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Bruno Labbadia
Geburtsdatum 08.02.1966
Alter 60
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Trainer
Akt. Verein Vereinslos

Bruno Labbadia

09.04.2020 - 06:57 Uhr
Bruno Labbadia |#1041
21.12.2020 - 09:41 Uhr
Zitat von Turaner

Bruno ist und bleibt aber einfach nur ein Feuerwehrmann..

Stuttgart
Leverkusen
Hamburg 2x
Hertha

Allen hat er Kurzfristig den ***** gerettet, in Sachen von Klassenerhalt.. Das ist seine Fähigkeit..

In jeder Station, wo er was aufbauen musste, ist er jedes mal Untergegangen.. Kann in Stuttgart auch passieren, bei Hamburg hat man von Anfang an genug Druck..

Aber bei Leverkusen oder jetzt bei euch, hat er Finanziell Mittel, wo einfach mehr hätte kommen müssen..


Stimmt das denn alles? Mit Stuttgart ist er ins Pokalfinale gekommen, hat Stuttgart vor dem Abstieg gerettet und ist im Folgejahr in die Europa League eingezogen, selbiges mit Wolfsburg (gerettet und dann EL).
Bei seiner zweiten Amtszeit In Hamburg wurde eher am Ende zehnter. Das war so ziemlich das einzige Jahr der letzten Jahre, in denen man nicht permanent auf den letzten drei Plätzen war in Hamburg.

Es passt bei uns aktuell einfach nicht. Da spielen mehrere Faktoren eine Rolle, aber dass er NUR Feuerwehrmann ist, ist für mich nicht richtig.

So lange Ralf Rangnick auf dem Markt ist, hoffe ich einfach, dass wir uns mit aller Macht um ihn bemühen, weiß allerdings auch, dass dies unter Preetz nicht passieren wird
Dieser Beitrag wurde zuletzt von AnteCovic43 am 21.12.2020 um 09:43 Uhr bearbeitet
Bruno Labbadia |#1042
21.12.2020 - 09:45 Uhr
Zitat von vanscap
Es ist irgendwie schon auffällig, dass genau die Spieler scheinbar keinen Bock mehr haben, die bereits unter erfolgreicheren Trainern gespielt und trainiert haben. Cunha (Nagelsmann, Rangnick, Hasenhüttl), Guendouzi (Emery), Piatek (Gattuso, Pioli, Prandelli). Auch ein Tousart hat bei Lyon unter Genesio und Rudi Garcia gespielt.

Natürlich kann man jetzt auch sagen, genau diese Spieler haben aufgrund ihrer vorherigen Vereine einfach Starallüren, aber mir ist das ehrlich gesagt zu einfach. Es geht bei Labbadias Kritik ja auch um taktische Anweisungen und ich habe einfach das Gefühl, dass die Spieler, die unter guten Trainern arbeiten durften diese Anweisungen für Schwachsinn halten.

Ist ja logisch, dass ein Stark oder Plattenhardt da nicht aufmuckt, die haben bisher nur Trainer gehabt die bei Nürnberg am rumpfuschen waren oder von Preetz ausgesucht wurden. Woher sollen die wissen, dass es auch anders geht? Woher sollen die wissen wie man spielen muss, wenn man oben dabei sein will? Die waren ja nie dabei und haben CL gespielt.

Ich denke Labbadia ist hier einfach am Ende mit seinen Ideen bzw. hat die Mannschaft in Teilen verloren. Sein System funktioniert nicht und er ist entweder zu stolz oder zu inkompetent jetzt pragmatisch zu sein und umzustellen, wie er es im Frühjahr getan hat.


