| Geburtsdatum | k. A. |
|---|---|
| Alter | 40 |
| Nat. |
Deutschland |
| Größe | 1,87m |
| Vertrag bis | - |
| Position | Torwart |
| Fuß | rechts |
| Akt. Verein | Karriereende |
Leistungsdaten:
Keine Daten
[35] Florian Fromlowitz
04.07.2012 - 15:57 Uhr
01.09.2013 - 22:19 Uhr
Zitat von mr_grant:
www.bild.de:
AUSGEMUSTERT UND ABGESCHOBEN
Dynamo-Torwart Fromlowitz gibt nicht auf
Er wurde ausgemustert und zu den Amateuren von Dynamo Dresden abgeschoben, wollte nur noch weg. Doch jetzt gibt sich Torwart Florian Fromlowitz (27) plötzlich kämpferisch!
Drei Tage vorm Ende der Transferfrist (Montag, 12 Uhr) ist von einem Wechsel keine Rede mehr.
Stattdessen spekuliert Fromlowitz auf ein Comeback. „Ich hoffe, dass unter dem neuen Trainer die Karten neu gemischt werden. Denn ich habe mir nichts zu Schulden kommen lassen.“
Was sagt Sportchef Steffen Menze? „Es liegt eine neue Anfrage eines Vereins vor...“Bleibt er oder nicht? Der Verein will ihn anscheinend loswerden, er aber nicht... Mal schauen wie die Geschichte ausgeht.
Solange der TW Trainer bleibt wird sich im Tor nix ändern, da kann der gute Flo hoffen wie er will.
www.bild.de:
AUSGEMUSTERT UND ABGESCHOBEN
Dynamo-Torwart Fromlowitz gibt nicht auf
Er wurde ausgemustert und zu den Amateuren von Dynamo Dresden abgeschoben, wollte nur noch weg. Doch jetzt gibt sich Torwart Florian Fromlowitz (27) plötzlich kämpferisch!
Drei Tage vorm Ende der Transferfrist (Montag, 12 Uhr) ist von einem Wechsel keine Rede mehr.
Stattdessen spekuliert Fromlowitz auf ein Comeback. „Ich hoffe, dass unter dem neuen Trainer die Karten neu gemischt werden. Denn ich habe mir nichts zu Schulden kommen lassen.“
Was sagt Sportchef Steffen Menze? „Es liegt eine neue Anfrage eines Vereins vor...“Bleibt er oder nicht? Der Verein will ihn anscheinend loswerden, er aber nicht... Mal schauen wie die Geschichte ausgeht.
Solange der TW Trainer bleibt wird sich im Tor nix ändern, da kann der gute Flo hoffen wie er will.
02.09.2013 - 18:13 Uhr
Naja, er wird trotzdem versuchen, seine Chance beim Kopf zu packen. Kann ja nur gut sein.
02.09.2013 - 22:30 Uhr
Das ist eigentlich genau die Frage.
Wo Flo eingesetzt wurde, hat er eine solide Arbeit gemacht - Beispiel: Spiel in Hannover.
Was hat er denn eigentlich damals verbrochen ?
Wo Flo eingesetzt wurde, hat er eine solide Arbeit gemacht - Beispiel: Spiel in Hannover.
Was hat er denn eigentlich damals verbrochen ?
02.09.2013 - 22:41 Uhr
der soll mal mit möckel telefonieren.. hat die art und weise bei dynamo auch nicht verstanden
04.09.2013 - 07:09 Uhr
Quelle: www.sz-online.de
„Wie viel Pech kann man eigentlich haben?“
Dynamo sortiert Florian Fromlowitz aus. Der Torwart bleibt trotzdem.
Die Wechselfrist ist abgelaufen, aber er immer noch da. Florian Fromlowitz hat gestern zweimal trainiert. Dabei hatten die Profis des Fußball-Zweitligisten Dynamo Dresden eigentlich frei. Doch der Torwart wurde in die zweite Mannschaft abgeschoben, soll nur noch Oberliga spielen. Wenn überhaupt. Denn im Reserve-Team durften die Ersatzkeeper Markus Scholz und Nico Pellatz Spielpraxis sammeln.
