YB - FC Sion (...oder doch nicht?)
02.12.2011 - 19:16 Uhr
05.12.2011 - 11:53 Uhr
Zitat von disler:
Zitat von Matscha:
@disler, also ob Schiri nun Profi oder nicht, ich denke nicht dass man sowas in diesem Falle in die Beurteilung einfliessen lassen sollte. Aber ich muss zugeben, dass die Bewertung des Schiris mit der "YB-Brille" erfolgte und im Vergleich zu den anderen Bewertungen sicher am wenigstens objektiv ist. Anders gesagt, würde ich den FC Sion supporten, hätte der Schiri wohl eine 5 von mir gekriegt :D
Ich finde eben schon, dass man unterscheiden müsste. Der Schiedsrichter macht dies "böse gesagt" als Hobby. Er kann mit dem verdienst als Schiedsrichter nicht leben. Sprich, er hat noch ein Job und kann nicht die gesamte Konsentration auf den Schiri Job stellen. Ein ASL-Fussballer hingegen kann mit dem Gehalt gut leben und kann seine volle Konsentration auch auf den Fussball richten. Aus meiner Sicht kann man von einem "Amateur" Schiedsrichter nicht gleichviel verlangen, wie von einem Profi (Vollzeit) Schiedsrichter.
Auf was sollte sich deiner Meinung den ein "Profi-"Schiedsrichter die ganze Woche konzentrieren? Die Regeln usw. bleiben ja gleich, und die sollte er nach mind. 5-6 Spielen ziemlich intus haben. Darum ist es eigentlich völlig egal ob ein Schiri Amateur ist. Profis machen nur Sinn, wenn er pro Woche 4-5 Einsätze hat, damit er von dieser Arbeit leben könnte. Ist aber in der CH nicht möglich.
Zitat von Matscha:
@disler, also ob Schiri nun Profi oder nicht, ich denke nicht dass man sowas in diesem Falle in die Beurteilung einfliessen lassen sollte. Aber ich muss zugeben, dass die Bewertung des Schiris mit der "YB-Brille" erfolgte und im Vergleich zu den anderen Bewertungen sicher am wenigstens objektiv ist. Anders gesagt, würde ich den FC Sion supporten, hätte der Schiri wohl eine 5 von mir gekriegt :D
Ich finde eben schon, dass man unterscheiden müsste. Der Schiedsrichter macht dies "böse gesagt" als Hobby. Er kann mit dem verdienst als Schiedsrichter nicht leben. Sprich, er hat noch ein Job und kann nicht die gesamte Konsentration auf den Schiri Job stellen. Ein ASL-Fussballer hingegen kann mit dem Gehalt gut leben und kann seine volle Konsentration auch auf den Fussball richten. Aus meiner Sicht kann man von einem "Amateur" Schiedsrichter nicht gleichviel verlangen, wie von einem Profi (Vollzeit) Schiedsrichter.
Auf was sollte sich deiner Meinung den ein "Profi-"Schiedsrichter die ganze Woche konzentrieren? Die Regeln usw. bleiben ja gleich, und die sollte er nach mind. 5-6 Spielen ziemlich intus haben. Darum ist es eigentlich völlig egal ob ein Schiri Amateur ist. Profis machen nur Sinn, wenn er pro Woche 4-5 Einsätze hat, damit er von dieser Arbeit leben könnte. Ist aber in der CH nicht möglich.
05.12.2011 - 14:06 Uhr
Zitat von Birdman:
Auf was sollte sich deiner Meinung den ein "Profi-"Schiedsrichter die ganze Woche konzentrieren? Die Regeln usw. bleiben ja gleich, und die sollte er nach mind. 5-6 Spielen ziemlich intus haben. Darum ist es eigentlich völlig egal ob ein Schiri Amateur ist. Profis machen nur Sinn, wenn er pro Woche 4-5 Einsätze hat, damit er von dieser Arbeit leben könnte. Ist aber in der CH nicht möglich.
Ein Fussballer hat ja auch nur ein Ernstkampf pro Woche... Klar hat man die Regeln ziemlich schnell Intus. Aber man darf nicht vergessen, dass die Regeln nicht das einzige sind, was ein Schiedsrichter beachten muss. Es gibt noch viele andere Faktoren, als Schiedsrichter. Da gehört z.B. die Körpersprache, Pfeifsprache oder die Bewegungsfläche hinzu. Jeder Schiedsrichter kann sich verbessern. Indem er seine Spiele analysiert, die Szenen mehrfach anschaut um zu schauen, was er verbessern könnte und dies dann auch beim nächsten Spiel umsetzt.
Auf was sollte sich deiner Meinung den ein "Profi-"Schiedsrichter die ganze Woche konzentrieren? Die Regeln usw. bleiben ja gleich, und die sollte er nach mind. 5-6 Spielen ziemlich intus haben. Darum ist es eigentlich völlig egal ob ein Schiri Amateur ist. Profis machen nur Sinn, wenn er pro Woche 4-5 Einsätze hat, damit er von dieser Arbeit leben könnte. Ist aber in der CH nicht möglich.
