| Geburtsdatum | 29.01.1986 |
|---|---|
| Alter | 40 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | FC Hansa Rostock |
Daniel Brinkmann [Trainer]
02.11.2024 - 18:50 Uhr
13.02.2026 - 06:58 Uhr
Zitat von Elsterkogge
Aber genau das passiert ja scheinbar nicht. Egal, wie überzeugend die Mannschaft spielt und was der Trainer sagt, es gibt doch genug Leute hier, die auf jeden Fall ein Haar in der Suppe finden. Diese völlig übertriebene Diskussion nach dem ( und sorry, wenn ihr es nicht mehr hören könnt aber es ist nun mal so) wir 12 Spiele nicht verloren hatten, einen super Punkteschnitt vorgelegt haben, uns von ganz unten an die Aufstiegsplätze gekämpft haben fing ja direkt nach der ersten Niederlage an. Obwohl jedem klar ist, dass kein Trainer der Welt jedes Spiel gewinnt. Und wie die Mannschaft dabei aufgetreten ist, ist doch völlig egal. Es wird sich nur das Ergebnis angeguckt. Und dann Feuer! Zum Teil mit Argumenten, Forderungen und Aussagen die dem Trainer scheinbar jede Kompetenz in Abrede stellen. Klar ist es erstmal ruhiger, wenn wir das nächst Spiel gewinnen sollten. Aber erstens, wird es dann auch noch einige geben, die Kritikpunkte finden (erstaunlicher Weise zählt dann plötzlich nicht nur das Ergebnis) , aber wehe dann wird das Spiel darauf vielleicht ein Unentschieden oder gar eine Niederlage, dann Platz es ja aus allen heraus, was sich im Spiel davor angestaut hat.
Zitat von Mattes_FCH
Die Idee im Forum nach dem Naderi Abgang war ja nicht Lebeau als Konkurrent zu Harenbrock sondern als zusätzliches Puzzlestück zu sehen, um für mehr Kreativität und Torgefahr zu sorgen.
Das Schöne ist doch dass Trainer und Mannschaft uns beweisen können dass wir damit vollkommen falsch lagen. Bleibt es taktisch beim Alten und das Aufreten überzeugt uns, werden wir alle glücklich sein!
Die Idee im Forum nach dem Naderi Abgang war ja nicht Lebeau als Konkurrent zu Harenbrock sondern als zusätzliches Puzzlestück zu sehen, um für mehr Kreativität und Torgefahr zu sorgen.
Das Schöne ist doch dass Trainer und Mannschaft uns beweisen können dass wir damit vollkommen falsch lagen. Bleibt es taktisch beim Alten und das Aufreten überzeugt uns, werden wir alle glücklich sein!
Aber genau das passiert ja scheinbar nicht. Egal, wie überzeugend die Mannschaft spielt und was der Trainer sagt, es gibt doch genug Leute hier, die auf jeden Fall ein Haar in der Suppe finden. Diese völlig übertriebene Diskussion nach dem ( und sorry, wenn ihr es nicht mehr hören könnt aber es ist nun mal so) wir 12 Spiele nicht verloren hatten, einen super Punkteschnitt vorgelegt haben, uns von ganz unten an die Aufstiegsplätze gekämpft haben fing ja direkt nach der ersten Niederlage an. Obwohl jedem klar ist, dass kein Trainer der Welt jedes Spiel gewinnt. Und wie die Mannschaft dabei aufgetreten ist, ist doch völlig egal. Es wird sich nur das Ergebnis angeguckt. Und dann Feuer! Zum Teil mit Argumenten, Forderungen und Aussagen die dem Trainer scheinbar jede Kompetenz in Abrede stellen. Klar ist es erstmal ruhiger, wenn wir das nächst Spiel gewinnen sollten. Aber erstens, wird es dann auch noch einige geben, die Kritikpunkte finden (erstaunlicher Weise zählt dann plötzlich nicht nur das Ergebnis) , aber wehe dann wird das Spiel darauf vielleicht ein Unentschieden oder gar eine Niederlage, dann Platz es ja aus allen heraus, was sich im Spiel davor angestaut hat.
Ich schiebe deinen Beitrag Mal in den Brinkmann Thread. Da gehört er wohl eher hin als zu Lebeau.
In meiner Wahrnehmung ziehen die "Kritiker" sehr selten Ergebnisse heran in ihren Argumenten, sondern diskutieren über das "Wie".
Du selbst ziehst doch die 12er Serie heran.
Mir persönlich ist diese Serie egal. Ich hätte gerne gegen Havelse in Unterzahl verloren und dafür gegen Aachen in Überzahl gewonnen. So hätten wir einen Punkt mehr auf dem Konto.
Das was du meiner Meinung nach in deinem Beitrag einforderst ist Selbstzufriedenheit. Diese ist im Sport meiner Ansicht nach aber Gift und steht langfristigen Erfolg im Wege.
Diese Selbstzufriedenheit würde für mich auch das letzte Spiel erklären. Nach dem 2:0 hatte man das Gefühl die Mannschaft fühlt sich sicher und schaltet einen Gang runter, das wurde dann bestraft.
Carstens hat dieses im Interview ähnlich beschrieben und forderte für die Zukunft ein, das man den Druck auf den Gegner möglichst 90 Minuten aufrecht hält.
Brinkmann hat doch indirekt ähnliches gestern eingefordert. In dem er sagt man hat in 14 Spielen 28 Punkte geholt und es wäre doch alles gut.
Wenn ich denn einen Wollitz sehe, der sich nach einem 0:0 gegen formstarke Ingolstädter aufregt, oder selbst nach dem Sieg gegen uns sich direkt in der PK über die Leistung der eigenen Mannschaft beschwert, ist es das was es wohl eher braucht. Denn aktuell ist noch gar nichts erreicht.
Ich habe aber das Gefühl das die Kritiker jetzt schon dankbar sein sollen, das man überhaupt in Schlagdistanz ist.
Im Sport zählt nur die Weiterentwicklung, dazu gehört natürlich auch Rückschläge, aus denen muss man aber schnellstmöglich lernen, um daraus Schlüsse zu ziehen und sich weiter zu entwickeln.
Wie schon gesagt, Selbstzufriedenheit ist der größte Feind des Erfolgs in meinen Augen.
Ich möchte klar sagen, das ich dir das nicht unterstelle, ich empfinde das aber so, das Brinkmann das einfordert.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Draven_afdfch am 13.02.2026 um 07:15 Uhr bearbeitet
13.02.2026 - 08:03 Uhr
In Bezug auf meine Worte ... es stimmt schon! Am Ende des Tages macht man nur ALLE mit einem Aufstieg zufrieden.
Das Ergebnis an sich ist nicht für Jeden entscheidend. Da ist halt Jeder anders. So wie das letzte Spiel. Manch Einer hat ein richtig gutes Auswärtsspiel gesehen. Manch Einer ärgert sich, da sich Hopp II in Neuzusammenstellung auch noch finden muss. Manch Einer ärgert sich über die Wechsel. Manch Einer denkt, die Wechsel hätten das Spiel negativ beeinflusst und manch Einer ärgert sich dass so spät gewechselt wurde. Und manch Einer ärgert sich natürlich über die Schiedsrichterleistung.
Was man aber allgemein durchaus festhalten kann dass man zu Hause und auswärts ein anderes Gesicht zeigt. Ich persönlich fand das Heimspiel gegen Aue gar nicht so schlecht. Andere sehen es anders. Es stehen noch die Heimspiele gegen Aachen, Saarbrücken und Ingolstadt, bei denen es weniger zwei Meinungen gibt. Schweinfurt war so eine Art Geduldsspiel. Das Feuerwerk hat man gegen sie auch nicht entfacht. Das darf man ja durchaus mal anmerken. Zu einer Weiterentwicklung gehört mehr, als nur auf "Unterschiedsspieler" wie Naderi oder auf jemand mit 30 Scorerpunkten im Laufe einer Saison zu setzen. Genauso darf man "Warnsignale" erkennen. Für mich ist Selbstgefälligkeit solch ein Warnsignal! Ein weiteres für mich persönlich ist Menschenführung.
Vielleicht sind es zu Hause auch nur kleine Nuancen, wie z.B. dass man sich nicht mehr auf Naderi verlassen kann. Wer weiß? Wir werden sehen. Die Wahrheit hat ja auch niemand gepachtet!
Das Ergebnis an sich ist nicht für Jeden entscheidend. Da ist halt Jeder anders. So wie das letzte Spiel. Manch Einer hat ein richtig gutes Auswärtsspiel gesehen. Manch Einer ärgert sich, da sich Hopp II in Neuzusammenstellung auch noch finden muss. Manch Einer ärgert sich über die Wechsel. Manch Einer denkt, die Wechsel hätten das Spiel negativ beeinflusst und manch Einer ärgert sich dass so spät gewechselt wurde. Und manch Einer ärgert sich natürlich über die Schiedsrichterleistung.
Was man aber allgemein durchaus festhalten kann dass man zu Hause und auswärts ein anderes Gesicht zeigt. Ich persönlich fand das Heimspiel gegen Aue gar nicht so schlecht. Andere sehen es anders. Es stehen noch die Heimspiele gegen Aachen, Saarbrücken und Ingolstadt, bei denen es weniger zwei Meinungen gibt. Schweinfurt war so eine Art Geduldsspiel. Das Feuerwerk hat man gegen sie auch nicht entfacht. Das darf man ja durchaus mal anmerken. Zu einer Weiterentwicklung gehört mehr, als nur auf "Unterschiedsspieler" wie Naderi oder auf jemand mit 30 Scorerpunkten im Laufe einer Saison zu setzen. Genauso darf man "Warnsignale" erkennen. Für mich ist Selbstgefälligkeit solch ein Warnsignal! Ein weiteres für mich persönlich ist Menschenführung.
