Finanzierung der Hertha
26.01.2010 - 17:25 Uhr
12.01.2011 - 21:34 Uhr
Zitat von morgenpost-online.de:
Finanzspritze - Hertha BSC bekommt frisches Eigenkapital
Finanzspritze für Hertha BSC: Der Verein bekommt acht Millionen Euro - als Eigenkapital. Das senkt die Verbindlichkeiten und sichert die Lizenz. Über den Geldgeber sagen die Verantwortlichen fast nichts.
[...]
Die acht Millionen Euro sollen nur zur Tilgung der Schulden verwendet werden und stehen als Eigenkapital zur Verfügung. Somit wäre die Lizenz unabhängig von der Ligazugehörigkeit für die Saison 11/12 gesichert und die Schulden würden sich auf 31 Millionen Euro reduzieren.
Link: http://www.morgenpost.de/sport/hertha/article1508652/Hertha-BSC-bekommt-frisches-Eigenkapital.html
Finanzspritze - Hertha BSC bekommt frisches Eigenkapital
Finanzspritze für Hertha BSC: Der Verein bekommt acht Millionen Euro - als Eigenkapital. Das senkt die Verbindlichkeiten und sichert die Lizenz. Über den Geldgeber sagen die Verantwortlichen fast nichts.
[...]
Die acht Millionen Euro sollen nur zur Tilgung der Schulden verwendet werden und stehen als Eigenkapital zur Verfügung. Somit wäre die Lizenz unabhängig von der Ligazugehörigkeit für die Saison 11/12 gesichert und die Schulden würden sich auf 31 Millionen Euro reduzieren.
Link: http://www.morgenpost.de/sport/hertha/article1508652/Hertha-BSC-bekommt-frisches-Eigenkapital.html
12.01.2011 - 21:39 Uhr
Zitat von bama_boy:
Zitat von morgenpost-online.de:
Finanzspritze - Hertha BSC bekommt frisches Eigenkapital
Finanzspritze für Hertha BSC: Der Verein bekommt acht Millionen Euro - als Eigenkapital. Das senkt die Verbindlichkeiten und sichert die Lizenz. Über den Geldgeber sagen die Verantwortlichen fast nichts.
[...]
Die acht Millionen Euro sollen nur zur Tilgung der Schulden verwendet werden und stehen als Eigenkapital zur Verfügung. Somit wäre die Lizenz unabhängig von der Ligazugehörigkeit für die Saison 11/12 gesichert und die Schulden würden sich auf 31 Millionen Euro reduzieren.
Link: http://www.morgenpost.de/sport/hertha/article1508652/Hertha-BSC-bekommt-frisches-Eigenkapital.html
Das sind die Millionen, die die Deutsche Bahn in Berlin gespart hat, weil nicht mehr so viele Züge und Straßenbahnen fahren :D:D
und deshalb muss das auch geheim bleiben... ;)
Dazu passt auch dies :D
Zitat
Spekulationen, ob Hertha sich möglicherweise in undurchsichtige Hände begibt, wies Gegenbauer zurück: "Es handelt sich um deutsche Staatsbürger, die hier leben und hier steuerpflichtig sind."
Zitat von morgenpost-online.de:
Finanzspritze - Hertha BSC bekommt frisches Eigenkapital
Finanzspritze für Hertha BSC: Der Verein bekommt acht Millionen Euro - als Eigenkapital. Das senkt die Verbindlichkeiten und sichert die Lizenz. Über den Geldgeber sagen die Verantwortlichen fast nichts.
[...]
Die acht Millionen Euro sollen nur zur Tilgung der Schulden verwendet werden und stehen als Eigenkapital zur Verfügung. Somit wäre die Lizenz unabhängig von der Ligazugehörigkeit für die Saison 11/12 gesichert und die Schulden würden sich auf 31 Millionen Euro reduzieren.
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Das sind die Millionen, die die Deutsche Bahn in Berlin gespart hat, weil nicht mehr so viele Züge und Straßenbahnen fahren :D:D
und deshalb muss das auch geheim bleiben... ;)
Dazu passt auch dies :D
Zitat
Spekulationen, ob Hertha sich möglicherweise in undurchsichtige Hände begibt, wies Gegenbauer zurück: "Es handelt sich um deutsche Staatsbürger, die hier leben und hier steuerpflichtig sind."
