Wäre ablösefrei zu haben
„Sky“: Kolasinac kann sich Schalke-Rückkehr vorstellen – Atalanta bietet höheres Gehalt
©IMAGO
Es ist kein Geheimnis, dass Sead Kolasinac auch neun Jahre nach seinem festen Abgang – 2021 kam er für ein halbes Jahr zurück – an Ex-Klub Schalke 04 hängt. Der bosnische Abwehrspieler war im Winter am Transfercoup von Edin Dzeko beteiligt und überzeugte seinen Landsmann vom Schritt in die 2. Bundesliga. Nach dem Aufstieg mehren sich die Gerüchte, dass es auch den 32-Jährigen von Atalanta Bergamo zurück nach Deutschland ziehen könnte.
Laut „Sky“ kann sich Kolasinac einen Wechsel zu Schalke 04 sehr gut vorstellen. Der Innenverteidiger hatte im September 2012 sein Profidebüt unter Huub Stevens gefeiert und insgesamt 141-mal das königsblaue Trikot getragen. Er erlebte die Champions-League-Zeiten mit, war 2021 als Leihspieler in der Rückrunde aber auch Teil des Teams, das in die 2. Liga abstieg.
Bei Atalanta endet der Vertrag von Kolasinac in diesem Sommer, eine ablösefreie Verpflichtung für Schalke wäre also möglich. Zum Problem dürften jedoch wie so häufig die finanziellen Mittel werden. Die Dzeko-Verpflichtung konnte etwa nur realisiert werden, weil der Angreifer auf Gehalt verzichtete – und das dürfte auch bei Kolasinac der Fall sein.
Bei La Dea war der Abwehrspieler in der Rückrunde gesetzt und erspielte sich damit gute Argumente für eine Verlängerung. Laut „Sky“ will Atalanta genau über diese sprechen und ist bereit, ein Angebot über drei Jahre zu machen, das finanziell deutlich über den Schalker Möglichkeiten liegt. So oder so dürfte eine Entscheidung aber noch auf sich warten lassen: Kolasinac möchte den Vernehmen nach zunächst die Weltmeisterschaft mit Bosnien und Herzegowina spielen.
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