzte Impulse.

War Gil mehr nach hinten gezogen, sah so aus :o

Aber wenn Gilberto irgendwann wieder bei seinen 90, 100 % ist dann ist das ein äußerst wichtiger und guter Spieler im Favresystem :)
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