Fabian Wohlgemuth [Sportvorstand]
03.12.2022 - 10:48 Uhr
13.08.2026 - 15:52 Uhr
Zitat von justalittlethought
+1.
Ich halte nichts davon, Wohlgemuth jetzt etwas von der äußerst gelungengen Trainerverpflichtung wegzunehmen. Sein Verwantwortungsbereich, seine Personalentscheidung. Dafür gebührt ihm Lob. Meiner Meinung nach seine wichtigste und beste Entscheidung. Ich halte Hoeneß neben Kompany für den derzeit besten Trainer der Bundesliga und für ein Plus im Vergleich mit der Konkurrenz. Unter Wohlgemuth wurde er geholt - da hat Wohlgemuth die Haupt- bzw. zumindest entscheidende Mitverantwortung.
Ich halte allerdings auch ebenso wenig davon, ihn von der Mitverantwortung für Labbadia freizusprechen. Hat er mitgetragen, auch wenn sie vermutlich von Wehrle und dessen Beratern vorbereitet wurde.
Zitat von Neckarkrokodil
Würde ich auch so sehen, beide Trainer fallen in seine Amtszeit und sowohl Tadel als auch Lob gehören ihm.
Zitat von Neferath
Ich könnte dir jetzt Links der Ausschnitt Antritts PK Hoeneß und so weiter präsentieren bei denen er sich explizit bei Wohlgemuth für die Gespräche bedankt aber das sagt schließlich jeder Trainer bei Amtsantritt und es ist auch kein Beweis dafür, das es die Idee von Wohlgemuth war. Es ist lediglich ein Indiz dafür ist, das zumindest "intensive" Gespräche statt gefunden haben.
Daher lieber eine Gegenfrage, spielt das eine Rolle?
Wir wären hier wieder beim Thema Fairness.
Wenn man Wohlgemuth die Labbadia Verpflichtung anlastet mit der er nachweislich nicht sonderlich viel zu tun hatte, muss man ihm dann im Gegenzug nicht auch automatisch die Hoeneß Verpflichtung gutschreiben?
Ein Vorgang bei dem er nachweislich "tatsächlich" in einen Großteil der Gespräche involviert war, einen Vertrag aushandelte der auch für die zweite Liga galt und dann letztendlich seine Unterschrift darunter gesetzt hat?
Zitat von dunkelrot1893
Gibt es dafür eine Quelle, dass Hoeneß explizit Wohlgemuths Vorschlag, Empfehlung oder Forderung war?
Zitat von Neferath
Fakt ist doch, Wohlgemuth hat Hoeneß zu uns geholt. Ohne ihn, wäre er nicht hier und damit hat natürlich auch Wohlgemuth seine Aktien am Erfolg durch Hoeneß.
Fakt ist doch, Wohlgemuth hat Hoeneß zu uns geholt. Ohne ihn, wäre er nicht hier und damit hat natürlich auch Wohlgemuth seine Aktien am Erfolg durch Hoeneß.
Gibt es dafür eine Quelle, dass Hoeneß explizit Wohlgemuths Vorschlag, Empfehlung oder Forderung war?
Ich könnte dir jetzt Links der Ausschnitt Antritts PK Hoeneß und so weiter präsentieren bei denen er sich explizit bei Wohlgemuth für die Gespräche bedankt aber das sagt schließlich jeder Trainer bei Amtsantritt und es ist auch kein Beweis dafür, das es die Idee von Wohlgemuth war. Es ist lediglich ein Indiz dafür ist, das zumindest "intensive" Gespräche statt gefunden haben.
Daher lieber eine Gegenfrage, spielt das eine Rolle?
Wir wären hier wieder beim Thema Fairness.
Wenn man Wohlgemuth die Labbadia Verpflichtung anlastet mit der er nachweislich nicht sonderlich viel zu tun hatte, muss man ihm dann im Gegenzug nicht auch automatisch die Hoeneß Verpflichtung gutschreiben?
Ein Vorgang bei dem er nachweislich "tatsächlich" in einen Großteil der Gespräche involviert war, einen Vertrag aushandelte der auch für die zweite Liga galt und dann letztendlich seine Unterschrift darunter gesetzt hat?
Würde ich auch so sehen, beide Trainer fallen in seine Amtszeit und sowohl Tadel als auch Lob gehören ihm.
+1.
