Fanszene Heidenheim
Es gibt übrigens mittlerweile auch einen Gästesitzplatzblock.
Dies ist der ehemalige Pufferblock ;)
Puffblock wäre auch was feines :)
Gibts in Heidenheim ne nette Bar, wo man Samstags schon Fußball guggn kann?
AUßerdem vllt ne nette Restaurant Empfehlung ? Am besten nen Laden/Gaststätte wo man Maultaschen bekommt...sind im Aquarena Hotel. Sollte jetzt auch nicht 6 km entfernt sein 
Im Jacks kann man ganz gut Fussball gucken. Allgemein bietet die Innenstadt viele Möglichkeiten.
Zum Essen: Gasthaus zum alten Sägewerk kann ich empfehlen. Nicht zu weit weg und gute, deutsch/schwäbische Küche.
Puffblock wäre auch was feines :)
Gibts in Heidenheim ne nette Bar, wo man Samstags schon Fußball guggn kann?
AUßerdem vllt ne nette Restaurant Empfehlung ? Am besten nen Laden/Gaststätte wo man Maultaschen bekommt...sind im Aquarena Hotel. Sollte jetzt auch nicht 6 km entfernt sein 
Alternativ zu den Vorschlägen vom @Heidenheimer zum Essen: StattGarten (Downtown, mit zumindest gschmelzten Maultaschen) und dann zum Fussball guggen um die Ecke: Mohren (allerdings keine Bar, sondern eine sehr einfache Kneipe. Bier günstig, sehr guter Schnitzelburger und beste Pommes der Stadt (gibt auch Spätzle etc.) . Insgesamt das Essen sehr ordentlich, allerdings gibt es da keine Maultaschen.)
Das Jack´s ist vom StattGarten aber auch nicht weit.
Das "Zum Alten Sägewerk" wäre mir persönlich vom Aquarenahotel zu weit stadtauswärts.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Cee_Kay am 12.08.2014 um 23:45 Uhr bearbeitet Ein “Nein zu RB” auch aus Heidenheim
Die aktive Fanszene des 1.FC Heidenheim schließt sich der Initiative “Nein-zu-RB” an und boykottiert das Auswärtsspiel bei RB Leipzig. Vom 04.10. bis zum Spieltag gegen Leipzig am 06.10. wird den Fans von Heidenheim ein abwechslungsreiches Alternativprogramm geboten.
Ein “Nein zu RB” auch aus Heidenheim
Die aktive Fanszene des 1.FC Heidenheim schließt sich der Initiative “Nein-zu-RB” an und boykottiert das Auswärtsspiel bei RB Leipzig. Vom 04.10. bis zum Spieltag gegen Leipzig am 06.10. wird den Fans von Heidenheim ein abwechslungsreiches Alternativprogramm geboten.
Ich bin da echt gespalten. Wen strafen die Fanatico Boys & Co. da? RBL oder den FCH? Kann man (wenn man denn muss) friedlichen (!!!) Protest nicht im Stadion äußern...zumal die "Reichweite" bei einer Liveübertragung richtig groß wäre?
Aber ich darf nicht meckern, ich fahre auch nicht nach Leipzig.
Ein “Nein zu RB” auch aus Heidenheim
Die aktive Fanszene des 1.FC Heidenheim schließt sich der Initiative “Nein-zu-RB” an und boykottiert das Auswärtsspiel bei RB Leipzig. Vom 04.10. bis zum Spieltag gegen Leipzig am 06.10. wird den Fans von Heidenheim ein abwechslungsreiches Alternativprogramm geboten.
Ich bin da echt gespalten. Wen strafen die Fanatico Boys & Co. da? RBL oder den FCH? Kann man (wenn man denn muss) friedlichen (!!!) Protest nicht im Stadion äußern...zumal die "Reichweite" bei einer Liveübertragung richtig groß wäre?
Aber ich darf nicht meckern, ich fahre auch nicht nach Leipzig.
Ich wollte damit eigentlich auch nur ausdrücken, das ich es gut finde wenn friedlich protestiert wird. Mehr nicht. Es gibt ja ausreichend andere Arten von Protest die zumindest ich grundsätzlich nicht gutheiße.
Ob es nicht auch Möglichkeiten gäbe friedlich vorort zu protestieren, ohne dem eigenen Team die Unterstützung zu verweigern, könnte man ja hier hervorragend diskutieren.
Als sich Red Bull 2009 das Oberliga-Startrecht des SSV Markränstadt sicherte, gab es von Anfang an ein klar definiertes Ziel, so schnell wie möglich in die Bundesliga aufzusteigen um dann im nächsten Schritt das Internationale Parkett zu betreten. Es ist nur eine Frage der Zeit und Mateschitz wird es geschafft haben, sein wirksamstes Werbeprodukt in Form eines „Fußballvereins“ dort zu etablieren, wo die ganze Welt darüber reden wird. RB Leipzig ein „Verein“, welcher reines Werbeinstruments eines Unternehmens ist und den Fußball als Mittel zum Zweck benutzt, die Vermarktung des eigenen Produkts auf ein neues Level zu hieven.
