Allgemeine Kaderdiskussion
23.07.2020 - 16:33 Uhr
21.08.2026 - 22:31 Uhr
Ich bin schon ein wenig überrascht, wie gut unsere Defensivspieler auf einmal sind. Das hat nicht nur mit Bus parken zu tun.
Krahl ist mit dem Ball am Fuß deutlich besser geworden, bei hohe Flanken hat er gar keine Unsicherheiten mehr. Auf der Linie war er eh schon immer gut.
Gyamfi seine Athletik war immer stark, aber er hatte immer mal wieder Aussetzer. Die hat er bisher völlig abgelegt. Bisher eine Mega starke Saison.
Rasmussen zeigt endlich, wofür wir ihn geholt haben.
Elvedi überrascht mich total. Ich habe im Sommer noch geschrieben, dass wir ihn abgeben müssen, jetzt ist er nicht nur Stammspieler, sondern spielt auch noch ohne Fehler? Was ist da passiert?
Auch Frees hat mich überzeugt. Der war für die Minuten, in denen er gegen Waldhof spielte, unglaublich sicher und fehlerfrei.
Das kenne ich so seit Jahren nicht mehr vom FCK. Ich kann mir das nur so erklären, dass wir das Coaching Team verstärkt haben und nun Co Trainer für Offensive, Defensive und Standarts haben. Ist Simon Pesch nicht für unsere Defensive zuständig?
Irgendwas ist da definitiv passiert.
Krahl ist mit dem Ball am Fuß deutlich besser geworden, bei hohe Flanken hat er gar keine Unsicherheiten mehr. Auf der Linie war er eh schon immer gut.
Gyamfi seine Athletik war immer stark, aber er hatte immer mal wieder Aussetzer. Die hat er bisher völlig abgelegt. Bisher eine Mega starke Saison.
Rasmussen zeigt endlich, wofür wir ihn geholt haben.
Elvedi überrascht mich total. Ich habe im Sommer noch geschrieben, dass wir ihn abgeben müssen, jetzt ist er nicht nur Stammspieler, sondern spielt auch noch ohne Fehler? Was ist da passiert?
Auch Frees hat mich überzeugt. Der war für die Minuten, in denen er gegen Waldhof spielte, unglaublich sicher und fehlerfrei.
Das kenne ich so seit Jahren nicht mehr vom FCK. Ich kann mir das nur so erklären, dass wir das Coaching Team verstärkt haben und nun Co Trainer für Offensive, Defensive und Standarts haben. Ist Simon Pesch nicht für unsere Defensive zuständig?
Irgendwas ist da definitiv passiert.
21.08.2026 - 23:41 Uhr
Die ersten 3 Spiele sind eine Überraschung. Sie zeigen, dass wir defensiv zur Zeit gut aufgestellt sind. Sie zeigen aber auch wie schwach wir nach vorne sind. Selbst wenn Kanate seine Chancen hatte, aber ansonsten kommt wenig mit Flanken oder Abschlussversuchen (eher noch ein 3. pass im 16er, so ähnlich wie bei der Nationalmannschaft bei der WM...).
Wir brauchen unbedingt jemanden der im vorderen Viertel mit der Kugel etwas anzufangen weiß.
Wir brauchen unbedingt jemanden der im vorderen Viertel mit der Kugel etwas anzufangen weiß.
23.08.2026 - 08:39 Uhr
Ich bin mir ehrlich gesagt noch nicht ganz sicher, wie das primäre Spielsystem unter TL überhaupt künftig aussehen soll bzw. wird. Das dürfte vermutlich auch stark davon abhängen, wann und ob Prtajin wieder zur Verfügung steht. Nach den Eindrücken vom vergangenen Freitag könnte ich mir aber durchaus vorstellen, dass uns gerade in der ersten Linie noch ein agiler und wendiger Spieler sehr gut zu Gesicht stehen würde - völlig unabhängig ob derjenige auf RA/LA/OM/MS oder einer anderen Position zu finden ist.
Wenn wir einmal davon ausgehen, dass wir (auch) in dieser Saison nicht unbedingt versuchen wollen, uns zu einer klassischen Ballbesitzmannschaft zu entwickeln, die den Gegner über längere Phasen dominiert und zunächst vor allem darauf bedacht ist, hinten die berühmte Null zu halten, müsste unser Spiel doch zwangsläufig stärker über Umschaltmomente, schnelles vertikales Spiel und Konter funktionieren wenn 70-80% der Spieler offenbar die primäre Aufgabe haben, „hinter dem Ball“ zu bleiben oder die berühmte Restfeldabsicherung zu übernehmen.
