Ehemalige Borussen
08.04.2015 - 08:35 Uhr
20.07.2019 - 03:04 Uhr
Zitat von FabFohlenFan
Ist doch eh eine müßige Diskussion. In Anbetracht der Jetzt-Zeit hätte die Initiative nichts oder nur wenig besser machen können, weil es ziemlich optimal gelaufen ist, so kann man sich immer hinstellen und sagen ICH HABS JA GEWUSST DIE INTIATIVE WAR BULLSHIT. Zum damaligen Zeitpunkt hätte die Initiative aber eben auch nahezu alles besser machen können, weil es viel schlechter doch gar nicht mehr ging. Eberl + Favre war doch wie ein 6er im Lotto und wer glaubt schon an einen 6er im Lotto, wenn bis dahin alles nur schlecht gelaufen ist? Ist ja auch nicht umsonst so, dass Leute wie Frontzeck, Hochstätter, Pander etc. mittlerweile nahezu in der Versenkung verschwunden sind.
Ist doch eh eine müßige Diskussion. In Anbetracht der Jetzt-Zeit hätte die Initiative nichts oder nur wenig besser machen können, weil es ziemlich optimal gelaufen ist, so kann man sich immer hinstellen und sagen ICH HABS JA GEWUSST DIE INTIATIVE WAR BULLSHIT. Zum damaligen Zeitpunkt hätte die Initiative aber eben auch nahezu alles besser machen können, weil es viel schlechter doch gar nicht mehr ging. Eberl + Favre war doch wie ein 6er im Lotto und wer glaubt schon an einen 6er im Lotto, wenn bis dahin alles nur schlecht gelaufen ist? Ist ja auch nicht umsonst so, dass Leute wie Frontzeck, Hochstätter, Pander etc. mittlerweile nahezu in der Versenkung verschwunden sind.
Nun wer damals für und wer gegen die Initiative war lässt sich sicherlich mit etwas Recherche hier im Forum nachprüfen und zieht sich seitdem wie ein roter Faden durch den Eberl-thread, die user-Namen der Protagonisten wechseln teilweise, die Argumente sind jedoch stets dieselben längst entkräfteten, dennoch taucht der "ewige" Frontzeck ebenso immer wieder auf, wie der stete "Favre hat alles alleine gemacht".
Dein ICH HABS JA GEWUSST ist recht daneben, denn es ging und geht nicht ums Rechthaben, sondern um die Zukunft der Borussia und es waren genügend Mitglieder der Meinung, diese nicht in die Hände der Initiative zu legen.
Das hatte Gründe und einer davon war, dass man sich mit dem was Eberl vorgab identifizieren konnte, man hatte platt ausgedrückt die Schnau... voll von den ewigen Wechseln auf den sportlich verantwortlichen Positionen, Wechseln, die, wenn überhaupt, nur kurzfristig etwas brachten, Planungen die nicht über eine Saison hinausgingen und Spielern, die nach einer guten Saison das Weite suchten bzw. mangels Geld abgegeben werden mussten.
Eberl wollte eine Borussia schaffen, die sich auch an die "alten" Fohlen anlehnte, junge Spieler entwickeln, aus dem eigenen Nachwuchs, aber auch Talente andernorts abwerben. Aus dem Geldmangel eine Tugend machen, mit dem Ziel den ein oder anderen Spieler mal ein-zwei Jahre länger halten zu können und so auch sportlich voranzukommen.
Mich sprach er damit zu 100% an, alles andere hatten wir doch bereits versucht, teure, satte Altstars die über ihren Zenit waren, Spieler aus dem Ostblock, die günstig in der Ablöse waren, Trainer und Manager mit mehr oder weniger Renommee, aber alles mit wenig Geduld, ohne roten Faden und ohne eine Grundphilosophie.
Daher war und ist die Idee von Eberl für mich alternativlos, ich bin Fan seit Mitte der 60er und auf der Hohenzollernstrasse aufgewachsen - da hat man so einiges erleben dürfen und per Ausschlussverfahren mitbekommen, was nicht zum Erfolg in Gladbach führt.
Und deshalb war die Initiative wirklich schlecht, weil sie alte Fehler (Pander-Ära) erneut machen wollte, in der Hoffnung es würde etwas besseres entstehen, weil man größere Namen einbringen wollte.
Es mag in meinem Fall Nostalgie mitspielen, keine Frage, aber auch das Wissen, was hier machbar ist und was nicht, was die Stärken und Schwächen des Standortes ausmacht.
Und da wird es wieder aktuell, denn so mancher Fan scheint heutzutage zu glauben, unsere Ausgangslage sei mit Dortmund, Leipzig und Co. zu vergleichen und misst Erfolg an Titeln.
Das wird auch mit Rose nicht einfach und wir sollten unsere Erwartungen dämpfen.
Geduld, Ruhe im Klub und Umfeld, das sind Stärken der Borussia, die bei der Entwicklung eines Teams hilfreich sind.
Für Borussia ist eine Teilnahme am internationalen Geschäft immer noch eine grosser Erfolg, Spieler auf internationales Niveau zu entwickeln ist ein Erfolg, neue hochveranlagte Talente zu entdecken und für unseren Weg zu interessieren, auch dies ist ein Erfolg, der ohne die letzten Jahre nicht denkbar wäre.
Ich freue mich auf die neue Saison, wie in jedem Jahr, unabhängig von der Liga - aber ganz besonders freue ich mich auf die Europapokalabende.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von filigran60 am 20.07.2019 um 03:07 Uhr bearbeitet
21.07.2019 - 01:49 Uhr
Zitat von filigran60
Nun wer damals für und wer gegen die Initiative war lässt sich sicherlich mit etwas Recherche hier im Forum nachprüfen und zieht sich seitdem wie ein roter Faden durch den Eberl-thread, die user-Namen der Protagonisten wechseln teilweise, die Argumente sind jedoch stets dieselben längst entkräfteten, dennoch taucht der "ewige" Frontzeck ebenso immer wieder auf, wie der stete "Favre hat alles alleine gemacht".
