Diego [10]
29.05.2012 - 17:42 Uhr
04.08.2012 - 08:50 Uhr
Ein Spieler muß den Trainer ja auch nicht lieben. Es soll ja eine professionelle Beziehung sein.Trotzdem nehme ich die Entschuldigung ernst und an. Es gibt auch keinen Grund daran zu zweifeln, wenn man nicht zu oft Bild liest , oder 13 Jahre alt ist. Die Bremer werden mir sicher als erste zustimmen, denn die glauben auch fest daran, das Diego sie liebt, hat er doch damals nach dem Pokalsieg gesagt....... lol ;--)
04.08.2012 - 11:22 Uhr
Zitat von hans maulwurf4:
Ich denke wir sind alle nicht so naiv und halten die heutige PK für eine authentische Liebeserklärung Diegos an den VfL, noch für eine Erfüllung der Magathschen Träume nach seinem Wunschspielmacher. Stattdessen haben wir heute eine profesionelle Inszenierung zweier Medienprofis gesehen, die aus der aktuellen Situation für beide Seiten das Beste rauszuholen versuchen, was als einzig vernünftige Entscheidung erscheint.
Auch ein Magath kann es sich nicht leisten a) einen Spieler, der vor 2 Jahren für 15 Mio. kam, einfach zu verschenken, b) jemanden mit 9 Mio. € Jahresgehalt auf die Tribüne oder in die 2. Mannschaft zu schicken und c) zum zweiten Mal das internationale Geschäft zu verpassen. Er profitiert also selbst sehr stark vom Sprung über den eigenen Schatten. Ein erfolgreiches Beispiel dafür war ja schon die Rehabilitierung von Helmes.
Diego hat diesen Sprung auch endlich geschafft. Mehr als die Entschuldigung beim Trainer, Spielern und Fans - egal wie ernst sie gemeint seien mag - kann man auch erstmal nicht verlangen. Noch mehr Süßholzgeraspel würde mir ehrlich gesagt auch in den Ohren wehtun. Entscheidend ist jetzt, was Diego nun noch in den verbleibenden Vorbereitungsschichten an Einsatz zeigt und vor allem seine Leistung, wenn der Ball in der Bundesliga endlich wieder rollt.
Sportlich ist Diego eine extreme Bereicherug, gerade wo wir nicht unbedingt eine Mannschaft der spielentscheidenden Einzelkönner haben. Sympathie werde ich für den Brasilianer nie empfinden, nicht erst seit dem Vorfall in Hoffenheim. Einige Aktionen auf und neben dem Platz haben mir schon vorher stark missfallen. Aber man muss sich eben überlegen: Will man 11 musterprofessionelle Hasebes auf dem Platz haben und um die Goldene Ananas mitspielen oder ist man auch in der Lage eine Diva zu verkraften, die die Mannschaft sportlich nach vorne bringt. Gerade die genialsten Spieler haben nun mal häufig einen schwierigeren Charakter.
Magath + Diego wird nie eine innige Liebesbeziehung werden, aber solange es zu einer profesionellen Zusammenarbeit reicht, sollten wir zufrieden sein. Zum Erfolg im Leistungssport zählt eben immer auch eine mehr oder weniger große Portion Opportunismus.
Auch als Werderfan kann nur sagen, dass das ein Volltreffer ist. Also die Analyse der Situation. Bei uns hat Diego auch nur das gesagt, was ein Fan hören will. Und da die Zeit bei uns recht erfolgreich für ihn war, ist das sicher auch näher an der Wahrheit, als einiges Andere. Trotzdem reichen eine Handvoll Euros zum Umschwenken.
Egal, schön, dass er in der Buli bleibt, hätte trotz aller o.g. Aussagen ihnauch jederzeit zurückgenommen :(
Ich denke wir sind alle nicht so naiv und halten die heutige PK für eine authentische Liebeserklärung Diegos an den VfL, noch für eine Erfüllung der Magathschen Träume nach seinem Wunschspielmacher. Stattdessen haben wir heute eine profesionelle Inszenierung zweier Medienprofis gesehen, die aus der aktuellen Situation für beide Seiten das Beste rauszuholen versuchen, was als einzig vernünftige Entscheidung erscheint.