Ich halte nichts davon, Wohlgemuth jetzt etwas von der äußerst gelungengen Trainerverpflichtung wegzunehmen. Sein Verwantwortungsbereich, seine Personalentscheidung. Dafür gebührt ihm Lob. Meiner Meinung nach seine wichtigste und beste Entscheidung. Ich halte Hoeneß neben Kompany für den derzeit besten Trainer der Bundesliga und für ein Plus im Vergleich mit der Konkurrenz. Unter Wohlgemuth wurde er geholt - da hat Wohlgemuth die Haupt- bzw. zumindest entscheidende Mitverantwortung.
Ich halte allerdings auch ebenso wenig davon, ihn von der Mitverantwortung für Labbadia freizusprechen. Hat er mitgetragen, auch wenn sie vermutlich von Wehrle und dessen Beratern vorbereitet wurde.
Ich verstehe was du meinst, das ist eben so ein "Mitgehangen mit Gefangen" Ding, seine Unterschrift war am Ende schließlich drunter.
Aber ich denke schon auch das es einen gehörigen Unterschied macht, ob man eine bereits im Vorfeld von anderen getroffene Entscheidung bei Amtsantritt "mittragen muss" oder man im Nachgang eine korrigierende Entscheidung selbst aktiv trifft.
Wohlgemuth hat beides getan und ich rechne ihm Letzteres bei Weitem höher an.
Zitat von C22
Er hat es außerdem geschafft den Vertrag mit SH zweimal zu verlängern.
Er hat es außerdem geschafft den Vertrag mit SH zweimal zu verlängern.
Nicht nur das, er hat mit diesen Vertragsverlängerungen auch eine der gefährlichsten Ausstiegsklauseln für den VfB beseitigt.
Meiner Meinung nach ist die große Frage nicht was Wohlgemuth bislang "falsch" gemacht hat sondern eher was er in Zukunft "richtig" machen wird.
Wenn er uns wie in den letzten drei Jahren weiterhin stabil auf Kurs hält und auf zwei drei Fehlentscheidungen auch ein oder zwei "Gute" kommen, bin ich der glücklichste Mensch der Welt, denn der VfB kann das ab und das bedeutet das wir uns nach wie vor weiter entwickeln.
Sollte er es schaffen all die Fehlentscheidungen abzustellen ist er bald nicht mehr da und im Falle eines kompletten Totalversagens, stellen sich all diese Fragen ohnehin nicht mehr.
Mir persönlich wäre Alternative Nummer 1 klar die Liebste und das traue ich ihm auch wirklich zu.
13.08.2026 - 16:04 Uhr
Labbadia war doch bereits durch Wehrle (Dank der persönlichen Berater Khedira und Lahm) auserkoren und Wohlgemut hätte somit nur noch die Möglichkeit gehabt, sein eigenes Angebot vom VfB abzulehnen, mit der Begründung: "Das wird mit diesem Trainer nicht funktionieren".
Immer schlecht wenn der Coach sowie der SD gleichzeitig ersetzt werden müssen und dann erst der Trainer und danach erst der Sportdirektor kommt, man erinnere sich an Luhukay und Schindelmeiser.
Immer schlecht wenn der Coach sowie der SD gleichzeitig ersetzt werden müssen und dann erst der Trainer und danach erst der Sportdirektor kommt, man erinnere sich an Luhukay und Schindelmeiser.
13.08.2026 - 16:16 Uhr
Zitat von Neferath
Ich verstehe was du meinst, das ist eben so ein "Mitgehangen mit Gefangen" Ding, seine Unterschrift war am Ende schließlich drunter.
Aber ich denke schon auch das es einen gehörigen Unterschied macht, ob man eine bereits im Vorfeld von anderen getroffene Entscheidung bei Amtsantritt "mittragen muss" oder man im Nachgang eine korrigierende Entscheidung selbst aktiv trifft.
Wohlgemuth hat beides getan und ich rechne ihm Letzteres bei Weitem höher an.
Nicht nur das, er hat mit diesen Vertragsverlängerungen auch eine der gefährlichsten Ausstiegsklauseln für den VfB beseitigt.
Meiner Meinung nach ist die große Frage nicht was Wohlgemuth bislang "falsch" gemacht hat sondern eher was er in Zukunft "richtig" machen wird.
Wenn er uns wie in den letzten drei Jahren weiterhin stabil auf Kurs hält und auf zwei drei Fehlentscheidungen auch ein oder zwei "Gute" kommen, bin ich der glücklichste Mensch der Welt, denn der VfB kann das ab und das bedeutet das wir uns nach wie vor weiter entwickeln.