Ich denke, der Name spielt nicht so die Rolle für Fußballer. Es spielt mit Sicherheit eine Rolle, wenn man wechselt, aber in der täglichen Arbeit ist ein Name nur ein Name. Da kommt es dann auf Persönlichkeit und Inhalte an. Aber auch da hat Labbadia deutliche Defizite.
Bruno Labbadia |#1043
21.12.2020 - 10:02 Uhr
Zitat von vanscap
Es ist irgendwie schon auffällig, dass genau die Spieler scheinbar keinen Bock mehr haben, die bereits unter erfolgreicheren Trainern gespielt und trainiert haben. Cunha (Nagelsmann, Rangnick, Hasenhüttl), Guendouzi (Emery), Piatek (Gattuso, Pioli, Prandelli). Auch ein Tousart hat bei Lyon unter Genesio und Rudi Garcia gespielt.

Natürlich kann man jetzt auch sagen, genau diese Spieler haben aufgrund ihrer vorherigen Vereine einfach Starallüren, aber mir ist das ehrlich gesagt zu einfach. Es geht bei Labbadias Kritik ja auch um taktische Anweisungen und ich habe einfach das Gefühl, dass die Spieler, die unter guten Trainern arbeiten durften diese Anweisungen für Schwachsinn halten.

Ist ja logisch, dass ein Stark oder Plattenhardt da nicht aufmuckt, die haben bisher nur Trainer gehabt die bei Nürnberg am rumpfuschen waren oder von Preetz ausgesucht wurden. Woher sollen die wissen, dass es auch anders geht? Woher sollen die wissen wie man spielen muss, wenn man oben dabei sein will? Die waren ja nie dabei und haben CL gespielt.

Ich denke Labbadia ist hier einfach am Ende mit seinen Ideen bzw. hat die Mannschaft in Teilen verloren. Sein System funktioniert nicht und er ist entweder zu stolz oder zu inkompetent jetzt pragmatisch zu sein und umzustellen, wie er es im Frühjahr getan hat.


Wenn deine Spieler über einen Zeitraum von mehreren Spielen hinweg deine taktischen Anweisungen missachten, spielt die Mannschaft entweder gegen dich oder deine taktischen Anweisungen sind nicht umsetzbar.

Ich würde auf zweiteres Tippen, auch wenn ich glaube, dass gegen Freiburg ein Großteil der Spieler ihr eigenen Ding gemacht haben. Bruno hat definitiv die Mannschaft verloren - jedenfalls einen wichtigen Teil. Mittlerweile verstehe ich auch total, wieso er so stur auf Stark gesetzt hat. Der wäre Bruno blind in die zweite Liga gefolgt.

Schlussendlich war das, was auf dem Platz passiert ist, seit dem dritten oder vierten Spieltag nur noch ein purer Überlebenskampf des Trainers. Mir fällt kein Beispiel ein, wo sowas mal gut gegangen ist.

Ich bin mir sicher, dass ein spielerisch versierterer Trainer deutlich mehr aus diesem Kader herausholen kann. Ein Grundgerüst steht mit Piatek, Cunha, Dilsrosun, Guendouzi, Tousart, Toru, Boyata und Schwolow. Das sind 8 Spieler, die man schon in einem funktionierenden Gefüge unterbringen kann - daran gibt es gar keine Zweifel. Bruno hat aber gefühlt mehr als die Hälfte dieser Spieler verloren. Sollte er auch nur noch ein Spiel auf der Bank Platz nehmen, navigieren wir uns in einen Waschechten Skandal hinein.
Bruno Labbadia |#1044
21.12.2020 - 10:23 Uhr
Zitat von Price
Zitat von vanscap

Es ist irgendwie schon auffällig, dass genau die Spieler scheinbar keinen Bock mehr haben, die bereits unter erfolgreicheren Trainern gespielt und trainiert haben. Cunha (Nagelsmann, Rangnick, Hasenhüttl), Guendouzi (Emery), Piatek (Gattuso, Pioli, Prandelli). Auch ein Tousart hat bei Lyon unter Genesio und Rudi Garcia gespielt.

