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Fankultur in Köln

15.03.2012 - 23:46 Uhr
Fankultur in Köln |#551
16.08.2012 - 07:33 Uhr
Zitat von Dodo-3:
Zitat von JOE_COLOGNE:
Du nennst Beispiele von 1990, da war ich noch im Kindergarten..Ich kann nur über die heutige Gewalt und derer, die sie anwenden berichten. Du schreibst von Pflastersteinen, ich von Sprengstoff,Leuchtspurmunition,Kanonenschläge,sonstige Knallkörper und Polenböller,deren Gefährlichkeit man daran erkennt,dass durch die Explosion sämtliche Airbags in einem 10Meter entfernten PKW ausgelöst werden. Ich schreibe von Steinen, die auf fahrende Busse geschmissen, von Menschen,nur weil sie Gästefans sind,vor den anfahrenden Zug geworfen wurden,von Chaoten aus Köln, die geschützt und feige aus der Menge heraus mit einem großen Maß an Hass und Aggression auf die ungeschützten Stellen der PVB mit Zwillen und 16ener Mutter zielen und schießen.
Auf Polizisten, die eigentlich auch zu ihrem Schutz da sind.

Sorry, aber die Anmerkung, das die Suedstadtboyz und andere über die Gewalt von heute nur milde lächeln können, konnte und wollte ich so nicht stehen lassen.Noch schlimmer kann es früher nicht gewesen sein...

Meine eigene Meinung...


Die Gewaltexzesse einzelner sind schlimmer.

Der prozentuale Anteil von Gewalttaten ist zurück gegangen und das in erheblichem Maße. So meine Aussage.


Aber gerade weil die gewaltexzesse einzelner schlimmer geworden sind, ist es doch gut und richtig wenn man gegen diese einzelnen bzw. die Gruppierungen in denen sich diese bewegen näher unter die Lupe nimmt und v-Männer unter den nicht gewaltfreiesten dieser Gruppen sucht.

Dein Vergleich ein paarvposts weiter oben, dass man die Gruppen damit auf eine Stufe mit den bandidos, hells angels, der NPD etc. stellt ist zwar richtig, aber kein Hinderungsgrund. Genau wie diese Gruppen, stellen sich auch Fußball Gruppen gegen die Werte der Gesellschaft. Das sie diese Handlungen auf das Stadion beschränken mag dem ganzen zwar eine andere Dimension geben, die im Vergleich zu den anderen eher niedlich erscheint, meiner Meinung nach trügt hier aber der Schein. Zum einen sind im Stadion sehr viele unbeteiligte, die mit all dem nichts zu tun haben wollen, auf einem Haufen versammelt, die es zu schützen gilt, und zum andren ist das Thema durch die Menge der Stadien dann doch wieder ein bundesweites.
Fankultur in Köln |#552
16.08.2012 - 09:18 Uhr
Man möge mir einen Fall eines V-Maanes oder Frau nennen in den letzten 30 Jahren, welcher Ermittlungen weitergeholfen haben.
Das NPD Desaster ist ja nicht das einzige mal das V-Leute Mist gebaut haben.

•     •     •

"Wenn Glück nicht Teil des Spiels wäre würde ich immer gewinnen."
Phil Hellmuth
Fankultur in Köln |#553
16.08.2012 - 12:45 Uhr
Zitat von Eshmael:
Man möge mir einen Fall eines V-Maanes oder Frau nennen in den letzten 30 Jahren, welcher Ermittlungen weitergeholfen haben.
Das NPD Desaster ist ja nicht das einzige mal das V-Leute Mist gebaut haben.


Finde ich ein wenig pauschal die Bewertung. Ohne V-Leute gibt es gar Informationen aus der Szene und die Ermittlungsbehörden sind komplett blind. Das Problem ist halt, dass V-Leute zwangsläufig selbst zum Millieu gehören müssen, gegen dass man ermittelt, womit es halt schwer ist diese Erkenntnisse gerichtlich zu verwerten. Trotzdem ist man ohne V-Leute mehr oder weniger Blind, da man eben nur auf öffentlich zugängliche Informationen angewiesen ist.
Fankultur in Köln |#554
16.08.2012 - 15:41 Uhr
Zitat von Eshmael:
Man möge mir einen Fall eines V-Maanes oder Frau nennen in den letzten 30 Jahren, welcher Ermittlungen weitergeholfen haben.

