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Achim Beierlorzer
Geburtsdatum 20.11.1967
Alter 58
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Trainer
Akt. Verein Vereinslos

Achim Beierlorzer [Ex-Trainer]

18.11.2019 - 13:13 Uhr
Achim Beierlorzer [Ex-Trainer] |#261
16.06.2020 - 10:53 Uhr
Das ist schon sehr deutlich. Ich hoffe, dass man sich irgendwie ins Ziel rettet und dann Schlüsse aus dieser Saison zieht und die Zusammenarbeit beendet. Aber wirklich Hoffnung, dass man aus den letzten drei jahren lernt, habe ich nicht
Achim Beierlorzer [Ex-Trainer] |#262
16.06.2020 - 11:06 Uhr
Ich bin mit Beierlorzer nie warm geworden, ich werde es wohl auch nicht mehr. Wenn ich den Vergleich zu Sandro ziehe, dann fällt mir auf, dass Schwarz von Anfang an zu wenig, Beierlorzer zu viel Kredit bei uns Fans hatte. Natürlich hat er gleich zu Beginn ein Ausrufezeichen mit dem Sieg gegen Hoffenheim gesetzt, aber leider liest man dabei gar nicht, dass Hoffenheim einen Innenverteidiger als linken Stürmer eingesetzt hat und es somit selbst an die Wand gefahren hat. Und bei uns hat an diesem Tag einfach alles gepasst.

Mir fehlt generell die Rotation bei Beierlorzer. Nur weil die 11 Mannen gegen Frankfurt funktioniert haben, heißt das nicht, dass ich mit derselben 11 und der selben Einstellung ins Match gehen muss. Ich bekomme aber immer wieder das Gefühl, sobald was "Mal" funktioniert, macht man das weiter, bis es nicht mehr klappt. Und dann fällt man ratzfatz auf die Schnauze.

Und die Meldungen in den vergangenen Tagen decken sich mit dem Bild, was ich von ihm habe. Bei Sandro war die Wohlfühlatmosphäre zu groß, weshalb er sich wohl auch zu wenig getraut hatte. Da kam zum Schluss immer weniger Mut in die Aufstellung und deshalb war die Entlassung richtig. Aber trotzdem stand das gesamte Team hinter ihm.

Warum man dann aber Beierlorzer einstellen musste, der keine Woche vorher an Köln gescheitert war, erschließt sich mir immer noch nicht. Leider hat hier Schröder nicht im Sinne des Vereins gehandelt, sondern ihn geholt, weil er ihn schon kannte.

Wenn ich alleine die Spiele gegen Leipzig vergleiche. Beide haben sich vercoacht. Aber Sandro wollte wenigstens mitspielen lassen und wir sind blauäugig ins offene Messer gelaufen. Unter Beierlorzer haben wir totalen Angsthasenfußball gespielt. Nur um mal die Statistik aufleben zu lassen. Beim 0:8 gab es 18, beim 0:5 20 Schüsse auf unser Tor. Beim 0:8 haben wir 9 Torschüsse, beim 0:5 insgesamt 4. Unter Schwarz konnte man 57% der Zweikämpfe gewinnen, unter Beierlorzer 42%.

Ich denke, wenn man das Ergebnis ausblendet, sieht man ganz deutlich:
Unter beiden Trainern haben wir miserabel gespielt, aber unter Schwarz hat die Mannschaft wenigstens Gas gegeben. Ich erkenne keinen Mehrwert und hoffe, egal wie die Saison ausgeht, dass Beierlorzer in der neuen Saison nicht auf unserer Bank sitzt.

Dass er dann auch noch so nachtragend mit der Kunde-Geschichte ist, rundet das Bild ab. Allein, dass Schröder ihm hier nicht den Rücken stärkt, sondern eine wachsweiche ausweichende Antwort liefert, zeugt nicht gerade von Überzeugung bei der Aufstellungsfrage. Und gerade gegen Augsburg hätte man so ein Kampfschwein gut gebrauchen können, der noch dazu mit seinem Treffer gegen Frankfurt Selbstbewusstsein hatte.
Achim Beierlorzer [Ex-Trainer] |#263
16.06.2020 - 11:09 Uhr
Und wie kommt es bei einer Mannschaft an, (die sehr viel Fußballverstand hat) wenn man einen Torschützen der letzten Wochen draußen lässt und der qualitativ besser ist als alle Anderen..

