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Max Meyer
Geburtsdatum 18.09.1995
Alter 30
Nat. Deutschland  Deutschland
Größe 1,73m
Vertrag bis -
Position Zentrales Mittelfeld
Fuß rechts
Akt. Verein Vereinslos

Leistungsdaten: 25/26

#7 Max Meyer

06.02.2014 - 19:04 Uhr
#7 Max Meyer |#1411
09.03.2016 - 20:08 Uhr
Zitat von junior3
Zitat von Pigotto

Zitat von Taros_04


Ich würde dafür eine Wertung abgeben, wenn ich könnte @bluey04

Bei einer Sache bin ich mir gerade auch nicht zu 100% sicher, aber damals in der CL-Quasli gegen Saloniki hatte er meine ich auch einen sehr starken tödlichen Pass in die Tiefe gespielt und damit Draxler sein Tor vorbereitet. Oder war das Draxler auf Szalai? Wie gesagt, ich bin ein bisschen unsicher. Er kann es aber definitiv, sonst müsste man sich auch die Frage stellen, warum er überhaupt als 10er gesehen wird und nicht als 8er, und das schon über Jahre mittlerweile.


Es war ein bockstarker Steilpass von Meyer auf Draxler.



Stimmt!
Aber dass man dafür am 09.03.2016 einen Steilpass vom 27.08.2013 rausholen muss, spricht jetzt eher für das Gegenteil... ;-)


Dann nimm doch den Assist zum 2:0 in Darmstadt vor 4 Wochen.

•     •     •



FC Schalke 04 | SC Freiburg
#7 Max Meyer |#1412
09.03.2016 - 20:12 Uhr
Zitat von junior3

Zitat von Pigotto


Zitat von Taros_04



Ich würde dafür eine Wertung abgeben, wenn ich könnte @bluey04

Bei einer Sache bin ich mir gerade auch nicht zu 100% sicher, aber damals in der CL-Quasli gegen Saloniki hatte er meine ich auch einen sehr starken tödlichen Pass in die Tiefe gespielt und damit Draxler sein Tor vorbereitet. Oder war das Draxler auf Szalai? Wie gesagt, ich bin ein bisschen unsicher. Er kann es aber definitiv, sonst müsste man sich auch die Frage stellen, warum er überhaupt als 10er gesehen wird und nicht als 8er, und das schon über Jahre mittlerweile.


Es war ein bockstarker Steilpass von Meyer auf Draxler.



Stimmt!
Aber dass man dafür am 09.03.2016 einen Steilpass vom 27.08.2013 rausholen muss, spricht jetzt eher für das Gegenteil... ;-)


Womit wir auch wieder bei mannschaftstaktischen Elementen und seinem Einsatz wären. Bei den U21-Spielen in der NM hat er solche Dinge auch immer wieder rausgehauen, und bitte nagelt mich jetzt nicht auf genaue Daten fest, bis vor kurzem war ich Langzeitstudent und hatte kein Empfinden für genaue Zeiten und sowaszwinker
Was aber stimmt ist, dass es selten vorkommt. Gefühlt kamen von Matip bislang mehr solcher Pässe. Was aber auch stimmt ist, dass da vorne ein Mann im Sturm steht, der seine eigene Geschwindigkeit dafür nicht ausreichend gewinnbringend einsetzen kann. Bei dem Pass auf Draxler war der Empfänger ja perfekt geeignet. Es gibt viele Faktoren, warum solche Pässe ausbleiben, aber ich würde mir auch wünschen, dass ein Sané vielleicht noch öfter geschickt werden würde.

Ich sehe Meyer jedoch im Moment in einem hoch und noch nicht am Ende dieses Hochs angekommen. Vielleicht bekommt man ja, auch durch die Verbesserung unseres Gesamtspiels, von ihm jetzt demnächst noch mehr solcher Schmankerl zu sehen, wenn sein Selbstvertrauen durch die Decke schießt. Immerhin kommen ab und ja auch mal Tore rum bei ihm im Moment (so viel auch zum Thema Torungefährlich, er ist mit dem Hunter unser bester Scorer (spricht jetzt ehrlich gesagt aber nicht für die Mannschaft insgesamt, oder?)).