Spieler wie Kanaté oder auch Skyttä verkörpern für mich genau diese Attribute. Gerade Skyttä sucht meiner Wahrnehmung nach häufig den direkten Weg zum gegnerischen Tor und bringt dadurch eine gewisse Dynamik in unser Offensivspiel. Auch Joly würde ich in diese Kategorie der „Progressivspieler“ einordnen, eventuell auch Tazemeta – wobei mir bei ihm aktuell noch etwas die näheren Eindrücke fehlen. Was diese Spieler für mich verbindet, ist eine Kombination aus Dynamik bzw. Pace, technischen Fähigkeiten und einem ausgeprägten Zug zum gegnerischen Tor. Sie können Situationen durch ihre individuelle Dynamik selbst beschleunigen und damit genau jene Vertikalität in unser Spiel bringen, die ich mir in einem stärker auf Umschalten ausgerichteten Ansatz wünschen würde.
Bei Spielern wie Ritter oder Bershia bin ich mir dagegen noch nicht ganz sicher. Teilweise habe ich bei ihnen das Gefühl, dass sie (vielleicht auch bedingt durch die taktische Ausrichtung oder das fehlende Nachrücken aus dem Mittelfeld) viele Situationen manchmal etwas zu sehr verschleppen. Gerade wenn die grundsätzliche Idee über schnelles Umschalten und vertikales Spiel laufen soll(te), wäre es aus meiner Sicht wichtig, dass nach Ballgewinn möglichst schnell mehrere Spieler nach vorne kommen und wir diese Momente auch konsequent ausspielen. Was mir im Moment jedenfalls überhaupt nicht gefällt, ist diese extreme Statik im Großteil unserer Offensive und das verstärkte Ausspielen von Angriffssituationen mit gerade einmal max. 2-3 Spielern sobald der Ball unsere Mittellinie überquert.
Auch wenn die Verantwortlichen immer wieder davon sprechen, dass man mehrere „Schablonen“ in der Taktikkiste habe bzw. verschiedene Systeme einstudieren wolle, steckt in der aktuellen Spielweise für mein Empfinden deshalb doch noch ziemlich viel vom damaligen „Schusterball“. Letztlich wirken die verschiedenen taktischen Varianten auf mich bislang eher wie unterschiedliche Ausprägungen eines grundsätzlich reaktiven Ansatzes, den wir ggf. stärker forcieren sollten als die Mannschaft (erneut) in ein spielerisches Korsett zu pressen, das möglicherweise gar nicht zu den vorhandenen Spielertypen oder der aktuellen Spielweise passt. Die viel beschworene „Weiterentwicklung“ müsste dann vielleicht auch deshalb weniger darin bestehen, die Mannschaft spielerisch neu erfinden zu wollen, sondern vielmehr darin, die vorhandenen Stärken konsequenter und variabler zur Geltung zu bringen, bzw. entsprechend den Kader darauf auszurichten.
Gruß,
W7
Wenn wir einmal davon ausgehen, dass wir (auch) in dieser Saison nicht unbedingt versuchen wollen, uns zu einer klassischen Ballbesitzmannschaft zu entwickeln, die den Gegner über längere Phasen dominiert und zunächst vor allem darauf bedacht ist, hinten die berühmte Null zu halten, müsste unser Spiel doch zwangsläufig stärker über Umschaltmomente, schnelles vertikales Spiel und Konter funktionieren wenn 70-80% der Spieler offenbar die primäre Aufgabe haben, „hinter dem Ball“ zu bleiben oder die berühmte Restfeldabsicherung zu übernehmen.
Spieler wie Kanaté oder auch Skyttä verkörpern für mich genau diese Attribute. Gerade Skyttä sucht meiner Wahrnehmung nach häufig den direkten Weg zum gegnerischen Tor und bringt dadurch eine gewisse Dynamik in unser Offensivspiel. Auch Joly würde ich in diese Kategorie der „Progressivspieler“ einordnen, eventuell auch Tazemeta – wobei mir bei ihm aktuell noch etwas die näheren Eindrücke fehlen. Was diese Spieler für mich verbindet, ist eine Kombination aus Dynamik bzw. Pace, technischen Fähigkeiten und einem ausgeprägten Zug zum gegnerischen Tor. Sie können Situationen durch ihre individuelle Dynamik selbst beschleunigen und damit genau jene Vertikalität in unser Spiel bringen, die ich mir in einem stärker auf Umschalten ausgerichteten Ansatz wünschen würde.
