Ehemalige Dynamos!
02.03.2009 - 14:18 Uhr
31.05.2018 - 20:13 Uhr
Zitat von msi999
Es geht nicht darum, wer mehr Menschen auf den Gewissen hat.
Aber - lieber Frosch und auch lieber Adler - wir sind uns einig, dass beides Diktaturen waren? Hoffe ich jedenfalls.
Und wenn Ihr Euch mal anschaut, nach welchem Prinzipen die beiden Diktaturen funktioniert haben, dann findet man erstaunlich viele Parallelen.
Schaut Euch mal die Lager der Pioniere und der HJ odes des BDM an, vergleicht Text und Rhytmus der gesungenen Lieder. Auch die Methoden der Stasi und die der Gestapo dürften sich nicht besonders unterschieden haben. Sicher hat die Stasi nicht so viele Leute ermodert, aber sonst...
Und auch die vielen Mitläufer, ohne die ein solches System nicht funktioniert hätte...
Lest mal Klemperer, der vergleicht die Sprache des dritten Reiches (LTI) mit der Sprache in der DDR (Parolen, ...) und findet erstaunliche Parallelen
Und am Ende will es keiner gewesen sein. Partei und Wirtschaftsfunktionäre genießen im neuen System die hohen Renten (die sich ja nach dem DDR Gehalt berechnen) - auch alles wie damals.
Es geht mir nicht darum, dass selbstverständlich die Shoa mit nichts in der DDR vergleichbar ist, mir geht es darum, wie Diktaturen entstehen und funktionieren und wie sich Menschen darin verhalten. ICh bin überzeugt, dass die gleichen Prinzipien heute immer noch funktionieren würden. Wer "Die Welle" gesehen hat, weiß, was ich meine.
Zitat von Kermit_der_Frosch
Ich finde es widerwärtig, wie hier die Nazis mit der Stasi verglichen werden. Mein Vater war wohl früher bei der Stasi, mein Onkel aus Brandenburg sogar ein höheres Tier. Auch Ulf Kirsten war in IM. Dieses Ausspitzeln und Aushorchen war damals die Regel, Systemkritiker wurden auch verhört und eingesperrt, wie beispielsweise ins gelbe Elend in Bautzen. Die Mauermorde sind tragisch, haben aber nur bedingt etwas mit der Sache von Ede und Ulf zu tun. Die Gräueltaten der Nazis sind eine ganz andere Hausnummer und überhaupt nicht vergleichbar, ich bitte euch.
Ich finde es widerwärtig, wie hier die Nazis mit der Stasi verglichen werden. Mein Vater war wohl früher bei der Stasi, mein Onkel aus Brandenburg sogar ein höheres Tier. Auch Ulf Kirsten war in IM. Dieses Ausspitzeln und Aushorchen war damals die Regel, Systemkritiker wurden auch verhört und eingesperrt, wie beispielsweise ins gelbe Elend in Bautzen. Die Mauermorde sind tragisch, haben aber nur bedingt etwas mit der Sache von Ede und Ulf zu tun. Die Gräueltaten der Nazis sind eine ganz andere Hausnummer und überhaupt nicht vergleichbar, ich bitte euch.
Es geht nicht darum, wer mehr Menschen auf den Gewissen hat.
Aber - lieber Frosch und auch lieber Adler - wir sind uns einig, dass beides Diktaturen waren? Hoffe ich jedenfalls.
Und wenn Ihr Euch mal anschaut, nach welchem Prinzipen die beiden Diktaturen funktioniert haben, dann findet man erstaunlich viele Parallelen.
Schaut Euch mal die Lager der Pioniere und der HJ odes des BDM an, vergleicht Text und Rhytmus der gesungenen Lieder. Auch die Methoden der Stasi und die der Gestapo dürften sich nicht besonders unterschieden haben. Sicher hat die Stasi nicht so viele Leute ermodert, aber sonst...
Und auch die vielen Mitläufer, ohne die ein solches System nicht funktioniert hätte...
