Wusstet ihr, dass ...
10.02.2009 - 14:42 Uhr
14.11.2009 - 20:04 Uhr
Zitat von rudigut:
Ich habe was wissenswertes, das ist auch echt schräg also einfach mal ganz durchlesen.Und zwar geht es um das Golden Goal. Das erste Golden Goal hat nämlich nicht der Oliver Bierhoff geschossen, sondern ein Spieler aus Barbados beim Shell Cup in der Karibischen Meisterschaft 1994. Was sich damals abspielte, war nämlich ziemlich kurios und einmalig in der Fussballgeschichte: Beide Manschaften verteidigten plötzlich aufgrund der damals neuen Regelung das eigene Tor.
Also, was ist geschehen? Weil es in den Gruppenspielen auch ums Torverhältnis geht und es für eine Elf ja von Nachteil sein konnte, in der Verlängerung nur ein Tor erzielen zu können, waren die Funktionäre auf die Schlaue Idee gekommen, ein Golden Goal einfach doppelt zu zählen. Das hatte Folgen: In der Vorrundengruppe A trafen die beiden führenden Teams Barbados und Grenada aufeinander. Barbados brauchte einen Sieg mit zwei Toren Vorsprung, Grenada wäre sogar bei einer knappen Niederlage weiter gewesen.
Sieben Minuten vor Spielende verkürzte Grenada 2:0-Führung von Barbados auf 1:2. Verzweiflung bei Barbados, denn dieses Ergebnis reichte ihnen nicht mehr, Grenada schon. Barbados musste nun in den sieben verbleibenden Minuten noch das 3:1 erzielen oder hoffen, dass Grenada noch ein zweites Tor zum Unentschieden schießt, es in die Verlängerung geht, um dann durch das Verdoppeln des Golden goals automatisch weiterzukommen. Aber Grenada war ja nicht blöd, warum sollte man noch ein Tor schießen, wenn dadurch die Gefahr bestand, dass man sich selbst aus dem Wettbewerb wirft?
Das Problem wurde salomonisch gelöst: Barbados begann nun, nicht nur auf das gegnerische, sondern auch gleichzeitig auf das eigene Tor zu stürmen, um so entweder das 3:1 oder ein 2:2 zu schießen, mit dem zumindest die Verlängerung gesichert wäre. Mit dem 3:1 wäre man sowieso weiter.
Grenada wiederum in der misslichen Lage, nicht nur das eigene Tor verteidigen zu müssen, sondern auch das des Gegners. Dies war schwierig, und Barbados gelang kurz vor Schluss ein absichtliches Eigetor zum 2:2.
Damit ist die Geschite aber nicht zu Ende, denn den Kickern aus Grenada ging auf: Was die können, können wir auch! Grenada wiederum hätte nämlich eine 2:3 Niederlage oder ein 3:2 Sieg zum Weiterkommen gereicht, also stürmte Grenada jetzt auf beide Tore gleichzeitig, und Barbados musste zusätzlich zum eigenen auch das gegnerische Tor verteidigen.
Grenada schaffte es aber nicht, in den verbleibenden drei Minuten ins eigene Tor zu treffen, Barbados rettete sich in die Verlängerung, traf dann ins Richtige Tor, und das Spiel endete mit dem doppelt gewerteten Golden Goal 4:2. Barbados weiter, Grenada draußen. Da die ganze Sache der Fifa einfach nur peinlich war, wird es auch nirdenwo erwähnt, des es ein Spieler aus Barbados war der das aller erste Golden Goal überhaupt erzielt hat.
Einfach super!
Ich habe was wissenswertes, das ist auch echt schräg also einfach mal ganz durchlesen.Und zwar geht es um das Golden Goal. Das erste Golden Goal hat nämlich nicht der Oliver Bierhoff geschossen, sondern ein Spieler aus Barbados beim Shell Cup in der Karibischen Meisterschaft 1994. Was sich damals abspielte, war nämlich ziemlich kurios und einmalig in der Fussballgeschichte: Beide Manschaften verteidigten plötzlich aufgrund der damals neuen Regelung das eigene Tor.