Natürlich kann man jetzt auch sagen, genau diese Spieler haben aufgrund ihrer vorherigen Vereine einfach Starallüren, aber mir ist das ehrlich gesagt zu einfach. Es geht bei Labbadias Kritik ja auch um taktische Anweisungen und ich habe einfach das Gefühl, dass die Spieler, die unter guten Trainern arbeiten durften diese Anweisungen für Schwachsinn halten.

Ist ja logisch, dass ein Stark oder Plattenhardt da nicht aufmuckt, die haben bisher nur Trainer gehabt die bei Nürnberg am rumpfuschen waren oder von Preetz ausgesucht wurden. Woher sollen die wissen, dass es auch anders geht? Woher sollen die wissen wie man spielen muss, wenn man oben dabei sein will? Die waren ja nie dabei und haben CL gespielt.

Ich denke Labbadia ist hier einfach am Ende mit seinen Ideen bzw. hat die Mannschaft in Teilen verloren. Sein System funktioniert nicht und er ist entweder zu stolz oder zu inkompetent jetzt pragmatisch zu sein und umzustellen, wie er es im Frühjahr getan hat.


Wenn deine Spieler über einen Zeitraum von mehreren Spielen hinweg deine taktischen Anweisungen missachten, spielt die Mannschaft entweder gegen dich oder deine taktischen Anweisungen sind nicht umsetzbar.

Ich würde auf zweiteres Tippen, auch wenn ich glaube, dass gegen Freiburg ein Großteil der Spieler ihr eigenen Ding gemacht haben. Bruno hat definitiv die Mannschaft verloren - jedenfalls einen wichtigen Teil. Mittlerweile verstehe ich auch total, wieso er so stur auf Stark gesetzt hat. Der wäre Bruno blind in die zweite Liga gefolgt.

Schlussendlich war das, was auf dem Platz passiert ist, seit dem dritten oder vierten Spieltag nur noch ein purer Überlebenskampf des Trainers. Mir fällt kein Beispiel ein, wo sowas mal gut gegangen ist.

Ich bin mir sicher, dass ein spielerisch versierterer Trainer deutlich mehr aus diesem Kader herausholen kann. Ein Grundgerüst steht mit Piatek, Cunha, Dilsrosun, Guendouzi, Tousart, Toru, Boyata und Schwolow. Das sind 8 Spieler, die man schon in einem funktionierenden Gefüge unterbringen kann - daran gibt es gar keine Zweifel. Bruno hat aber gefühlt mehr als die Hälfte dieser Spieler verloren. Sollte er auch nur noch ein Spiel auf der Bank Platz nehmen, navigieren wir uns in einen Waschechten Skandal hinein.


Genau das ist ja das Problem unter Labbadia. Er möchte Flügelspiel sehen, aber hat auf außen Cunha, Lukebakio und teilweise sogar Darida. Das sind einfach keine Spieler die eine Flanke bringen. Warum ist wohl Dilrosun in letzter Zeit der auffälligste Spieler? Weil die Mannschaften Hertha analysieren und das Zentrum dicht machen. Die wissen auch, dass Cunha und Co. fast ausschließlich über die Mitte kommen. Dilrosun bringt da eine ganz andere Komponente mit, weil er eben die Außenbahn beackert.

Das ist wohl auch der Hauptgrund warum wir uns so oft mit Leckie auseinandersetzen durften. Da sind wir wieder beim Thema Kaderplanung.