Dieser Beitrag wurde zuletzt von herthinho2310 am 12.01.2011 um 21:42 Uhr bearbeitet
12.01.2011 - 22:55 Uhr
Zitat von bama_boy:
Zitat von morgenpost-online.de:
Finanzspritze - Hertha BSC bekommt frisches Eigenkapital
Finanzspritze für Hertha BSC: Der Verein bekommt acht Millionen Euro - als Eigenkapital. Das senkt die Verbindlichkeiten und sichert die Lizenz. Über den Geldgeber sagen die Verantwortlichen fast nichts.
[...]
Die acht Millionen Euro sollen nur zur Tilgung der Schulden verwendet werden und stehen als Eigenkapital zur Verfügung. Somit wäre die Lizenz unabhängig von der Ligazugehörigkeit für die Saison 11/12 gesichert und die Schulden würden sich auf 31 Millionen Euro reduzieren.
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tolle News, und das meine ich etwas sarkastisch. Denn es bedeutet nur, das Verbindlichkeiten abgelöst wurden, aber neue Verbindlichkeiten dafür aufgenommen wurden. Ob die nun zinsgünstiger sind, ist dann die nächste Frage. Kein Mensch gibt einfach so 8 mio. an einen Verein, ohne einen entsprechenden marktüblichen Zins zu erhalten. Da die Zinsen aktuell wohl (Achtung Vermutung) günstiger sind als zum Zeitpunkt der Aufnahme der Verbindlichkeit, die jetzt abgelöst wird, spart man halt in der Gewinn- und Verlustrechnung nur die Zinsdifferenz aus den entsprechenden Verbindlichkeiten.
Nicht mehr und nicht weniger bedeutet diese News. Aber hört sich natürlich so an, als ob Hertha jetzt nen riesigen Reibach gemacht hätte.
Zitat von morgenpost-online.de:
Finanzspritze - Hertha BSC bekommt frisches Eigenkapital
Finanzspritze für Hertha BSC: Der Verein bekommt acht Millionen Euro - als Eigenkapital. Das senkt die Verbindlichkeiten und sichert die Lizenz. Über den Geldgeber sagen die Verantwortlichen fast nichts.
[...]
Die acht Millionen Euro sollen nur zur Tilgung der Schulden verwendet werden und stehen als Eigenkapital zur Verfügung. Somit wäre die Lizenz unabhängig von der Ligazugehörigkeit für die Saison 11/12 gesichert und die Schulden würden sich auf 31 Millionen Euro reduzieren.
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tolle News, und das meine ich etwas sarkastisch. Denn es bedeutet nur, das Verbindlichkeiten abgelöst wurden, aber neue Verbindlichkeiten dafür aufgenommen wurden. Ob die nun zinsgünstiger sind, ist dann die nächste Frage. Kein Mensch gibt einfach so 8 mio. an einen Verein, ohne einen entsprechenden marktüblichen Zins zu erhalten. Da die Zinsen aktuell wohl (Achtung Vermutung) günstiger sind als zum Zeitpunkt der Aufnahme der Verbindlichkeit, die jetzt abgelöst wird, spart man halt in der Gewinn- und Verlustrechnung nur die Zinsdifferenz aus den entsprechenden Verbindlichkeiten.
Nicht mehr und nicht weniger bedeutet diese News. Aber hört sich natürlich so an, als ob Hertha jetzt nen riesigen Reibach gemacht hätte.
12.01.2011 - 23:01 Uhr
vllt sollten wir ein Grücht aufmachen "Dietmar Hopp zur Hertha?" xD
Der is sauer auf Hoffenheim und deswegen will er nun zu uns oO
Mal im Ernst, hoffentlich lassen wir uns da auf nichts ungutes ein, bleibt abzuwarten was da noch so kommt.
Der is sauer auf Hoffenheim und deswegen will er nun zu uns oO
Mal im Ernst, hoffentlich lassen wir uns da auf nichts ungutes ein, bleibt abzuwarten was da noch so kommt.
12.01.2011 - 23:07 Uhr
Zitat von Fortunen-Herthaner:
Zitat von bama_boy:
Zitat von morgenpost-online.de:
Finanzspritze - Hertha BSC bekommt frisches Eigenkapital
Finanzspritze für Hertha BSC: Der Verein bekommt acht Millionen Euro - als Eigenkapital. Das senkt die Verbindlichkeiten und sichert die Lizenz. Über den Geldgeber sagen die Verantwortlichen fast nichts.
[...]
Die acht Millionen Euro sollen nur zur Tilgung der Schulden verwendet werden und stehen als Eigenkapital zur Verfügung. Somit wäre die Lizenz unabhängig von der Ligazugehörigkeit für die Saison 11/12 gesichert und die Schulden würden sich auf 31 Millionen Euro reduzieren.