Ganz schlechte Idee so etwas in einem öffentlichen Forum abfragen zu wollen..

Falldaten und personengebundene Hinweise wird dir hier eh keiner sagen können oder dürfen und deshalb bringt uns der "ich habe gehört oder gelesen Spekulatius" keinen Schritt weiter.Für ne Hausdurchsuchung bei der Horde, zur Aufdeckung ihrer Straftaten usw brauchst du keine V-Männer. Zivilbeamte in der Süd, diverse Abt.und Zeugenaussagen reichen da dicke aus..Und ja, manche der Ingewahrsam genommen " singen " nach dem Besuch einer Zelle in der sie ein paar Stunden heulend nach Mama und Papa gerufen haben bei der Vernehmung schneller und lauter als jeder V-Mann.Von daher.......

Einen reisserischer Artikel eines Ultras, der nach eigenen Angaben weder Polizei noch Journalisten leiden kann, sollte man mit Vorsicht genießen.

•     •     •

Aus jedem Stein,der einem in den Weg gelegt wird,kann man eine Treppe bauen,auf der man wieder nach oben steigen kann.

Wenn du willst,dass dir die Leute auf die Schulter klopfen und sich überschlagen vor Dankbarkeit,hast du den falschen Beruf erlernt.

Fankultur in Köln |#555
17.08.2012 - 16:05 Uhr
Zitat von Dodo-3:
Zitat von JOE_COLOGNE:
Du nennst Beispiele von 1990, da war ich noch im Kindergarten..Ich kann nur über die heutige Gewalt und derer, die sie anwenden berichten. Du schreibst von Pflastersteinen, ich von Sprengstoff,Leuchtspurmunition,Kanonenschläge,sonstige Knallkörper und Polenböller,deren Gefährlichkeit man daran erkennt,dass durch die Explosion sämtliche Airbags in einem 10Meter entfernten PKW ausgelöst werden. Ich schreibe von Steinen, die auf fahrende Busse geschmissen, von Menschen,nur weil sie Gästefans sind,vor den anfahrenden Zug geworfen wurden,von Chaoten aus Köln, die geschützt und feige aus der Menge heraus mit einem großen Maß an Hass und Aggression auf die ungeschützten Stellen der PVB mit Zwillen und 16ener Mutter zielen und schießen.
Auf Polizisten, die eigentlich auch zu ihrem Schutz da sind.

Sorry, aber die Anmerkung, das die Suedstadtboyz und andere über die Gewalt von heute nur milde lächeln können, konnte und wollte ich so nicht stehen lassen.Noch schlimmer kann es früher nicht gewesen sein...

Meine eigene Meinung...[/zitat

Der prozentuale Anteil von Gewalttaten ist zurück gegangen und das in erheblichem Maße. So meine Aussage.

In erheblichem Maße??
Deine Aussage ist einfach nicht richtig. Woher bitte beziehst du deine Quellen, um das schreiben zu können..
Richtig ist, das sich die "Gesamtzahl" von Straftaten verringert hat und dazu zählt nicht die Gewalt...Rückläufig sind laut Dreijahresübersicht der Polizei Straftaten wie:
Sachbeschädigung..Diebstahl..Hausfriedensbruch..Erschleichung von Leistungen..Verstoß gegen das WaffG und BTM.
Hoch im Kurs immer noch:Körperverletzung,Landfriedensbruch,Raub und Verstoß gg das Sprengstoffgesetz.. Alles Gewalttaten,die NICHT zurückgefahren sind...Erschwerend dazu,es gab 250 verletzte PVB...Ein neuer Höchststand seit 12 Jahren..
Und ja, Gewalt wie konsperative und zielgerichtete Verabredungen in Außenbezirken (Parkanlagen,Industiegebieten usw) haben wieder zugenommen,ok,das kann der friedliche Fan ja auch nicht wissen,es steht nicht in der Zeitung...

Von daher...In erheblichem Maße abgenommene Gewalt sieht anders aus..

•     •     •

Aus jedem Stein,der einem in den Weg gelegt wird,kann man eine Treppe bauen,auf der man wieder nach oben steigen kann.