Dass Fußball ohne Sponsoring leider nicht mehr funktioniert ist uns klar. Doch wenn der Sponsor selbst der einzige Sinn eines „Vereins“ ist, dann kann man dies gut und gerne als Nahtoderfahrung für die Fussballkultur bezeichnen.
Auch die Wahl des Standorts Leipzig, fußt keineswegs auf einer Verbundenheit zu den dort wohnenden Menschen oder der Region. Der Grund ist rein wirtschaftliches Kalkül. Der Osten hungrig nach Profifußball, versehen mit ausreichend Nährboden für eventorientierte Kunden, die die Ware Bundesliga Fußball konsumieren, unabhängig davon wer da nun auf dem Rasen spielt und wie sie dort hingekommen sind.
Die DFL, besonders in Person von Andres Rettig, tönte zwar groß bei dem Fall Leipzig die Gegebenheiten zur Lizenzvergabe genau zu prüfen, letztendlich erteilten sie ihnen selbige dennoch ohne wirklich ernstzunehmende Auflagen.
Desweiteren verfügt der „Verein“ über schier unerschöpfliche finanzielle Möglichkeiten. Das wiederum führt dazu, dass Vereine - welche ihre Seele nicht an einen Konzern verkaufen wollen - auf diesem Level nicht mehr mithalten können. Was bedeutet; weitere Vereine werden sich die Frage nach einem potentiellen Investoreneinstieg stellen, um sportlich nicht chancenlos zu bleiben. Doch nicht nur der Spalt zwischen den einzelnen Vereinen im Profifußball, sondern auch jener zu den Amateurligen wird immer tiefer, was die Gefahr einer Insolvenz im Falle eines Abstiegs immer weiter erhöht.
Leipzig tritt nicht nur den Vereinsfußball an sich mit Füßen, sondern schert sich auch nicht um sportliches FairPlay oder Compliance Regeln. Es ist schon eine Dreistigkeit mit welcher Offenheit dies in der Vergangenheit passierte, als beispielsweise RB Leipzig Marcel Sabitzer von Rapid Wien für 2 Millionen kaufte und ihn direkt an den Partnerverein Red Bull Salzburg verlieh. Salzburg selbst war an dem Spieler interessiert, aufgrund einer Vertragsklausel hätte er aber nur ins Ausland wechseln dürfen. Durch den Winkelzug, hebelte RB diese Klausel einfach aus.
Natürlich sind wir uns bewusst, dass eine reine Fokussierung auf das Leipziger Konstrukt zu einfach wäre. Die Verkommerzialisierung des einstigen Volkssports schreitet rasant voran. Folglich darf nicht nur mit dem Finger auf Leipzig gezeigt und gleichzeitig vergessen werden, wie andere Vereine in den höheren Spielklassen aufgebaut sind und finanziell gemästet werden. Wenn man hier auch die klaren Unterschiede nicht verkennen sollte. Mit Leipzig als traurigen Höhepunkt dieser Entwicklung, das mit seinem radikalen Konstrukt das Fass zum Überlaufen bringt.
Es Zeit ein deutlicheres Zeichen zu setzen. Ein Zeichen das über Aktionen an einzelnen Standorten hinaus geht. RB Leipzig und die fortschreitende Überkommerzialisierung werden wir nicht stumm hinnehmen. Auch darf nicht unterschätzt werden, welchen vorbildhaften Charakter dieser „Verein“ für andere Konzerne haben kann.
Somit haben wir uns auch dazu entschlossen, das Spiel am 06.10.2014 in Leipzig zu boykottieren, um mit den anderen Szenen ein geschlossenes Zeichen zu setzen.Selbstverständlich richtet sich unser Protest nicht gegen die Mannschaft die bislang eine grandiose Saison spielt und vor Leidenschaft, Kampfeswille und Einsatz geradezu strotzt.
Wir können an dieser Stelle niemand vorschreiben, dem Spiel ebenfalls fern zu bleiben. Wir hoffen jedoch, dass sich so viele wie möglich unserem Protest anschließend. Ein komplett leerer Gästeblock wäre ein eindrucksvolles Zeichen.
Unitas Aquileiae / Fanatico Boys / YoungStars / Societas
Alternativ zum Spielbesuch bieten wir den Heidenheimer Fans folgende Angebote:
Sa, 4.10. 14:30 Uhr / Fantreff (Stadionkneipe):
Vortrag über die Machenschaften von Red Bull in Österreich, Deutschland und weltweit. Sowie über die Auswirkungen der Überkommerzialisierung, die bereits heute deutlich zu Tage treten.
Anschließend offene Diskussionsrunde: Wie viel Kommerz ist noch gesund?
So, 5.10. 7:00 / Albstadion:
Unter dem Motto: „Ehrlicher Fußball statt Marketingkick“ mit dem Bus ins Ruhrgebiet zu unseren Freunden aus Ahlen. Bei dem Oberliga Match gegen die Westfalia Herne kommen Fußballromantiker auf ihre Kosten und FCH „Neu-Fans“ können sich ein Bild davon machen, in was für einer Umgebung unser Verein noch bis vor gut 6 Jahren spielte.
