Babbeleck XVI
01.01.2014 - 17:48 Uhr
18.03.2026 - 23:07 Uhr
Zitat von @Neuehaaner
Ich - als bekennender Atheist - habe ehrlich gesagt null Verständnis dafür, dass eine immer kleiner werdende Minderheit allen anderen vorgibt, wie man sich an einem völlig normalen Wochentag verhalten soll.
- Zitatende -
Leider stimmt an diesem Satz gar nichts. Welche Tage bundeseinheitliche gesetzliche Feiertage sind, regelt ein Bundesgesetz, das vom Deutschen Bundestag beschlossen wurde und nicht von einer Religionsgemeinschaft und schon gar nicht von einer christlichen Kirche. Somit kann auch nur der Bundestag die Rechtslage verändern. Im überigen kannst Du natürlich glauben was Du willst, oder in Deinem Fall gar nichts glauben. Bezüglich einer Abschaffung oder Änderung der Rechtslage steht Dir der Weg über den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages jederzeit offen, um eine Gesetzesänderung anzuregen oder Beschwerde zu führen, dass Du an diesem Tag eventuell nicht arbeiten darfst. Da die ausfallende Arbeit an gesetzlichen Feiertagen jedoch nicht vom Arbeitsentgelt abgezogen wird, kannst du dieses Arbeitsentgelt ja konsquenterweise einer wohltätigen zu keiner Regionsgemeinschaft gehörenden Oranisation spenden. Ad hoc fällt mir da allerdings nur die Verbraucherzentrale Hessen ein.
https://www.bundestag.de/ausschuesse/a02_Petitionsausschuss/verfahrensgrundsaetze-1075826
Ich - als bekennender Atheist - habe ehrlich gesagt null Verständnis dafür, dass eine immer kleiner werdende Minderheit allen anderen vorgibt, wie man sich an einem völlig normalen Wochentag verhalten soll.
- Zitatende -
Leider stimmt an diesem Satz gar nichts. Welche Tage bundeseinheitliche gesetzliche Feiertage sind, regelt ein Bundesgesetz, das vom Deutschen Bundestag beschlossen wurde und nicht von einer Religionsgemeinschaft und schon gar nicht von einer christlichen Kirche. Somit kann auch nur der Bundestag die Rechtslage verändern. Im überigen kannst Du natürlich glauben was Du willst, oder in Deinem Fall gar nichts glauben. Bezüglich einer Abschaffung oder Änderung der Rechtslage steht Dir der Weg über den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages jederzeit offen, um eine Gesetzesänderung anzuregen oder Beschwerde zu führen, dass Du an diesem Tag eventuell nicht arbeiten darfst. Da die ausfallende Arbeit an gesetzlichen Feiertagen jedoch nicht vom Arbeitsentgelt abgezogen wird, kannst du dieses Arbeitsentgelt ja konsquenterweise einer wohltätigen zu keiner Regionsgemeinschaft gehörenden Oranisation spenden. Ad hoc fällt mir da allerdings nur die Verbraucherzentrale Hessen ein.
https://www.bundestag.de/ausschuesse/a02_Petitionsausschuss/verfahrensgrundsaetze-1075826
19.03.2026 - 09:55 Uhr
Zitat von Munga
Zitat von @Neuehaaner
Ich - als bekennender Atheist - habe ehrlich gesagt null Verständnis dafür, dass eine immer kleiner werdende Minderheit allen anderen vorgibt, wie man sich an einem völlig normalen Wochentag verhalten soll.
- Zitatende -
Leider stimmt an diesem Satz gar nichts. Welche Tage bundeseinheitliche gesetzliche Feiertage sind, regelt ein Bundesgesetz, das vom Deutschen Bundestag beschlossen wurde und nicht von einer Religionsgemeinschaft und schon gar nicht von einer christlichen Kirche. Somit kann auch nur der Bundestag die Rechtslage verändern. Im überigen kannst Du natürlich glauben was Du willst, oder in Deinem Fall gar nichts glauben. Bezüglich einer Abschaffung oder Änderung der Rechtslage steht Dir der Weg über den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages jederzeit offen, um eine Gesetzesänderung anzuregen oder Beschwerde zu führen, dass Du an diesem Tag eventuell nicht arbeiten darfst. Da die ausfallende Arbeit an gesetzlichen Feiertagen jedoch nicht vom Arbeitsentgelt abgezogen wird, kannst du dieses Arbeitsentgelt ja konsquenterweise einer wohltätigen zu keiner Regionsgemeinschaft gehörenden Oranisation spenden. Ad hoc fällt mir da allerdings nur die Verbraucherzentrale Hessen ein.
https://www.bundestag.de/ausschuesse/a02_Petitionsausschuss/verfahrensgrundsaetze-1075826
Zitat von @Neuehaaner
Ich - als bekennender Atheist - habe ehrlich gesagt null Verständnis dafür, dass eine immer kleiner werdende Minderheit allen anderen vorgibt, wie man sich an einem völlig normalen Wochentag verhalten soll.