Edit: Oder den angesprochenen Assist gegen Darmstadt daumen-hoch
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Taros_04 am 09.03.2016 um 20:13 Uhr bearbeitet
#7 Max Meyer |#1413
09.03.2016 - 20:30 Uhr
Zitat von bluey04


2. Meyer ist durchaus in der Lage auch tödliche Pässe zu spielen, allerdings ist eben die Frage, ob dies von ihm verlangt wird vom Trainer oder nicht. Wenn er sich die Bälle tief abholt, dann weil er den Spielaufbau unterstützen will oder sogar soll. Das er aus dieser dann tieferen Position weniger gefährliche Pässe spielen kann, ist logisch.
Agiert er weiter vorne, kann er auch diese Pässe spielen. Seine Spielweise ist aber eher eine unterstützende, ballsichernde und Engen auflösende. Das macht er stark und damit hilft er dem Team.
Die Tatsache, dass er seine Rolle so interpretiert bedeutet ja nicht, dass er nicht in der Lage ist tödliche Pässe zu spielen, sondern das sein Fokus anders liegt.

3. Die Möglichkeit Pässe zu spielen hängt enorm von den Mitspielern ab. Tödliche Pässe können nur gespielt werden, wenn die Mitspieler entsprechende Laufwege anbieten. Dann kommt es auf die Eingespieltheit an, ob die Abstimmung passt und in diesem Fall Meyer den Laufweg eines Mitspielers richtig erkennt.
Das ist also die Grundvoraussetzung, darauf aufbauend benötigt es die notwendige Technik und das passende Timing. Die Technik hat Meyer und das Timing verbesser sich, wenn die Abstimmung sich verbessert.

4. Belhanda ist ein deutlich vertikal ausgerichteter Spielertyp. Technisch stark, dynamisch und mit eigenem Zug zum Tor. Da er selber Dynamik einbringt ist es leichter diese in der gesamten Offensive zu fördern, weil er den Gegner dazu zwingt auf seine Bewegungen zu reagieren.
Das Meyer mit Belhanda besser spielt kann auch einfach daran liegen, dass er sich so auf seine Spielweise konzentrieren kann und Belhanda ebenfalls seine Stärken einbringen kann.

Worum es in der Diskussion also letztlich geht ist, wie man Meyers Spielweise interpretiert und bewertet. Was man von ihm erwartet und in wie weit das mit dem übereinstimmt, was er an Fähigkeiten und Spielweise mitbringt.
Meyer zeigt sehr viele gute Ansätze, bringt viel Potenzial mit, muss sich in diversen Bereichen aber noch steigern. Das hat er diese Saison bisher und das wird er auch zukünftig tuen.


Kann man so sehen.
Zu Punkt 2. denke ich allerdings, dass kein Trainer explizit darauf hinweisen würde, bitte keine tödlichen Pässe zu spielen, falls die Situation da sein sollte. Und die boten sich faktisch zu Hauf bei Max.

Gegen Punkt 3 spricht mMn, dass Belhanda, gerade neu im Team, nach einer halben Rückrunde bereits sehr sehr viele erfolgreiche tödliche Pässe gespielt hat. Sei es als Choupo-Ersatz oder auf der 10. Man sollte es also nicht auf Eingespieltheit beschränken.
Klar hängen tödliche Pässe mit Laufwegen zusammen. Und eingespielten Mannschaften gelingen solche dann auch häufiger. Hier gehts allerdings um den einzelnen Spieler und dessen Kreativität. Und das zeigt Belhanda auch ohne Eingespieltheit.

Und in der Lage, einen tödlichen Pass zu spielen, ist auch ein Kreisligaspieler. Auch wenn er mal ein Spiel Buli spielen sollte. Die Häufigkeit, in der dann solche Situationen gesehen und effektiv genutzt werden, sind der Unterschied im Talent. Wo der Kreisligaspieler eine von 100 auf Buli Niveau erkennt und nutzt, sind es bei einem Bundesligaspieler vielleicht schon 20. Bei einem guten Bundesligaspieler wieder ein wenig mehr und bei einem absoluten Weltklassespieler nahezu alle --> Messi.
Das Erkennen, also Laufweg, Timing, gleichzeitig schon die Umsetzung vor dem geistigen Auge( Lupfer oder lieber flacher Steilpass z.B.) etc.. hängt dann wohl wieder mit Kreativität zusammen. Die effektive Vollendung bedarf dann technischer Fähigkeiten.
Da kreative Spieler allerdings nur auffallen, wenn sie ihre Ideen auch effektiv umsetzen können, kann man Kreativspieler also zwecks einfachem Verständnis gleichsetzen für

Idee,Timing,Umsetzung vor dem geistigen Auge
+
effektive Vollendung.