Vielleicht sind es zu Hause auch nur kleine Nuancen, wie z.B. dass man sich nicht mehr auf Naderi verlassen kann. Wer weiß? Wir werden sehen. Die Wahrheit hat ja auch niemand gepachtet!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Mattes_FCH am 13.02.2026 um 08:14 Uhr bearbeitet
13.02.2026 - 08:44 Uhr
Zitat von Draven_afdfch
Ich schiebe deinen Beitrag Mal in den Brinkmann Thread. Da gehört er wohl eher hin als zu Lebeau.
In meiner Wahrnehmung ziehen die "Kritiker" sehr selten Ergebnisse heran in ihren Argumenten, sondern diskutieren über das "Wie".
Du selbst ziehst doch die 12er Serie heran.
Mir persönlich ist diese Serie egal. Ich hätte gerne gegen Havelse in Unterzahl verloren und dafür gegen Aachen in Überzahl gewonnen. So hätten wir einen Punkt mehr auf dem Konto.
Das was du meiner Meinung nach in deinem Beitrag einforderst ist Selbstzufriedenheit. Diese ist im Sport meiner Ansicht nach aber Gift und steht langfristigen Erfolg im Wege.
Diese Selbstzufriedenheit würde für mich auch das letzte Spiel erklären. Nach dem 2:0 hatte man das Gefühl die Mannschaft fühlt sich sicher und schaltet einen Gang runter, das wurde dann bestraft.
Carstens hat dieses im Interview ähnlich beschrieben und forderte für die Zukunft ein, das man den Druck auf den Gegner möglichst 90 Minuten aufrecht hält.
Brinkmann hat doch indirekt ähnliches gestern eingefordert. In dem er sagt man hat in 14 Spielen 28 Punkte geholt und es wäre doch alles gut.
Wenn ich denn einen Wollitz sehe, der sich nach einem 0:0 gegen formstarke Ingolstädter aufregt, oder selbst nach dem Sieg gegen uns sich direkt in der PK über die Leistung der eigenen Mannschaft beschwert, ist es das was es wohl eher braucht. Denn aktuell ist noch gar nichts erreicht.
Ich habe aber das Gefühl das die Kritiker jetzt schon dankbar sein sollen, das man überhaupt in Schlagdistanz ist.
Im Sport zählt nur die Weiterentwicklung, dazu gehört natürlich auch Rückschläge, aus denen muss man aber schnellstmöglich lernen, um daraus Schlüsse zu ziehen und sich weiter zu entwickeln.
Wie schon gesagt, Selbstzufriedenheit ist der größte Feind des Erfolgs in meinen Augen.
Ich möchte klar sagen, das ich dir das nicht unterstelle, ich empfinde das aber so, das Brinkmann das einfordert.
Zitat von Elsterkogge
Aber genau das passiert ja scheinbar nicht. Egal, wie überzeugend die Mannschaft spielt und was der Trainer sagt, es gibt doch genug Leute hier, die auf jeden Fall ein Haar in der Suppe finden. Diese völlig übertriebene Diskussion nach dem ( und sorry, wenn ihr es nicht mehr hören könnt aber es ist nun mal so) wir 12 Spiele nicht verloren hatten, einen super Punkteschnitt vorgelegt haben, uns von ganz unten an die Aufstiegsplätze gekämpft haben fing ja direkt nach der ersten Niederlage an. Obwohl jedem klar ist, dass kein Trainer der Welt jedes Spiel gewinnt. Und wie die Mannschaft dabei aufgetreten ist, ist doch völlig egal. Es wird sich nur das Ergebnis angeguckt. Und dann Feuer! Zum Teil mit Argumenten, Forderungen und Aussagen die dem Trainer scheinbar jede Kompetenz in Abrede stellen. Klar ist es erstmal ruhiger, wenn wir das nächst Spiel gewinnen sollten. Aber erstens, wird es dann auch noch einige geben, die Kritikpunkte finden (erstaunlicher Weise zählt dann plötzlich nicht nur das Ergebnis) , aber wehe dann wird das Spiel darauf vielleicht ein Unentschieden oder gar eine Niederlage, dann Platz es ja aus allen heraus, was sich im Spiel davor angestaut hat.
Zitat von Mattes_FCH
Die Idee im Forum nach dem Naderi Abgang war ja nicht Lebeau als Konkurrent zu Harenbrock sondern als zusätzliches Puzzlestück zu sehen, um für mehr Kreativität und Torgefahr zu sorgen.
Das Schöne ist doch dass Trainer und Mannschaft uns beweisen können dass wir damit vollkommen falsch lagen. Bleibt es taktisch beim Alten und das Aufreten überzeugt uns, werden wir alle glücklich sein!
Die Idee im Forum nach dem Naderi Abgang war ja nicht Lebeau als Konkurrent zu Harenbrock sondern als zusätzliches Puzzlestück zu sehen, um für mehr Kreativität und Torgefahr zu sorgen.
Das Schöne ist doch dass Trainer und Mannschaft uns beweisen können dass wir damit vollkommen falsch lagen. Bleibt es taktisch beim Alten und das Aufreten überzeugt uns, werden wir alle glücklich sein!
Aber genau das passiert ja scheinbar nicht. Egal, wie überzeugend die Mannschaft spielt und was der Trainer sagt, es gibt doch genug Leute hier, die auf jeden Fall ein Haar in der Suppe finden. Diese völlig übertriebene Diskussion nach dem ( und sorry, wenn ihr es nicht mehr hören könnt aber es ist nun mal so) wir 12 Spiele nicht verloren hatten, einen super Punkteschnitt vorgelegt haben, uns von ganz unten an die Aufstiegsplätze gekämpft haben fing ja direkt nach der ersten Niederlage an. Obwohl jedem klar ist, dass kein Trainer der Welt jedes Spiel gewinnt. Und wie die Mannschaft dabei aufgetreten ist, ist doch völlig egal. Es wird sich nur das Ergebnis angeguckt. Und dann Feuer! Zum Teil mit Argumenten, Forderungen und Aussagen die dem Trainer scheinbar jede Kompetenz in Abrede stellen. Klar ist es erstmal ruhiger, wenn wir das nächst Spiel gewinnen sollten. Aber erstens, wird es dann auch noch einige geben, die Kritikpunkte finden (erstaunlicher Weise zählt dann plötzlich nicht nur das Ergebnis) , aber wehe dann wird das Spiel darauf vielleicht ein Unentschieden oder gar eine Niederlage, dann Platz es ja aus allen heraus, was sich im Spiel davor angestaut hat.
Ich schiebe deinen Beitrag Mal in den Brinkmann Thread. Da gehört er wohl eher hin als zu Lebeau.
In meiner Wahrnehmung ziehen die "Kritiker" sehr selten Ergebnisse heran in ihren Argumenten, sondern diskutieren über das "Wie".
Du selbst ziehst doch die 12er Serie heran.
Mir persönlich ist diese Serie egal. Ich hätte gerne gegen Havelse in Unterzahl verloren und dafür gegen Aachen in Überzahl gewonnen. So hätten wir einen Punkt mehr auf dem Konto.
Das was du meiner Meinung nach in deinem Beitrag einforderst ist Selbstzufriedenheit. Diese ist im Sport meiner Ansicht nach aber Gift und steht langfristigen Erfolg im Wege.
Diese Selbstzufriedenheit würde für mich auch das letzte Spiel erklären. Nach dem 2:0 hatte man das Gefühl die Mannschaft fühlt sich sicher und schaltet einen Gang runter, das wurde dann bestraft.
Carstens hat dieses im Interview ähnlich beschrieben und forderte für die Zukunft ein, das man den Druck auf den Gegner möglichst 90 Minuten aufrecht hält.
Brinkmann hat doch indirekt ähnliches gestern eingefordert. In dem er sagt man hat in 14 Spielen 28 Punkte geholt und es wäre doch alles gut.
Wenn ich denn einen Wollitz sehe, der sich nach einem 0:0 gegen formstarke Ingolstädter aufregt, oder selbst nach dem Sieg gegen uns sich direkt in der PK über die Leistung der eigenen Mannschaft beschwert, ist es das was es wohl eher braucht. Denn aktuell ist noch gar nichts erreicht.
Ich habe aber das Gefühl das die Kritiker jetzt schon dankbar sein sollen, das man überhaupt in Schlagdistanz ist.
Im Sport zählt nur die Weiterentwicklung, dazu gehört natürlich auch Rückschläge, aus denen muss man aber schnellstmöglich lernen, um daraus Schlüsse zu ziehen und sich weiter zu entwickeln.
Wie schon gesagt, Selbstzufriedenheit ist der größte Feind des Erfolgs in meinen Augen.
Ich möchte klar sagen, das ich dir das nicht unterstelle, ich empfinde das aber so, das Brinkmann das einfordert.
Für dich darfst du das gerne in Anspruch nehmen, dass du faktenbasiert diskutiert, das entspricht auch meiner Wahrnehmung. Wir haben ja nun schon häufiger diskutiert und auch wenn wir gelegentlich unterschiedlicher Meinung sind und die Fakten unterschiedlich interpretieren, und vielleicht auch eine andere Art von Fußball favorisieren ist das absolut in Ordnung. Das gilt aber längst nicht für alle, natürlich auf beiden Seiten. Es ist aber kein Grund jeden Thread zur Brinkmannkritik zu nutzen und jedes Thema zu einer Spitze auf Brinkmann zu lenken. Damit meine ich ausdrücklich nicht dich.
