FC Hansa Rostock FC Hansa Rostock
deadline-day banner

Die Kurve

04.04.2013 - 17:27 Uhr
Die Kurve |#6031
14.01.2025 - 11:39 Uhr
Zitat von OmarHimself
Ich packs mal in diesen Thread weils ja im weitesten Sinne um Fehlverhalten von Fans geht.
Eigentlich ist es ein komplexes Thema was Politik, Sicherheit und vorallem Finanzen inkludiert.

https://www.kicker.de/dfl-scheitert-mit-beschwerde-gegen-polizeigebuehren-1081797/artikel

Irgendwie fühlt es sich falsch an, wenn Veranstalter für das Drum-Herum (nicht nur auf Vereinsgelände) von Großveranstaltungen aller Art zahlen müssen.
Das gehört zur Inneren Sicherheit der Landespolitk und jeder von uns zahlt auch Steuern, damit er sich sicher fühlen kann


Es ist, für mich, ein Eingeständnis von fehlendem Willen und vor allem fehlender Fähigkeit die öffentliche Sicherheit und Ordnung aufrecht zu erhalten.
Die Gewaltenteilung hat das abzudecken, das ist ihre Aufgabe.
Die Polizei bestimmt selbst, was sie als Hochrisikospiel einstuft und streicht dann dafür noch Gebühren ein, egal wie nötig oder unnötig dies auch war?
Das ist einfach ein Versagen der Justiz und an Lächerlichkeit nicht zu überbieten.

Aber 100% der Steuern aus Fußballveranstaltung, Catering, Übernachtung und Reisetätigkeiten abgreifen wollen - dafür aber nichts tun wollen.
Dann gilt das hoffentlich auch für jede andere Veranstaltungen, vor allem Wahlkampf, Poltikerbesuche, Konzerte etc. und nicht nur gegen eine Interessengruppe.

Der Verein kann natürlich gar nichts dafür, was außen in der Öffentlichkeit und außerhalb von Zuständigkeit und Zugriffsmöglichkeit passiert.

Bisher habe ich noch nie Probleme mit Sicherheitsbehörden gehabt, ich kann mich benehmen.
Aber diese Repressalien haben uns einige Wenige toll eingebrockt.
Und das nur, weil manche nicht zwischen Wand und Tapete denken können.
Die Kurve |#6032
14.01.2025 - 11:54 Uhr
Zitat von Keule93
Zitat von OmarHimself

Ich packs mal in diesen Thread weils ja im weitesten Sinne um Fehlverhalten von Fans geht.
Eigentlich ist es ein komplexes Thema was Politik, Sicherheit und vorallem Finanzen inkludiert.

https://www.kicker.de/dfl-scheitert-mit-beschwerde-gegen-polizeigebuehren-1081797/artikel

Irgendwie fühlt es sich falsch an, wenn Veranstalter für das Drum-Herum (nicht nur auf Vereinsgelände) von Großveranstaltungen aller Art zahlen müssen.
Das gehört zur Inneren Sicherheit der Landespolitk und jeder von uns zahlt auch Steuern, damit er sich sicher fühlen kann


Es ist, für mich, ein Eingeständnis von fehlendem Willen und vor allem fehlender Fähigkeit die öffentliche Sicherheit und Ordnung aufrecht zu erhalten.
Die Gewaltenteilung hat das abzudecken, das ist ihre Aufgabe.
Die Polizei bestimmt selbst, was sie als Hochrisikospiel einstuft und streicht dann dafür noch Gebühren ein, egal wie nötig oder unnötig dies auch war?
Das ist einfach ein Versagen der Justiz und an Lächerlichkeit nicht zu überbieten.

Aber 100% der Steuern aus Fußballveranstaltung, Catering, Übernachtung und Reisetätigkeiten abgreifen wollen - dafür aber nichts tun wollen.
Dann gilt das hoffentlich auch für jede andere Veranstaltungen, vor allem Wahlkampf, Poltikerbesuche, Konzerte etc. und nicht nur gegen eine Interessengruppe.

Der Verein kann natürlich gar nichts dafür, was außen in der Öffentlichkeit und außerhalb von Zuständigkeit und Zugriffsmöglichkeit passiert.

Bisher habe ich noch nie Probleme mit Sicherheitsbehörden gehabt, ich kann mich benehmen.
Aber diese Repressalien haben uns einige Wenige toll eingebrockt.
Und das nur, weil manche nicht zwischen Wand und Tapete denken können.


