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Christoph Dabrowski
Geburtsdatum 01.07.1978
Alter 48
Nat. Deutschland  Deutschland
Größe k. A.
Vertrag bis -
Position Defensives Mittelfeld
Fuß k. A.
Akt. Verein Karriereende

Leistungsdaten:

Alles Gute, Christoph Dabrowski!

02.06.2022 - 19:50 Uhr
Alles Gute, Christoph Dabrowski! |#81
13.01.2024 - 10:34 Uhr
Wann harmoniert es eigentlich zwischen Rot-Weiss Essen und Christoph Dabrowski bezüglich eines neuen Arbeitsvertrages?

(lacht) Da wird es zeitnah einen Termin geben, in dem wir das Thema behandeln. Ich habe immer gesagt, dass ich mich hier wohlfühle. Aber ich will auch mal hören, wo der Verein hin will, welche Rahmenbedingungen er für die Zukunft schaffen will.
Dabrowski fordert Klarheit bei den finanziellen Rahmenbedingungen für die Zukunft im Rahmen der Gespräche zur Vertragsverlängerung. Das Dabrowski mittlerweile solche Forderung stellen kann, zeigt deutlich wie sich der Stellenwert von unseren Cheftrainer im Verein in den letzten Monaten gewandelt hat.

Angetreten ist er vor der vergangenen Saison mit dem Ziel ein offensives Angriffspressing zu spielen. Übernommen hat er eine Mannschaft, die zuvor 3 Jahre unter den Trainern Christian Titz und Christian Neidhardt, für Ballbesitzfußball stand. Da der Kader zu seinem Amtsantritt größenteils schon feststand und eigentlich nicht für diesen Spielstil zusammengestellt wurde, war dies ein sehr ambitioniertes Unterfangen. Gerade unsere Außenverteidiger und Außenstürmer hatten nicht den Speed für das schnelle Umschaltspiel. Die Neuzugänge die für sein Spielstil verpflichtet wurden (Sponsel, Römling, Rother Ennali und Loubongo) hatten auch nicht die Qualität um die Mannschaft weiterzubringen. Leider haben sowohl unser Sportdirektor Jörn Nowak als auch Dabrowski, die beide die 3.Liga zu diesem Zeitpunkt nicht kannten, die Situation völlig falsch eingeschätzt. Man hätte entweder den Kader deutlich verändern oder einen anderen Fußball spielen lassen müssen. So war das Gesamtgebilde eigentlich von Anfang an zum scheitern verurteilt. So kam es wie es kommen musste und Dabrowski musste bereits nach wenigen Spieltagen seinen angekündigten Spielstil aufgeben. Dazu wurde schnell klar das die Qualität im Kader nicht für eine sorgenfreie Saison reichen würde, sodass Nowak nochmal auf dem Transfermarkt (Wiegel, Fandrich, Götze und Wollschläger) tätig werden musste.

Mit den neuen Qualitätsspielern im Kader, sowie einen deutlich defensiveren und destruktiveren Spielsystem gelang es Dabrowski schnell die Mannschaft zu stabilisieren. Zunächst agierte er mit einer 3er bzw. 5er Kette die hinten erstmal die Torflut erfolgreich beenden konnte, allerdings auf kosten der offensiven Durchschlagskraft. Als die Mannschaft sich etwas stabilisiert hatte, stellte Dabrowski auf 4-2-3-1 um was unserer Offensive zu gute kam. So schaffte er es mit unserer Mannschaft zum Ende der Rückrunde 9 Ligaspielen ungeschlagen zu bleiben, wodurch man sich etwas von den Abstiegsrängen absetzen konnte. Allerdings ging ein Großteil der Spiele ehrlicherweise unentschieden aus, weil Dabrowski das Risiko scheute und im Zweifel immer versuchte den Punkt zu sichern als auf den Sieg zu gehen. Umso mehr man sich von den Abstiegsrängen absetzen konnte, desto mehr Unverständnisses brachte diese mutlose Spielweise im Umfeld ein.

