Armine Stefan Krämer
13.06.2011 - 13:59 Uhr
27.11.2013 - 13:59 Uhr
Zitat von joegi:
Stellen NW und das WB Krämer in Frage?
Ja, meiner Meinung nach haben sie dieses. Ich hab einige Printausgabenüberschriften im Kopf (jedoch nicht zur Hand, ca. drei Wochen her) die klassische „Wie lange ist Krämer noch zu halten?/Wackelt der Trainerstuhl?“-Aufreißer hatten. Hab sie in der Onlineausgabe nicht gefunden. Erinnere mich gut daran, weil ich mich unglaublich aufgeregt habe, vor allem zu dem Zeitpunkt. Da ich sie nicht da habe, verbuchen wir es aber einfach mal als persönliche Meinung. ;)
Zeitungsspekulationen sind selbstverständlich normal und gehören genauso zum Geschäft wie andere Formen gehaltlose Information zu interessanten Neuigkeiten zu machen, da stimme ich dir zu. Es widerspricht aber wohl nicht meiner Einschätzung, dass so Stimmung gemacht wird.
Auch wenn es intern vielleicht Leute mit einer anderen Einschätzung der Trainerleistung gibt, wüsste ich nicht, welche rationalen Argumente die für eine Trainerfreistellung anführen könnten. Es bleibt ja im Grunde, wie du es schon beschrieben hast: der Trainer ist zwar die günstigste Stellschraube, aber vermutlich auch diejenige, die den kleinsten Effekt hat.
Stellen NW und das WB Krämer in Frage?
Ja, meiner Meinung nach haben sie dieses. Ich hab einige Printausgabenüberschriften im Kopf (jedoch nicht zur Hand, ca. drei Wochen her) die klassische „Wie lange ist Krämer noch zu halten?/Wackelt der Trainerstuhl?“-Aufreißer hatten. Hab sie in der Onlineausgabe nicht gefunden. Erinnere mich gut daran, weil ich mich unglaublich aufgeregt habe, vor allem zu dem Zeitpunkt. Da ich sie nicht da habe, verbuchen wir es aber einfach mal als persönliche Meinung. ;)
Zeitungsspekulationen sind selbstverständlich normal und gehören genauso zum Geschäft wie andere Formen gehaltlose Information zu interessanten Neuigkeiten zu machen, da stimme ich dir zu. Es widerspricht aber wohl nicht meiner Einschätzung, dass so Stimmung gemacht wird.
Auch wenn es intern vielleicht Leute mit einer anderen Einschätzung der Trainerleistung gibt, wüsste ich nicht, welche rationalen Argumente die für eine Trainerfreistellung anführen könnten. Es bleibt ja im Grunde, wie du es schon beschrieben hast: der Trainer ist zwar die günstigste Stellschraube, aber vermutlich auch diejenige, die den kleinsten Effekt hat.
27.11.2013 - 14:36 Uhr
Zitat von Sally:
Zitat von joegi:
Stellen NW und das WB Krämer in Frage?
Ja, meiner Meinung nach haben sie dieses. Ich hab einige Printausgabenüberschriften im Kopf (jedoch nicht zur Hand, ca. drei Wochen her) die klassische „Wie lange ist Krämer noch zu halten?/Wackelt der Trainerstuhl?“-Aufreißer hatten. Hab sie in der Onlineausgabe nicht gefunden. Erinnere mich gut daran, weil ich mich unglaublich aufgeregt habe, vor allem zu dem Zeitpunkt. Da ich sie nicht da habe, verbuchen wir es aber einfach mal als persönliche Meinung. ;)
Zeitungsspekulationen sind selbstverständlich normal und gehören genauso zum Geschäft wie andere Formen gehaltlose Information zu interessanten Neuigkeiten zu machen, da stimme ich dir zu. Es widerspricht aber wohl nicht meiner Einschätzung, dass so Stimmung gemacht wird.
Auch wenn es intern vielleicht Leute mit einer anderen Einschätzung der Trainerleistung gibt, wüsste ich nicht, welche rationalen Argumente die für eine Trainerfreistellung anführen könnten. Es bleibt ja im Grunde, wie du es schon beschrieben hast: der Trainer ist zwar die günstigste Stellschraube, aber vermutlich auch diejenige, die den kleinsten Effekt hat.
Ob jetzt dadurch Stimmung gemacht wird oder nicht, ich bleibe dabei, dass Arminia sich nicht über die Presse beschweren kann. Das ist doch absolut harmlos, was von der Presse in Bielefeld kommt. Arminias Verantwortliche sollten an sich das Geschäft kennen. Wenn es eine Krisesitzung nach der siebten Niederlage in Folge bis spät in die Nacht gibt und sie mit der Phrase aus dieser Sitzung kommen, dass Krämer beim nächsten Spiel auf der Bank sitzt, sollten sie selber wissen, was das für Spekulationen aufwerfen wird.