Exakt.
Wenn man dies zuende denkt, schadet es der Demokratie.

Nach der Logik wird niemand mehr eine Demo anmelden, weil immer zu befürchten ist, dass es zu einem Großevent wird (mit Gegendemonstranten und Polizeipräsens) und man am Ende als Verein, Stiftung oder gar als Privatperson ZAHLEN muss.

Die oft klammen Landesregierungen haben nun völlig neue Möglichkeiten.
Dabei sollte sich niemand dafür schämen müssen mit seinen Inhalten Massen zu mobilisien. Ob Fussballverein oder Festivalveranstalter

•     •     •

F!!!...C!!!...H!!!...Wir sind immer daaa,..
Die Kurve |#6033
14.01.2025 - 11:59 Uhr
Zitat von OmarHimself

Ich packs mal in diesen Thread weils ja im weitesten Sinne um Fehlverhalten von Fans geht.
Eigentlich ist es ein komplexes Thema was Politik, Sicherheit und vorallem Finanzen inkludiert.

https://www.kicker.de/dfl-scheitert-mit-beschwerde-gegen-polizeigebuehren-1081797/artikel

Irgendwie fühlt es sich falsch an, wenn Veranstalter für das Drum-Herum (nicht nur auf Vereinsgelände) von Großveranstaltungen aller Art zahlen müssen.
Das gehört zur Inneren Sicherheit der Landespolitk und jeder von uns zahlt auch Steuern, damit er sich sicher fühlen kann


Es fühlte sich aber ebenso falsch und schamlos aus, dass hier über Jahre wachsende Probleme und Kosten plump ausgelagert und auf den Staat/die Steuerzahler abgewälzt werden, während man sich ausruht und Jahr für Jahr Rekordergebnisse einfährt.

Wie bereits vom Bundesverwaltungsgericht in der Urteilsbegründung angeführt, muss die Allgemeinheit nicht machtlos unverhältnissmäßige Wechselwirkungen eines privatwirtschaftl. Geschäftsfeldes hinnehmen = „für den besonderen Polizeiaufwand aus Anlass einer kommerziellen Hochrisikoveranstaltung kann grundsätzlich eine Gebühr erhoben werden“. Kosten dann dort zu veranschlagen, wo Sie angefallen sind und mit der Veranstaltung Geld verdient wird, ist doch nur folgerichtig.

Wenn bei einem Drittligaspiel wie unserer letzten Auswärtsfahrt zur SGD 700 Polizisten im Einsatz sind, besteht hier keinerlei nach außen vertretbare Verhältnismäßigkeit mehr. Bei einer Größenordnung >50 ähnlich gelagerter Spiele in einer Saison, entstehen hier regelmäßig immense Mehrkosten, wohlgemerkt über die ohnehin schon kostenintensive, reguläre Polizeibegleitung hinausgehend ("Bei normalen Bundesligaspielen in Bremen sind 500 bis 600 Ordnungskräfte im Einsatz, bei Hochrisikospielen 800 bis 1.000, wie bei der Verhandlung erklärt wurde.") Hier sind dann auch die Veranstalter und deren Dachorganisation in der Pflicht, nicht die Allgemeinheit.

Allerdings führt bei der DFL regelmäßig nur der Griff ins Portemonnaie zum Agieren. Allein während der Prozessdauer hatte die DFL Ihrereseits seit 2017 Zeit, sich konzeptionell mit der faktischen Entwicklung und Konzeptionen zu beteiligen.

Zitat von Keule93

Aber 100% der Steuern aus Fußballveranstaltung, Catering, Übernachtung und Reisetätigkeiten abgreifen wollen - dafür aber nichts tun wollen. Dann gilt das hoffentlich auch für jede andere Veranstaltungen, vor allem Wahlkampf, Poltikerbesuche, Konzerte etc. und nicht nur gegen eine Interessengruppe..


Poltikerbesuche und Wahlkampfveranstaltung mit privatwirtschaftlichen Veranstaltungen gleichzusetzen, finde ich dann schon absurd.