Sollte er es schaffen all die Fehlentscheidungen abzustellen ist er bald nicht mehr da und im Falle eines kompletten Totalversagens, stellen sich all diese Fragen ohnehin nicht mehr.
Mir persönlich wäre Alternative Nummer 1 klar die Liebste und das traue ich ihm auch wirklich zu.
Zitat von justalittlethought
+1.
Ich halte nichts davon, Wohlgemuth jetzt etwas von der äußerst gelungengen Trainerverpflichtung wegzunehmen. Sein Verwantwortungsbereich, seine Personalentscheidung. Dafür gebührt ihm Lob. Meiner Meinung nach seine wichtigste und beste Entscheidung. Ich halte Hoeneß neben Kompany für den derzeit besten Trainer der Bundesliga und für ein Plus im Vergleich mit der Konkurrenz. Unter Wohlgemuth wurde er geholt - da hat Wohlgemuth die Haupt- bzw. zumindest entscheidende Mitverantwortung.
Ich halte allerdings auch ebenso wenig davon, ihn von der Mitverantwortung für Labbadia freizusprechen. Hat er mitgetragen, auch wenn sie vermutlich von Wehrle und dessen Beratern vorbereitet wurde.
Zitat von Neckarkrokodil
Würde ich auch so sehen, beide Trainer fallen in seine Amtszeit und sowohl Tadel als auch Lob gehören ihm.
Zitat von Neferath
Ich könnte dir jetzt Links der Ausschnitt Antritts PK Hoeneß und so weiter präsentieren bei denen er sich explizit bei Wohlgemuth für die Gespräche bedankt aber das sagt schließlich jeder Trainer bei Amtsantritt und es ist auch kein Beweis dafür, das es die Idee von Wohlgemuth war. Es ist lediglich ein Indiz dafür ist, das zumindest "intensive" Gespräche statt gefunden haben.
Daher lieber eine Gegenfrage, spielt das eine Rolle?
Wir wären hier wieder beim Thema Fairness.
Wenn man Wohlgemuth die Labbadia Verpflichtung anlastet mit der er nachweislich nicht sonderlich viel zu tun hatte, muss man ihm dann im Gegenzug nicht auch automatisch die Hoeneß Verpflichtung gutschreiben?
Ein Vorgang bei dem er nachweislich "tatsächlich" in einen Großteil der Gespräche involviert war, einen Vertrag aushandelte der auch für die zweite Liga galt und dann letztendlich seine Unterschrift darunter gesetzt hat?
Zitat von dunkelrot1893
Gibt es dafür eine Quelle, dass Hoeneß explizit Wohlgemuths Vorschlag, Empfehlung oder Forderung war?
Zitat von Neferath
Fakt ist doch, Wohlgemuth hat Hoeneß zu uns geholt. Ohne ihn, wäre er nicht hier und damit hat natürlich auch Wohlgemuth seine Aktien am Erfolg durch Hoeneß.
Fakt ist doch, Wohlgemuth hat Hoeneß zu uns geholt. Ohne ihn, wäre er nicht hier und damit hat natürlich auch Wohlgemuth seine Aktien am Erfolg durch Hoeneß.
Gibt es dafür eine Quelle, dass Hoeneß explizit Wohlgemuths Vorschlag, Empfehlung oder Forderung war?
Ich könnte dir jetzt Links der Ausschnitt Antritts PK Hoeneß und so weiter präsentieren bei denen er sich explizit bei Wohlgemuth für die Gespräche bedankt aber das sagt schließlich jeder Trainer bei Amtsantritt und es ist auch kein Beweis dafür, das es die Idee von Wohlgemuth war. Es ist lediglich ein Indiz dafür ist, das zumindest "intensive" Gespräche statt gefunden haben.
Daher lieber eine Gegenfrage, spielt das eine Rolle?
Wir wären hier wieder beim Thema Fairness.
Wenn man Wohlgemuth die Labbadia Verpflichtung anlastet mit der er nachweislich nicht sonderlich viel zu tun hatte, muss man ihm dann im Gegenzug nicht auch automatisch die Hoeneß Verpflichtung gutschreiben?
Ein Vorgang bei dem er nachweislich "tatsächlich" in einen Großteil der Gespräche involviert war, einen Vertrag aushandelte der auch für die zweite Liga galt und dann letztendlich seine Unterschrift darunter gesetzt hat?
Würde ich auch so sehen, beide Trainer fallen in seine Amtszeit und sowohl Tadel als auch Lob gehören ihm.