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tolle News, und das meine ich etwas sarkastisch. Denn es bedeutet nur, das Verbindlichkeiten abgelöst wurden, aber neue Verbindlichkeiten dafür aufgenommen wurden. Ob die nun zinsgünstiger sind, ist dann die nächste Frage. Kein Mensch gibt einfach so 8 mio. an einen Verein, ohne einen entsprechenden marktüblichen Zins zu erhalten. Da die Zinsen aktuell wohl (Achtung Vermutung) günstiger sind als zum Zeitpunkt der Aufnahme der Verbindlichkeit, die jetzt abgelöst wird, spart man halt in der Gewinn- und Verlustrechnung nur die Zinsdifferenz aus den entsprechenden Verbindlichkeiten.
Nicht mehr und nicht weniger bedeutet diese News. Aber hört sich natürlich so an, als ob Hertha jetzt nen riesigen Reibach gemacht hätte.
Nicht ganz.
Es können keine Verbindlichkeiten sein, weil diese auch als solche ausgewiesen werden müssten. Das kann nur "Investorenkapital" sein.
Außerdem muss/kann Eigenkapital nur verzinst, aber nicht abgezahlt werden und das auch nur, wenn der Klub Gewinn macht...
Wüsste gerne, welcher Gönnner dahinter steckt...
Zitat von bama_boy:
Zitat von morgenpost-online.de:
Finanzspritze - Hertha BSC bekommt frisches Eigenkapital
Finanzspritze für Hertha BSC: Der Verein bekommt acht Millionen Euro - als Eigenkapital. Das senkt die Verbindlichkeiten und sichert die Lizenz. Über den Geldgeber sagen die Verantwortlichen fast nichts.
[...]
Die acht Millionen Euro sollen nur zur Tilgung der Schulden verwendet werden und stehen als Eigenkapital zur Verfügung. Somit wäre die Lizenz unabhängig von der Ligazugehörigkeit für die Saison 11/12 gesichert und die Schulden würden sich auf 31 Millionen Euro reduzieren.
Link: http://www.morgenpost.de/sport/hertha/article1508652/Hertha-BSC-bekommt-frisches-Eigenkapital.html
tolle News, und das meine ich etwas sarkastisch. Denn es bedeutet nur, das Verbindlichkeiten abgelöst wurden, aber neue Verbindlichkeiten dafür aufgenommen wurden. Ob die nun zinsgünstiger sind, ist dann die nächste Frage. Kein Mensch gibt einfach so 8 mio. an einen Verein, ohne einen entsprechenden marktüblichen Zins zu erhalten. Da die Zinsen aktuell wohl (Achtung Vermutung) günstiger sind als zum Zeitpunkt der Aufnahme der Verbindlichkeit, die jetzt abgelöst wird, spart man halt in der Gewinn- und Verlustrechnung nur die Zinsdifferenz aus den entsprechenden Verbindlichkeiten.
Nicht mehr und nicht weniger bedeutet diese News. Aber hört sich natürlich so an, als ob Hertha jetzt nen riesigen Reibach gemacht hätte.
Nicht ganz.
Es können keine Verbindlichkeiten sein, weil diese auch als solche ausgewiesen werden müssten. Das kann nur "Investorenkapital" sein.
Außerdem muss/kann Eigenkapital nur verzinst, aber nicht abgezahlt werden und das auch nur, wenn der Klub Gewinn macht...
Wüsste gerne, welcher Gönnner dahinter steckt...
12.01.2011 - 23:50 Uhr
Nicht zu vergessen: Gegenbauer sagt: "Es SIND deutsche Staatsbürger." Schätze mal wir haben es mit einer Art "Förderverein" zu tun. Ich persönlich finde das eine sehr positive Entwicklung. Vor Allem wenn ich mir überlege, dass wir uns zuletzt nur wegen gewissen Signing fees (S5) oder Ablösesummen (Kacar) über Wasser halten konnten.
Da die Verbindlichkeiten wie schon geschrieben wurde ausgewiesen werden müssen und im Artikel etwas von dann 31 Mio. € stand, hat diese Investorengruppe unsere Verbindlichkeiten (zum Sommer) mal eben um schlanke 25 % (!) gesenkt! Man sollte natürlich nicht vorbehaltlos glücklich und zufrieden sein, da wir natürlich nicht alle Hintergründe kennen, aber generell ist das speziell zum Start der Rückrunde ein sehr positives Signal.
