Corona-News-Thread
12.12.2020 - 10:35 Uhr
06.01.2021 - 09:19 Uhr
Zitat von justalittlethought
Wenn die 15 km Einschränkung auch nicht kommt, ist - bis auf die Verschärfung, dass man nur eine Person außerhalb des eigenen Haushalts (statt eines ganzen Haushalts) - treffen kann, der neue harte Lockdown im Wesentlichen der alte. Der hat aber jedenfalls über die Feiertage vermutlich die Zahlen nicht substantiell runtergebracht (die Inzidenzen gehen schon etwas runter, aber die Testrate ging auch stark runter und die Postivirate dafür hoch auf über 10%, was für eine starke Dunkelziffer spricht).
Es nervt echt, dass BW unter dem Einfluss Eisenmanns immer hinter den Beschlüssen der Bundesregierung bleibt. Beim Impfen unter den Bundesländern weit hinten, bei den Inzidenzen dafür in der vorderen Hälfte, aber dafür von der Beschlussvorlage des Bundes abweichen und mehr Kontakte und mehr Mobilität zulassen, damit man auch noch weiter nach vorne kommt, bei den Fällen.
Für die hohe Märzwelle konnte die Landesregierung sehr wenig, aber im Moment ist das einfach sehr schlechtes Krisenmanagement.
Ich bin sekptisch, ob das reicht
Zitat von WeissUndRot
Da hat ihm die Eisenmann wieder Druck gemacht mit dem 18.1.! Schlupfloch gefunden in den Formulierungen der Regierung.
Zitat von 1893
Hat Kretschmann leider nicht gesagt ob U14 zählt aber ich vermute stark nicht
https://m.youtube.com/watch?v=K-U5icuAwvI
Er will prüfen ab 18.01. Grundschulen und Kindergärten zu öffnen abhängig der Zahlen.
Und die 15 km einschränkung für Hotspots schreibt er nicht vor
Hat Kretschmann leider nicht gesagt ob U14 zählt aber ich vermute stark nicht
https://m.youtube.com/watch?v=K-U5icuAwvI
Er will prüfen ab 18.01. Grundschulen und Kindergärten zu öffnen abhängig der Zahlen.
Und die 15 km einschränkung für Hotspots schreibt er nicht vor
Da hat ihm die Eisenmann wieder Druck gemacht mit dem 18.1.! Schlupfloch gefunden in den Formulierungen der Regierung.
Wenn die 15 km Einschränkung auch nicht kommt, ist - bis auf die Verschärfung, dass man nur eine Person außerhalb des eigenen Haushalts (statt eines ganzen Haushalts) - treffen kann, der neue harte Lockdown im Wesentlichen der alte. Der hat aber jedenfalls über die Feiertage vermutlich die Zahlen nicht substantiell runtergebracht (die Inzidenzen gehen schon etwas runter, aber die Testrate ging auch stark runter und die Postivirate dafür hoch auf über 10%, was für eine starke Dunkelziffer spricht).
Es nervt echt, dass BW unter dem Einfluss Eisenmanns immer hinter den Beschlüssen der Bundesregierung bleibt. Beim Impfen unter den Bundesländern weit hinten, bei den Inzidenzen dafür in der vorderen Hälfte, aber dafür von der Beschlussvorlage des Bundes abweichen und mehr Kontakte und mehr Mobilität zulassen, damit man auch noch weiter nach vorne kommt, bei den Fällen.
Für die hohe Märzwelle konnte die Landesregierung sehr wenig, aber im Moment ist das einfach sehr schlechtes Krisenmanagement.
Ich bin sekptisch, ob das reicht
Ich teile deine Skepsis - aber wieso hebst du den Einfluss von Eisenmann so hervor? Bei den Schulen hat sie Druck gemacht und sich öffentlich positioniert - und stand damit am Ende ziemlich allein da. Wir haben einen grünen Ministerpräsidenten und einen grünen Sozialminister (der für die Unsetzung der Imfpungen zuständig ist). Ich denke das sind schon im Wesentlichen die Entscheidung von Kretschmann und Lucha und sehe nicht; dass Eisenmann die Regierung in BW prägt.