+1.
Ich halte nichts davon, Wohlgemuth jetzt etwas von der äußerst gelungengen Trainerverpflichtung wegzunehmen. Sein Verwantwortungsbereich, seine Personalentscheidung. Dafür gebührt ihm Lob. Meiner Meinung nach seine wichtigste und beste Entscheidung. Ich halte Hoeneß neben Kompany für den derzeit besten Trainer der Bundesliga und für ein Plus im Vergleich mit der Konkurrenz. Unter Wohlgemuth wurde er geholt - da hat Wohlgemuth die Haupt- bzw. zumindest entscheidende Mitverantwortung.
Ich halte allerdings auch ebenso wenig davon, ihn von der Mitverantwortung für Labbadia freizusprechen. Hat er mitgetragen, auch wenn sie vermutlich von Wehrle und dessen Beratern vorbereitet wurde.
Ich verstehe was du meinst, das ist eben so ein "Mitgehangen mit Gefangen" Ding, seine Unterschrift war am Ende schließlich drunter.
Aber ich denke schon auch das es einen gehörigen Unterschied macht, ob man eine bereits im Vorfeld von anderen getroffene Entscheidung bei Amtsantritt "mittragen muss" oder man im Nachgang eine korrigierende Entscheidung selbst aktiv trifft.
Wohlgemuth hat beides getan und ich rechne ihm Letzteres bei Weitem höher an.
Nicht nur das, er hat mit diesen Vertragsverlängerungen auch eine der gefährlichsten Ausstiegsklauseln für den VfB beseitigt.
Meiner Meinung nach ist die große Frage nicht was Wohlgemuth bislang "falsch" gemacht hat sondern eher was er in Zukunft "richtig" machen wird.
Wenn er uns wie in den letzten drei Jahren weiterhin stabil auf Kurs hält und auf zwei drei Fehlentscheidungen auch ein oder zwei "Gute" kommen, bin ich der glücklichste Mensch der Welt, denn der VfB kann das ab und das bedeutet das wir uns nach wie vor weiter entwickeln.
Sollte er es schaffen all die Fehlentscheidungen abzustellen ist er bald nicht mehr da und im Falle eines kompletten Totalversagens, stellen sich all diese Fragen ohnehin nicht mehr.
Mir persönlich wäre Alternative Nummer 1 klar die Liebste und das traue ich ihm auch wirklich zu.
Zum ersten Teil: Wurde gestern hier schon ausführlich diskutiert. Es ist nicht anzunehmen, dass, bei der Relevanz von Wohlgemuhts Stelle, er nicht im Vorfeld bereits in die Vorhaben und Entscheidungsprozesse eingeweiht war. Die Initiative ging von Wehrle aus, aber Wohlgemuth war als angehender neuer Sportdirektor auch involviert.
Ich rechne ihm vor allem an, dass er noch rechtzeitig die Reißleine gezogen hat.
Zum zweiten Abschnitt: Hier wäre ich wieder eher bei @dunkelrot1893 . Für mich hängt die Leistung von Wohlgemuth im Gegensatz zu der des Teams, Wehrles und vor allem der von Hoeneß ebenfalls etwas hinterher.
Es ist aber auch nicht so, dass ich mir auf Teufel komm raus jemanden anderen wünsche.
Aber wenn man alle 20 Mio bringen würden (wie bei der Spätzlesumfrage) und ich mich für einen entscheiden müsste, dann wäre das ganz klar Wohlgemuth den ich verkaufen würde
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Neckarkrokodil am 13.08.2026 um 16:18 Uhr bearbeitet
13.08.2026 - 17:53 Uhr
Zitat von Neckarkrokodil
Zum ersten Teil: Wurde gestern hier schon ausführlich diskutiert. Es ist nicht anzunehmen, dass, bei der Relevanz von Wohlgemuhts Stelle, er nicht im Vorfeld bereits in die Vorhaben und Entscheidungsprozesse eingeweiht war. Die Initiative ging von Wehrle aus, aber Wohlgemuth war als angehender neuer Sportdirektor auch involviert.
Ich rechne ihm vor allem an, dass er noch rechtzeitig die Reißleine gezogen hat.
Zitat von Neferath
Ich verstehe was du meinst, das ist eben so ein "Mitgehangen mit Gefangen" Ding, seine Unterschrift war am Ende schließlich drunter.
Aber ich denke schon auch das es einen gehörigen Unterschied macht, ob man eine bereits im Vorfeld von anderen getroffene Entscheidung bei Amtsantritt "mittragen muss" oder man im Nachgang eine korrigierende Entscheidung selbst aktiv trifft.