Hoffe mittlerweile auch auf frisches Blut..

•     •     •

Egal, ob Basel, Straßbourg oder Köln,
die wahre Macht am Rhein ist Mainz 05.
Auch wenn die andern' alle größer sind,
ist Mainz 05, was ich mit Glück verbind'
Schalala Schalalala Schalala Schalalala
0 5!
ohoho ohoho ohoho ohoho
Achim Beierlorzer [Ex-Trainer] |#264
16.06.2020 - 11:17 Uhr
Für mich sind zwei Dinge ausschlaggebend.

Hat Beierlorzer in seiner Amtszeit einen Spieler besser gemacht, oder die Mannschaft besser gemacht? Ich denke man kann das mit nein beantworten.

Was ich ihm aber viel mehr anlaste ist, dass kein einziger der Jugendspieler auch nur ein bisschen näher an den Kader gerückt ist. Obwohl die etablierten Profis gefühlt Woche für Woche versagt haben.
Achim Beierlorzer [Ex-Trainer] |#265
16.06.2020 - 11:22 Uhr
Zitat von nh43

Das ist schon sehr deutlich. Ich hoffe, dass man sich irgendwie ins Ziel rettet und dann Schlüsse aus dieser Saison zieht und die Zusammenarbeit beendet. Aber wirklich Hoffnung, dass man aus den letzten drei jahren lernt, habe ich nicht

Wer soll denn die Schlüsse der letzten drei Jahre ziehen? Derjenige, der seit drei Jahren im Amt ist und die sportliche Entwicklung in diesem Zeitrahmen hauptverantwortlich und voll trägt? Vielleicht sollte die AZ das (auch) mal hinterfragen...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von mibmod am 16.06.2020 um 11:25 Uhr bearbeitet
Achim Beierlorzer [Ex-Trainer] |#266
16.06.2020 - 11:28 Uhr
Zitat von metaleagle

Ich bin mit Beierlorzer nie warm geworden, ich werde es wohl auch nicht mehr. Wenn ich den Vergleich zu Sandro ziehe, dann fällt mir auf, dass Schwarz von Anfang an zu wenig, Beierlorzer zu viel Kredit bei uns Fans hatte. Natürlich hat er gleich zu Beginn ein Ausrufezeichen mit dem Sieg gegen Hoffenheim gesetzt, aber leider liest man dabei gar nicht, dass Hoffenheim einen Innenverteidiger als linken Stürmer eingesetzt hat und es somit selbst an die Wand gefahren hat. Und bei uns hat an diesem Tag einfach alles gepasst.

Mir fehlt generell die Rotation bei Beierlorzer. Nur weil die 11 Mannen gegen Frankfurt funktioniert haben, heißt das nicht, dass ich mit derselben 11 und der selben Einstellung ins Match gehen muss. Ich bekomme aber immer wieder das Gefühl, sobald was "Mal" funktioniert, macht man das weiter, bis es nicht mehr klappt. Und dann fällt man ratzfatz auf die Schnauze.

Und die Meldungen in den vergangenen Tagen decken sich mit dem Bild, was ich von ihm habe. Bei Sandro war die Wohlfühlatmosphäre zu groß, weshalb er sich wohl auch zu wenig getraut hatte. Da kam zum Schluss immer weniger Mut in die Aufstellung und deshalb war die Entlassung richtig. Aber trotzdem stand das gesamte Team hinter ihm.

Warum man dann aber Beierlorzer einstellen musste, der keine Woche vorher an Köln gescheitert war, erschließt sich mir immer noch nicht. Leider hat hier Schröder nicht im Sinne des Vereins gehandelt, sondern ihn geholt, weil er ihn schon kannte.

