[22] Zuma, Sibusiso
18.05.2005 - 20:13 Uhr
23.10.2005 - 18:13 Uhr
Buckley lebte durch seine Schnelligkeit, mit der er die Spieler im Eins gegen Eins dann alt aussehen lassen konnte. Zuma ist schnell, kann das Spiel aber auch aufbauen und muss nicht umbedingt Tempo haben um den Gegenspiler zu verar***en (siehe Nürnberg). Er stellt sich auch mehr in den Dienst der Mannschaft und taucht nie vollkommen ab - das war bei Delron anders.
24.10.2005 - 12:34 Uhr
Die Zuma-Show und der goldene Oktober
Ob sich die Bielefelder am Donnerstag das Eishockey-Spiel auf Premiere angeschaut haben, ist nicht überliefert. Jedenfalls drehten sie innerhalb der zwei Schlussminuten ebenso die Partie gegen Hannover, wie es die Nürnberg Ice Tigers geschätzte 63 Meter Luftlinie vom Frankenstadion entfernt vorgemacht hatten. Auch mit 3:2.
"Erlebt habe ich so etwas selbst noch nicht", gestand Trainer Thomas von Heesen hernach, "wir haben nach dem späten Rückstand einfach Präsenz gezeigt", befand Keeper Matthias Hain. Insbesondere Sibusiso Zuma. Der südafrikanische Nationalspieler, über die gesamten 90 Minuten stets aktiv und aggressiv, legte die ersten beiden Treffer auf, schoss den dritten. Zuma selbst: "Es war ein großes Tor, noch besser als das letzte Woche." Schon da hatte er ganz allein die Berliner Hertha ausgetanzt.
"Zuma ist großartig für uns als Mannschaft", betont DSC-Torwart Matthias Hain, sein Trainer gerät ins Schwärmen: "Er besitzt einfach diese individuelle Klasse, ist ein Vollblutstürmer, den man loslassen muss." Ein Individualist, der sich voll und ganz in den Dienst der Mannschaft stellt, das Erfolgskollektiv erst möglich macht. Einer, der defensiv mit aushilft, einer von derzeit nur 17 Feldspielern, die von Heesen zur Verfügung hat. "Die Truppe lebt, jeder haut sich rein" - oder wie das Motto zum Jubiläum verkündet: "100 Jahre Leidenschaft". Da wird es schwer für Rückkehrer Fatmir Vata, der seinen Innenbandriss im Knie auskuriert hat, denn, so von Heesen: "Die, die derzeit spielen, haben die Messlatte hoch gelegt, da muss sich der Rest strecken."
Nur weiß der Trainer auch, dass der Sieg in Nürnberg letztlich glücklich zu Stande kam: "Teamgeist hin oder her, es gibt noch viele Bereiche, die wir aufarbeiten müssen, gerade taktisch." Damit Cottbus am Mittwoch im DFB-Pokal eliminiert wird, damit nach dem Ligaspiel gegen Hannover zehn Punkte aus vier Begegnungen stehen. Auch wenn es "immer noch gegen den Abstieg geht." Sagt Tor-Debütant Michael Fink, denn: "Jetzt kommen die Gegner, die unten mit drinstehen. Und die müssen kommen."
Quelle: www.kicker.de
Ob sich die Bielefelder am Donnerstag das Eishockey-Spiel auf Premiere angeschaut haben, ist nicht überliefert. Jedenfalls drehten sie innerhalb der zwei Schlussminuten ebenso die Partie gegen Hannover, wie es die Nürnberg Ice Tigers geschätzte 63 Meter Luftlinie vom Frankenstadion entfernt vorgemacht hatten. Auch mit 3:2.
"Erlebt habe ich so etwas selbst noch nicht", gestand Trainer Thomas von Heesen hernach, "wir haben nach dem späten Rückstand einfach Präsenz gezeigt", befand Keeper Matthias Hain. Insbesondere Sibusiso Zuma. Der südafrikanische Nationalspieler, über die gesamten 90 Minuten stets aktiv und aggressiv, legte die ersten beiden Treffer auf, schoss den dritten. Zuma selbst: "Es war ein großes Tor, noch besser als das letzte Woche." Schon da hatte er ganz allein die Berliner Hertha ausgetanzt.
