Fifa Ballon d'Or 2013
29.10.2013 - 10:01 Uhr
15.01.2014 - 16:39 Uhr
Zitat von mrbraindead:
Also, dass Messi nicht der Beste 2013 ist eindeutig. Nichtmal Platz zwei hat er verdient. Aber was ich echt krass finde ist. Was zur Hölle tut Neymar in den Top5????? Der gehört nichtmal in die Auswahl.
Messi war ja auch nicht der Beste. Das war Ronaldo, aber Messi ist natürlich völlig verdient der 2. beste Spieler des vergangenen Jahres. Wäre die ganze Wahl leistungsgerecht, würde dann dahinter verdient Ibrahimovic folgen müssen. Da hat sich aber Ribery aufgrund der Titel mit Bayern dazwsichen geschumelt, obwohl diese bei der Wahl eigentlich keine Rolle spielen sollen.
Also, dass Messi nicht der Beste 2013 ist eindeutig. Nichtmal Platz zwei hat er verdient. Aber was ich echt krass finde ist. Was zur Hölle tut Neymar in den Top5????? Der gehört nichtmal in die Auswahl.
Messi war ja auch nicht der Beste. Das war Ronaldo, aber Messi ist natürlich völlig verdient der 2. beste Spieler des vergangenen Jahres. Wäre die ganze Wahl leistungsgerecht, würde dann dahinter verdient Ibrahimovic folgen müssen. Da hat sich aber Ribery aufgrund der Titel mit Bayern dazwsichen geschumelt, obwohl diese bei der Wahl eigentlich keine Rolle spielen sollen.
15.01.2014 - 16:44 Uhr
Zitat von indubioproRaute:
Zitat von Nickinho7:
Wieso regen sich hier eigentlich alle über die Wahl von Leo Messi, also seiner Stimmenverteilung auf?
Van Gaal z.B. hat Ribéry, Müller und Robben gewählt, bestimmt aus reinen Leistungsgründen (vorallem bei Müller) und es hat bestimmt nichts damit zu tun, dass Van Gaal mal Trainer beim FCB war.
Naja da ist es ja pro Bayern, also gut. Messi hat contra Bayern gestimmt, also unsportlich.
Weil ich meine, der einzige oder einer der wenigen gewesen zu sein, die das Abstimmungsverhalten u.a. von Messi kritisiert haben, hier nochmal eine Stellungnahme bzw. Ergänzung.
Dass bei Van Gaal kein Messi, vor allem aber kein Ronaldo auftaucht, spricht auch nicht dafür, dass er nur nach Leistung gewählt hat. Insofern liegt würde ich auch seine Stimmabgabe als hier völlig unangebrachte und den Sinn der Wahl torpedierende romantische Zuneigungsbekundung bezeichnen. Jetzt in Ordnung?
Wir halten also fest: sehr viele Wahlberechtigte wählen nach allen möglichen Kriterien - nur nicht nach denen, die ausschlaggebend sein sollten. Und das sind nicht nur die Kapitäne von Georgien und Madagscar, nein, es reihen sich leider auch absolut renommierte Vorzeigefußballer/-trainer wie Drogba, Van Gaal, Messi oder Ronaldo in diese illustre Runde mit ein. Das ist traurig und passt so gar nicht zu den Respektsbekundungen, die man sonst von so manchem dieser Akteure über die Konkurrenten hört.
Zitat von Nickinho7:
Wieso regen sich hier eigentlich alle über die Wahl von Leo Messi, also seiner Stimmenverteilung auf?
Van Gaal z.B. hat Ribéry, Müller und Robben gewählt, bestimmt aus reinen Leistungsgründen (vorallem bei Müller) und es hat bestimmt nichts damit zu tun, dass Van Gaal mal Trainer beim FCB war.
Naja da ist es ja pro Bayern, also gut. Messi hat contra Bayern gestimmt, also unsportlich.
Weil ich meine, der einzige oder einer der wenigen gewesen zu sein, die das Abstimmungsverhalten u.a. von Messi kritisiert haben, hier nochmal eine Stellungnahme bzw. Ergänzung.