Und Meyer hat in beiden Summanden noch Schwächen. Da ich den ersten Summanden für eine in die Wiege gelegte Gabe halte, hoffe und glaube ich, dass er an der Umsetzung und Vollendung arbeiten kann und wird, um so die Situationen, die er dann erkennt und umsetzen möchte, auch effektiv umsetzen kann.

Und um noch mal auf Özil einzugehen. Dieser hat eine unfassbar ausgeprägte Gabe, was das Erkennen der Situation angeht.

Und nochmals: Man muss nicht kreativ sein, um wertvoll für ein Team zu sein. Und ich erachte Max Meyer angesichts seiner zahlreichen anderen herausragenden Fähigkeiten als sehr wertvoll für das Team. Auch wenn andere kreativer sind.
#7 Max Meyer |#1414
09.03.2016 - 23:06 Uhr
Zitat von Balo92



Kann man so sehen.
Zu Punkt 2. denke ich allerdings, dass kein Trainer explizit darauf hinweisen würde, bitte keine tödlichen Pässe zu spielen, falls die Situation da sein sollte. Und die boten sich faktisch zu Hauf bei Max.

Gegen Punkt 3 spricht mMn, dass Belhanda, gerade neu im Team, nach einer halben Rückrunde bereits sehr sehr viele erfolgreiche tödliche Pässe gespielt hat. Sei es als Choupo-Ersatz oder auf der 10. Man sollte es also nicht auf Eingespieltheit beschränken.
Klar hängen tödliche Pässe mit Laufwegen zusammen. Und eingespielten Mannschaften gelingen solche dann auch häufiger. Hier gehts allerdings um den einzelnen Spieler und dessen Kreativität. Und das zeigt Belhanda auch ohne Eingespieltheit.

Und in der Lage, einen tödlichen Pass zu spielen, ist auch ein Kreisligaspieler. Auch wenn er mal ein Spiel Buli spielen sollte. Die Häufigkeit, in der dann solche Situationen gesehen und effektiv genutzt werden, sind der Unterschied im Talent. Wo der Kreisligaspieler eine von 100 auf Buli Niveau erkennt und nutzt, sind es bei einem Bundesligaspieler vielleicht schon 20. Bei einem guten Bundesligaspieler wieder ein wenig mehr und bei einem absoluten Weltklassespieler nahezu alle --> Messi.
Das Erkennen, also Laufweg, Timing, gleichzeitig schon die Umsetzung vor dem geistigen Auge( Lupfer oder lieber flacher Steilpass z.B.) etc.. hängt dann wohl wieder mit Kreativität zusammen. Die effektive Vollendung bedarf dann technischer Fähigkeiten.
Da kreative Spieler allerdings nur auffallen, wenn sie ihre Ideen auch effektiv umsetzen können, kann man Kreativspieler also zwecks einfachem Verständnis gleichsetzen für

Idee,Timing,Umsetzung vor dem geistigen Auge
+
effektive Vollendung.

Und Meyer hat in beiden Summanden noch Schwächen. Da ich den ersten Summanden für eine in die Wiege gelegte Gabe halte, hoffe und glaube ich, dass er an der Umsetzung und Vollendung arbeiten kann und wird, um so die Situationen, die er dann erkennt und umsetzen möchte, auch effektiv umsetzen kann.
Dann wären den Schalker Helst
Und um noch mal auf Özil einzugehen. Dieser hat eine unfassbar ausgeprägte Gabe, was das Erkennen der Situation angeht.

Und nochmals: Man muss nicht kreativ sein, um wertvoll für ein Team zu sein. Und ich erachte Max Meyer angesichts seiner zahlreichen anderen herausragenden Fähigkeiten als sehr wertvoll für das Team. Auch wenn andere kreativer sind.


Starker Beitrag. Ich war zu faul auf die obigen Punkte einzugehen und zu widerlegen. Aber das Wort "Gabe" und die Erläuterungen finde ich sehr gut.
Natürlich hat Max Meyer am 19.04.1904 mal nen tödlichen gespielt. Die Häufigkeit macht aber einfsch den Unterschied.
Da ist letztlich auch völlig egal hier über scorer oder Torgefahr zu diskutieren.
Max Meyer hat die Gabe ein Zehner von Weltklasseformat zu werden für mich nicht. Aber gut das ich auf Schalke nicht verantwortlich bin. ;-)

•     •     •

Niveau sieht nur von unten aus wie Arroganz! ;-)

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Jorginho1985 am 09.03.2016 um 23:08 Uhr bearbeitet
#7 Max Meyer |#1415
10.03.2016 - 10:33 Uhr
Zitat von Balo92
Zitat von bluey04