Bei Spielern wie Ritter oder Bershia bin ich mir dagegen noch nicht ganz sicher. Teilweise habe ich bei ihnen das Gefühl, dass sie (vielleicht auch bedingt durch die taktische Ausrichtung oder das fehlende Nachrücken aus dem Mittelfeld) viele Situationen manchmal etwas zu sehr verschleppen. Gerade wenn die grundsätzliche Idee über schnelles Umschalten und vertikales Spiel laufen soll(te), wäre es aus meiner Sicht wichtig, dass nach Ballgewinn möglichst schnell mehrere Spieler nach vorne kommen und wir diese Momente auch konsequent ausspielen. Was mir im Moment jedenfalls überhaupt nicht gefällt, ist diese extreme Statik im Großteil unserer Offensive und das verstärkte Ausspielen von Angriffssituationen mit gerade einmal max. 2-3 Spielern sobald der Ball unsere Mittellinie überquert.
Auch wenn die Verantwortlichen immer wieder davon sprechen, dass man mehrere „Schablonen“ in der Taktikkiste habe bzw. verschiedene Systeme einstudieren wolle, steckt in der aktuellen Spielweise für mein Empfinden deshalb doch noch ziemlich viel vom damaligen „Schusterball“. Letztlich wirken die verschiedenen taktischen Varianten auf mich bislang eher wie unterschiedliche Ausprägungen eines grundsätzlich reaktiven Ansatzes, den wir ggf. stärker forcieren sollten als die Mannschaft (erneut) in ein spielerisches Korsett zu pressen, das möglicherweise gar nicht zu den vorhandenen Spielertypen oder der aktuellen Spielweise passt. Die viel beschworene „Weiterentwicklung“ müsste dann vielleicht auch deshalb weniger darin bestehen, die Mannschaft spielerisch neu erfinden zu wollen, sondern vielmehr darin, die vorhandenen Stärken konsequenter und variabler zur Geltung zu bringen, bzw. entsprechend den Kader darauf auszurichten.
Gruß,
W7
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Wingman_7 am 23.08.2026 um 08:47 Uhr bearbeitet
23.08.2026 - 08:51 Uhr
Zitat von BetzeFan93
Ich bin schon ein wenig überrascht, wie gut unsere Defensivspieler auf einmal sind. Das hat nicht nur mit Bus parken zu tun.
Krahl ist mit dem Ball am Fuß deutlich besser geworden, bei hohe Flanken hat er gar keine Unsicherheiten mehr. Auf der Linie war er eh schon immer gut.
Gyamfi seine Athletik war immer stark, aber er hatte immer mal wieder Aussetzer. Die hat er bisher völlig abgelegt. Bisher eine Mega starke Saison.
Rasmussen zeigt endlich, wofür wir ihn geholt haben.
Elvedi überrascht mich total. Ich habe im Sommer noch geschrieben, dass wir ihn abgeben müssen, jetzt ist er nicht nur Stammspieler, sondern spielt auch noch ohne Fehler? Was ist da passiert?
Auch Frees hat mich überzeugt. Der war für die Minuten, in denen er gegen Waldhof spielte, unglaublich sicher und fehlerfrei.
Das kenne ich so seit Jahren nicht mehr vom FCK. Ich kann mir das nur so erklären, dass wir das Coaching Team verstärkt haben und nun Co Trainer für Offensive, Defensive und Standarts haben. Ist Simon Pesch nicht für unsere Defensive zuständig?
Irgendwas ist da definitiv passiert.
Ich bin schon ein wenig überrascht, wie gut unsere Defensivspieler auf einmal sind. Das hat nicht nur mit Bus parken zu tun.
Krahl ist mit dem Ball am Fuß deutlich besser geworden, bei hohe Flanken hat er gar keine Unsicherheiten mehr. Auf der Linie war er eh schon immer gut.
Gyamfi seine Athletik war immer stark, aber er hatte immer mal wieder Aussetzer. Die hat er bisher völlig abgelegt. Bisher eine Mega starke Saison.
Rasmussen zeigt endlich, wofür wir ihn geholt haben.
Elvedi überrascht mich total. Ich habe im Sommer noch geschrieben, dass wir ihn abgeben müssen, jetzt ist er nicht nur Stammspieler, sondern spielt auch noch ohne Fehler? Was ist da passiert?
Auch Frees hat mich überzeugt. Der war für die Minuten, in denen er gegen Waldhof spielte, unglaublich sicher und fehlerfrei.
Das kenne ich so seit Jahren nicht mehr vom FCK. Ich kann mir das nur so erklären, dass wir das Coaching Team verstärkt haben und nun Co Trainer für Offensive, Defensive und Standarts haben. Ist Simon Pesch nicht für unsere Defensive zuständig?
