Armine Stefan Krämer
13.06.2011 - 13:59 Uhr
12.08.2012 - 09:17 Uhr
Stefan Krämer: Bock auf Gewinnen
Porträt des Arminia-Trainers
Zitat
Auf dem Trainingsgelände ist es noch ruhig. Kein Gewusel in dem Flachbau-Labyrinth aus Umkleiden, Büros und Duschen. Nur der Fernsehmoderator durchbricht die Stille im Gemeinschaftsraum, und auf dem Tisch warten Trikots darauf, unterschrieben zu werden. Wo später Fußbälle ins Tor knallen sollen, picken jetzt zwei Raben im Gras, als Stefan Krämer seine Laufschuhe schnürt. "Ich gehe jeden Morgen joggen", sagt der Cheftrainer von Arminia Bielefeld und rennt an den Rasenplätzen vorbei auf seine Laufstrecke.
Als er eine halbe Stunde später wieder auf das Trainingsgelände des DSC einbiegt, hat sein Handy schon fünfmal geklingelt und es steht die erste Besprechung mit der Trainerriege an. Dann die Trainingseinheit am Vormittag, Nachbesprechung, Treffen mit Medienvertretern oder Sponsoren und auf zum nächsten Training. "Der Tag könnte gerne mal 26 Stunden haben", sagt Krämer. Stress habe er nicht. "Wenn du das Glück hast, dass du machen kannst, was du liebst, dann hast du eigentlich keine Arbeit." Und dass ihm Fußball Spaß macht, das sagt er oft.
Dabei ist sein Engagement bei Arminia mit einer riesigen Erwartungshaltung verbunden. "Das ist für mich eher eine Herausforderung, als dass ich davor Angst hätte", sagt Krämer. Als er vergangenes Jahr als Co-Trainer kam, stand die Mannschaft mal wieder am Tabellenende. "Da war Totengräberstimmung."
Vorurteile über Ostwestfalen schnell entkräftet
Markus von Ahlen musste angesichts der anhaltenden Niederlagen gehen, Krämer sollte die billige Übergangslösung sein und überraschte alle. Die Siege kamen mit dem lebensfrohen Rheinländer an der Spitze, und vielleicht brauchte die Mannschaft einfach ein wenig kölsches Grundgesetz: Et kütt, wie et kütt, und et hätt noch immer jotjejange. Die Rheinländer seien gelassen, tolerant und ziemlich positiv, auch wenn es mal eng wird, meint der gebürtige Mainzer: "Das sind alles so Sachen, die eigentlich ganz gut zu mir passen." Man könne zwar den Jungen vom Rhein wegholen, aber nicht den Rheinländer aus dem Jungen.
[...]
Quelle: NW
Link: http://www.nw-news.de/magazin/nw_magazin/6946073_Stefan_Kraemer_Bock_auf_Gewinnen.html
Porträt des Arminia-Trainers
Zitat
Auf dem Trainingsgelände ist es noch ruhig. Kein Gewusel in dem Flachbau-Labyrinth aus Umkleiden, Büros und Duschen. Nur der Fernsehmoderator durchbricht die Stille im Gemeinschaftsraum, und auf dem Tisch warten Trikots darauf, unterschrieben zu werden. Wo später Fußbälle ins Tor knallen sollen, picken jetzt zwei Raben im Gras, als Stefan Krämer seine Laufschuhe schnürt. "Ich gehe jeden Morgen joggen", sagt der Cheftrainer von Arminia Bielefeld und rennt an den Rasenplätzen vorbei auf seine Laufstrecke.
Als er eine halbe Stunde später wieder auf das Trainingsgelände des DSC einbiegt, hat sein Handy schon fünfmal geklingelt und es steht die erste Besprechung mit der Trainerriege an. Dann die Trainingseinheit am Vormittag, Nachbesprechung, Treffen mit Medienvertretern oder Sponsoren und auf zum nächsten Training. "Der Tag könnte gerne mal 26 Stunden haben", sagt Krämer. Stress habe er nicht. "Wenn du das Glück hast, dass du machen kannst, was du liebst, dann hast du eigentlich keine Arbeit." Und dass ihm Fußball Spaß macht, das sagt er oft.
