Sammelsurium

• Radsport

05.01.2014 - 18:45 Uhr
• Radsport |#4151
07.07.2025 - 11:22 Uhr
Das sah dann auf der 2.Etappe schon deutlich besser aus bei RBH. Man ist dann deutlich mehr von vorne gefahren und gerade Van Poppel und Van Dijke haben da einen guten Job gemacht. Da scheint es wohl intern mal ordentlich gekracht zu haben. Was aber auch mal wichtig ist. Spannend war die Durchsage über das Team-Radio, dass man Primoz und Lipo in guter Position halten soll. Spricht schon sehr für eine Co-Kapitänsrolle. Deckt sich auch mit den Eindrücken gestern. Roglic wirkt einen Tick schwächer am Berg als Lipo. Lipo kam über den ersten kategorisierten Berg drüber, musste sich umschauen, dann kam erst Roglic und dann fuhr er das Loch zu. Sicher auch begünstigt, weil die sich vorne angeschaut haben. Das war dann gestern auch der einzige Fehler und gerade Lipo wird da immer mehr dazu lernen: Die Positionierung vor der ersten steilen Rampe war leider schlecht. Viel zu weit hinten. Damit ging dann schnell ein Loch auf. Da muss man vor der Rampe einfach besser positionieren. Am Ende natürlich Wahnsinn, dass es Lipo mit der Regenjacke im Trikot dann nochmals ganz frech probiert haha. Einfach erfrischend, wie er fährt. War natürlich mit Risiko verbunden, dass du dann auf den letzten paar hundert Metern noch paar Sekunden kassierst, weil die dich komplett stehen lassen. Heute dann eventuell noch eine Etappe mit Windkanten. Auch da wieder Vorsicht geboten. Diese Tour ist bisher schon sehr interessant. Da passiert schon recht viel und es wird von den Fahrern alles gefordert.

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"Fußball ist ein reiner Wettsport" (Volkan)
• Radsport |#4152
07.07.2025 - 11:27 Uhr
@Markov Hast du eine kurze Zusammenfassung der Aussagen von Kämna und Schachmann für mich? Ich habe ein gewisses Raunen nach den Wechseln mitbekommen, die konkreten Punkte der beiden jedoch nicht mehr im Kopf.

Lipowitz bei der gestrigen Etappe nach dem schweren Auftakt mit einer starken Vorstellung. Erst den Kapitän Roglic über die Hügel gezogen, den Anschluss an die Bestplatzierten geschafft und dann den Mut (Wahnsinn..?) gehabt, kurz danach zu attackieren. Sehr gute Vorstellung, hoffentlich reizt er es jedoch nicht zu sehr aus. Roglic sah gestern nicht gut aus. Natürlich wurde dort vorne ordentlich reingehalten, aber Evenepoel war direkt an den Hinterrädern von Pogacar und Vingegaard. Das sollte man zumindest in den ersten zwei Dritteln des Anstiegs auch von Roglic erwarten können.

Zur Teamauswahl und Taktik:
Sicher ist die Auswahl der Bergfahrer durch den Sturz Hindleys beim Giro und der schlechten Verfassung eines Martinez begrenzt, denn es ist insoweit schon fraglich, ob bspw. Zwiehoff die erhoffte Verstärkung für das Gebirge wäre. Jedoch insbesondere van Gils hätte insoweit sehr viel Sinn für die erste Woche gemacht und bei der gestrigen Etappe eventuell sogar ein Kandidat für ganz vorne sein können. Zudem scheint zwar die Zusammenstellung des Teams darauf ausgerichtet zu sein, nicht nur unbeschadet durch die erste Woche zu kommen, sondern dort auf mitmischen zu wollen (Windkanten etc.). Nur reüssiert Aldag nach der ersten Etappe, dass man sich ganz bewusst weiter hinten aufhielt und eine Zeitverlust in Kauf genommen hat, um eben nicht zu Stürzen. Um im Mittelfeld des Pelotons mitzufahren braucht es dann in Summe aber eben nicht einen Moscon, Pithie, van Poppel und van Dijke zusammen. Zumal letzterer von einer "besonderen Taktik" in der ersten Woche sprach. Zumindest Tag 1 war insoweit in der Tat sehr besonders.