- Zitatende -
Leider stimmt an diesem Satz gar nichts. Welche Tage bundeseinheitliche gesetzliche Feiertage sind, regelt ein Bundesgesetz, das vom Deutschen Bundestag beschlossen wurde und nicht von einer Religionsgemeinschaft und schon gar nicht von einer christlichen Kirche. Somit kann auch nur der Bundestag die Rechtslage verändern. Im überigen kannst Du natürlich glauben was Du willst, oder in Deinem Fall gar nichts glauben. Bezüglich einer Abschaffung oder Änderung der Rechtslage steht Dir der Weg über den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages jederzeit offen, um eine Gesetzesänderung anzuregen oder Beschwerde zu führen, dass Du an diesem Tag eventuell nicht arbeiten darfst. Da die ausfallende Arbeit an gesetzlichen Feiertagen jedoch nicht vom Arbeitsentgelt abgezogen wird, kannst du dieses Arbeitsentgelt ja konsquenterweise einer wohltätigen zu keiner Regionsgemeinschaft gehörenden Oranisation spenden. Ad hoc fällt mir da allerdings nur die Verbraucherzentrale Hessen ein.
https://www.bundestag.de/ausschuesse/a02_Petitionsausschuss/verfahrensgrundsaetze-1075826
Gude,
und erstmal danke, dass du die Diskussion hierher gezogen hast. Hatte ich auch geplant, falls es weitergeht.
Dass die bundeseinheitlichen Feiertage nicht direkt von einer der beiden Kirchen, sondern per Bundesgesetz beschlossen werden ist mir auch klar. Dass diese sich überwiegend auf christliche Traditionen beziehen ist aus der Geschichte unseres Landes auch soweit logisch. Allerdings rührt das aus einer Zeit, in der über 95% der Menschen in Deutschland in einer der beiden großen christlichen Kirchen waren. Heute gibt es in Deutschland mehr konfessionsfreie Menschen als Christen. Als religiös aktiv (und darum geht es ja bei den religiösen Feiertagen) bezeichnen sich noch ganze 2,1% aller Deutschen (Quelle). Wenn das mal keine Minderheit ist?! Kein Mensch würde dich daran hindern rund um das Hasenfest Urlaub zu nehmen, um deinen Glauben zu leben. Religion muss einfach Privatsache sein.
Dass es deutlich sinnvollere Tage gibt, die man als Feiertag hernehmen kann zeigen ja die Beispiele 1.Mai oder 3. Oktober. Internationaler Frauentag oder Weltkindertag sind neuere Beispiele aus Berlin und Thüringen. Mir fallen da noch etliche weitere ein, die sich anbieten würden: Tag des Ehrenamts, Tag der Demokratie, Tag der Menschenrechte, etc. Christi Himmelfahrt hat ja bereits eine weltliche Umdeutung zum Vatertag erhalten. Der darf also bleiben
Dass dir jedoch nur kirchliche wohltätige Organisationen einfallen, glaube ich dir einfach nicht. DRK, Ärzte ohne Grenzen, die freiwilligen Feuerwehren, Oxfam, Welthungerhilfe.
Fazit:
Jeder soll an das glauben, an das er möchte: Feen, Elfen, Einhörner, fliegende Spaghettimonster oder eben den lieben Gott. Mich stört eben nur, dass diese persönliche Vorliebe von ganz ganz wenigen Menschen Auswirkungen auf alle anderen um sie herum haben soll. Dafür gibt es einfach keinen Grund (mehr).
MfG Neuehaaner
19.03.2026 - 10:45 Uhr
Feiertage akzeptiere ich selbstverständlich, insbes auch das Prozedere um den Karfreitag.
Ostersonntag ist ein normaler BL Spieltag, ich habe da regelmäßig Diskussionen in der Familie -diesmal ist wieder ein Eintracht Spiel- weil es so familienunfreundlich ist. Ich denke hier spielen halt die Fernsehübertragungen ein entscheidend mit
Ostersonntag ist ein normaler BL Spieltag, ich habe da regelmäßig Diskussionen in der Familie -diesmal ist wieder ein Eintracht Spiel- weil es so familienunfreundlich ist. Ich denke hier spielen halt die Fernsehübertragungen ein entscheidend mit
19.03.2026 - 11:49 Uhr
Hallo @Neuehaaner
in vielen Punkten kann ich Deine Auffassung nachvollziehen. Bisher hat es jedoch in der Bundesrepublik Deutschland noch keine Regierung gewagt an dieses Thema heranzugehen. Im Gegensatz dazu reklamieren aber andere Religionsgemeinschaften Gleichberechtigung (Judentum, Islam) die ihre Feiertage ebenfalls gleichberechtig als gesetzliche Feiertge anerkannt bekommen wollen. Die Politik hat es daher wohl zur Zeit vorgezogen, das ganz möglichst nicht zu thematisieren und schiebt wichtigere politsche Probleme vor.
Stellen wir uns aber einmal vor, was passiert, wenn wir alle christlichen Feiertage als gesetzliche Feiertage streichen, dann natürlich auch Weihnachten. Als erstes ginge dann der Handel auf die Barrikaden gefolgt von der Lebensmittelindustrie und den Geschenkartikelherstellern und viele Arbeitnehmer verlören ihre Weihnachtsgratifikation. Deine Forderungen greifen also direkt in das Einkommen von MIllionen Menschen in Deutschland ein.