Dein ICH HABS JA GEWUSST ist recht daneben, denn es ging und geht nicht ums Rechthaben, sondern um die Zukunft der Borussia und es waren genügend Mitglieder der Meinung, diese nicht in die Hände der Initiative zu legen.
Das hatte Gründe und einer davon war, dass man sich mit dem was Eberl vorgab identifizieren konnte, man hatte platt ausgedrückt die Schnau... voll von den ewigen Wechseln auf den sportlich verantwortlichen Positionen, Wechseln, die, wenn überhaupt, nur kurzfristig etwas brachten, Planungen die nicht über eine Saison hinausgingen und Spielern, die nach einer guten Saison das Weite suchten bzw. mangels Geld abgegeben werden mussten.
Eberl wollte eine Borussia schaffen, die sich auch an die "alten" Fohlen anlehnte, junge Spieler entwickeln, aus dem eigenen Nachwuchs, aber auch Talente andernorts abwerben. Aus dem Geldmangel eine Tugend machen, mit dem Ziel den ein oder anderen Spieler mal ein-zwei Jahre länger halten zu können und so auch sportlich voranzukommen.
Mich sprach er damit zu 100% an, alles andere hatten wir doch bereits versucht, teure, satte Altstars die über ihren Zenit waren, Spieler aus dem Ostblock, die günstig in der Ablöse waren, Trainer und Manager mit mehr oder weniger Renommee, aber alles mit wenig Geduld, ohne roten Faden und ohne eine Grundphilosophie.
Daher war und ist die Idee von Eberl für mich alternativlos, ich bin Fan seit Mitte der 60er und auf der Hohenzollernstrasse aufgewachsen - da hat man so einiges erleben dürfen und per Ausschlussverfahren mitbekommen, was nicht zum Erfolg in Gladbach führt.
Und deshalb war die Initiative wirklich schlecht, weil sie alte Fehler (Pander-Ära) erneut machen wollte, in der Hoffnung es würde etwas besseres entstehen, weil man größere Namen einbringen wollte.
Es mag in meinem Fall Nostalgie mitspielen, keine Frage, aber auch das Wissen, was hier machbar ist und was nicht, was die Stärken und Schwächen des Standortes ausmacht.
Und da wird es wieder aktuell, denn so mancher Fan scheint heutzutage zu glauben, unsere Ausgangslage sei mit Dortmund, Leipzig und Co. zu vergleichen und misst Erfolg an Titeln.
Das wird auch mit Rose nicht einfach und wir sollten unsere Erwartungen dämpfen.
Geduld, Ruhe im Klub und Umfeld, das sind Stärken der Borussia, die bei der Entwicklung eines Teams hilfreich sind.
Für Borussia ist eine Teilnahme am internationalen Geschäft immer noch eine grosser Erfolg, Spieler auf internationales Niveau zu entwickeln ist ein Erfolg, neue hochveranlagte Talente zu entdecken und für unseren Weg zu interessieren, auch dies ist ein Erfolg, der ohne die letzten Jahre nicht denkbar wäre.
Ich freue mich auf die neue Saison, wie in jedem Jahr, unabhängig von der Liga - aber ganz besonders freue ich mich auf die Europapokalabende.
Zitat von FabFohlenFan
Ist doch eh eine müßige Diskussion. In Anbetracht der Jetzt-Zeit hätte die Initiative nichts oder nur wenig besser machen können, weil es ziemlich optimal gelaufen ist, so kann man sich immer hinstellen und sagen ICH HABS JA GEWUSST DIE INTIATIVE WAR BULLSHIT. Zum damaligen Zeitpunkt hätte die Initiative aber eben auch nahezu alles besser machen können, weil es viel schlechter doch gar nicht mehr ging. Eberl + Favre war doch wie ein 6er im Lotto und wer glaubt schon an einen 6er im Lotto, wenn bis dahin alles nur schlecht gelaufen ist? Ist ja auch nicht umsonst so, dass Leute wie Frontzeck, Hochstätter, Pander etc. mittlerweile nahezu in der Versenkung verschwunden sind.
Ist doch eh eine müßige Diskussion. In Anbetracht der Jetzt-Zeit hätte die Initiative nichts oder nur wenig besser machen können, weil es ziemlich optimal gelaufen ist, so kann man sich immer hinstellen und sagen ICH HABS JA GEWUSST DIE INTIATIVE WAR BULLSHIT. Zum damaligen Zeitpunkt hätte die Initiative aber eben auch nahezu alles besser machen können, weil es viel schlechter doch gar nicht mehr ging. Eberl + Favre war doch wie ein 6er im Lotto und wer glaubt schon an einen 6er im Lotto, wenn bis dahin alles nur schlecht gelaufen ist? Ist ja auch nicht umsonst so, dass Leute wie Frontzeck, Hochstätter, Pander etc. mittlerweile nahezu in der Versenkung verschwunden sind.
Nun wer damals für und wer gegen die Initiative war lässt sich sicherlich mit etwas Recherche hier im Forum nachprüfen und zieht sich seitdem wie ein roter Faden durch den Eberl-thread, die user-Namen der Protagonisten wechseln teilweise, die Argumente sind jedoch stets dieselben längst entkräfteten, dennoch taucht der "ewige" Frontzeck ebenso immer wieder auf, wie der stete "Favre hat alles alleine gemacht".
Dein ICH HABS JA GEWUSST ist recht daneben, denn es ging und geht nicht ums Rechthaben, sondern um die Zukunft der Borussia und es waren genügend Mitglieder der Meinung, diese nicht in die Hände der Initiative zu legen.