Wenn Du dann hier so lautes Getöse machst und Anderen mangelhaftes Denken vorhältst, empfehle ich Dir, Dich nochmals kurz mit dem Urteil zu befassen. Es geht um Mehrkosten durch sogenannte Hochrisikospiele, nicht um die normale Polizeipräsenz, welche übrigens ohnehin schon deutlich höher ist, als beispielsweise bei einem Konzert. Sag, wann hat eine privatwirtschaftliche Veranstaltung in Rostock 900 Polizisten benötigt, wie das letzte St. Pauli Spiel 2023, oder 880 Landespolizisten wie gegen den HSV im letzten Februar, 800 gegen Magdeburg im letzten April, 400 Bundespolizisten gegen Hertha im August u.v.m. ?
Wenn man schon motzt, dann bitte wenigstens mit Bezug zur Realität.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Blaues-Wunder am 14.01.2025 um 12:27 Uhr bearbeitet
Die Kurve |#6034
14.01.2025 - 12:09 Uhr
Zitat von Blaues-Wunder
Zitat von OmarHimself

Ich packs mal in diesen Thread weils ja im weitesten Sinne um Fehlverhalten von Fans geht.
Eigentlich ist es ein komplexes Thema was Politik, Sicherheit und vorallem Finanzen inkludiert.

https://www.kicker.de/dfl-scheitert-mit-beschwerde-gegen-polizeigebuehren-1081797/artikel

Irgendwie fühlt es sich falsch an, wenn Veranstalter für das Drum-Herum (nicht nur auf Vereinsgelände) von Großveranstaltungen aller Art zahlen müssen.
Das gehört zur Inneren Sicherheit der Landespolitk und jeder von uns zahlt auch Steuern, damit er sich sicher fühlen kann


Es fühlte sich aber ebenso falsch und schamlos aus, dass hier über Jahre wachsende Probleme und Kosten plump ausgelagert und auf den Staat/die Steuerzahler abgewälzt werden, während man sich ausruht und Jahr für Jahr Rekordergebnisse einfährt.

Wie bereits vom Bundesverwaltungsgericht in der Urteilsbegründung angeführt, muss die Allgemeinheit nicht machtlos unverhältnissmäßige Wechselwirkungen eines privatwirtschaftl. Geschäftsfeldes hinnehmen = „für den besonderen Polizeiaufwand aus Anlass einer kommerziellen Hochrisikoveranstaltung kann grundsätzlich eine Gebühr erhoben werden“. Kosten dann dort zu veranschlagen, wo Sie angefallen sind und mit der Veranstaltung Geld verdient wird, ist doch nur folgerichtig.

Wenn bei einem Drittligaspiel wie unserer letzten Auswärtsfahrt zur SGD 700 Polizisten im Einsatz sind, besteht hier keinerlei nach außen vertretbare Verhältnismäßigkeit mehr. Bei einer Größenordnung >50 ähnlich gelagerter Spiele in einer Saison, entstehen hier regelmäßig immense Mehrkosten, wohlgemerkt über die ohnehin schon kostenintensive, reguläre Polizeibegleitung hinausgehend ("Bei normalen Bundesligaspielen in Bremen sind 500 bis 600 Ordnungskräfte im Einsatz, bei Hochrisikospielen 800 bis 1.000, wie bei der Verhandlung erklärt wurde.") Hier sind dann auch die Veranstalter und deren Dachorganisation in der Pflicht, nicht die Allgemeinheit.

Allerdings führt bei der DFL regelmäßig nur der Griff ins Portemonnaie zum Agieren. Allein während der Prozessdauer hatte die DFL Ihrereseits seit 2017 Zeit, sich konzeptionell mit der faktischen Entwicklung und Konzeptionen zu beteiligen.


sehe ich leider anders.
Es gibt den Spruch: "Wenn jeder vor seiner eigenen Haustür kehrt, ist die ganze Straße sauber"
heißt auch, als Veranstalter kann man nur Einfluss nehmen auf den eigentlich Veranstaltungsort und dort Recht und Ordnung durchsetzen.
Öffentliche Bereiche gehören immer in öffentliche Hand!