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"Nichts ist sicher, außer Tod, Steuern und einem neuen polyvalenten Mittelfeldspieler", Sebastian Kehl
• Radsport |#4153
07.07.2025 - 14:41 Uhr
@beinschuss12 Von Buchmann kamen kurz vor der Tour deftige Worte Richtung Bora-Hansgrohe: https://www.sueddeutsche.de/sport/tour-de-france-buchmann-sauer-auf-ex-team-bin-relativ-verarscht-worden-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-250705-930-761259

Sicherlich am schwersten wiegt die angeblich schlechtere Stimmung in den letzten beiden Jahren. Ansonsten hat Buchmann (leider) in den letzten Jahren auch nicht wirklich viel gezeigt, weswegen man den Vertrag mit ihm verlängert oder ihn zum Giro hätte mitnehmen müssen. Er hat immer noch die gleichen Schwächen wie 2019,2020 (fehlende Explosivität, schlechte Zeitfahrqualitäten, kann nur lange Berge richtig gut), das Feld ist prinzipiell aber besser geworden. Mal schauen wie es für ihn bei Cofidis läuft. Ich erwarte mir tendenziell aber nicht viel. 2020 hätte - ohne den Sturz - ein gutes Jahr für ihn werden können.

Schachmann und Kämna haben beide mWn leisere kritischere Töne zum Abschluss gewählt. Gerade bei Schachmann wäre eine Vertragsverlängerung zu den bisherigen Bezügen nicht sinnvoll gewesen. Dieser hatte in den Jahren zuvor auch kaum noch Aktien drin. Kämna hätte ich hingegen gerne weiterhin bei Bora gesehen.

Ansonsten nervt mich dieses absolute gehype der deutschen Medien von Lipowitz tierisch. Der fährt jetzt seine erste Tour de France, hat gerade renntaktisch noch ordentlich Nachholbedarf und sein Formhöhepunkt war (angeblich) auf die Dauphine ausgelegt. Ihn direkt zum Podiumskandidaten zu küren, geht mMn völlig an der Realität vorbei. Ein Top 10 Ergebnis ist allerdings drin, wenn er die Form der Dauphine halten kann.

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Guti 14
• Radsport |#4154
07.07.2025 - 15:27 Uhr
Zitat von sultan-martinez
@beinschuss12 Von Buchmann kamen kurz vor der Tour deftige Worte Richtung Bora-Hansgrohe: https://www.sueddeutsche.de/sport/tour-de-france-buchmann-sauer-auf-ex-team-bin-relativ-verarscht-worden-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-250705-930-761259

Sicherlich am schwersten wiegt die angeblich schlechtere Stimmung in den letzten beiden Jahren. Ansonsten hat Buchmann (leider) in den letzten Jahren auch nicht wirklich viel gezeigt, weswegen man den Vertrag mit ihm verlängert oder ihn zum Giro hätte mitnehmen müssen. Er hat immer noch die gleichen Schwächen wie 2019,2020 (fehlende Explosivität, schlechte Zeitfahrqualitäten, kann nur lange Berge richtig gut), das Feld ist prinzipiell aber besser geworden. Mal schauen wie es für ihn bei Cofidis läuft. Ich erwarte mir tendenziell aber nicht viel. 2020 hätte - ohne den Sturz - ein gutes Jahr für ihn werden können.

Schachmann und Kämna haben beide mWn leisere kritischere Töne zum Abschluss gewählt. Gerade bei Schachmann wäre eine Vertragsverlängerung zu den bisherigen Bezügen nicht sinnvoll gewesen. Dieser hatte in den Jahren zuvor auch kaum noch Aktien drin. Kämna hätte ich hingegen gerne weiterhin bei Bora gesehen.