2. Meyer ist durchaus in der Lage auch tödliche Pässe zu spielen, allerdings ist eben die Frage, ob dies von ihm verlangt wird vom Trainer oder nicht. Wenn er sich die Bälle tief abholt, dann weil er den Spielaufbau unterstützen will oder sogar soll. Das er aus dieser dann tieferen Position weniger gefährliche Pässe spielen kann, ist logisch.
Agiert er weiter vorne, kann er auch diese Pässe spielen. Seine Spielweise ist aber eher eine unterstützende, ballsichernde und Engen auflösende. Das macht er stark und damit hilft er dem Team.
Die Tatsache, dass er seine Rolle so interpretiert bedeutet ja nicht, dass er nicht in der Lage ist tödliche Pässe zu spielen, sondern das sein Fokus anders liegt.

3. Die Möglichkeit Pässe zu spielen hängt enorm von den Mitspielern ab. Tödliche Pässe können nur gespielt werden, wenn die Mitspieler entsprechende Laufwege anbieten. Dann kommt es auf die Eingespieltheit an, ob die Abstimmung passt und in diesem Fall Meyer den Laufweg eines Mitspielers richtig erkennt.
Das ist also die Grundvoraussetzung, darauf aufbauend benötigt es die notwendige Technik und das passende Timing. Die Technik hat Meyer und das Timing verbesser sich, wenn die Abstimmung sich verbessert.

4. Belhanda ist ein deutlich vertikal ausgerichteter Spielertyp. Technisch stark, dynamisch und mit eigenem Zug zum Tor. Da er selber Dynamik einbringt ist es leichter diese in der gesamten Offensive zu fördern, weil er den Gegner dazu zwingt auf seine Bewegungen zu reagieren.
Das Meyer mit Belhanda besser spielt kann auch einfach daran liegen, dass er sich so auf seine Spielweise konzentrieren kann und Belhanda ebenfalls seine Stärken einbringen kann.

Worum es in der Diskussion also letztlich geht ist, wie man Meyers Spielweise interpretiert und bewertet. Was man von ihm erwartet und in wie weit das mit dem übereinstimmt, was er an Fähigkeiten und Spielweise mitbringt.
Meyer zeigt sehr viele gute Ansätze, bringt viel Potenzial mit, muss sich in diversen Bereichen aber noch steigern. Das hat er diese Saison bisher und das wird er auch zukünftig tuen.


Kann man so sehen.
Zu Punkt 2. denke ich allerdings, dass kein Trainer explizit darauf hinweisen würde, bitte keine tödlichen Pässe zu spielen, falls die Situation da sein sollte. Und die boten sich faktisch zu Hauf bei Max.

Gegen Punkt 3 spricht mMn, dass Belhanda, gerade neu im Team, nach einer halben Rückrunde bereits sehr sehr viele erfolgreiche tödliche Pässe gespielt hat. Sei es als Choupo-Ersatz oder auf der 10. Man sollte es also nicht auf Eingespieltheit beschränken.
Klar hängen tödliche Pässe mit Laufwegen zusammen. Und eingespielten Mannschaften gelingen solche dann auch häufiger. Hier gehts allerdings um den einzelnen Spieler und dessen Kreativität. Und das zeigt Belhanda auch ohne Eingespieltheit.

Und in der Lage, einen tödlichen Pass zu spielen, ist auch ein Kreisligaspieler. Auch wenn er mal ein Spiel Buli spielen sollte. Die Häufigkeit, in der dann solche Situationen gesehen und effektiv genutzt werden, sind der Unterschied im Talent. Wo der Kreisligaspieler eine von 100 auf Buli Niveau erkennt und nutzt, sind es bei einem Bundesligaspieler vielleicht schon 20. Bei einem guten Bundesligaspieler wieder ein wenig mehr und bei einem absoluten Weltklassespieler nahezu alle --> Messi.
Das Erkennen, also Laufweg, Timing, gleichzeitig schon die Umsetzung vor dem geistigen Auge( Lupfer oder lieber flacher Steilpass z.B.) etc.. hängt dann wohl wieder mit Kreativität zusammen. Die effektive Vollendung bedarf dann technischer Fähigkeiten.
Da kreative Spieler allerdings nur auffallen, wenn sie ihre Ideen auch effektiv umsetzen können, kann man Kreativspieler also zwecks einfachem Verständnis gleichsetzen für

Idee,Timing,Umsetzung vor dem geistigen Auge
+
effektive Vollendung.