Da die Verbindlichkeiten wie schon geschrieben wurde ausgewiesen werden müssen und im Artikel etwas von dann 31 Mio. € stand, hat diese Investorengruppe unsere Verbindlichkeiten (zum Sommer) mal eben um schlanke 25 % (!) gesenkt! Man sollte natürlich nicht vorbehaltlos glücklich und zufrieden sein, da wir natürlich nicht alle Hintergründe kennen, aber generell ist das speziell zum Start der Rückrunde ein sehr positives Signal.
13.01.2011 - 01:04 Uhr
Zitat von herthinho2310:
Zitat von Fortunen-Herthaner:
tolle News, und das meine ich etwas sarkastisch. Denn es bedeutet nur, das Verbindlichkeiten abgelöst wurden, aber neue Verbindlichkeiten dafür aufgenommen wurden. Ob die nun zinsgünstiger sind, ist dann die nächste Frage. Kein Mensch gibt einfach so 8 mio. an einen Verein, ohne einen entsprechenden marktüblichen Zins zu erhalten. Da die Zinsen aktuell wohl (Achtung Vermutung) günstiger sind als zum Zeitpunkt der Aufnahme der Verbindlichkeit, die jetzt abgelöst wird, spart man halt in der Gewinn- und Verlustrechnung nur die Zinsdifferenz aus den entsprechenden Verbindlichkeiten.
Nicht mehr und nicht weniger bedeutet diese News. Aber hört sich natürlich so an, als ob Hertha jetzt nen riesigen Reibach gemacht hätte.
Nicht ganz.
Es können keine Verbindlichkeiten sein, weil diese auch als solche ausgewiesen werden müssten. Das kann nur "Investorenkapital" sein.
Außerdem muss/kann Eigenkapital nur verzinst, aber nicht abgezahlt werden und das auch nur, wenn der Klub Gewinn macht...
Wüsste gerne, welcher Gönnner dahinter steckt...
sorry, aber da komme ich nicht ganz mit. wir hatten vorher ca. 39 mio. an Verbindlichkeiten. jetzt kommt Person x und reduziert dies auf 31 mio., also mit anderen Worten, eine Bank wird mit den 8 mio. bedient. so weit, so gut. Aber diese 8 mio. kommen nicht aus dem Zauberhut, und können buchhalterisch als Verbindlichkeiten angesehen werden (wie sie in der Bilanz dann ausgewiesen werden, ist mir erst mal egal, da gehe ich später drauf ein). jedenfalls möchte Person X das Geld sicherlich irgendwann zurück erhalten, und wenn möglich, auch mit einem marktgerechten Zins. Alles andere kann ich mir nicht vorstellen.
Das Eigenkapital verzinst werden muß ist mir hingegen ganz neu. Eigenkapital wird nur im Zusammenhang mit der Kosten- und Leistungsrechnung mit einem sogenannten kalkulatorischen Zinssatz berechnet, das hat allerdings nichts mit der tatsächlichen Finanzbuchhaltung zu tun und taucht natürlich in keiner Gewinn- und Verlustrechnung auf.
Eigenkapital wird auch nicht abgezahlt (an wen auch? das gehört ja Hertha und ist wie der Name schon sagt EIGEN-Kapital). Man sollte hier auch mehr ins Detail gehen. In dem aktuellen Fall sind 8 mio. als Kapitalrücklage dem Unternehmen Hertha BSC zugeflossen. Diese werden aber dafür verwendet, um Verbindlichkeiten abzubauen.
Buchhalterisch sähe es so aus:
Eingang der 8 mio., Buchung:
Bank 8 mio. an Kapitalrücklage 8 mio.
Tilgung der Verbindlichkeit:
Verbindlichkeit 8 mio. an Bank 8 mio.
ich habe mir gerade mal die letzte Bilanz angeschaut per 30.06.09. Dort hatte Hertha ein Grundkapital von 2.600.000,00. Jetzt kommt diese Kapitalrücklage über 8 mio. hinzu.
Verbindlichkeiten hatte Hertha damals 33.004.000,-. Warum da jetzt plötzlich 38 mio. drauß geworden sind, wird mir nicht ganz klar (in so einem kurzen Zeitraum), es muß sich hierbei wohl um Zinsenzinsen handeln und eventuell neu entstandene Verbindlichkeiten. Ein Teil dieser Verbindlichkeiten wird jetzt allerdings bedient in Höhe der 8 mio. €.
Soweit, so gut. Ich glaube kaum, das es sich um einen Gönner handelt.
Sorry, das ich so ins Detail ging, aber ich fand es jetzt spannend, mich ein wenig mit der Bilanz auseinanderzusetzen.