Irgendwas ist da definitiv passiert.
Es ist halt genau das passiert, was viele hier monatelang geschrieben haben:
Wenn man den jeweiligen Mannschaftsteilen eben auch taktisch mal eine gewisse Sorgfalt zukommen lässt, verbessert man dadurch mehr, als einfach immer nur stumpf die Personalien auszutauschen - der größte Hebel ist und bleibt der Trainer, nicht ein einzelner Neuzugang. Unser Problem war in den letzten Jahren nie die individuelle Qualität da hinten, sondern das katastrophale Defensivspiel, die Zuordnung bei Standards, das Verhalten im Raum vor der Abwehr und eben die daraus resultierende (hohe) Fehlerquote. Kaum ist man diese Punkte angegangen, steht auch die Defensive trotz der "alten Namen" deutlich besser.
Unser Problem ist aktuell eben nur, dass die Königsdisziplin nun wäre, dass man das ganze auch hinbekommt, ohne dafür einen anderen Mannschaftsteil (die Offensive) komplett an die Wand zu fahren. Bislang ist aber genau das der Fall.
23.08.2026 - 09:23 Uhr
Zitat von Hemdl
Unser Problem ist aktuell eben nur, dass die Königsdisziplin nun wäre, dass man das ganze auch hinbekommt, ohne dafür einen anderen Mannschaftsteil (die Offensive) komplett an die Wand zu fahren. Bislang ist aber genau das der Fall.
Unser Problem ist aktuell eben nur, dass die Königsdisziplin nun wäre, dass man das ganze auch hinbekommt, ohne dafür einen anderen Mannschaftsteil (die Offensive) komplett an die Wand zu fahren. Bislang ist aber genau das der Fall.
Komplett an die Wand finde ich jetzt ein bisschen übertrieben. Gerade gegen Hannover hat man durchaus shön nach vorne kombiniert. Auch im Pokalspiel hatten wir durchaus unsere Chance und die eben nur nicht genutzt.
Aber ja, nixhtsdestotrotz ist die Offensive bisher die größte Baustelle.
23.08.2026 - 10:12 Uhr
Zitat von Wingman_7
Ich bin mir ehrlich gesagt noch nicht ganz sicher, wie das primäre Spielsystem unter TL überhaupt künftig aussehen soll bzw. wird. Das dürfte vermutlich auch stark davon abhängen, wann und ob Prtajin wieder zur Verfügung steht. Nach den Eindrücken vom vergangenen Freitag könnte ich mir aber durchaus vorstellen, dass uns gerade in der ersten Linie noch ein agiler und wendiger Spieler sehr gut zu Gesicht stehen würde - völlig unabhängig ob derjenige auf RA/LA/OM/MS oder einer anderen Position zu finden ist.
Wenn wir einmal davon ausgehen, dass wir (auch) in dieser Saison nicht unbedingt versuchen wollen, uns zu einer klassischen Ballbesitzmannschaft zu entwickeln, die den Gegner über längere Phasen dominiert und zunächst vor allem darauf bedacht ist, hinten die berühmte Null zu halten, müsste unser Spiel doch zwangsläufig stärker über Umschaltmomente, schnelles vertikales Spiel und Konter funktionieren wenn 70-80% der Spieler offenbar die primäre Aufgabe haben, „hinter dem Ball“ zu bleiben oder die berühmte Restfeldabsicherung zu übernehmen.
Spieler wie Kanaté oder auch Skyttä verkörpern für mich genau diese Attribute. Gerade Skyttä sucht meiner Wahrnehmung nach häufig den direkten Weg zum gegnerischen Tor und bringt dadurch eine gewisse Dynamik in unser Offensivspiel. Auch Joly würde ich in diese Kategorie der „Progressivspieler“ einordnen, eventuell auch Tazemeta – wobei mir bei ihm aktuell noch etwas die näheren Eindrücke fehlen. Was diese Spieler für mich verbindet, ist eine Kombination aus Dynamik bzw. Pace, technischen Fähigkeiten und einem ausgeprägten Zug zum gegnerischen Tor. Sie können Situationen durch ihre individuelle Dynamik selbst beschleunigen und damit genau jene Vertikalität in unser Spiel bringen, die ich mir in einem stärker auf Umschalten ausgerichteten Ansatz wünschen würde.