•     •     •

F!!!...C!!!...H!!!...Wir sind immer daaa,..
Die Kurve |#6035
14.01.2025 - 12:40 Uhr
Zitat von OmarHimself
Zitat von Blaues-Wunder

Zitat von OmarHimself

Ich packs mal in diesen Thread weils ja im weitesten Sinne um Fehlverhalten von Fans geht.
Eigentlich ist es ein komplexes Thema was Politik, Sicherheit und vorallem Finanzen inkludiert.

https://www.kicker.de/dfl-scheitert-mit-beschwerde-gegen-polizeigebuehren-1081797/artikel

Irgendwie fühlt es sich falsch an, wenn Veranstalter für das Drum-Herum (nicht nur auf Vereinsgelände) von Großveranstaltungen aller Art zahlen müssen.
Das gehört zur Inneren Sicherheit der Landespolitk und jeder von uns zahlt auch Steuern, damit er sich sicher fühlen kann


Es fühlte sich aber ebenso falsch und schamlos aus, dass hier über Jahre wachsende Probleme und Kosten plump ausgelagert und auf den Staat/die Steuerzahler abgewälzt werden, während man sich ausruht und Jahr für Jahr Rekordergebnisse einfährt.

Wie bereits vom Bundesverwaltungsgericht in der Urteilsbegründung angeführt, muss die Allgemeinheit nicht machtlos unverhältnissmäßige Wechselwirkungen eines privatwirtschaftl. Geschäftsfeldes hinnehmen = „für den besonderen Polizeiaufwand aus Anlass einer kommerziellen Hochrisikoveranstaltung kann grundsätzlich eine Gebühr erhoben werden“. Kosten dann dort zu veranschlagen, wo Sie angefallen sind und mit der Veranstaltung Geld verdient wird, ist doch nur folgerichtig.

Wenn bei einem Drittligaspiel wie unserer letzten Auswärtsfahrt zur SGD 700 Polizisten im Einsatz sind, besteht hier keinerlei nach außen vertretbare Verhältnismäßigkeit mehr. Bei einer Größenordnung >50 ähnlich gelagerter Spiele in einer Saison, entstehen hier regelmäßig immense Mehrkosten, wohlgemerkt über die ohnehin schon kostenintensive, reguläre Polizeibegleitung hinausgehend ("Bei normalen Bundesligaspielen in Bremen sind 500 bis 600 Ordnungskräfte im Einsatz, bei Hochrisikospielen 800 bis 1.000, wie bei der Verhandlung erklärt wurde.") Hier sind dann auch die Veranstalter und deren Dachorganisation in der Pflicht, nicht die Allgemeinheit.

Allerdings führt bei der DFL regelmäßig nur der Griff ins Portemonnaie zum Agieren. Allein während der Prozessdauer hatte die DFL Ihrereseits seit 2017 Zeit, sich konzeptionell mit der faktischen Entwicklung und Konzeptionen zu beteiligen.


sehe ich leider anders.
Es gibt den Spruch: "Wenn jeder vor seiner eigenen Haustür kehrt, ist die ganze Straße sauber"
heißt auch, als Veranstalter kann man nur Einfluss nehmen auf den eigentlich Veranstaltungsort und dort Recht und Ordnung durchsetzen.
Öffentliche Bereiche gehören immer in öffentliche Hand!


Was Du wie siehst, ist Dir unbenommen. Deine Interpretation von Verantwortung ist allerdings inhaltlich schon ziemlich krude und wird durch die Redewendung nicht aufgewertet. Sofern die Konzeption einer gewerblichen Veranstaltung unverhältnismäßige Sicherheitskosten verursacht, kann der Verursacher diese eben nicht einfach als vom Staat und dem Steuerzahler gegeben voraussetzen und parallel einen Reibach machen.

Vielleicht probieren es die Vereine und die DFL ja zur Abwechslung mal ernsthaft, bei Ihren Veranstaltungen auf das annähernde Niveau von Konzerten etc. zu kommen, statt sich primär nur mit der Einnahmenseite zu befassen. Hätten alle was davon.

Ps: Wenn jeder an sich denk, ist bekanntermaßen längst nicht an alle gedacht. Die DFL ist da eigentl. ein gutes Musterbeispiel.
Die Kurve |#6036
14.01.2025 - 12:53 Uhr
Und wer bestimmt denn, wie viel Einsatzkräfte über das "normale Maß hinaus" zu den Spielen eingesetzt werden müssen. Wer bestimmt die Zahl der "Grundversorgung" an Polizei beim Fußball, um eine Differenz bilden zu können, um dann entsprechend einen Gebührenbescheid zu erlassen?