Zitat von Fortunen-Herthaner:
tolle News, und das meine ich etwas sarkastisch. Denn es bedeutet nur, das Verbindlichkeiten abgelöst wurden, aber neue Verbindlichkeiten dafür aufgenommen wurden. Ob die nun zinsgünstiger sind, ist dann die nächste Frage. Kein Mensch gibt einfach so 8 mio. an einen Verein, ohne einen entsprechenden marktüblichen Zins zu erhalten. Da die Zinsen aktuell wohl (Achtung Vermutung) günstiger sind als zum Zeitpunkt der Aufnahme der Verbindlichkeit, die jetzt abgelöst wird, spart man halt in der Gewinn- und Verlustrechnung nur die Zinsdifferenz aus den entsprechenden Verbindlichkeiten.
Nicht mehr und nicht weniger bedeutet diese News. Aber hört sich natürlich so an, als ob Hertha jetzt nen riesigen Reibach gemacht hätte.
Nicht ganz.
Es können keine Verbindlichkeiten sein, weil diese auch als solche ausgewiesen werden müssten. Das kann nur "Investorenkapital" sein.
Außerdem muss/kann Eigenkapital nur verzinst, aber nicht abgezahlt werden und das auch nur, wenn der Klub Gewinn macht...
Wüsste gerne, welcher Gönnner dahinter steckt...
sorry, aber da komme ich nicht ganz mit. wir hatten vorher ca. 39 mio. an Verbindlichkeiten. jetzt kommt Person x und reduziert dies auf 31 mio., also mit anderen Worten, eine Bank wird mit den 8 mio. bedient. so weit, so gut. Aber diese 8 mio. kommen nicht aus dem Zauberhut, und können buchhalterisch als Verbindlichkeiten angesehen werden (wie sie in der Bilanz dann ausgewiesen werden, ist mir erst mal egal, da gehe ich später drauf ein). jedenfalls möchte Person X das Geld sicherlich irgendwann zurück erhalten, und wenn möglich, auch mit einem marktgerechten Zins. Alles andere kann ich mir nicht vorstellen.
Das Eigenkapital verzinst werden muß ist mir hingegen ganz neu. Eigenkapital wird nur im Zusammenhang mit der Kosten- und Leistungsrechnung mit einem sogenannten kalkulatorischen Zinssatz berechnet, das hat allerdings nichts mit der tatsächlichen Finanzbuchhaltung zu tun und taucht natürlich in keiner Gewinn- und Verlustrechnung auf.
Eigenkapital wird auch nicht abgezahlt (an wen auch? das gehört ja Hertha und ist wie der Name schon sagt EIGEN-Kapital). Man sollte hier auch mehr ins Detail gehen. In dem aktuellen Fall sind 8 mio. als Kapitalrücklage dem Unternehmen Hertha BSC zugeflossen. Diese werden aber dafür verwendet, um Verbindlichkeiten abzubauen.
Buchhalterisch sähe es so aus:
Eingang der 8 mio., Buchung:
Bank 8 mio. an Kapitalrücklage 8 mio.
Tilgung der Verbindlichkeit:
Verbindlichkeit 8 mio. an Bank 8 mio.
ich habe mir gerade mal die letzte Bilanz angeschaut per 30.06.09. Dort hatte Hertha ein Grundkapital von 2.600.000,00. Jetzt kommt diese Kapitalrücklage über 8 mio. hinzu.
Verbindlichkeiten hatte Hertha damals 33.004.000,-. Warum da jetzt plötzlich 38 mio. drauß geworden sind, wird mir nicht ganz klar (in so einem kurzen Zeitraum), es muß sich hierbei wohl um Zinsenzinsen handeln und eventuell neu entstandene Verbindlichkeiten. Ein Teil dieser Verbindlichkeiten wird jetzt allerdings bedient in Höhe der 8 mio. €.
Soweit, so gut. Ich glaube kaum, das es sich um einen Gönner handelt.
Sorry, das ich so ins Detail ging, aber ich fand es jetzt spannend, mich ein wenig mit der Bilanz auseinanderzusetzen.
13.01.2011 - 01:27 Uhr
Zitat von Fortunen-Herthaner:
Eigenkapital wird auch nicht abgezahlt (an wen auch? das gehört ja Hertha und ist wie der Name schon sagt EIGEN-Kapital).
ich habe mir gerade mal die letzte Bilanz angeschaut per 30.06.09. Dort hatte Hertha ein Grundkapital von 2.600.000,00. Jetzt kommt diese Kapitalrücklage über 8 mio. hinzu.