Der Trend geht aber in Deine Richtung. Seit Bestehen der Bundesrpublik Deutschland haben bereits einige kirchliche Feiertage ihren Status als gesetzliche Feiertage verloren. (z.B. Maria Himmelfahrt, Buß- und Bettag, Dreikönigstag, Barbaratag (regional). (Aufszählung ist nur beispielhaft und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.)
Deine Vorschläge, bezüglich alternativer Feiertage werfen allerdings die gleichen Themen auf die du anprangerst. Dein Beispiel mit dem Internationalen Frauentag ist das gleiche wie mit den christlichen Feiertagen nur mit ideoloisch anderen Vorzeichen. Genau aus diesem Grund haben die Männer wegen des Muttertages ja schon Christi Himmelfahrt inoffziell zum Vatertag erklärt. Ich nenne das Gleichberechtigung. Wenn ich mich allerdings in der Welt so umsehe benötigen wir eher einen Weltfriedenstag!
Noch eine Anmerkung zu Deinem Absatz vor Deinem Fazit. Du glaubst also doch! Nur nicht an einen Gott. Lies bitte noch einmal den entsprechenden Absatz in meinem Post (Die Betonung liegt auf "Ad Hoc"!). Das Du aber die freiwilligen Fuerwehren anführtst ist interessant. Wird doch bei den Feuerwehren generell der heilige St. Florian als Schutzpatron angesehen und die meisten Feuerwehren führen daher den Funkrufnamen "Florian".
Zum Schluß noch eine Anmerkung zu Deinem Fazit.
Bei jedem Heimspiel unserer Eintracht treten über 50000 Menschen den Weg ins Waldstadion an und haben damit Auswirkungen auf andere Menschen, die mit Fußball nichts am Hut haben und entweder im Stau stehen oder Umwege fahren müssen, um an ihr Ziel zu kommen.
Vielleicht hast Du den Spruch schon einmal gehört.
Zitat: Ich verstehe nicht warum 22 ***** en hinter einem Ball herrennen, man könnte doch jedem einen Ball geben, noch weniger verstehe ich allerdings dass tausende von Menschen Geld dafür ausgeben sich diesen Blödsinn anzusehen. Zitatende
In diesem Sinne ⚽️ 🏁
in vielen Punkten kann ich Deine Auffassung nachvollziehen. Bisher hat es jedoch in der Bundesrepublik Deutschland noch keine Regierung gewagt an dieses Thema heranzugehen. Im Gegensatz dazu reklamieren aber andere Religionsgemeinschaften Gleichberechtigung (Judentum, Islam) die ihre Feiertage ebenfalls gleichberechtig als gesetzliche Feiertge anerkannt bekommen wollen. Die Politik hat es daher wohl zur Zeit vorgezogen, das ganz möglichst nicht zu thematisieren und schiebt wichtigere politsche Probleme vor.
Stellen wir uns aber einmal vor, was passiert, wenn wir alle christlichen Feiertage als gesetzliche Feiertage streichen, dann natürlich auch Weihnachten. Als erstes ginge dann der Handel auf die Barrikaden gefolgt von der Lebensmittelindustrie und den Geschenkartikelherstellern und viele Arbeitnehmer verlören ihre Weihnachtsgratifikation. Deine Forderungen greifen also direkt in das Einkommen von MIllionen Menschen in Deutschland ein.
Der Trend geht aber in Deine Richtung. Seit Bestehen der Bundesrpublik Deutschland haben bereits einige kirchliche Feiertage ihren Status als gesetzliche Feiertage verloren. (z.B. Maria Himmelfahrt, Buß- und Bettag, Dreikönigstag, Barbaratag (regional). (Aufszählung ist nur beispielhaft und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.)
Deine Vorschläge, bezüglich alternativer Feiertage werfen allerdings die gleichen Themen auf die du anprangerst. Dein Beispiel mit dem Internationalen Frauentag ist das gleiche wie mit den christlichen Feiertagen nur mit ideoloisch anderen Vorzeichen. Genau aus diesem Grund haben die Männer wegen des Muttertages ja schon Christi Himmelfahrt inoffziell zum Vatertag erklärt. Ich nenne das Gleichberechtigung. Wenn ich mich allerdings in der Welt so umsehe benötigen wir eher einen Weltfriedenstag!
Noch eine Anmerkung zu Deinem Absatz vor Deinem Fazit. Du glaubst also doch! Nur nicht an einen Gott. Lies bitte noch einmal den entsprechenden Absatz in meinem Post (Die Betonung liegt auf "Ad Hoc"!). Das Du aber die freiwilligen Fuerwehren anführtst ist interessant. Wird doch bei den Feuerwehren generell der heilige St. Florian als Schutzpatron angesehen und die meisten Feuerwehren führen daher den Funkrufnamen "Florian".
Zum Schluß noch eine Anmerkung zu Deinem Fazit.
Bei jedem Heimspiel unserer Eintracht treten über 50000 Menschen den Weg ins Waldstadion an und haben damit Auswirkungen auf andere Menschen, die mit Fußball nichts am Hut haben und entweder im Stau stehen oder Umwege fahren müssen, um an ihr Ziel zu kommen.
Vielleicht hast Du den Spruch schon einmal gehört.