06.01.2021 - 09:22 Uhr
Zitat von justalittlethought
Wenn die 15 km Einschränkung auch nicht kommt, ist - bis auf die Verschärfung, dass man nur eine Person außerhalb des eigenen Haushalts (statt eines ganzen Haushalts) - treffen kann, der neue harte Lockdown im Wesentlichen der alte. Der hat aber jedenfalls über die Feiertage vermutlich die Zahlen nicht substantiell runtergebracht (die Inzidenzen gehen schon etwas runter, aber die Testrate ging auch stark runter und die Postivirate dafür hoch auf über 10%, was für eine starke Dunkelziffer spricht).
Es nervt echt, dass BW unter dem Einfluss Eisenmanns immer hinter den Beschlüssen der Bundesregierung bleibt. Beim Impfen unter den Bundesländern weit hinten, bei den Inzidenzen dafür in der vorderen Hälfte, aber dafür von der Beschlussvorlage des Bundes abweichen und mehr Kontakte und mehr Mobilität zulassen, damit man auch noch weiter nach vorne kommt, bei den Fällen.
Für die hohe Märzwelle konnte die Landesregierung sehr wenig, aber im Moment ist das einfach sehr schlechtes Krisenmanagement.
Ich bin sekptisch, ob das reicht
Zitat von WeissUndRot
Da hat ihm die Eisenmann wieder Druck gemacht mit dem 18.1.! Schlupfloch gefunden in den Formulierungen der Regierung.
Zitat von 1893
Hat Kretschmann leider nicht gesagt ob U14 zählt aber ich vermute stark nicht
https://m.youtube.com/watch?v=K-U5icuAwvI
Er will prüfen ab 18.01. Grundschulen und Kindergärten zu öffnen abhängig der Zahlen.
Und die 15 km einschränkung für Hotspots schreibt er nicht vor
Hat Kretschmann leider nicht gesagt ob U14 zählt aber ich vermute stark nicht
https://m.youtube.com/watch?v=K-U5icuAwvI
Er will prüfen ab 18.01. Grundschulen und Kindergärten zu öffnen abhängig der Zahlen.
Und die 15 km einschränkung für Hotspots schreibt er nicht vor
Da hat ihm die Eisenmann wieder Druck gemacht mit dem 18.1.! Schlupfloch gefunden in den Formulierungen der Regierung.
Wenn die 15 km Einschränkung auch nicht kommt, ist - bis auf die Verschärfung, dass man nur eine Person außerhalb des eigenen Haushalts (statt eines ganzen Haushalts) - treffen kann, der neue harte Lockdown im Wesentlichen der alte. Der hat aber jedenfalls über die Feiertage vermutlich die Zahlen nicht substantiell runtergebracht (die Inzidenzen gehen schon etwas runter, aber die Testrate ging auch stark runter und die Postivirate dafür hoch auf über 10%, was für eine starke Dunkelziffer spricht).
Es nervt echt, dass BW unter dem Einfluss Eisenmanns immer hinter den Beschlüssen der Bundesregierung bleibt. Beim Impfen unter den Bundesländern weit hinten, bei den Inzidenzen dafür in der vorderen Hälfte, aber dafür von der Beschlussvorlage des Bundes abweichen und mehr Kontakte und mehr Mobilität zulassen, damit man auch noch weiter nach vorne kommt, bei den Fällen.
Für die hohe Märzwelle konnte die Landesregierung sehr wenig, aber im Moment ist das einfach sehr schlechtes Krisenmanagement.
Ich bin sekptisch, ob das reicht
Meine Vermutung: Eisenmann möchte ja bei der Wahl Kretschmann als MP ablösen. Mit ihren aktuellen Aussagen/Handeln zeigt sie selber auf, dass sie schon als KM überfordert ist. So muss Kretschmann schon keinen großen Wahlkampf gegen sie machen und wird trotzdem (mMn) wiedergewählt werden.
06.01.2021 - 09:33 Uhr
Zitat von Ploppi76
Ich teile deine Skepsis - aber wieso hebst du den Einfluss von Eisenmann so hervor? Bei den Schulen hat sie Druck gemacht und sich öffentlich positioniert - und stand damit am Ende ziemlich allein da. Wir haben einen grünen Ministerpräsidenten und einen grünen Sozialminister (der für die Unsetzung der Imfpungen zuständig ist). Ich denke das sind schon im Wesentlichen die Entscheidung von Kretschmann und Lucha und sehe nicht; dass Eisenmann die Regierung in BW prägt.