Auch ein Magath kann es sich nicht leisten a) einen Spieler, der vor 2 Jahren für 15 Mio. kam, einfach zu verschenken, b) jemanden mit 9 Mio. € Jahresgehalt auf die Tribüne oder in die 2. Mannschaft zu schicken und c) zum zweiten Mal das internationale Geschäft zu verpassen. Er profitiert also selbst sehr stark vom Sprung über den eigenen Schatten. Ein erfolgreiches Beispiel dafür war ja schon die Rehabilitierung von Helmes.
Diego hat diesen Sprung auch endlich geschafft. Mehr als die Entschuldigung beim Trainer, Spielern und Fans - egal wie ernst sie gemeint seien mag - kann man auch erstmal nicht verlangen. Noch mehr Süßholzgeraspel würde mir ehrlich gesagt auch in den Ohren wehtun. Entscheidend ist jetzt, was Diego nun noch in den verbleibenden Vorbereitungsschichten an Einsatz zeigt und vor allem seine Leistung, wenn der Ball in der Bundesliga endlich wieder rollt.
Sportlich ist Diego eine extreme Bereicherug, gerade wo wir nicht unbedingt eine Mannschaft der spielentscheidenden Einzelkönner haben. Sympathie werde ich für den Brasilianer nie empfinden, nicht erst seit dem Vorfall in Hoffenheim. Einige Aktionen auf und neben dem Platz haben mir schon vorher stark missfallen. Aber man muss sich eben überlegen: Will man 11 musterprofessionelle Hasebes auf dem Platz haben und um die Goldene Ananas mitspielen oder ist man auch in der Lage eine Diva zu verkraften, die die Mannschaft sportlich nach vorne bringt. Gerade die genialsten Spieler haben nun mal häufig einen schwierigeren Charakter.
Magath + Diego wird nie eine innige Liebesbeziehung werden, aber solange es zu einer profesionellen Zusammenarbeit reicht, sollten wir zufrieden sein. Zum Erfolg im Leistungssport zählt eben immer auch eine mehr oder weniger große Portion Opportunismus.
Auch als Werderfan kann nur sagen, dass das ein Volltreffer ist. Also die Analyse der Situation. Bei uns hat Diego auch nur das gesagt, was ein Fan hören will. Und da die Zeit bei uns recht erfolgreich für ihn war, ist das sicher auch näher an der Wahrheit, als einiges Andere. Trotzdem reichen eine Handvoll Euros zum Umschwenken.
Egal, schön, dass er in der Buli bleibt, hätte trotz aller o.g. Aussagen ihnauch jederzeit zurückgenommen :(
04.08.2012 - 13:50 Uhr
Würde auch mal sagen, dass das ne große Medieninszenierung war.
Man wird sehen, was in den nächsten Wochen in Wolfsburg passiert.
Ich glaube jedenfalls, dass wenn doch noch ein passendes Angebot kommt, er wohl sofort weg sein wird. Ob er in Wolfsburg allerdings auf gepackten Koffern sitzt, weiß ich nicht.
Was ich nicht verstehe ist: Wielange hat Diego schon in Deutschland gespielt? -> und er muss die Interviews immer noch in Englisch geben. Da fällt mir nur eins ein: Söldner!
Werde weiter gespannt auf Wolfsburg schauen. Traue euch ALLES zu. Vom Championsleague Platz bis zum unteren Mittelfeld...
Gruß Pfitzinho
Man wird sehen, was in den nächsten Wochen in Wolfsburg passiert.
Ich glaube jedenfalls, dass wenn doch noch ein passendes Angebot kommt, er wohl sofort weg sein wird. Ob er in Wolfsburg allerdings auf gepackten Koffern sitzt, weiß ich nicht.
Was ich nicht verstehe ist: Wielange hat Diego schon in Deutschland gespielt? -> und er muss die Interviews immer noch in Englisch geben. Da fällt mir nur eins ein: Söldner!
Werde weiter gespannt auf Wolfsburg schauen. Traue euch ALLES zu. Vom Championsleague Platz bis zum unteren Mittelfeld...
Gruß Pfitzinho
04.08.2012 - 14:57 Uhr
Zitat von Pfitzinho:
Würde auch mal sagen, dass das ne große Medieninszenierung war.
Man wird sehen, was in den nächsten Wochen in Wolfsburg passiert.
Ich glaube jedenfalls, dass wenn doch noch ein passendes Angebot kommt, er wohl sofort weg sein wird. Ob er in Wolfsburg allerdings auf gepackten Koffern sitzt, weiß ich nicht.
Was ich nicht verstehe ist: Wielange hat Diego schon in Deutschland gespielt? -> und er muss die Interviews immer noch in Englisch geben. Da fällt mir nur eins ein: Söldner!