Zitat: Ich verstehe nicht warum 22 ***** en hinter einem Ball herrennen, man könnte doch jedem einen Ball geben, noch weniger verstehe ich allerdings dass tausende von Menschen Geld dafür ausgeben sich diesen Blödsinn anzusehen. Zitatende
In diesem Sinne ⚽️ 🏁
19.03.2026 - 11:51 Uhr
Zitat von Neuehaaner
Gude,
und erstmal danke, dass du die Diskussion hierher gezogen hast. Hatte ich auch geplant, falls es weitergeht.
Dass die bundeseinheitlichen Feiertage nicht direkt von einer der beiden Kirchen, sondern per Bundesgesetz beschlossen werden ist mir auch klar. Dass diese sich überwiegend auf christliche Traditionen beziehen ist aus der Geschichte unseres Landes auch soweit logisch. Allerdings rührt das aus einer Zeit, in der über 95% der Menschen in Deutschland in einer der beiden großen christlichen Kirchen waren. Heute gibt es in Deutschland mehr konfessionsfreie Menschen als Christen. Als religiös aktiv (und darum geht es ja bei den religiösen Feiertagen) bezeichnen sich noch ganze 2,1% aller Deutschen (Quelle). Wenn das mal keine Minderheit ist?! Kein Mensch würde dich daran hindern rund um das Hasenfest Urlaub zu nehmen, um deinen Glauben zu leben. Religion muss einfach Privatsache sein.
Dass es deutlich sinnvollere Tage gibt, die man als Feiertag hernehmen kann zeigen ja die Beispiele 1.Mai oder 3. Oktober. Internationaler Frauentag oder Weltkindertag sind neuere Beispiele aus Berlin und Thüringen. Mir fallen da noch etliche weitere ein, die sich anbieten würden: Tag des Ehrenamts, Tag der Demokratie, Tag der Menschenrechte, etc. Christi Himmelfahrt hat ja bereits eine weltliche Umdeutung zum Vatertag erhalten. Der darf also bleiben
Dass dir jedoch nur kirchliche wohltätige Organisationen einfallen, glaube ich dir einfach nicht. DRK, Ärzte ohne Grenzen, die freiwilligen Feuerwehren, Oxfam, Welthungerhilfe.
Fazit:
Jeder soll an das glauben, an das er möchte: Feen, Elfen, Einhörner, fliegende Spaghettimonster oder eben den lieben Gott. Mich stört eben nur, dass diese persönliche Vorliebe von ganz ganz wenigen Menschen Auswirkungen auf alle anderen um sie herum haben soll. Dafür gibt es einfach keinen Grund (mehr).
MfG Neuehaaner
Zitat von Munga
Zitat von @Neuehaaner
Ich - als bekennender Atheist - habe ehrlich gesagt null Verständnis dafür, dass eine immer kleiner werdende Minderheit allen anderen vorgibt, wie man sich an einem völlig normalen Wochentag verhalten soll.
- Zitatende -
Leider stimmt an diesem Satz gar nichts. Welche Tage bundeseinheitliche gesetzliche Feiertage sind, regelt ein Bundesgesetz, das vom Deutschen Bundestag beschlossen wurde und nicht von einer Religionsgemeinschaft und schon gar nicht von einer christlichen Kirche. Somit kann auch nur der Bundestag die Rechtslage verändern. Im überigen kannst Du natürlich glauben was Du willst, oder in Deinem Fall gar nichts glauben. Bezüglich einer Abschaffung oder Änderung der Rechtslage steht Dir der Weg über den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages jederzeit offen, um eine Gesetzesänderung anzuregen oder Beschwerde zu führen, dass Du an diesem Tag eventuell nicht arbeiten darfst. Da die ausfallende Arbeit an gesetzlichen Feiertagen jedoch nicht vom Arbeitsentgelt abgezogen wird, kannst du dieses Arbeitsentgelt ja konsquenterweise einer wohltätigen zu keiner Regionsgemeinschaft gehörenden Oranisation spenden. Ad hoc fällt mir da allerdings nur die Verbraucherzentrale Hessen ein.
https://www.bundestag.de/ausschuesse/a02_Petitionsausschuss/verfahrensgrundsaetze-1075826
Zitat von @Neuehaaner
Ich - als bekennender Atheist - habe ehrlich gesagt null Verständnis dafür, dass eine immer kleiner werdende Minderheit allen anderen vorgibt, wie man sich an einem völlig normalen Wochentag verhalten soll.
- Zitatende -
Leider stimmt an diesem Satz gar nichts. Welche Tage bundeseinheitliche gesetzliche Feiertage sind, regelt ein Bundesgesetz, das vom Deutschen Bundestag beschlossen wurde und nicht von einer Religionsgemeinschaft und schon gar nicht von einer christlichen Kirche. Somit kann auch nur der Bundestag die Rechtslage verändern. Im überigen kannst Du natürlich glauben was Du willst, oder in Deinem Fall gar nichts glauben. Bezüglich einer Abschaffung oder Änderung der Rechtslage steht Dir der Weg über den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages jederzeit offen, um eine Gesetzesänderung anzuregen oder Beschwerde zu führen, dass Du an diesem Tag eventuell nicht arbeiten darfst. Da die ausfallende Arbeit an gesetzlichen Feiertagen jedoch nicht vom Arbeitsentgelt abgezogen wird, kannst du dieses Arbeitsentgelt ja konsquenterweise einer wohltätigen zu keiner Regionsgemeinschaft gehörenden Oranisation spenden. Ad hoc fällt mir da allerdings nur die Verbraucherzentrale Hessen ein.
https://www.bundestag.de/ausschuesse/a02_Petitionsausschuss/verfahrensgrundsaetze-1075826
Gude,
und erstmal danke, dass du die Diskussion hierher gezogen hast. Hatte ich auch geplant, falls es weitergeht.