Verbindlichkeiten hatte Hertha damals 33.004.000,-. Warum da jetzt plötzlich 38 mio. drauß geworden sind, wird mir nicht ganz klar (in so einem kurzen Zeitraum), es muß sich hierbei wohl um Zinsenzinsen handeln und eventuell neu entstandene Verbindlichkeiten. Ein Teil dieser Verbindlichkeiten wird jetzt allerdings bedient in Höhe der 8 mio. €.
1. Wird in mehreren Artikeln davon geschrieben, dass das Kapital nur zur Tilgung der Verbindlichkeiten und damit für die Wahrung der Lizenzierungsfähigkeit des Vereins zur Verfügung gestellt wurde.
2. Beliefen sich die verbindlichkeiten nach der Saison 2009/2010 auf ca. 39 Mio. €, bedingt durch Mindereinnahmen aufgrund des Abstiegs. So zumindest die Aussage von Schiller auf der Mitgliederversammlung wenn ich mich recht erinnere.
Ich hoffe das konnte zumindest ein paar deiner Fragen beantworten.
Eigenkapital wird auch nicht abgezahlt (an wen auch? das gehört ja Hertha und ist wie der Name schon sagt EIGEN-Kapital).
ich habe mir gerade mal die letzte Bilanz angeschaut per 30.06.09. Dort hatte Hertha ein Grundkapital von 2.600.000,00. Jetzt kommt diese Kapitalrücklage über 8 mio. hinzu.
Verbindlichkeiten hatte Hertha damals 33.004.000,-. Warum da jetzt plötzlich 38 mio. drauß geworden sind, wird mir nicht ganz klar (in so einem kurzen Zeitraum), es muß sich hierbei wohl um Zinsenzinsen handeln und eventuell neu entstandene Verbindlichkeiten. Ein Teil dieser Verbindlichkeiten wird jetzt allerdings bedient in Höhe der 8 mio. €.
1. Wird in mehreren Artikeln davon geschrieben, dass das Kapital nur zur Tilgung der Verbindlichkeiten und damit für die Wahrung der Lizenzierungsfähigkeit des Vereins zur Verfügung gestellt wurde.
2. Beliefen sich die verbindlichkeiten nach der Saison 2009/2010 auf ca. 39 Mio. €, bedingt durch Mindereinnahmen aufgrund des Abstiegs. So zumindest die Aussage von Schiller auf der Mitgliederversammlung wenn ich mich recht erinnere.
Ich hoffe das konnte zumindest ein paar deiner Fragen beantworten.
13.01.2011 - 08:27 Uhr
Egal wie das buchhalterisch nun genau aussieht: Effektiv kann es sich doch nur um eine Umschuldungsmassnahme handeln. Damit werden mal wieder natürlich "völlig unerwartete" Einnahmeausfälle aufgefangen und das bei deutlich über den Erwartungen liegenden Zuschauerzahlen.
Im Klartext hat man wie immer für laufenden Betrieb und Bedienung der Schulden mehr Kohle ausgegeben als eingenommen und am schon seit Ewigkeiten bestehenden miserablen Cashflow ( abzüglich Sonderzahlungen von S5, Genusscheinen, etc. ) nichts ändern können. War für diese Saison aber natürlich nicht anders zu erwarten und ist auch nicht weiter schlimm, wenn denn der Aufstieg tatsächlich geschafft wird und man in den Jahren danach die Ausgaben im Griff behält und nicht wieder jede Saison Millionen irgendwo versickern. Verglichen mit der CL sind die Fleischtöpfe der Bundesliga für Hertha auch sehr viel eher erreichbar und die Risiken einer Alles-oder-Nichts-Strategie "nur" noch ziemlich hoch und nicht mehr halsbrecherisch wie zu Dieters Zeiten.
Genusscheine und andere durch Gönner finanzierte Massnahmen haben neben den normalerweise wohlwollenden Zinsen einen anderen, vielleicht noch wichtigeren Vorteil - Fans des Vereins, Förderer der Region,etc. lassen sich sicher leichter zu einer Fristverlängerung oder anderweitigen Zahlungsaufschüben überreden.
Nur bequem machen darf es sich der Verein auf der Kohle nicht. Solche Summen werden garantiert nicht jedes Jahr fliessen...