Trainerwechsel haben oft oder meistens einen relativ kleinen Effekt. Trotzdem werden sie immer wieder durchgeführt. Und das wird auch in Bielefeld nicht anders sein, wenn die sportliche Lage in der nächsten Zeit weiter so bleibt, da bin ich mir relativ sicher. Langfristige Planungen, wenn sie denn vorhanden sind, werden dann schnell über den Haufen geworfen.
Zitat von joegi:
Stellen NW und das WB Krämer in Frage?
Ja, meiner Meinung nach haben sie dieses. Ich hab einige Printausgabenüberschriften im Kopf (jedoch nicht zur Hand, ca. drei Wochen her) die klassische „Wie lange ist Krämer noch zu halten?/Wackelt der Trainerstuhl?“-Aufreißer hatten. Hab sie in der Onlineausgabe nicht gefunden. Erinnere mich gut daran, weil ich mich unglaublich aufgeregt habe, vor allem zu dem Zeitpunkt. Da ich sie nicht da habe, verbuchen wir es aber einfach mal als persönliche Meinung. ;)
Zeitungsspekulationen sind selbstverständlich normal und gehören genauso zum Geschäft wie andere Formen gehaltlose Information zu interessanten Neuigkeiten zu machen, da stimme ich dir zu. Es widerspricht aber wohl nicht meiner Einschätzung, dass so Stimmung gemacht wird.
Auch wenn es intern vielleicht Leute mit einer anderen Einschätzung der Trainerleistung gibt, wüsste ich nicht, welche rationalen Argumente die für eine Trainerfreistellung anführen könnten. Es bleibt ja im Grunde, wie du es schon beschrieben hast: der Trainer ist zwar die günstigste Stellschraube, aber vermutlich auch diejenige, die den kleinsten Effekt hat.
Ob jetzt dadurch Stimmung gemacht wird oder nicht, ich bleibe dabei, dass Arminia sich nicht über die Presse beschweren kann. Das ist doch absolut harmlos, was von der Presse in Bielefeld kommt. Arminias Verantwortliche sollten an sich das Geschäft kennen. Wenn es eine Krisesitzung nach der siebten Niederlage in Folge bis spät in die Nacht gibt und sie mit der Phrase aus dieser Sitzung kommen, dass Krämer beim nächsten Spiel auf der Bank sitzt, sollten sie selber wissen, was das für Spekulationen aufwerfen wird.
Trainerwechsel haben oft oder meistens einen relativ kleinen Effekt. Trotzdem werden sie immer wieder durchgeführt. Und das wird auch in Bielefeld nicht anders sein, wenn die sportliche Lage in der nächsten Zeit weiter so bleibt, da bin ich mir relativ sicher. Langfristige Planungen, wenn sie denn vorhanden sind, werden dann schnell über den Haufen geworfen.
27.11.2013 - 18:23 Uhr
Zitat von joegi:
Arminias Verantwortliche sollten an sich das Geschäft kennen. Wenn es eine Krisesitzung nach der siebten Niederlage in Folge bis spät in die Nacht gibt und sie mit der Phrase aus dieser Sitzung kommen, dass Krämer beim nächsten Spiel auf der Bank sitzt, sollten sie selber wissen, was das für Spekulationen aufwerfen wird.
Jo, so isses.
Sehr unprofessionelles Verhalten der Beteiligten. Für mich unverständlich.
Das ist ganz weit weg von Führungsstärke.
Wenn mir mein Geschäftsführer mit so einer Verlautbarung kommen würde, hätte ich die Gewissheit, dass ich mir einen geordneten Rückzug überlegen muss, bei dem beide Seiten ihr Gesicht wahren.
Bislang hatte ich stets einen ganz passablen Eindruck, aber dieser Lapsus lässt mich umdenken
Auch SK wird zwischen den Zeilen gelesen haben. Seine aktuellen Äußerungen sind solche, die man macht, wenn man nachhaltig verstimmt ist. Kann ich nachvollziehen.
Arminias Verantwortliche sollten an sich das Geschäft kennen. Wenn es eine Krisesitzung nach der siebten Niederlage in Folge bis spät in die Nacht gibt und sie mit der Phrase aus dieser Sitzung kommen, dass Krämer beim nächsten Spiel auf der Bank sitzt, sollten sie selber wissen, was das für Spekulationen aufwerfen wird.
Jo, so isses.