Dass bei Van Gaal kein Messi, vor allem aber kein Ronaldo auftaucht, spricht auch nicht dafür, dass er nur nach Leistung gewählt hat. Insofern liegt würde ich auch seine Stimmabgabe als hier völlig unangebrachte und den Sinn der Wahl torpedierende romantische Zuneigungsbekundung bezeichnen. Jetzt in Ordnung?
Wir halten also fest: sehr viele Wahlberechtigte wählen nach allen möglichen Kriterien - nur nicht nach denen, die ausschlaggebend sein sollten. Und das sind nicht nur die Kapitäne von Georgien und Madagscar, nein, es reihen sich leider auch absolut renommierte Vorzeigefußballer/-trainer wie Drogba, Van Gaal, Messi oder Ronaldo in diese illustre Runde mit ein. Das ist traurig und passt so gar nicht zu den Respektsbekundungen, die man sonst von so manchem dieser Akteure über die Konkurrenten hört.
15.01.2014 - 17:11 Uhr
Zitat von Chompa:
Wir halten also fest: sehr viele Wahlberechtigte wählen nach allen möglichen Kriterien - nur nicht nach denen, die ausschlaggebend sein sollten. Und das sind nicht nur die Kapitäne von Georgien und Madagscar, nein, es reihen sich leider auch absolut renommierte Vorzeigefußballer/-trainer wie Drogba, Van Gaal, Messi oder Ronaldo in diese illustre Runde mit ein. Das ist traurig und passt so gar nicht zu den Respektsbekundungen, die man sonst von so manchem dieser Akteure über die Konkurrenten hört.
Sind es nicht besonders die renommierten Vorzeigespieler/-trainer bei denen man das beobachten kann?
Die haben ja alle, oder fast alle ihre "Homies" die zur Wahl stehen. Das ist bei Leuten aus Madagascar oder Georgien nicht der Fall.
Deswegen kann ich mir vorstellen, dass die Stimmen der "Kleinen" sogar fast aussagekräftiger sein könnten (ohne jetzt gesehen zu haben wer da wie abgestimmt hat). Weil hier gehts doch viel eher wirklich nach Leistung oder zumindest der individuellen Meinung. Weder ein Kapitän noch ein Trainer einer dieser Nationen spielt im Verein oder in der Nationalelf mit einem der zur Wahl stehenden zusammen bzw trainert einen solchen.
Die "Großen" stimmen doch alle für ihre Kollegen oder Freunde..
Gut find ich das auch nicht.
Edith: Wobei man das natürlich bei jeder nur erdenklichen Wahl der Welt hat. Wenn Leute abstimmen dürfen die einen oder mehrere der Teilnehmer persönlich gut kennen, dann wird da so gut wie nie komplett objektiv sondern immer für den Freund/Kollegen gestimmt.
Wir halten also fest: sehr viele Wahlberechtigte wählen nach allen möglichen Kriterien - nur nicht nach denen, die ausschlaggebend sein sollten. Und das sind nicht nur die Kapitäne von Georgien und Madagscar, nein, es reihen sich leider auch absolut renommierte Vorzeigefußballer/-trainer wie Drogba, Van Gaal, Messi oder Ronaldo in diese illustre Runde mit ein. Das ist traurig und passt so gar nicht zu den Respektsbekundungen, die man sonst von so manchem dieser Akteure über die Konkurrenten hört.
Sind es nicht besonders die renommierten Vorzeigespieler/-trainer bei denen man das beobachten kann?
Die haben ja alle, oder fast alle ihre "Homies" die zur Wahl stehen. Das ist bei Leuten aus Madagascar oder Georgien nicht der Fall.
Deswegen kann ich mir vorstellen, dass die Stimmen der "Kleinen" sogar fast aussagekräftiger sein könnten (ohne jetzt gesehen zu haben wer da wie abgestimmt hat). Weil hier gehts doch viel eher wirklich nach Leistung oder zumindest der individuellen Meinung. Weder ein Kapitän noch ein Trainer einer dieser Nationen spielt im Verein oder in der Nationalelf mit einem der zur Wahl stehenden zusammen bzw trainert einen solchen.
Die "Großen" stimmen doch alle für ihre Kollegen oder Freunde..