Wohlgemuth hat beides getan und ich rechne ihm Letzteres bei Weitem höher an.
Nicht nur das, er hat mit diesen Vertragsverlängerungen auch eine der gefährlichsten Ausstiegsklauseln für den VfB beseitigt.
Meiner Meinung nach ist die große Frage nicht was Wohlgemuth bislang "falsch" gemacht hat sondern eher was er in Zukunft "richtig" machen wird.
Wenn er uns wie in den letzten drei Jahren weiterhin stabil auf Kurs hält und auf zwei drei Fehlentscheidungen auch ein oder zwei "Gute" kommen, bin ich der glücklichste Mensch der Welt, denn der VfB kann das ab und das bedeutet das wir uns nach wie vor weiter entwickeln.
Sollte er es schaffen all die Fehlentscheidungen abzustellen ist er bald nicht mehr da und im Falle eines kompletten Totalversagens, stellen sich all diese Fragen ohnehin nicht mehr.
Mir persönlich wäre Alternative Nummer 1 klar die Liebste und das traue ich ihm auch wirklich zu.
Zitat von justalittlethought
+1.
Ich halte nichts davon, Wohlgemuth jetzt etwas von der äußerst gelungengen Trainerverpflichtung wegzunehmen. Sein Verwantwortungsbereich, seine Personalentscheidung. Dafür gebührt ihm Lob. Meiner Meinung nach seine wichtigste und beste Entscheidung. Ich halte Hoeneß neben Kompany für den derzeit besten Trainer der Bundesliga und für ein Plus im Vergleich mit der Konkurrenz. Unter Wohlgemuth wurde er geholt - da hat Wohlgemuth die Haupt- bzw. zumindest entscheidende Mitverantwortung.
Ich halte allerdings auch ebenso wenig davon, ihn von der Mitverantwortung für Labbadia freizusprechen. Hat er mitgetragen, auch wenn sie vermutlich von Wehrle und dessen Beratern vorbereitet wurde.
Zitat von Neckarkrokodil
Würde ich auch so sehen, beide Trainer fallen in seine Amtszeit und sowohl Tadel als auch Lob gehören ihm.
Zitat von Neferath
Ich könnte dir jetzt Links der Ausschnitt Antritts PK Hoeneß und so weiter präsentieren bei denen er sich explizit bei Wohlgemuth für die Gespräche bedankt aber das sagt schließlich jeder Trainer bei Amtsantritt und es ist auch kein Beweis dafür, das es die Idee von Wohlgemuth war. Es ist lediglich ein Indiz dafür ist, das zumindest "intensive" Gespräche statt gefunden haben.
Daher lieber eine Gegenfrage, spielt das eine Rolle?
Wir wären hier wieder beim Thema Fairness.
Wenn man Wohlgemuth die Labbadia Verpflichtung anlastet mit der er nachweislich nicht sonderlich viel zu tun hatte, muss man ihm dann im Gegenzug nicht auch automatisch die Hoeneß Verpflichtung gutschreiben?
Ein Vorgang bei dem er nachweislich "tatsächlich" in einen Großteil der Gespräche involviert war, einen Vertrag aushandelte der auch für die zweite Liga galt und dann letztendlich seine Unterschrift darunter gesetzt hat?
Zitat von dunkelrot1893
Gibt es dafür eine Quelle, dass Hoeneß explizit Wohlgemuths Vorschlag, Empfehlung oder Forderung war?
Zitat von Neferath
Fakt ist doch, Wohlgemuth hat Hoeneß zu uns geholt. Ohne ihn, wäre er nicht hier und damit hat natürlich auch Wohlgemuth seine Aktien am Erfolg durch Hoeneß.
Fakt ist doch, Wohlgemuth hat Hoeneß zu uns geholt. Ohne ihn, wäre er nicht hier und damit hat natürlich auch Wohlgemuth seine Aktien am Erfolg durch Hoeneß.
Gibt es dafür eine Quelle, dass Hoeneß explizit Wohlgemuths Vorschlag, Empfehlung oder Forderung war?
Ich könnte dir jetzt Links der Ausschnitt Antritts PK Hoeneß und so weiter präsentieren bei denen er sich explizit bei Wohlgemuth für die Gespräche bedankt aber das sagt schließlich jeder Trainer bei Amtsantritt und es ist auch kein Beweis dafür, das es die Idee von Wohlgemuth war. Es ist lediglich ein Indiz dafür ist, das zumindest "intensive" Gespräche statt gefunden haben.