Alles in allem beharrt Labbadia leider an seinen Vorgaben und scheint nicht so flexibel zu sein, um sein System an das vorhandene Spielermaterial anzupassen. Ich will da nicht wieder eine Dardai Diskussion entfachen, allerdings hat er immer genau gewusst was die Mannschaft kann und was sie nicht kann und sie dementsprechend eingestellt. Das vermisse ich derzeit sehr, das können aber auch andere Trainer. Da muss man jetzt mal vernünftig schauen welcher Trainer zu diesem Kader passt und die Problemzonen im Winter, spätestens im Sommer beheben.
Bruno Labbadia |#1045
21.12.2020 - 10:30 Uhr
Nun ja, als Spieler darfst du eine Meinung haben, aber wenn der Trainer sagt so wird es gemacht, dann hast du es zu befolgen, ob es dir passt oder nicht. Du bist ein Angestellter des Vereins und kassierst viel Geld jeden Monat dafür, dass du dein Hobby zum Beruf machen konntest. Wenn es dir dann am Ende nicht passt auf Dauer, dann musst du den Verein bei Zeiten wechseln. Anders als in der freien Wirtschaft läuft es nicht anders. Leider meinen diese verwöhnten Profis doch immer machen zu können was sie wollen, weil am Ende ist der Trainer eh der ***** der Nation, wenn es nicht läuft und irgendwann weg ist.

Vielleicht sollte man mehr auf die Spieler setzen die einem folgen und diejenigen die es nicht tun oder sich dagegen sträuben auf die Bank setzen und ihnen deutlich machen, dass es so nicht geht.

Wenn man wie zu Beginn der 2. HZ in Freiburg die taktischen Dinge umsetzt, schaut es doch gut aus und man wünscht sich das nur über 90 Minuten und du spielst Mainz, Freiburg, Köln, Schalke und Bielefeld an die Wand. Das dies dem einen oder anderen Spieler nicht in den Kopf geht, kann ich nicht verstehen, denn eigentlich möchte doch jeder gewinnen und dann tut man das was dafür nötig ist.
Bruno Labbadia |#1046
21.12.2020 - 10:36 Uhr
Zitat von Herthin0
Genau das ist ja das Problem unter Labbadia. Er möchte Flügelspiel sehen, aber hat auf außen Cunha, Lukebakio und teilweise sogar Darida. Das sind einfach keine Spieler die eine Flanke bringen. Warum ist wohl Dilrosun in letzter Zeit der auffälligste Spieler? Weil die Mannschaften Hertha analysieren und das Zentrum dicht machen. Die wissen auch, dass Cunha und Co. fast ausschließlich über die Mitte kommen. Dilrosun bringt da eine ganz andere Komponente mit, weil er eben die Außenbahn beackert.

Das ist wohl auch der Hauptgrund warum wir uns so oft mit Leckie auseinandersetzen durften. Da sind wir wieder beim Thema Kaderplanung.

Alles in allem beharrt Labbadia leider an seinen Vorgaben und scheint nicht so flexibel zu sein, um sein System an das vorhandene Spielermaterial anzupassen. Ich will da nicht wieder eine Dardai Diskussion entfachen, allerdings hat er immer genau gewusst was die Mannschaft kann und was sie nicht kann und sie dementsprechend eingestellt. Das vermisse ich derzeit sehr, das können aber auch andere Trainer. Da muss man jetzt mal vernünftig schauen welcher Trainer zu diesem Kader passt und die Problemzonen im Winter, spätestens im Sommer beheben.


Wie sollte BL denn Deiner Meinung nach spielen lassen, wenn der Gegner die Mitte zumacht, aber wir keine Flügelspieler haben, die Flanken schlagen?!
Meines Erachtens denkt BLtaktisch oft richtig (angefangen bei der Verpflichtung eines Wandspielers, da KP ohen Flügelspieler vorn versauert), aber die Mannschaft setzt es teils nicht um. Stark im Mittelfeld hat m.E. viel mit diesem Thema zu tun.
Das Problem dürfte relativ klar die Zusammenstellung des Kaders sein, nicht das Coaching.
Bruno Labbadia |#1047
21.12.2020 - 10:48 Uhr
Zitat von Price
Zitat von vanscap

Es ist irgendwie schon auffällig, dass genau die Spieler scheinbar keinen Bock mehr haben, die bereits unter erfolgreicheren Trainern gespielt und trainiert haben. Cunha (Nagelsmann, Rangnick, Hasenhüttl), Guendouzi (Emery), Piatek (Gattuso, Pioli, Prandelli). Auch ein Tousart hat bei Lyon unter Genesio und Rudi Garcia gespielt.