Also, was ist geschehen? Weil es in den Gruppenspielen auch ums Torverhältnis geht und es für eine Elf ja von Nachteil sein konnte, in der Verlängerung nur ein Tor erzielen zu können, waren die Funktionäre auf die Schlaue Idee gekommen, ein Golden Goal einfach doppelt zu zählen. Das hatte Folgen: In der Vorrundengruppe A trafen die beiden führenden Teams Barbados und Grenada aufeinander. Barbados brauchte einen Sieg mit zwei Toren Vorsprung, Grenada wäre sogar bei einer knappen Niederlage weiter gewesen.
Sieben Minuten vor Spielende verkürzte Grenada 2:0-Führung von Barbados auf 1:2. Verzweiflung bei Barbados, denn dieses Ergebnis reichte ihnen nicht mehr, Grenada schon. Barbados musste nun in den sieben verbleibenden Minuten noch das 3:1 erzielen oder hoffen, dass Grenada noch ein zweites Tor zum Unentschieden schießt, es in die Verlängerung geht, um dann durch das Verdoppeln des Golden goals automatisch weiterzukommen. Aber Grenada war ja nicht blöd, warum sollte man noch ein Tor schießen, wenn dadurch die Gefahr bestand, dass man sich selbst aus dem Wettbewerb wirft?
Das Problem wurde salomonisch gelöst: Barbados begann nun, nicht nur auf das gegnerische, sondern auch gleichzeitig auf das eigene Tor zu stürmen, um so entweder das 3:1 oder ein 2:2 zu schießen, mit dem zumindest die Verlängerung gesichert wäre. Mit dem 3:1 wäre man sowieso weiter.
Grenada wiederum in der misslichen Lage, nicht nur das eigene Tor verteidigen zu müssen, sondern auch das des Gegners. Dies war schwierig, und Barbados gelang kurz vor Schluss ein absichtliches Eigetor zum 2:2.
Damit ist die Geschite aber nicht zu Ende, denn den Kickern aus Grenada ging auf: Was die können, können wir auch! Grenada wiederum hätte nämlich eine 2:3 Niederlage oder ein 3:2 Sieg zum Weiterkommen gereicht, also stürmte Grenada jetzt auf beide Tore gleichzeitig, und Barbados musste zusätzlich zum eigenen auch das gegnerische Tor verteidigen.
Grenada schaffte es aber nicht, in den verbleibenden drei Minuten ins eigene Tor zu treffen, Barbados rettete sich in die Verlängerung, traf dann ins Richtige Tor, und das Spiel endete mit dem doppelt gewerteten Golden Goal 4:2. Barbados weiter, Grenada draußen. Da die ganze Sache der Fifa einfach nur peinlich war, wird es auch nirdenwo erwähnt, des es ein Spieler aus Barbados war der das aller erste Golden Goal überhaupt erzielt hat.
Einfach super!
14.11.2009 - 20:29 Uhr
Zitat von rudigut:
Zitat von rudigut:
Ich habe was wissenswertes, das ist auch echt schräg also einfach mal ganz durchlesen.Und zwar geht es um das Golden Goal. Das erste Golden Goal hat nämlich nicht der Oliver Bierhoff geschossen, sondern ein Spieler aus Barbados beim Shell Cup in der Karibischen Meisterschaft 1994. Was sich damals abspielte, war nämlich ziemlich kurios und einmalig in der Fussballgeschichte: Beide Manschaften verteidigten plötzlich aufgrund der damals neuen Regelung das eigene Tor.
Also, was ist geschehen? Weil es in den Gruppenspielen auch ums Torverhältnis geht und es für eine Elf ja von Nachteil sein konnte, in der Verlängerung nur ein Tor erzielen zu können, waren die Funktionäre auf die Schlaue Idee gekommen, ein Golden Goal einfach doppelt zu zählen. Das hatte Folgen: In der Vorrundengruppe A trafen die beiden führenden Teams Barbados und Grenada aufeinander. Barbados brauchte einen Sieg mit zwei Toren Vorsprung, Grenada wäre sogar bei einer knappen Niederlage weiter gewesen.