Für einen, der in der U21-Auswahl gehalten und 70-mal Bundesliga gespielt hat, ist das der Tiefpunkt. Dabei quält Fromlowitz nicht einmal der Abstieg in die fünfte Liga an sich, sondern vielmehr diese eine Frage, auf die er keine Antwort findet. Die Frage nach dem Warum. Warum läuft auf einmal alles schief? Seit ihn Mirko Slomka bei Hannover 96 zu Beginn der Rückrunde 2011 plötzlich durch Ron-Robert Zieler ersetzte. Die Entscheidung traf Fromlowitz wie ein Schlag: „Schließlich hatten wir mit mir im Tor die Hinrunde auf Platz drei beendet – und plötzlich sagt dir der Trainer: ,Du sitzt ab sofort auf der Bank.‘“
Er wollte nur noch weg, woanders neu anfangen. Auch die Erinnerung hinter sich lassen an einen „ganz wichtigen Abschnitt in meinem Leben, an den ich nicht permanent erinnert werden möchte, der mich aber sehr geprägt und weitergebracht hat“, wie der 26-Jährige dem Dynamo-Stadionmagazin „Kreisel“ sagte. Robert Enke, der sich am 10. November 2009 das Leben genommen hatte, war für ihn kein gewöhnlicher Konkurrent im Kampf um die Nummer eins, sondern einer, von dem er sich etwas abschauen konnte. „Ich habe von ihm eine ruhigere Seite des Torwartspiels gelernt“, sagt Fromlowitz, und „den goldenen Mix gefunden zwischen Enkes Ruhe und meinem explosiven Stil“.
Von Hannover wechselte er zum MSV Duisburg in die zweite Liga. Die Geschichte, dass er sich nach seiner Degradierung weigerte, sich auf die Ersatzbank zu setzen und dafür 10000 Euro Strafe zahlen musste, hat er lange so stehenlassen. Vielleicht zu lange. Erst im Juni dieses Jahres klärte er sie im Gespräch mit der SZ auf.
Als MSV-Trainer Oliver Reck dem Schlussmann am 18. November 2011 mitteilt, dass er im Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig nicht im Tor des MSV stehen werde, muss Fromlowitz gerade einen schweren privaten Schicksalsschlag verkraften. Zwei Tage vorher hatte seine Frau Helene eine Fehlgeburt, musste am Spieltag operiert werden. Gemeinsam hatten sie entschieden, dass er trotzdem spielen soll. Doch dann kam alles anders. „Für mich war sofort klar, dass ich alles stehen und liegen lasse und zu meiner Frau fahre“, erklärte Fromlowitz jetzt: „Ich habe doch nur menschlich gehandelt, aber in der Öffentlichkeit stand ich plötzlich als Egoist da, der seine Mannschaft im Stich lässt.“
So ein Image hält sich hartnäckig in Zeiten von Google und Wikipedia, in denen diese eine Version unauslöschbar im Netz steht. Er wollte nicht, dass seine tragische Erfahrung in den Medien breitgetreten wird. „Ich habe mich zurückgezogen. Es wussten nur einige Vertraute in der Mannschaft, was wirklich mit mir los war.“ Er entschloss sich zum Wechsel nach Dresden. Aber seine Hoffnung auf einen Neuanfang erfüllte sich auch bei Dynamo nicht.
Den Konkurrenzkampf mit Benjamin Kirsten verloren zu haben, ist die eine Seite. Aber erst zur Nummer drei zurückgestuft, damit zum Wechsel gedrängt, dann aber doch festgehalten worden zu sein – das nagt an der Psyche. Als er sich vor dem Saisonstart mit Sandhausen einig war, verweigerte Dynamo die Freigabe. Er müsse erst Ersatz gefunden haben, begründete Sportchef Steffen Menze. Dabei hatte er Fromlowitz zugesichert, seinen bis Juni 2014 laufenden Vertrag aufzulösen, wenn er einen neuen Verein findet. Als Dynamo schließlich Pellatz verpflichtet, ist es zu spät. Sandhausen holte Manuel Riemann.
„Man probiert, es mit Galgenhumor zu nehmen“, beschreibt Fromlowitz seine Gefühlslage, und er fragt sich: „Wie viel Pech kann man eigentlich haben?“ Es hat Anfragen gegeben, auch ein paar Angebote, zuletzt von einem ambitionierten Drittligisten. „Ich hatte nie das Gefühl, dass es passt. Und ich wollte mich nicht zu einem Wechsel drängen lassen.“ Als Trainer Peter Pacult gehen musste, beschloss er mit seiner Frau: „Ich halte die Füße still und hoffe, dass unter dem neuen Trainer die Karten neu gemischt werden und jeder eine faire Chance bekommt.“
Wie schnell es im Fußball auch wieder aufwärts gehen kann, sieht er an Robert Koch, der bei Pacult außen vor war und unter Menze in die Startelf zurückkehrte. „Ich denke, das Kapitel Dynamo ist für mich noch nicht abgeschlossen“, sagt Fromlowitz. „Ich habe nie den Stinkstiefel gespielt, im Training immer 100 Prozent gegeben. Ich muss mir also nicht vorwerfen lassen, es würde an der Einstellung liegen.“ Auch bei der zweiten Mannschaft habe er sich professionell reingehängt. „Aber auf Dauer kann ich es mir nicht vorstellen. Wenn ich mich mit der Oberliga zufriedengeben würde, wäre ich fehl am Platz.“
SZ vom 04.09.13 Dynamo sortiert Florian Fromlowitz aus. Der Torwart bleibt trotzdem.