In der Rückrunde erwartet man dann an der Hafenstraße einen Fortschritt zur Hinrunde, allerdings kam es anders. Der Fußball blieb unattraktiv und die Ergebnisse blieben aus, weil man die knappen Spiele größenteils verlor, wodurch die Stimmung erstmals leicht kippte. In der Folge stelle Dabrowski wieder öfters das System um was sich eher negativ auf die Mannschaft auswirkte und ihn erneut einiges an Kritik einbrachte. Im laufe der Saison wirkte die Mannschaft immer verunsicherter, wodurch die Stimmung völlig kippte. Dazu kamen teilweise abstruse individuelle Fehler in der defensive, die eigenen Standards waren grausam und wir kassierten regelmäßig Kontertore nach besagten eigenen Standards. Die Stimmung heizte sich immer mehr auf und Dabrowski bewies mit seinen Aussagen zur Stimmung wenig Fingerspitzengefühl, wodurch sich der Fokus der Kritik immer mehr auf ihn richtete. Am Ende muss man unseren Trainer, aber zu gute halten, dass die Mannschaft jederzeit hinter ihm stand und der Einsatz immer stimmte, was ihn neben den finanziellen Engpass des Vereins im Amt hielt.

Vor dieser Spielzeit wurde dann sehr viel geändert, das Trainerteam wurde auf Wunsch von Dabrowski verändert, mit Paul Freier kam beispielsweise ein Standardexperte dazu. Dazu wurde das Spielsystem völlig geändert und der Kader dementsprechend angepasst. Von seinem gewünschten Angriffspressing nahm Dabrwoski völlig Abschied, sondern kehrte zum Ballbesitzfußball zurück, wofür der Kader ursprünglich mal zusammengestellt wurde. Ein Großteil der Neuzugänge der letzten Saison wurde wieder abgegeben und die Neuzugänge nachdem Spielstil ausgesucht. Vom ersten Testspiel an war ein deutlicher spielerischer Fortschritt zu erkennen. Von nun an versuchte man flach hinten heraus zu spielen und über die Außenbahnen Chancen zu kreieren. Dazu sollte die Mannschaft nun kompakt gegen den Ball verteidigen und situativ pressen. Allerdings gab es auch einige Rückschläge in der Vorbereitung und in den ersten Spieltagen kassierte man einige Gegentore nach Fehlern im Aufbauspiel, wodurch sich der angeschlagene Dabrowski erneut einer massiven Kritik stellen musste, aber er bleib seinen Spielstil treu was sich am Ende auch als goldrichtig erwies. Den im laufe der Saison wurde unsere Mannschaft immer sicher im Spiel hinten heraus und es wurde zur großen stärke.

Gerade defensiv (von den Gegentoren aufgrund der Fehler im Spielaufbau abgesehen), sowie Spielerisch wusste unsere Mannschaft zu überzeugen, aber offensiv fehlte zumeist die Durchschlagskraft. Spätestens nach der Verletzung von Bastians und mit der Hereinnahme von Götze in die Innenverteidigung avisierte unsere defensive zu einer der besten der Liga. Aufgrund der stabilen defensive und mangelnden Durchschlagskraft in der Offensive sah alles nach einer langweiligen Saison aus, doch dann wurde Bastians wieder fit. Eigentlich gab es keinen Platz mehr für Bastians, sodass er zunächst auf die Bank musste was für Unruhe sorgte. In der Folge versuchte Dabrowski seinen Kapitän unbedingt spielen lassen und stellte sogar sein System für ihn um was völlig schief ging und zwei absolute Klatschen gegen Unterhaching und Verl zu Folge hatte. In der Folge drohte die Stimmung im Umfeld erneut zu kippen, auch bei mir. Der Verein entscheid sich Bastians zu suspendieren und erneut Veränderungen im Trainerteam vorzunehmen. Physio Max von Gehlen musste gehen, außerdem nahm Paul Freier fortan mit Lars Fleischer direkt neben Dabrowski auf der Trainerbank platz und übernahm einen deutlich aktiveren Part auf der Trainerbank. Vorher saß Freier neben den Auswechselspielern auf der Bank und nur Fleischer saß neben unseren Cheftrainer. Dazu wechselten Obuz und Young die Seiten was sich als Goldrichtig erwies und Vonic bekam seine Chance in der Startelf. In der Folge stand unsere defensive wieder kompakt und offensiv waren wir plötzlich deutlich durchschlagskräftiger, auch wenn hier sicherlich noch mehr potenzial ist. Der restliche Erfolgslauf ist bekannt.