Und Meyer hat in beiden Summanden noch Schwächen. Da ich den ersten Summanden für eine in die Wiege gelegte Gabe halte, hoffe und glaube ich, dass er an der Umsetzung und Vollendung arbeiten kann und wird, um so die Situationen, die er dann erkennt und umsetzen möchte, auch effektiv umsetzen kann.

Und um noch mal auf Özil einzugehen. Dieser hat eine unfassbar ausgeprägte Gabe, was das Erkennen der Situation angeht.

Und nochmals: Man muss nicht kreativ sein, um wertvoll für ein Team zu sein. Und ich erachte Max Meyer angesichts seiner zahlreichen anderen herausragenden Fähigkeiten als sehr wertvoll für das Team. Auch wenn andere kreativer sind.

Zu 2: Die Bewertung wie viele Möglichkeiten für tödliche Pässe es gab und wie viele er davon hätte spielen können/müssen, halte ich für schwierig.
Zum einen muss er die Situation als Möglichkeit einen solchen Pass zu spielen erkennen und das rechtzeitig, zum anderen in diesem Moment die richtige Entscheidung treffen.
Es gibt eben je nach Spielsituation mehrere Möglichkeiten und jede Option beinhaltet Chancen aber auch Risiken. Wenn beispielsweise durch ein Abfangen des Balls die eigene Defensive unorganisiert ausgekontert werden kann, ist es nicht falsch auf diesen Pass zu verzichten.
Außerdem muss neben der richtigen und rechtzeitigen Entscheidung auch das Timing des Mitspielers stimmen. Wann startet er bzw ab wann läuft er ins Abseits, in welche Richtung läuft er, mit wie viel Tempo, mit welchem Blickwinkel und mit welchem Winkel zum Tor. Hinzu kommen dann noch Faktoren, wie, wie stark er beim Pass bedrängt ist, welches Tempo der Angriff bisher hatte etc.

Auch ist es relativ normal, dass Spieler Läufe anbieten und sie nicht angespielt werden. Wenn man Barca-Spiele guckt, dann sieht man oft genug Spieler in Lücken starten, die nicht angespielt werden, obwohl es vllt möglich wäre.

Zu 3: Ja, Belhanda zeigt da gute Leistungen, ist aber wie gesagt auch ein anderer Spielertyp. Er interpretiert seine Rolle schlicht weg anders und kommt so häufiger in Situationen solche Pässe zu spielen. Er bindet sich erst deutlich später in der Spielaufbau ein, agiert generell meist höher.
In gewisser Weise ist er eine Ergänzung zu Meyer, der seine Stärken einbringt und davon profitiert, dass Belhanda ein abweichendes Fähigkeitsprofil/Spielweisenprofil mitbringt.
Ich würde nicht den einen Spieler als besser oder schlechter als den anderen betrachten, eben weil sie beide für unsere Offensive wertvoll sind, aber auf unterschiedliche Art und Weise.

Was auch nicht vergessen werden darf ist, dass während Meyer mit 20 noch extrem jung ist, Belhanda so langsam ins beste Fußballeralter kommt mit 26 und damit einfach auch viel mehr Erfahrung mitbringt.


Das Meyer noch schwächen hat und die Häufigkeit, in der er sich anbietende Situationen für tödliche Pässe nutzt, gerne noch steigen darf ist richtig. Deinen weiteren Ausführungen würde ich letztlich auch zustimmen.
Neben Kreativität ist aber auch strategisches Verständnis wichtig. Und ich glaube das sich beides mit fortschreitender Entwicklung und Reife verbessern kann.
Meyer entwickelt zur Zeit gut weiter und das wird dann denke ich auf die hier diskutierten Bereiche ebenfalls auswirken.
#7 Max Meyer |#1416
10.03.2016 - 13:46 Uhr
Zitat von bluey04

Zu 2: Die Bewertung wie viele Möglichkeiten für tödliche Pässe es gab und wie viele er davon hätte spielen können/müssen, halte ich für schwierig.
Zum einen muss er die Situation als Möglichkeit einen solchen Pass zu spielen erkennen und das rechtzeitig, zum anderen in diesem Moment die richtige Entscheidung treffen.
Es gibt eben je nach Spielsituation mehrere Möglichkeiten und jede Option beinhaltet Chancen aber auch Risiken. Wenn beispielsweise durch ein Abfangen des Balls die eigene Defensive unorganisiert ausgekontert werden kann, ist es nicht falsch auf diesen Pass zu verzichten.
Außerdem muss neben der richtigen und rechtzeitigen Entscheidung auch das Timing des Mitspielers stimmen. Wann startet er bzw ab wann läuft er ins Abseits, in welche Richtung läuft er, mit wie viel Tempo, mit welchem Blickwinkel und mit welchem Winkel zum Tor. Hinzu kommen dann noch Faktoren, wie, wie stark er beim Pass bedrängt ist, welches Tempo der Angriff bisher hatte etc.