Sieben Minuten vor Spielende verkürzte Grenada 2:0-Führung von Barbados auf 1:2. Verzweiflung bei Barbados, denn dieses Ergebnis reichte ihnen nicht mehr, Grenada schon. Barbados musste nun in den sieben verbleibenden Minuten noch das 3:1 erzielen oder hoffen, dass Grenada noch ein zweites Tor zum Unentschieden schießt, es in die Verlängerung geht, um dann durch das Verdoppeln des Golden goals automatisch weiterzukommen. Aber Grenada war ja nicht blöd, warum sollte man noch ein Tor schießen, wenn dadurch die Gefahr bestand, dass man sich selbst aus dem Wettbewerb wirft?
Das Problem wurde salomonisch gelöst: Barbados begann nun, nicht nur auf das gegnerische, sondern auch gleichzeitig auf das eigene Tor zu stürmen, um so entweder das 3:1 oder ein 2:2 zu schießen, mit dem zumindest die Verlängerung gesichert wäre. Mit dem 3:1 wäre man sowieso weiter.
Grenada wiederum in der misslichen Lage, nicht nur das eigene Tor verteidigen zu müssen, sondern auch das des Gegners. Dies war schwierig, und Barbados gelang kurz vor Schluss ein absichtliches Eigetor zum 2:2.
Damit ist die Geschite aber nicht zu Ende, denn den Kickern aus Grenada ging auf: Was die können, können wir auch! Grenada wiederum hätte nämlich eine 2:3 Niederlage oder ein 3:2 Sieg zum Weiterkommen gereicht, also stürmte Grenada jetzt auf beide Tore gleichzeitig, und Barbados musste zusätzlich zum eigenen auch das gegnerische Tor verteidigen.
Grenada schaffte es aber nicht, in den verbleibenden drei Minuten ins eigene Tor zu treffen, Barbados rettete sich in die Verlängerung, traf dann ins Richtige Tor, und das Spiel endete mit dem doppelt gewerteten Golden Goal 4:2. Barbados weiter, Grenada draußen. Da die ganze Sache der Fifa einfach nur peinlich war, wird es auch nirdenwo erwähnt, des es ein Spieler aus Barbados war der das aller erste Golden Goal überhaupt erzielt hat.
Einfach super!
Warum zitierst du deinen eigenen Beitrag, der hier auch schoin geschätzte 20 al erwähnt wird???
Zitat von rudigut:
Ich habe was wissenswertes, das ist auch echt schräg also einfach mal ganz durchlesen.Und zwar geht es um das Golden Goal. Das erste Golden Goal hat nämlich nicht der Oliver Bierhoff geschossen, sondern ein Spieler aus Barbados beim Shell Cup in der Karibischen Meisterschaft 1994. Was sich damals abspielte, war nämlich ziemlich kurios und einmalig in der Fussballgeschichte: Beide Manschaften verteidigten plötzlich aufgrund der damals neuen Regelung das eigene Tor.
Also, was ist geschehen? Weil es in den Gruppenspielen auch ums Torverhältnis geht und es für eine Elf ja von Nachteil sein konnte, in der Verlängerung nur ein Tor erzielen zu können, waren die Funktionäre auf die Schlaue Idee gekommen, ein Golden Goal einfach doppelt zu zählen. Das hatte Folgen: In der Vorrundengruppe A trafen die beiden führenden Teams Barbados und Grenada aufeinander. Barbados brauchte einen Sieg mit zwei Toren Vorsprung, Grenada wäre sogar bei einer knappen Niederlage weiter gewesen.
Sieben Minuten vor Spielende verkürzte Grenada 2:0-Führung von Barbados auf 1:2. Verzweiflung bei Barbados, denn dieses Ergebnis reichte ihnen nicht mehr, Grenada schon. Barbados musste nun in den sieben verbleibenden Minuten noch das 3:1 erzielen oder hoffen, dass Grenada noch ein zweites Tor zum Unentschieden schießt, es in die Verlängerung geht, um dann durch das Verdoppeln des Golden goals automatisch weiterzukommen. Aber Grenada war ja nicht blöd, warum sollte man noch ein Tor schießen, wenn dadurch die Gefahr bestand, dass man sich selbst aus dem Wettbewerb wirft?