Sehr unprofessionelles Verhalten der Beteiligten. Für mich unverständlich.
Das ist ganz weit weg von Führungsstärke.
Wenn mir mein Geschäftsführer mit so einer Verlautbarung kommen würde, hätte ich die Gewissheit, dass ich mir einen geordneten Rückzug überlegen muss, bei dem beide Seiten ihr Gesicht wahren.
Bislang hatte ich stets einen ganz passablen Eindruck, aber dieser Lapsus lässt mich umdenken
Auch SK wird zwischen den Zeilen gelesen haben. Seine aktuellen Äußerungen sind solche, die man macht, wenn man nachhaltig verstimmt ist. Kann ich nachvollziehen.
28.11.2013 - 02:50 Uhr
Um das ganze abzurunden mal eine Kleinigkeit dazu was ich grad auf TM gelesen habe.
Diejenigen die sich die "News zum Verein" von TM zukommen lassen kennen es onehin schon.
Ein gewisser Herr Uhlig sagt dort etwas über die Mechanismen des Fußballs.
Zitat:
«Die Vokabeln "Endspiel" oder "Ultimatum" gibt es bei uns nicht. Wir arbeiten an der sportlichen Krise gemeinsam mit dem Trainerteam», sagte Uhlig. Unantastbar ist der Coach aber auch in Bielefeld nicht. «Eine Jobgarantie gibt es grundsätzlich in keinem Unternehmen auf der Welt, außer vielleicht bei Borussia Dortmund für Jürgen Klopp», sagte Uhlig. Zitat Ende.
http://www.transfermarkt.de/de/kein-sponsor-zu-wenig-punkte-arminia-in-der-krise/news/anzeigen_142009.html
Für mich ist das gnadenloses Futter um alles noch mehr anzuheizen.
Speziell ein Herr Uhlig, seines Zeichens ehemaliger Pressesprecher bei eben diesem Verein weiß sicherlich genau was er damit vermutlich auslösen wird...Dafür ist er sicherlich Medienprofi genug.
Ach wisst ihr was? ich äußere mich besser zu diesem ganzen SK Bashing nicht mehr.
Auch wenn Uhlig in einem richtig liegt.
Eine Jobgarantie für Jürgen Klopp gibt es vllt.bei Borussia Dortmund. Da hat er aber mal so etwas von Recht......
Bei der Arminia hätte er sie vermutlich nicht, denn was Krämer bisher für die Arminia geleistet hat ist der eines Klopps würdig. Der Unterschied ist nur, das Ihm(Klopp) Zeit eingeräumt wurde. Und ihm ALLE handelnden den Rücken gestärkt haben. Das Ergebnis beim BVB ist bekannt.
Genau dieses Vertrauen fordere ich jetzt auch bei uns ein.
Ich kann mich analog zur Situation beim BVB nicht daran erinnern, das jemals in der Historie des DSC ein Trainer einen derartigen Zuspruch bei uns gehabt hat.
Das Ernstl, weil er uns in seiner Anfangszeit bei mit seiner mutigen Spielweise soviel Freude bereitet hat mal ausgenommen.
Übrigens etwas das ich SK auch wünschen würde , dieser Mut zum Jugendwahn. Einfach auch mal Spieler ins kalte Wasser werfen, auch wenn andere "Etablierte" da sind. Etwas mehr Mut zum Risiko, was talentierte Spieler angeht.
Das ist aber auch der einzige Kritikpunkt den ich bei SK finde. Aber damals gab es nunmal eher die Kategorie "Hofjournallie" und nicht dieses Presse "Unwesen" wie heutzutage.
Und um es zum Ende zu bringen, ob diese Debatten dazu führen werden etwas mehr Risiko derart seitens Krämer einzubauen wage ich zu bezweifeln.
Diejenigen die sich die "News zum Verein" von TM zukommen lassen kennen es onehin schon.
Ein gewisser Herr Uhlig sagt dort etwas über die Mechanismen des Fußballs.
Zitat:
«Die Vokabeln "Endspiel" oder "Ultimatum" gibt es bei uns nicht. Wir arbeiten an der sportlichen Krise gemeinsam mit dem Trainerteam», sagte Uhlig. Unantastbar ist der Coach aber auch in Bielefeld nicht. «Eine Jobgarantie gibt es grundsätzlich in keinem Unternehmen auf der Welt, außer vielleicht bei Borussia Dortmund für Jürgen Klopp», sagte Uhlig. Zitat Ende.
http://www.transfermarkt.de/de/kein-sponsor-zu-wenig-punkte-arminia-in-der-krise/news/anzeigen_142009.html
Für mich ist das gnadenloses Futter um alles noch mehr anzuheizen.