Bei Spielern wie Ritter oder Bershia bin ich mir dagegen noch nicht ganz sicher. Teilweise habe ich bei ihnen das Gefühl, dass sie (vielleicht auch bedingt durch die taktische Ausrichtung oder das fehlende Nachrücken aus dem Mittelfeld) viele Situationen manchmal etwas zu sehr verschleppen. Gerade wenn die grundsätzliche Idee über schnelles Umschalten und vertikales Spiel laufen soll(te), wäre es aus meiner Sicht wichtig, dass nach Ballgewinn möglichst schnell mehrere Spieler nach vorne kommen und wir diese Momente auch konsequent ausspielen. Was mir im Moment jedenfalls überhaupt nicht gefällt, ist diese extreme Statik im Großteil unserer Offensive und das verstärkte Ausspielen von Angriffssituationen mit gerade einmal max. 2-3 Spielern sobald der Ball unsere Mittellinie überquert.
Auch wenn die Verantwortlichen immer wieder davon sprechen, dass man mehrere „Schablonen“ in der Taktikkiste habe bzw. verschiedene Systeme einstudieren wolle, steckt in der aktuellen Spielweise für mein Empfinden deshalb doch noch ziemlich viel vom damaligen „Schusterball“. Letztlich wirken die verschiedenen taktischen Varianten auf mich bislang eher wie unterschiedliche Ausprägungen eines grundsätzlich reaktiven Ansatzes, den wir ggf. stärker forcieren sollten als die Mannschaft (erneut) in ein spielerisches Korsett zu pressen, das möglicherweise gar nicht zu den vorhandenen Spielertypen oder der aktuellen Spielweise passt. Die viel beschworene „Weiterentwicklung“ müsste dann vielleicht auch deshalb weniger darin bestehen, die Mannschaft spielerisch neu erfinden zu wollen, sondern vielmehr darin, die vorhandenen Stärken konsequenter und variabler zur Geltung zu bringen, bzw. entsprechend den Kader darauf auszurichten.
Gruß,
W7
Ich bin mir ehrlich gesagt noch nicht ganz sicher, wie das primäre Spielsystem unter TL überhaupt künftig aussehen soll bzw. wird. Das dürfte vermutlich auch stark davon abhängen, wann und ob Prtajin wieder zur Verfügung steht. Nach den Eindrücken vom vergangenen Freitag könnte ich mir aber durchaus vorstellen, dass uns gerade in der ersten Linie noch ein agiler und wendiger Spieler sehr gut zu Gesicht stehen würde - völlig unabhängig ob derjenige auf RA/LA/OM/MS oder einer anderen Position zu finden ist.
Wenn wir einmal davon ausgehen, dass wir (auch) in dieser Saison nicht unbedingt versuchen wollen, uns zu einer klassischen Ballbesitzmannschaft zu entwickeln, die den Gegner über längere Phasen dominiert und zunächst vor allem darauf bedacht ist, hinten die berühmte Null zu halten, müsste unser Spiel doch zwangsläufig stärker über Umschaltmomente, schnelles vertikales Spiel und Konter funktionieren wenn 70-80% der Spieler offenbar die primäre Aufgabe haben, „hinter dem Ball“ zu bleiben oder die berühmte Restfeldabsicherung zu übernehmen.
Spieler wie Kanaté oder auch Skyttä verkörpern für mich genau diese Attribute. Gerade Skyttä sucht meiner Wahrnehmung nach häufig den direkten Weg zum gegnerischen Tor und bringt dadurch eine gewisse Dynamik in unser Offensivspiel. Auch Joly würde ich in diese Kategorie der „Progressivspieler“ einordnen, eventuell auch Tazemeta – wobei mir bei ihm aktuell noch etwas die näheren Eindrücke fehlen. Was diese Spieler für mich verbindet, ist eine Kombination aus Dynamik bzw. Pace, technischen Fähigkeiten und einem ausgeprägten Zug zum gegnerischen Tor. Sie können Situationen durch ihre individuelle Dynamik selbst beschleunigen und damit genau jene Vertikalität in unser Spiel bringen, die ich mir in einem stärker auf Umschalten ausgerichteten Ansatz wünschen würde.
Bei Spielern wie Ritter oder Bershia bin ich mir dagegen noch nicht ganz sicher. Teilweise habe ich bei ihnen das Gefühl, dass sie (vielleicht auch bedingt durch die taktische Ausrichtung oder das fehlende Nachrücken aus dem Mittelfeld) viele Situationen manchmal etwas zu sehr verschleppen. Gerade wenn die grundsätzliche Idee über schnelles Umschalten und vertikales Spiel laufen soll(te), wäre es aus meiner Sicht wichtig, dass nach Ballgewinn möglichst schnell mehrere Spieler nach vorne kommen und wir diese Momente auch konsequent ausspielen. Was mir im Moment jedenfalls überhaupt nicht gefällt, ist diese extreme Statik im Großteil unserer Offensive und das verstärkte Ausspielen von Angriffssituationen mit gerade einmal max. 2-3 Spielern sobald der Ball unsere Mittellinie überquert.