"Zuma ist großartig für uns als Mannschaft", betont DSC-Torwart Matthias Hain, sein Trainer gerät ins Schwärmen: "Er besitzt einfach diese individuelle Klasse, ist ein Vollblutstürmer, den man loslassen muss." Ein Individualist, der sich voll und ganz in den Dienst der Mannschaft stellt, das Erfolgskollektiv erst möglich macht. Einer, der defensiv mit aushilft, einer von derzeit nur 17 Feldspielern, die von Heesen zur Verfügung hat. "Die Truppe lebt, jeder haut sich rein" - oder wie das Motto zum Jubiläum verkündet: "100 Jahre Leidenschaft". Da wird es schwer für Rückkehrer Fatmir Vata, der seinen Innenbandriss im Knie auskuriert hat, denn, so von Heesen: "Die, die derzeit spielen, haben die Messlatte hoch gelegt, da muss sich der Rest strecken."
Nur weiß der Trainer auch, dass der Sieg in Nürnberg letztlich glücklich zu Stande kam: "Teamgeist hin oder her, es gibt noch viele Bereiche, die wir aufarbeiten müssen, gerade taktisch." Damit Cottbus am Mittwoch im DFB-Pokal eliminiert wird, damit nach dem Ligaspiel gegen Hannover zehn Punkte aus vier Begegnungen stehen. Auch wenn es "immer noch gegen den Abstieg geht." Sagt Tor-Debütant Michael Fink, denn: "Jetzt kommen die Gegner, die unten mit drinstehen. Und die müssen kommen."
Quelle: www.kicker.de
24.10.2005 - 12:35 Uhr
Zuma cum laude
Sensationelle 180-Sekunden-Wende vom 1:2 zum 3:2 beim 1. FC Nürnberg
Nürnberg. 86. Minute: Der DSC Arminia hat gerade einen absolut vermeidbaren Gegentreffer kassiert, liegt auswärts 1:2 hinten – Buch zu, Punkte weg, wie regelmäßig bei Bundesligaspielen in fremden Stadien. Null-Tore-Stürmer Diego Leon wird eingewechselt, die Hoffnung auf eine Wende vergrößert sich nicht. Abpfiff. Um Leon bildet sich ein Pulk wild hüpfender und tanzender Arminen. 300 mitgereiste Fans brüllen erstmals seit dem 13. November 2004 mit Berechtigung immer wieder ihr "Auswärtssieg". Und jetzt soll, bitteschön, irgendjemand das Unfassbare, den Bielefelder 3:2-Erfolg, erklären.
Nach einem Spiel, wie es Thomas von Heesen in rund 25 Profijahren als Spieler, Manager und Trainer "selten erlebt hat". Nach einer Partie, die für von Heesens Trainerkollegen Wolfgang Wolf mit der "bittersten Niederlage, seitdem ich in Nürnberg bin", endete, und das sind nun auch schon zweieinhalb Jahre. Nach einer Begegnung, in der die Gäste sowohl nach zwei als auch nach 83 Minuten geschlagen am Boden lagen, aufstanden, zurückschlugen und Sekunden vor Schluss den K. o. landeten.
"Emotion pur" und ein "großer Moment" war für Diego Leon jene Szene zwei Minuten nach seiner Einwechslung, als er von der Strafraumgrenze einfach mal abzog und der Ball, abgefälscht durch Andreas Wolf, den Weg ins Tornetz fand. Glücklich wie der Torschütze selbst mit seiner Tat wären alle Teamkollegen mit dem Ergebnis gewesen, hätte Schiedsrichter Lutz Wagner abgepfiffen. 2:2 bei einem Klassenerhaltskampf-Rivalen, was will man mehr nach zweimaligem Rückstand?
Einen Dreier eben – das denken sich zumindest 1:1-Torschütze Michael Fink und Sibusiso Zuma. Der defensive Mittelfeldspieler, beflügelt durch sein Erstliga-Premierentor, schlägt einen Pass, den der südafrikanische Nationalspieler endlich einmal annehmen kann, ohne durch blutgrätschende Gegenspieler namens Andreas Wolf oder Thomas Paulus an der Entfaltung des technischen Potenzials gehindert zu werden.
Finte nach rechts, Haken nach links, und Zuma hat Reinhardt in einen anderen Strafraumbereich geschickt. Nur noch Keeper Philipp Tschauner steht im Weg, doch Zuma besteht die 1:1-Prüfung mit höchstem Lob (Summa cum laude). Ein Schlenzer ins lange Eck – und die Arminen haben die Sensationswende zum 3:2 vollendet. Wie Leon ist Zuma aus dem Häuschen: "Mein Tor gegen Hertha war ja schon schön, aber dieses war noch besser", sprudelt es aus dem 30-Jährigen heraus.