Was die Selbstzufriedenheit angeht, klar Selbstzufriedenheit darf nicht eintreten und im letzten Spiel mag das auch eine Rolle gespielt haben. Aber darauf zielt niemand ab. Was Brinkmann, meiner Meinung nach, sagt ist das man nach einem Spiel nicht alles über den Haufen werfen muss. Wenn ich mich auf die Serie beziehe dann nicht alleine, weil es eben eine Serie ist. Es stimmte doch auch von der Anlage und Spielweise her. Wir haben die Punkte doch nicht mit Glück geholt. Statistisch sind wir doch in fast jedem Spiel überlegen gewesen. Trotz haarsträubender individueller Fehler (an denen wir natürlich arbeiten müssen!) haben wir wenig Gegentore erhalten. Viele Tore geschossen und noch mehr Chancen erspielt. Auch auf eine Diskussion zur Effektivität lasse ich mich gerne ein, daran können wir und sollten wir arbeiten. Und wenn man dann sagt, nach einer Niederlage "hey Leute, das war jetzt nicht alles gut, aber eben auch nicht alles schlecht, deswegen können wir doch jetzt nicht alles über den Haufen werfen" ist das doch völlig legitim. Ich für meinen Teil, finde das Brinkmann durchaus die einzelnen Aspekte analysiert und auch anspricht. Individuelle Fehler z.B. Aber er muss doch nicht auf alles draufhauen , das hilft doch nicht weiter. Und es ist auch ok, wenn er auf die Sachen, die gut sind, hinweist. Natürlich ist Weiterentwicklung wichtig und richtig, aber zum einen sehe ich in dieser Saison eine enorme Weiterentwicklung und zum anderen ist dafür auch Kontinuität wichtig. Wenn du in jedem Spiel etwas anderes machst, oder nach jedem Rückschlag alles über den Haufen wirfst, statt explizit an den Sachen zu arbeiten die nicht gut waren, kannst du dich doch nicht weiterentwickeln. Zum Teil scheint es doch bei einzelnen Usern wirklich nur um Antipathie zu gehen. Es würde ihm doch z.B. auch jegliche Beteiligung an Naderis Entwicklung abgesprochen. Nicht von dir wahrscheinlich, aber das ist doch dann keine konstruktive Kritik mehr. Am Ende hat er den turnaround nach der negativen Serie zum Saisonstart auch mit Bravour gemeistert, finde ich zumindest. Da muss man jetzt nach einem kleinen Rückschlag, mehr ist es im Moment einfach nicht, alles was geleistet wurde infrage stellen. Das hat doch dann auch nichts damit zu tun, das sich irgendwer auf seinen Lohrbeeren ausruht.
Und noch mal abschließend, um auch den Kreis zu schließen ist es doch trotzdem so, dass viele Brinkmannkritiker, in diesem Fall auch du, die erste Gelegenheit, die erste Niederlage, genutzt haben um zum Rundumschlag auszuholen. Obwohl vorher soviele Sachen wirklich gut liefen. Klar nicht alles, aber die Mannschaft zeige mir mal, wo alles zu 100% immer perfekt läuft. Ich sehe Entwicklung und auf Entwicklung kommt es doch an.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Elsterkogge am 13.02.2026 um 08:56 Uhr bearbeitet
13.02.2026 - 08:45 Uhr
Zitat von Draven_afdfch
Ich schiebe deinen Beitrag Mal in den Brinkmann Thread. Da gehört er wohl eher hin als zu Lebeau.
In meiner Wahrnehmung ziehen die "Kritiker" sehr selten Ergebnisse heran in ihren Argumenten, sondern diskutieren über das "Wie".
Du selbst ziehst doch die 12er Serie heran.
Mir persönlich ist diese Serie egal. Ich hätte gerne gegen Havelse in Unterzahl verloren und dafür gegen Aachen in Überzahl gewonnen. So hätten wir einen Punkt mehr auf dem Konto.
Das was du meiner Meinung nach in deinem Beitrag einforderst ist Selbstzufriedenheit. Diese ist im Sport meiner Ansicht nach aber Gift und steht langfristigen Erfolg im Wege.
Diese Selbstzufriedenheit würde für mich auch das letzte Spiel erklären. Nach dem 2:0 hatte man das Gefühl die Mannschaft fühlt sich sicher und schaltet einen Gang runter, das wurde dann bestraft.
Carstens hat dieses im Interview ähnlich beschrieben und forderte für die Zukunft ein, das man den Druck auf den Gegner möglichst 90 Minuten aufrecht hält.
Brinkmann hat doch indirekt ähnliches gestern eingefordert. In dem er sagt man hat in 14 Spielen 28 Punkte geholt und es wäre doch alles gut.
Wenn ich denn einen Wollitz sehe, der sich nach einem 0:0 gegen formstarke Ingolstädter aufregt, oder selbst nach dem Sieg gegen uns sich direkt in der PK über die Leistung der eigenen Mannschaft beschwert, ist es das was es wohl eher braucht. Denn aktuell ist noch gar nichts erreicht.
Ich habe aber das Gefühl das die Kritiker jetzt schon dankbar sein sollen, das man überhaupt in Schlagdistanz ist.
Im Sport zählt nur die Weiterentwicklung, dazu gehört natürlich auch Rückschläge, aus denen muss man aber schnellstmöglich lernen, um daraus Schlüsse zu ziehen und sich weiter zu entwickeln.
Wie schon gesagt, Selbstzufriedenheit ist der größte Feind des Erfolgs in meinen Augen.
Ich möchte klar sagen, das ich dir das nicht unterstelle, ich empfinde das aber so, das Brinkmann das einfordert.
Zitat von Elsterkogge
Aber genau das passiert ja scheinbar nicht. Egal, wie überzeugend die Mannschaft spielt und was der Trainer sagt, es gibt doch genug Leute hier, die auf jeden Fall ein Haar in der Suppe finden. Diese völlig übertriebene Diskussion nach dem ( und sorry, wenn ihr es nicht mehr hören könnt aber es ist nun mal so) wir 12 Spiele nicht verloren hatten, einen super Punkteschnitt vorgelegt haben, uns von ganz unten an die Aufstiegsplätze gekämpft haben fing ja direkt nach der ersten Niederlage an. Obwohl jedem klar ist, dass kein Trainer der Welt jedes Spiel gewinnt. Und wie die Mannschaft dabei aufgetreten ist, ist doch völlig egal. Es wird sich nur das Ergebnis angeguckt. Und dann Feuer! Zum Teil mit Argumenten, Forderungen und Aussagen die dem Trainer scheinbar jede Kompetenz in Abrede stellen. Klar ist es erstmal ruhiger, wenn wir das nächst Spiel gewinnen sollten. Aber erstens, wird es dann auch noch einige geben, die Kritikpunkte finden (erstaunlicher Weise zählt dann plötzlich nicht nur das Ergebnis) , aber wehe dann wird das Spiel darauf vielleicht ein Unentschieden oder gar eine Niederlage, dann Platz es ja aus allen heraus, was sich im Spiel davor angestaut hat.
Zitat von Mattes_FCH
Die Idee im Forum nach dem Naderi Abgang war ja nicht Lebeau als Konkurrent zu Harenbrock sondern als zusätzliches Puzzlestück zu sehen, um für mehr Kreativität und Torgefahr zu sorgen.
Das Schöne ist doch dass Trainer und Mannschaft uns beweisen können dass wir damit vollkommen falsch lagen. Bleibt es taktisch beim Alten und das Aufreten überzeugt uns, werden wir alle glücklich sein!
Die Idee im Forum nach dem Naderi Abgang war ja nicht Lebeau als Konkurrent zu Harenbrock sondern als zusätzliches Puzzlestück zu sehen, um für mehr Kreativität und Torgefahr zu sorgen.
Das Schöne ist doch dass Trainer und Mannschaft uns beweisen können dass wir damit vollkommen falsch lagen. Bleibt es taktisch beim Alten und das Aufreten überzeugt uns, werden wir alle glücklich sein!
Aber genau das passiert ja scheinbar nicht. Egal, wie überzeugend die Mannschaft spielt und was der Trainer sagt, es gibt doch genug Leute hier, die auf jeden Fall ein Haar in der Suppe finden. Diese völlig übertriebene Diskussion nach dem ( und sorry, wenn ihr es nicht mehr hören könnt aber es ist nun mal so) wir 12 Spiele nicht verloren hatten, einen super Punkteschnitt vorgelegt haben, uns von ganz unten an die Aufstiegsplätze gekämpft haben fing ja direkt nach der ersten Niederlage an. Obwohl jedem klar ist, dass kein Trainer der Welt jedes Spiel gewinnt. Und wie die Mannschaft dabei aufgetreten ist, ist doch völlig egal. Es wird sich nur das Ergebnis angeguckt. Und dann Feuer! Zum Teil mit Argumenten, Forderungen und Aussagen die dem Trainer scheinbar jede Kompetenz in Abrede stellen. Klar ist es erstmal ruhiger, wenn wir das nächst Spiel gewinnen sollten. Aber erstens, wird es dann auch noch einige geben, die Kritikpunkte finden (erstaunlicher Weise zählt dann plötzlich nicht nur das Ergebnis) , aber wehe dann wird das Spiel darauf vielleicht ein Unentschieden oder gar eine Niederlage, dann Platz es ja aus allen heraus, was sich im Spiel davor angestaut hat.
Ich schiebe deinen Beitrag Mal in den Brinkmann Thread. Da gehört er wohl eher hin als zu Lebeau.
In meiner Wahrnehmung ziehen die "Kritiker" sehr selten Ergebnisse heran in ihren Argumenten, sondern diskutieren über das "Wie".
Du selbst ziehst doch die 12er Serie heran.
Mir persönlich ist diese Serie egal. Ich hätte gerne gegen Havelse in Unterzahl verloren und dafür gegen Aachen in Überzahl gewonnen. So hätten wir einen Punkt mehr auf dem Konto.