Dass die bundeseinheitlichen Feiertage nicht direkt von einer der beiden Kirchen, sondern per Bundesgesetz beschlossen werden ist mir auch klar. Dass diese sich überwiegend auf christliche Traditionen beziehen ist aus der Geschichte unseres Landes auch soweit logisch. Allerdings rührt das aus einer Zeit, in der über 95% der Menschen in Deutschland in einer der beiden großen christlichen Kirchen waren. Heute gibt es in Deutschland mehr konfessionsfreie Menschen als Christen. Als religiös aktiv (und darum geht es ja bei den religiösen Feiertagen) bezeichnen sich noch ganze 2,1% aller Deutschen (Quelle). Wenn das mal keine Minderheit ist?! Kein Mensch würde dich daran hindern rund um das Hasenfest Urlaub zu nehmen, um deinen Glauben zu leben. Religion muss einfach Privatsache sein.
Dass es deutlich sinnvollere Tage gibt, die man als Feiertag hernehmen kann zeigen ja die Beispiele 1.Mai oder 3. Oktober. Internationaler Frauentag oder Weltkindertag sind neuere Beispiele aus Berlin und Thüringen. Mir fallen da noch etliche weitere ein, die sich anbieten würden: Tag des Ehrenamts, Tag der Demokratie, Tag der Menschenrechte, etc. Christi Himmelfahrt hat ja bereits eine weltliche Umdeutung zum Vatertag erhalten. Der darf also bleiben
Dass dir jedoch nur kirchliche wohltätige Organisationen einfallen, glaube ich dir einfach nicht. DRK, Ärzte ohne Grenzen, die freiwilligen Feuerwehren, Oxfam, Welthungerhilfe.
Fazit:
Jeder soll an das glauben, an das er möchte: Feen, Elfen, Einhörner, fliegende Spaghettimonster oder eben den lieben Gott. Mich stört eben nur, dass diese persönliche Vorliebe von ganz ganz wenigen Menschen Auswirkungen auf alle anderen um sie herum haben soll. Dafür gibt es einfach keinen Grund (mehr).
MfG Neuehaaner
+1
19.03.2026 - 12:47 Uhr
Gude @Munga und Danke für die angenehme Diskussion.
Mit dem Weltfrauentag hast du einen Punkt. Diese Forderung ziehe ich also zurück. Beim Weltfriedenstag bin ich sofort dabei und auch meine übrigen Vorschläge hatten ja nichts ideologisches.
Wo ich dir widersprechen muss ist in deinem Gedankenspiel was wäre, wenn man alle christlichen Feiertage streicht. Der Handel wäre glaube ich begeistert. Jeder Tag, an dem er offen sein kann, bringt doch Umsatz. Abgeschafft werden soll doch der Feiertag, nicht die Feier. Und da ist Weihnachten doch ein tolles Beispiel. Die Ursprünge dieses Festes liegt ohnehin im heidnischen Fest der Sonnenwende. Auch Weihnachtsbaum, Geschenke und Kerzenlicht gab es schon vor der Christlichen Kirche. Weihnachten ist ein tolles Familienfest, das etliche Menschen (hierzu habe ich leider keine Statistik) auch völlig ohne christliche Bräuche jedes Jahr feiern.
Ostern ist da oft noch extremer. Die meisten Menschen wissen nichtmal was an den Ostertagen passiert ist bzw. sein soll.
MfG Neuehaaner
Mit dem Weltfrauentag hast du einen Punkt. Diese Forderung ziehe ich also zurück. Beim Weltfriedenstag bin ich sofort dabei und auch meine übrigen Vorschläge hatten ja nichts ideologisches.
Wo ich dir widersprechen muss ist in deinem Gedankenspiel was wäre, wenn man alle christlichen Feiertage streicht. Der Handel wäre glaube ich begeistert. Jeder Tag, an dem er offen sein kann, bringt doch Umsatz. Abgeschafft werden soll doch der Feiertag, nicht die Feier. Und da ist Weihnachten doch ein tolles Beispiel. Die Ursprünge dieses Festes liegt ohnehin im heidnischen Fest der Sonnenwende. Auch Weihnachtsbaum, Geschenke und Kerzenlicht gab es schon vor der Christlichen Kirche. Weihnachten ist ein tolles Familienfest, das etliche Menschen (hierzu habe ich leider keine Statistik) auch völlig ohne christliche Bräuche jedes Jahr feiern.
Ostern ist da oft noch extremer. Die meisten Menschen wissen nichtmal was an den Ostertagen passiert ist bzw. sein soll.