Das Problem wurde salomonisch gelöst: Barbados begann nun, nicht nur auf das gegnerische, sondern auch gleichzeitig auf das eigene Tor zu stürmen, um so entweder das 3:1 oder ein 2:2 zu schießen, mit dem zumindest die Verlängerung gesichert wäre. Mit dem 3:1 wäre man sowieso weiter.
Grenada wiederum in der misslichen Lage, nicht nur das eigene Tor verteidigen zu müssen, sondern auch das des Gegners. Dies war schwierig, und Barbados gelang kurz vor Schluss ein absichtliches Eigetor zum 2:2.
Damit ist die Geschite aber nicht zu Ende, denn den Kickern aus Grenada ging auf: Was die können, können wir auch! Grenada wiederum hätte nämlich eine 2:3 Niederlage oder ein 3:2 Sieg zum Weiterkommen gereicht, also stürmte Grenada jetzt auf beide Tore gleichzeitig, und Barbados musste zusätzlich zum eigenen auch das gegnerische Tor verteidigen.
Grenada schaffte es aber nicht, in den verbleibenden drei Minuten ins eigene Tor zu treffen, Barbados rettete sich in die Verlängerung, traf dann ins Richtige Tor, und das Spiel endete mit dem doppelt gewerteten Golden Goal 4:2. Barbados weiter, Grenada draußen. Da die ganze Sache der Fifa einfach nur peinlich war, wird es auch nirdenwo erwähnt, des es ein Spieler aus Barbados war der das aller erste Golden Goal überhaupt erzielt hat.
Einfach super!
Warum zitierst du deinen eigenen Beitrag, der hier auch schoin geschätzte 20 al erwähnt wird???
15.11.2009 - 13:58 Uhr
Zitat von Markus_Merk:
Was ist daran so interessant?
Angesichts der Tatsache, dass unsere heutige Gesellschaft lediglich aufs Geld aus ist und es nur noch seeeeeeeehr weniger Spiele gibt, die - egal was is - bei 'ihrem' Verein bleiben.
Meiner Meinung nach lobenswert von Hasan Sas! :)
Was ist daran so interessant?
Angesichts der Tatsache, dass unsere heutige Gesellschaft lediglich aufs Geld aus ist und es nur noch seeeeeeeehr weniger Spiele gibt, die - egal was is - bei 'ihrem' Verein bleiben.
Meiner Meinung nach lobenswert von Hasan Sas! :)
15.11.2009 - 15:58 Uhr
der "dicke" Ronaldo mit 16 fast beim VfB gelandet wäre. :)
Zitat von Stuttgarter Nachrichten am 22. März 2006:
Ein Flirt mit Ronaldo ohne Happy End
"Wo sind die Stars in der Fußball-Bundesliga? Der VfB Stuttgart war mal an einem (kommenden) dran - am 16-jährigen Ronaldo. "Stuttgart war der erste Club weltweit, der sich für mich interessiert hat", bestätigt der brasilianische Topstürmer. Der Transfer scheiterte 1994 an der Ablöse - rund fünf Millionen Dollar.
Es gibt Geschichten, die sind zu schön, um wahr zu sein. Die folgende ist so eine. Und der persönliche Aufstieg von Lionel Messi illustriert sie. Seit der FC Barcelona neulich in der Champions League den FC Chelsea entzaubert hat, ist Messi in aller Munde. Die Fußballwelt staunt über den 18 Jahre alten Zauberzwerg. Seine Künste sind längst unbezahlbar. Der FC Barcelona hat die Ablöse für ihn auf 150 Millionen Euro festgelegt und lacht sich ins Fäustchen: Als Messi praktisch zum Nulltarif bei den Katalanen unterschrieb, war er 13 Jahre alt. Ein unbeschriebenes Blatt - wie Ronaldo im Jahr 1994.