Zitat von justalittlethought
Wenn die 15 km Einschränkung auch nicht kommt, ist - bis auf die Verschärfung, dass man nur eine Person außerhalb des eigenen Haushalts (statt eines ganzen Haushalts) - treffen kann, der neue harte Lockdown im Wesentlichen der alte. Der hat aber jedenfalls über die Feiertage vermutlich die Zahlen nicht substantiell runtergebracht (die Inzidenzen gehen schon etwas runter, aber die Testrate ging auch stark runter und die Postivirate dafür hoch auf über 10%, was für eine starke Dunkelziffer spricht).
Es nervt echt, dass BW unter dem Einfluss Eisenmanns immer hinter den Beschlüssen der Bundesregierung bleibt. Beim Impfen unter den Bundesländern weit hinten, bei den Inzidenzen dafür in der vorderen Hälfte, aber dafür von der Beschlussvorlage des Bundes abweichen und mehr Kontakte und mehr Mobilität zulassen, damit man auch noch weiter nach vorne kommt, bei den Fällen.
Für die hohe Märzwelle konnte die Landesregierung sehr wenig, aber im Moment ist das einfach sehr schlechtes Krisenmanagement.
Ich bin sekptisch, ob das reicht
Zitat von WeissUndRot
Da hat ihm die Eisenmann wieder Druck gemacht mit dem 18.1.! Schlupfloch gefunden in den Formulierungen der Regierung.
Zitat von 1893
Hat Kretschmann leider nicht gesagt ob U14 zählt aber ich vermute stark nicht
https://m.youtube.com/watch?v=K-U5icuAwvI
Er will prüfen ab 18.01. Grundschulen und Kindergärten zu öffnen abhängig der Zahlen.
Und die 15 km einschränkung für Hotspots schreibt er nicht vor
Hat Kretschmann leider nicht gesagt ob U14 zählt aber ich vermute stark nicht
https://m.youtube.com/watch?v=K-U5icuAwvI
Er will prüfen ab 18.01. Grundschulen und Kindergärten zu öffnen abhängig der Zahlen.
Und die 15 km einschränkung für Hotspots schreibt er nicht vor
Da hat ihm die Eisenmann wieder Druck gemacht mit dem 18.1.! Schlupfloch gefunden in den Formulierungen der Regierung.
Wenn die 15 km Einschränkung auch nicht kommt, ist - bis auf die Verschärfung, dass man nur eine Person außerhalb des eigenen Haushalts (statt eines ganzen Haushalts) - treffen kann, der neue harte Lockdown im Wesentlichen der alte. Der hat aber jedenfalls über die Feiertage vermutlich die Zahlen nicht substantiell runtergebracht (die Inzidenzen gehen schon etwas runter, aber die Testrate ging auch stark runter und die Postivirate dafür hoch auf über 10%, was für eine starke Dunkelziffer spricht).
Es nervt echt, dass BW unter dem Einfluss Eisenmanns immer hinter den Beschlüssen der Bundesregierung bleibt. Beim Impfen unter den Bundesländern weit hinten, bei den Inzidenzen dafür in der vorderen Hälfte, aber dafür von der Beschlussvorlage des Bundes abweichen und mehr Kontakte und mehr Mobilität zulassen, damit man auch noch weiter nach vorne kommt, bei den Fällen.
Für die hohe Märzwelle konnte die Landesregierung sehr wenig, aber im Moment ist das einfach sehr schlechtes Krisenmanagement.
Ich bin sekptisch, ob das reicht
Ich teile deine Skepsis - aber wieso hebst du den Einfluss von Eisenmann so hervor? Bei den Schulen hat sie Druck gemacht und sich öffentlich positioniert - und stand damit am Ende ziemlich allein da. Wir haben einen grünen Ministerpräsidenten und einen grünen Sozialminister (der für die Unsetzung der Imfpungen zuständig ist). Ich denke das sind schon im Wesentlichen die Entscheidung von Kretschmann und Lucha und sehe nicht; dass Eisenmann die Regierung in BW prägt.