Das hatte Gründe und einer davon war, dass man sich mit dem was Eberl vorgab identifizieren konnte, man hatte platt ausgedrückt die Schnau... voll von den ewigen Wechseln auf den sportlich verantwortlichen Positionen, Wechseln, die, wenn überhaupt, nur kurzfristig etwas brachten, Planungen die nicht über eine Saison hinausgingen und Spielern, die nach einer guten Saison das Weite suchten bzw. mangels Geld abgegeben werden mussten.
Eberl wollte eine Borussia schaffen, die sich auch an die "alten" Fohlen anlehnte, junge Spieler entwickeln, aus dem eigenen Nachwuchs, aber auch Talente andernorts abwerben. Aus dem Geldmangel eine Tugend machen, mit dem Ziel den ein oder anderen Spieler mal ein-zwei Jahre länger halten zu können und so auch sportlich voranzukommen.
Mich sprach er damit zu 100% an, alles andere hatten wir doch bereits versucht, teure, satte Altstars die über ihren Zenit waren, Spieler aus dem Ostblock, die günstig in der Ablöse waren, Trainer und Manager mit mehr oder weniger Renommee, aber alles mit wenig Geduld, ohne roten Faden und ohne eine Grundphilosophie.
Daher war und ist die Idee von Eberl für mich alternativlos, ich bin Fan seit Mitte der 60er und auf der Hohenzollernstrasse aufgewachsen - da hat man so einiges erleben dürfen und per Ausschlussverfahren mitbekommen, was nicht zum Erfolg in Gladbach führt.
Und deshalb war die Initiative wirklich schlecht, weil sie alte Fehler (Pander-Ära) erneut machen wollte, in der Hoffnung es würde etwas besseres entstehen, weil man größere Namen einbringen wollte.
Es mag in meinem Fall Nostalgie mitspielen, keine Frage, aber auch das Wissen, was hier machbar ist und was nicht, was die Stärken und Schwächen des Standortes ausmacht.
Und da wird es wieder aktuell, denn so mancher Fan scheint heutzutage zu glauben, unsere Ausgangslage sei mit Dortmund, Leipzig und Co. zu vergleichen und misst Erfolg an Titeln.
Das wird auch mit Rose nicht einfach und wir sollten unsere Erwartungen dämpfen.
Geduld, Ruhe im Klub und Umfeld, das sind Stärken der Borussia, die bei der Entwicklung eines Teams hilfreich sind.
Für Borussia ist eine Teilnahme am internationalen Geschäft immer noch eine grosser Erfolg, Spieler auf internationales Niveau zu entwickeln ist ein Erfolg, neue hochveranlagte Talente zu entdecken und für unseren Weg zu interessieren, auch dies ist ein Erfolg, der ohne die letzten Jahre nicht denkbar wäre.
Ich freue mich auf die neue Saison, wie in jedem Jahr, unabhängig von der Liga - aber ganz besonders freue ich mich auf die Europapokalabende.
Amen
21.07.2019 - 09:28 Uhr
Zitat von filigran60
Nun wer damals für und wer gegen die Initiative war lässt sich sicherlich mit etwas Recherche hier im Forum nachprüfen und zieht sich seitdem wie ein roter Faden durch den Eberl-thread, die user-Namen der Protagonisten wechseln teilweise, die Argumente sind jedoch stets dieselben längst entkräfteten, dennoch taucht der "ewige" Frontzeck ebenso immer wieder auf, wie der stete "Favre hat alles alleine gemacht".
Dein ICH HABS JA GEWUSST ist recht daneben, denn es ging und geht nicht ums Rechthaben, sondern um die Zukunft der Borussia und es waren genügend Mitglieder der Meinung, diese nicht in die Hände der Initiative zu legen.
Das hatte Gründe und einer davon war, dass man sich mit dem was Eberl vorgab identifizieren konnte, man hatte platt ausgedrückt die Schnau... voll von den ewigen Wechseln auf den sportlich verantwortlichen Positionen, Wechseln, die, wenn überhaupt, nur kurzfristig etwas brachten, Planungen die nicht über eine Saison hinausgingen und Spielern, die nach einer guten Saison das Weite suchten bzw. mangels Geld abgegeben werden mussten.
Eberl wollte eine Borussia schaffen, die sich auch an die "alten" Fohlen anlehnte, junge Spieler entwickeln, aus dem eigenen Nachwuchs, aber auch Talente andernorts abwerben. Aus dem Geldmangel eine Tugend machen, mit dem Ziel den ein oder anderen Spieler mal ein-zwei Jahre länger halten zu können und so auch sportlich voranzukommen.
Mich sprach er damit zu 100% an, alles andere hatten wir doch bereits versucht, teure, satte Altstars die über ihren Zenit waren, Spieler aus dem Ostblock, die günstig in der Ablöse waren, Trainer und Manager mit mehr oder weniger Renommee, aber alles mit wenig Geduld, ohne roten Faden und ohne eine Grundphilosophie.
Daher war und ist die Idee von Eberl für mich alternativlos, ich bin Fan seit Mitte der 60er und auf der Hohenzollernstrasse aufgewachsen - da hat man so einiges erleben dürfen und per Ausschlussverfahren mitbekommen, was nicht zum Erfolg in Gladbach führt.
Und deshalb war die Initiative wirklich schlecht, weil sie alte Fehler (Pander-Ära) erneut machen wollte, in der Hoffnung es würde etwas besseres entstehen, weil man größere Namen einbringen wollte.
Es mag in meinem Fall Nostalgie mitspielen, keine Frage, aber auch das Wissen, was hier machbar ist und was nicht, was die Stärken und Schwächen des Standortes ausmacht.
Und da wird es wieder aktuell, denn so mancher Fan scheint heutzutage zu glauben, unsere Ausgangslage sei mit Dortmund, Leipzig und Co. zu vergleichen und misst Erfolg an Titeln.
Das wird auch mit Rose nicht einfach und wir sollten unsere Erwartungen dämpfen.
Geduld, Ruhe im Klub und Umfeld, das sind Stärken der Borussia, die bei der Entwicklung eines Teams hilfreich sind.