Dabei ist sein Engagement bei Arminia mit einer riesigen Erwartungshaltung verbunden. "Das ist für mich eher eine Herausforderung, als dass ich davor Angst hätte", sagt Krämer. Als er vergangenes Jahr als Co-Trainer kam, stand die Mannschaft mal wieder am Tabellenende. "Da war Totengräberstimmung."
Vorurteile über Ostwestfalen schnell entkräftet
Markus von Ahlen musste angesichts der anhaltenden Niederlagen gehen, Krämer sollte die billige Übergangslösung sein und überraschte alle. Die Siege kamen mit dem lebensfrohen Rheinländer an der Spitze, und vielleicht brauchte die Mannschaft einfach ein wenig kölsches Grundgesetz: Et kütt, wie et kütt, und et hätt noch immer jotjejange. Die Rheinländer seien gelassen, tolerant und ziemlich positiv, auch wenn es mal eng wird, meint der gebürtige Mainzer: "Das sind alles so Sachen, die eigentlich ganz gut zu mir passen." Man könne zwar den Jungen vom Rhein wegholen, aber nicht den Rheinländer aus dem Jungen.
[...]
Quelle: NW
Link: http://www.nw-news.de/magazin/nw_magazin/6946073_Stefan_Kraemer_Bock_auf_Gewinnen.html
21.08.2012 - 14:15 Uhr
Beim Stöbern in alten Threads bin ich gerade hierauf gestoßen: http://www.transfermarkt.de/de/ergaenzende-umfrage-welchen-trainer-wuerdet-ihr-holen/topic/ansicht_29_64763_seite1.html
Wirklich Wahnsinn, wie positiv er uns alle überrascht hat )
Wirklich Wahnsinn, wie positiv er uns alle überrascht hat )
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Juan-Lede am 21.08.2012 um 14:16 Uhr bearbeitet
29.08.2012 - 21:51 Uhr
Sehr treffende Analyse von Krämer nach dem Spiel. Er spricht die Mängel klar an und trotzdem unterstützt seine Mannschaft trotzdem total.
Was mich immer wieder wundert: Warum stellt bei der Pressekonferenz eigentlich nie jemand Fragen? Die ist immer nach vier Minuten vorbei. Wollen Radio Bielefeld, NW und WB immer nur Exklusivinterviews?
Was mich immer wieder wundert: Warum stellt bei der Pressekonferenz eigentlich nie jemand Fragen? Die ist immer nach vier Minuten vorbei. Wollen Radio Bielefeld, NW und WB immer nur Exklusivinterviews?
29.08.2012 - 23:39 Uhr
Nuja, Krämers Interviews lassen halt wenige Fragen offen. :) Zumindest für das Niveau, das unsere Journaille so gerade eben noch mitgehen kann. Besorgt mir wer einen Presseausweis? :D
30.08.2012 - 00:10 Uhr
Zitat von studti:
Was mich immer wieder wundert: Warum stellt bei der Pressekonferenz eigentlich nie jemand Fragen? Die ist immer nach vier Minuten vorbei. Wollen Radio Bielefeld, NW und WB immer nur Exklusivinterviews?
Das ist generell bei PKs so, nicht nur beim DSC. Unterscheiden muss man da auch noch zwischen PKs vor und nach dem Spiel. Erstere sind meistens deutlich länger und dort wird auch von der Journaille mehr gefragt. Nach dem Spiel braucht man eigentlich nur noch ein kurzes Trainerzitat, die Spieler wurden ja dann schon befragt für den Artikel am nächsten Tag.
Was mich immer wieder wundert: Warum stellt bei der Pressekonferenz eigentlich nie jemand Fragen? Die ist immer nach vier Minuten vorbei. Wollen Radio Bielefeld, NW und WB immer nur Exklusivinterviews?
Das ist generell bei PKs so, nicht nur beim DSC. Unterscheiden muss man da auch noch zwischen PKs vor und nach dem Spiel. Erstere sind meistens deutlich länger und dort wird auch von der Journaille mehr gefragt. Nach dem Spiel braucht man eigentlich nur noch ein kurzes Trainerzitat, die Spieler wurden ja dann schon befragt für den Artikel am nächsten Tag.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Gaya am 30.08.2012 um 00:11 Uhr bearbeitet
20.09.2012 - 12:59 Uhr
Mit Arminia vom Tabellenende an die Spitze
Krämers Einjahresbilanz von 65 Punkten in 37 Spielen ist aufstiegsreif
Zitat
Bielefeld. Für Arminia Bielefelds Trainer Stefan Krämer schließt sich an diesem Samstag in Münster der Kreis. Das Spitzenspiel in der 3. Liga zwischen dem Tabellenführer Arminia und dem Drittplatzierten Preußen Münster (Anstoß um 14 Uhr) ist Krämers 38. Meisterschaftsspiel als verantwortlicher Coach.