Fazit:
Nowak hat mit Dabrowski einen Trainer geholt dessen Spielstil überhaupt nicht zum vorhandenen Spielermaterial passte und ihn auch nicht die notwendigen Verstärkungen hierfür mitgegeben. Auf der anderen Seite hat Dabrowski die 3.Liga offensichtlich auch völlig unterschätzt. Eigentlich eine tödliche Mischung. Mit sehr guten Nachverpflichtungen und einen guten Coaching (Taktik auf die Gegebenheiten angepasst) konnte man die Mannschaft stabilisieren und das schlimmste verhindern. In der Wintervorbereitung hat Dabrowski dann nicht geschafft die Mannschaft weiterzuentwickeln und sich mit unglücklichen öffentlichen Auftritten den Unmut der Fans auf sich gezogen, aber am Ende trotzdem alle Ziele erreicht. Mit unserer neuen Sportlichen Leitung hat er dann die richtigen Schlüsse aus der verkorksten letzten Saison gezogen und einen Spielstil entwickelt der zur Mannschaft passt. Auch widerstände wie das Bastians Theater hat er im Nachgang gut gelöst und während der Saison richtig gegengesteuert bzw. die richtigen Maßnahmen getroffen. Im Endeffekt kann Dabrowski, wenn man es reflektiert für die letzte Saison vermutlich am wenigsten, auch wenn er hier sicherlich auch einige Fehler begangen hat, gerade in der Außendarstellung. Hier muss ich auch einräumen, dass ich ihn sicherlich an der einen oder anderen Stelle unrecht getan habe. Dabrowski scheint sich, aber auch sehr gut selbst reflektieren zu können, so hat er die richtigen Stellschrauben gezogen und sein Auftreten nach außen deutlich verbessert. Was ich persönlich sehr gut finde ist das er jetzt auch deutlich selbstbewusster auftritt und sich das auch auf die Mannschaft widerspiegelt. Aus diesen Gründen würde ich mittlerweile auch eine Verlängerung befürworten.

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Rot-Weiss Essen du bist mein Verein!
Alles Gute, Christoph Dabrowski! |#82
13.01.2024 - 11:52 Uhr
@Gottschalkelf

Du hast die bisherige Amtszeit von Christoph Dabrowski sehr gut aufgearbeitet. Und auch ich würde es begrüßen, wenn RWE den Vertrag mit ihm verlängern würde.

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🤍🩵TSV 1860 München: DM: 1966🤍🩵
Pokalsieger: 1942,1964,1996 (HP), 2020 (LP)
💙🤍1. FC Magdeburg: EP-Sieger: 08. Mai 1974 💙🤍
DDR-Meister: 1972,1974,1975
Pokalsieger: 7x, LP-Sieger: 11x, Drittligameister: 2018, 2022
Alles Gute, Christoph Dabrowski! |#83
20.02.2024 - 15:53 Uhr
Quelle: www.waz.de
Nach unseren Informationen sind nur noch Kleinigkeiten zu klären, damit der 45-jährige Fußballlehrer letztendlich seine Unterschrift unter einen neuen Vertrag - nach unseren Infos - bis zum 30. Juni 2026 setzt.
Das sind doch mal gute Nachrichten. Laut der WAZ wird Dabrowski noch in dieser Woche seinen auslaufenden Vertrag um zwei Jahre verlängern. Ich hoffe diese Personalentscheidung setzt auch noch mal ein Zeichen an die Leistungsträger mit auslaufenden Verträgen (Götze, Müsel, Harenbrock und Young).