Lest mal Klemperer, der vergleicht die Sprache des dritten Reiches (LTI) mit der Sprache in der DDR (Parolen, ...) und findet erstaunliche Parallelen
Und am Ende will es keiner gewesen sein. Partei und Wirtschaftsfunktionäre genießen im neuen System die hohen Renten (die sich ja nach dem DDR Gehalt berechnen) - auch alles wie damals.
Es geht mir nicht darum, dass selbstverständlich die Shoa mit nichts in der DDR vergleichbar ist, mir geht es darum, wie Diktaturen entstehen und funktionieren und wie sich Menschen darin verhalten. ICh bin überzeugt, dass die gleichen Prinzipien heute immer noch funktionieren würden. Wer "Die Welle" gesehen hat, weiß, was ich meine.
Vollkommen richtig, lieber msi 999, es waren beides Diktaturen.
Wir machen ein letztes Gedankenexperiment für heute. Die Russen hätten Bayern, Baden Würtemberg, Hessen, Rheinland Pfalz und die anderen Bundesländer befreit, was meinst Du was passiert wäre?
Hier im Osten wurde das System der Sowjetunion installiert, wären die Russen aus westlicher Richtung gekommen, wäre das Gleiche, was im Osten passiert ist, im Westen passiert.
Die Menschen sind charakterlich im Westen nicht besser als im Osten. Es gibt sie überall, die Spitzel, die Opportunisten, die Schleimer, die Betrüger und die Henker! Letztlich sind es alle Menschen und die ticken unter den selben Bedingungen immer gleich.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von SGD-Adlershof53 am 31.05.2018 um 20:16 Uhr bearbeitet
31.05.2018 - 20:22 Uhr
Zitat von SGD-Adlershof53
Vollkommen richtig, lieber msi 999, es waren beides Diktaturen.
Wir machen ein letztes Gedankenexperiment für heute. Die Russen hätten Bayern, Baden Würtemberg, Hessen, Rheinland Pfalz und die anderen Bundesländer befreit, was meinst Du was passiert wäre?
Hier im Osten wurde das System der Sowjetunion installiert, wären die Russen aus westlicher Richtung gekommen, wäre das Gleiche, was im Osten passiert ist, im Westen passiert.
Die Menschen sind charakterlich im Westen nicht besser als im Osten. Es gibt sie überall, die Spitzel, die Opportunisten, die Schleimer, die Betrüger und die Henker! Letztlich sind es alle Menschen und die ticken unter den selben Bedingungen immer gleich.
Vollkommen richtig, lieber msi 999, es waren beides Diktaturen.
Wir machen ein letztes Gedankenexperiment für heute. Die Russen hätten Bayern, Baden Würtemberg, Hessen, Rheinland Pfalz und die anderen Bundesländer befreit, was meinst Du was passiert wäre?
Hier im Osten wurde das System der Sowjetunion installiert, wären die Russen aus westlicher Richtung gekommen, wäre das Gleiche, was im Osten passiert ist, im Westen passiert.
Die Menschen sind charakterlich im Westen nicht besser als im Osten. Es gibt sie überall, die Spitzel, die Opportunisten, die Schleimer, die Betrüger und die Henker! Letztlich sind es alle Menschen und die ticken unter den selben Bedingungen immer gleich.
Selten, dass ich Dir lieber Adler, zu 100 % Recht gebe.
Wir beide wissen das.
Aber erzähl das mal einem Wessi, die denken alle, dass sie sich das nie hätten gefallen lassen.
Und trotzdem hat es Widerstand gegeben. 1933 und auch in den 50-er, 60-er, 70-er und 80-er Jahren.
Niemand war VERPFLICHTET um der Karriere willen, andere ans Messer zu liefern. Und die, die sich nicht haben verbiegen lassen, sollten wir heute Vorbilder, oder eben Ehrenspielführer, nennen. Oder eben die, die mit ihren Versagen in der Diktatur heute offen umgehen. Auch die verdienen Respekt. Meine Meinung.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von msi999 am 31.05.2018 um 20:23 Uhr bearbeitet
31.05.2018 - 20:23 Uhr
Ich möchte mal meinen, dass das hier der falsche Thread ist um das zu diskutieren. Ob dies überhaupt in einem Fußballforum zu diskutieren ist weiß ich nicht.