"Es war ein sehr intensives Jahr für mich", sagt Krämer rückblickend auf die vergangenen zwölf Monate. Heute vor einem Jahr übernahm der gebürtige Mainzer zunächst interimsweise den Cheftrainerposten bei den Arminen, nachdem Marcus von Ahlen aufgrund Erfolglosigkeit (fünf Punkte in zehn Spielen) entlassen worden war. Am 3. November 2011 erfolgte dann die offizielle Beförderung des einstigen Co-Trainers zum Chefcoach.
Die sportliche Bilanz des Rheinländers ist geradezu phänomenal. In den 28 Begegnungen unter seiner Regie in der vergangenen Saison gewann Arminia 45 Punkte. In den neun Partien der laufenden Saison sammelte der DSC schon 20 Punkte, so dass in der Ära Krämer in 37 Spielen 65 Punkte erzielt wurden.
[...]
"Ich bin als Letzter gestartet und jetzt Erster" – Stefan Krämer führt diese positive Entwicklung ausschließlich auf die Leistungen des gesamten Teams zurück. "Trainer, Spieler, Betreuer, der Vorstand, die Gremien, die Geschäftsstellenmitarbeiter und vor allem die Fans haben ihren Anteil an diesem Aufschwung."
[...]
Dass Krämer aufgrund seiner Erfolge in Bielefeld Begehrlichkeiten bei anderen Klubs wecken könnte, ist sicherlich ein normaler Aspekt im Profifußball, von dem der Bielefelder Coach aber nichts wissen möchte. "Ich strebe nicht danach, einen großen Verein zu übernehmen", sagt Krämer. "Ich bin froh, zu diesem Zeitpunkt in Bielefeld zu sein."
Begeistert ist Krämer vom aktuellen Zeitgeist im Umgang mit Arminia. "Unsere Erfolge werden vom Publikum honoriert. Wir müssen aber noch mehr tun, um den verspielten Kredit aus der Vergangenheit wieder zurück zu gewinnen", lauten seine Forderungen. Auf diesem guten Weg möchte er weiterhin Begleiter sein.
Quelle: NW
link: http://www.nw-news.de/sport/dsc_arminia/7053805_Mit_Arminia_vom_Tabellenende_an_die_Spitze.html
Krämers Einjahresbilanz von 65 Punkten in 37 Spielen ist aufstiegsreif
Zitat
Bielefeld. Für Arminia Bielefelds Trainer Stefan Krämer schließt sich an diesem Samstag in Münster der Kreis. Das Spitzenspiel in der 3. Liga zwischen dem Tabellenführer Arminia und dem Drittplatzierten Preußen Münster (Anstoß um 14 Uhr) ist Krämers 38. Meisterschaftsspiel als verantwortlicher Coach.
"Es war ein sehr intensives Jahr für mich", sagt Krämer rückblickend auf die vergangenen zwölf Monate. Heute vor einem Jahr übernahm der gebürtige Mainzer zunächst interimsweise den Cheftrainerposten bei den Arminen, nachdem Marcus von Ahlen aufgrund Erfolglosigkeit (fünf Punkte in zehn Spielen) entlassen worden war. Am 3. November 2011 erfolgte dann die offizielle Beförderung des einstigen Co-Trainers zum Chefcoach.
Die sportliche Bilanz des Rheinländers ist geradezu phänomenal. In den 28 Begegnungen unter seiner Regie in der vergangenen Saison gewann Arminia 45 Punkte. In den neun Partien der laufenden Saison sammelte der DSC schon 20 Punkte, so dass in der Ära Krämer in 37 Spielen 65 Punkte erzielt wurden.
[...]
"Ich bin als Letzter gestartet und jetzt Erster" – Stefan Krämer führt diese positive Entwicklung ausschließlich auf die Leistungen des gesamten Teams zurück. "Trainer, Spieler, Betreuer, der Vorstand, die Gremien, die Geschäftsstellenmitarbeiter und vor allem die Fans haben ihren Anteil an diesem Aufschwung."