Das was du meiner Meinung nach in deinem Beitrag einforderst ist Selbstzufriedenheit. Diese ist im Sport meiner Ansicht nach aber Gift und steht langfristigen Erfolg im Wege.
Diese Selbstzufriedenheit würde für mich auch das letzte Spiel erklären. Nach dem 2:0 hatte man das Gefühl die Mannschaft fühlt sich sicher und schaltet einen Gang runter, das wurde dann bestraft.
Carstens hat dieses im Interview ähnlich beschrieben und forderte für die Zukunft ein, das man den Druck auf den Gegner möglichst 90 Minuten aufrecht hält.
Brinkmann hat doch indirekt ähnliches gestern eingefordert. In dem er sagt man hat in 14 Spielen 28 Punkte geholt und es wäre doch alles gut.
Wenn ich denn einen Wollitz sehe, der sich nach einem 0:0 gegen formstarke Ingolstädter aufregt, oder selbst nach dem Sieg gegen uns sich direkt in der PK über die Leistung der eigenen Mannschaft beschwert, ist es das was es wohl eher braucht. Denn aktuell ist noch gar nichts erreicht.
Ich habe aber das Gefühl das die Kritiker jetzt schon dankbar sein sollen, das man überhaupt in Schlagdistanz ist.
Im Sport zählt nur die Weiterentwicklung, dazu gehört natürlich auch Rückschläge, aus denen muss man aber schnellstmöglich lernen, um daraus Schlüsse zu ziehen und sich weiter zu entwickeln.
Wie schon gesagt, Selbstzufriedenheit ist der größte Feind des Erfolgs in meinen Augen.
Ich möchte klar sagen, das ich dir das nicht unterstelle, ich empfinde das aber so, das Brinkmann das einfordert.
Ich glaube tatsächlich, dass DB beim Thema Selbstzufriedenheit gegenüber der Mannschaft sehr hartnäckig ist und es ihm stets um die Weiterentwicklung geht. Was er gestern aber in der PK anprangert, ist ja die ständige (für ihn wahrscheinlich müssige) Diskussion um Themen, die für ihn gar keine sind. Beispiel die Personalie Lebeau.
Wenn Du den Vergleich zu Wollitz ziehst, dann müsste man aber auch wissen, wie fordernd Brinkmann nach innen gegenüber der Mannschaft ist. Nach Außen kann man immer laut tönen und alles und jeden die Schuld für Niederlagen geben. Ich finde es besser, dass man das analytisch dann detailliert nach dem Spiel nach innen mit der Mannschaft auswertet. Ich bin mir 100% sicher, dass sich DB nicht vor der Mannschaft hinstellt und ihnen sagt, man wir haben so ein tolles Auswärtsspiel gemacht und hatten einfach nur Pech mit dem Schiri. Er wird schon die Pain Points adressieren.
Wir haben in diesem Jahr erst ein Spiel verloren, dass man, wenn man sich im nachhinein nochmal unsere Chancen anschaut, auch nicht hätten verlieren müssen und zuletzt auswärts unglücklich 2 Punkte verloren. Es gibt mit Sicherheit kritikwürdige Punkte, die man auch ansprechen kann. Ich finde es aber nervig, dass man mit einer gewissen Penetranz und einer Vehemenz hier tagelang über Personalentscheidungen, schlechte Wechsel oder die taktische Ausrichtung diskutiert, als ob die Mannschaft gegen den Abstieg spielt.
13.02.2026 - 09:04 Uhr
Zitat von Draven_afdfch
Ich schiebe deinen Beitrag Mal in den Brinkmann Thread. Da gehört er wohl eher hin als zu Lebeau.
In meiner Wahrnehmung ziehen die "Kritiker" sehr selten Ergebnisse heran in ihren Argumenten, sondern diskutieren über das "Wie".
Du selbst ziehst doch die 12er Serie heran.
Mir persönlich ist diese Serie egal. Ich hätte gerne gegen Havelse in Unterzahl verloren und dafür gegen Aachen in Überzahl gewonnen. So hätten wir einen Punkt mehr auf dem Konto.
Das was du meiner Meinung nach in deinem Beitrag einforderst ist Selbstzufriedenheit. Diese ist im Sport meiner Ansicht nach aber Gift und steht langfristigen Erfolg im Wege.
Diese Selbstzufriedenheit würde für mich auch das letzte Spiel erklären. Nach dem 2:0 hatte man das Gefühl die Mannschaft fühlt sich sicher und schaltet einen Gang runter, das wurde dann bestraft.
Carstens hat dieses im Interview ähnlich beschrieben und forderte für die Zukunft ein, das man den Druck auf den Gegner möglichst 90 Minuten aufrecht hält.
Brinkmann hat doch indirekt ähnliches gestern eingefordert. In dem er sagt man hat in 14 Spielen 28 Punkte geholt und es wäre doch alles gut.
Wenn ich denn einen Wollitz sehe, der sich nach einem 0:0 gegen formstarke Ingolstädter aufregt, oder selbst nach dem Sieg gegen uns sich direkt in der PK über die Leistung der eigenen Mannschaft beschwert, ist es das was es wohl eher braucht. Denn aktuell ist noch gar nichts erreicht.
Ich habe aber das Gefühl das die Kritiker jetzt schon dankbar sein sollen, das man überhaupt in Schlagdistanz ist.
Im Sport zählt nur die Weiterentwicklung, dazu gehört natürlich auch Rückschläge, aus denen muss man aber schnellstmöglich lernen, um daraus Schlüsse zu ziehen und sich weiter zu entwickeln.
Wie schon gesagt, Selbstzufriedenheit ist der größte Feind des Erfolgs in meinen Augen.
Ich möchte klar sagen, das ich dir das nicht unterstelle, ich empfinde das aber so, das Brinkmann das einfordert.
Zitat von Elsterkogge
Aber genau das passiert ja scheinbar nicht. Egal, wie überzeugend die Mannschaft spielt und was der Trainer sagt, es gibt doch genug Leute hier, die auf jeden Fall ein Haar in der Suppe finden. Diese völlig übertriebene Diskussion nach dem ( und sorry, wenn ihr es nicht mehr hören könnt aber es ist nun mal so) wir 12 Spiele nicht verloren hatten, einen super Punkteschnitt vorgelegt haben, uns von ganz unten an die Aufstiegsplätze gekämpft haben fing ja direkt nach der ersten Niederlage an. Obwohl jedem klar ist, dass kein Trainer der Welt jedes Spiel gewinnt. Und wie die Mannschaft dabei aufgetreten ist, ist doch völlig egal. Es wird sich nur das Ergebnis angeguckt. Und dann Feuer! Zum Teil mit Argumenten, Forderungen und Aussagen die dem Trainer scheinbar jede Kompetenz in Abrede stellen. Klar ist es erstmal ruhiger, wenn wir das nächst Spiel gewinnen sollten. Aber erstens, wird es dann auch noch einige geben, die Kritikpunkte finden (erstaunlicher Weise zählt dann plötzlich nicht nur das Ergebnis) , aber wehe dann wird das Spiel darauf vielleicht ein Unentschieden oder gar eine Niederlage, dann Platz es ja aus allen heraus, was sich im Spiel davor angestaut hat.
Zitat von Mattes_FCH
Die Idee im Forum nach dem Naderi Abgang war ja nicht Lebeau als Konkurrent zu Harenbrock sondern als zusätzliches Puzzlestück zu sehen, um für mehr Kreativität und Torgefahr zu sorgen.
Das Schöne ist doch dass Trainer und Mannschaft uns beweisen können dass wir damit vollkommen falsch lagen. Bleibt es taktisch beim Alten und das Aufreten überzeugt uns, werden wir alle glücklich sein!
Die Idee im Forum nach dem Naderi Abgang war ja nicht Lebeau als Konkurrent zu Harenbrock sondern als zusätzliches Puzzlestück zu sehen, um für mehr Kreativität und Torgefahr zu sorgen.
Das Schöne ist doch dass Trainer und Mannschaft uns beweisen können dass wir damit vollkommen falsch lagen. Bleibt es taktisch beim Alten und das Aufreten überzeugt uns, werden wir alle glücklich sein!
Aber genau das passiert ja scheinbar nicht. Egal, wie überzeugend die Mannschaft spielt und was der Trainer sagt, es gibt doch genug Leute hier, die auf jeden Fall ein Haar in der Suppe finden. Diese völlig übertriebene Diskussion nach dem ( und sorry, wenn ihr es nicht mehr hören könnt aber es ist nun mal so) wir 12 Spiele nicht verloren hatten, einen super Punkteschnitt vorgelegt haben, uns von ganz unten an die Aufstiegsplätze gekämpft haben fing ja direkt nach der ersten Niederlage an. Obwohl jedem klar ist, dass kein Trainer der Welt jedes Spiel gewinnt. Und wie die Mannschaft dabei aufgetreten ist, ist doch völlig egal. Es wird sich nur das Ergebnis angeguckt. Und dann Feuer! Zum Teil mit Argumenten, Forderungen und Aussagen die dem Trainer scheinbar jede Kompetenz in Abrede stellen. Klar ist es erstmal ruhiger, wenn wir das nächst Spiel gewinnen sollten. Aber erstens, wird es dann auch noch einige geben, die Kritikpunkte finden (erstaunlicher Weise zählt dann plötzlich nicht nur das Ergebnis) , aber wehe dann wird das Spiel darauf vielleicht ein Unentschieden oder gar eine Niederlage, dann Platz es ja aus allen heraus, was sich im Spiel davor angestaut hat.
Ich schiebe deinen Beitrag Mal in den Brinkmann Thread. Da gehört er wohl eher hin als zu Lebeau.