Speziell ein Herr Uhlig, seines Zeichens ehemaliger Pressesprecher bei eben diesem Verein weiß sicherlich genau was er damit vermutlich auslösen wird...Dafür ist er sicherlich Medienprofi genug.
Ach wisst ihr was? ich äußere mich besser zu diesem ganzen SK Bashing nicht mehr.
Auch wenn Uhlig in einem richtig liegt.
Eine Jobgarantie für Jürgen Klopp gibt es vllt.bei Borussia Dortmund. Da hat er aber mal so etwas von Recht......
Bei der Arminia hätte er sie vermutlich nicht, denn was Krämer bisher für die Arminia geleistet hat ist der eines Klopps würdig. Der Unterschied ist nur, das Ihm(Klopp) Zeit eingeräumt wurde. Und ihm ALLE handelnden den Rücken gestärkt haben. Das Ergebnis beim BVB ist bekannt.
Genau dieses Vertrauen fordere ich jetzt auch bei uns ein.
Ich kann mich analog zur Situation beim BVB nicht daran erinnern, das jemals in der Historie des DSC ein Trainer einen derartigen Zuspruch bei uns gehabt hat.
Das Ernstl, weil er uns in seiner Anfangszeit bei mit seiner mutigen Spielweise soviel Freude bereitet hat mal ausgenommen.
Übrigens etwas das ich SK auch wünschen würde , dieser Mut zum Jugendwahn. Einfach auch mal Spieler ins kalte Wasser werfen, auch wenn andere "Etablierte" da sind. Etwas mehr Mut zum Risiko, was talentierte Spieler angeht.
Das ist aber auch der einzige Kritikpunkt den ich bei SK finde. Aber damals gab es nunmal eher die Kategorie "Hofjournallie" und nicht dieses Presse "Unwesen" wie heutzutage.
Und um es zum Ende zu bringen, ob diese Debatten dazu führen werden etwas mehr Risiko derart seitens Krämer einzubauen wage ich zu bezweifeln.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Wilhelm2704 am 28.11.2013 um 02:54 Uhr bearbeitet
28.11.2013 - 06:55 Uhr
Auch das Wie entscheidet
Eine Niederlage in Frankfurt bedeutet nicht zwangsläufig Trainer Krämers Aus bei Arminia
Zitat
Bielefeld (WB). Was wird aus Stefan Krämer? Diese Frage beschäftigt die Fans von Arminia Bielefeld derzeit mehr als jede andere.
Punktet der Coach am Montag im Gastspiel beim FSV Frankfurt (20.15 Uhr, Sport1), bleibt er auch darüber hinaus ganz sicher Trainer des Fußball-Zweitligisten. Doch auch eine Niederlage – es wäre die achte in Folge – muss noch lange nicht das Aus für den 46-Jährigen bedeuten. »Was wäre, wenn wir in Frankfurt unser bestes Saisonspiel zeigen und durch ein unglückliches Tor 0:1 verlieren?«, formuliert Sportchef Samir Arabi eine rhetorische Frage. Damit ist klar: Nicht nur vom Ergebnis hängt Krämers Weiterbeschäftigung ab, sondern auch von der Leistung der Mannschaft. Egal, wie die Partie endet: »Wir entlassen in der Kabine keinen Trainer, genausowenig verlängern wir dort Verträge«, sagt Arabi.
Sprechchöre, eine Online-Petition mit dem Titel »Stefan Krämer muss Trainer von Arminia Bielefeld bleiben« (schon mehr als 700 Unterstützer), eine Facebook-Seite mit dem Namen »Pro Stefan Krämer« (mehr als 2500 Fans), auf der zu einer Demonstration für den Verbleib des 46-Jährigen aufgerufen wird: Der Rückhalt der Fans für den Coach ist ungebrochen. Wie sehr das die Entscheidung über die Zukunft des gebürtigen Mainzers beeinflusst, ist spekulativ. Arabi: »Es ist schon so, dass wir die Reaktionen wahrnehmen. Wir lassen uns aber nicht davon leiten.«
Klar ist: Verliert Arminia in Frankfurt, nehmen die öffentlichen Diskussionen um Krämer weiter Fahrt auf, und die Unruhe wird noch größer. Auf die Frage, ob es – um Ruhe in den Klub zu bekommen – eine Alternative wäre, dem Coach eine Jobgarantie bis zum Jahresende auszusprechen, antwortet Arabi: »Wir haben ja nie gesagt, dass das nicht so ist. Grundsätzlich gilt: Wir treffen unsere Entscheidungen nicht, um in der Öffentlichkeit gut dazustehen, sondern im Sinne von Arminia.«
Krämer selbst freuen die Sympathiebekundungen der Fans. Große Teile der Anhängerschaft hinter sich zu wissen, sei »ein gutes Gefühl – und das ist ja auch menschlich«. Die Unterstützung sei aber keine, die er nur auf sich beziehe. »Ich nehme sie stellvertretend für die ganze Mannschaft an«, betont Krämer und lobt die Fans: »Sie haben ein ganz feines Gespür dafür, wer es wert ist, unterstützt zu werden.« Seine Mannschaft sei »kein Haufen von leblosen Söldnern, so wie es hier auch schon mal gewesen ist – mit Spielern, die sich die Taschen vollgemacht haben.« Zudem könnten die Anhänger »realistisch beurteilen«, welche Möglichkeiten dem Aufsteiger zur Verfügung stehen.[...]