Warum sollte ich als Veranstalter für etwas zahlen, worauf ich keinerlei Einfluss habe? Die Konzeption der Einsätze liegt in der Hand der Polizei (wie viele Kräfte, wo sind die Kräfte aufzuteilen, braucht es einen Hubschrauber, von wann bis wann halte ich die Kräfte vor), warum sollte ich also für deren (un-)realistische Planung zahlen? Ich habe ja keinerlei Möglichkeit vergleiche heranziehen zu können. Was ist, wenn ich lieber einen privaten Sicherheitsdienst beschäftigen möchte, der mich u. U. nur 75 % der Polizeiaufwendungen kostet. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Polizei dann auf Zugstrecken oder an Bahnhöfen ihre hoheitliche Präsenz / Aufgabe freiwillig abgeben möchte, geschweige denn kann / darf, für den Sicherheitsdienst des Veranstalters.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Baltic_Power am 14.01.2025 um 12:57 Uhr bearbeitet
Die Kurve |#6037
14.01.2025 - 12:56 Uhr
@Blaues-Wunder
z.B. G8 Gipfel in Heiligendamm

81 Mio€ Kosten
Davon 64 Mio€ Kosten für das Land MV

Unverhältnismäßige Gewalt, unrechtmäßige Inhaftierungen

War nicht nötig, hätte man auch 2007 schon per Videokonferenz lösen können.
Und die Kosten sind noch nicht mal über Inflation u.a. Faktoren auf ein aktuelles Level hochgerechnet.

Und übrigens sind die Abschnitte aufeinander bezogen.
Die Repressalien z.B. der einigen Wenigen auf die Leute, die mit Ausschreitungen, Alkoholmissbrauch, Gewaltausübung etc. die Präsenz sinnlos erhöht haben.

In Rostock sind täglich über 200.000 Leute unterwegs und am Spieltag gehen maximal 29.000 zum Spiel von FC Hansa.
Wieso sollten wir für alle anderen Straftaten und Delikte, die im gleichen Zeitraum aber von Nicht-Stadiongängern ausgeführt wurden, Verantwortung übernehmen die gar nichts mit der Veranstaltungsteilnahme zu tun haben?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Keule93 am 14.01.2025 um 13:00 Uhr bearbeitet
Die Kurve |#6038
14.01.2025 - 13:23 Uhr
Endlich kommt mal wieder leben in die Bude😄

Irgendwie komisch das Grenzen setzen und kommunizieren immer getrennt voneinander betrachtet werden. Zumindest kommt es mir so vor. Dabei ist es vorher so wichtig, weil man ansonsten völlig Unkalkulierbare Fälle schafft.

Ich denke einige Fälle Liesen sich zuordnen. Aber was, wenn die Vereine als Konsequenz keine Gäste mehr zulassen wollen oder sogar etwas ohne Zuschauer stattfindet und in der Zeit ohne Zuschauer gehts dann richtig ab.

Vielleicht sollte die Fanszene nicht für die Flutlichtmasten Geld sammeln, sondern ein Dauerkonto einrichten und dann entsprechend davon zahlen. Ich glaube dann wären einige zufrieden, hier.😅

Naja Spaß bei Seite. Die Einführung ein großen systematischen Veränderung ohne die Parteien miteinzubeziehen ist sowieso zum scheitern verurteilt. Von daher ist es langfristig ziemlich Wumpe und mittelfristig wird es ein paar mehr Insolvenzen geben. Ist wahrscheinlich für die Kommerzialisierung der nächsten Generation sogar zielführend. Müsste man eigentlich drüber lachen, wenn nicht …
Die Kurve |#6039
14.01.2025 - 13:59 Uhr
Zitat von Keule93

@Blaues-Wunder
z.B. G8 Gipfel in Heiligendamm

81 Mio€ Kosten
Davon 64 Mio€ Kosten für das Land MV

Unverhältnismäßige Gewalt, unrechtmäßige Inhaftierungen

War nicht nötig, hätte man auch 2007 schon per Videokonferenz lösen können.
Und die Kosten sind noch nicht mal über Inflation u.a. Faktoren auf ein aktuelles Level hochgerechnet.

Und übrigens sind die Abschnitte aufeinander bezogen.
Die Repressalien z.B. der einigen Wenigen auf die Leute, die mit Ausschreitungen, Alkoholmissbrauch, Gewaltausübung etc. die Präsenz sinnlos erhöht haben.

In Rostock sind täglich über 200.000 Leute unterwegs und am Spieltag gehen maximal 29.000 zum Spiel von FC Hansa.
Wieso sollten wir für alle anderen Straftaten und Delikte, die im gleichen Zeitraum aber von Nicht-Stadiongängern ausgeführt wurden, Verantwortung übernehmen die gar nichts mit der Veranstaltungsteilnahme zu tun haben?