Für Borussia ist eine Teilnahme am internationalen Geschäft immer noch eine grosser Erfolg, Spieler auf internationales Niveau zu entwickeln ist ein Erfolg, neue hochveranlagte Talente zu entdecken und für unseren Weg zu interessieren, auch dies ist ein Erfolg, der ohne die letzten Jahre nicht denkbar wäre.
Ich freue mich auf die neue Saison, wie in jedem Jahr, unabhängig von der Liga - aber ganz besonders freue ich mich auf die Europapokalabende.
Nun wer damals für und wer gegen die Initiative war lässt sich sicherlich mit etwas Recherche hier im Forum nachprüfen und zieht sich seitdem wie ein roter Faden durch den Eberl-thread, die user-Namen der Protagonisten wechseln teilweise, die Argumente sind jedoch stets dieselben längst entkräfteten, dennoch taucht der "ewige" Frontzeck ebenso immer wieder auf, wie der stete "Favre hat alles alleine gemacht".
Dein ICH HABS JA GEWUSST ist recht daneben, denn es ging und geht nicht ums Rechthaben, sondern um die Zukunft der Borussia und es waren genügend Mitglieder der Meinung, diese nicht in die Hände der Initiative zu legen.
Das hatte Gründe und einer davon war, dass man sich mit dem was Eberl vorgab identifizieren konnte, man hatte platt ausgedrückt die Schnau... voll von den ewigen Wechseln auf den sportlich verantwortlichen Positionen, Wechseln, die, wenn überhaupt, nur kurzfristig etwas brachten, Planungen die nicht über eine Saison hinausgingen und Spielern, die nach einer guten Saison das Weite suchten bzw. mangels Geld abgegeben werden mussten.
Eberl wollte eine Borussia schaffen, die sich auch an die "alten" Fohlen anlehnte, junge Spieler entwickeln, aus dem eigenen Nachwuchs, aber auch Talente andernorts abwerben. Aus dem Geldmangel eine Tugend machen, mit dem Ziel den ein oder anderen Spieler mal ein-zwei Jahre länger halten zu können und so auch sportlich voranzukommen.
Mich sprach er damit zu 100% an, alles andere hatten wir doch bereits versucht, teure, satte Altstars die über ihren Zenit waren, Spieler aus dem Ostblock, die günstig in der Ablöse waren, Trainer und Manager mit mehr oder weniger Renommee, aber alles mit wenig Geduld, ohne roten Faden und ohne eine Grundphilosophie.
Daher war und ist die Idee von Eberl für mich alternativlos, ich bin Fan seit Mitte der 60er und auf der Hohenzollernstrasse aufgewachsen - da hat man so einiges erleben dürfen und per Ausschlussverfahren mitbekommen, was nicht zum Erfolg in Gladbach führt.
Und deshalb war die Initiative wirklich schlecht, weil sie alte Fehler (Pander-Ära) erneut machen wollte, in der Hoffnung es würde etwas besseres entstehen, weil man größere Namen einbringen wollte.
Es mag in meinem Fall Nostalgie mitspielen, keine Frage, aber auch das Wissen, was hier machbar ist und was nicht, was die Stärken und Schwächen des Standortes ausmacht.
Und da wird es wieder aktuell, denn so mancher Fan scheint heutzutage zu glauben, unsere Ausgangslage sei mit Dortmund, Leipzig und Co. zu vergleichen und misst Erfolg an Titeln.
Das wird auch mit Rose nicht einfach und wir sollten unsere Erwartungen dämpfen.
Geduld, Ruhe im Klub und Umfeld, das sind Stärken der Borussia, die bei der Entwicklung eines Teams hilfreich sind.
Für Borussia ist eine Teilnahme am internationalen Geschäft immer noch eine grosser Erfolg, Spieler auf internationales Niveau zu entwickeln ist ein Erfolg, neue hochveranlagte Talente zu entdecken und für unseren Weg zu interessieren, auch dies ist ein Erfolg, der ohne die letzten Jahre nicht denkbar wäre.
Ich freue mich auf die neue Saison, wie in jedem Jahr, unabhängig von der Liga - aber ganz besonders freue ich mich auf die Europapokalabende.
Naja Filigran, ich war damals sehr aktiv im Borussen Forum und meinem Empfinden nach hatte es durchaus eine deutliche Mehrheit gegeben, die Pro Iniitiative und Ablösung sich ausgesprochen haben. Ich war gegen diese Wachablösung und für Königs und Eberl, wie ich auch von Anfang an auch hinter Königs bis heute stehe.
Vogts, Effe, Köppel, das waren nicht die Köpfe der Initiative. Nonsens, weil die Ex Borussen von der Initiative geködert wurden, mit ins Boot hinein gezogen. Damit so eine Initiative überhaupt Erfolg haben kann, brauchst du Leute im Boot, die man auch kennt.
Bei einem bin ich mir 10000000000% sicher, bei Abstieg wäre heute nicht mehr Königs und Eberl bei Borussia. Der Glücksgriff Favre oder das Wunder, den sicher gedachten Abstieg noch verhindert zu haben, lies das Boot der Initiative sinken. Ob jetzt Favre oder ein anderer Trainer gleiches geschafft hätte, der plötzlich eingetretene sportliche Erfolg versenkte das Initiative Boot wie mit einem Torpedo.
Vogts hatte im TV, glaube es war das Sportstudio, sich negativ über Königs und Eberl geäußert. Vogts äußert sich regelmäßig mit seiner Meinung, ähnlich wie Breitner bei den Bayern, das ist deren gutes Recht, Meinungsfreiheit. Dass Vogts ein Unterstützer der Initiative war, ist ja auch kein Geheimnis, er stand dazu öffentlich.