Quelle: Westfalen Blatt Prinz
Eine Niederlage in Frankfurt bedeutet nicht zwangsläufig Trainer Krämers Aus bei Arminia
Zitat
Bielefeld (WB). Was wird aus Stefan Krämer? Diese Frage beschäftigt die Fans von Arminia Bielefeld derzeit mehr als jede andere.
Punktet der Coach am Montag im Gastspiel beim FSV Frankfurt (20.15 Uhr, Sport1), bleibt er auch darüber hinaus ganz sicher Trainer des Fußball-Zweitligisten. Doch auch eine Niederlage – es wäre die achte in Folge – muss noch lange nicht das Aus für den 46-Jährigen bedeuten. »Was wäre, wenn wir in Frankfurt unser bestes Saisonspiel zeigen und durch ein unglückliches Tor 0:1 verlieren?«, formuliert Sportchef Samir Arabi eine rhetorische Frage. Damit ist klar: Nicht nur vom Ergebnis hängt Krämers Weiterbeschäftigung ab, sondern auch von der Leistung der Mannschaft. Egal, wie die Partie endet: »Wir entlassen in der Kabine keinen Trainer, genausowenig verlängern wir dort Verträge«, sagt Arabi.
Sprechchöre, eine Online-Petition mit dem Titel »Stefan Krämer muss Trainer von Arminia Bielefeld bleiben« (schon mehr als 700 Unterstützer), eine Facebook-Seite mit dem Namen »Pro Stefan Krämer« (mehr als 2500 Fans), auf der zu einer Demonstration für den Verbleib des 46-Jährigen aufgerufen wird: Der Rückhalt der Fans für den Coach ist ungebrochen. Wie sehr das die Entscheidung über die Zukunft des gebürtigen Mainzers beeinflusst, ist spekulativ. Arabi: »Es ist schon so, dass wir die Reaktionen wahrnehmen. Wir lassen uns aber nicht davon leiten.«
Klar ist: Verliert Arminia in Frankfurt, nehmen die öffentlichen Diskussionen um Krämer weiter Fahrt auf, und die Unruhe wird noch größer. Auf die Frage, ob es – um Ruhe in den Klub zu bekommen – eine Alternative wäre, dem Coach eine Jobgarantie bis zum Jahresende auszusprechen, antwortet Arabi: »Wir haben ja nie gesagt, dass das nicht so ist. Grundsätzlich gilt: Wir treffen unsere Entscheidungen nicht, um in der Öffentlichkeit gut dazustehen, sondern im Sinne von Arminia.«
Krämer selbst freuen die Sympathiebekundungen der Fans. Große Teile der Anhängerschaft hinter sich zu wissen, sei »ein gutes Gefühl – und das ist ja auch menschlich«. Die Unterstützung sei aber keine, die er nur auf sich beziehe. »Ich nehme sie stellvertretend für die ganze Mannschaft an«, betont Krämer und lobt die Fans: »Sie haben ein ganz feines Gespür dafür, wer es wert ist, unterstützt zu werden.« Seine Mannschaft sei »kein Haufen von leblosen Söldnern, so wie es hier auch schon mal gewesen ist – mit Spielern, die sich die Taschen vollgemacht haben.« Zudem könnten die Anhänger »realistisch beurteilen«, welche Möglichkeiten dem Aufsteiger zur Verfügung stehen.[...]
Quelle: Westfalen Blatt Prinz
28.11.2013 - 08:20 Uhr
Arabi macht mit seinen Aussagen keine gute Figur. Die Sätze "Es ist schon so, dass wir die Reaktionen wahrnehmen. Wir lassen uns aber nicht davon leiten." und "Grundsätzlich gilt: Wir treffen unsere Entscheidungen nicht, um in der Öffentlichkeit gut dazustehen, sondern im Sinne von Arminia." sind doch ein kleiner Fingerzeig dafür, dass es gut sein kann, dass Krämer demnächst entlassen werden könnte. Grundsätzlich bestätigt er kein Ultimatum für das Spiel in Frankfurt, gibt dem Trainer aber auch keine Jobgarantie über das Frankfurtspiel hinaus.