Abfahrt: 7:00 Uhr / Kosten: 35€ / Anmeldung am Container
Mo, 6.10. 19:45 / Albstadion Haupttribühne
Public Viewing der Partie FC Fuschl am See (fälschlicherweise RB Leipzig genannt) gegen unseren 1. FC Heidenheim 1846 e.V.
In diesem Sinne: Kein Fußball mit Red Bull!
Boykottiert Red Bull in all seinen Facetten!
Ein “Nein zu RB” auch aus Heidenheim
Die aktive Fanszene des 1.FC Heidenheim schließt sich der Initiative “Nein-zu-RB” an und boykottiert das Auswärtsspiel bei RB Leipzig. Vom 04.10. bis zum Spieltag gegen Leipzig am 06.10. wird den Fans von Heidenheim ein abwechslungsreiches Alternativprogramm geboten.
Ich bin da echt gespalten. Wen strafen die Fanatico Boys & Co. da? RBL oder den FCH? Kann man (wenn man denn muss) friedlichen (!!!) Protest nicht im Stadion äußern...zumal die "Reichweite" bei einer Liveübertragung richtig groß wäre?
Aber ich darf nicht meckern, ich fahre auch nicht nach Leipzig.
Friedlicher Protest im Leipziger Stadion ist NICHT möglich, da RB absolut alles was auch nur ansatzweise kritisch sein könnte im vorfeld aus dem verkehr zieht.
Als Aue da war, haben die Ordner teils minderjährige Mädels gezwungen ihr T-Shirt auszuziehen weil "Nein zu RB!" drauf stand
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Unitas14 am 30.09.2014 um 14:37 Uhr bearbeitet Viel wurde schon über RBL geschrieben; kein Leipziger Verein, nicht mal ein Verein, reines Marketing Konstrukt, Umgehung der 50+1 Regel, krude Transfermachenschaften,… Nicht aber über das eigentliche Problem für das RBL steht: Die Überkommerzialisierung des Europäischen Fußballs und dessen Gefahren.
Auch im Fußball gelten Angebot und Nachfrage. D.h. je mehr einzelne Vereine bereit sind für Spielerablösen und -gehälter zu zahlen, desto mehr wird auch allgemein gefordert werden. Je mehr Vereine es gibt, die durch Mäzene und Investoren Summen bezahlen können die weit über dem liegen was ein normaler Verein erwirtschaften kann, desto mehr kommen die anderen Vereine in Zugzwang. Sie müssen sich ebenfalls Investoren suchen und somit ihre Identität und die Kontrolle über den eigenen Verein aufgeben, oder sich immer weiter verschulden bis irgendwann die Lichter ausgehen. Je mehr Hoffenheims, Leverkusens, Wolfburgs und Leipzigs es gibt, desto weniger hat ein Verein wie unser 1. FC Heidenheim eine Chance überhaupt Profifußball zu spielen.
Die spanischen Proficlubs sind mit insgesamt 3,5 Milliarden bereits verschuldet. In England, dem einst gelobten Land des Fußballs, ist jegliche Stimmung oder Fankultur bereits aus den Stadien verschwunden. Die Clubs sind mit 3,85 Milliarden verschuldet. In den letzten 20 Jahren wurden 56 Vereine auf der Insel insolvent. Vereine an denen Tausende ihr Herz hängen haben werden zu Spielbällen einzelner Personen. Aktuelles Beispiel: AS Monaco. Dem „lieben Herrn Investor“ läuft die Frau weg, er bekommt schlechte Laune, hat keine Lust mehr auf sein Spielzeug und schon fällt alles auseinander.
Und auch bei uns läuft immer mehr falsch. Die Spieltage werden immer mehr zerflettert, um die TV Vermarktung zu verbessern, Auswärtskontingente werden reduziert oder ganz abgeschafft. Tifo-Materialien und Choreografien werden verboten. Der Fan soll gefälligst zum Konsumenten werden. Die Clubs der ersten Liga sind immerhin auch mit 0,7 Milliarden verschuldet. Seit Bestehen der 3. Liga ist fast jedes Jahr ein Club aus finanziellen Gründen zwangsabgestiegen.
Die Abwärtsspirale ist längst in Bewegung. Wird sie nicht gestoppt, wird sie sich immer weiter drehen bis der gesamte Fußball einfach in sich implodiert. Das hat sogar die UEFA inzwischen kapiert und deshalb das Financial Fairplay eingeführt. 2012 folgte die FA und führte Financial Fairplay auch für die nationalen englischen Ligen ein. Das fordern wir von DFB/DFL auch für Deutschland!
Wir sind nicht doof. Wir wissen, dass es ganz ohne Kommerz nicht mehr geht, aber sehen ihn wie den Alkohol: Ein bisschen davon macht lustig, zu viel davon krank und schlussendlich führt er zum Tod.
RBL ist das Destillat der Manifestationen der Überkommerzialisierung im Fußball.