Werde weiter gespannt auf Wolfsburg schauen. Traue euch ALLES zu. Vom Championsleague Platz bis zum unteren Mittelfeld...
Gruß Pfitzinho
Der bleibt beim VFL Wolfsburg!
Zum Thema Söldner ---> ich glaube in der Liga gibt es in jedem Team mehrere Söldner! Das gehört zum Fussball einfach dazu. Du würdest nämlich auch 9 Mio im Jahr einsacken, wenn man sie dir anbietet!
Würde auch mal sagen, dass das ne große Medieninszenierung war.
Man wird sehen, was in den nächsten Wochen in Wolfsburg passiert.
Ich glaube jedenfalls, dass wenn doch noch ein passendes Angebot kommt, er wohl sofort weg sein wird. Ob er in Wolfsburg allerdings auf gepackten Koffern sitzt, weiß ich nicht.
Was ich nicht verstehe ist: Wielange hat Diego schon in Deutschland gespielt? -> und er muss die Interviews immer noch in Englisch geben. Da fällt mir nur eins ein: Söldner!
Werde weiter gespannt auf Wolfsburg schauen. Traue euch ALLES zu. Vom Championsleague Platz bis zum unteren Mittelfeld...
Gruß Pfitzinho
Der bleibt beim VFL Wolfsburg!
Zum Thema Söldner ---> ich glaube in der Liga gibt es in jedem Team mehrere Söldner! Das gehört zum Fussball einfach dazu. Du würdest nämlich auch 9 Mio im Jahr einsacken, wenn man sie dir anbietet!
04.08.2012 - 15:45 Uhr
Meint ihr er spielt heute Abend durch, oder wie lange wirds reichen?
04.08.2012 - 15:50 Uhr
Zitat von ctodad:
Zitat von Pfitzinho:
Würde auch mal sagen, dass das ne große Medieninszenierung war.
Man wird sehen, was in den nächsten Wochen in Wolfsburg passiert.
Ich glaube jedenfalls, dass wenn doch noch ein passendes Angebot kommt, er wohl sofort weg sein wird. Ob er in Wolfsburg allerdings auf gepackten Koffern sitzt, weiß ich nicht.
Was ich nicht verstehe ist: Wielange hat Diego schon in Deutschland gespielt? -> und er muss die Interviews immer noch in Englisch geben. Da fällt mir nur eins ein: Söldner!
Werde weiter gespannt auf Wolfsburg schauen. Traue euch ALLES zu. Vom Championsleague Platz bis zum unteren Mittelfeld...
Gruß Pfitzinho
Der bleibt beim VFL Wolfsburg!
Zum Thema Söldner ---> ich glaube in der Liga gibt es in jedem Team mehrere Söldner! Das gehört zum Fussball einfach dazu. Du würdest nämlich auch 9 Mio im Jahr einsacken, wenn man sie dir anbietet!
Die 9 Mio. würde ich nehmen! :D
Aber ich würde die Sprache lernen und mich integrieren. Stell dir doch mal vor Du lebst 5 Jahre in einem anderen Land und beherrschst nicht einmal die Sprache...
Zitat von Pfitzinho:
Würde auch mal sagen, dass das ne große Medieninszenierung war.
Man wird sehen, was in den nächsten Wochen in Wolfsburg passiert.
Ich glaube jedenfalls, dass wenn doch noch ein passendes Angebot kommt, er wohl sofort weg sein wird. Ob er in Wolfsburg allerdings auf gepackten Koffern sitzt, weiß ich nicht.
Was ich nicht verstehe ist: Wielange hat Diego schon in Deutschland gespielt? -> und er muss die Interviews immer noch in Englisch geben. Da fällt mir nur eins ein: Söldner!
Werde weiter gespannt auf Wolfsburg schauen. Traue euch ALLES zu. Vom Championsleague Platz bis zum unteren Mittelfeld...
Gruß Pfitzinho
Der bleibt beim VFL Wolfsburg!
Zum Thema Söldner ---> ich glaube in der Liga gibt es in jedem Team mehrere Söldner! Das gehört zum Fussball einfach dazu. Du würdest nämlich auch 9 Mio im Jahr einsacken, wenn man sie dir anbietet!
Die 9 Mio. würde ich nehmen! :D
Aber ich würde die Sprache lernen und mich integrieren. Stell dir doch mal vor Du lebst 5 Jahre in einem anderen Land und beherrschst nicht einmal die Sprache...