Das denke ich zumindest, wenn wir jetzt hier schon zu allgemeiner System- und Gesellschaftkritik kommen und zu Fragen wie:
Waren Täter wirklich Täter? Nach welchen Maßstäben ist dies zu beurteilen? Usw.
Dazu gibt es auch viel mehr fundiertere Abhandlungen, als dieses Forum auch nur im Ansatz abhandeln könnte.
Wer ernsthaft darüber diskutieren will, der sollte sich derartige Lektüre zu Gemüte führen und die entsprechenden Stellen aufsuchen.
Ansonsten:
Weiß schon jemand ob der Hefele in Huddersfield bleibt?
Das denke ich zumindest, wenn wir jetzt hier schon zu allgemeiner System- und Gesellschaftkritik kommen und zu Fragen wie:
Waren Täter wirklich Täter? Nach welchen Maßstäben ist dies zu beurteilen? Usw.
Dazu gibt es auch viel mehr fundiertere Abhandlungen, als dieses Forum auch nur im Ansatz abhandeln könnte.
Wer ernsthaft darüber diskutieren will, der sollte sich derartige Lektüre zu Gemüte führen und die entsprechenden Stellen aufsuchen.
Ansonsten:
Weiß schon jemand ob der Hefele in Huddersfield bleibt?
31.05.2018 - 20:25 Uhr
Ich glaube, die Vergangenheit der DDR oder des Nazionalismus hier aufarbeiten zu wollen, ist weder angebracht, noch möglich.
Die SGD hat Ede zum Ehrenspielführer ernannt. Ich bin der Meinung, das haben alle damals gewusst, als die ersten Bilder aufgehangen wurden. Da hat man die Bilder feierlich enthüllt und Alles war gut und Alle waren stolz auf die Tradition und die Darstellung dieser.
Dynamo wird seine Gründe für die Erennung gehabt haben. Aber jetzt zu sagen, neben dem will ich nicht hängen bzw in einem Atemzug genannt werden, finde ich nicht ok. Das hätte man vorher intern äußern können.
Ich denke die wurden Alle vorher gefragt, bevor ihr Bild aufgehängt wurde und wer damals sein ok dazu gegeben hat, soll dies bitte auch heute noch akzeptieren.
Was ist, wenn zukünftig noch T.Gütschow oder andere verdiente Spieler der SGD dort ihren Platz finden? Sagt dann auch der Eine oder Andere, der schon dort hängt, das will ich nicht, den mag ich nicht?
Die SGD hat Ede zum Ehrenspielführer ernannt. Ich bin der Meinung, das haben alle damals gewusst, als die ersten Bilder aufgehangen wurden. Da hat man die Bilder feierlich enthüllt und Alles war gut und Alle waren stolz auf die Tradition und die Darstellung dieser.
Dynamo wird seine Gründe für die Erennung gehabt haben. Aber jetzt zu sagen, neben dem will ich nicht hängen bzw in einem Atemzug genannt werden, finde ich nicht ok. Das hätte man vorher intern äußern können.
Ich denke die wurden Alle vorher gefragt, bevor ihr Bild aufgehängt wurde und wer damals sein ok dazu gegeben hat, soll dies bitte auch heute noch akzeptieren.
Was ist, wenn zukünftig noch T.Gütschow oder andere verdiente Spieler der SGD dort ihren Platz finden? Sagt dann auch der Eine oder Andere, der schon dort hängt, das will ich nicht, den mag ich nicht?
31.05.2018 - 21:08 Uhr
Ich habe jetzt eure Beiträge in Summe konsumiert.
Jeder Verlust durch eine Diktatur an Menschenleben ist verachtungswürdig.
Dennoch bin ich sehr froh, als Baujahr 66 eine Kindheit und Jugend in der DDR verbracht und aktiv erlebt zu haben!