All diese Aussagen, als auch die von Wilhelm zitierten Uhlig-Statements können ohne große Anstrengung so gewertet werden, dass bei einer Niederlage nach einem schlechten Spiel in Frankfurt die üblichen Markt-Mechanismen in Gang kommen. Gerade Arabi tut nicht viel dafür, den Trainer in der Öffentlichkeit zu stärken. Es ist ja auch so. Wenn Krämers Position trotz einer womöglichen achten Niederlage in Folge von Arabi öffentlich gefestigt wird, nimmt er den Trainer ja ein Stück weit aus der Verantwortung für die Krise. Und in dem Fall würden ja umso schneller Fragen aufkommen, ob der Kader passend für die zweite Liga zusammengestellt ist, was wiederum Arabis Arbeit in Frage stellen würde. Auch deshalb hört man von ihm vielleicht keine allzu großen Vertrauensaussagen in Bezug auf Krämer und hört stattdessen von ihm solch nebulöse Aussagen, dass ihm einige Dinge nicht gefallen würden.
All diese Aussagen, als auch die von Wilhelm zitierten Uhlig-Statements können ohne große Anstrengung so gewertet werden, dass bei einer Niederlage nach einem schlechten Spiel in Frankfurt die üblichen Markt-Mechanismen in Gang kommen. Gerade Arabi tut nicht viel dafür, den Trainer in der Öffentlichkeit zu stärken. Es ist ja auch so. Wenn Krämers Position trotz einer womöglichen achten Niederlage in Folge von Arabi öffentlich gefestigt wird, nimmt er den Trainer ja ein Stück weit aus der Verantwortung für die Krise. Und in dem Fall würden ja umso schneller Fragen aufkommen, ob der Kader passend für die zweite Liga zusammengestellt ist, was wiederum Arabis Arbeit in Frage stellen würde. Auch deshalb hört man von ihm vielleicht keine allzu großen Vertrauensaussagen in Bezug auf Krämer und hört stattdessen von ihm solch nebulöse Aussagen, dass ihm einige Dinge nicht gefallen würden.
28.11.2013 - 09:39 Uhr
Zitat von joegi:
Arabi macht mit seinen Aussagen keine gute Figur. Die Sätze "Es ist schon so, dass wir die Reaktionen wahrnehmen. Wir lassen uns aber nicht davon leiten." und "Grundsätzlich gilt: Wir treffen unsere Entscheidungen nicht, um in der Öffentlichkeit gut dazustehen, sondern im Sinne von Arminia." sind doch ein kleiner Fingerzeig dafür, dass es gut sein kann, dass Krämer demnächst entlassen werden könnte. Grundsätzlich bestätigt er kein Ultimatum für das Spiel in Frankfurt, gibt dem Trainer aber auch keine Jobgarantie über das Frankfurtspiel hinaus.
All diese Aussagen, als auch die von Wilhelm zitierten Uhlig-Statements können ohne große Anstrengung so gewertet werden, dass bei einer Niederlage nach einem schlechten Spiel in Frankfurt die üblichen Markt-Mechanismen in Gang kommen. Gerade Arabi tut nicht viel dafür, den Trainer in der Öffentlichkeit zu stärken. Es ist ja auch so. Wenn Krämers Position trotz einer womöglichen achten Niederlage in Folge von Arabi öffentlich gefestigt wird, nimmt er den Trainer ja ein Stück weit aus der Verantwortung für die Krise. Und in dem Fall würden ja umso schneller Fragen aufkommen, ob der Kader passend für die zweite Liga zusammengestellt ist, was wiederum Arabis Arbeit in Frage stellen würde. Auch deshalb hört man von ihm vielleicht keine allzu großen Vertrauensaussagen in Bezug auf Krämer und hört stattdessen von ihm solch nebulöse Aussagen, dass ihm einige Dinge nicht gefallen würden.
Das Dementi halte ich auch eher für ein Manöver, um Ruhe vor dem Spiel gegen Frankfurt reinzukriegen. Eine Jobgarantie sieht definitiv anders aus.
Was mich ungemein an dieser Situation beunruhigt ist die Tatsache, dass Unruhe im Umfeld bzw. ein nervöses Management so ziemlich das Letzte ist, was man in der momentanen Situation gebrauchen kann und dass auch noch vor "richtigweisenden" Partien, wie Frankfurt und Dresden.