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Rot-Weiss Essen du bist mein Verein!
Alles Gute, Christoph Dabrowski! |#84
22.02.2024 - 11:08 Uhr
Rot-Weiss Essen und Christoph Dabrowski werden auch in Zukunft weiter zusammenarbeiten. Der 45-jährige Fußballlehrer, der seit 2022 bei RWE an der Seitenlinie steht, verlängerte seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag um zwei weitere Jahre bis zum 30. Juni 2026.
Jetzt ist es offiziell, Dabrowski hat bis zum 30.06.2026 verlängert. Herzlichen Glückwunsch, Dabro! Das hast du dir die letzten Monate mit dem Team hart erarbeitet und verdient.

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Rot-Weiss Essen du bist mein Verein!
Alles Gute, Christoph Dabrowski! |#85
25.08.2024 - 09:34 Uhr
Herzlichen Glückwunsch Dabro! Nachdem du gestern von der Amtszeit mit Harry Pleß gleichgezogen bist, hast du ihn heute hinter dir gelassen und bist damit der viert Dienstälteste Cheftrainer in unserer Vereinshistorie. Mittlerweile bist du 786 (!) Tage Cheftrainer unserer Rot-Weissen Mannschaft und vor dir stehen nur noch Karl Hohmann (1825 Tage), Waldemar Wrobel (1355 Tage) und Jürgen Röber (896 Tage), wobei letzterer von seiner Amtszeit mittlerweile absolut in Schlagdistanz ist. Wer hätte dir das nach deiner ersten Spielzeit bei RWE zugetraut? Ich ehrlicherweise absolut nicht.

Mittlerweile sitzt Dabrowski bei uns absolut fest im Sattel und hat sich zu einem der Top-Trainer der Liga entwickelt. Wenn ich nur an diese Saison denke, dann ist es beeindruckend wie schnell er es schon wieder geschafft hat aus einer völlig neu zusammengestellten Truppe eine Einheit zu formen und ihr seine Spielphilosophie einzutrichtern. Zeitgleich hat er es, aber nun in dritten Jahr in Folge zum dritten Mal erfolglos probiert eine Dreierkette in seiner Mannschaft zu implementieren. Mann merkt das er sich in seinem Spielansatz stark von Xabi Alonso inspirieren lässt und auch bei uns gerne das 3-4-2-1 der Leverkusener hätte spielen lassen. Allerdings zeigt dieser erneut erfolglose Versuch die Dreierkette einzuführen auch seine Menschliche Größe, denn er hat in Rücksprache mit seiner Mannschaft, die ihn signalisiert hat sich in diesem System nicht wohl zu fühlen, dass System sofort wieder angepasst. Ich bin mir zwar sicher das es nicht Dabrowskis letzter Versuch war die Mannschaft auf einer Dreierkette umzustellen, allerdings dürfte das Erfolgserprobte 4-2-3-1 jetzt erstmal das Mittel der Wahl bleiben.

Aus meiner Sicht ist Dabrowski jetzt kein Übertrainer, aber ein sehr guter Trainer der mittlerweile auch absolut an der Hafenstraße angekommen ist. In diesem Sinne auf die nächsten 786 Tage im Amt! daumen-hoch

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Rot-Weiss Essen du bist mein Verein!
Alles Gute, Christoph Dabrowski! |#86
25.08.2024 - 09:44 Uhr
Zitat von Gottschalkelf

Aus meiner Sicht ist Dabrowski jetzt kein Übertrainer, aber ein sehr guter Trainer der mittlerweile auch absolut an der Hafenstraße angekommen ist. In diesem Sinne auf die nächsten 786 Tage im Amt! daumen-hoch



Wie definierst du "Übertrainer" und wer wäre dies deiner Meinung nach in der 3. Liga?
Alles Gute, Christoph Dabrowski! |#87
25.08.2024 - 10:02 Uhr
Zitat von 1907er

Zitat von Gottschalkelf

Aus meiner Sicht ist Dabrowski jetzt kein Übertrainer, aber ein sehr guter Trainer der mittlerweile auch absolut an der Hafenstraße angekommen ist. In diesem Sinne auf die nächsten 786 Tage im Amt! daumen-hoch



Wie definierst du "Übertrainer" und wer wäre dies deiner Meinung nach in der 3. Liga?