Natürlich kann man jetzt auch sagen, genau diese Spieler haben aufgrund ihrer vorherigen Vereine einfach Starallüren, aber mir ist das ehrlich gesagt zu einfach. Es geht bei Labbadias Kritik ja auch um taktische Anweisungen und ich habe einfach das Gefühl, dass die Spieler, die unter guten Trainern arbeiten durften diese Anweisungen für Schwachsinn halten.

Ist ja logisch, dass ein Stark oder Plattenhardt da nicht aufmuckt, die haben bisher nur Trainer gehabt die bei Nürnberg am rumpfuschen waren oder von Preetz ausgesucht wurden. Woher sollen die wissen, dass es auch anders geht? Woher sollen die wissen wie man spielen muss, wenn man oben dabei sein will? Die waren ja nie dabei und haben CL gespielt.

Ich denke Labbadia ist hier einfach am Ende mit seinen Ideen bzw. hat die Mannschaft in Teilen verloren. Sein System funktioniert nicht und er ist entweder zu stolz oder zu inkompetent jetzt pragmatisch zu sein und umzustellen, wie er es im Frühjahr getan hat.


Wenn deine Spieler über einen Zeitraum von mehreren Spielen hinweg deine taktischen Anweisungen missachten, spielt die Mannschaft entweder gegen dich oder deine taktischen Anweisungen sind nicht umsetzbar.

Ich würde auf zweiteres Tippen, auch wenn ich glaube, dass gegen Freiburg ein Großteil der Spieler ihr eigenen Ding gemacht haben. Bruno hat definitiv die Mannschaft verloren - jedenfalls einen wichtigen Teil. Mittlerweile verstehe ich auch total, wieso er so stur auf Stark gesetzt hat. Der wäre Bruno blind in die zweite Liga gefolgt.

Schlussendlich war das, was auf dem Platz passiert ist, seit dem dritten oder vierten Spieltag nur noch ein purer Überlebenskampf des Trainers. Mir fällt kein Beispiel ein, wo sowas mal gut gegangen ist.

Ich bin mir sicher, dass ein spielerisch versierterer Trainer deutlich mehr aus diesem Kader herausholen kann. Ein Grundgerüst steht mit Piatek, Cunha, Dilsrosun, Guendouzi, Tousart, Toru, Boyata und Schwolow. Das sind 8 Spieler, die man schon in einem funktionierenden Gefüge unterbringen kann - daran gibt es gar keine Zweifel. Bruno hat aber gefühlt mehr als die Hälfte dieser Spieler verloren. Sollte er auch nur noch ein Spiel auf der Bank Platz nehmen, navigieren wir uns in einen Waschechten Skandal hinein.


Kein einziger Torschuß gegen Mainz.

Für mich war das ein Offenbarungseid. Ich bin wirklich geduldig und habe über Wochen geschwiegen und dem Trainer schon eine Chance gegeben. Jetzt aber ist mein Geduldsfaden endgültig gerissen.

Die Niederlage gegen Freiburg war dann auch keine große Überraschung mehr für mich.

Ich sehe bei der Mannschaft mit diesem Trainer und Herrn Preetz nur noch eine Entwicklung und die ist nach unten. Offen gesagt, habe ich jede Hoffnung auf Besserung unter diesem Gespann verloren.

Ich bin es auch leid, mich weiter mit Hertha rumzuquälen. Millionen in den Sand gesetzt.

Was für ein müder Kick. Es ist nur noch beschämend.
Bruno Labbadia |#1048
21.12.2020 - 10:52 Uhr
Zitat von Yehuda00
Zitat von Herthin0

Genau das ist ja das Problem unter Labbadia. Er möchte Flügelspiel sehen, aber hat auf außen Cunha, Lukebakio und teilweise sogar Darida. Das sind einfach keine Spieler die eine Flanke bringen. Warum ist wohl Dilrosun in letzter Zeit der auffälligste Spieler? Weil die Mannschaften Hertha analysieren und das Zentrum dicht machen. Die wissen auch, dass Cunha und Co. fast ausschließlich über die Mitte kommen. Dilrosun bringt da eine ganz andere Komponente mit, weil er eben die Außenbahn beackert.