Was ich nicht verstehe: es wird immer gesagt, dass die Kinder nicht gefährdet sind. Das mag vielleicht sein, aber sie sind nunmal Träger und können das Virus unbemerkt weitergeben.
Die Infektionen gehen ja schon wieder richtig hoch und es gibt schon wieder über 1000 Todesfälle.
Bei mir an der Schule wollen kaum Eltern ihre Kinder zur Schule lassen. Haben einfach zu viel Respekt. Sie stellen die Gesundheit vor den Präsenzunterricht.
06.01.2021 - 09:35 Uhr
Kretschman sagt ja, dass man schnell mit den Zahlen runter will wegen der Jahreszeit und der Mutation was ich für richtig halte. Da wäre eine Schulöffnung viel zu riskant.
Ich verstehe zwar die dringlichkeit aber es ist einfach keine Option v.a. mit Blick auf England
Ich verstehe zwar die dringlichkeit aber es ist einfach keine Option v.a. mit Blick auf England
06.01.2021 - 09:44 Uhr
Zitat von 1893
Kretschman sagt ja, dass man schnell mit den Zahlen runter will wegen der Jahreszeit und der Mutation was ich für richtig halte. Da wäre eine Schulöffnung viel zu riskant.
Ich verstehe zwar die dringlichkeit aber es ist einfach keine Option v.a. mit Blick auf England
Kretschman sagt ja, dass man schnell mit den Zahlen runter will wegen der Jahreszeit und der Mutation was ich für richtig halte. Da wäre eine Schulöffnung viel zu riskant.
Ich verstehe zwar die dringlichkeit aber es ist einfach keine Option v.a. mit Blick auf England
Völlig korrekt. Neue, aussagekräftige Zahlen sollen ja sowieso erst nächste Woche vorliegen. Es wurde vom 17.1 gesprochen. Ich freue mich schon wie das dann alles organisiert wird an den Schulen. Bisher war es ein ständiges Verändern der Bedingungen. Machte uns alle ganz kirre. Homeschooling lief da deutlich geregelter ab. Man mag es kaum glauben. Selbst die Rückmeldung der Eltern war positiv.
Das Konzept des KM war einfach schwach.
06.01.2021 - 09:47 Uhr
Zitat von st3in
Mal ein Beispiel zu den Auswirkungen von Kita/Schule/Notbetreuung in meinem Umfeld.
Kind in der Mittelstufe kann sich einigermaßen gut zu Hause beschäftigen während der Schulschließung. Da kann die Mutter auch im Home Office relativ gut arbeiten. Im Kindergarten bei Kind 2 muss sie aber angeben, dass das Kind 1 zu Hause ist und sie es betreut und bekommt deshalb keine Notbetreuung für Kind 2 im Kindergarten mit dem Resultat, dass sie gar nicht mehr arbeiten kann.
Auch die 1-Person Regel ist klasse. Ab jetzt geht mein Kleiner also alleine auf den Spielplatz weil dort die Möglichkeit besteht dass er auf andere Kids mit Eltern trifft während seine ganzen Freunde in der Kita in Notbetreuung sind...
Das werden noch knackige Monate bis März/April.
Mal ein Beispiel zu den Auswirkungen von Kita/Schule/Notbetreuung in meinem Umfeld.
Kind in der Mittelstufe kann sich einigermaßen gut zu Hause beschäftigen während der Schulschließung. Da kann die Mutter auch im Home Office relativ gut arbeiten. Im Kindergarten bei Kind 2 muss sie aber angeben, dass das Kind 1 zu Hause ist und sie es betreut und bekommt deshalb keine Notbetreuung für Kind 2 im Kindergarten mit dem Resultat, dass sie gar nicht mehr arbeiten kann.
Auch die 1-Person Regel ist klasse. Ab jetzt geht mein Kleiner also alleine auf den Spielplatz weil dort die Möglichkeit besteht dass er auf andere Kids mit Eltern trifft während seine ganzen Freunde in der Kita in Notbetreuung sind...
Das werden noch knackige Monate bis März/April.