Ich möchte mit der heutigen BRD-Jugend nicht tauschen, weder in Inhalten der Freizeitgestaltung, noch mit der Erziehung nach vermeintlichen oder tatsächlichen Werten. Diese Jugend von heute, in einem kapitalistischen System zu Egomanen verkrüppelt wird die Zeche für alle Verfehlungen dieses Machtapparates zahlen müssen!
So weit, so schlecht. Von daher sage ich, die DDR war sicher eine Diktatur von kommunistisch verblendeten Bonzen, aber um wieviel unterscheiden sich davon heute die Vertreter des Finanzkapitals, rein moralisch?
Ein Geyer hat vermutlich über die Grenzen hinaus systemkonform gehandelt, dafür mutmaßlich Geld erhalten und u.U. Mitspieler angeschwärzt. Unstrittig moralisch nicht in Ordnung.
Ich als gelernter DDR-Mensch hatte die POS, eine Lehre mit Arbeitsplatzgarantie, einen Wehrdienst an der innerdeutschen Grenze von 18 Monaten und danach rein emotional ein Problem, wie die sog. "Wende" verlaufen ist (trotz Mitglied im Neuen Forum).
Und jetzt frage ich in die Runde: ist es verwerflich, wenn ein Hansi Kreische den Mund aufmacht? Nein. Ist es zu verurteilen, das er auch im Jahre 2018 die Dinge und Personen beim Namen nennt? Nein.
Und aus dieser, meiner Sicht sage ich, das jeder für sich eine Wertung im stillen Kämmerlein versuchen sollte, und es werden überraschende Erkenntnisse zu Tage treten, weil alle Handlungsweisen immer mit dem Charakter verbunden sein werden.
.
Jeder Verlust durch eine Diktatur an Menschenleben ist verachtungswürdig.
Dennoch bin ich sehr froh, als Baujahr 66 eine Kindheit und Jugend in der DDR verbracht und aktiv erlebt zu haben!
Ich möchte mit der heutigen BRD-Jugend nicht tauschen, weder in Inhalten der Freizeitgestaltung, noch mit der Erziehung nach vermeintlichen oder tatsächlichen Werten. Diese Jugend von heute, in einem kapitalistischen System zu Egomanen verkrüppelt wird die Zeche für alle Verfehlungen dieses Machtapparates zahlen müssen!
So weit, so schlecht. Von daher sage ich, die DDR war sicher eine Diktatur von kommunistisch verblendeten Bonzen, aber um wieviel unterscheiden sich davon heute die Vertreter des Finanzkapitals, rein moralisch?
Ein Geyer hat vermutlich über die Grenzen hinaus systemkonform gehandelt, dafür mutmaßlich Geld erhalten und u.U. Mitspieler angeschwärzt. Unstrittig moralisch nicht in Ordnung.
Ich als gelernter DDR-Mensch hatte die POS, eine Lehre mit Arbeitsplatzgarantie, einen Wehrdienst an der innerdeutschen Grenze von 18 Monaten und danach rein emotional ein Problem, wie die sog. "Wende" verlaufen ist (trotz Mitglied im Neuen Forum).
Und jetzt frage ich in die Runde: ist es verwerflich, wenn ein Hansi Kreische den Mund aufmacht? Nein. Ist es zu verurteilen, das er auch im Jahre 2018 die Dinge und Personen beim Namen nennt? Nein.
Und aus dieser, meiner Sicht sage ich, das jeder für sich eine Wertung im stillen Kämmerlein versuchen sollte, und es werden überraschende Erkenntnisse zu Tage treten, weil alle Handlungsweisen immer mit dem Charakter verbunden sein werden.
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31.05.2018 - 21:28 Uhr
Zitat von Cosmokramer74
Nochmal: Das hat mit Politik nichts, aber auch gar nichts zu tun. Politik ist das Handeln staatlicher Organisationen/der Regierung - was das mit der IM Tätigkeit eines ehemaligen Verantwortungsträgers bei Dynamo Dresden und seine heutige Beurteilung zu tun haben soll erschließt sich mir nicht.