In meiner Wahrnehmung ziehen die "Kritiker" sehr selten Ergebnisse heran in ihren Argumenten, sondern diskutieren über das "Wie".
Du selbst ziehst doch die 12er Serie heran.
Mir persönlich ist diese Serie egal. Ich hätte gerne gegen Havelse in Unterzahl verloren und dafür gegen Aachen in Überzahl gewonnen. So hätten wir einen Punkt mehr auf dem Konto.
Das was du meiner Meinung nach in deinem Beitrag einforderst ist Selbstzufriedenheit. Diese ist im Sport meiner Ansicht nach aber Gift und steht langfristigen Erfolg im Wege.
Diese Selbstzufriedenheit würde für mich auch das letzte Spiel erklären. Nach dem 2:0 hatte man das Gefühl die Mannschaft fühlt sich sicher und schaltet einen Gang runter, das wurde dann bestraft.
Carstens hat dieses im Interview ähnlich beschrieben und forderte für die Zukunft ein, das man den Druck auf den Gegner möglichst 90 Minuten aufrecht hält.
Brinkmann hat doch indirekt ähnliches gestern eingefordert. In dem er sagt man hat in 14 Spielen 28 Punkte geholt und es wäre doch alles gut.
Wenn ich denn einen Wollitz sehe, der sich nach einem 0:0 gegen formstarke Ingolstädter aufregt, oder selbst nach dem Sieg gegen uns sich direkt in der PK über die Leistung der eigenen Mannschaft beschwert, ist es das was es wohl eher braucht. Denn aktuell ist noch gar nichts erreicht.
Ich habe aber das Gefühl das die Kritiker jetzt schon dankbar sein sollen, das man überhaupt in Schlagdistanz ist.
Im Sport zählt nur die Weiterentwicklung, dazu gehört natürlich auch Rückschläge, aus denen muss man aber schnellstmöglich lernen, um daraus Schlüsse zu ziehen und sich weiter zu entwickeln.
Wie schon gesagt, Selbstzufriedenheit ist der größte Feind des Erfolgs in meinen Augen.
Ich möchte klar sagen, das ich dir das nicht unterstelle, ich empfinde das aber so, das Brinkmann das einfordert.
Das Problem, welches ich sehe, ist, dass einige User, die hier wieder seit Wochen extreme Unruhe in das Umfeld reinbringen (ja, dieses Forum ist ein enormes Sprachrohr), nur das hören, was sie auch wollen. Der Verein muss ständig gegen euch arbeiten, muss das Umfeld um Ruhe bitten, genau dazu hat Brinkmann gestern seine PK auch genutzt. Dabei geht es nicht um Selbstzufriedenheit. Und genau diese Ruhe fordert ein Wollitz eben auch ein, in jedem Interview wird von „überperformance“, „Traum leben“ etc. geredet.
Ruhe im Umfeld ist der Schlüssel zum Erfolg, daher sind Verl, Elversberg etc. (Ihr kennt die Beispiele) so erfolgreich. Aber das haben viele User, du leider auch, noch nicht verstanden. Da wird dann lieber 20x am Tag der selbe Post geschrieben. Diese Stimmungsmache überträgt sich auf viele Mitleser hier, die nicht mal angemeldet sind, somit auf die Leute im Stadion und auf die Presse.
Dieses Forum war sehr ruhig in einer extrem erfolgreichen Saisonphase, das hat der Mannschaft und dem Verein extrem geholfen. Nicht die Selbstzufriedenheit ist der größte Feind des Erfolgs, sondern Leute die ein emotionales Umfeld für ihr eigenes Ego über ein großes Sprachrohr immer wieder noch weiter anheizten. Aber macht nur weiter, im Misserfolgsfall seid ihr ja auch die Ersten, die hier in die Tasten hauen. Dann könnt ihr wenigstens sagen, dass ihr es wusstet. Ich würde mich lieber gemeinsam mit meinen Freunden im Stadion freuen über den sportlichen Erfolg.
Wenn ihr wirklich das „Wie“ kritisieren würdet, dann müsstest ihr über die Saison hinweg extrem zufrieden sein. Ich habe dazu schon mal ganz viel statistisch geschrieben und belegt vor zwei Wochen. Hätten wir unsere herausgespielten Chancen nur durchschnittlich verwertet, könnte man jetzt schon langsam wieder den Kram auf dem Neuen Markt platzieren.
Dass wir Probleme gegen einen tiefen gegnerischen Block haben, sehe auch ich. Aber das hat auch Verl, die haben nun auch in den letzten drei Spielen zweimal gegen so eine Spielweise verloren. Das gehört dazu, vor allem wenn nicht jeder Spieler 9 von 10 Bällen technisch einwandfrei spielen und mitnehmen kann. Deswegen aber Kritik zu üben sagt mehr über die Kritiker aus, als über die Mannschaft.
Ich und auch sicherlich der Verein, haben nichts gegen konstruktive Kritik. Aber wirklich jeden Thread, mehrfach am Tag (so dass diese Meinungen extrem dominant hier wirken) das Haar in der Suppe suchen, um Stimmung zu machen und Unruhe reinzubringen, trägt zur Schädigung des Vereinserfolgs bei.
Vielleicht geht der eine oder andere mal in sich und reflektiert, was er oder sie mit ihren Posts erreichen möchte und was er oder sie sich wirklich für den Verein wünscht.
Achja und mir sind die 12 ungeschlagenen Spiele und fünf Auswärtssiege in Folge nicht egal, ich habe diese sehr genossen. Aber da gibt es anscheinend auch andere Meinungen.

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Murle am 13.02.2026 um 09:11 Uhr bearbeitet
13.02.2026 - 10:03 Uhr
Zitat von Murle
Achja und mir sind die 12 ungeschlagenen Spiele und fünf Auswärtssiege in Folge nicht egal, ich habe diese sehr genossen. Aber da gibt es anscheinend auch andere Meinungen.
Achja und mir sind die 12 ungeschlagenen Spiele und fünf Auswärtssiege in Folge nicht egal, ich habe diese sehr genossen. Aber da gibt es anscheinend auch andere Meinungen.

Die Siegesserie hätte vermutlich schon früher gewackelt, wenn der Spielplan ein anderer gewesen wäre.
Ein Ex-Profi hat mal etwas überspitzt gesagt: Während des Erfolgs macht man die größten Fehler.
Und die Leistung gegen überforderte Schweinfurter war beispielsweise ein Warnzeichen.
Die Kritiker, die du hier pauschalisierst, sind nicht die Einziegen, die nur sehen was sie wollen.
Wenn man dann auf die Euphoriebremse tritt, wird man schief angeschaut.
Die Einseitigkeiten in der Argumentation, sofern es überhaupt Argumente gibt, ist aber auffällig.
Ich rühre mich bei Niederlagen überhaupt nicht, es sei denn einzelne Kommentare werden mir zu blöd.
Wer bei einem Spiel wie gegen Ingolstadt mit irgendwelchen Xg(ot) werden daher kommt und die Passwerte so toll findet, sollte mal seine Grundkenntnisse auffrischen.
Mit unsinnigen Behauptungen auf Meckerer losgehen, klappt nur, wenn die noch weniger Ahnung haben.
Gegen ein Abwehrbollwerk braucht man grundsätzlich mehr Pässe, angekommene Pässe und Torchancen um ein Tor zu erzielen, mal davon abgesehen, das das Spiel auch aus anderen Gründen kaum zu gewinnen war.
Der Xg-Wert und viele andere statistische Werte sind auf Einzelspiele betrachtet mal mehr, mal weniger Zerrbild der Realität.
Das liegt einfach daran, das Entfernung und Winkel nicht die einzigen Faktoren für einen erfolgreichen Torschuss sind. Die restlichen, allerdings auch nicht objektiv messbaren, Faktoren werden auf zufällig gesetzt damit man überhaupt etwas berechnen kann.
Und Durchnitte oder Mittelwerte sind nur sinvoll, wenn die vorliegenden Datensätze tatsächlich vergleichbar sind, denn sonst verliert man sich in einem "Datensalat".
Hinzu kommt das Fussball z.B. gegenüber Baseball, wo die Statistikwelle eigentlich her kommt, vergleichsweise strukturlos ist.
Es gibt kaum lineare Abhängigkeiten. Mehr Chancen bedeuten z.B. nicht zwingend mehr Tore. Das macht Mannschaftsstatistiken sehr schwer interpretierbar.
Aber die ganz großen Helden reden dann von faktenbasierter Argumentation.
Dann neige ich ganz ehrlich dazu sarkastisch zu werden.
Ich kenne deine statistische Auswertung nicht. Ich würde aber schon mal anzweifeln das es eine seriöse Auswertung war, denn Schweinfurt war nicht das einzige Spiel, das nicht das gelbe vom Ei war. Und die Gegner waren in der breite auch eher unterdurchschnittlich z.B. in der Leistung, aber das hast du bestimmt alles beachtet, denn du bist im Gegensatz zu den anderen ja nicht tendenziös.
Des weiteren sollte man auch mal lernen Meckern und Kritik auseinanderzuhalten, aber pauschalisieren ist ja so einfach wie Mittelwerte als substanzoelle Fakten aufzuwerten.
13.02.2026 - 10:05 Uhr
Zitat von Murle
Das Problem, welches ich sehe, ist, dass einige User, die hier wieder seit Wochen extreme Unruhe in das Umfeld reinbringen (ja, dieses Forum ist ein enormes Sprachrohr), nur das hören, was sie auch wollen. Der Verein muss ständig gegen euch arbeiten, muss das Umfeld um Ruhe bitten, genau dazu hat Brinkmann gestern seine PK auch genutzt. Dabei geht es nicht um Selbstzufriedenheit. Und genau diese Ruhe fordert ein Wollitz eben auch ein, in jedem Interview wird von „überperformance“, „Traum leben“ etc. geredet.