Davon mal abgesehen, dass Arabi bei den Neuverpflichtungen, die aus unterschiedlichen Gründen nicht eingeschlagen haben, ebenso seine Finger im Spiel hatte, bleibt für mich eine große Frage: Wie soll die Alternative zu Krämer aussehen???
Möge man uns bitte vor Frontzeck und Konsorten bewahren. :rolleyes
Arabi macht mit seinen Aussagen keine gute Figur. Die Sätze "Es ist schon so, dass wir die Reaktionen wahrnehmen. Wir lassen uns aber nicht davon leiten." und "Grundsätzlich gilt: Wir treffen unsere Entscheidungen nicht, um in der Öffentlichkeit gut dazustehen, sondern im Sinne von Arminia." sind doch ein kleiner Fingerzeig dafür, dass es gut sein kann, dass Krämer demnächst entlassen werden könnte. Grundsätzlich bestätigt er kein Ultimatum für das Spiel in Frankfurt, gibt dem Trainer aber auch keine Jobgarantie über das Frankfurtspiel hinaus.
All diese Aussagen, als auch die von Wilhelm zitierten Uhlig-Statements können ohne große Anstrengung so gewertet werden, dass bei einer Niederlage nach einem schlechten Spiel in Frankfurt die üblichen Markt-Mechanismen in Gang kommen. Gerade Arabi tut nicht viel dafür, den Trainer in der Öffentlichkeit zu stärken. Es ist ja auch so. Wenn Krämers Position trotz einer womöglichen achten Niederlage in Folge von Arabi öffentlich gefestigt wird, nimmt er den Trainer ja ein Stück weit aus der Verantwortung für die Krise. Und in dem Fall würden ja umso schneller Fragen aufkommen, ob der Kader passend für die zweite Liga zusammengestellt ist, was wiederum Arabis Arbeit in Frage stellen würde. Auch deshalb hört man von ihm vielleicht keine allzu großen Vertrauensaussagen in Bezug auf Krämer und hört stattdessen von ihm solch nebulöse Aussagen, dass ihm einige Dinge nicht gefallen würden.
Das Dementi halte ich auch eher für ein Manöver, um Ruhe vor dem Spiel gegen Frankfurt reinzukriegen. Eine Jobgarantie sieht definitiv anders aus.
Was mich ungemein an dieser Situation beunruhigt ist die Tatsache, dass Unruhe im Umfeld bzw. ein nervöses Management so ziemlich das Letzte ist, was man in der momentanen Situation gebrauchen kann und dass auch noch vor "richtigweisenden" Partien, wie Frankfurt und Dresden.
Davon mal abgesehen, dass Arabi bei den Neuverpflichtungen, die aus unterschiedlichen Gründen nicht eingeschlagen haben, ebenso seine Finger im Spiel hatte, bleibt für mich eine große Frage: Wie soll die Alternative zu Krämer aussehen???
Möge man uns bitte vor Frontzeck und Konsorten bewahren. :rolleyes
28.11.2013 - 12:01 Uhr
Zitat von pogmothoin:
Eine Jobgarantie sieht definitiv anders aus.
Ich kann schon verstehen, dass man keine Jobgarantie ausstellt. Warum auch?
Eine Jobgarantie hieße ja (überspitzt), dass die Mannschaft das Spielen einstellen kann, der Trainer das Training seinen Assistenten überlässt und nur noch gelegentlich bei den Spielen vorbeischaut, aber trotzdem weitermachen darf.
Wer (lassen wir die Beamten mal außen vor) hat denn überhaupt eine Jobgarantie?
Ich finde es gut, wenn man nicht in Panik verfällt. Das setzt aber voraus, dass die Mannschaft in jedem Spiel alles gibt - auch wenn der Trainer da nur bedingt Einfluss nehmen kann. Präsentiert sich das Team (möglichst in Optimalbesetzung) gut, wird wohl auch der Trainerstuhl vorerst sicher sein.
Da hier ja gern auch viel interpretiert wird, würde ich genau das in der Aussage von Samir Arabi sehen:
Zitat von Samir Arabi:
»Was wäre, wenn wir in Frankfurt unser bestes Saisonspiel zeigen und durch ein unglückliches Tor 0:1 verlieren?«
Eine Jobgarantie sieht definitiv anders aus.
Ich kann schon verstehen, dass man keine Jobgarantie ausstellt. Warum auch?
Eine Jobgarantie hieße ja (überspitzt), dass die Mannschaft das Spielen einstellen kann, der Trainer das Training seinen Assistenten überlässt und nur noch gelegentlich bei den Spielen vorbeischaut, aber trotzdem weitermachen darf.