Auch ist es relativ normal, dass Spieler Läufe anbieten und sie nicht angespielt werden. Wenn man Barca-Spiele guckt, dann sieht man oft genug Spieler in Lücken starten, die nicht angespielt werden, obwohl es vllt möglich wäre.

Zu 3: Ja, Belhanda zeigt da gute Leistungen, ist aber wie gesagt auch ein anderer Spielertyp. Er interpretiert seine Rolle schlicht weg anders und kommt so häufiger in Situationen solche Pässe zu spielen. Er bindet sich erst deutlich später in der Spielaufbau ein, agiert generell meist höher.
In gewisser Weise ist er eine Ergänzung zu Meyer, der seine Stärken einbringt und davon profitiert, dass Belhanda ein abweichendes Fähigkeitsprofil/Spielweisenprofil mitbringt.
Ich würde nicht den einen Spieler als besser oder schlechter als den anderen betrachten, eben weil sie beide für unsere Offensive wertvoll sind, aber auf unterschiedliche Art und Weise.

Was auch nicht vergessen werden darf ist, dass während Meyer mit 20 noch extrem jung ist, Belhanda so langsam ins beste Fußballeralter kommt mit 26 und damit einfach auch viel mehr Erfahrung mitbringt.


Das Meyer noch schwächen hat und die Häufigkeit, in der er sich anbietende Situationen für tödliche Pässe nutzt, gerne noch steigen darf ist richtig. Deinen weiteren Ausführungen würde ich letztlich auch zustimmen.
Neben Kreativität ist aber auch strategisches Verständnis wichtig. Und ich glaube das sich beides mit fortschreitender Entwicklung und Reife verbessern kann.
Meyer entwickelt zur Zeit gut weiter und das wird dann denke ich auf die hier diskutierten Bereiche ebenfalls auswirken.


Hier ist natürlich viel Subjektives dabei. Ich erachte manche Pässe als genau den richtigen, den jemand anderes vielleicht nur als drittbeste Lösung sieht.
Du bestätigst meine Auffassung bezüglich der Einschätzung Meyers exakt da, wo du Belhanda als gute Ergänzung zu Meyers Profil siehst. Genau so sehe ich es nämlich auch. Ich halte Belhanda für kreativ, Meyer nicht. Dafür hat Meyer andere Qualitäten.
Ich glaube allerdings nicht, dass in Punkto Kreativität ( oben der erste Summand) im Alter noch etwas dazu kommt. Lediglich die Vollendung der Idee ( zweiter Summand von oben) kann durch präziseres Passspiel etc noch trainiert werden, sodass er weiterhin die gleiche Anzahl an Situationen erkennen wird, allerdings mehr effektiv umzusetzen vermag.
Und besser/schlechter wollte ich auch keinen nennen. Lediglich die Fähigkeiten des einen genauer beschreiben, da oft so Floskeln wie : " Ein Kreativspieler wie Meyer" oder der "kreative Ideengeber Meyer" fallen, und diese sich meines Erachtens wie viele andere als inhaltlich falsch darstellen.

Immer mit dem Vorbehalt, dass das subjektive Einschätzungen sind.
#7 Max Meyer |#1417
10.03.2016 - 14:17 Uhr
Zitat von Balo92
Zitat von bluey04


Zu 2: Die Bewertung wie viele Möglichkeiten für tödliche Pässe es gab und wie viele er davon hätte spielen können/müssen, halte ich für schwierig.
Zum einen muss er die Situation als Möglichkeit einen solchen Pass zu spielen erkennen und das rechtzeitig, zum anderen in diesem Moment die richtige Entscheidung treffen.
Es gibt eben je nach Spielsituation mehrere Möglichkeiten und jede Option beinhaltet Chancen aber auch Risiken. Wenn beispielsweise durch ein Abfangen des Balls die eigene Defensive unorganisiert ausgekontert werden kann, ist es nicht falsch auf diesen Pass zu verzichten.
Außerdem muss neben der richtigen und rechtzeitigen Entscheidung auch das Timing des Mitspielers stimmen. Wann startet er bzw ab wann läuft er ins Abseits, in welche Richtung läuft er, mit wie viel Tempo, mit welchem Blickwinkel und mit welchem Winkel zum Tor. Hinzu kommen dann noch Faktoren, wie, wie stark er beim Pass bedrängt ist, welches Tempo der Angriff bisher hatte etc.