[...]
Dass Krämer aufgrund seiner Erfolge in Bielefeld Begehrlichkeiten bei anderen Klubs wecken könnte, ist sicherlich ein normaler Aspekt im Profifußball, von dem der Bielefelder Coach aber nichts wissen möchte. "Ich strebe nicht danach, einen großen Verein zu übernehmen", sagt Krämer. "Ich bin froh, zu diesem Zeitpunkt in Bielefeld zu sein."
Begeistert ist Krämer vom aktuellen Zeitgeist im Umgang mit Arminia. "Unsere Erfolge werden vom Publikum honoriert. Wir müssen aber noch mehr tun, um den verspielten Kredit aus der Vergangenheit wieder zurück zu gewinnen", lauten seine Forderungen. Auf diesem guten Weg möchte er weiterhin Begleiter sein.
Quelle: NW
link: http://www.nw-news.de/sport/dsc_arminia/7053805_Mit_Arminia_vom_Tabellenende_an_die_Spitze.html
01.10.2012 - 20:41 Uhr
Zitat
So geschehen beim FC St. Pauli, der sich am vergangenen Mittwoch von Chefcoach André Schubert trennte. In diversen Medienberichten kursieren nun bereits wilde Wechselspekulationen. Der “NDR” führt gleich mehr als ein ganzes Dutzend mögliche Kandidaten auf. Darunter auch Stefan Krämer, derzeit Trainer von Arminia Bielefeld.
Link: http://www.liga3-online.de/steht-stefan-kramer-auf-der-trainerliste-beim-fc-st-pauli/
Wird wohl nichts dran sein und ist allein wilde Spekulation, aber ist auch ein ob für seine gute Arbeit. Denke auch, dass Stefan sich absolut mit dem Verein identifiziert und gerade in der laufenden Saison niemals an einen Wechsel denkt!
So geschehen beim FC St. Pauli, der sich am vergangenen Mittwoch von Chefcoach André Schubert trennte. In diversen Medienberichten kursieren nun bereits wilde Wechselspekulationen. Der “NDR” führt gleich mehr als ein ganzes Dutzend mögliche Kandidaten auf. Darunter auch Stefan Krämer, derzeit Trainer von Arminia Bielefeld.
Link: http://www.liga3-online.de/steht-stefan-kramer-auf-der-trainerliste-beim-fc-st-pauli/
Wird wohl nichts dran sein und ist allein wilde Spekulation, aber ist auch ein ob für seine gute Arbeit. Denke auch, dass Stefan sich absolut mit dem Verein identifiziert und gerade in der laufenden Saison niemals an einen Wechsel denkt!
02.10.2012 - 11:45 Uhr
Zitat
Nachdem sich Fußball-Zweitligist FC St. Pauli in der vergangenen Woche von Cheftrainer André Schubert getrennt hat, brodelt im hohen Norden die Gerüchteküche. Maßgeblich angeheizt werden die Spekulationen um die Schubert-Nachfolge vom NDR.
http://www.nw-news.de/..._auf_dem_Sprung_nach_St._Pauli.html
Nachdem sich Fußball-Zweitligist FC St. Pauli in der vergangenen Woche von Cheftrainer André Schubert getrennt hat, brodelt im hohen Norden die Gerüchteküche. Maßgeblich angeheizt werden die Spekulationen um die Schubert-Nachfolge vom NDR.
http://www.nw-news.de/..._auf_dem_Sprung_nach_St._Pauli.html
04.10.2012 - 09:11 Uhr
MiFro machts in Pauli!...Puuuhhh Glück gehabt!
04.10.2012 - 10:08 Uhr
Stefan Krämer hatte für den Job auch zu viele Haare...
Ich hab das Gefühl, dass die bei Pauli ne Kahlkopfklausel haben...
Stani,Schubert und jetzt Frontzeck... Alle nicht mit vielen Haaren gesegnet... Und als nächstes kommt dann Collina ;)
Ich hab das Gefühl, dass die bei Pauli ne Kahlkopfklausel haben...
Stani,Schubert und jetzt Frontzeck... Alle nicht mit vielen Haaren gesegnet... Und als nächstes kommt dann Collina ;)
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