Ralf Rangnick erinnert sich noch genau. So, als sei der Anruf des damaligen VfB-Managers Dieter Hoeneß erst ein paar Tage alt. "Hoeneß hat gesagt: Du musst nach Brasilien fliegen, am besten noch heute Abend", sagt der damalige Jugendkoordinator der Roten. Ein Berater hatte den Roten etwas vorgeschwärmt. Von einem 16-Jährigen war die Rede, schüchtern, mit einer mächtigen Zahnspange und scheinbar unermesslichem Fußballtalent. Außerdem bot er ein anderes Talent an. Sein Name: Dener.
Stunden später saß Rangnick im Flugzeug. Im Maracana-Stadion von Rio de Janeiro sah er Cruzeiro Belo Horizonte. Mit Ronaldo. Und mit Dener. Eine Mission mit tragischem Ende: Tags darauf verunglückte Dener auf der Fahrt zum Training tödlich.
Ronaldo aber hatte es Rangnick angetan. Schon der erste Eindruck genügte ihm: "Es war nicht schwer zu sehen, dass Ronaldo ein ganz besonderer Spieler war. Es war klar: Wenn er gesund bleibt, wird er ein Star."
Das war der Beginn eines Versteckspiels. Eine Woche dauerte das Katz-und-Maus-Spiel, so lange blieb Rangnick.
Der Präsident von Cruzeiro, ein Politiker, lag ihm flehend in den Ohren: "Demnächst ist hier Wahl, ich kann Ronaldo nicht verkaufen, die Leute würden mir das nie verzeihen." Trotzdem gab es ein privates Treffen. Bei Nacht und Nebel in Rangnicks Hotelzimmer. Ronaldo kam im Schutz der Dunkelheit, durch den Hintereingang. Rangnick überreichte Ronaldo ein VfB-Trikot. Damit hinterließ er bleibenden Eindruck. Vor einiger Zeit trafen sich die beiden wieder. Ronaldo sagte: "Ich erinnere mich an das VfB-Trikot. Stuttgart war damals der erste Club, der sich für mich interessiert hat." Als Rangnick wieder auf dem Wasen war, schwärmte er Dieter Hoeneß vor: "Ein Supertalent, überragend, mit allen Qualitäten, die man sich denken kann." Die Sache hatte nur einen Haken: Cruzeiro forderte fünf Millionen Dollar Ablöse. Heute huscht ein Lächeln über das Gesicht von Ulrich Ruf. Der Finanzvorstand der Roten hatte schon damals die VfB-Kasse gehütet. "Umgerechnet waren das neun bis zehn Millionen Mark. So viel Geld hatten wir nicht. Damals gab es überhaupt keine Transfers in dieser Größenordnung", erinnert sich Ruf.
Deshalb war das Thema so schnell vom Tisch, wie es aufgekommen war. Ein Flirt ohne Happy End. Stoff für (unerfüllte) Träume. Nur nicht für den PSV Eindhoven. Mit dem Philips-Konzern im Rücken verpflichteten die Niederländer im Sommer 1994 Ronaldo. Zwei Jahre später reichten sie ihn an den FC Barcelona weiter - für 15 Millionen Euro."
Zitat von Stuttgarter Nachrichten am 22. März 2006:
Ein Flirt mit Ronaldo ohne Happy End
"Wo sind die Stars in der Fußball-Bundesliga? Der VfB Stuttgart war mal an einem (kommenden) dran - am 16-jährigen Ronaldo. "Stuttgart war der erste Club weltweit, der sich für mich interessiert hat", bestätigt der brasilianische Topstürmer. Der Transfer scheiterte 1994 an der Ablöse - rund fünf Millionen Dollar.
Es gibt Geschichten, die sind zu schön, um wahr zu sein. Die folgende ist so eine. Und der persönliche Aufstieg von Lionel Messi illustriert sie. Seit der FC Barcelona neulich in der Champions League den FC Chelsea entzaubert hat, ist Messi in aller Munde. Die Fußballwelt staunt über den 18 Jahre alten Zauberzwerg. Seine Künste sind längst unbezahlbar. Der FC Barcelona hat die Ablöse für ihn auf 150 Millionen Euro festgelegt und lacht sich ins Fäustchen: Als Messi praktisch zum Nulltarif bei den Katalanen unterschrieb, war er 13 Jahre alt. Ein unbeschriebenes Blatt - wie Ronaldo im Jahr 1994.