Auch ist es relativ normal, dass Spieler Läufe anbieten und sie nicht angespielt werden. Wenn man Barca-Spiele guckt, dann sieht man oft genug Spieler in Lücken starten, die nicht angespielt werden, obwohl es vllt möglich wäre.

Zu 3: Ja, Belhanda zeigt da gute Leistungen, ist aber wie gesagt auch ein anderer Spielertyp. Er interpretiert seine Rolle schlicht weg anders und kommt so häufiger in Situationen solche Pässe zu spielen. Er bindet sich erst deutlich später in der Spielaufbau ein, agiert generell meist höher.
In gewisser Weise ist er eine Ergänzung zu Meyer, der seine Stärken einbringt und davon profitiert, dass Belhanda ein abweichendes Fähigkeitsprofil/Spielweisenprofil mitbringt.
Ich würde nicht den einen Spieler als besser oder schlechter als den anderen betrachten, eben weil sie beide für unsere Offensive wertvoll sind, aber auf unterschiedliche Art und Weise.

Was auch nicht vergessen werden darf ist, dass während Meyer mit 20 noch extrem jung ist, Belhanda so langsam ins beste Fußballeralter kommt mit 26 und damit einfach auch viel mehr Erfahrung mitbringt.


Das Meyer noch schwächen hat und die Häufigkeit, in der er sich anbietende Situationen für tödliche Pässe nutzt, gerne noch steigen darf ist richtig. Deinen weiteren Ausführungen würde ich letztlich auch zustimmen.
Neben Kreativität ist aber auch strategisches Verständnis wichtig. Und ich glaube das sich beides mit fortschreitender Entwicklung und Reife verbessern kann.
Meyer entwickelt zur Zeit gut weiter und das wird dann denke ich auf die hier diskutierten Bereiche ebenfalls auswirken.


Hier ist natürlich viel Subjektives dabei. Ich erachte manche Pässe als genau den richtigen, den jemand anderes vielleicht nur als drittbeste Lösung sieht.
Du bestätigst meine Auffassung bezüglich der Einschätzung Meyers exakt da, wo du Belhanda als gute Ergänzung zu Meyers Profil siehst. Genau so sehe ich es nämlich auch. Ich halte Belhanda für kreativ, Meyer nicht. Dafür hat Meyer andere Qualitäten.
Ich glaube allerdings nicht, dass in Punkto Kreativität ( oben der erste Summand) im Alter noch etwas dazu kommt. Lediglich die Vollendung der Idee ( zweiter Summand von oben) kann durch präziseres Passspiel etc noch trainiert werden, sodass er weiterhin die gleiche Anzahl an Situationen erkennen wird, allerdings mehr effektiv umzusetzen vermag.
Und besser/schlechter wollte ich auch keinen nennen. Lediglich die Fähigkeiten des einen genauer beschreiben, da oft so Floskeln wie : " Ein Kreativspieler wie Meyer" oder der "kreative Ideengeber Meyer" fallen, und diese sich meines Erachtens wie viele andere als inhaltlich falsch darstellen.

Immer mit dem Vorbehalt, dass das subjektive Einschätzungen sind.

Du bemisst die Kreativität eines Spielers daran, wie viele tödliche Pässe er spielt; auf jeden Fall wirkt es so. Als Indikator sicherlich nicht falsch, vorallem in Abgrenzung zu den strategischen Fähigkeiten.
Ein User hier hat Meyer von seiner Spielweise her eher als 8er charakterisiert denn als 10er und so ganz verkehrt ist das glaube ich nicht.
Meyer agiert wie gesagt tiefer und in dieser Position auch strategischer. Je weiter vorne ein Spieler agiert, desto eher kann er Risiken eingehen, weil zum einen mehr Mitspieler hinter dem Ball sind und zum anderen der Abstand zum eigenen Tor größer wird.

Ich glaube Meyer sieht zum Teil entsprechende Laufwege, entscheidet sich aber aus strategischen Überlegungen häufig gegen den Pass. Die Frage ist, wie risikofreudig ein Spieler agiert. Belhanda geht die Risiken gerne ein (auch weil er häufig näher zum gegnerischen Tor agiert), während Meyer sich häufig lieber für den sicheren Ballbesitz entscheidet.
Und da wird es dann, wie du richtigst sagst subjektiv.