Gut find ich das auch nicht.
Edith: Wobei man das natürlich bei jeder nur erdenklichen Wahl der Welt hat. Wenn Leute abstimmen dürfen die einen oder mehrere der Teilnehmer persönlich gut kennen, dann wird da so gut wie nie komplett objektiv sondern immer für den Freund/Kollegen gestimmt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von beneg60 am 15.01.2014 um 17:12 Uhr bearbeitet
15.01.2014 - 20:07 Uhr
Katars Nationaltrainer Al Zarraa Fahad zum amerikanischen Fernsehsender „ESPN“: „Mein Verbands-Präsident sagte mir, ich solle Cristiano wählen, um Blatter zu helfen, sein Image wieder herzustellen. Denn er hat uns geholfen, die WM 2022 zu bekommen.“
:D :ugly
:D :ugly
15.01.2014 - 20:22 Uhr
Zitat von superlixi:
Zitat von Benteke90:
Zitat von nme17:
Sport1 hat eine Bildergalerie online, in der man nachvollziehen kann, wie die Stars abgestimmt haben.
Das meiste klingt ja recht plausibel. Oftmals wurde objektiv abgestimmt und zumindest ein Spieler aus dem selben Team oder der selben Nationalität dabei. Soweit so gut.
Schaue ich mir das Voting von Messi an, fasse ich mir an den Kopf: 1. Iniesta 2. Xavi 3. Neymar
Was soll das denn bitte? Ohne Zweifel alles hervorragende Spieler. Aber was haben die bitte bei der Wahl zum Spieler des Jahren zu tun? Ein Jahr in dem Bayern Europa dominiert hat und Dortmund als "Newcomer" auf sich aufmerksam gemacht hat. Ein Jahr in dem Ronaldo wieder einmal einen Sprung in seiner Entwicklung gemacht hat und Ribery als einer DER Leistungsträger so ziemlich alles gewonnen hat, was es zu gewinnen gab.
Ich persönlich hatte Ronaldo auf 1 und Ribery auf 2. Umso erstaunter, wenn auch nicht wirklich verwundert, war ich als, Messi sogar vor Ribery landete, obwohl er ein gefühltes halbes Jahr außer Gefecht war.
Am Beispiel des Messi-Votings sieht man, wie grotesk diese Wahl eigentlich ist und warum das Ergebnis nicht immer logisch sein muss.
Gute Gegenbeispiele sind Lahm (Ribery, Ronaldo, Messi) und Ibrahimovic (Ribery, Messi, Ronaldo), gerade wenn man bedenkt, wie Ibra's Verhältnis zu Messi ist bzw. war.
Es gibt ein Wort und das nennt sich Dankbarkeit. Messi weiß genau, wie wichtig Xavi und Iniesta für das Spiel des FC Barcelona ist. Und wenn man seit 8-9 Jahren mit denen ein funktionierendes Team bildet, dann ist die Wahrnehmung mit Recht subjektiv beeinflusst, während sie objektiv intransparent bleibt.Und ich dachte es wird der beste Fußballer des Jahres gesucht.
Sorry aber wer jemanden aus Dankbarkeit wählt gehört die Stimme entzogen. Dankbarkeit ist nicht Sinn und Zweck dieser Wahl.
Ich sehe das ähnlich wie du. Deswegen finde ich es unsinnig wenn man Kapitäne und Trainer wählen lässt. Ihre Wahlpräferenzen werden stark durch subjektive Erfahrungen geprägt und verzerrt.
Zitat von Benteke90:
Zitat von nme17:
Sport1 hat eine Bildergalerie online, in der man nachvollziehen kann, wie die Stars abgestimmt haben.
Das meiste klingt ja recht plausibel. Oftmals wurde objektiv abgestimmt und zumindest ein Spieler aus dem selben Team oder der selben Nationalität dabei. Soweit so gut.