04.08.2012 - 16:16 Uhr
Gibt's genug.. Kenne Leute, die wohnen seit 30 Jahren hier und verstehen gerade so die deutsche Sprache, sprechen aber kein einziges Wort Deutsch.
Und SÖLDNER sind alle Profis. Söldner sind Menschen, die Aufträge für Geld annehmen. Ist doch bei BuLi-Profis nichts Anderes. Bei all den ganzen Profis in der Bundesliga kommt man eventuell auf 50, die nie ihren Club gewechselt haben...
Insofern... Drauf ge..... ;)
Und SÖLDNER sind alle Profis. Söldner sind Menschen, die Aufträge für Geld annehmen. Ist doch bei BuLi-Profis nichts Anderes. Bei all den ganzen Profis in der Bundesliga kommt man eventuell auf 50, die nie ihren Club gewechselt haben...
Insofern... Drauf ge..... ;)
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Gavin_WOB am 04.08.2012 um 16:17 Uhr bearbeitet
04.08.2012 - 19:21 Uhr
Zitat von Gavin_WOB:
Und SÖLDNER sind alle Profis. Söldner sind Menschen, die Aufträge für Geld annehmen. Ist doch bei BuLi-Profis nichts Anderes. Bei all den ganzen Profis in der Bundesliga kommt man eventuell auf 50, die nie ihren Club gewechselt haben...
Es gibt auch Spieler, die häufiger den Verein wechseln (gewechselt haben) und dennoch nicht in dem Ruf stehen, ein Söldner (gewesen) zu sein. Diego Klimowicz etwa hat in WOB eine Art "Heimat" gefunden, in der er immer willkommen ist. Obwohl er danach noch beim BVB war, in Bochum, Argentinien...
Edin Dzeko hat häufiger den Verein gewechselt - und wird sich sowohl in WOB als auch in Teplice oder bei Zeljo blicken lassen können.
Des Weiteren frage ich alle hier: Wie soll bitte Herzblut für einen Verein fließen, dem man noch nicht bzw. gerade mal 6-12 Monate angehört (hat)? Das ist ein Ding der Unmöglichkeit! Zu Beginn eines Engagements ist JEDER PROFI SÖLDNER, da er sich für Geld anheuern lässt. Damit aus der Anstellung Liebe wird, müssen ALLE Seiten in Vorleistung treten - nicht nur der Spieler.
Der Profi muss seine Leistung bringen in einem Umfeld, welches ihm diese Leistung ermöglicht. Gerade bei vielen Neuzugängen ist ein gewisses Korsett unabdingbar bzw. muss sich erst einspielen. Der Trainer tut sein übriges, ob sich Spieler xy wohlfühlt (wie sinnvoll ist es, einen jungen Neuzugang durch wilde Wechselrochaden zu verunsichern?), die Fans... ist die Familie mitgekommen oder ist der Spieler sowieso ein abgebrühter Hotelmensch, ist der Erfolg da und damit die generelle Laune in der "Firma" besser?
Bei Diego Benaglio war es auch ein bisschen Glück - im ersten Einsatz (?) der Pokalkrimi gegen Schalke, der Goalie wird zum Elferkiller und feiert anschließend mit den neuen Fans in der Kurve - ein perfekter Start.
Andere Neuzugänge wie bei uns Cale sind von Anfang an in der "Söldnerrolle" und auch für keinen anderen Zweck vorgesehen, als gegen Entgeld Bank oder Tribüne zu wärmen.
Oder nehmen wir Kjaer... wie es um dessen Charakter bestellt ist, da bin ich mir nicht so sicher (bei Karim Ziani bin ich mir sicherer), aber in Gottes Namen: Nennt mir einen vernünftigen Grund, warum sich der Däne nach einer beschissenen Saison in WOB (persönlich wie allgemein) pudelwohl fühlen oder sich - im Wissen, dass der Trainer ihn nicht braucht - zum Verein BEKENNEN sollte? Viel Spaß beim Suchen...
Und SÖLDNER sind alle Profis. Söldner sind Menschen, die Aufträge für Geld annehmen. Ist doch bei BuLi-Profis nichts Anderes. Bei all den ganzen Profis in der Bundesliga kommt man eventuell auf 50, die nie ihren Club gewechselt haben...