Ansonsten nervt mich dieses absolute gehype der deutschen Medien von Lipowitz tierisch. Der fährt jetzt seine erste Tour de France, hat gerade renntaktisch noch ordentlich Nachholbedarf und sein Formhöhepunkt war (angeblich) auf die Dauphine ausgelegt. Ihn direkt zum Podiumskandidaten zu küren, geht mMn völlig an der Realität vorbei. Ein Top 10 Ergebnis ist allerdings drin, wenn er die Form der Dauphine halten kann.


Die Aussagen von Buchmann und die Posse rund um den letztjährigen Giro habe ich mitbekommen und sehe ehrlicherweise in der Personalie nicht den großen Fehler von Denk/Aldag /(da gibt es andere (Kämna, Politt), die zu kritisieren sind). Buchmann konnte aufgrund der Punkte, die du richtigerweise bereits genannt hast, sportlich nicht mehr überzeugen und somit sein hohes Gehalt rechtfertigen. Daher war die Trennung vollkommen richtig und es war letztlich aus rein sprtlicher Betrachtung auch richtig, Buchmann zum Giro 24 nicht als Co-Kapitän mitzunehmen, unabhängig davon, was im Winter 23/24 angedacht war. Wenn man im Frühjahr sich sportlich diese Rolle nicht verdient, ist es eben am Ende Profisport und man muss sich hintenanstellen. Ein Platz 87 oder DNF bei der Dauphine hätte Cofidis vielleicht auch dazu verleiten können, Buchmann nur für Etappensiege im Gebirge zu planen und nicht als valide GK-Option.

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"Nichts ist sicher, außer Tod, Steuern und einem neuen polyvalenten Mittelfeldspieler", Sebastian Kehl
• Radsport |#4155
07.07.2025 - 17:46 Uhr
Zitat von beinschuss12
Zitat von sultan-martinez

@beinschuss12 Von Buchmann kamen kurz vor der Tour deftige Worte Richtung Bora-Hansgrohe: https://www.sueddeutsche.de/sport/tour-de-france-buchmann-sauer-auf-ex-team-bin-relativ-verarscht-worden-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-250705-930-761259

Sicherlich am schwersten wiegt die angeblich schlechtere Stimmung in den letzten beiden Jahren. Ansonsten hat Buchmann (leider) in den letzten Jahren auch nicht wirklich viel gezeigt, weswegen man den Vertrag mit ihm verlängert oder ihn zum Giro hätte mitnehmen müssen. Er hat immer noch die gleichen Schwächen wie 2019,2020 (fehlende Explosivität, schlechte Zeitfahrqualitäten, kann nur lange Berge richtig gut), das Feld ist prinzipiell aber besser geworden. Mal schauen wie es für ihn bei Cofidis läuft. Ich erwarte mir tendenziell aber nicht viel. 2020 hätte - ohne den Sturz - ein gutes Jahr für ihn werden können.

Schachmann und Kämna haben beide mWn leisere kritischere Töne zum Abschluss gewählt. Gerade bei Schachmann wäre eine Vertragsverlängerung zu den bisherigen Bezügen nicht sinnvoll gewesen. Dieser hatte in den Jahren zuvor auch kaum noch Aktien drin. Kämna hätte ich hingegen gerne weiterhin bei Bora gesehen.

Ansonsten nervt mich dieses absolute gehype der deutschen Medien von Lipowitz tierisch. Der fährt jetzt seine erste Tour de France, hat gerade renntaktisch noch ordentlich Nachholbedarf und sein Formhöhepunkt war (angeblich) auf die Dauphine ausgelegt. Ihn direkt zum Podiumskandidaten zu küren, geht mMn völlig an der Realität vorbei. Ein Top 10 Ergebnis ist allerdings drin, wenn er die Form der Dauphine halten kann.