Wenn du willst,dass dir die Leute auf die Schulter klopfen und sich überschlagen vor Dankbarkeit,hast du den falschen Beruf erlernt.

Fankultur in Köln |#556
17.08.2012 - 16:44 Uhr
Zitat von Eshmael:
Man möge mir einen Fall eines V-Maanes oder Frau nennen in den letzten 30 Jahren, welcher Ermittlungen weitergeholfen haben.
Das NPD Desaster ist ja nicht das einzige mal das V-Leute Mist gebaut haben.



Mit so einer Aussage disqualifizierst Du Dich selbst bei jeglicher Debatte zu diesem Thema, da offensichtlich wird, dass Du keine Ahnung hast was V-Leute sind und welchen Nutzen sie in vielen Fällen haben.

Letzlich ist Deine Aussage nichts anderes als das - enschuldige - dumme Nachplappern von Boulevardschlagzeilen. Kannst Du überhaupt (ohne zu googlen) die V-Leute-Problematik im Zusammenhang mit der NPD erklären? Ich vermute mal nicht, denn wenn dem so wäre hättest Du diesen schlichtweg falschen Satz sicherlich nicht in dieser Form geschreiben...
Fankultur in Köln |#557
17.08.2012 - 17:54 Uhr
Zitat von JOE_COLOGNE:
In erheblichem Maße??
Deine Aussage ist einfach nicht richtig. Woher bitte beziehst du deine Quellen, um das schreiben zu können..
Richtig ist, das sich die "Gesamtzahl" von Straftaten verringert hat und dazu zählt nicht die Gewalt...Rückläufig sind laut Dreijahresübersicht der Polizei Straftaten wie:
Sachbeschädigung..Diebstahl..Hausfriedensbruch..Erschleichung von Leistungen..Verstoß gegen das WaffG und BTM.
Hoch im Kurs immer noch:Körperverletzung,Landfriedensbruch,Raub und Verstoß gg das Sprengstoffgesetz.. Alles Gewalttaten,die NICHT zurückgefahren sind...Erschwerend dazu,es gab 250 verletzte PVB...Ein neuer Höchststand seit 12 Jahren..
Und ja, Gewalt wie konsperative und zielgerichtete Verabredungen in Außenbezirken (Parkanlagen,Industiegebieten usw) haben wieder zugenommen,ok,das kann der friedliche Fan ja auch nicht wissen,es steht nicht in der Zeitung...

Von daher...In erheblichem Maße abgenommene Gewalt sieht anders aus..
Ich gehe mal davon aus, dass du nicht richtig zitiert hast und es so richtig ist...

Hoch im Kurs:

Körperverletzung - Das kommt sicher vor und jede Tat ist da Eine zu viel. Allerdings muss man auch einfach berücksichtigen, dass die Zahl der Beamten so sehr gestiegen ist, dass auch wirklich so gut wie Alles aufgenommen und zur Anzeige gebracht wird. Früher war es beim Derby doch so, dass da auf der Domplatte mit Gürteln und Fäusten dem Gegner nachgelaufen wurde und man konnte unbesorgt sein erwirscht zu werden. Abgesehen davon, dass man heute nichtmal mehr zur Domplatte kommt am Spieltag wäre es schwer möglich unerkannt davon zu kommen.

Landfriedensbruch - Siehe Körperverletzung. Dazu kommt, dass man in einen Landfriedensbruch recht schnell rein gerät. War es nicht so, dass es bei euch vor 2 oder 3 Jahren über hundert Stadionverbote und LFB-Anzeigen gab, weil ein ganzer Mob in Leverkusen festgesetzt worden ist (warum auch immer...)?

Raub - Siehe Körperverletzung. Da lässt sich mMn auch sagen, dass man unterscheiden sollte zwischen Raub unter Ultras und Raub an Unbeteiligten, ,,normalen'' Fans. Beides ist strafbar und der Räuber kann sich nicht beschweren wenn er angezeigt wird. Allerdings finde ich die gegenseitige Abzockerei der Ultras untereinander jetzt nicht wirklich schlimm (man kann es kindisch finden... aber die wollen es ja).