Im Klartext hat man wie immer für laufenden Betrieb und Bedienung der Schulden mehr Kohle ausgegeben als eingenommen und am schon seit Ewigkeiten bestehenden miserablen Cashflow ( abzüglich Sonderzahlungen von S5, Genusscheinen, etc. ) nichts ändern können. War für diese Saison aber natürlich nicht anders zu erwarten und ist auch nicht weiter schlimm, wenn denn der Aufstieg tatsächlich geschafft wird und man in den Jahren danach die Ausgaben im Griff behält und nicht wieder jede Saison Millionen irgendwo versickern. Verglichen mit der CL sind die Fleischtöpfe der Bundesliga für Hertha auch sehr viel eher erreichbar und die Risiken einer Alles-oder-Nichts-Strategie "nur" noch ziemlich hoch und nicht mehr halsbrecherisch wie zu Dieters Zeiten.
Genusscheine und andere durch Gönner finanzierte Massnahmen haben neben den normalerweise wohlwollenden Zinsen einen anderen, vielleicht noch wichtigeren Vorteil - Fans des Vereins, Förderer der Region,etc. lassen sich sicher leichter zu einer Fristverlängerung oder anderweitigen Zahlungsaufschüben überreden.
Nur bequem machen darf es sich der Verein auf der Kohle nicht. Solche Summen werden garantiert nicht jedes Jahr fliessen...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von blurps am 13.01.2011 um 08:28 Uhr bearbeitet
13.01.2011 - 09:55 Uhr
Zitat von blurps:
Egal wie das buchhalterisch nun genau aussieht: Effektiv kann es sich doch nur um eine Umschuldungsmassnahme handeln. Damit werden mal wieder natürlich "völlig unerwartete" Einnahmeausfälle aufgefangen und das bei deutlich über den Erwartungen liegenden Zuschauerzahlen.
Im Klartext hat man wie immer für laufenden Betrieb und Bedienung der Schulden mehr Kohle ausgegeben als eingenommen und am schon seit Ewigkeiten bestehenden miserablen Cashflow ( abzüglich Sonderzahlungen von S5, Genusscheinen, etc. ) nichts ändern können. War für diese Saison aber natürlich nicht anders zu erwarten und ist auch nicht weiter schlimm, wenn denn der Aufstieg tatsächlich geschafft wird und man in den Jahren danach die Ausgaben im Griff behält und nicht wieder jede Saison Millionen irgendwo versickern. Verglichen mit der CL sind die Fleischtöpfe der Bundesliga für Hertha auch sehr viel eher erreichbar und die Risiken einer Alles-oder-Nichts-Strategie "nur" noch ziemlich hoch und nicht mehr halsbrecherisch wie zu Dieters Zeiten.
Genusscheine und andere durch Gönner finanzierte Massnahmen haben neben den normalerweise wohlwollenden Zinsen einen anderen, vielleicht noch wichtigeren Vorteil - Fans des Vereins, Förderer der Region,etc. lassen sich sicher leichter zu einer Fristverlängerung oder anderweitigen Zahlungsaufschüben überreden.
Nur bequem machen darf es sich der Verein auf der Kohle nicht. Solche Summen werden garantiert nicht jedes Jahr fliessen...
Top zusammengefasst! So kann man es wohl sehen.
Entscheidend wird in dieser Saison sein inwieweit die Umsätze zurückgegangen sind.
In der letzten Saison hatten wir 80Mio Umsatz und 44Mio Personalkosten (Löhne/Gehälter + Sozialleistungen). Hoffentlich hat man es geschafft die Personalkosten im Verhältnis zum Umsatzrückgang zu senken, denn die übrigen Kosten dürften annähernd gleich geblieben sein. Was natürlich noch rausgerechnet werden muss, sind die EL-Prämien...
Zitat von Fortunen-Herthaner:
Eigenkapital wird auch nicht abgezahlt (an wen auch? das gehört ja Hertha und ist wie der Name schon sagt EIGEN-Kapital). Man sollte hier auch mehr ins Detail gehen. In dem aktuellen Fall sind 8 mio. als Kapitalrücklage dem Unternehmen Hertha BSC zugeflossen. Diese werden aber dafür verwendet, um Verbindlichkeiten abzubauen.
Buchhalterisch sähe es so aus:
Eingang der 8 mio., Buchung:
Bank 8 mio. an Kapitalrücklage 8 mio.
Tilgung der Verbindlichkeit:
Verbindlichkeit 8 mio. an Bank 8 mio.
Ich weiß gar nicht, warum die aktuelle Bilanz nicht (mehr) online steht.
Was sicher ist, ist das die Hertha zum Ende der Saison 09/10 GAR KEIN Eigenkapital mehr hatte.