Ruhe im Umfeld ist der Schlüssel zum Erfolg, daher sind Verl, Elversberg etc. (Ihr kennt die Beispiele) so erfolgreich. Aber das haben viele User, du leider auch, noch nicht verstanden. Da wird dann lieber 20x am Tag der selbe Post geschrieben. Diese Stimmungsmache überträgt sich auf viele Mitleser hier, die nicht mal angemeldet sind, somit auf die Leute im Stadion und auf die Presse.
Dieses Forum war sehr ruhig in einer extrem erfolgreichen Saisonphase, das hat der Mannschaft und dem Verein extrem geholfen. Nicht die Selbstzufriedenheit ist der größte Feind des Erfolgs, sondern Leute die ein emotionales Umfeld für ihr eigenes Ego über ein großes Sprachrohr immer wieder noch weiter anheizten. Aber macht nur weiter, im Misserfolgsfall seid ihr ja auch die Ersten, die hier in die Tasten hauen. Dann könnt ihr wenigstens sagen, dass ihr es wusstet. Ich würde mich lieber gemeinsam mit meinen Freunden im Stadion freuen über den sportlichen Erfolg.
Wenn ihr wirklich das „Wie“ kritisieren würdet, dann müsstest ihr über die Saison hinweg extrem zufrieden sein. Ich habe dazu schon mal ganz viel statistisch geschrieben und belegt vor zwei Wochen. Hätten wir unsere herausgespielten Chancen nur durchschnittlich verwertet, könnte man jetzt schon langsam wieder den Kram auf dem Neuen Markt platzieren.
Dass wir Probleme gegen einen tiefen gegnerischen Block haben, sehe auch ich. Aber das hat auch Verl, die haben nun auch in den letzten drei Spielen zweimal gegen so eine Spielweise verloren. Das gehört dazu, vor allem wenn nicht jeder Spieler 9 von 10 Bällen technisch einwandfrei spielen und mitnehmen kann. Deswegen aber Kritik zu üben sagt mehr über die Kritiker aus, als über die Mannschaft.
Ich und auch sicherlich der Verein, haben nichts gegen konstruktive Kritik. Aber wirklich jeden Thread, mehrfach am Tag (so dass diese Meinungen extrem dominant hier wirken) das Haar in der Suppe suchen, um Stimmung zu machen und Unruhe reinzubringen, trägt zur Schädigung des Vereinserfolgs bei.
Vielleicht geht der eine oder andere mal in sich und reflektiert, was er oder sie mit ihren Posts erreichen möchte und was er oder sie sich wirklich für den Verein wünscht.
Achja und mir sind die 12 ungeschlagenen Spiele und fünf Auswärtssiege in Folge nicht egal, ich habe diese sehr genossen. Aber da gibt es anscheinend auch andere Meinungen.
Zitat von Draven_afdfch
Ich schiebe deinen Beitrag Mal in den Brinkmann Thread. Da gehört er wohl eher hin als zu Lebeau.
In meiner Wahrnehmung ziehen die "Kritiker" sehr selten Ergebnisse heran in ihren Argumenten, sondern diskutieren über das "Wie".
Du selbst ziehst doch die 12er Serie heran.
Mir persönlich ist diese Serie egal. Ich hätte gerne gegen Havelse in Unterzahl verloren und dafür gegen Aachen in Überzahl gewonnen. So hätten wir einen Punkt mehr auf dem Konto.
Das was du meiner Meinung nach in deinem Beitrag einforderst ist Selbstzufriedenheit. Diese ist im Sport meiner Ansicht nach aber Gift und steht langfristigen Erfolg im Wege.
Diese Selbstzufriedenheit würde für mich auch das letzte Spiel erklären. Nach dem 2:0 hatte man das Gefühl die Mannschaft fühlt sich sicher und schaltet einen Gang runter, das wurde dann bestraft.
Carstens hat dieses im Interview ähnlich beschrieben und forderte für die Zukunft ein, das man den Druck auf den Gegner möglichst 90 Minuten aufrecht hält.
Brinkmann hat doch indirekt ähnliches gestern eingefordert. In dem er sagt man hat in 14 Spielen 28 Punkte geholt und es wäre doch alles gut.
Wenn ich denn einen Wollitz sehe, der sich nach einem 0:0 gegen formstarke Ingolstädter aufregt, oder selbst nach dem Sieg gegen uns sich direkt in der PK über die Leistung der eigenen Mannschaft beschwert, ist es das was es wohl eher braucht. Denn aktuell ist noch gar nichts erreicht.
Ich habe aber das Gefühl das die Kritiker jetzt schon dankbar sein sollen, das man überhaupt in Schlagdistanz ist.
Im Sport zählt nur die Weiterentwicklung, dazu gehört natürlich auch Rückschläge, aus denen muss man aber schnellstmöglich lernen, um daraus Schlüsse zu ziehen und sich weiter zu entwickeln.
Wie schon gesagt, Selbstzufriedenheit ist der größte Feind des Erfolgs in meinen Augen.
Ich möchte klar sagen, das ich dir das nicht unterstelle, ich empfinde das aber so, das Brinkmann das einfordert.
Zitat von Elsterkogge
Aber genau das passiert ja scheinbar nicht. Egal, wie überzeugend die Mannschaft spielt und was der Trainer sagt, es gibt doch genug Leute hier, die auf jeden Fall ein Haar in der Suppe finden. Diese völlig übertriebene Diskussion nach dem ( und sorry, wenn ihr es nicht mehr hören könnt aber es ist nun mal so) wir 12 Spiele nicht verloren hatten, einen super Punkteschnitt vorgelegt haben, uns von ganz unten an die Aufstiegsplätze gekämpft haben fing ja direkt nach der ersten Niederlage an. Obwohl jedem klar ist, dass kein Trainer der Welt jedes Spiel gewinnt. Und wie die Mannschaft dabei aufgetreten ist, ist doch völlig egal. Es wird sich nur das Ergebnis angeguckt. Und dann Feuer! Zum Teil mit Argumenten, Forderungen und Aussagen die dem Trainer scheinbar jede Kompetenz in Abrede stellen. Klar ist es erstmal ruhiger, wenn wir das nächst Spiel gewinnen sollten. Aber erstens, wird es dann auch noch einige geben, die Kritikpunkte finden (erstaunlicher Weise zählt dann plötzlich nicht nur das Ergebnis) , aber wehe dann wird das Spiel darauf vielleicht ein Unentschieden oder gar eine Niederlage, dann Platz es ja aus allen heraus, was sich im Spiel davor angestaut hat.
Zitat von Mattes_FCH
Die Idee im Forum nach dem Naderi Abgang war ja nicht Lebeau als Konkurrent zu Harenbrock sondern als zusätzliches Puzzlestück zu sehen, um für mehr Kreativität und Torgefahr zu sorgen.
Das Schöne ist doch dass Trainer und Mannschaft uns beweisen können dass wir damit vollkommen falsch lagen. Bleibt es taktisch beim Alten und das Aufreten überzeugt uns, werden wir alle glücklich sein!
Die Idee im Forum nach dem Naderi Abgang war ja nicht Lebeau als Konkurrent zu Harenbrock sondern als zusätzliches Puzzlestück zu sehen, um für mehr Kreativität und Torgefahr zu sorgen.
Das Schöne ist doch dass Trainer und Mannschaft uns beweisen können dass wir damit vollkommen falsch lagen. Bleibt es taktisch beim Alten und das Aufreten überzeugt uns, werden wir alle glücklich sein!
Aber genau das passiert ja scheinbar nicht. Egal, wie überzeugend die Mannschaft spielt und was der Trainer sagt, es gibt doch genug Leute hier, die auf jeden Fall ein Haar in der Suppe finden. Diese völlig übertriebene Diskussion nach dem ( und sorry, wenn ihr es nicht mehr hören könnt aber es ist nun mal so) wir 12 Spiele nicht verloren hatten, einen super Punkteschnitt vorgelegt haben, uns von ganz unten an die Aufstiegsplätze gekämpft haben fing ja direkt nach der ersten Niederlage an. Obwohl jedem klar ist, dass kein Trainer der Welt jedes Spiel gewinnt. Und wie die Mannschaft dabei aufgetreten ist, ist doch völlig egal. Es wird sich nur das Ergebnis angeguckt. Und dann Feuer! Zum Teil mit Argumenten, Forderungen und Aussagen die dem Trainer scheinbar jede Kompetenz in Abrede stellen. Klar ist es erstmal ruhiger, wenn wir das nächst Spiel gewinnen sollten. Aber erstens, wird es dann auch noch einige geben, die Kritikpunkte finden (erstaunlicher Weise zählt dann plötzlich nicht nur das Ergebnis) , aber wehe dann wird das Spiel darauf vielleicht ein Unentschieden oder gar eine Niederlage, dann Platz es ja aus allen heraus, was sich im Spiel davor angestaut hat.
Ich schiebe deinen Beitrag Mal in den Brinkmann Thread. Da gehört er wohl eher hin als zu Lebeau.
In meiner Wahrnehmung ziehen die "Kritiker" sehr selten Ergebnisse heran in ihren Argumenten, sondern diskutieren über das "Wie".
Du selbst ziehst doch die 12er Serie heran.
Mir persönlich ist diese Serie egal. Ich hätte gerne gegen Havelse in Unterzahl verloren und dafür gegen Aachen in Überzahl gewonnen. So hätten wir einen Punkt mehr auf dem Konto.
Das was du meiner Meinung nach in deinem Beitrag einforderst ist Selbstzufriedenheit. Diese ist im Sport meiner Ansicht nach aber Gift und steht langfristigen Erfolg im Wege.