Wegen der Dramatik der Schlussphase interessierte nur ganz am Rande ein analytische Aufbereitung des Geschehens in den übrigen 86 Minuten, in denen dem DSC phasenweise ein wenig zu deutlich anzumerken war, dass es sich um eine Gastspiel beim CLUB handelte.
Chaotisch präsentierte sich oftmals die Abwehr.
Langsam, viel zu langsam erfolgte das Umschalten von Vorwärts- auf Rückwärtsbewegung oder umgekehrt.
Unkonzentriert gingen die Arminen offensiv wie defensiv bei Standards zu Werke.
Behäbig wirkte der Aufbau. Aber es gab eben auch diese andere Arminia, gerade am Samstag beim CLUB.
Charakterstark die bitteren Momente der überflüssigen Gegentore wegstecken.
Leidenschaftlich um die verschwindend gering wirkende Siegchance kämpfen.
Unbeirrt an die immense eigene Stärke der mannschaftlichen Geschlossenheit glauben.
Brillant durch Sibusiso Zuma im entscheidenden Augenblick das spielerische Vermögen zum Siegtreffer einsetzen.
Ob dieses 3:2 schon der "Befreiungsschlag" im Klassenerhaltskampf war, als den Sportdirektor Reinhard Saftig den Erfolg einstufte, wird sich in den nächsten Wochen und Monaten zeigen. Fest steht bereits jetzt, dass die Arminia-Mannschaft am 22. Oktober 2005 ein neues Kapitel der Vereinschronik für die Serie "Legendäre Spiele" geschrieben hat.
Quelle: www.nw-news.de
Sensationelle 180-Sekunden-Wende vom 1:2 zum 3:2 beim 1. FC Nürnberg
Nürnberg. 86. Minute: Der DSC Arminia hat gerade einen absolut vermeidbaren Gegentreffer kassiert, liegt auswärts 1:2 hinten – Buch zu, Punkte weg, wie regelmäßig bei Bundesligaspielen in fremden Stadien. Null-Tore-Stürmer Diego Leon wird eingewechselt, die Hoffnung auf eine Wende vergrößert sich nicht. Abpfiff. Um Leon bildet sich ein Pulk wild hüpfender und tanzender Arminen. 300 mitgereiste Fans brüllen erstmals seit dem 13. November 2004 mit Berechtigung immer wieder ihr "Auswärtssieg". Und jetzt soll, bitteschön, irgendjemand das Unfassbare, den Bielefelder 3:2-Erfolg, erklären.
Nach einem Spiel, wie es Thomas von Heesen in rund 25 Profijahren als Spieler, Manager und Trainer "selten erlebt hat". Nach einer Partie, die für von Heesens Trainerkollegen Wolfgang Wolf mit der "bittersten Niederlage, seitdem ich in Nürnberg bin", endete, und das sind nun auch schon zweieinhalb Jahre. Nach einer Begegnung, in der die Gäste sowohl nach zwei als auch nach 83 Minuten geschlagen am Boden lagen, aufstanden, zurückschlugen und Sekunden vor Schluss den K. o. landeten.
"Emotion pur" und ein "großer Moment" war für Diego Leon jene Szene zwei Minuten nach seiner Einwechslung, als er von der Strafraumgrenze einfach mal abzog und der Ball, abgefälscht durch Andreas Wolf, den Weg ins Tornetz fand. Glücklich wie der Torschütze selbst mit seiner Tat wären alle Teamkollegen mit dem Ergebnis gewesen, hätte Schiedsrichter Lutz Wagner abgepfiffen. 2:2 bei einem Klassenerhaltskampf-Rivalen, was will man mehr nach zweimaligem Rückstand?
Einen Dreier eben – das denken sich zumindest 1:1-Torschütze Michael Fink und Sibusiso Zuma. Der defensive Mittelfeldspieler, beflügelt durch sein Erstliga-Premierentor, schlägt einen Pass, den der südafrikanische Nationalspieler endlich einmal annehmen kann, ohne durch blutgrätschende Gegenspieler namens Andreas Wolf oder Thomas Paulus an der Entfaltung des technischen Potenzials gehindert zu werden.