Mit kein Übertrainer meine ich das Dabro jetzt nicht zwangsläufig ein Trainer ist, der aufgrund seines Coachings für eine höhere Aufgabe in einer höheren Liga berufen ist. Für mich ist Dabrowski jetzt kein Trainer durch dessen Coaching wir regelmäßig überperformen oder Spiele gewinnen. Für mich ist er viel mehr ein Trainer der eine sehr gute Spielidee mitbringt, diese seinen Spielern überzeugend eintrichtern kann und dazu menschlich absolut in der Mannschaft anerkannt ist. Wenn du mich fragst wer in der Vergangenheit in der 3.Liga ein Übertrainer war bzw. wo klar war das er für höheres berufen ist, dann fallen mir sofort Enrico Maaßen und Sebastian Hoeneß ein. Wenn du mich fragst wo Dabrowski Nachholbedarf hat, dann ganz klar im Ingame Coaching, sein Einfluss aufs Spiel durch taktische Umstellungen oder Einwechslungen würde ich persönlich mal als bescheiden bezeichnen. Da hatten wir mit Christian Titz in der jüngsten Vergangenheit schon einen Trainer mit einen viel besseren Ingame Coaching. Das ganze soll, aber die Leistung von Dabro überhaupt nicht schmälern.

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Rot-Weiss Essen du bist mein Verein!

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Gottschalkelf am 25.08.2024 um 10:05 Uhr bearbeitet
Alles Gute, Christoph Dabrowski! |#88
25.08.2024 - 11:00 Uhr
Und Zerlegt einzelne Spieler nicht öffentlich wie Herr Zorniger.. bin mittlerweile froh das wie ihn haben.
Er könnte aber mal öfter und früher wechseln aber vielleicht fehlt da einfach das Vertrauen in die Bank oder die Qualität ist einfach nicht da.
Wird schwer ihn in Zukunft zu halten.
Alles Gute, Christoph Dabrowski! |#89
25.08.2024 - 13:48 Uhr
Zitat von choogle
Er könnte aber mal öfter und früher wechseln aber vielleicht fehlt da einfach das Vertrauen in die Bank oder die Qualität ist einfach nicht da.


Yes. Das habe ich in der Vergangenheit öfters bei ihm kritisiert. Aktuell dürfte es aber eher an der Qualität der Bank liegen.

Bevor die Partie überhaupt angepfiffen wird, weiß man nämlich schon, wer eingewechselt wird. Wintzheimer und Eisfeld für Safi/Vonic und Kaparos. Manchmal rutscht noch ein Berisha dazwischen oder ein Voufack, wenn sich jemand verletzt. Jedes Team hat Einwechselspieler Nr. 1 und 2, aber bei uns ist das aktuell zu auffällig. Zu deutlich. Das ist halt schon sehr, sehr dünn. Umso wichtiger, dass die Verletzten zurückkehren und bestenfalls noch 1-2 neue Köpfe dazustoßen.

Kourouma, Swajkowski und Kaiser scheinen aktuell leider keine ernsthaften Alternativen dazustellen.

Nochmals zu Dabro. Hätte nach der ersten Saison ebenfalls nicht gedacht, dass ich so froh sein werde, ihn bei uns zu haben. Dabei hätte ich ihn am liebsten vom Hof gejagt. grins

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Rot-Weiss Essen / Hamburger SV

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Infantil am 25.08.2024 um 13:50 Uhr bearbeitet
Alles Gute, Christoph Dabrowski! |#90
17.11.2024 - 15:04 Uhr
Ob Dabrowski bis dahin noch im Amt ist, dafür würden derzeit nicht mehr alle Beobachter die Hand ins Feuer legen. Jetzt stehen schwierige Partien gegen Sandhausen und Saarbrücken an, es wird schwierig sein zu punkten. Und wer RWE kennt, der weiß, ist die Nervosität einmal da, ist sie schwierig wieder einzufangen.
Laut Reviersport bröckelt langsam der Rückhalt für Dabrowski im Verein. Aus meiner Sicht muss er aus den Verbleibenden 5 Spielen bis zur Winterpause mindestens 7-10 Punkte holen um sich seinen Posten sicher sein zu können. Hätten wir gestern in Sonsbeck verloren hätte ich auch eine sofortige Freistellung nicht ausgeschlossen.