Schaue ich mir das Voting von Messi an, fasse ich mir an den Kopf: 1. Iniesta 2. Xavi 3. Neymar
Was soll das denn bitte? Ohne Zweifel alles hervorragende Spieler. Aber was haben die bitte bei der Wahl zum Spieler des Jahren zu tun? Ein Jahr in dem Bayern Europa dominiert hat und Dortmund als "Newcomer" auf sich aufmerksam gemacht hat. Ein Jahr in dem Ronaldo wieder einmal einen Sprung in seiner Entwicklung gemacht hat und Ribery als einer DER Leistungsträger so ziemlich alles gewonnen hat, was es zu gewinnen gab.
Ich persönlich hatte Ronaldo auf 1 und Ribery auf 2. Umso erstaunter, wenn auch nicht wirklich verwundert, war ich als, Messi sogar vor Ribery landete, obwohl er ein gefühltes halbes Jahr außer Gefecht war.
Am Beispiel des Messi-Votings sieht man, wie grotesk diese Wahl eigentlich ist und warum das Ergebnis nicht immer logisch sein muss.
Gute Gegenbeispiele sind Lahm (Ribery, Ronaldo, Messi) und Ibrahimovic (Ribery, Messi, Ronaldo), gerade wenn man bedenkt, wie Ibra's Verhältnis zu Messi ist bzw. war.
Es gibt ein Wort und das nennt sich Dankbarkeit. Messi weiß genau, wie wichtig Xavi und Iniesta für das Spiel des FC Barcelona ist. Und wenn man seit 8-9 Jahren mit denen ein funktionierendes Team bildet, dann ist die Wahrnehmung mit Recht subjektiv beeinflusst, während sie objektiv intransparent bleibt.Und ich dachte es wird der beste Fußballer des Jahres gesucht.
Sorry aber wer jemanden aus Dankbarkeit wählt gehört die Stimme entzogen. Dankbarkeit ist nicht Sinn und Zweck dieser Wahl.
Ich sehe das ähnlich wie du. Deswegen finde ich es unsinnig wenn man Kapitäne und Trainer wählen lässt. Ihre Wahlpräferenzen werden stark durch subjektive Erfahrungen geprägt und verzerrt.
15.01.2014 - 22:26 Uhr
die wahl ist so sinnlos was haben ein xavi iniesta in der top 3 bei manchen wählern zusuchen meinung hin oder her das ist einfach keine faire wahl genauso wie das viele jupp nicht mal in den top 3 haben dafür aber trainier die 0 titel erreicht haben ganz klasse wahl weiter so.
15.01.2014 - 22:33 Uhr
Zitat von dstylerecords2013:
die wahl ist so sinnlos was haben ein xavi iniesta in der top 3 bei manchen wählern zusuchen meinung hin oder her das ist einfach keine faire wahl genauso wie das viele jupp nicht mal in den top 3 haben dafür aber trainier die 0 titel erreicht haben ganz klasse wahl weiter so.
Trotzdem hat Jupp doch am Ende hochverdient gewonnen. Was ist dein Problem? Oo
die wahl ist so sinnlos was haben ein xavi iniesta in der top 3 bei manchen wählern zusuchen meinung hin oder her das ist einfach keine faire wahl genauso wie das viele jupp nicht mal in den top 3 haben dafür aber trainier die 0 titel erreicht haben ganz klasse wahl weiter so.
Trotzdem hat Jupp doch am Ende hochverdient gewonnen. Was ist dein Problem? Oo
15.01.2014 - 23:05 Uhr
ich finds eh besser wenn es nur messi ronaldo und ribery bei der wahl gäbe besser als sinnlos andere zu wählen die eh nur wenig stimmen haben und nicht so gut waren.
soweit ich weiß hat ribery von den medien die meisten stimmen bekommen und die halt ich für ehrlicher als die vom nationaltrainer aus spanien oder portugal ;)
soweit ich weiß hat ribery von den medien die meisten stimmen bekommen und die halt ich für ehrlicher als die vom nationaltrainer aus spanien oder portugal ;)
16.01.2014 - 05:46 Uhr
Zitat von dstylerecords2013:
soweit ich weiß hat ribery von den medien die meisten stimmen bekommen und die halt ich für ehrlicher als die vom nationaltrainer aus spanien oder portugal ;)
Und was ist mit dem Nationaltrainer aus Frankreich? Der hat bestimmt rein nach Leistung gewählt.
soweit ich weiß hat ribery von den medien die meisten stimmen bekommen und die halt ich für ehrlicher als die vom nationaltrainer aus spanien oder portugal ;)
Und was ist mit dem Nationaltrainer aus Frankreich? Der hat bestimmt rein nach Leistung gewählt.