Wer (lassen wir die Beamten mal außen vor) hat denn überhaupt eine Jobgarantie?
Ich finde es gut, wenn man nicht in Panik verfällt. Das setzt aber voraus, dass die Mannschaft in jedem Spiel alles gibt - auch wenn der Trainer da nur bedingt Einfluss nehmen kann. Präsentiert sich das Team (möglichst in Optimalbesetzung) gut, wird wohl auch der Trainerstuhl vorerst sicher sein.
Da hier ja gern auch viel interpretiert wird, würde ich genau das in der Aussage von Samir Arabi sehen:
Zitat von Samir Arabi:
»Was wäre, wenn wir in Frankfurt unser bestes Saisonspiel zeigen und durch ein unglückliches Tor 0:1 verlieren?«
28.11.2013 - 12:48 Uhr
Zitat von Svg0815:
Wer (lassen wir die Beamten mal außen vor) hat denn überhaupt eine Jobgarantie?
Aber die arbeiten in der Regel auch etwas anders als Krämer...
Krämer legt den Stift bestimmt nicht um Punkt Feierabend auf den Tisch und fährt nach Hause.
Wie ich ihn einschätze "malocht" er wie ein wilder...
Aber im allgemeinen finde ich es nicht verkehrt, wenn man eventuelle Fehler anspricht. Denn das ist Arabis Job und sein Kopf muss er auch für die Leistung von Krämer hinhalten.
Wer (lassen wir die Beamten mal außen vor) hat denn überhaupt eine Jobgarantie?
Aber die arbeiten in der Regel auch etwas anders als Krämer...
Krämer legt den Stift bestimmt nicht um Punkt Feierabend auf den Tisch und fährt nach Hause.
Wie ich ihn einschätze "malocht" er wie ein wilder...
Aber im allgemeinen finde ich es nicht verkehrt, wenn man eventuelle Fehler anspricht. Denn das ist Arabis Job und sein Kopf muss er auch für die Leistung von Krämer hinhalten.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Ugolini am 28.11.2013 um 12:49 Uhr bearbeitet
28.11.2013 - 17:38 Uhr
Zitat von Ugolini:
Zitat von Svg0815:
Wer (lassen wir die Beamten mal außen vor) hat denn überhaupt eine Jobgarantie?
Aber die arbeiten in der Regel auch etwas anders als Krämer...
Krämer legt den Stift bestimmt nicht um Punkt Feierabend auf den Tisch und fährt nach Hause.
Wie ich ihn einschätze "malocht" er wie ein wilder...
Aber im allgemeinen finde ich es nicht verkehrt, wenn man eventuelle Fehler anspricht. Denn das ist Arabis Job und sein Kopf muss er auch für die Leistung von Krämer hinhalten.
Dass letzte Woche bis nachts getagt wurde und so ein typischer "Bundesliga-Trainerschwur-Satz" als Abschluss gefallen ist, lässt nicht Gutes erahnen....
Off-topic:
Übrigens verstehe ich Eure wiederholte pauschale Schelte gegen Beamte nicht. Foren-Regeln gelten hier wohl nicht. Übrigens... "Wenn der Stift (?) im Büro fällt ( im Münsterland gib es wohl keine PC`s?) ist noch lange nicht Schluss. Vielfach wird die Arbeit mit nach Hause genommen..Soviel zum Thema Feierabend.
Ohne Gruß
Paul
Zitat von Svg0815:
Wer (lassen wir die Beamten mal außen vor) hat denn überhaupt eine Jobgarantie?
Aber die arbeiten in der Regel auch etwas anders als Krämer...
Krämer legt den Stift bestimmt nicht um Punkt Feierabend auf den Tisch und fährt nach Hause.
Wie ich ihn einschätze "malocht" er wie ein wilder...
Aber im allgemeinen finde ich es nicht verkehrt, wenn man eventuelle Fehler anspricht. Denn das ist Arabis Job und sein Kopf muss er auch für die Leistung von Krämer hinhalten.
Dass letzte Woche bis nachts getagt wurde und so ein typischer "Bundesliga-Trainerschwur-Satz" als Abschluss gefallen ist, lässt nicht Gutes erahnen....
Off-topic:
Übrigens verstehe ich Eure wiederholte pauschale Schelte gegen Beamte nicht. Foren-Regeln gelten hier wohl nicht. Übrigens... "Wenn der Stift (?) im Büro fällt ( im Münsterland gib es wohl keine PC`s?) ist noch lange nicht Schluss. Vielfach wird die Arbeit mit nach Hause genommen..Soviel zum Thema Feierabend.
Ohne Gruß
Paul
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