Verstoß gegen das Sprengstoffgesetz - Da kann man sich jetzt drüber streiten, ob man JEDES Zünden als Gewalttat bezeichnen will. Wenn jemand eine Fackel zündet und nach oben gerichtet in der Hand hält hat das für mich mehr was von Sylvester. Und solche mMn harmlosen Aktionen bilden den Großteil des ,,Verstoß gegen das Sprengstoffgesetz''. Aktionen wie beim Relegationsrückspiel in Düsseldorf sind natürlich pure und gefährliche Gewalt. Die gab es früher aber auch schon, wenngleich ich hier gesetehe, dass es vll. schlimmer geworden ist (was aber daran liegt, dass einfach mehr Pyro mit unterwegs ist).

Verletzte Polizisten - Auch kein Wunder, wenn ein Vielfaches mehr an Polizisten eingesetzt wird. Dazu kommt noch eine Zahl an Verletzungen, die durch Polizisten entstehen, meistens fehlgerichtetes Pfefferspray (beste Beispiele euer Abstiegsspiel und das eine Spiel in Hannover).


Und die letztgenannte Gewalt weiß der Fan nicht, weil es schlicht irrelevant ist. Es ist sogar legitim, wie du dem Urteil des Stuttgartet Landgerichtes entnehmen kannst. Bei diesen Kämpfen gibt es klare Regeln (feste Teilnehmerzahl auf jeder Seite, keine Waffen, klare Regeln, Schiedsrichter die die Einhaltung kontrollieren, usw...), daher erkannten die Richter es als nicht strafbar an.

Natürlich gibt es Gewalt. Aber weil der Fußball (und damit seine noch so kleinenSchattenseiten) so medienpräsent ist wirkt es oftmals viel, viel größer als es ist. Die Statistiken sollte man halt auch immer unter o.g. Punkten betrachten. Wenn vor 20 Jahren beim Derby riesige Ausschreitungen gewesen wären hätte es durchaus sein können, dass daraus keine oder kaum Anzeigen heraus kommen. Heute wäre es undenkbar.
Es gibt mMn kein Gewaltproblem im deutschen Profifußball. Es gibt Gewalt, aber das Wort ,,Gewaltproblem'' impliziert mMn, dass es überdurchschnittlich viel sei. Das sehe ich nicht so, weder im Vergleich zu früher, noch im Vergleich zu anderen Großveranstaltungen. Eher im Gegenteil.
Fankultur in Köln |#558
17.08.2012 - 21:10 Uhr
@ EvergreenVFL

Heiß heute,oder? Mir tillt gerade meine Tastatur.

Selten so vielel gefährliche Halbwahrheiten und Verharmlosungen auf einen Haufen gelesen. Richtig grausam wird es aber erst, wenn du dich mit NULL Ahnung zu Themen mit direktem Polizeibezug äußerst...( Ausfall der PVB " meistens " durch Eigenverletzung - Pfefferspray-usw..)

Wat soll man zu diesen und anderen Pauschalisierungen denn hier noch antworten...NIX..

Kleiner Tip:
Es dauert nicht mehr lange bis zur offenen Tür der BePo im Umland von Köln. Fahr mal hin zu den sich selbst gepfefferten und versuch denen mal das zu verklickern, was du mir hier als Wahrheit verkaufen wolltest...und dann komm noch mal neu..

DANKE

•     •     •

Aus jedem Stein,der einem in den Weg gelegt wird,kann man eine Treppe bauen,auf der man wieder nach oben steigen kann.

Wenn du willst,dass dir die Leute auf die Schulter klopfen und sich überschlagen vor Dankbarkeit,hast du den falschen Beruf erlernt.


Dieser Beitrag wurde zuletzt von JOE_COLOGNE am 17.08.2012 um 21:12 Uhr bearbeitet
Fankultur in Köln |#559
21.08.2012 - 17:18 Uhr
Freut mich.

http://www.fc-koeln.de/news/detailansicht/?tx_ttnews[tt_news]=5167&cHash=82ccddef8a9137d9102fa8b87b63da66
Fankultur in Köln |#560
21.08.2012 - 17:28 Uhr
Zitat von KSKChris:
Freut mich.

http://www.fc-koeln.de/news/detailansicht/?tx_ttnews[tt_news]=5167&cHash=82ccddef8a9137d9102fa8b87b63da66


Sehr schön. Gefällt mir.

Kann mir jemand mit juristischen Fachwissen dazu sagen, wie die Erfolgschancen einer Zivilklage sind? Danke im Voraus
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