Die Aussagen von Buchmann und die Posse rund um den letztjährigen Giro habe ich mitbekommen und sehe ehrlicherweise in der Personalie nicht den großen Fehler von Denk/Aldag /(da gibt es andere (Kämna, Politt), die zu kritisieren sind). Buchmann konnte aufgrund der Punkte, die du richtigerweise bereits genannt hast, sportlich nicht mehr überzeugen und somit sein hohes Gehalt rechtfertigen. Daher war die Trennung vollkommen richtig und es war letztlich aus rein sprtlicher Betrachtung auch richtig, Buchmann zum Giro 24 nicht als Co-Kapitän mitzunehmen, unabhängig davon, was im Winter 23/24 angedacht war. Wenn man im Frühjahr sich sportlich diese Rolle nicht verdient, ist es eben am Ende Profisport und man muss sich hintenanstellen. Ein Platz 87 oder DNF bei der Dauphine hätte Cofidis vielleicht auch dazu verleiten können, Buchmann nur für Etappensiege im Gebirge zu planen und nicht als valide GK-Option.

Wobei man auch sagen muss, dass man es so rum sehen kann:
BORA hat es nicht geschafft, dass Buchmann in Top-Form zu den Grand Tours kam.
Ich persönlich finde, dass BORA oftmals eine richtig amateurhafte Außendarstellung hat und sehr, sehr oft ein richtig schlechten Eindruck hinterlässt.
Und dass so viele Fahrer mit viel Nebengeräuschen gehen ist meiner Meinung alles andere als zufällig.
Buchmann, Kämna und Schachmann sind alle mit reichlich Verstimmung gegangen.
Auch bei Politt wurde von Seiten BORAs nochmal etwas nachgetreten.

Und Denk ist für mich sowieso ein Unsympath vor dem Herrn.
Deswegen bin ich mit dem "deutschen" Team BORA nie wirklich warm geworden.

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Fan von: VfB Stuttgart, 1. FC Heidenheim, Bryne FK
Sympathie zu: AS Rom, FC Liverpool, Valencia,
• Radsport |#4156
09.07.2025 - 21:06 Uhr
Zitat von beinschuss12
@Markov Hast du eine kurze Zusammenfassung der Aussagen von Kämna und Schachmann für mich? Ich habe ein gewisses Raunen nach den Wechseln mitbekommen, die konkreten Punkte der beiden jedoch nicht mehr im Kopf.

Lipowitz bei der gestrigen Etappe nach dem schweren Auftakt mit einer starken Vorstellung. Erst den Kapitän Roglic über die Hügel gezogen, den Anschluss an die Bestplatzierten geschafft und dann den Mut (Wahnsinn..?) gehabt, kurz danach zu attackieren. Sehr gute Vorstellung, hoffentlich reizt er es jedoch nicht zu sehr aus. Roglic sah gestern nicht gut aus. Natürlich wurde dort vorne ordentlich reingehalten, aber Evenepoel war direkt an den Hinterrädern von Pogacar und Vingegaard. Das sollte man zumindest in den ersten zwei Dritteln des Anstiegs auch von Roglic erwarten können.

Zur Teamauswahl und Taktik:
Sicher ist die Auswahl der Bergfahrer durch den Sturz Hindleys beim Giro und der schlechten Verfassung eines Martinez begrenzt, denn es ist insoweit schon fraglich, ob bspw. Zwiehoff die erhoffte Verstärkung für das Gebirge wäre. Jedoch insbesondere van Gils hätte insoweit sehr viel Sinn für die erste Woche gemacht und bei der gestrigen Etappe eventuell sogar ein Kandidat für ganz vorne sein können. Zudem scheint zwar die Zusammenstellung des Teams darauf ausgerichtet zu sein, nicht nur unbeschadet durch die erste Woche zu kommen, sondern dort auf mitmischen zu wollen (Windkanten etc.). Nur reüssiert Aldag nach der ersten Etappe, dass man sich ganz bewusst weiter hinten aufhielt und eine Zeitverlust in Kauf genommen hat, um eben nicht zu Stürzen. Um im Mittelfeld des Pelotons mitzufahren braucht es dann in Summe aber eben nicht einen Moscon, Pithie, van Poppel und van Dijke zusammen. Zumal letzterer von einer "besonderen Taktik" in der ersten Woche sprach. Zumindest Tag 1 war insoweit in der Tat sehr besonders.