Die Wechselfrist ist abgelaufen, aber er immer noch da. Florian Fromlowitz hat gestern zweimal trainiert. Dabei hatten die Profis des Fußball-Zweitligisten Dynamo Dresden eigentlich frei. Doch der Torwart wurde in die zweite Mannschaft abgeschoben, soll nur noch Oberliga spielen. Wenn überhaupt. Denn im Reserve-Team durften die Ersatzkeeper Markus Scholz und Nico Pellatz Spielpraxis sammeln.
Für einen, der in der U21-Auswahl gehalten und 70-mal Bundesliga gespielt hat, ist das der Tiefpunkt. Dabei quält Fromlowitz nicht einmal der Abstieg in die fünfte Liga an sich, sondern vielmehr diese eine Frage, auf die er keine Antwort findet. Die Frage nach dem Warum. Warum läuft auf einmal alles schief? Seit ihn Mirko Slomka bei Hannover 96 zu Beginn der Rückrunde 2011 plötzlich durch Ron-Robert Zieler ersetzte. Die Entscheidung traf Fromlowitz wie ein Schlag: „Schließlich hatten wir mit mir im Tor die Hinrunde auf Platz drei beendet – und plötzlich sagt dir der Trainer: ,Du sitzt ab sofort auf der Bank.‘“
Er wollte nur noch weg, woanders neu anfangen. Auch die Erinnerung hinter sich lassen an einen „ganz wichtigen Abschnitt in meinem Leben, an den ich nicht permanent erinnert werden möchte, der mich aber sehr geprägt und weitergebracht hat“, wie der 26-Jährige dem Dynamo-Stadionmagazin „Kreisel“ sagte. Robert Enke, der sich am 10. November 2009 das Leben genommen hatte, war für ihn kein gewöhnlicher Konkurrent im Kampf um die Nummer eins, sondern einer, von dem er sich etwas abschauen konnte. „Ich habe von ihm eine ruhigere Seite des Torwartspiels gelernt“, sagt Fromlowitz, und „den goldenen Mix gefunden zwischen Enkes Ruhe und meinem explosiven Stil“.
Von Hannover wechselte er zum MSV Duisburg in die zweite Liga. Die Geschichte, dass er sich nach seiner Degradierung weigerte, sich auf die Ersatzbank zu setzen und dafür 10000 Euro Strafe zahlen musste, hat er lange so stehenlassen. Vielleicht zu lange. Erst im Juni dieses Jahres klärte er sie im Gespräch mit der SZ auf.
Als MSV-Trainer Oliver Reck dem Schlussmann am 18. November 2011 mitteilt, dass er im Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig nicht im Tor des MSV stehen werde, muss Fromlowitz gerade einen schweren privaten Schicksalsschlag verkraften. Zwei Tage vorher hatte seine Frau Helene eine Fehlgeburt, musste am Spieltag operiert werden. Gemeinsam hatten sie entschieden, dass er trotzdem spielen soll. Doch dann kam alles anders. „Für mich war sofort klar, dass ich alles stehen und liegen lasse und zu meiner Frau fahre“, erklärte Fromlowitz jetzt: „Ich habe doch nur menschlich gehandelt, aber in der Öffentlichkeit stand ich plötzlich als Egoist da, der seine Mannschaft im Stich lässt.“
So ein Image hält sich hartnäckig in Zeiten von Google und Wikipedia, in denen diese eine Version unauslöschbar im Netz steht. Er wollte nicht, dass seine tragische Erfahrung in den Medien breitgetreten wird. „Ich habe mich zurückgezogen. Es wussten nur einige Vertraute in der Mannschaft, was wirklich mit mir los war.“ Er entschloss sich zum Wechsel nach Dresden. Aber seine Hoffnung auf einen Neuanfang erfüllte sich auch bei Dynamo nicht.
Den Konkurrenzkampf mit Benjamin Kirsten verloren zu haben, ist die eine Seite. Aber erst zur Nummer drei zurückgestuft, damit zum Wechsel gedrängt, dann aber doch festgehalten worden zu sein – das nagt an der Psyche. Als er sich vor dem Saisonstart mit Sandhausen einig war, verweigerte Dynamo die Freigabe. Er müsse erst Ersatz gefunden haben, begründete Sportchef Steffen Menze. Dabei hatte er Fromlowitz zugesichert, seinen bis Juni 2014 laufenden Vertrag aufzulösen, wenn er einen neuen Verein findet. Als Dynamo schließlich Pellatz verpflichtet, ist es zu spät. Sandhausen holte Manuel Riemann.