Wenn ich alleine die Spiele gegen Leipzig vergleiche. Beide haben sich vercoacht. Aber Sandro wollte wenigstens mitspielen lassen und wir sind blauäugig ins offene Messer gelaufen. Unter Beierlorzer haben wir totalen Angsthasenfußball gespielt. Nur um mal die Statistik aufleben zu lassen. Beim 0:8 gab es 18, beim 0:5 20 Schüsse auf unser Tor. Beim 0:8 haben wir 9 Torschüsse, beim 0:5 insgesamt 4. Unter Schwarz konnte man 57% der Zweikämpfe gewinnen, unter Beierlorzer 42%.

Ich denke, wenn man das Ergebnis ausblendet, sieht man ganz deutlich:
Unter beiden Trainern haben wir miserabel gespielt, aber unter Schwarz hat die Mannschaft wenigstens Gas gegeben. Ich erkenne keinen Mehrwert und hoffe, egal wie die Saison ausgeht, dass Beierlorzer in der neuen Saison nicht auf unserer Bank sitzt.

Dass er dann auch noch so nachtragend mit der Kunde-Geschichte ist, rundet das Bild ab. Allein, dass Schröder ihm hier nicht den Rücken stärkt, sondern eine wachsweiche ausweichende Antwort liefert, zeugt nicht gerade von Überzeugung bei der Aufstellungsfrage. Und gerade gegen Augsburg hätte man so ein Kampfschwein gut gebrauchen können, der noch dazu mit seinem Treffer gegen Frankfurt Selbstbewusstsein hatte.


Du hast einen guten Vergleich zwischen Sandro Schwarz und Achim Beierlorzer aufgezeigt.
Wobei ich aber nochmal kurz einhaken möchte, denn Sandro hatte ebenfalls enorm viel Kredit bei den Fans. Alleine, da er aus der eigenen Trainerschmiede stammt und mit Mainz extrem verbunden ist, hat bei vielen Fans Sympathiepunkte gebracht. Das wollte ich nochmal hinzufügen.

Ja, unter Beierlorzer läuft es nicht besser. Die Siege in Hoffenheim und in Bremen haben uns hoffen lassen, dass die Saison doch einigermaßen gut beendet werden kann. Das dies doch nicht der Fall ist, konnte zu diesem Zeitpunkt wohl keiner erahnen. Die Geschichte mit Kunde kann ich ebenfalls nicht nachvollziehen. Sollte der verweigerte Handschlag in der Hinrunde tatsächlich der Grund für die fehlenden Startelfeinsätze sein, muss man definitiv den Trainer hinterfragen. Kunde hat in den letzten Spielen überzeugt, generell ist er in dieser Saison in einer guten Form. Beim letzten Spiel gegen die Eintracht konnte er erneut treffen und hat ordentlich Dampf im Mittelfeld gemacht. Ich habe fest mit einem Startelfeinsatz gegen Augsburg gerechnet.

Diese Saison ist schlichtweg miserabel. Die Ergebnisse gegen Hoffenheim oder Bremen können diese Saison auch nicht retten. Sollten wir tatsächlich den Weg in die 2. Bundesliga gehen, dann hat sich das unsere Mannschaft und das Trainerteam (inklusive Co Trainer) voll und ganz verdient. Auch Rouven Schröder muss sich nach dieser Saison hinterfragen und da ist egal ob wir in der kommenden Saison in der ersten oder zweiten Liga spielen. Der Kader ist schlichtweg unausgewogen zusammengestellt. Ich bin mir sogar fast sicher, dass wenn wir den Abstieg nicht mehr vermeiden, es einen großen Knall geben wird und viele ihren Job verlieren werden. Dazu zählt das Trainerteam, Rouven Schröder und auch einige Spieler werden den Verein verlassen müssen. In dieser Saison hat sich einiges nicht verbessert, sondern drastisch verschlimmert. Und das wird offensichtlich nicht erkannt, sondern immer wieder schöngeredet.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Rhoihesse am 16.06.2020 um 11:31 Uhr bearbeitet
Achim Beierlorzer [Ex-Trainer] |#267
16.06.2020 - 11:28 Uhr
Zitat von mibmod
Zitat von nh43