Auch wenn die Verantwortlichen immer wieder davon sprechen, dass man mehrere „Schablonen“ in der Taktikkiste habe bzw. verschiedene Systeme einstudieren wolle, steckt in der aktuellen Spielweise für mein Empfinden deshalb doch noch ziemlich viel vom damaligen „Schusterball“. Letztlich wirken die verschiedenen taktischen Varianten auf mich bislang eher wie unterschiedliche Ausprägungen eines grundsätzlich reaktiven Ansatzes, den wir ggf. stärker forcieren sollten als die Mannschaft (erneut) in ein spielerisches Korsett zu pressen, das möglicherweise gar nicht zu den vorhandenen Spielertypen oder der aktuellen Spielweise passt. Die viel beschworene „Weiterentwicklung“ müsste dann vielleicht auch deshalb weniger darin bestehen, die Mannschaft spielerisch neu erfinden zu wollen, sondern vielmehr darin, die vorhandenen Stärken konsequenter und variabler zur Geltung zu bringen, bzw. entsprechend den Kader darauf auszurichten.
Gruß,
W7
Wir brauchen auf jeden Fall jemand der Tiefenläufe anbietet, ansonsten ist das Ganze viel zu statisch.
Die große Frage wird sein, was passiert wenn Skyttä zurück kommt?
Normalerweise müsste er und Kanaté gemeinsam spielen und zusätzlich noch ein Mittelstürmer.
Die Frage wäre dann allerdings wer geht dafür auf die Bank?
Meine Lösung wäre Ritter auf die Bank, Sahin und Kunze bleiben auf der 6 und vorne sind eben Skyttä und Kanaté extrem flexibel.
So ähnlich haben wir auch schon Mal unter Anfang gespielt, als wir vor der Winterpause relativ erfolgreich waren.
Damals waren es Hanslik und Yokota hinter Ache.
In meinen Augen passt das auch ziemlich gut, vor allem hätte man dann mit Gibs und Ritter 2 Backups und wir hätten zumindest eine bessere Statik und mehr Geschwindigkeit und Umschaltmomente.
24.08.2026 - 06:44 Uhr
Zitat von Olivarius
Wir brauchen auf jeden Fall jemand der Tiefenläufe anbietet, ansonsten ist das Ganze viel zu statisch.
Die große Frage wird sein, was passiert wenn Skyttä zurück kommt?
Normalerweise müsste er und Kanaté gemeinsam spielen und zusätzlich noch ein Mittelstürmer.
Die Frage wäre dann allerdings wer geht dafür auf die Bank?
Meine Lösung wäre Ritter auf die Bank, Sahin und Kunze bleiben auf der 6 und vorne sind eben Skyttä und Kanaté extrem flexibel.
So ähnlich haben wir auch schon Mal unter Anfang gespielt, als wir vor der Winterpause relativ erfolgreich waren.
Damals waren es Hanslik und Yokota hinter Ache.
In meinen Augen passt das auch ziemlich gut, vor allem hätte man dann mit Gibs und Ritter 2 Backups und wir hätten zumindest eine bessere Statik und mehr Geschwindigkeit und Umschaltmomente.
Zitat von Wingman_7
Ich bin mir ehrlich gesagt noch nicht ganz sicher, wie das primäre Spielsystem unter TL überhaupt künftig aussehen soll bzw. wird. Das dürfte vermutlich auch stark davon abhängen, wann und ob Prtajin wieder zur Verfügung steht. Nach den Eindrücken vom vergangenen Freitag könnte ich mir aber durchaus vorstellen, dass uns gerade in der ersten Linie noch ein agiler und wendiger Spieler sehr gut zu Gesicht stehen würde - völlig unabhängig ob derjenige auf RA/LA/OM/MS oder einer anderen Position zu finden ist.
Wenn wir einmal davon ausgehen, dass wir (auch) in dieser Saison nicht unbedingt versuchen wollen, uns zu einer klassischen Ballbesitzmannschaft zu entwickeln, die den Gegner über längere Phasen dominiert und zunächst vor allem darauf bedacht ist, hinten die berühmte Null zu halten, müsste unser Spiel doch zwangsläufig stärker über Umschaltmomente, schnelles vertikales Spiel und Konter funktionieren wenn 70-80% der Spieler offenbar die primäre Aufgabe haben, „hinter dem Ball“ zu bleiben oder die berühmte Restfeldabsicherung zu übernehmen.