Und auch Du, DD82, machst es Dir zu einfach: ich habe das Gefühl, dass du dich mit der Vergangenheit einfach nicht beschäftigen willst (so a la "Schnee von gestern"), das muss ein Verein, der ja ein Leitbild und eine gesellschaftliche Aufgabe hat (deshalb ist er ja gemeinnützig), unbedingt. Und zu sagen, der Verein habe mit der Vergangenheit nichts zu tun, wenn der vor wenigen Jahren einen Ehemaligen genau wegen seiner Verdienste in der Vergangenheit eine selbst geschaffene Auszeichnung verleiht, ist aberwitzig.
Nochmal: Die SG hat ja nicht Ede Geyer zum "ehem. Top Spieler" ernannt, sondern ihn zum "Ehrenspielführer" gemacht und hat die Kriterien dafür aufgestellt, die explizit über das rein sportliche hinausgehen. Und etwas mit Moral und Ehre im Sinne des Vereins zu tun haben. Wenn sich ein Ede Geyer in seinem Leben dafür entscheiden, sich zu korrumpieren und zum eigenen Vorteil Kollegen und Freunde ausspioniert, dann wird er diesen Kriterien nicht gerecht. Das hätte man sich als Verein aber auch gründlicher überlegen müssen. Wenn ich als Kreische sehe, dass neben mir einer als Ehrenspielführer hängt, der sportlich mind. ne Etage drunter war und noch dazu menschlich eine ziemlich erbärmliche Gestalt und Spitzel zu sein scheint, dann hab ich schon das Recht, meinen Unmut darüber zu äußern. Zu einer Zeit, wo der Verein in ruhigem Fahrwasser ist und nicht im Existenzkampf. Genau wie Kreische und Co das getan haben. Weiterhin: was sollen sie denn mit Geyer direkt klären? Sie haben doch wahrscheinlich gar kein persönliches Problem mit ihm, möchten nur nicht mit ihm in eine Reihe als Ehrenspielführer gestellt werden, weil ihrer Ansicht nach in seinem Fall geringe Ansprüche an den Titelträger gestellt wurden als bei ihnen
Zitat von DD_82
PS: Und der heute geführte Verein hat mit dieser Vergangenheit übrehaupt nichts zu tun. Man sollte Politik und Sport strikt trennen.
PS: Und der heute geführte Verein hat mit dieser Vergangenheit übrehaupt nichts zu tun. Man sollte Politik und Sport strikt trennen.
Nochmal: Das hat mit Politik nichts, aber auch gar nichts zu tun. Politik ist das Handeln staatlicher Organisationen/der Regierung - was das mit der IM Tätigkeit eines ehemaligen Verantwortungsträgers bei Dynamo Dresden und seine heutige Beurteilung zu tun haben soll erschließt sich mir nicht.
Und auch Du, DD82, machst es Dir zu einfach: ich habe das Gefühl, dass du dich mit der Vergangenheit einfach nicht beschäftigen willst (so a la "Schnee von gestern"), das muss ein Verein, der ja ein Leitbild und eine gesellschaftliche Aufgabe hat (deshalb ist er ja gemeinnützig), unbedingt. Und zu sagen, der Verein habe mit der Vergangenheit nichts zu tun, wenn der vor wenigen Jahren einen Ehemaligen genau wegen seiner Verdienste in der Vergangenheit eine selbst geschaffene Auszeichnung verleiht, ist aberwitzig.