Man hat ja 10 Tage mehr Kinderkrankengeld, die man verballern kann. Aber wenn das Kind dann im Laufe des Jahres wirklich krank wird, hat man dann schon alle Tage verbraucht
Dass meine Frau mit Ihrem Minijob aber gar kein Kinderkrankengeld bekommt, scheint nicht wichtig zu sein. Fehlen dann ja nur 450 Euro im Monat, ist ja nicht so, dass man auf haben oder nicht angewiesen ist. Ich als Selbstständiger bekomme auch nichts und kann es mir aufgrund meiner Tätigkeit als (leitender) Steuerberater einer kleinen Kanzlei auch nicht leisten, 20 Tage zuhause zu bleiben.
Homeoffice ist ja auch schön und recht, aber meine Frau kann aufgrund ihrer Tätigkeit als Familienhelferin gar kein Homeoffice machen. Außerdem soll mir mal jemand erklären, wie man Homeoffice mit 2 Kindern (5 und 2 Jahre alt) machen soll. Das funktioniert mit so jungen Kindern nicht.
Ich verstehe nicht, warum man Kitas und Schulen nicht laufend testen kann. Wo ist da das Problem? In der Bundesliga geht es dich auch. Dann muss der Staat galt hier mal Geld in die Hand nehmen als nur bei den Unternehmen mit gefühlt tausend verschiedenen Hilfsprogrammen. Manche Mandanten bei uns machen durch die Hilfsprogramme in den Monaten November und Dezember mehr Gewinn als wenn sie geöffnet hätten. Da läuft doch irgendwas schief.
06.01.2021 - 09:48 Uhr
Zitat von st3in
Auch die 1-Person Regel ist klasse. Ab jetzt geht mein Kleiner also alleine auf den Spielplatz weil dort die Möglichkeit besteht dass er auf andere Kids mit Eltern trifft während seine ganzen Freunde in der Kita in Notbetreuung sind...
Auch die 1-Person Regel ist klasse. Ab jetzt geht mein Kleiner also alleine auf den Spielplatz weil dort die Möglichkeit besteht dass er auf andere Kids mit Eltern trifft während seine ganzen Freunde in der Kita in Notbetreuung sind...

Du forderst doch an anderer Stelle einen "richtigen Lockdown", nun jammerst Du über die 1-Person-Regel?
Aus meinem Umfeld: Manchen wird die Lebensgrundlagen entzogen, andere bilden eine fürchterliche Depression aus, und wieder andere Sterben alleine ohne begleitet zu werden.
06.01.2021 - 09:49 Uhr
Zitat von WeissUndRot
Völlig korrekt. Neue, aussagekräftige Zahlen sollen ja sowieso erst nächste Woche vorliegen. Es wurde vom 17.1 gesprochen. Ich freue mich schon wie das dann alles organisiert wird an den Schulen. Bisher war es ein ständiges Verändern der Bedingungen. Machte uns alle ganz kirre. Homeschooling lief da deutlich geregelter ab. Man mag es kaum glauben. Selbst die Rückmeldung der Eltern war positiv.
Das Konzept des KM war einfach schwach.
Zitat von 1893
Kretschman sagt ja, dass man schnell mit den Zahlen runter will wegen der Jahreszeit und der Mutation was ich für richtig halte. Da wäre eine Schulöffnung viel zu riskant.
Ich verstehe zwar die dringlichkeit aber es ist einfach keine Option v.a. mit Blick auf England
Kretschman sagt ja, dass man schnell mit den Zahlen runter will wegen der Jahreszeit und der Mutation was ich für richtig halte. Da wäre eine Schulöffnung viel zu riskant.
Ich verstehe zwar die dringlichkeit aber es ist einfach keine Option v.a. mit Blick auf England
Völlig korrekt. Neue, aussagekräftige Zahlen sollen ja sowieso erst nächste Woche vorliegen. Es wurde vom 17.1 gesprochen. Ich freue mich schon wie das dann alles organisiert wird an den Schulen. Bisher war es ein ständiges Verändern der Bedingungen. Machte uns alle ganz kirre. Homeschooling lief da deutlich geregelter ab. Man mag es kaum glauben. Selbst die Rückmeldung der Eltern war positiv.
Das Konzept des KM war einfach schwach.
Die Konzeptlosigkeit ist ein totalversagen. Man kann ja diskutieren was man ab welchen I Wert macht aber Konzepte dafür müssen in der Schublade liegen.
Was haben die zwischen April und September gemacht?