Es gibt auch Spieler, die häufiger den Verein wechseln (gewechselt haben) und dennoch nicht in dem Ruf stehen, ein Söldner (gewesen) zu sein. Diego Klimowicz etwa hat in WOB eine Art "Heimat" gefunden, in der er immer willkommen ist. Obwohl er danach noch beim BVB war, in Bochum, Argentinien...
Edin Dzeko hat häufiger den Verein gewechselt - und wird sich sowohl in WOB als auch in Teplice oder bei Zeljo blicken lassen können.
Des Weiteren frage ich alle hier: Wie soll bitte Herzblut für einen Verein fließen, dem man noch nicht bzw. gerade mal 6-12 Monate angehört (hat)? Das ist ein Ding der Unmöglichkeit! Zu Beginn eines Engagements ist JEDER PROFI SÖLDNER, da er sich für Geld anheuern lässt. Damit aus der Anstellung Liebe wird, müssen ALLE Seiten in Vorleistung treten - nicht nur der Spieler.
Der Profi muss seine Leistung bringen in einem Umfeld, welches ihm diese Leistung ermöglicht. Gerade bei vielen Neuzugängen ist ein gewisses Korsett unabdingbar bzw. muss sich erst einspielen. Der Trainer tut sein übriges, ob sich Spieler xy wohlfühlt (wie sinnvoll ist es, einen jungen Neuzugang durch wilde Wechselrochaden zu verunsichern?), die Fans... ist die Familie mitgekommen oder ist der Spieler sowieso ein abgebrühter Hotelmensch, ist der Erfolg da und damit die generelle Laune in der "Firma" besser?
Bei Diego Benaglio war es auch ein bisschen Glück - im ersten Einsatz (?) der Pokalkrimi gegen Schalke, der Goalie wird zum Elferkiller und feiert anschließend mit den neuen Fans in der Kurve - ein perfekter Start.
Andere Neuzugänge wie bei uns Cale sind von Anfang an in der "Söldnerrolle" und auch für keinen anderen Zweck vorgesehen, als gegen Entgeld Bank oder Tribüne zu wärmen.
Oder nehmen wir Kjaer... wie es um dessen Charakter bestellt ist, da bin ich mir nicht so sicher (bei Karim Ziani bin ich mir sicherer), aber in Gottes Namen: Nennt mir einen vernünftigen Grund, warum sich der Däne nach einer beschissenen Saison in WOB (persönlich wie allgemein) pudelwohl fühlen oder sich - im Wissen, dass der Trainer ihn nicht braucht - zum Verein BEKENNEN sollte? Viel Spaß beim Suchen...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Zuhaitz am 04.08.2012 um 19:28 Uhr bearbeitet
04.08.2012 - 19:37 Uhr
Warten wir doch mal wieder seine Leistung ab. Ich freue mich auf ihn.
Schön, dass man sich über Geld und Söldner etc. Gedanken machen muss. :cool
Schön, dass man sich über Geld und Söldner etc. Gedanken machen muss. :cool
04.08.2012 - 22:51 Uhr
Zitat von Zuhaitz:
Zitat von Gavin_WOB:
Und SÖLDNER sind alle Profis. Söldner sind Menschen, die Aufträge für Geld annehmen. Ist doch bei BuLi-Profis nichts Anderes. Bei all den ganzen Profis in der Bundesliga kommt man eventuell auf 50, die nie ihren Club gewechselt haben...
Es gibt auch Spieler, die häufiger den Verein wechseln (gewechselt haben) und dennoch nicht in dem Ruf stehen, ein Söldner (gewesen) zu sein. Diego Klimowicz etwa hat in WOB eine Art "Heimat" gefunden, in der er immer willkommen ist. Obwohl er danach noch beim BVB war, in Bochum, Argentinien...
Edin Dzeko hat häufiger den Verein gewechselt - und wird sich sowohl in WOB als auch in Teplice oder bei Zeljo blicken lassen können.
Des Weiteren frage ich alle hier: Wie soll bitte Herzblut für einen Verein fließen, dem man noch nicht bzw. gerade mal 6-12 Monate angehört (hat)? Das ist ein Ding der Unmöglichkeit! Zu Beginn eines Engagements ist JEDER PROFI SÖLDNER, da er sich für Geld anheuern lässt. Damit aus der Anstellung Liebe wird, müssen ALLE Seiten in Vorleistung treten - nicht nur der Spieler.