16.01.2014 - 11:00 Uhr
Zitat von Benteke90:
Zitat von superlixi:
Zitat von Benteke90:
Zitat von nme17:
Sport1 hat eine Bildergalerie online, in der man nachvollziehen kann, wie die Stars abgestimmt haben.
Das meiste klingt ja recht plausibel. Oftmals wurde objektiv abgestimmt und zumindest ein Spieler aus dem selben Team oder der selben Nationalität dabei. Soweit so gut.
Schaue ich mir das Voting von Messi an, fasse ich mir an den Kopf: 1. Iniesta 2. Xavi 3. Neymar
Was soll das denn bitte? Ohne Zweifel alles hervorragende Spieler. Aber was haben die bitte bei der Wahl zum Spieler des Jahren zu tun? Ein Jahr in dem Bayern Europa dominiert hat und Dortmund als "Newcomer" auf sich aufmerksam gemacht hat. Ein Jahr in dem Ronaldo wieder einmal einen Sprung in seiner Entwicklung gemacht hat und Ribery als einer DER Leistungsträger so ziemlich alles gewonnen hat, was es zu gewinnen gab.
Ich persönlich hatte Ronaldo auf 1 und Ribery auf 2. Umso erstaunter, wenn auch nicht wirklich verwundert, war ich als, Messi sogar vor Ribery landete, obwohl er ein gefühltes halbes Jahr außer Gefecht war.
Am Beispiel des Messi-Votings sieht man, wie grotesk diese Wahl eigentlich ist und warum das Ergebnis nicht immer logisch sein muss.
Gute Gegenbeispiele sind Lahm (Ribery, Ronaldo, Messi) und Ibrahimovic (Ribery, Messi, Ronaldo), gerade wenn man bedenkt, wie Ibra's Verhältnis zu Messi ist bzw. war.
Es gibt ein Wort und das nennt sich Dankbarkeit. Messi weiß genau, wie wichtig Xavi und Iniesta für das Spiel des FC Barcelona ist. Und wenn man seit 8-9 Jahren mit denen ein funktionierendes Team bildet, dann ist die Wahrnehmung mit Recht subjektiv beeinflusst, während sie objektiv intransparent bleibt.Und ich dachte es wird der beste Fußballer des Jahres gesucht.
Sorry aber wer jemanden aus Dankbarkeit wählt gehört die Stimme entzogen. Dankbarkeit ist nicht Sinn und Zweck dieser Wahl.
Ich sehe das ähnlich wie du. Deswegen finde ich es unsinnig wenn man Kapitäne und Trainer wählen lässt. Ihre Wahlpräferenzen werden stark durch subjektive Erfahrungen geprägt und verzerrt.
Ich denke nicht, dass man den Medien da viel mehr Objektivität zuschreiben kann. Viele Länder kennen nur die Premier League und die Primera Division, die Bundesliga hat diese Auslandsvermarktung bei weitem noch nicht. Da kann man auch den Medien dieser Länder die Kompetenz abstreiten, da sie logischerweise sowieso jemanden aus diesen beiden Ligen wählen würden. Letztendlich sucht sich dann doch jeder das passende Wahlergebnis heraus: Ronaldo-Sympathisanten die Spieler, Ribery-Fans die Medien. Und alle pochen darauf, dass gerade ihre "Sparte" diejenige mit der größten Objektivität ist.
Ich halte es für richtig, auch Spieler und Trainer zu befragen. Vielleicht sollte man noch darüber nachdenken, die Fans an der direkten Wahl zu beteiligen.
Was mich eher an den Auswahlen stört ist die schlechte Siegchance für die "unauffälligeren" Spieler aus dem Defensiv-Bereich. Irgendwie scheint entscheidendes Kriterium die Torquote zu sein. Fabio Cannavaro war glaub ich der letzte Sieger, der nicht Offensivspieler war. Mir fehlt hier ein wenig die Anerkennung für Leistungen eines Philipp Lahm, Petr Cech oder Thiago Silva. Aber das ist meine persönliche Meinung und eben die Kehrseite der FIFA-"Demokratie" :-)
Zitat von superlixi:
Zitat von Benteke90:
Zitat von nme17:
Sport1 hat eine Bildergalerie online, in der man nachvollziehen kann, wie die Stars abgestimmt haben.