Bei Kämna habe ich keine konkreten Aussagen gehört. Aber Schachmann hat sinngemäß gesagt, dass man ihn zu stark unter Druck gesetzt hat nach seinen Krankheiten und er wieder viel zu schnell trainieren und fahren musste. Ebenfalls dass der Spaß bei Soudal jetzt wieder da ist. Bei Buchmann war ja schon vor seinem offiziellen Wechsel das Tischtuch zerschnitten. Und dass Buchmann so deutlich auch den Weg über (soziale) Medien geht, muss für die Persönlichkeit von ihm schon was bedeuten…Auch wenn ich ehrlich gesagt sportlich die Entscheidungen seiner Nicht-Nominierung verstehen konnte.
Kämna tut mir persönlich noch sehr weh (ich bin ein Fan!). Da wäre wohl auch genug Geld da gewesen. Aber insbesondere Lidl wird sich natürlich für den besten deutschen Fahrer ordentlich gestreckt haben…

Zum Sportlichen bei dieser TdF:
Ich bleibe bei meiner Kritik, dass die Personalauswahl schwach ist. Van Gils wäre für die hügeligen Etappen interessant gewesen, ebenfalls ein Sobrero oder Adria. Alles Fahrer mit Punch, die Roglic/Lipowitz mitziehen können und auch im bergigen Terrain zurechtkommen (natürlich keine Berghelfer) Moscon? Warum nicht Tratnik? Der hat die letzten Jahre regelmäßig Grand Tours mitgewonnen. Lediglich bei den Berfahrern wirken aktuell alle außer Form oder noch nicht bereit für eine TdF - spricht aber nicht für das Management und die Trainer/DS.

Nach 5 Etappen dominiert mal wieder Pogacar, der einfach keine Fehler macht und überall zurecht kommt. Der heutige Zeitverlust im ITT auf Remco ist marginal aus meiner Sicht und gegenüber Dauphine eine deutliche Verbesserung. Vingegaard eher enttäuschend heute, könnte gestern etwas zu sehr über das Limit gegangen sein - ansonsten aber auch super unterwegs. Wenn nix unvorhergesehenes passiert, sehen wir auch Remco wieder auf dem Podium. Bei ihm ist jedoch auch das Team nicht stark genug.

Bisherige Überraschung ist Vauquelin, obwohl sein 2. Platz bei der Tour de Suisse schon gezeigt hat, dass er in toller Form ist. Den könnten wir bis zu den Bergen vorne mitmischen sehen.

Roglic ist sichtbar weit über seinem Zenit und ein Top 5 Platz ist meiner Meinung nach schon ein Erfolg für ihn. Wenn ich mir überlege, wie diese punchy Sprints/Etappen früher immer eine Siegchance für ihn waren und er mittlerweile nicht mal mehr mit der Spitzengruppe ins Ziel kommt, werde ich schon etwas sentimental. Aber die ganzen Stürze und das Alter gehen auch an ihm nicht spurlos vorbei.

Lipowitz zahlt aktuell noch viel Lehrgeld (Positionierung) und wenn er wirklich ernsthafte Chancen auf einen Grand Tour Sieg irgendwann mal haben möchte, dann muss er an seiner Explosivität arbeiten (alles rein hypothetisch bitte…ich bin weit weg davon, diese Erwartung an ihn zu haben!). Die Fortschritte im ITT in den letzten 2 Jahren sind aber bemerkenswert - heute drittbester GC Fahrer im Zeitfahren habe ich nicht kommen sehen.