Der Profi muss seine Leistung bringen in einem Umfeld, welches ihm diese Leistung ermöglicht. Gerade bei vielen Neuzugängen ist ein gewisses Korsett unabdingbar bzw. muss sich erst einspielen. Der Trainer tut sein übriges, ob sich Spieler xy wohlfühlt (wie sinnvoll ist es, einen jungen Neuzugang durch wilde Wechselrochaden zu verunsichern?), die Fans... ist die Familie mitgekommen oder ist der Spieler sowieso ein abgebrühter Hotelmensch, ist der Erfolg da und damit die generelle Laune in der "Firma" besser?
Bei Diego Benaglio war es auch ein bisschen Glück - im ersten Einsatz (?) der Pokalkrimi gegen Schalke, der Goalie wird zum Elferkiller und feiert anschließend mit den neuen Fans in der Kurve - ein perfekter Start.
Andere Neuzugänge wie bei uns Cale sind von Anfang an in der "Söldnerrolle" und auch für keinen anderen Zweck vorgesehen, als gegen Entgeld Bank oder Tribüne zu wärmen.
Oder nehmen wir Kjaer... wie es um dessen Charakter bestellt ist, da bin ich mir nicht so sicher (bei Karim Ziani bin ich mir sicherer), aber in Gottes Namen: Nennt mir einen vernünftigen Grund, warum sich der Däne nach einer beschissenen Saison in WOB (persönlich wie allgemein) pudelwohl fühlen oder sich - im Wissen, dass der Trainer ihn nicht braucht - zum Verein BEKENNEN sollte? Viel Spaß beim Suchen...
Schön, dass Du dir die Mühe mit dem langen text gemacht hast :)
Zitat von Gavin_WOB:
Und SÖLDNER sind alle Profis. Söldner sind Menschen, die Aufträge für Geld annehmen. Ist doch bei BuLi-Profis nichts Anderes. Bei all den ganzen Profis in der Bundesliga kommt man eventuell auf 50, die nie ihren Club gewechselt haben...
Es gibt auch Spieler, die häufiger den Verein wechseln (gewechselt haben) und dennoch nicht in dem Ruf stehen, ein Söldner (gewesen) zu sein. Diego Klimowicz etwa hat in WOB eine Art "Heimat" gefunden, in der er immer willkommen ist. Obwohl er danach noch beim BVB war, in Bochum, Argentinien...
Edin Dzeko hat häufiger den Verein gewechselt - und wird sich sowohl in WOB als auch in Teplice oder bei Zeljo blicken lassen können.
Des Weiteren frage ich alle hier: Wie soll bitte Herzblut für einen Verein fließen, dem man noch nicht bzw. gerade mal 6-12 Monate angehört (hat)? Das ist ein Ding der Unmöglichkeit! Zu Beginn eines Engagements ist JEDER PROFI SÖLDNER, da er sich für Geld anheuern lässt. Damit aus der Anstellung Liebe wird, müssen ALLE Seiten in Vorleistung treten - nicht nur der Spieler.
Der Profi muss seine Leistung bringen in einem Umfeld, welches ihm diese Leistung ermöglicht. Gerade bei vielen Neuzugängen ist ein gewisses Korsett unabdingbar bzw. muss sich erst einspielen. Der Trainer tut sein übriges, ob sich Spieler xy wohlfühlt (wie sinnvoll ist es, einen jungen Neuzugang durch wilde Wechselrochaden zu verunsichern?), die Fans... ist die Familie mitgekommen oder ist der Spieler sowieso ein abgebrühter Hotelmensch, ist der Erfolg da und damit die generelle Laune in der "Firma" besser?
Bei Diego Benaglio war es auch ein bisschen Glück - im ersten Einsatz (?) der Pokalkrimi gegen Schalke, der Goalie wird zum Elferkiller und feiert anschließend mit den neuen Fans in der Kurve - ein perfekter Start.
Andere Neuzugänge wie bei uns Cale sind von Anfang an in der "Söldnerrolle" und auch für keinen anderen Zweck vorgesehen, als gegen Entgeld Bank oder Tribüne zu wärmen.
Oder nehmen wir Kjaer... wie es um dessen Charakter bestellt ist, da bin ich mir nicht so sicher (bei Karim Ziani bin ich mir sicherer), aber in Gottes Namen: Nennt mir einen vernünftigen Grund, warum sich der Däne nach einer beschissenen Saison in WOB (persönlich wie allgemein) pudelwohl fühlen oder sich - im Wissen, dass der Trainer ihn nicht braucht - zum Verein BEKENNEN sollte? Viel Spaß beim Suchen...
Schön, dass Du dir die Mühe mit dem langen text gemacht hast :)
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