Nochmal: Die SG hat ja nicht Ede Geyer zum "ehem. Top Spieler" ernannt, sondern ihn zum "Ehrenspielführer" gemacht und hat die Kriterien dafür aufgestellt, die explizit über das rein sportliche hinausgehen. Und etwas mit Moral und Ehre im Sinne des Vereins zu tun haben. Wenn sich ein Ede Geyer in seinem Leben dafür entscheiden, sich zu korrumpieren und zum eigenen Vorteil Kollegen und Freunde ausspioniert, dann wird er diesen Kriterien nicht gerecht. Das hätte man sich als Verein aber auch gründlicher überlegen müssen. Wenn ich als Kreische sehe, dass neben mir einer als Ehrenspielführer hängt, der sportlich mind. ne Etage drunter war und noch dazu menschlich eine ziemlich erbärmliche Gestalt und Spitzel zu sein scheint, dann hab ich schon das Recht, meinen Unmut darüber zu äußern. Zu einer Zeit, wo der Verein in ruhigem Fahrwasser ist und nicht im Existenzkampf. Genau wie Kreische und Co das getan haben. Weiterhin: was sollen sie denn mit Geyer direkt klären? Sie haben doch wahrscheinlich gar kein persönliches Problem mit ihm, möchten nur nicht mit ihm in eine Reihe als Ehrenspielführer gestellt werden, weil ihrer Ansicht nach in seinem Fall geringe Ansprüche an den Titelträger gestellt wurden als bei ihnen
Eben weil ich mich sehr viel mit der Vergangenheit beschäftige gehört es absolut nicht in die Öffentlichkeit. Ich verabscheue diese Zeit. In meiner Familie gab es verwandte die 1986 Ausreiseantrag gestellt hatte. Also die DDR verlassen zu wollen. Bis zur Wende haben sie mehrmals Nachts in der Woche Besuch bekommen zu hause. Wurden ständig abgeholt und verhört zusammengeschlagen. Ihr sohn wurde sogar im Kindergarten konfrontiert gemoppt damit etc. Medikamemtenabhängig bis heute deswegen.
Glaub mir, ich beschäftige mich sehr wohl damit. Meine Mutter hat ne akte mit über 1000 Seiten (damals angeblich beste Freundin) usw...
Und genau deswegen hat dieser ganze Mist nichts mit dynamo zu tun oder wer neben wem hängt.
Als nächstes kommt wagefeld neben maucksch an die Wand? Wenn maucksch das jetzt ni will weil wage und so.... Also ich weiß nicht
31.05.2018 - 22:24 Uhr
Der MDR meldet im Videotext, daß M. Maucksch Trainer in Lotte wird. Allerdings scheint es in der Meldung einige Ungereimtheiten zu geben; soviel ich weiß, hat MM in Fürstenwalde nach einem Jahr inkl. Aufstieg hingeschmissen, wohl wegen nicht professioneller Bedingungen.
Für MM freue ich mich!
Für MM freue ich mich!
02.06.2018 - 10:54 Uhr
Quirin Moll muss sich einen neuen Verein suchen.
Zusammen mit 9 anderen Spielern erhält er in Braunschweig keinen neuen Vertrag.
Ob sich ein Zweitligist für ihn interessiert?
Zusammen mit 9 anderen Spielern erhält er in Braunschweig keinen neuen Vertrag.
Ob sich ein Zweitligist für ihn interessiert?
02.06.2018 - 11:32 Uhr
Zitat von Vorstopper_57
Quirin Moll muss sich einen neuen Verein suchen.
Zusammen mit 9 anderen Spielern erhält er in Braunschweig keinen neuen Vertrag.
Ob sich ein Zweitligist für ihn interessiert?
Quirin Moll muss sich einen neuen Verein suchen.
Zusammen mit 9 anderen Spielern erhält er in Braunschweig keinen neuen Vertrag.
Ob sich ein Zweitligist für ihn interessiert?
Würde ich sofort wieder zurück holen. Würde auch charakterlich zu uns passen. Fürchte nur, dass er mittlerweile nicht mehr in das Kostenschema passt, das Dynamo für so einen Spieler ausgeben möchte. Das ist ja sicher auch der Grund, warum wir wieder einmal mit einer doch erhöhten Fluktuation umzugehen haben. was wiederum dazu führt, dass einfach keine Ruhe in den Kader kommt.
02.06.2018 - 16:59 Uhr
Wann hat denn der Verein mal einen Spieler zurückgeholt, das kommt doch höchst selten vor ? Ist meiner Meinung nach auch nicht die Art von Neuhaus.
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