Größte Enttäuschung/Verlierer ist für mich definitiv Ineos! Bis auf Ganna ist das mittlerweile ein Durchschnitts-Team. Und Rodriguez hat sich gegenüber letzter Saison auch nicht verbessert - mit einem Top 10 kann er dieses Jahr schon zufrieden sein.
• Radsport |#4157
10.07.2025 - 10:44 Uhr
@Markov Danke für deine stets lesenswerten Ausführungen und deinen Blick auf die aktuelle TdF!

Wie seht ihr die Chancen Pogacars am Ende der Tour gar alle drei möglichen Wertungstrikots auf sich zu vereinen?

Gelb wäre mit dem Gesamtsieg logisch, das Bergtrikot insoweit möglich, da die Etappen 7 an der Mur-de-Bretagne (3. Kategorie), 10 im Zentralmassiv (2. Kategorie), 13 in Hautacam (HC), 13 in Peyraguedes (1. Kategorie), 14 in Luchon (HC), 16 am Mont Ventoux (HC), 18 am Col de la Loze (HC) und 19 in La Plagne (HC) enden werden. Die Wahrscheinlichkeit, dass Pogacar einige dieser Etappen unter den ersten Drei beenden wird, erachte ich als sehr wahrscheinlich. Insbesondere die Etappen in Hautacam und Mont Ventoux dürften "Prestigesiege" sein.

Entsprechend wird er sich auch Punkte für das grüne Trikot "nebenbei" sichern können. Zumal seit diesem Jahr mit der Streckenänderung der Paris-Etappe auch nicht sicher ist, dass dort Sprinter wie Merlier oder Milan auch am Ende ganz vorne mitmischen können. Den reinen Sprinter (außer MdvP, Grimay..) verbleiben letztlich nur 4 Etappen mit Aussichten auf einen Sprint Royale (Etappe 17 nach Valence, Etappe 10 nach Toulouse (8 km vor dem Ziel jedoch eine Rampe mit über 12 % auf 800m), Etappe 9 nach Chatearoux und Etappe 8 nach Laval).

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"Nichts ist sicher, außer Tod, Steuern und einem neuen polyvalenten Mittelfeldspieler", Sebastian Kehl

Dieser Beitrag wurde zuletzt von beinschuss12 am 10.07.2025 um 10:45 Uhr bearbeitet
• Radsport |#4158
17.07.2025 - 17:28 Uhr
Das ist wieder Pogacar wie die bisherige Saison. Wie er den Sturz von gestern verarbeitet und da gleich wieder 1 Minute auf Vingegaard rausgefahren. Pogacar wirkt auch so als könnte er noch mehr, Vingegaard dagegen eher am Limit.
• Radsport |#4159
17.07.2025 - 17:43 Uhr
Lipowitz grandios!

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Wenn ein Clown in einen Palast zieht, wird er kein König. Der Palast wird ein Zirkus.
• Radsport |#4160
17.07.2025 - 17:56 Uhr
Zitat von Robben69
Lipowitz grandios!

Lipowitz grandios, Red Bull desaströs.

Ohne diese lächerliche Stallorder bis zur 5-KM-Marke hätte Lipo Vingegaard heute definitiv geschlagen und mehr Zeit auf Remco rausgeholt.
Dazu schafft es Vlasov, sich am Sulour zurückfallen zu lassen und mit Remco hinter dem Feld und Jorgenson in Problemen, keinen einzigen Meter von vorne zu fahren.

Aber vielleicht will man einfach auch den künftigen Stareinkauf nicht verprellen. Teamtaktisch auf jeden Fall ein Offenbarungseid. Und dass Roglic in den kommenden Tagen irgendwelche Helferarbeiten verrichtet, kann ich mir auch nicht vorstellen, sonst hat Bora RB in den Bergen ja niemanden.

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SpVgg Fürth - Deutscher Meister von 1914, 1926 und 1929

Der Idealismus wächst mit der Entfernung zum Problem

Schwiewagner raus!


Dieser Beitrag wurde zuletzt von Darts_Fan_15 am 17.07.2025 um 17:59 Uhr bearbeitet
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