Daher lieber eine Gegenfrage, spielt das eine Rolle?
Wir wären hier wieder beim Thema Fairness.
Wenn man Wohlgemuth die Labbadia Verpflichtung anlastet mit der er nachweislich nicht sonderlich viel zu tun hatte, muss man ihm dann im Gegenzug nicht auch automatisch die Hoeneß Verpflichtung gutschreiben?
Ein Vorgang bei dem er nachweislich "tatsächlich" in einen Großteil der Gespräche involviert war, einen Vertrag aushandelte der auch für die zweite Liga galt und dann letztendlich seine Unterschrift darunter gesetzt hat?
Würde ich auch so sehen, beide Trainer fallen in seine Amtszeit und sowohl Tadel als auch Lob gehören ihm.
+1.
Ich halte nichts davon, Wohlgemuth jetzt etwas von der äußerst gelungengen Trainerverpflichtung wegzunehmen. Sein Verwantwortungsbereich, seine Personalentscheidung. Dafür gebührt ihm Lob. Meiner Meinung nach seine wichtigste und beste Entscheidung. Ich halte Hoeneß neben Kompany für den derzeit besten Trainer der Bundesliga und für ein Plus im Vergleich mit der Konkurrenz. Unter Wohlgemuth wurde er geholt - da hat Wohlgemuth die Haupt- bzw. zumindest entscheidende Mitverantwortung.
Ich halte allerdings auch ebenso wenig davon, ihn von der Mitverantwortung für Labbadia freizusprechen. Hat er mitgetragen, auch wenn sie vermutlich von Wehrle und dessen Beratern vorbereitet wurde.
Ich verstehe was du meinst, das ist eben so ein "Mitgehangen mit Gefangen" Ding, seine Unterschrift war am Ende schließlich drunter.
Aber ich denke schon auch das es einen gehörigen Unterschied macht, ob man eine bereits im Vorfeld von anderen getroffene Entscheidung bei Amtsantritt "mittragen muss" oder man im Nachgang eine korrigierende Entscheidung selbst aktiv trifft.
Wohlgemuth hat beides getan und ich rechne ihm Letzteres bei Weitem höher an.
Nicht nur das, er hat mit diesen Vertragsverlängerungen auch eine der gefährlichsten Ausstiegsklauseln für den VfB beseitigt.
Meiner Meinung nach ist die große Frage nicht was Wohlgemuth bislang "falsch" gemacht hat sondern eher was er in Zukunft "richtig" machen wird.
Wenn er uns wie in den letzten drei Jahren weiterhin stabil auf Kurs hält und auf zwei drei Fehlentscheidungen auch ein oder zwei "Gute" kommen, bin ich der glücklichste Mensch der Welt, denn der VfB kann das ab und das bedeutet das wir uns nach wie vor weiter entwickeln.
Sollte er es schaffen all die Fehlentscheidungen abzustellen ist er bald nicht mehr da und im Falle eines kompletten Totalversagens, stellen sich all diese Fragen ohnehin nicht mehr.
Mir persönlich wäre Alternative Nummer 1 klar die Liebste und das traue ich ihm auch wirklich zu.
Zum ersten Teil: Wurde gestern hier schon ausführlich diskutiert. Es ist nicht anzunehmen, dass, bei der Relevanz von Wohlgemuhts Stelle, er nicht im Vorfeld bereits in die Vorhaben und Entscheidungsprozesse eingeweiht war. Die Initiative ging von Wehrle aus, aber Wohlgemuth war als angehender neuer Sportdirektor auch involviert.
Ich rechne ihm vor allem an, dass er noch rechtzeitig die Reißleine gezogen hat.
Vor dem Wechsel gibt es ja vorher Verhandlungen, die im Allgemeinen eher Wochen als Tage dauern. Beim VfB war damals die Situation, dass Matarazzo frei gestellt wurde, Wimmer Interimstrainer war, Mislintat, Wehrle und die Berater sich nicht auf einen gemeinsamen Trainer einigen konnten und der VfB sich schließlich von Mislintat trennte.