Ralf Rangnick erinnert sich noch genau. So, als sei der Anruf des damaligen VfB-Managers Dieter Hoeneß erst ein paar Tage alt. "Hoeneß hat gesagt: Du musst nach Brasilien fliegen, am besten noch heute Abend", sagt der damalige Jugendkoordinator der Roten. Ein Berater hatte den Roten etwas vorgeschwärmt. Von einem 16-Jährigen war die Rede, schüchtern, mit einer mächtigen Zahnspange und scheinbar unermesslichem Fußballtalent. Außerdem bot er ein anderes Talent an. Sein Name: Dener.
Stunden später saß Rangnick im Flugzeug. Im Maracana-Stadion von Rio de Janeiro sah er Cruzeiro Belo Horizonte. Mit Ronaldo. Und mit Dener. Eine Mission mit tragischem Ende: Tags darauf verunglückte Dener auf der Fahrt zum Training tödlich.
Ronaldo aber hatte es Rangnick angetan. Schon der erste Eindruck genügte ihm: "Es war nicht schwer zu sehen, dass Ronaldo ein ganz besonderer Spieler war. Es war klar: Wenn er gesund bleibt, wird er ein Star."
Das war der Beginn eines Versteckspiels. Eine Woche dauerte das Katz-und-Maus-Spiel, so lange blieb Rangnick.
Der Präsident von Cruzeiro, ein Politiker, lag ihm flehend in den Ohren: "Demnächst ist hier Wahl, ich kann Ronaldo nicht verkaufen, die Leute würden mir das nie verzeihen." Trotzdem gab es ein privates Treffen. Bei Nacht und Nebel in Rangnicks Hotelzimmer. Ronaldo kam im Schutz der Dunkelheit, durch den Hintereingang. Rangnick überreichte Ronaldo ein VfB-Trikot. Damit hinterließ er bleibenden Eindruck. Vor einiger Zeit trafen sich die beiden wieder. Ronaldo sagte: "Ich erinnere mich an das VfB-Trikot. Stuttgart war damals der erste Club, der sich für mich interessiert hat." Als Rangnick wieder auf dem Wasen war, schwärmte er Dieter Hoeneß vor: "Ein Supertalent, überragend, mit allen Qualitäten, die man sich denken kann." Die Sache hatte nur einen Haken: Cruzeiro forderte fünf Millionen Dollar Ablöse. Heute huscht ein Lächeln über das Gesicht von Ulrich Ruf. Der Finanzvorstand der Roten hatte schon damals die VfB-Kasse gehütet. "Umgerechnet waren das neun bis zehn Millionen Mark. So viel Geld hatten wir nicht. Damals gab es überhaupt keine Transfers in dieser Größenordnung", erinnert sich Ruf.
Deshalb war das Thema so schnell vom Tisch, wie es aufgekommen war. Ein Flirt ohne Happy End. Stoff für (unerfüllte) Träume. Nur nicht für den PSV Eindhoven. Mit dem Philips-Konzern im Rücken verpflichteten die Niederländer im Sommer 1994 Ronaldo. Zwei Jahre später reichten sie ihn an den FC Barcelona weiter - für 15 Millionen Euro."
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Vagner am 15.11.2009 um 16:05 Uhr bearbeitet
18.11.2009 - 10:54 Uhr
... ein C60-Molekül genauso aussieht, wie ein Fußball?
... diese Entdeckung 1996 den Nobelpreis für Chemie einbrachte?
... diese Entdeckung 1996 den Nobelpreis für Chemie einbrachte?
18.11.2009 - 14:11 Uhr
Zitat von Hagenauer:
... ein C60-Molekül genauso aussieht, wie ein Fußball?
... diese Entdeckung 1996 den Nobelpreis für Chemie einbrachte?