So so, der G8 Gipfel = ein Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs von 8 der führenden Industrienationen ist also eine Veranstaltung vergleichbar einem gewerblichen Bundesligabetrieb. Interessanter Vergleich. Ich stelle fest, Du kannst/willst keine ernsthaften Beispiele hinsichtlich dem Spielbetrieb vergleichbare Zahlen nennen.

Ps: An die unverhältnismäßige Gewalt von Seiten diverser Vermummter, welche eine friedlich angemeldete Demo oder die Veranstaltung am Stadthafen als menschliches Schutzschild zum Werfen von Pflastersteinen nutzten, kann ich mich noch gut erinnern. Hatte das live und in Farbe vor dem Schlafzimmerfenster. und btw. befindest glücklicherweise nicht Du darüber, was nötig und/oder per Videokonferenz durchzuführen ist. Finde den persönlichen Austausch eines G8 Gipfels bei aller Liebe diverse Male wichtiger, als Fußi.


Zitat von Keule93

In Rostock sind täglich über 200.000 Leute unterwegs und am Spieltag gehen maximal 29.000 zum Spiel von FC Hansa.
Wieso sollten wir für alle anderen Straftaten und Delikte, die im gleichen Zeitraum aber von Nicht-Stadiongängern ausgeführt wurden, Verantwortung übernehmen die gar nichts mit der Veranstaltungsteilnahme zu tun haben?


Die Gewalttäter erscheinen anlassbezogen zum Fußballspiel. Hier zu suggerieren, diese Leute hätten nichts mit den Vereinen zu tun, ist schlicht hanebüchen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Blaues-Wunder am 14.01.2025 um 14:20 Uhr bearbeitet
Die Kurve |#6040
14.01.2025 - 14:09 Uhr
Zitat von Baltic_Power
Und wer bestimmt denn, wie viel Einsatzkräfte über das "normale Maß hinaus" zu den Spielen eingesetzt werden müssen. Wer bestimmt die Zahl der "Grundversorgung" an Polizei beim Fußball, um eine Differenz bilden zu können, um dann entsprechend einen Gebührenbescheid zu erlassen?

Warum sollte ich als Veranstalter für etwas zahlen, worauf ich keinerlei Einfluss habe? Die Konzeption der Einsätze liegt in der Hand der Polizei (wie viele Kräfte, wo sind die Kräfte aufzuteilen, braucht es einen Hubschrauber, von wann bis wann halte ich die Kräfte vor), warum sollte ich also für deren (un-)realistische Planung zahlen? Ich habe ja keinerlei Möglichkeit vergleiche heranziehen zu können. Was ist, wenn ich lieber einen privaten Sicherheitsdienst beschäftigen möchte, der mich u. U. nur 75 % der Polizeiaufwendungen kostet. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Polizei dann auf Zugstrecken oder an Bahnhöfen ihre hoheitliche Präsenz / Aufgabe freiwillig abgeben möchte, geschweige denn kann / darf, für den Sicherheitsdienst des Veranstalters.


hier findest Du komprimiert die Antworten auf Deine Fragen:

https://www.swr.de/sport/fussball/wann-ist-ein-fussballspiel-ein-risikospiel-102.html#Entscheidung
  Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?

  Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
  Diesen Beitrag alarmieren
  Diesen Beitrag alarmieren
  Diesen Beitrag alarmieren
  Lesezeichen
  Abonnierte Threads
  Guter Beitrag
  Guter Beitrag
  Guter Beitrag
  Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.
Widerruf Tracking & Cookies

Du hast erfolgreich deine Einwilligung in die Nutzung unseres Angebots mit Tracking und Cookies widerrufen. Damit entfallen alle Einwilligungen, die du zuvor über den (Cookie-) Einwilligungsbanner bzw. über den Privacy-Manager erteilt hast. Du kannst dich jetzt erneut zwischen dem Pur-Abo und der Nutzung mit Tracking und Cookies entscheiden. Bitte beachte, dass dieser Widerruf aus technischen Gründen keine Wirksamkeit für sonstige Einwilligungen (z.B. in den Empfang von Newslettern) entfalten kann. Bitte wende dich diesbezüglich an datenschutz@transfermarkt.de.