MfG Neuehaaner
19.03.2026 - 13:01 Uhr
Zitat von Neuehaaner
Gude @Munga und Danke für die angenehme Diskussion.
Mit dem Weltfrauentag hast du einen Punkt. Diese Forderung ziehe ich also zurück. Beim Weltfriedenstag bin ich sofort dabei und auch meine übrigen Vorschläge hatten ja nichts ideologisches.
Wo ich dir widersprechen muss ist in deinem Gedankenspiel was wäre, wenn man alle christlichen Feiertage streicht. Der Handel wäre glaube ich begeistert. Jeder Tag, an dem er offen sein kann, bringt doch Umsatz. Abgeschafft werden soll doch der Feiertag, nicht die Feier. Und da ist Weihnachten doch ein tolles Beispiel. Die Ursprünge dieses Festes liegt ohnehin im heidnischen Fest der Sonnenwende. Auch Weihnachtsbaum, Geschenke und Kerzenlicht gab es schon vor der Christlichen Kirche. Weihnachten ist ein tolles Familienfest, das etliche Menschen (hierzu habe ich leider keine Statistik) auch völlig ohne christliche Bräuche jedes Jahr feiern.
Ostern ist da oft noch extremer. Die meisten Menschen wissen nichtmal was an den Ostertagen passiert ist bzw. sein soll.
MfG Neuehaaner
Gude @Munga und Danke für die angenehme Diskussion.
Mit dem Weltfrauentag hast du einen Punkt. Diese Forderung ziehe ich also zurück. Beim Weltfriedenstag bin ich sofort dabei und auch meine übrigen Vorschläge hatten ja nichts ideologisches.
Wo ich dir widersprechen muss ist in deinem Gedankenspiel was wäre, wenn man alle christlichen Feiertage streicht. Der Handel wäre glaube ich begeistert. Jeder Tag, an dem er offen sein kann, bringt doch Umsatz. Abgeschafft werden soll doch der Feiertag, nicht die Feier. Und da ist Weihnachten doch ein tolles Beispiel. Die Ursprünge dieses Festes liegt ohnehin im heidnischen Fest der Sonnenwende. Auch Weihnachtsbaum, Geschenke und Kerzenlicht gab es schon vor der Christlichen Kirche. Weihnachten ist ein tolles Familienfest, das etliche Menschen (hierzu habe ich leider keine Statistik) auch völlig ohne christliche Bräuche jedes Jahr feiern.
Ostern ist da oft noch extremer. Die meisten Menschen wissen nichtmal was an den Ostertagen passiert ist bzw. sein soll.
MfG Neuehaaner
Oh man, interessante, respektvolle und gewinnbringende Diskussion von euch beiden.
Danke dafür. Leider habe ich kaum Zeit um auch meinen Senf dazu abzugeben.
Vielleicht sollten wir uns mal auf ein Babbeleck-Stammtisch dazu in einem Brauhaus treffen.
Das ging bei mir eher 😀
19.03.2026 - 14:15 Uhr
Zitat von Neuehaaner
Gude @Munga und Danke für die angenehme Diskussion.
Mit dem Weltfrauentag hast du einen Punkt. Diese Forderung ziehe ich also zurück. Beim Weltfriedenstag bin ich sofort dabei und auch meine übrigen Vorschläge hatten ja nichts ideologisches.
Wo ich dir widersprechen muss ist in deinem Gedankenspiel was wäre, wenn man alle christlichen Feiertage streicht. Der Handel wäre glaube ich begeistert. Jeder Tag, an dem er offen sein kann, bringt doch Umsatz. Abgeschafft werden soll doch der Feiertag, nicht die Feier. Und da ist Weihnachten doch ein tolles Beispiel. Die Ursprünge dieses Festes liegt ohnehin im heidnischen Fest der Sonnenwende. Auch Weihnachtsbaum, Geschenke und Kerzenlicht gab es schon vor der Christlichen Kirche. Weihnachten ist ein tolles Familienfest, das etliche Menschen (hierzu habe ich leider keine Statistik) auch völlig ohne christliche Bräuche jedes Jahr feiern.
Ostern ist da oft noch extremer. Die meisten Menschen wissen nicht mal was an den Ostertagen passiert ist bzw. sein soll.
MfG Neuehaaner
Gude @Munga und Danke für die angenehme Diskussion.
Mit dem Weltfrauentag hast du einen Punkt. Diese Forderung ziehe ich also zurück. Beim Weltfriedenstag bin ich sofort dabei und auch meine übrigen Vorschläge hatten ja nichts ideologisches.
Wo ich dir widersprechen muss ist in deinem Gedankenspiel was wäre, wenn man alle christlichen Feiertage streicht. Der Handel wäre glaube ich begeistert. Jeder Tag, an dem er offen sein kann, bringt doch Umsatz. Abgeschafft werden soll doch der Feiertag, nicht die Feier. Und da ist Weihnachten doch ein tolles Beispiel. Die Ursprünge dieses Festes liegt ohnehin im heidnischen Fest der Sonnenwende. Auch Weihnachtsbaum, Geschenke und Kerzenlicht gab es schon vor der Christlichen Kirche. Weihnachten ist ein tolles Familienfest, das etliche Menschen (hierzu habe ich leider keine Statistik) auch völlig ohne christliche Bräuche jedes Jahr feiern.