Vermutlich ist das der Grund warum die gute Frau so sehr auf öffnungen pocht weil sie mit Plan B Hilflos überfordert ist
06.01.2021 - 10:05 Uhr
Zitat von Mazzola85
Man hat ja 10 Tage mehr Kinderkrankengeld, die man verballern kann. Aber wenn das Kind dann im Laufe des Jahres wirklich krank wird, hat man dann schon alle Tage verbraucht
Dass meine Frau mit Ihrem Minijob aber gar kein Kinderkrankengeld bekommt, scheint nicht wichtig zu sein. Fehlen dann ja nur 450 Euro im Monat, ist ja nicht so, dass man auf haben oder nicht angewiesen ist. Ich als Selbstständiger bekomme auch nichts und kann es mir aufgrund meiner Tätigkeit als (leitender) Steuerberater einer kleinen Kanzlei auch nicht leisten, 20 Tage zuhause zu bleiben.
Homeoffice ist ja auch schön und recht, aber meine Frau kann aufgrund ihrer Tätigkeit als Familienhelferin gar kein Homeoffice machen. Außerdem soll mir mal jemand erklären, wie man Homeoffice mit 2 Kindern (5 und 2 Jahre alt) machen soll. Das funktioniert mit so jungen Kindern nicht.
Ich verstehe nicht, warum man Kitas und Schulen nicht laufend testen kann. Wo ist da das Problem? In der Bundesliga geht es dich auch. Dann muss der Staat galt hier mal Geld in die Hand nehmen als nur bei den Unternehmen mit gefühlt tausend verschiedenen Hilfsprogrammen. Manche Mandanten bei uns machen durch die Hilfsprogramme in den Monaten November und Dezember mehr Gewinn als wenn sie geöffnet hätten. Da läuft doch irgendwas schief.
Zitat von st3in
Mal ein Beispiel zu den Auswirkungen von Kita/Schule/Notbetreuung in meinem Umfeld.
Kind in der Mittelstufe kann sich einigermaßen gut zu Hause beschäftigen während der Schulschließung. Da kann die Mutter auch im Home Office relativ gut arbeiten. Im Kindergarten bei Kind 2 muss sie aber angeben, dass das Kind 1 zu Hause ist und sie es betreut und bekommt deshalb keine Notbetreuung für Kind 2 im Kindergarten mit dem Resultat, dass sie gar nicht mehr arbeiten kann.
Auch die 1-Person Regel ist klasse. Ab jetzt geht mein Kleiner also alleine auf den Spielplatz weil dort die Möglichkeit besteht dass er auf andere Kids mit Eltern trifft während seine ganzen Freunde in der Kita in Notbetreuung sind...
Das werden noch knackige Monate bis März/April.
Mal ein Beispiel zu den Auswirkungen von Kita/Schule/Notbetreuung in meinem Umfeld.
Kind in der Mittelstufe kann sich einigermaßen gut zu Hause beschäftigen während der Schulschließung. Da kann die Mutter auch im Home Office relativ gut arbeiten. Im Kindergarten bei Kind 2 muss sie aber angeben, dass das Kind 1 zu Hause ist und sie es betreut und bekommt deshalb keine Notbetreuung für Kind 2 im Kindergarten mit dem Resultat, dass sie gar nicht mehr arbeiten kann.
Auch die 1-Person Regel ist klasse. Ab jetzt geht mein Kleiner also alleine auf den Spielplatz weil dort die Möglichkeit besteht dass er auf andere Kids mit Eltern trifft während seine ganzen Freunde in der Kita in Notbetreuung sind...
Das werden noch knackige Monate bis März/April.
Man hat ja 10 Tage mehr Kinderkrankengeld, die man verballern kann. Aber wenn das Kind dann im Laufe des Jahres wirklich krank wird, hat man dann schon alle Tage verbraucht
Dass meine Frau mit Ihrem Minijob aber gar kein Kinderkrankengeld bekommt, scheint nicht wichtig zu sein. Fehlen dann ja nur 450 Euro im Monat, ist ja nicht so, dass man auf haben oder nicht angewiesen ist. Ich als Selbstständiger bekomme auch nichts und kann es mir aufgrund meiner Tätigkeit als (leitender) Steuerberater einer kleinen Kanzlei auch nicht leisten, 20 Tage zuhause zu bleiben.