Wenn ich in der Situation als zukünftiger Sportdirektor mit dem neuen Club verhandle, frage ich doch als eines der ersten Dinge, was auf der Trainerposition geplant ist (sonst hätte ich auch meinen Job verfehlt). Insofern finde ich es sehr abwegig, anzunehmen, dass Wohlgemuth da erst am Tag seines Amtsantritts davon erfahren hatte. Da wird man sicherlich drüber sprechen, ebenso wie über Budgets, Verantwortlichkeiten, Entscheidungszuständigkeiten und andere Dinge.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von justalittlethought am 13.08.2026 um 17:53 Uhr bearbeitet
13.08.2026 - 17:57 Uhr
Zitat von justalittlethought
Wenn ich in der Situation als zukünftiger Sportdirektor mit dem neuen Club verhandle, frage ich doch als eines der ersten Dinge, was auf der Trainerposition geplant ist (sonst hätte ich auch meinen Job verfehlt). Insofern finde ich es sehr abwegig, anzunehmen, dass Wohlgemuth da erst am Tag seines Amtsantritts davon erfahren hatte. Da wird man sicherlich drüber sprechen, ebenso wie über Budgets, Verantwortlichkeiten, Entscheidungszuständigkeiten und andere Dinge.
Wenn ich in der Situation als zukünftiger Sportdirektor mit dem neuen Club verhandle, frage ich doch als eines der ersten Dinge, was auf der Trainerposition geplant ist (sonst hätte ich auch meinen Job verfehlt). Insofern finde ich es sehr abwegig, anzunehmen, dass Wohlgemuth da erst am Tag seines Amtsantritts davon erfahren hatte. Da wird man sicherlich drüber sprechen, ebenso wie über Budgets, Verantwortlichkeiten, Entscheidungszuständigkeiten und andere Dinge.
hätte er ein veto eingelegt wäre er nicht eingestellt worden. Somit erst mal alles richtig gemacht als SD vom kleinen SC Paderborn. Wie du ja selbst sagst hat er es dann korrigiert.
13.08.2026 - 18:09 Uhr
Zitat von Outlaw
hätte er ein veto eingelegt wäre er nicht eingestellt worden. Somit erst mal alles richtig gemacht als SD vom kleinen SC Paderborn. Wie du ja selbst sagst hat er es dann korrigiert.
Zitat von justalittlethought
Wenn ich in der Situation als zukünftiger Sportdirektor mit dem neuen Club verhandle, frage ich doch als eines der ersten Dinge, was auf der Trainerposition geplant ist (sonst hätte ich auch meinen Job verfehlt). Insofern finde ich es sehr abwegig, anzunehmen, dass Wohlgemuth da erst am Tag seines Amtsantritts davon erfahren hatte. Da wird man sicherlich drüber sprechen, ebenso wie über Budgets, Verantwortlichkeiten, Entscheidungszuständigkeiten und andere Dinge.
Wenn ich in der Situation als zukünftiger Sportdirektor mit dem neuen Club verhandle, frage ich doch als eines der ersten Dinge, was auf der Trainerposition geplant ist (sonst hätte ich auch meinen Job verfehlt). Insofern finde ich es sehr abwegig, anzunehmen, dass Wohlgemuth da erst am Tag seines Amtsantritts davon erfahren hatte. Da wird man sicherlich drüber sprechen, ebenso wie über Budgets, Verantwortlichkeiten, Entscheidungszuständigkeiten und andere Dinge.
hätte er ein veto eingelegt wäre er nicht eingestellt worden. Somit erst mal alles richtig gemacht als SD vom kleinen SC Paderborn. Wie du ja selbst sagst hat er es dann korrigiert.
Ob das wirklich so gewesen wäre, keine Ahnung. Mag sein oder auch nicht. Ein normales Verhalten wäre es eigentlich, den Sportdirektoren, dem ich die nächsten Jahre die Transfer und Kaderplanung inklusive Traininerentscheidung überlassen möchte, da nach seiner Meinung zu fragen.
Aber selbst dann, wenn ein Veto bedeutet hätte, dass er nicht kommt, müsste er die Verwantwortung dafür tragen, sich so entschieden zu haben. Gibt ja auch Sportdirektoren, die eine Trainerentlassung nicht mittragen oder einen angebotenen Job unter gewissen Voraussetzungen erst gar nicht antreten. Er lag ja auch nicht bettelnd unter der Brücke, sondern hatte einen guten Job in Paderborn.
Ich würde viel grundsätzlicher annehmen, dass ein SD, SV oder ähnliches auch nicht käme, wenn er das Gefühl hätte, dass mit den Personalentscheidungen, die er dort antritt, das Scheitern vorprogrammiert wäre. Denn dann ist er ja immer auch ein Stück weit selbst verbrannt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von justalittlethought am 13.08.2026 um 18:10 Uhr bearbeitet
13.08.2026 - 18:57 Uhr
@justalittlethought was mich aber mal interessieren würde warum ist das so wichtig?