Ostern ist da oft noch extremer. Die meisten Menschen wissen nicht mal was an den Ostertagen passiert ist bzw. sein soll.
MfG Neuehaaner
Danke, das mit der angehmen Diskussionkultur gebe ich gerne zurück. Leider muß ich wieder korregierend eingreifen. An Weihnachten feiern wir die Geburt von Jesus von Nazareth, der für die Christen der Sohn Gottes ist und als Erlöser der Menschheit gefeiert wird. Ich habe Dir hierzu einmal einen Wikipedia-Artikel verlinkt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Weihnachten
Gruß Munga
19.03.2026 - 15:31 Uhr
Zitat von Munga
Danke, das mit der angehmen Diskussionkultur gebe ich gerne zurück. Leider muß ich wieder korregierend eingreifen. An Weihnachten feiern wir die Geburt von Jesus von Nazareth, der für die Christen der Sohn Gottes ist und als Erlöser der Menschheit gefeiert wird. Ich habe Dir hierzu einmal einen Wikipedia-Artikel verlinkt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Weihnachten
Gruß Munga
Zitat von Neuehaaner
Gude @Munga und Danke für die angenehme Diskussion.
Mit dem Weltfrauentag hast du einen Punkt. Diese Forderung ziehe ich also zurück. Beim Weltfriedenstag bin ich sofort dabei und auch meine übrigen Vorschläge hatten ja nichts ideologisches.
Wo ich dir widersprechen muss ist in deinem Gedankenspiel was wäre, wenn man alle christlichen Feiertage streicht. Der Handel wäre glaube ich begeistert. Jeder Tag, an dem er offen sein kann, bringt doch Umsatz. Abgeschafft werden soll doch der Feiertag, nicht die Feier. Und da ist Weihnachten doch ein tolles Beispiel. Die Ursprünge dieses Festes liegt ohnehin im heidnischen Fest der Sonnenwende. Auch Weihnachtsbaum, Geschenke und Kerzenlicht gab es schon vor der Christlichen Kirche. Weihnachten ist ein tolles Familienfest, das etliche Menschen (hierzu habe ich leider keine Statistik) auch völlig ohne christliche Bräuche jedes Jahr feiern.
Ostern ist da oft noch extremer. Die meisten Menschen wissen nicht mal was an den Ostertagen passiert ist bzw. sein soll.
MfG Neuehaaner
Gude @Munga und Danke für die angenehme Diskussion.
Mit dem Weltfrauentag hast du einen Punkt. Diese Forderung ziehe ich also zurück. Beim Weltfriedenstag bin ich sofort dabei und auch meine übrigen Vorschläge hatten ja nichts ideologisches.
Wo ich dir widersprechen muss ist in deinem Gedankenspiel was wäre, wenn man alle christlichen Feiertage streicht. Der Handel wäre glaube ich begeistert. Jeder Tag, an dem er offen sein kann, bringt doch Umsatz. Abgeschafft werden soll doch der Feiertag, nicht die Feier. Und da ist Weihnachten doch ein tolles Beispiel. Die Ursprünge dieses Festes liegt ohnehin im heidnischen Fest der Sonnenwende. Auch Weihnachtsbaum, Geschenke und Kerzenlicht gab es schon vor der Christlichen Kirche. Weihnachten ist ein tolles Familienfest, das etliche Menschen (hierzu habe ich leider keine Statistik) auch völlig ohne christliche Bräuche jedes Jahr feiern.
Ostern ist da oft noch extremer. Die meisten Menschen wissen nicht mal was an den Ostertagen passiert ist bzw. sein soll.
MfG Neuehaaner
Danke, das mit der angehmen Diskussionkultur gebe ich gerne zurück. Leider muß ich wieder korregierend eingreifen. An Weihnachten feiern wir die Geburt von Jesus von Nazareth, der für die Christen der Sohn Gottes ist und als Erlöser der Menschheit gefeiert wird. Ich habe Dir hierzu einmal einen Wikipedia-Artikel verlinkt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Weihnachten
Gruß Munga
Es ist aber klar, dass der tatsächliche Geburtstag von Jesus gar nicht genau bestimmt werden kann und es da sehr unterschiedliche Auffassungen drüber gibt wann ungefähr dieser gewesen sein muss.
Und es ist auch klar, dass es schon vor der Festlegung auf diesen Tag diverse andere Feierlichkeiten um dieses Datum herum gab und dies wahrscheinlich sogar dazu geführt hat, dass dieses Datum gewählt wurde.
Von daher ist es selbstverständlich, dass eine Weltkirche so einem Ereignis (auf dem mehr oder weniger dieser ganze Glauben fußt) Gedenken möchte und genauso selbstverständlich, dass man sich da (mehr oder weniger) auf einen Tag einigt. Das will ich auch gar niemandem absprechen.
Schwieriger zu verstehen aus heutiger Sicht ist für mich, dass sich Staaten da vor den Karren spannen lassen (damit macht man hier im Prinzip das gleiche in kleinerem Stil, was man bei einigen Ländern (mit anderem Glauben) kritisiert, wobei es da selbstverständlich weit kritischere Dinge gibt, als die Festlegung eines Feiertages.