Die Köpfe waren aus der freien Wirtschaft, waren definitiv keine Ex Borussen. Die Ex Borussen wurden mit ins Boot gezogen. Königs hatte bis zu Favre eh kaum Freunde, ich hatte ähnlich wie bei Hecking endlose Diskussionen über viele Jahre. Eberl hatte dagegen viele Freunde, aber diese Freunde hat er gegen sich aufgebracht, als er damals sagte, dass er an Frontzeck festhält, selbst wenn es in die 2. Liga geht. Von da an verlor er viele „Eberl Anhänger“, sehr viele.
Nur meine Auffassungen, welche ich damals im Borussen Forum persönlich empfand und soweit ich mich erinnere, war sogar der Forum Rekord aus dieser Zeit. Die meisten User online mit den meisten Beiträgen, glaube schon, kann mich aber auch irren, ist schon sehr lange her.
Streng genommen ist es falsch zu sagen „Favre hat uns gerettet“. Es war der nichtabstieg und plötzliche sportliche Erfolg. Das hätte unter jeden x-beliebigen Trainer die gleiche Auswirkungen gehabt. Da ich aber Favre für einen exzellenten Trainer halte, verknüpfe ich halt beides miteinander und komme dann doch wieder bei „Favre hat uns gerettet“ heraus.
21.07.2019 - 10:34 Uhr
Zitat von effe2007
ich war damals sehr aktiv im Borussen Forum und meinem Empfinden nach hatte es durchaus eine deutliche Mehrheit gegeben, die Pro Iniitiative und Ablösung sich ausgesprochen haben.
ich war damals sehr aktiv im Borussen Forum und meinem Empfinden nach hatte es durchaus eine deutliche Mehrheit gegeben, die Pro Iniitiative und Ablösung sich ausgesprochen haben.
Ja, wenn man sich immer nur im eigenen kleinen Kosmos aufhält, mag sich das sicherlich so anfühlen. Auf der MV hingegen haben die doch nicht annähernd 10% der Stimmen bekommen, wenn ich mich recht erinnere. Und zu Recht. Über 90% der Fans konnten sicherlich nicht zufällig nicht überzeugt werden. Und auch hier erinnere ich mich daran, dass hier viele User GEGEN die Initiative waren. Für die Initiative waren nur wenige, jedoch laute User. Jetzt mag man mit der Rettung durch Favre argumentieren, aber dann verweise ich mal auf Hecking und sage: Trotz 5. Platz war man nicht mehr überzeugt und wollte sich verändern. Damals ist das nicht passiert.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von SanktToenis am 21.07.2019 um 10:34 Uhr bearbeitet
21.07.2019 - 17:41 Uhr
Ich behaupte jetzt einmal ganz frech, dass Eberl seit der Ära Favre Stück für Stück das umsetzt was die Initiative damals quasi auf einmal machen wollte !
Ich bin überzeugt, hätte die Initiative ihre Ziele in kleinen Schritten aufgelistet, also mit Zeitplan, bis dahin soll dies und jenes erledigt sein, danach folgt der nächste Baustein, hätten sie bei der JHV mehr Stimmen bekommen. Sie hätten auf jeden Fall mehr Stimmen bekommen wenn es diese "Mitgliederoffensive" um Michael Weigand nicht gegeben hätte.
Ich glaube aber auch, dass sie am Ende so bei 20 bis 25 % gelandet wären. Dazu war die Zeit von ihrer Kandidatur/Wahlkampf bis zur JHV zu kurz.
In einem Punkt möchte ich dem User effe widersprechen. Eberl wäre damals nicht entlassen worden. Effe & Köppel wussten wie gut Eberl im Jugendbereich vernetzt ist. Sie hätten ihm bestimmt wieder seinen vormaligen Job angeboten. Ob Eberl diesen angenommen hätte bleibt natürlich Spekulation.
Lg EFODAMUS
Ich bin überzeugt, hätte die Initiative ihre Ziele in kleinen Schritten aufgelistet, also mit Zeitplan, bis dahin soll dies und jenes erledigt sein, danach folgt der nächste Baustein, hätten sie bei der JHV mehr Stimmen bekommen. Sie hätten auf jeden Fall mehr Stimmen bekommen wenn es diese "Mitgliederoffensive" um Michael Weigand nicht gegeben hätte.
Ich glaube aber auch, dass sie am Ende so bei 20 bis 25 % gelandet wären. Dazu war die Zeit von ihrer Kandidatur/Wahlkampf bis zur JHV zu kurz.
In einem Punkt möchte ich dem User effe widersprechen. Eberl wäre damals nicht entlassen worden. Effe & Köppel wussten wie gut Eberl im Jugendbereich vernetzt ist. Sie hätten ihm bestimmt wieder seinen vormaligen Job angeboten. Ob Eberl diesen angenommen hätte bleibt natürlich Spekulation.
Lg EFODAMUS
Dieser Beitrag wurde zuletzt von EFODAMUS am 21.07.2019 um 17:42 Uhr bearbeitet
21.07.2019 - 19:12 Uhr
Zitat von EFODAMUS
Ich behaupte jetzt einmal ganz frech, dass Eberl seit der Ära Favre Stück für Stück das umsetzt was die Initiative damals quasi auf einmal machen wollte !
Ich bin überzeugt, hätte die Initiative ihre Ziele in kleinen Schritten aufgelistet, also mit Zeitplan, bis dahin soll dies und jenes erledigt sein, danach folgt der nächste Baustein, hätten sie bei der JHV mehr Stimmen bekommen. Sie hätten auf jeden Fall mehr Stimmen bekommen wenn es diese "Mitgliederoffensive" um Michael Weigand nicht gegeben hätte.
Ich glaube aber auch, dass sie am Ende so bei 20 bis 25 % gelandet wären. Dazu war die Zeit von ihrer Kandidatur/Wahlkampf bis zur JHV zu kurz.