Spieler wie Kanaté oder auch Skyttä verkörpern für mich genau diese Attribute. Gerade Skyttä sucht meiner Wahrnehmung nach häufig den direkten Weg zum gegnerischen Tor und bringt dadurch eine gewisse Dynamik in unser Offensivspiel. Auch Joly würde ich in diese Kategorie der „Progressivspieler“ einordnen, eventuell auch Tazemeta – wobei mir bei ihm aktuell noch etwas die näheren Eindrücke fehlen. Was diese Spieler für mich verbindet, ist eine Kombination aus Dynamik bzw. Pace, technischen Fähigkeiten und einem ausgeprägten Zug zum gegnerischen Tor. Sie können Situationen durch ihre individuelle Dynamik selbst beschleunigen und damit genau jene Vertikalität in unser Spiel bringen, die ich mir in einem stärker auf Umschalten ausgerichteten Ansatz wünschen würde.
Bei Spielern wie Ritter oder Bershia bin ich mir dagegen noch nicht ganz sicher. Teilweise habe ich bei ihnen das Gefühl, dass sie (vielleicht auch bedingt durch die taktische Ausrichtung oder das fehlende Nachrücken aus dem Mittelfeld) viele Situationen manchmal etwas zu sehr verschleppen. Gerade wenn die grundsätzliche Idee über schnelles Umschalten und vertikales Spiel laufen soll(te), wäre es aus meiner Sicht wichtig, dass nach Ballgewinn möglichst schnell mehrere Spieler nach vorne kommen und wir diese Momente auch konsequent ausspielen. Was mir im Moment jedenfalls überhaupt nicht gefällt, ist diese extreme Statik im Großteil unserer Offensive und das verstärkte Ausspielen von Angriffssituationen mit gerade einmal max. 2-3 Spielern sobald der Ball unsere Mittellinie überquert.
Auch wenn die Verantwortlichen immer wieder davon sprechen, dass man mehrere „Schablonen“ in der Taktikkiste habe bzw. verschiedene Systeme einstudieren wolle, steckt in der aktuellen Spielweise für mein Empfinden deshalb doch noch ziemlich viel vom damaligen „Schusterball“. Letztlich wirken die verschiedenen taktischen Varianten auf mich bislang eher wie unterschiedliche Ausprägungen eines grundsätzlich reaktiven Ansatzes, den wir ggf. stärker forcieren sollten als die Mannschaft (erneut) in ein spielerisches Korsett zu pressen, das möglicherweise gar nicht zu den vorhandenen Spielertypen oder der aktuellen Spielweise passt. Die viel beschworene „Weiterentwicklung“ müsste dann vielleicht auch deshalb weniger darin bestehen, die Mannschaft spielerisch neu erfinden zu wollen, sondern vielmehr darin, die vorhandenen Stärken konsequenter und variabler zur Geltung zu bringen, bzw. entsprechend den Kader darauf auszurichten.
Gruß,
W7
Ich bin mir ehrlich gesagt noch nicht ganz sicher, wie das primäre Spielsystem unter TL überhaupt künftig aussehen soll bzw. wird. Das dürfte vermutlich auch stark davon abhängen, wann und ob Prtajin wieder zur Verfügung steht. Nach den Eindrücken vom vergangenen Freitag könnte ich mir aber durchaus vorstellen, dass uns gerade in der ersten Linie noch ein agiler und wendiger Spieler sehr gut zu Gesicht stehen würde - völlig unabhängig ob derjenige auf RA/LA/OM/MS oder einer anderen Position zu finden ist.
Wenn wir einmal davon ausgehen, dass wir (auch) in dieser Saison nicht unbedingt versuchen wollen, uns zu einer klassischen Ballbesitzmannschaft zu entwickeln, die den Gegner über längere Phasen dominiert und zunächst vor allem darauf bedacht ist, hinten die berühmte Null zu halten, müsste unser Spiel doch zwangsläufig stärker über Umschaltmomente, schnelles vertikales Spiel und Konter funktionieren wenn 70-80% der Spieler offenbar die primäre Aufgabe haben, „hinter dem Ball“ zu bleiben oder die berühmte Restfeldabsicherung zu übernehmen.