Finte nach rechts, Haken nach links, und Zuma hat Reinhardt in einen anderen Strafraumbereich geschickt. Nur noch Keeper Philipp Tschauner steht im Weg, doch Zuma besteht die 1:1-Prüfung mit höchstem Lob (Summa cum laude). Ein Schlenzer ins lange Eck – und die Arminen haben die Sensationswende zum 3:2 vollendet. Wie Leon ist Zuma aus dem Häuschen: "Mein Tor gegen Hertha war ja schon schön, aber dieses war noch besser", sprudelt es aus dem 30-Jährigen heraus.
Wegen der Dramatik der Schlussphase interessierte nur ganz am Rande ein analytische Aufbereitung des Geschehens in den übrigen 86 Minuten, in denen dem DSC phasenweise ein wenig zu deutlich anzumerken war, dass es sich um eine Gastspiel beim CLUB handelte.
Chaotisch präsentierte sich oftmals die Abwehr.
Langsam, viel zu langsam erfolgte das Umschalten von Vorwärts- auf Rückwärtsbewegung oder umgekehrt.
Unkonzentriert gingen die Arminen offensiv wie defensiv bei Standards zu Werke.
Behäbig wirkte der Aufbau. Aber es gab eben auch diese andere Arminia, gerade am Samstag beim CLUB.
Charakterstark die bitteren Momente der überflüssigen Gegentore wegstecken.
Leidenschaftlich um die verschwindend gering wirkende Siegchance kämpfen.
Unbeirrt an die immense eigene Stärke der mannschaftlichen Geschlossenheit glauben.
Brillant durch Sibusiso Zuma im entscheidenden Augenblick das spielerische Vermögen zum Siegtreffer einsetzen.
Ob dieses 3:2 schon der "Befreiungsschlag" im Klassenerhaltskampf war, als den Sportdirektor Reinhard Saftig den Erfolg einstufte, wird sich in den nächsten Wochen und Monaten zeigen. Fest steht bereits jetzt, dass die Arminia-Mannschaft am 22. Oktober 2005 ein neues Kapitel der Vereinschronik für die Serie "Legendäre Spiele" geschrieben hat.
Quelle: www.nw-news.de
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Elton1281 am 24.10.2005 um 12:36 Uhr bearbeitet
25.10.2005 - 18:46 Uhr
Igitt, hör hier im Bielefeld-Forum auf mit Bochum x(
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Dada, Dada, Dada...
_________________________
Dada, Dada, Dada...
26.10.2005 - 17:31 Uhr
Zumas Benotung vom WE:
IMP-Datenbank: 1,4
Bild/BamS: 2
Kicker: 2,0
Im SChnitt eine 2+.
Das nr um die Bewertung seiner Leistung gegen Nürnberg abzuschließen.
IMP-Datenbank: 1,4
Bild/BamS: 2
Kicker: 2,0
Im SChnitt eine 2+.
Das nr um die Bewertung seiner Leistung gegen Nürnberg abzuschließen.
29.10.2005 - 16:12 Uhr
Nö!
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Dada, Dada, Dada...
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Dada, Dada, Dada...
29.10.2005 - 20:27 Uhr
>>Nö!
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>>_________________________
>>
>>Dada, Dada, Dada...
>
>
>
>Schade aber ich find Zuma richtig klasse ;)
Wir auch! ;-)
>>
>>_________________________
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>>Dada, Dada, Dada...
>
>
>
>Schade aber ich find Zuma richtig klasse ;)
Wir auch! ;-)
30.10.2005 - 09:32 Uhr
Da drücke ich doch dann auch mal ganz fest die Daumen, dass Zuma jr. nicht heute im Zeitraum zwischen 17:30 und 19:15 das Licht der Welt erblickt ;)
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Dada, Dada, Dada...
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Dada, Dada, Dada...
30.10.2005 - 21:56 Uhr
@Kretek:
Ich denke es ist mal an der Zeit das der Thread-Name korrigiert wird, oder? Wenigstens wir Bielefelder sollten die korrekte Schreibweise kennen ;) !
Ich denke es ist mal an der Zeit das der Thread-Name korrigiert wird, oder? Wenigstens wir Bielefelder sollten die korrekte Schreibweise kennen ;) !
01.11.2005 - 12:36 Uhr
Heute stand in der NW, dass Zuma eine festgeschriebene "exorbitante" Ablösesumme von 2 Mio hat. Allerdings glaubt man kaum, dass er nach Buckleys Geschichte wechseln wird. Eine Verpflichtung von Delron zur Winterpause würde aber eine Chance auf ein weiteres Jahr mit Zuma deutlich erhöhen, glaube ich.
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