In einem Punkt möchte ich dem User effe widersprechen. Eberl wäre damals nicht entlassen worden. Effe & Köppel wussten wie gut Eberl im Jugendbereich vernetzt ist. Sie hätten ihm bestimmt wieder seinen vormaligen Job angeboten. Ob Eberl diesen angenommen hätte bleibt natürlich Spekulation.
Lg EFODAMUS
Ich behaupte jetzt einmal ganz frech, dass Eberl seit der Ära Favre Stück für Stück das umsetzt was die Initiative damals quasi auf einmal machen wollte !
Ich bin überzeugt, hätte die Initiative ihre Ziele in kleinen Schritten aufgelistet, also mit Zeitplan, bis dahin soll dies und jenes erledigt sein, danach folgt der nächste Baustein, hätten sie bei der JHV mehr Stimmen bekommen. Sie hätten auf jeden Fall mehr Stimmen bekommen wenn es diese "Mitgliederoffensive" um Michael Weigand nicht gegeben hätte.
Ich glaube aber auch, dass sie am Ende so bei 20 bis 25 % gelandet wären. Dazu war die Zeit von ihrer Kandidatur/Wahlkampf bis zur JHV zu kurz.
In einem Punkt möchte ich dem User effe widersprechen. Eberl wäre damals nicht entlassen worden. Effe & Köppel wussten wie gut Eberl im Jugendbereich vernetzt ist. Sie hätten ihm bestimmt wieder seinen vormaligen Job angeboten. Ob Eberl diesen angenommen hätte bleibt natürlich Spekulation.
Lg EFODAMUS
Dumm nur das die Initiative diese Ziele nicht hatte.
Die hatten generell keinen Plan, außer:
Wir wollen die Ämter übernehmen, und der Verein soll Anteile verkaufen, weil man sonst nicht zukunftsfähig wäre.
21.07.2019 - 19:50 Uhr
Zitat von SanktToenis
Ja, wenn man sich immer nur im eigenen kleinen Kosmos aufhält, mag sich das sicherlich so anfühlen. Auf der MV hingegen haben die doch nicht annähernd 10% der Stimmen bekommen, wenn ich mich recht erinnere. Und zu Recht. Über 90% der Fans konnten sicherlich nicht zufällig nicht überzeugt werden. Und auch hier erinnere ich mich daran, dass hier viele User GEGEN die Initiative waren. Für die Initiative waren nur wenige, jedoch laute User. Jetzt mag man mit der Rettung durch Favre argumentieren, aber dann verweise ich mal auf Hecking und sage: Trotz 5. Platz war man nicht mehr überzeugt und wollte sich verändern. Damals ist das nicht passiert.
Ja, wenn man sich immer nur im eigenen kleinen Kosmos aufhält, mag sich das sicherlich so anfühlen. Auf der MV hingegen haben die doch nicht annähernd 10% der Stimmen bekommen, wenn ich mich recht erinnere. Und zu Recht. Über 90% der Fans konnten sicherlich nicht zufällig nicht überzeugt werden. Und auch hier erinnere ich mich daran, dass hier viele User GEGEN die Initiative waren. Für die Initiative waren nur wenige, jedoch laute User. Jetzt mag man mit der Rettung durch Favre argumentieren, aber dann verweise ich mal auf Hecking und sage: Trotz 5. Platz war man nicht mehr überzeugt und wollte sich verändern. Damals ist das nicht passiert.
Ich weiß nicht, ob du damals schon volljährig warst, oder in Foren überhaupt aktiv oder aus sonstigen Gründen so etwas schreibst, keine Ahnung, aber das hier ist Realität:
Jubel um Retter Favre
Gefeierter Mann war Lucien Favre. Minutenlang applaudierten die Mitglieder dem Frontzeck-Nachfolger. Kein Wunder, hatte der Schweizer doch erst vier Tage zuvor durch das 1:1 im Relegationsrückspiel beim VfL Bochum für den späten Klassenerhalt des fünfmaligen Meisters gesorgt.
Quelle: https://www.t-online.de/sport/fussball/bundesliga/id_46815152/effenbergs-initiative-borussia-von-den-mitgliedern-abgestraft.html
Königs hat bewußt die Versammlung NACH der Saison gewählt, WEIL die Stimmung extrem negativ war. Das sind meine Erkenntnisse die ich aber sowas von eindeutig vernommen habe. Mit dem Nichtabstieg hätte man sich wieder lieb und DAS war der Grund der Stimmen.
Favre war der einzige der gefeiert wurde. Königs und Eberl müßten sich Kritik anhören, geht auch aus dem Artikel hervor.
21.07.2019 - 19:51 Uhr
Zitat von filigran60
Nun wer damals für und wer gegen die Initiative war lässt sich sicherlich mit etwas Recherche hier im Forum nachprüfen und zieht sich seitdem wie ein roter Faden durch den Eberl-thread, die user-Namen der Protagonisten wechseln teilweise, die Argumente sind jedoch stets dieselben längst entkräfteten, dennoch taucht der "ewige" Frontzeck ebenso immer wieder auf, wie der stete "Favre hat alles alleine gemacht".
Dein ICH HABS JA GEWUSST ist recht daneben, denn es ging und geht nicht ums Rechthaben, sondern um die Zukunft der Borussia und es waren genügend Mitglieder der Meinung, diese nicht in die Hände der Initiative zu legen.
Das hatte Gründe und einer davon war, dass man sich mit dem was Eberl vorgab identifizieren konnte, man hatte platt ausgedrückt die Schnau... voll von den ewigen Wechseln auf den sportlich verantwortlichen Positionen, Wechseln, die, wenn überhaupt, nur kurzfristig etwas brachten, Planungen die nicht über eine Saison hinausgingen und Spielern, die nach einer guten Saison das Weite suchten bzw. mangels Geld abgegeben werden mussten.
Eberl wollte eine Borussia schaffen, die sich auch an die "alten" Fohlen anlehnte, junge Spieler entwickeln, aus dem eigenen Nachwuchs, aber auch Talente andernorts abwerben. Aus dem Geldmangel eine Tugend machen, mit dem Ziel den ein oder anderen Spieler mal ein-zwei Jahre länger halten zu können und so auch sportlich voranzukommen.