Ich persönlich finde da die Bevorzugung einer bestimmten Religion genauso falsch, wie eine Diskriminierung.
Mir ist allerdings auch bewusst, dass ich mich damit in einer Minderheit befinde und akzeptiere selbstverständlich die Mehrheit, die wenn sie auch nur in sehr geringem Maße ihren Glauben auslebt, dessen bevorzugte Stellung doch in einem gewissen Rahmen befürwortet.
19.03.2026 - 15:43 Uhr
Zitat von Munga
Danke, das mit der angehmen Diskussionkultur gebe ich gerne zurück. Leider muß ich wieder korregierend eingreifen. An Weihnachten feiern wir die Geburt von Jesus von Nazareth, der für die Christen der Sohn Gottes ist und als Erlöser der Menschheit gefeiert wird. Ich habe Dir hierzu einmal einen Wikipedia-Artikel verlinkt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Weihnachten
Gruß Munga
Zitat von Neuehaaner
Gude @Munga und Danke für die angenehme Diskussion.
Mit dem Weltfrauentag hast du einen Punkt. Diese Forderung ziehe ich also zurück. Beim Weltfriedenstag bin ich sofort dabei und auch meine übrigen Vorschläge hatten ja nichts ideologisches.
Wo ich dir widersprechen muss ist in deinem Gedankenspiel was wäre, wenn man alle christlichen Feiertage streicht. Der Handel wäre glaube ich begeistert. Jeder Tag, an dem er offen sein kann, bringt doch Umsatz. Abgeschafft werden soll doch der Feiertag, nicht die Feier. Und da ist Weihnachten doch ein tolles Beispiel. Die Ursprünge dieses Festes liegt ohnehin im heidnischen Fest der Sonnenwende. Auch Weihnachtsbaum, Geschenke und Kerzenlicht gab es schon vor der Christlichen Kirche. Weihnachten ist ein tolles Familienfest, das etliche Menschen (hierzu habe ich leider keine Statistik) auch völlig ohne christliche Bräuche jedes Jahr feiern.
Ostern ist da oft noch extremer. Die meisten Menschen wissen nicht mal was an den Ostertagen passiert ist bzw. sein soll.
MfG Neuehaaner
Gude @Munga und Danke für die angenehme Diskussion.
Mit dem Weltfrauentag hast du einen Punkt. Diese Forderung ziehe ich also zurück. Beim Weltfriedenstag bin ich sofort dabei und auch meine übrigen Vorschläge hatten ja nichts ideologisches.
Wo ich dir widersprechen muss ist in deinem Gedankenspiel was wäre, wenn man alle christlichen Feiertage streicht. Der Handel wäre glaube ich begeistert. Jeder Tag, an dem er offen sein kann, bringt doch Umsatz. Abgeschafft werden soll doch der Feiertag, nicht die Feier. Und da ist Weihnachten doch ein tolles Beispiel. Die Ursprünge dieses Festes liegt ohnehin im heidnischen Fest der Sonnenwende. Auch Weihnachtsbaum, Geschenke und Kerzenlicht gab es schon vor der Christlichen Kirche. Weihnachten ist ein tolles Familienfest, das etliche Menschen (hierzu habe ich leider keine Statistik) auch völlig ohne christliche Bräuche jedes Jahr feiern.
Ostern ist da oft noch extremer. Die meisten Menschen wissen nicht mal was an den Ostertagen passiert ist bzw. sein soll.
MfG Neuehaaner
Danke, das mit der angehmen Diskussionkultur gebe ich gerne zurück. Leider muß ich wieder korregierend eingreifen. An Weihnachten feiern wir die Geburt von Jesus von Nazareth, der für die Christen der Sohn Gottes ist und als Erlöser der Menschheit gefeiert wird. Ich habe Dir hierzu einmal einen Wikipedia-Artikel verlinkt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Weihnachten
Gruß Munga
Solange du mit "wir" dich und die etwa 2,1% der praktizierenden Christen in Deutschland meinst, möchte ich gar nicht widersprechen. Für alle anderen gilt das sicher nicht. Sie feiern einfach ein wunderschönes Fest im engsten Freundes- oder Familienkreis, genießen leckeres Essen und lassen das vergangene Jahr Revue passieren. Ganz ohne Gott. Das bestätigt eine Studie über wichttige Themen zur Weihnachtszeit der Bundeswehr-Uni München. Christliche Themen landen hier abgeschlagen auf den letzten Plätzen. Wichtig sind den meisten "Zeit mit den Liebsten", "Ruhe und Besinnlichkeit" sowie "gutes Essen".
Der von dir verlinkte Wikipedia-Artikel stellt ja auch klar, dass das Fest, zumindest das Datum, an dem es begangen wird, heidnischen Ursprungs ist: Die Wintersonnenwende. Ketzerisch könnte man sagen, dass die Kirche ganz bewusst die Geburt des Menschen Jesus von Nazareth auf diesen Termin vorverlegt hat, um die heidnischen/römischen Bräuche zu überdecken. Ist quasi genau dasselbe, was mit Vatertag/Christi Himmelfahrt gerade passiert. Nur eben umgekehrt.
MfG Neuehaaner
Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?
Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Lesezeichen
Abonnierte Threads
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.