Homeoffice ist ja auch schön und recht, aber meine Frau kann aufgrund ihrer Tätigkeit als Familienhelferin gar kein Homeoffice machen. Außerdem soll mir mal jemand erklären, wie man Homeoffice mit 2 Kindern (5 und 2 Jahre alt) machen soll. Das funktioniert mit so jungen Kindern nicht.
Ich verstehe nicht, warum man Kitas und Schulen nicht laufend testen kann. Wo ist da das Problem? In der Bundesliga geht es dich auch. Dann muss der Staat galt hier mal Geld in die Hand nehmen als nur bei den Unternehmen mit gefühlt tausend verschiedenen Hilfsprogrammen. Manche Mandanten bei uns machen durch die Hilfsprogramme in den Monaten November und Dezember mehr Gewinn als wenn sie geöffnet hätten. Da läuft doch irgendwas schief.
Es ist ein riesiges Problem für alle ne gute Lösung zu finden. Eigentlich unmöglich in dieser Ausnahmesituation. Über allem steht momentan die Gesundheit. Unsere Komfortzone in unserem Land ist vorbei. Wir müssen nun alle beißen und da durch.
Ich wünsche es Ihnen von ganzem Herzen, dass da klappt.
PS: meine Kinder sind 8 und 7 Monate alt. Ich bin auch mittendrin....
Dieser Beitrag wurde zuletzt von WeissUndRot am 06.01.2021 um 10:08 Uhr bearbeitet
06.01.2021 - 10:17 Uhr
In BaWü stinkt der Kopf doch vom kommenden März her. Eisenmann versucht Corona dilettantisch zu nutzen, um sich gegenüber Kretschmann zu profilieren und geht dabei im wahrsten Sinne des Wortes über Leichen.
Kretschmann will keine Angrifffläche bieten. Ich glaube, er hofft, dass die Zahlen in ein bis zwei Wochen gar nichts anderes als den Shutdown zulassen und Eisenmann von sich aus einknicken muss. Selbst ihr Parteigefolge geht ja schon auf Distanz zu ihr.
Ähnliches konnte man im Sommer bei der Union beobachten. Da haben einige mehr auf Popularitätswerte geschaut als auf sinnvolle Corona-Maßnahmen. Da spielt die Kanzlerkandidatur eine Rolle. Laschet betreibt für mich das schwächste Krisenmanagement in der gesamten Republik. Das Problem in Sachsen, wo ein Viertel der Bevölkerung beabsichtigt die AfD zu wählen, liegt anders - auch wenn da zu spät reagiert wurde. Auch Söder hat mehr als eine Kehrtwende gemacht, als er merkte, dass seine Maßnahmen nicht ankamen.
Es ist halt die klassische Situation, wo die Demokratie sich selbst im Weg steht. Anstatt die Wahlen als Test für die gewählte Politik zu sehen (Accountability), determiniert die Angst vor Wahlen die gemachte Politik. Leider haben viele Politiker verlernt, was Wahlen eigentlich bedeuten.
Kretschmann will keine Angrifffläche bieten. Ich glaube, er hofft, dass die Zahlen in ein bis zwei Wochen gar nichts anderes als den Shutdown zulassen und Eisenmann von sich aus einknicken muss. Selbst ihr Parteigefolge geht ja schon auf Distanz zu ihr.
Ähnliches konnte man im Sommer bei der Union beobachten. Da haben einige mehr auf Popularitätswerte geschaut als auf sinnvolle Corona-Maßnahmen. Da spielt die Kanzlerkandidatur eine Rolle. Laschet betreibt für mich das schwächste Krisenmanagement in der gesamten Republik. Das Problem in Sachsen, wo ein Viertel der Bevölkerung beabsichtigt die AfD zu wählen, liegt anders - auch wenn da zu spät reagiert wurde. Auch Söder hat mehr als eine Kehrtwende gemacht, als er merkte, dass seine Maßnahmen nicht ankamen.
Es ist halt die klassische Situation, wo die Demokratie sich selbst im Weg steht. Anstatt die Wahlen als Test für die gewählte Politik zu sehen (Accountability), determiniert die Angst vor Wahlen die gemachte Politik. Leider haben viele Politiker verlernt, was Wahlen eigentlich bedeuten.
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