Mich sprach er damit zu 100% an, alles andere hatten wir doch bereits versucht, teure, satte Altstars die über ihren Zenit waren, Spieler aus dem Ostblock, die günstig in der Ablöse waren, Trainer und Manager mit mehr oder weniger Renommee, aber alles mit wenig Geduld, ohne roten Faden und ohne eine Grundphilosophie.
Daher war und ist die Idee von Eberl für mich alternativlos, ich bin Fan seit Mitte der 60er und auf der Hohenzollernstrasse aufgewachsen - da hat man so einiges erleben dürfen und per Ausschlussverfahren mitbekommen, was nicht zum Erfolg in Gladbach führt.
Und deshalb war die Initiative wirklich schlecht, weil sie alte Fehler (Pander-Ära) erneut machen wollte, in der Hoffnung es würde etwas besseres entstehen, weil man größere Namen einbringen wollte.
Es mag in meinem Fall Nostalgie mitspielen, keine Frage, aber auch das Wissen, was hier machbar ist und was nicht, was die Stärken und Schwächen des Standortes ausmacht.
Und da wird es wieder aktuell, denn so mancher Fan scheint heutzutage zu glauben, unsere Ausgangslage sei mit Dortmund, Leipzig und Co. zu vergleichen und misst Erfolg an Titeln.
Das wird auch mit Rose nicht einfach und wir sollten unsere Erwartungen dämpfen.
Geduld, Ruhe im Klub und Umfeld, das sind Stärken der Borussia, die bei der Entwicklung eines Teams hilfreich sind.
Für Borussia ist eine Teilnahme am internationalen Geschäft immer noch eine grosser Erfolg, Spieler auf internationales Niveau zu entwickeln ist ein Erfolg, neue hochveranlagte Talente zu entdecken und für unseren Weg zu interessieren, auch dies ist ein Erfolg, der ohne die letzten Jahre nicht denkbar wäre.
Ich freue mich auf die neue Saison, wie in jedem Jahr, unabhängig von der Liga - aber ganz besonders freue ich mich auf die Europapokalabende.
Ich hab in der ganzen Diskussion hier aber das Gefühl, dass es den Gegnern der Initiative nur noch um's ich hab ja recht gehabt geht. Ich war nicht für oder gegen die Initiative, zum damaligen Zeitpunkt war ich nichtmal Mitglied, aber ich konnte absolut nachvollziehen warum diese Initiative existiert hat und sich Menschen damit identifizieren konnten. Hätten wir eine halbwegs kompetente Vereinsführung gehabt, hätte sich die Initiative nämlich gar nicht erst gebildet. So eine Initiative bildet sich erst, wenn die Kacke aufgrund mangelnder Kompetenz in der Führungsebene so richtig am dampfen ist (siehe auch Hannover). Zitat von FabFohlenFan
Ist doch eh eine müßige Diskussion. In Anbetracht der Jetzt-Zeit hätte die Initiative nichts oder nur wenig besser machen können, weil es ziemlich optimal gelaufen ist, so kann man sich immer hinstellen und sagen ICH HABS JA GEWUSST DIE INTIATIVE WAR BULLSHIT. Zum damaligen Zeitpunkt hätte die Initiative aber eben auch nahezu alles besser machen können, weil es viel schlechter doch gar nicht mehr ging. Eberl + Favre war doch wie ein 6er im Lotto und wer glaubt schon an einen 6er im Lotto, wenn bis dahin alles nur schlecht gelaufen ist? Ist ja auch nicht umsonst so, dass Leute wie Frontzeck, Hochstätter, Pander etc. mittlerweile nahezu in der Versenkung verschwunden sind.
Ist doch eh eine müßige Diskussion. In Anbetracht der Jetzt-Zeit hätte die Initiative nichts oder nur wenig besser machen können, weil es ziemlich optimal gelaufen ist, so kann man sich immer hinstellen und sagen ICH HABS JA GEWUSST DIE INTIATIVE WAR BULLSHIT. Zum damaligen Zeitpunkt hätte die Initiative aber eben auch nahezu alles besser machen können, weil es viel schlechter doch gar nicht mehr ging. Eberl + Favre war doch wie ein 6er im Lotto und wer glaubt schon an einen 6er im Lotto, wenn bis dahin alles nur schlecht gelaufen ist? Ist ja auch nicht umsonst so, dass Leute wie Frontzeck, Hochstätter, Pander etc. mittlerweile nahezu in der Versenkung verschwunden sind.
Nun wer damals für und wer gegen die Initiative war lässt sich sicherlich mit etwas Recherche hier im Forum nachprüfen und zieht sich seitdem wie ein roter Faden durch den Eberl-thread, die user-Namen der Protagonisten wechseln teilweise, die Argumente sind jedoch stets dieselben längst entkräfteten, dennoch taucht der "ewige" Frontzeck ebenso immer wieder auf, wie der stete "Favre hat alles alleine gemacht".
Dein ICH HABS JA GEWUSST ist recht daneben, denn es ging und geht nicht ums Rechthaben, sondern um die Zukunft der Borussia und es waren genügend Mitglieder der Meinung, diese nicht in die Hände der Initiative zu legen.
Das hatte Gründe und einer davon war, dass man sich mit dem was Eberl vorgab identifizieren konnte, man hatte platt ausgedrückt die Schnau... voll von den ewigen Wechseln auf den sportlich verantwortlichen Positionen, Wechseln, die, wenn überhaupt, nur kurzfristig etwas brachten, Planungen die nicht über eine Saison hinausgingen und Spielern, die nach einer guten Saison das Weite suchten bzw. mangels Geld abgegeben werden mussten.