Ich habe mich oben weiter auch etwas umständlich ausgedrückt. Mit "verzinst" meinte ich, dass dieser "Gönner" sicherlich einen Teil des Gewinns abschöpfen wird/kann (wie in jedem normalen Unternehmen auch).
Nichts anderes wie bei der neuen Anleihe (die ja auch als Eigenkapital auftaucht) wird sicherlich auch diese "Einzahlung" verzinst werden (, denn wie schon angemerkt wurde: "Wer verschenkt schon einfach 8Mio ohne Gegenleistung?!" )
Und nochmal zu dem "buchhalterischen" Prozedere:
Genau so wie du es beschrieben hast, würde es vermutlich laufen!
Egal wie das buchhalterisch nun genau aussieht: Effektiv kann es sich doch nur um eine Umschuldungsmassnahme handeln. Damit werden mal wieder natürlich "völlig unerwartete" Einnahmeausfälle aufgefangen und das bei deutlich über den Erwartungen liegenden Zuschauerzahlen.
Im Klartext hat man wie immer für laufenden Betrieb und Bedienung der Schulden mehr Kohle ausgegeben als eingenommen und am schon seit Ewigkeiten bestehenden miserablen Cashflow ( abzüglich Sonderzahlungen von S5, Genusscheinen, etc. ) nichts ändern können. War für diese Saison aber natürlich nicht anders zu erwarten und ist auch nicht weiter schlimm, wenn denn der Aufstieg tatsächlich geschafft wird und man in den Jahren danach die Ausgaben im Griff behält und nicht wieder jede Saison Millionen irgendwo versickern. Verglichen mit der CL sind die Fleischtöpfe der Bundesliga für Hertha auch sehr viel eher erreichbar und die Risiken einer Alles-oder-Nichts-Strategie "nur" noch ziemlich hoch und nicht mehr halsbrecherisch wie zu Dieters Zeiten.
Genusscheine und andere durch Gönner finanzierte Massnahmen haben neben den normalerweise wohlwollenden Zinsen einen anderen, vielleicht noch wichtigeren Vorteil - Fans des Vereins, Förderer der Region,etc. lassen sich sicher leichter zu einer Fristverlängerung oder anderweitigen Zahlungsaufschüben überreden.
Nur bequem machen darf es sich der Verein auf der Kohle nicht. Solche Summen werden garantiert nicht jedes Jahr fliessen...
Top zusammengefasst! So kann man es wohl sehen.
Entscheidend wird in dieser Saison sein inwieweit die Umsätze zurückgegangen sind.
In der letzten Saison hatten wir 80Mio Umsatz und 44Mio Personalkosten (Löhne/Gehälter + Sozialleistungen). Hoffentlich hat man es geschafft die Personalkosten im Verhältnis zum Umsatzrückgang zu senken, denn die übrigen Kosten dürften annähernd gleich geblieben sein. Was natürlich noch rausgerechnet werden muss, sind die EL-Prämien...
Zitat von Fortunen-Herthaner:
Eigenkapital wird auch nicht abgezahlt (an wen auch? das gehört ja Hertha und ist wie der Name schon sagt EIGEN-Kapital). Man sollte hier auch mehr ins Detail gehen. In dem aktuellen Fall sind 8 mio. als Kapitalrücklage dem Unternehmen Hertha BSC zugeflossen. Diese werden aber dafür verwendet, um Verbindlichkeiten abzubauen.
Buchhalterisch sähe es so aus:
Eingang der 8 mio., Buchung:
Bank 8 mio. an Kapitalrücklage 8 mio.
Tilgung der Verbindlichkeit:
Verbindlichkeit 8 mio. an Bank 8 mio.
Ich weiß gar nicht, warum die aktuelle Bilanz nicht (mehr) online steht.
Was sicher ist, ist das die Hertha zum Ende der Saison 09/10 GAR KEIN Eigenkapital mehr hatte.
Ich habe mich oben weiter auch etwas umständlich ausgedrückt. Mit "verzinst" meinte ich, dass dieser "Gönner" sicherlich einen Teil des Gewinns abschöpfen wird/kann (wie in jedem normalen Unternehmen auch).
Nichts anderes wie bei der neuen Anleihe (die ja auch als Eigenkapital auftaucht) wird sicherlich auch diese "Einzahlung" verzinst werden (, denn wie schon angemerkt wurde: "Wer verschenkt schon einfach 8Mio ohne Gegenleistung?!" )
Und nochmal zu dem "buchhalterischen" Prozedere:
Genau so wie du es beschrieben hast, würde es vermutlich laufen!
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