Das meiste klingt ja recht plausibel. Oftmals wurde objektiv abgestimmt und zumindest ein Spieler aus dem selben Team oder der selben Nationalität dabei. Soweit so gut.
Schaue ich mir das Voting von Messi an, fasse ich mir an den Kopf: 1. Iniesta 2. Xavi 3. Neymar
Was soll das denn bitte? Ohne Zweifel alles hervorragende Spieler. Aber was haben die bitte bei der Wahl zum Spieler des Jahren zu tun? Ein Jahr in dem Bayern Europa dominiert hat und Dortmund als "Newcomer" auf sich aufmerksam gemacht hat. Ein Jahr in dem Ronaldo wieder einmal einen Sprung in seiner Entwicklung gemacht hat und Ribery als einer DER Leistungsträger so ziemlich alles gewonnen hat, was es zu gewinnen gab.
Ich persönlich hatte Ronaldo auf 1 und Ribery auf 2. Umso erstaunter, wenn auch nicht wirklich verwundert, war ich als, Messi sogar vor Ribery landete, obwohl er ein gefühltes halbes Jahr außer Gefecht war.
Am Beispiel des Messi-Votings sieht man, wie grotesk diese Wahl eigentlich ist und warum das Ergebnis nicht immer logisch sein muss.
Gute Gegenbeispiele sind Lahm (Ribery, Ronaldo, Messi) und Ibrahimovic (Ribery, Messi, Ronaldo), gerade wenn man bedenkt, wie Ibra's Verhältnis zu Messi ist bzw. war.
Es gibt ein Wort und das nennt sich Dankbarkeit. Messi weiß genau, wie wichtig Xavi und Iniesta für das Spiel des FC Barcelona ist. Und wenn man seit 8-9 Jahren mit denen ein funktionierendes Team bildet, dann ist die Wahrnehmung mit Recht subjektiv beeinflusst, während sie objektiv intransparent bleibt.Und ich dachte es wird der beste Fußballer des Jahres gesucht.
Sorry aber wer jemanden aus Dankbarkeit wählt gehört die Stimme entzogen. Dankbarkeit ist nicht Sinn und Zweck dieser Wahl.
Ich sehe das ähnlich wie du. Deswegen finde ich es unsinnig wenn man Kapitäne und Trainer wählen lässt. Ihre Wahlpräferenzen werden stark durch subjektive Erfahrungen geprägt und verzerrt.
Ich denke nicht, dass man den Medien da viel mehr Objektivität zuschreiben kann. Viele Länder kennen nur die Premier League und die Primera Division, die Bundesliga hat diese Auslandsvermarktung bei weitem noch nicht. Da kann man auch den Medien dieser Länder die Kompetenz abstreiten, da sie logischerweise sowieso jemanden aus diesen beiden Ligen wählen würden. Letztendlich sucht sich dann doch jeder das passende Wahlergebnis heraus: Ronaldo-Sympathisanten die Spieler, Ribery-Fans die Medien. Und alle pochen darauf, dass gerade ihre "Sparte" diejenige mit der größten Objektivität ist.
Ich halte es für richtig, auch Spieler und Trainer zu befragen. Vielleicht sollte man noch darüber nachdenken, die Fans an der direkten Wahl zu beteiligen.
Was mich eher an den Auswahlen stört ist die schlechte Siegchance für die "unauffälligeren" Spieler aus dem Defensiv-Bereich. Irgendwie scheint entscheidendes Kriterium die Torquote zu sein. Fabio Cannavaro war glaub ich der letzte Sieger, der nicht Offensivspieler war. Mir fehlt hier ein wenig die Anerkennung für Leistungen eines Philipp Lahm, Petr Cech oder Thiago Silva. Aber das ist meine persönliche Meinung und eben die Kehrseite der FIFA-"Demokratie" :-)
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