Eberl wollte eine Borussia schaffen, die sich auch an die "alten" Fohlen anlehnte, junge Spieler entwickeln, aus dem eigenen Nachwuchs, aber auch Talente andernorts abwerben. Aus dem Geldmangel eine Tugend machen, mit dem Ziel den ein oder anderen Spieler mal ein-zwei Jahre länger halten zu können und so auch sportlich voranzukommen.
Mich sprach er damit zu 100% an, alles andere hatten wir doch bereits versucht, teure, satte Altstars die über ihren Zenit waren, Spieler aus dem Ostblock, die günstig in der Ablöse waren, Trainer und Manager mit mehr oder weniger Renommee, aber alles mit wenig Geduld, ohne roten Faden und ohne eine Grundphilosophie.
Daher war und ist die Idee von Eberl für mich alternativlos, ich bin Fan seit Mitte der 60er und auf der Hohenzollernstrasse aufgewachsen - da hat man so einiges erleben dürfen und per Ausschlussverfahren mitbekommen, was nicht zum Erfolg in Gladbach führt.
Und deshalb war die Initiative wirklich schlecht, weil sie alte Fehler (Pander-Ära) erneut machen wollte, in der Hoffnung es würde etwas besseres entstehen, weil man größere Namen einbringen wollte.
Es mag in meinem Fall Nostalgie mitspielen, keine Frage, aber auch das Wissen, was hier machbar ist und was nicht, was die Stärken und Schwächen des Standortes ausmacht.
Und da wird es wieder aktuell, denn so mancher Fan scheint heutzutage zu glauben, unsere Ausgangslage sei mit Dortmund, Leipzig und Co. zu vergleichen und misst Erfolg an Titeln.
Das wird auch mit Rose nicht einfach und wir sollten unsere Erwartungen dämpfen.
Geduld, Ruhe im Klub und Umfeld, das sind Stärken der Borussia, die bei der Entwicklung eines Teams hilfreich sind.
Für Borussia ist eine Teilnahme am internationalen Geschäft immer noch eine grosser Erfolg, Spieler auf internationales Niveau zu entwickeln ist ein Erfolg, neue hochveranlagte Talente zu entdecken und für unseren Weg zu interessieren, auch dies ist ein Erfolg, der ohne die letzten Jahre nicht denkbar wäre.
Ich freue mich auf die neue Saison, wie in jedem Jahr, unabhängig von der Liga - aber ganz besonders freue ich mich auf die Europapokalabende.
Jetzt so zu tun als wäre die Initiative zum Scheitern verurteilt und absurd gewesen halte ich für geradezu lächerlich, weil keiner wissen konnte, dass wir mit Max Eberl und Lucien Favre genau zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Leute holen, seit langer langer Zeit übrigens zum ersten Mal überhaupt wieder. Ich vergleiche die Beiden ja auch nicht umsonst mit einem 6er im Lotto. Ohne die Initiative hätte es genauso gut in die Binsen gehen können, aber wir hatten einfach verdammt viel Glück zur richtigen Zeit, nachdem wir uns von Frontzeck getrennt haben.
Man muss sich das doch auch mal neutral vor Augen führen. Max wollte damals an einem Trainer festhalten, der mit nahezu der selben Truppe nahezu abgestiegen wäre, mit der ein Favre eine Saison darauf Platz 4 erreicht hat. Frontzeck ist ja auch nicht umsonst überall gescheitert, auch wenn das menschlich sicherlich ein klasse Typ ist, aber für mich ist er einer der schlechtesten Fußball-Trainer im Business. Ich finde das schon ein legitimes Argument der Gegenseite. Dass Eberl nach Frontzeck so einen Goldgriff tätig war nicht besonders wahrscheinlich, egal wie sehr ich Max Eberl mag und dankbar bin.
Gegen die Initiative sprach sicherlich die Unerfahrenheit, die Hintergründe der Leute und von mir aus auch die Grundidee mit den großen Namen. TROTZDEM war es mehr oder weniger Glücksspiel, ob das mit Eberl klappt oder nicht, sich dann hinzustellen und sich dafür auf die Schulter zu klopfen, dass man bei der Glücks-Lotterie vor vielen Jahren auf die richtige Farbe gesetzt hat finde ich ziemlich befremdlich. So als wären die Befürworter der Initiative die Feinde von Borussia Mönchengladbach gewesen, ich denke die Anhänger von beiden Seiten wollten im Kern das beste für den Verein und das sollte man beim ganzen lächerlich machen dann auch nicht vergessen.
21.07.2019 - 19:57 Uhr
Diese Wahrnehmung ist schon bemerkenswert... es war weder die Initiative, noch die Offensive, noch überhaupt ein Außenstehender, der Favre in den Borussiapark gelotst hat, sondern Eberl und das Präsidium können sich das auf die Fahne schreiben. Wie ließe sich also der Klassenerhalt dank Favre von diesen Entscheidungsträgern abkoppeln?
21.07.2019 - 20:16 Uhr
Zitat von Bo
Diese Wahrnehmung ist schon bemerkenswert... es war weder die Initiative, noch die Offensive, noch überhaupt ein Außenstehender, der Favre in den Borussiapark gelotst hat, sondern Eberl und das Präsidium können sich das auf die Fahne schreiben. Wie ließe sich also der Klassenerhalt dank Favre von diesen Entscheidungsträgern abkoppeln?
Auf Leute die sich bewusst dumm stellen und sich gar nicht mit meinen Argumenten auseinander setzen gehe ich nicht ein, sorry. Zu der Entscheidung Eberl + Favre habe ich ausgiebig ausgeführt. Diese Wahrnehmung ist schon bemerkenswert... es war weder die Initiative, noch die Offensive, noch überhaupt ein Außenstehender, der Favre in den Borussiapark gelotst hat, sondern Eberl und das Präsidium können sich das auf die Fahne schreiben. Wie ließe sich also der Klassenerhalt dank Favre von diesen Entscheidungsträgern abkoppeln?
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