Das ist schon sehr deutlich. Ich hoffe, dass man sich irgendwie ins Ziel rettet und dann Schlüsse aus dieser Saison zieht und die Zusammenarbeit beendet. Aber wirklich Hoffnung, dass man aus den letzten drei jahren lernt, habe ich nicht

Wer soll denn die Schlüsse der letzten drei Jahre ziehen? Derjenige, der seit drei Jahren im Amt ist und die sportliche Entwicklung in diesem Zeitrahmen hauptverantwortlich und voll trägt? Vielleicht sollte die AZ das (auch) mal hinterfragen...


Ja exakt darauf beruht meine geringe Hoffnung. Schröder wird sich nicht ändern. Seine Transferpolitik war wirtschaftlich erfolgreich aber die Mainzer Tugenden sind verloren gegangen.
Achim Beierlorzer [Ex-Trainer] |#268
16.06.2020 - 11:32 Uhr
Zitat von nh43

Zitat von mibmod

Zitat von nh43

Das ist schon sehr deutlich. Ich hoffe, dass man sich irgendwie ins Ziel rettet und dann Schlüsse aus dieser Saison zieht und die Zusammenarbeit beendet. Aber wirklich Hoffnung, dass man aus den letzten drei jahren lernt, habe ich nicht

Wer soll denn die Schlüsse der letzten drei Jahre ziehen? Derjenige, der seit drei Jahren im Amt ist und die sportliche Entwicklung in diesem Zeitrahmen hauptverantwortlich und voll trägt? Vielleicht sollte die AZ das (auch) mal hinterfragen...


Ja exakt darauf beruht meine geringe Hoffnung. Schröder wird sich nicht ändern. Seine Transferpolitik war wirtschaftlich erfolgreich aber die Mainzer Tugenden sind verloren gegangen.

Ich glaube, da ist noch deutlich sehr sehr viel mehr verloren und kaputt gegangen in seiner Zeit, als nur die Mainzer Tugenden... Aber wir sind hier im Beierlorzer Thread smile
Dieser Beitrag wurde zuletzt von mibmod am 16.06.2020 um 11:32 Uhr bearbeitet
Achim Beierlorzer [Ex-Trainer] |#269
16.06.2020 - 11:34 Uhr
Ich tu mir aktuell sehr schwer Beierlorzers Arbeit zu bewerten. Das liegt zum einen am Zeitpunkt der Übernahme der Mannschaft und zum anderen an der jetzigen Situation.
Wir haben unter Beierlorzer vor Corona gute Spiele gesehen und eher mäßige. Jetzt mit fehlendem Heimbonus habe ich zumindest kein schlechtes Spiel gegen Augsburg gesehen, dass noch dazu vom Zusammenprall Awoniyis teilweise mitgeprägt wurde.

Im Endeffekt wird man AB primär daran messen, ob man den Klassenerhalt schafft. Was mir noch fehlt, aber nicht nur bei AB ist der Mut mehr Nachwuchsspieler hochzuziehen. Gerade jetzt bei 5 Auswechslungen böte sich das sehr an.
Achim Beierlorzer [Ex-Trainer] |#270
16.06.2020 - 11:57 Uhr
Ich fand den Artikel in der heutigen AZ höchst alarmierend. Schlimm ist auch, dass hier Defizite aufgezeigt werden, die wir hier schon lange diskutieren. Wirkt so, als würde das Haus brennen, aber keiner der Bewohner hat Rauch gerochen. In diesem Szenario ist dann eine externe, fanseitige Sicht auf die Dinge vielleicht gar nicht so verkehrt.

Im Ernst, ich mache mir wirklich große Sorgen um unseren Verein.

•     •     •

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