Spieler wie Kanaté oder auch Skyttä verkörpern für mich genau diese Attribute. Gerade Skyttä sucht meiner Wahrnehmung nach häufig den direkten Weg zum gegnerischen Tor und bringt dadurch eine gewisse Dynamik in unser Offensivspiel. Auch Joly würde ich in diese Kategorie der „Progressivspieler“ einordnen, eventuell auch Tazemeta – wobei mir bei ihm aktuell noch etwas die näheren Eindrücke fehlen. Was diese Spieler für mich verbindet, ist eine Kombination aus Dynamik bzw. Pace, technischen Fähigkeiten und einem ausgeprägten Zug zum gegnerischen Tor. Sie können Situationen durch ihre individuelle Dynamik selbst beschleunigen und damit genau jene Vertikalität in unser Spiel bringen, die ich mir in einem stärker auf Umschalten ausgerichteten Ansatz wünschen würde.
Bei Spielern wie Ritter oder Bershia bin ich mir dagegen noch nicht ganz sicher. Teilweise habe ich bei ihnen das Gefühl, dass sie (vielleicht auch bedingt durch die taktische Ausrichtung oder das fehlende Nachrücken aus dem Mittelfeld) viele Situationen manchmal etwas zu sehr verschleppen. Gerade wenn die grundsätzliche Idee über schnelles Umschalten und vertikales Spiel laufen soll(te), wäre es aus meiner Sicht wichtig, dass nach Ballgewinn möglichst schnell mehrere Spieler nach vorne kommen und wir diese Momente auch konsequent ausspielen. Was mir im Moment jedenfalls überhaupt nicht gefällt, ist diese extreme Statik im Großteil unserer Offensive und das verstärkte Ausspielen von Angriffssituationen mit gerade einmal max. 2-3 Spielern sobald der Ball unsere Mittellinie überquert.
Auch wenn die Verantwortlichen immer wieder davon sprechen, dass man mehrere „Schablonen“ in der Taktikkiste habe bzw. verschiedene Systeme einstudieren wolle, steckt in der aktuellen Spielweise für mein Empfinden deshalb doch noch ziemlich viel vom damaligen „Schusterball“. Letztlich wirken die verschiedenen taktischen Varianten auf mich bislang eher wie unterschiedliche Ausprägungen eines grundsätzlich reaktiven Ansatzes, den wir ggf. stärker forcieren sollten als die Mannschaft (erneut) in ein spielerisches Korsett zu pressen, das möglicherweise gar nicht zu den vorhandenen Spielertypen oder der aktuellen Spielweise passt. Die viel beschworene „Weiterentwicklung“ müsste dann vielleicht auch deshalb weniger darin bestehen, die Mannschaft spielerisch neu erfinden zu wollen, sondern vielmehr darin, die vorhandenen Stärken konsequenter und variabler zur Geltung zu bringen, bzw. entsprechend den Kader darauf auszurichten.
Gruß,
W7
Wir brauchen auf jeden Fall jemand der Tiefenläufe anbietet, ansonsten ist das Ganze viel zu statisch.
Die große Frage wird sein, was passiert wenn Skyttä zurück kommt?
Normalerweise müsste er und Kanaté gemeinsam spielen und zusätzlich noch ein Mittelstürmer.
Die Frage wäre dann allerdings wer geht dafür auf die Bank?
Meine Lösung wäre Ritter auf die Bank, Sahin und Kunze bleiben auf der 6 und vorne sind eben Skyttä und Kanaté extrem flexibel.
So ähnlich haben wir auch schon Mal unter Anfang gespielt, als wir vor der Winterpause relativ erfolgreich waren.
Damals waren es Hanslik und Yokota hinter Ache.
In meinen Augen passt das auch ziemlich gut, vor allem hätte man dann mit Gibs und Ritter 2 Backups und wir hätten zumindest eine bessere Statik und mehr Geschwindigkeit und Umschaltmomente.
Wenn Wekesser jetzt tatsächlich nach DDorf wechselt.
Dann brauchen wir noch wenn für Ronstadt und Mause.
Ronstadt war bei uns nie stark, aber auch nie Vollkatastrophe, und bei seiner Leihe nach Köln ok. Von dem her verstehe ich nicht warum sich da keiner aus Liga 3 findet… Hoffe da tut sich noch was und wenn Weki ihn mit nach Ddorf nimmt.
Bleibt Mause ich denke hier sollte man den Vertrag auflösen und ihm eine Abfindung zahlen….
Dann ist er frei, vielleicht sollte er bei Ingolstadt anrufen, war seine beste Zeit.
24.08.2026 - 07:23 Uhr
Jetzt warten wir erstmal ob und wie bei Wekesser die Tinte trocken wird... Bei Ronstadt / Mause seh ich ne Mini Chance am letzten Transfertag wenn die Panik bei Vereinen los geht doch noch irgendwen zu holen. Ansonsten tatsächlich ggf. bei einem Vertragsauflösung oder gar bei beiden (WENN Sie da auch mitspielen)
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