Diese Selbstzufriedenheit würde für mich auch das letzte Spiel erklären. Nach dem 2:0 hatte man das Gefühl die Mannschaft fühlt sich sicher und schaltet einen Gang runter, das wurde dann bestraft.
Carstens hat dieses im Interview ähnlich beschrieben und forderte für die Zukunft ein, das man den Druck auf den Gegner möglichst 90 Minuten aufrecht hält.
Brinkmann hat doch indirekt ähnliches gestern eingefordert. In dem er sagt man hat in 14 Spielen 28 Punkte geholt und es wäre doch alles gut.
Wenn ich denn einen Wollitz sehe, der sich nach einem 0:0 gegen formstarke Ingolstädter aufregt, oder selbst nach dem Sieg gegen uns sich direkt in der PK über die Leistung der eigenen Mannschaft beschwert, ist es das was es wohl eher braucht. Denn aktuell ist noch gar nichts erreicht.
Ich habe aber das Gefühl das die Kritiker jetzt schon dankbar sein sollen, das man überhaupt in Schlagdistanz ist.
Im Sport zählt nur die Weiterentwicklung, dazu gehört natürlich auch Rückschläge, aus denen muss man aber schnellstmöglich lernen, um daraus Schlüsse zu ziehen und sich weiter zu entwickeln.
Wie schon gesagt, Selbstzufriedenheit ist der größte Feind des Erfolgs in meinen Augen.
Ich möchte klar sagen, das ich dir das nicht unterstelle, ich empfinde das aber so, das Brinkmann das einfordert.
Das Problem, welches ich sehe, ist, dass einige User, die hier wieder seit Wochen extreme Unruhe in das Umfeld reinbringen (ja, dieses Forum ist ein enormes Sprachrohr), nur das hören, was sie auch wollen. Der Verein muss ständig gegen euch arbeiten, muss das Umfeld um Ruhe bitten, genau dazu hat Brinkmann gestern seine PK auch genutzt. Dabei geht es nicht um Selbstzufriedenheit. Und genau diese Ruhe fordert ein Wollitz eben auch ein, in jedem Interview wird von „überperformance“, „Traum leben“ etc. geredet.
Ruhe im Umfeld ist der Schlüssel zum Erfolg, daher sind Verl, Elversberg etc. (Ihr kennt die Beispiele) so erfolgreich. Aber das haben viele User, du leider auch, noch nicht verstanden. Da wird dann lieber 20x am Tag der selbe Post geschrieben. Diese Stimmungsmache überträgt sich auf viele Mitleser hier, die nicht mal angemeldet sind, somit auf die Leute im Stadion und auf die Presse.
Dieses Forum war sehr ruhig in einer extrem erfolgreichen Saisonphase, das hat der Mannschaft und dem Verein extrem geholfen. Nicht die Selbstzufriedenheit ist der größte Feind des Erfolgs, sondern Leute die ein emotionales Umfeld für ihr eigenes Ego über ein großes Sprachrohr immer wieder noch weiter anheizten. Aber macht nur weiter, im Misserfolgsfall seid ihr ja auch die Ersten, die hier in die Tasten hauen. Dann könnt ihr wenigstens sagen, dass ihr es wusstet. Ich würde mich lieber gemeinsam mit meinen Freunden im Stadion freuen über den sportlichen Erfolg.
Wenn ihr wirklich das „Wie“ kritisieren würdet, dann müsstest ihr über die Saison hinweg extrem zufrieden sein. Ich habe dazu schon mal ganz viel statistisch geschrieben und belegt vor zwei Wochen. Hätten wir unsere herausgespielten Chancen nur durchschnittlich verwertet, könnte man jetzt schon langsam wieder den Kram auf dem Neuen Markt platzieren.
Dass wir Probleme gegen einen tiefen gegnerischen Block haben, sehe auch ich. Aber das hat auch Verl, die haben nun auch in den letzten drei Spielen zweimal gegen so eine Spielweise verloren. Das gehört dazu, vor allem wenn nicht jeder Spieler 9 von 10 Bällen technisch einwandfrei spielen und mitnehmen kann. Deswegen aber Kritik zu üben sagt mehr über die Kritiker aus, als über die Mannschaft.
Ich und auch sicherlich der Verein, haben nichts gegen konstruktive Kritik. Aber wirklich jeden Thread, mehrfach am Tag (so dass diese Meinungen extrem dominant hier wirken) das Haar in der Suppe suchen, um Stimmung zu machen und Unruhe reinzubringen, trägt zur Schädigung des Vereinserfolgs bei.
Vielleicht geht der eine oder andere mal in sich und reflektiert, was er oder sie mit ihren Posts erreichen möchte und was er oder sie sich wirklich für den Verein wünscht.
Achja und mir sind die 12 ungeschlagenen Spiele und fünf Auswärtssiege in Folge nicht egal, ich habe diese sehr genossen. Aber da gibt es anscheinend auch andere Meinungen.

Ist das wirklich Dein Ernst?
Ich denke, bei Hansa Rostock verdient man ganz gutes Geld, so dass ein bisschen Druck dabei auch eingepreist ist. Natürlich gibt es ein gewisses Anspruchsdenken. Es dürfte nicht viele Vereine in dieser Liga geben, die sich einen teureren Kader leisten als wir, also wird naturgemäß erwartet, dass wir ganz oben mitspielen.
Der Start in die Saison ging in die Hose, vor allem wegen verletzter Spieler, das kann passieren. Wir haben uns mit einer tollen Serie rangekämpft, das war super. Die Serie ist aber jetzt vorbei, wir stehen auf Platz 6 und müssen nun den nächsten Schritt machen.
Dabei soll nun ernsthaft Kritik in diesem Forum ein Hindernis sein? Bei aller Liebe, aber wenn das die Arbeit auf dem Platz spürbar negativ beeinflusst, dann haben einige womöglich den falschen Job.
13.02.2026 - 10:05 Uhr
Zitat von Murle
Ruhe im Umfeld ist der Schlüssel zum Erfolg, daher sind Verl, Elversberg etc. (Ihr kennt die Beispiele) so erfolgreich. Aber das haben viele User, du leider auch, noch nicht verstanden. Da wird dann lieber 20x am Tag der selbe Post geschrieben. Diese Stimmungsmache überträgt sich auf viele Mitleser hier, die nicht mal angemeldet sind, somit auf die Leute im Stadion und auf die Presse.
Dieses Forum war sehr ruhig in einer extrem erfolgreichen Saisonphase, das hat der Mannschaft und dem Verein extrem geholfen.
Ruhe im Umfeld ist der Schlüssel zum Erfolg, daher sind Verl, Elversberg etc. (Ihr kennt die Beispiele) so erfolgreich. Aber das haben viele User, du leider auch, noch nicht verstanden. Da wird dann lieber 20x am Tag der selbe Post geschrieben. Diese Stimmungsmache überträgt sich auf viele Mitleser hier, die nicht mal angemeldet sind, somit auf die Leute im Stadion und auf die Presse.
Dieses Forum war sehr ruhig in einer extrem erfolgreichen Saisonphase, das hat der Mannschaft und dem Verein extrem geholfen.
Ich habe meine Beobachtungen im Stadion gegen Ingolstadt ja geteilt. Gut das Naderi nicht mit jedem Fehlschuss 500.000 € billiger, sondern quasi teurer geworden ist. Auch das mühsam aufgebaute Vertrauen in Uppi war sofort weg, es wurde über das dämliche Kurzpassspiel hinten gemeckert. Die Glanztaten gegen Aue oder in Mannheim vergessen. Oder wie so das Tor von Dirkner herausgespielt wurde wie seit 20 Jahren nicht mehr.
Einfach mal akzeptieren, dass man einen miesen Tag hat und Fehler hinnehmen. Ohne dabei auf inhaltliche Kritik verzichten zu müssen, die aber nicht die Basis umwirft der erfolgreichen Phase. Nur mit Unterstützung hilft das Stadion doch, dass sich keine Verunsicherung ausbreitet. Daheim haben wir es aktuell schwerer als auswärts. Ich sehe da sowohl den Ansatz unserer Gegner als auch die Erwartungshaltung an die Mannschaft als Ursache.
Wir wählen den schweren Weg in dieser Liga und wollen dominieren, wie Verl oder Cottbus. Es geht auch anders wie bei Osnabrück, Essen oder Duisburg. Die Aufsteiger der Vergangenheit haben gezeigt, dass der schwere Weg langfristig gewirkt hat. Die Brechstangen sind alle irgendwann gebrochen, wie bei uns.
13.02.2026 - 10:06 Uhr
Ich würde wirklich nicht soweit gehen, zu sagen, dass Kritik aus diesem Forum (ob konstruktiv oder nicht) irgendeinen Einfluss auf den Trainer hat. Das sicher nicht. Es ist vielleicht eine Gesamtgemengelage in einem gewohnt unruhigen Umfeld, die Brinkmann spürt und mit der er natürlich umgehen muss. Die Bewertung des "Wie" geht auseinander. Völlig okay.
Hier wurde von Selbstgefälligkeit gesprochen. Die kann ich mir nicht vorstellen. Brinkmann hat um eine realistische Betrachtung der Situation gebeten und da ist ein Verweis auf eine Niederlage in 14 Spielen sicher und hoffentlich erlaubt. Ich schätze Brinkmann als sehr ehrgeizig ein. Er wird sich in den Hintern gebissen haben, dass wir noch den Ausgleich kassiert haben gegen Hoffenheim. Und ich schätze unseren Verein professionell genug ein, dass es eine Videoauswertung gegeben hat, bei der es sicher klare Ansagen zur schläfrigen Phase gegeben hat, die Hoffenheim erst ins Spiel zurück geholt hat. Dass Brinkmann das Team nicht wie Wollitz öffentlich anzählt, finde ich persönlich eher positiv.