Das ist wohl auch der Hauptgrund warum wir uns so oft mit Leckie auseinandersetzen durften. Da sind wir wieder beim Thema Kaderplanung.

Alles in allem beharrt Labbadia leider an seinen Vorgaben und scheint nicht so flexibel zu sein, um sein System an das vorhandene Spielermaterial anzupassen. Ich will da nicht wieder eine Dardai Diskussion entfachen, allerdings hat er immer genau gewusst was die Mannschaft kann und was sie nicht kann und sie dementsprechend eingestellt. Das vermisse ich derzeit sehr, das können aber auch andere Trainer. Da muss man jetzt mal vernünftig schauen welcher Trainer zu diesem Kader passt und die Problemzonen im Winter, spätestens im Sommer beheben.


Wie sollte BL denn Deiner Meinung nach spielen lassen, wenn der Gegner die Mitte zumacht, aber wir keine Flügelspieler haben, die Flanken schlagen?!
Meines Erachtens denkt BLtaktisch oft richtig (angefangen bei der Verpflichtung eines Wandspielers, da KP ohen Flügelspieler vorn versauert), aber die Mannschaft setzt es teils nicht um. Stark im Mittelfeld hat m.E. viel mit diesem Thema zu tun.
Das Problem dürfte relativ klar die Zusammenstellung des Kaders sein, nicht das Coaching.


Und deshalb hat er diese Saison hauptsächlich ohne Flügel gespielt? Hertha hat genug Spieler die Flanken schlagen können. Letztes Jahr hat man unter Labbadia mit ähnlichem Personal ein hervorragendes Flügelspiel aufgezogen. Da haben Lukebakio und Cunha problemlos die Flügelpositionen bespielt und waren da auch dauerhaft zu finden. Also entweder fehlt denen der Atem von Ibisevic in der Kabine oder Labbadia hat taktisch im Sommer umgestellt. Ich persönlich würde auf letzteres tippen, da zuvor auch die defensiven Mittelfeldspieler seltener auf die Außenpositionen gekippt sind und die Außenverteidiger meistens nicht so hoch standen, dass sie quasi nur den Ball annehmen und dann auf den IV zurückspielen konnten.

Ein Cunha ist wohl der letzte Spieler, der keinen Bock hat auf den Außen in 1 vs. 1 Duelle zu gehen und den Gegner frisch zu machen. Der macht gefühlt nichts anderes im Spiel. Kann mir doch keiner erzählen, dass der jetzt plötzlich unbedingt in der Mitte rumturnen muss. Labbadia hat einfach den Respekt einiger Spieler verloren, weil für diese die Entscheidungen nicht nachvollziehbar sind. Egal ob Taktik oder Personalentscheidungen. Sowas geht auf Dauer einfach nicht gut.
Bruno Labbadia |#1049
21.12.2020 - 11:01 Uhr
Zitat von Herthin0

Zitat von Price

Zitat von vanscap

Es ist irgendwie schon auffällig, dass genau die Spieler scheinbar keinen Bock mehr haben, die bereits unter erfolgreicheren Trainern gespielt und trainiert haben. Cunha (Nagelsmann, Rangnick, Hasenhüttl), Guendouzi (Emery), Piatek (Gattuso, Pioli, Prandelli). Auch ein Tousart hat bei Lyon unter Genesio und Rudi Garcia gespielt.

Natürlich kann man jetzt auch sagen, genau diese Spieler haben aufgrund ihrer vorherigen Vereine einfach Starallüren, aber mir ist das ehrlich gesagt zu einfach. Es geht bei Labbadias Kritik ja auch um taktische Anweisungen und ich habe einfach das Gefühl, dass die Spieler, die unter guten Trainern arbeiten durften diese Anweisungen für Schwachsinn halten.