„Man probiert, es mit Galgenhumor zu nehmen“, beschreibt Fromlowitz seine Gefühlslage, und er fragt sich: „Wie viel Pech kann man eigentlich haben?“ Es hat Anfragen gegeben, auch ein paar Angebote, zuletzt von einem ambitionierten Drittligisten. „Ich hatte nie das Gefühl, dass es passt. Und ich wollte mich nicht zu einem Wechsel drängen lassen.“ Als Trainer Peter Pacult gehen musste, beschloss er mit seiner Frau: „Ich halte die Füße still und hoffe, dass unter dem neuen Trainer die Karten neu gemischt werden und jeder eine faire Chance bekommt.“
Wie schnell es im Fußball auch wieder aufwärts gehen kann, sieht er an Robert Koch, der bei Pacult außen vor war und unter Menze in die Startelf zurückkehrte. „Ich denke, das Kapitel Dynamo ist für mich noch nicht abgeschlossen“, sagt Fromlowitz. „Ich habe nie den Stinkstiefel gespielt, im Training immer 100 Prozent gegeben. Ich muss mir also nicht vorwerfen lassen, es würde an der Einstellung liegen.“ Auch bei der zweiten Mannschaft habe er sich professionell reingehängt. „Aber auf Dauer kann ich es mir nicht vorstellen. Wenn ich mich mit der Oberliga zufriedengeben würde, wäre ich fehl am Platz.“
04.09.2013 - 09:22 Uhr
Klingt ja wie RBL hatte Interesse.
04.09.2013 - 09:36 Uhr
Zitat von Cookie_Monster:
Klingt ja wie RBL hatte Interesse.
Ich hatte auf Osnabrück getippt, die ja inzwischen Frank Lehmann aus Heidenheim verpflichtet haben.
Klingt ja wie RBL hatte Interesse.
Ich hatte auf Osnabrück getippt, die ja inzwischen Frank Lehmann aus Heidenheim verpflichtet haben.
04.09.2013 - 09:54 Uhr
Tja...jetzt is das Fenster zu!
An sich spricht zwar nichts dagegen ihm ne Chance zu geben, Trainerwechsel, Mannschaft ist letzter, aber leider sind nicht alle Trainer in der Tormannfrage so sprunghaft wie Flo das schon erleben musste :/:
Ein gutes Jahr bei einem ambitionierten 3.Ligisten hätte ihm wahrscheinlich mehr geholfen als jetzt zu bleiben...
An sich spricht zwar nichts dagegen ihm ne Chance zu geben, Trainerwechsel, Mannschaft ist letzter, aber leider sind nicht alle Trainer in der Tormannfrage so sprunghaft wie Flo das schon erleben musste :/:
Ein gutes Jahr bei einem ambitionierten 3.Ligisten hätte ihm wahrscheinlich mehr geholfen als jetzt zu bleiben...
04.09.2013 - 10:34 Uhr
so siehts aus! Hier bekommt er auch unter dem neuen Trainer keine neue Chance (alter Sport-
direktor und nach dem Wechseltheater...)
Und ehrlich gesagt kann ich nicht verstehen warum er nicht zu diesem "ambitionierten 3.Ligisten"
gewechselt ist. Er hat sich seit Jahren nicht in der 2.Liga durchgesetzt. Nirgends. Da muss
ich eben, auch wenns als ehemaliger 1.Ligatorwart schwer fällt, den Abstieg in die 3.Liga
in Kauf nehmen damit ich spiele!
direktor und nach dem Wechseltheater...)
Und ehrlich gesagt kann ich nicht verstehen warum er nicht zu diesem "ambitionierten 3.Ligisten"
gewechselt ist. Er hat sich seit Jahren nicht in der 2.Liga durchgesetzt. Nirgends. Da muss
ich eben, auch wenns als ehemaliger 1.Ligatorwart schwer fällt, den Abstieg in die 3.Liga
in Kauf nehmen damit ich spiele!
04.09.2013 - 10:49 Uhr
Zitat von 78DD78:
Und ehrlich gesagt kann ich nicht verstehen warum er nicht zu diesem "ambitionierten 3.Ligisten" gewechselt ist.
Hatte sich etwas mit Pellatz und den drei ebenbürtigen Torhütern zu tun.
Und ehrlich gesagt kann ich nicht verstehen warum er nicht zu diesem "ambitionierten 3.Ligisten" gewechselt ist.
Hatte sich etwas mit Pellatz und den drei ebenbürtigen Torhütern zu tun.
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