Brinkmann ist ein junger Trainer. Er macht Fehler (machen ältere auch) und er lernt noch aus Situationen. Ich bin sicher nicht immer einverstanden mit seiner Aufstellung oder mit Auswechslungen. Andererseits soll er das tun, was seine Überzeugung ist (und die des Trainerteams). Ihre Jobs stehen im Zweifel auf dem Spiel.
Insgesamt denke ich, haben wir einen lernfähigen und fachlich guten Trainer, der hoffentlich morgen mit seinem Team ein paar Big Points holt
Hier wurde von Selbstgefälligkeit gesprochen. Die kann ich mir nicht vorstellen. Brinkmann hat um eine realistische Betrachtung der Situation gebeten und da ist ein Verweis auf eine Niederlage in 14 Spielen sicher und hoffentlich erlaubt. Ich schätze Brinkmann als sehr ehrgeizig ein. Er wird sich in den Hintern gebissen haben, dass wir noch den Ausgleich kassiert haben gegen Hoffenheim. Und ich schätze unseren Verein professionell genug ein, dass es eine Videoauswertung gegeben hat, bei der es sicher klare Ansagen zur schläfrigen Phase gegeben hat, die Hoffenheim erst ins Spiel zurück geholt hat. Dass Brinkmann das Team nicht wie Wollitz öffentlich anzählt, finde ich persönlich eher positiv.
Brinkmann ist ein junger Trainer. Er macht Fehler (machen ältere auch) und er lernt noch aus Situationen. Ich bin sicher nicht immer einverstanden mit seiner Aufstellung oder mit Auswechslungen. Andererseits soll er das tun, was seine Überzeugung ist (und die des Trainerteams). Ihre Jobs stehen im Zweifel auf dem Spiel.
Insgesamt denke ich, haben wir einen lernfähigen und fachlich guten Trainer, der hoffentlich morgen mit seinem Team ein paar Big Points holt
13.02.2026 - 10:28 Uhr
Zitat von Rambo-Tux
Die Siegesserie hätte vermutlich schon früher gewackelt, wenn der Spielplan ein anderer gewesen wäre.
Ein Ex-Profi hat mal etwas überspitzt gesagt: Während des Erfolgs macht man die größten Fehler.
Und die Leistung gegen überforderte Schweinfurter war beispielsweise ein Warnzeichen.
Die Kritiker, die du hier pauschalisierst, sind nicht die Einziegen, die nur sehen was sie wollen.
Wenn man dann auf die Euphoriebremse tritt, wird man schief angeschaut.
Die Einseitigkeiten in der Argumentation, sofern es überhaupt Argumente gibt, ist aber auffällig.
Ich rühre mich bei Niederlagen überhaupt nicht, es sei denn einzelne Kommentare werden mir zu blöd.
Wer bei einem Spiel wie gegen Ingolstadt mit irgendwelchen Xg(ot) werden daher kommt und die Passwerte so toll findet, sollte mal seine Grundkenntnisse auffrischen.
Mit unsinnigen Behauptungen auf Meckerer losgehen, klappt nur, wenn die noch weniger Ahnung haben.
Gegen ein Abwehrbollwerk braucht man grundsätzlich mehr Pässe, angekommene Pässe und Torchancen um ein Tor zu erzielen, mal davon abgesehen, das das Spiel auch aus anderen Gründen kaum zu gewinnen war.
Der Xg-Wert und viele andere statistische Werte sind auf Einzelspiele betrachtet mal mehr, mal weniger Zerrbild der Realität.
Das liegt einfach daran, das Entfernung und Winkel nicht die einzigen Faktoren für einen erfolgreichen Torschuss sind. Die restlichen, allerdings auch nicht objektiv messbaren, Faktoren werden auf zufällig gesetzt damit man überhaupt etwas berechnen kann.
Und Durchnitte oder Mittelwerte sind nur sinvoll, wenn die vorliegenden Datensätze tatsächlich vergleichbar sind, denn sonst verliert man sich in einem "Datensalat".
Hinzu kommt das Fussball z.B. gegenüber Baseball, wo die Statistikwelle eigentlich her kommt, vergleichsweise strukturlos ist.
Es gibt kaum lineare Abhängigkeiten. Mehr Chancen bedeuten z.B. nicht zwingend mehr Tore. Das macht Mannschaftsstatistiken sehr schwer interpretierbar.
Aber die ganz großen Helden reden dann von faktenbasierter Argumentation.
Dann neige ich ganz ehrlich dazu sarkastisch zu werden.
Ich kenne deine statistische Auswertung nicht. Ich würde aber schon mal anzweifeln das es eine seriöse Auswertung war, denn Schweinfurt war nicht das einzige Spiel, das nicht das gelbe vom Ei war. Und die Gegner waren in der breite auch eher unterdurchschnittlich z.B. in der Leistung, aber das hast du bestimmt alles beachtet, denn du bist im Gegensatz zu den anderen ja nicht tendenziös.
Des weiteren sollte man auch mal lernen Meckern und Kritik auseinanderzuhalten, aber pauschalisieren ist ja so einfach wie Mittelwerte als substanzoelle Fakten aufzuwerten.
Zitat von Murle
Achja und mir sind die 12 ungeschlagenen Spiele und fünf Auswärtssiege in Folge nicht egal, ich habe diese sehr genossen. Aber da gibt es anscheinend auch andere Meinungen.
Achja und mir sind die 12 ungeschlagenen Spiele und fünf Auswärtssiege in Folge nicht egal, ich habe diese sehr genossen. Aber da gibt es anscheinend auch andere Meinungen.

Die Siegesserie hätte vermutlich schon früher gewackelt, wenn der Spielplan ein anderer gewesen wäre.
Ein Ex-Profi hat mal etwas überspitzt gesagt: Während des Erfolgs macht man die größten Fehler.
Und die Leistung gegen überforderte Schweinfurter war beispielsweise ein Warnzeichen.
Die Kritiker, die du hier pauschalisierst, sind nicht die Einziegen, die nur sehen was sie wollen.
Wenn man dann auf die Euphoriebremse tritt, wird man schief angeschaut.
Die Einseitigkeiten in der Argumentation, sofern es überhaupt Argumente gibt, ist aber auffällig.
Ich rühre mich bei Niederlagen überhaupt nicht, es sei denn einzelne Kommentare werden mir zu blöd.
Wer bei einem Spiel wie gegen Ingolstadt mit irgendwelchen Xg(ot) werden daher kommt und die Passwerte so toll findet, sollte mal seine Grundkenntnisse auffrischen.
Mit unsinnigen Behauptungen auf Meckerer losgehen, klappt nur, wenn die noch weniger Ahnung haben.
Gegen ein Abwehrbollwerk braucht man grundsätzlich mehr Pässe, angekommene Pässe und Torchancen um ein Tor zu erzielen, mal davon abgesehen, das das Spiel auch aus anderen Gründen kaum zu gewinnen war.
Der Xg-Wert und viele andere statistische Werte sind auf Einzelspiele betrachtet mal mehr, mal weniger Zerrbild der Realität.
Das liegt einfach daran, das Entfernung und Winkel nicht die einzigen Faktoren für einen erfolgreichen Torschuss sind. Die restlichen, allerdings auch nicht objektiv messbaren, Faktoren werden auf zufällig gesetzt damit man überhaupt etwas berechnen kann.
Und Durchnitte oder Mittelwerte sind nur sinvoll, wenn die vorliegenden Datensätze tatsächlich vergleichbar sind, denn sonst verliert man sich in einem "Datensalat".
Hinzu kommt das Fussball z.B. gegenüber Baseball, wo die Statistikwelle eigentlich her kommt, vergleichsweise strukturlos ist.
Es gibt kaum lineare Abhängigkeiten. Mehr Chancen bedeuten z.B. nicht zwingend mehr Tore. Das macht Mannschaftsstatistiken sehr schwer interpretierbar.
Aber die ganz großen Helden reden dann von faktenbasierter Argumentation.
Dann neige ich ganz ehrlich dazu sarkastisch zu werden.
Ich kenne deine statistische Auswertung nicht. Ich würde aber schon mal anzweifeln das es eine seriöse Auswertung war, denn Schweinfurt war nicht das einzige Spiel, das nicht das gelbe vom Ei war. Und die Gegner waren in der breite auch eher unterdurchschnittlich z.B. in der Leistung, aber das hast du bestimmt alles beachtet, denn du bist im Gegensatz zu den anderen ja nicht tendenziös.
Des weiteren sollte man auch mal lernen Meckern und Kritik auseinanderzuhalten, aber pauschalisieren ist ja so einfach wie Mittelwerte als substanzoelle Fakten aufzuwerten.
Ich finde gut das du anprangerst, was du selbst machst. Ich sag mal "wenn es denn überhaupt Argumente gibt" in deiner Diplomarbeit zum "Datensalat", dann können wir uns diesen Teil der Diskussion in Zukunft sparen. Kein Wert, großer Interpretationsspielraum.
Dann also zurück zu den Gefühlen. Schweinfurt war kein Glanzstück, ebenso Aue. Kann ich mitgehen und es gibt sicher Ansätze in Sachen Wechsel oder taktischer Umstellung. Ich möchte dann aber auch von niemandem mehr hören bei einem Unentschieden oder einer Niederlage nach Führung, dass man ein Spiel auch mal dreckig und mit Geduld "nach Hause bringen" muss oder diesen "Lucky Punch, weil man bis zum Ende gekämpft hat" wichtig war in dieser Arbeiterliga! Wenn man das nämlich erreicht, dann ist das in ein paar Wochen einfach nur Glück mit dem Spielplan.
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