Ist ja logisch, dass ein Stark oder Plattenhardt da nicht aufmuckt, die haben bisher nur Trainer gehabt die bei Nürnberg am rumpfuschen waren oder von Preetz ausgesucht wurden. Woher sollen die wissen, dass es auch anders geht? Woher sollen die wissen wie man spielen muss, wenn man oben dabei sein will? Die waren ja nie dabei und haben CL gespielt.

Ich denke Labbadia ist hier einfach am Ende mit seinen Ideen bzw. hat die Mannschaft in Teilen verloren. Sein System funktioniert nicht und er ist entweder zu stolz oder zu inkompetent jetzt pragmatisch zu sein und umzustellen, wie er es im Frühjahr getan hat.


Wenn deine Spieler über einen Zeitraum von mehreren Spielen hinweg deine taktischen Anweisungen missachten, spielt die Mannschaft entweder gegen dich oder deine taktischen Anweisungen sind nicht umsetzbar.

Ich würde auf zweiteres Tippen, auch wenn ich glaube, dass gegen Freiburg ein Großteil der Spieler ihr eigenen Ding gemacht haben. Bruno hat definitiv die Mannschaft verloren - jedenfalls einen wichtigen Teil. Mittlerweile verstehe ich auch total, wieso er so stur auf Stark gesetzt hat. Der wäre Bruno blind in die zweite Liga gefolgt.

Schlussendlich war das, was auf dem Platz passiert ist, seit dem dritten oder vierten Spieltag nur noch ein purer Überlebenskampf des Trainers. Mir fällt kein Beispiel ein, wo sowas mal gut gegangen ist.

Ich bin mir sicher, dass ein spielerisch versierterer Trainer deutlich mehr aus diesem Kader herausholen kann. Ein Grundgerüst steht mit Piatek, Cunha, Dilsrosun, Guendouzi, Tousart, Toru, Boyata und Schwolow. Das sind 8 Spieler, die man schon in einem funktionierenden Gefüge unterbringen kann - daran gibt es gar keine Zweifel. Bruno hat aber gefühlt mehr als die Hälfte dieser Spieler verloren. Sollte er auch nur noch ein Spiel auf der Bank Platz nehmen, navigieren wir uns in einen Waschechten Skandal hinein.


Genau das ist ja das Problem unter Labbadia. Er möchte Flügelspiel sehen, aber hat auf außen Cunha, Lukebakio und teilweise sogar Darida. Das sind einfach keine Spieler die eine Flanke bringen. Warum ist wohl Dilrosun in letzter Zeit der auffälligste Spieler? Weil die Mannschaften Hertha analysieren und das Zentrum dicht machen. Die wissen auch, dass Cunha und Co. fast ausschließlich über die Mitte kommen. Dilrosun bringt da eine ganz andere Komponente mit, weil er eben die Außenbahn beackert.

Das ist wohl auch der Hauptgrund warum wir uns so oft mit Leckie auseinandersetzen durften. Da sind wir wieder beim Thema Kaderplanung.

Alles in allem beharrt Labbadia leider an seinen Vorgaben und scheint nicht so flexibel zu sein, um sein System an das vorhandene Spielermaterial anzupassen. Ich will da nicht wieder eine Dardai Diskussion entfachen, allerdings hat er immer genau gewusst was die Mannschaft kann und was sie nicht kann und sie dementsprechend eingestellt. Das vermisse ich derzeit sehr, das können aber auch andere Trainer. Da muss man jetzt mal vernünftig schauen welcher Trainer zu diesem Kader passt und die Problemzonen im Winter, spätestens im Sommer beheben.


Die beiden Außenverteidigerpositionen entsprechen nicht mehr den modernen Anforderungen. Da hätte schon längst gehandelt werden müssen.