Für mich hat Dabrowski in dieser Saison zu viele handwerkliche Fehler gemacht. Er hat mit den Verantwortlichen einen Kader für das 4-2-3-1 System zusammengestellt um ab der zweiten Trainingswoche plötzlich nur noch mit Dreierkette zu trainieren und in den Testspielen auf Dreierkette umzustellen. Die Mannschaft hat die komplette Vorbereitung mit dem System gefremdelt und am ersten Spieltag ist das System in sich zusammen gefallen. Auf Wunsch der Mannschaft wurde das eingeübte System dann bereits wieder eingemottet und zum 4-2-3-1 zurückgekehrt. Danach lief es direkt etwas besser, aber es war deutlich dass die Mannschaft nicht Dabrowski gewünschtes Aufbauspiel spielen kann, ohne Götze und Sapina. Dennoch hielt er stur an seiner Idee vom Aufbauspiel fest und es hagelte hierdurch weiter Gegentore.

Als man ab dem sechsten Spieltag das Gefühl bekam unsere Mannschaft wird langsam etwas sicherer und die Mechanismen beginnen zu begreifen, dachte ich zuerst jetzt stabilisieren wir uns nachhaltig. Doch dann hatte Dabrowski ab dem Dresden Spiel plötzlich wieder eine neue Idee und ließ die Mannschaft deutlich passiver und mit Dreierkette auftreten, was gegen Dresden noch halbwegs gut ging, bevor es gegen Verl und in Rostock nach hinten los ging. Daraufhin stand Dabrowski mit dem Rücken zur Wand und stellte erneut zum Cottbus Spiel um. Ab jetzt verzichteten wir erstmals auf das riskante Aufbauspiel hinten heraus. Dazu stand plötzlich das Defensivspiel und Umschaltspiel im absoluten Fokus, sprich eine absolute Abkehr unseres eigentlichen Fußballs. Mit den Überraschungseffekt im Gepäck konnten wir Energie Cottbus dann überraschend klar schlagen, bevor uns Aue ein Spiel später die Schwächen des Systems offenbarte.

Fazit:
Dabrowski wirkt wie ein suchender und hat es nach 14-Spieltagen plus 5 Pokalspielen noch nicht geschafft ein Spielsystem bzw. Spielphilosophie erfolgreich in die Mannschaft zu implementieren. Die Spieler wirken ob der vielen Umstellungen und nicht klaren Linie des Trainers verunsichert. Ein Spieler wie Kaparos an den Dabrowski trotz schwachen Saisonstarts festgehalten hat, wird gerade dann für einen Systemwechsel geopfert, wenn er endlich beginnt zu überzeugen und da gibt es mehrere Beispiele. Wie sollen die Spieler so Selbstsicherheit erlangen? Ich bin gespannt wie Dabrowski die Situation kurzfristig noch drehen möchte. Klar scheint der Rückhalt bröckelt und jetzt stehen die richtig schwierigen Partien kurz bevor. Gegen Sandhausen und Saarbrücken wird es um Dabrowskis Job gehen und da wird sicherlich nicht ein Punkt aus den beiden Spielen reichen um diesen zu retten. Jetzt muss Dabrowski seine Stehauf Qualitäten von der ersten Saison sofort wieder finden oder er wird Ende des Monats vermutlich kein Trainer mehr in Essen sein.

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Rot-Weiss Essen du bist mein Verein!

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Gottschalkelf am 17.11.2024 um 15:09 Uhr bearbeitet
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