Ein klassischer Kreativspieler ist Meyer wohl tatsächlich nicht, weil er dazu eben zu strategisch agiert. Seine Kreativität zeigt er, sobald die Entscheidung strategisch richtig erscheint (habe da gerade einen Assist für Sane im Kopf, den er per langem Ball in den Konter schickt), bzw zwingend ist. Ob das dann noch kreativ ist, oder nur der logische Pass (was ja eben nicht kreativ sondern logisch wäre) muss dann jeder selber bewerten.

Am Ende können wir uns glaube ich darauf einigen, dass Meyer zwar durchaus in der Lage ist tödliche Pässe zu spielen, dies aber nicht fokusiert, sondern seine anderen Stärken einbringt. Was durch diese Spielweise fehlt, wird beispielsweise durch Belhanda kompensiert und ergänzt.

Nette Diskussion, danke dafür.
#7 Max Meyer |#1418
10.03.2016 - 14:41 Uhr
Gerne mehr davon. Danke auch!
#7 Max Meyer |#1419
10.03.2016 - 14:47 Uhr
Meyer ist aber auch kein Stratege. Er hat bei euch gerade mal im Schnitt 31 Pässe pro Spiel bei einer Passquote von 84,9%. Selbst ein Spieler wie Kolasinac spielt eine ähnliche Zahl von Pässen. Auch der hier immer kritisierte Draxler spielte im Vergleich in jeder Saison mehr Pässe (bei leicht schlechterer Passquote) und den hätte auch niemand als Strategen bezeichnet.
Vielleicht ist hier aber eigentlich von spielmachenden Qualitäten die Rede und die würde ich Meyer auch durchaus zugestehen, aber er muss im Paket schlicht zulegen. Gerade was seine Präsenz angeht muss viel, viel mehr kommen von einem Spielertyp wie ihm. Es ist nicht schlimm, wenn er physisch und defensiv nicht so dagegenhalten kann und jetzt auch kein Dribblingspezialist oder eine Assistmaschine darstellt, aber dann muss er es zumindest schaffen von seiner Position aus das Spiel mehr zu kontrollieren.
Da muss er sich einfach mehr zeigen, denn ansonsten läuft er Gefahr immer nur ein ordentlicher Spieler zu bleiben ohne den nächsten Schritt zu machen.
#7 Max Meyer |#1420
10.03.2016 - 16:22 Uhr
Zitat von Leinad
Meyer ist aber auch kein Stratege. Er hat bei euch gerade mal im Schnitt 31 Pässe pro Spiel bei einer Passquote von 84,9%. Selbst ein Spieler wie Kolasinac spielt eine ähnliche Zahl von Pässen. Auch der hier immer kritisierte Draxler spielte im Vergleich in jeder Saison mehr Pässe (bei leicht schlechterer Passquote) und den hätte auch niemand als Strategen bezeichnet.
Vielleicht ist hier aber eigentlich von spielmachenden Qualitäten die Rede und die würde ich Meyer auch durchaus zugestehen, aber er muss im Paket schlicht zulegen. Gerade was seine Präsenz angeht muss viel, viel mehr kommen von einem Spielertyp wie ihm. Es ist nicht schlimm, wenn er physisch und defensiv nicht so dagegenhalten kann und jetzt auch kein Dribblingspezialist oder eine Assistmaschine darstellt, aber dann muss er es zumindest schaffen von seiner Position aus das Spiel mehr zu kontrollieren.
Da muss er sich einfach mehr zeigen, denn ansonsten läuft er Gefahr immer nur ein ordentlicher Spieler zu bleiben ohne den nächsten Schritt zu machen.


Worauf stützt du dich denn dabei? Dein Post lässt im Gesamtbild vermuten, dass das letzte Schalke-Spiel schon ein Weilchen her ist. Auch die Umschreibungen kann man schwammiger nicht formulieren, fehlt nur noch das Wort flexibel.

Ich halte Meyer in der Köln- und Hamburg-Verfassung für internationale Klasse. Das einzige, was ihm fehlt zum Weltklassespieler ist die, wie du schon sagst, Präsenz, aber ich meine eher in Phasen, wo die Mannschaft schlecht spielt. Ansonsten lässt er eigentlich in guten Teilen des Spiels alles aufblitzen (und darüber hinaus), was man haben muss, um sich das Prädikat Weltklasse zu verdienen.
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