Auch brauchen wir einen kreativen Spieler im Mittelfeld und eine echte Kanone auf der offensiven Flügelposition, jemand, der sofort einschlägt. Mit solchen Spielern kann man dann über ein Kombinationsspiel und schnellen Vorstössen bzw. den richtigen Laufwegen das Spiel offensiv beflügeln. Mir genügt da schon ein Blick auf Nagelsmann, wie der das in Leipzig umgesetzt hat. Das ist auch schön anzuschauen und ich sehe eine echte Entwicklung der Leipziger Mannschaft. Genau so etwas will ich jetzt bei Hertha sehen.

Welten trennen uns von diesem Leipziger Spielstil.

Nicht erst im Sommer 2021 muß gehandelt werden, es ist schon länger überfällig, dass auf den Aussenpositionen und anderen Positionen gehandelt werden muß.

Wir brauchen zudem endlich einen modernen Trainer, der wirklich das auch alles professionell wie Nagelsmann umsetzen kann.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Moishele am 21.12.2020 um 11:04 Uhr bearbeitet
Bruno Labbadia |#1050
21.12.2020 - 11:21 Uhr
Zitat von Pal1975
Nun ja, als Spieler darfst du eine Meinung haben, aber wenn der Trainer sagt so wird es gemacht, dann hast du es zu befolgen, ob es dir passt oder nicht. Du bist ein Angestellter des Vereins und kassierst viel Geld jeden Monat dafür, dass du dein Hobby zum Beruf machen konntest. Wenn es dir dann am Ende nicht passt auf Dauer, dann musst du den Verein bei Zeiten wechseln. Anders als in der freien Wirtschaft läuft es nicht anders. Leider meinen diese verwöhnten Profis doch immer machen zu können was sie wollen, weil am Ende ist der Trainer eh der ***** der Nation, wenn es nicht läuft und irgendwann weg ist.

Vielleicht sollte man mehr auf die Spieler setzen die einem folgen und diejenigen die es nicht tun oder sich dagegen sträuben auf die Bank setzen und ihnen deutlich machen, dass es so nicht geht.

Wenn man wie zu Beginn der 2. HZ in Freiburg die taktischen Dinge umsetzt, schaut es doch gut aus und man wünscht sich das nur über 90 Minuten und du spielst Mainz, Freiburg, Köln, Schalke und Bielefeld an die Wand. Das dies dem einen oder anderen Spieler nicht in den Kopf geht, kann ich nicht verstehen, denn eigentlich möchte doch jeder gewinnen und dann tut man das was dafür nötig ist.


3 Punkte weg von Platz 16 nach all den Millioneninvestitionen sind kein gutes Argument für den Trainer und Herrn Preetz. Da sollte man m.E. jetzt schon ein kleines Fazit ziehen.

Vielleicht liege ich falsch, aber mein Eindruck von außen ist schon der, dass der Trainer Teile der Mannschaft nicht mehr erreichen kann und diese verloren hat ?

Ich sehe auch kein Feuer mehr im Trainer, bzw., dass er noch groß Lust auf Hertha hat, aus welchen Gründen auch immer ? Am Anfang strahlte der Trainer mehr Energie aus und man spürte, dass er Hertha wirklich voranbringen wollte. All das sehe ich jetzt überhaupt nicht mehr.

Von einer verschworenen Gemeinschaft der Spieler, die sich für den Trainer auf dem Platz zerreißen und Gras fressen sehe ich auch nichts. Wenn ich da nur an Schelle denke. Der hat immer alles gegeben. Ich vermisse ihn.

Bei Pal Dardai waren wir zumindest in der Hinrunde bissig und sehr unangenehm zu bespielen. Es war zwar kein Offensivfeuerwerk, aber vorne waren wir meist sehr effektiv. Man sah, dass die Mannschaft wirklich hinter dem Trainer stand und es war auch schwer, Tore gegen uns zu schießen. Zumindest in der Hinrunde einer Saison.
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