Was oder wie das vor drei oder sind es schon vier Jahren war.
Für mich ist wichtig wie der VfB sich seither entwickelt hat.
Da hat er er einen großen Anteil.
Was oder wie das vor drei oder sind es schon vier Jahren war.
Für mich ist wichtig wie der VfB sich seither entwickelt hat.
Da hat er er einen großen Anteil.
13.08.2026 - 19:18 Uhr
Zitat von vfb4ever
@justalittlethought was mich aber mal interessieren würde warum ist das so wichtig?
Was oder wie das vor drei oder sind es schon vier Jahren war.
Für mich ist wichtig wie der VfB sich seither entwickelt hat.
Da hat er er einen großen Anteil.
@justalittlethought was mich aber mal interessieren würde warum ist das so wichtig?
Was oder wie das vor drei oder sind es schon vier Jahren war.
Für mich ist wichtig wie der VfB sich seither entwickelt hat.
Da hat er er einen großen Anteil.
Die gleiche Frage wie du stelle mich mir auch so oft. Warum ist es so wichtig. Jede Kritik anzugreifen, abzulehnen, wegzudiskutieren, infragezustellen. Das könnte man in diesem Fall auch fragen. Aber halt die anderen, gegen die sich JALT seitenweise verteidigen und rechtfertigen muss. Alles eine Frage der Wahrnehmung, wie im Beispiel gestern schon.
13.08.2026 - 19:31 Uhr
Zitat von Polanski
Die gleiche Frage wie du stelle mich mir auch so oft. Warum ist es so wichtig. Jede Kritik anzugreifen, abzulehnen, wegzudiskutieren, infragezustellen. Das könnte man in diesem Fall auch fragen. Aber halt die anderen, gegen die sich JALT seitenweise verteidigen und rechtfertigen muss. Alles eine Frage der Wahrnehmung, wie im Beispiel gestern schon.
Zitat von vfb4ever
@justalittlethought was mich aber mal interessieren würde warum ist das so wichtig?
Was oder wie das vor drei oder sind es schon vier Jahren war.
Für mich ist wichtig wie der VfB sich seither entwickelt hat.
Da hat er er einen großen Anteil.
@justalittlethought was mich aber mal interessieren würde warum ist das so wichtig?
Was oder wie das vor drei oder sind es schon vier Jahren war.
Für mich ist wichtig wie der VfB sich seither entwickelt hat.
Da hat er er einen großen Anteil.
Die gleiche Frage wie du stelle mich mir auch so oft. Warum ist es so wichtig. Jede Kritik anzugreifen, abzulehnen, wegzudiskutieren, infragezustellen. Das könnte man in diesem Fall auch fragen. Aber halt die anderen, gegen die sich JALT seitenweise verteidigen und rechtfertigen muss. Alles eine Frage der Wahrnehmung, wie im Beispiel gestern schon.
Man kann das ja kritisieren, das ist ja nicht das Problem.
Was ist aber so wichtig an einen Fehler den er vor drei Jahren gemacht hat und schon längst selber korrigiert hat?
13.08.2026 - 19:35 Uhr
Zitat von vfb4ever
@justalittlethought was mich aber mal interessieren würde warum ist das so wichtig?
Was oder wie das vor drei oder sind es schon vier Jahren war.
Für mich ist wichtig wie der VfB sich seither entwickelt hat.
Da hat er er einen großen Anteil.
@justalittlethought was mich aber mal interessieren würde warum ist das so wichtig?
Was oder wie das vor drei oder sind es schon vier Jahren war.
Für mich ist wichtig wie der VfB sich seither entwickelt hat.
Da hat er er einen großen Anteil.
Natürlich ist es wichtig wo wir heute stehen. Aber gerade jetzt besteht die größte Gefahr den Bogen zu überspannen und schnell steht man wieder auf beiden Beinen im Leben.
Es gibt einfach eine Reihe an Spielern, für welche man später keine Erlöse mehr erhalten wird und junge Spieler mit denen man später gut wirtschaften könnte. Mir gefällt die momentane Entwicklung nicht so gut und hoffe, dass sich hier in den nächsten 3 Wochen noch viel auf dem Transfermarkt tut. Ich hoffe uns verlassen die richtigen Spieler und es werden die richtigen Entscheidungen getroffen.
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