Ein Fussballer hat ja auch nur ein Ernstkampf pro Woche... Klar hat man die Regeln ziemlich schnell Intus. Aber man darf nicht vergessen, dass die Regeln nicht das einzige sind, was ein Schiedsrichter beachten muss. Es gibt noch viele andere Faktoren, als Schiedsrichter. Da gehört z.B. die Körpersprache, Pfeifsprache oder die Bewegungsfläche hinzu. Jeder Schiedsrichter kann sich verbessern. Indem er seine Spiele analysiert, die Szenen mehrfach anschaut um zu schauen, was er verbessern könnte und dies dann auch beim nächsten Spiel umsetzt.
05.12.2011 - 14:38 Uhr
Zitat von disler:
Da gehört z.B. die Körpersprache, Pfeifsprache oder die Bewegungsfläche hinzu.
Ok, da geb ich dir recht.
Zitat von disler:
.Indem er seine Spiele analysiert, die Szenen mehrfach anschaut um zu schauen, was er verbessern könnte und dies dann auch beim nächsten Spiel umsetzt.
Dies erwarte ich aber von jedem Schiri, dass er sein Spiel analysiert. Egal ob jetzt Amateur oder Profi.
Da gehört z.B. die Körpersprache, Pfeifsprache oder die Bewegungsfläche hinzu.
Ok, da geb ich dir recht.
Zitat von disler:
.Indem er seine Spiele analysiert, die Szenen mehrfach anschaut um zu schauen, was er verbessern könnte und dies dann auch beim nächsten Spiel umsetzt.
Dies erwarte ich aber von jedem Schiri, dass er sein Spiel analysiert. Egal ob jetzt Amateur oder Profi.
05.12.2011 - 16:49 Uhr
Zitat von Birdman:
Zitat von disler:
.Indem er seine Spiele analysiert, die Szenen mehrfach anschaut um zu schauen, was er verbessern könnte und dies dann auch beim nächsten Spiel umsetzt.
Dies erwarte ich aber von jedem Schiri, dass er sein Spiel analysiert. Egal ob jetzt Amateur oder Profi.
Ist so und mache ich als Schiedsrichter selber ja auch. Nur, für das werde ich nicht bezahlt und ich mache es freiwillig, weil ich mich selber verbessern möchte.
Ich denke nun z.B. ein Profi Fussballer würde nicht gratis ein Fuss vor den anderen setzen. Und hier entsteht genau das Problem. Eine Person möchte für seine Leistung gut bezahlt werden.(Einge gute Bezahlung steigert die Motivation) Nehmen wir mal an, ein Schiedsrichter kriegt so gegen 200-500 CHF/Spiel plus Reisespesen, reicht dies in der Privatwirtschaft für sagen wir mal 2-3 Stunden arbeit. Für ein Spiel in der ASL muss der Schiedsrichter aber sicherlich 5 Stunden investieren. Das geht nun mal nicht auf.
Ich finde, eine Kritik bei Profischiedsrichter wäre in diesem Spiel angemessen gewesen. Aber bei einem sogenannten Amateur Schiedsrichter kann man nicht viel sagen...
Ob sich nun Profischiedsrichter rendieren würde oder nicht, lasse ich mal offen. Nur würde dies wohl für die Klubs um einiges teurer werden.
Zitat von disler:
.Indem er seine Spiele analysiert, die Szenen mehrfach anschaut um zu schauen, was er verbessern könnte und dies dann auch beim nächsten Spiel umsetzt.
Dies erwarte ich aber von jedem Schiri, dass er sein Spiel analysiert. Egal ob jetzt Amateur oder Profi.
Ist so und mache ich als Schiedsrichter selber ja auch. Nur, für das werde ich nicht bezahlt und ich mache es freiwillig, weil ich mich selber verbessern möchte.
Ich denke nun z.B. ein Profi Fussballer würde nicht gratis ein Fuss vor den anderen setzen. Und hier entsteht genau das Problem. Eine Person möchte für seine Leistung gut bezahlt werden.(Einge gute Bezahlung steigert die Motivation) Nehmen wir mal an, ein Schiedsrichter kriegt so gegen 200-500 CHF/Spiel plus Reisespesen, reicht dies in der Privatwirtschaft für sagen wir mal 2-3 Stunden arbeit. Für ein Spiel in der ASL muss der Schiedsrichter aber sicherlich 5 Stunden investieren. Das geht nun mal nicht auf.
Ich finde, eine Kritik bei Profischiedsrichter wäre in diesem Spiel angemessen gewesen. Aber bei einem sogenannten Amateur Schiedsrichter kann man nicht viel sagen...
Ob sich nun Profischiedsrichter rendieren würde oder nicht, lasse ich mal offen. Nur würde dies wohl für die Klubs um einiges teurer werden.
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