Allerdings, habs grad mal bei Google eingegeben:
http://www.mpg.de/bilderBerichteDokumente/dokumentation/pressemitteilungen/2002/pri0226_bild1.jpg
Vielleicht stolper ich in der Schule ja nochmal rüber, so wie du sicherlich, Hagi? ;)
... ein C60-Molekül genauso aussieht, wie ein Fußball?
... diese Entdeckung 1996 den Nobelpreis für Chemie einbrachte?
Allerdings, habs grad mal bei Google eingegeben:
http://www.mpg.de/bilderBerichteDokumente/dokumentation/pressemitteilungen/2002/pri0226_bild1.jpg
Vielleicht stolper ich in der Schule ja nochmal rüber, so wie du sicherlich, Hagi? ;)
19.11.2009 - 07:41 Uhr
Zitat von Markus_Merk:
Zitat von onit89:
Zitat von saminem:
... eine Manschaft aus der ersten Madagaskischen Liga mit 149:0 verloren hat.
Ich weiß schon ein bischen länger her
http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,220943,00.html
149:0 :o Das ist Ja sogar ohne Gegner schwierig so viele Tore zu schiessen :D Balbestitz 100%:0% :o :D
Das mit dem Ballbesitz stimmt nicht ganz, schließlich hat jede Mannschaft einmal Anstoß. ;)
Naja 100% Ballbesitz kommt ja für die verlorene Mannschaft auch fast hin, wenn die nach jedem Anstoß diekt ein Eigentor geschossen haben. :D
Zitat von onit89:
Zitat von saminem:
... eine Manschaft aus der ersten Madagaskischen Liga mit 149:0 verloren hat.
Ich weiß schon ein bischen länger her
http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,220943,00.html
149:0 :o Das ist Ja sogar ohne Gegner schwierig so viele Tore zu schiessen :D Balbestitz 100%:0% :o :D
Das mit dem Ballbesitz stimmt nicht ganz, schließlich hat jede Mannschaft einmal Anstoß. ;)
Naja 100% Ballbesitz kommt ja für die verlorene Mannschaft auch fast hin, wenn die nach jedem Anstoß diekt ein Eigentor geschossen haben. :D
19.11.2009 - 09:09 Uhr
96s Didier Ya Konan http://www.transfermarkt.de/de/spieler/39198/ya-konan/default/2009/leistungsdaten.html
in den letzten 8 Bundesliga-Partien in jedem 2. Spiel getroffen hat und dadurch bisher nur zu Hause Tore erzielte?
in den letzten 8 Bundesliga-Partien in jedem 2. Spiel getroffen hat und dadurch bisher nur zu Hause Tore erzielte?
19.11.2009 - 12:18 Uhr
Zitat von BMG2304:
96s Didier Ya Konan http://www.transfermarkt.de/de/spieler/39198/ya-konan/default/2009/leistungsdaten.html
in den letzten 8 Bundesliga-Partien in jedem 2. Spiel getroffen hat und dadurch bisher nur zu Hause Tore erzielte?
Bei 8 Spielen find ich das nicht sonderlich beeindruckend oder wissenswert.
Übrigens: Zitat von KSV93:
aber:
-bitte keine sinnlosen statistiken, die sich jeder raussuchen kann.
96s Didier Ya Konan http://www.transfermarkt.de/de/spieler/39198/ya-konan/default/2009/leistungsdaten.html
in den letzten 8 Bundesliga-Partien in jedem 2. Spiel getroffen hat und dadurch bisher nur zu Hause Tore erzielte?
Bei 8 Spielen find ich das nicht sonderlich beeindruckend oder wissenswert.
Übrigens: Zitat von KSV93:
aber:
-bitte keine sinnlosen statistiken, die sich jeder raussuchen kann.
19.11.2009 - 19:31 Uhr
Zitat von rossonero22:
Zitat von alibubba:
...ein direkt verwandelter Eckstoß auch "olympisches Tor" genannt wird?
Wahrscheinlich weils nur alle 4 Jahre passiert! :D ;)
Nicht schlecht, hab ich nicht gewusst...
Ein spanischer Ausdruck. Irgendwann vorm 2.Weltkrieg halt mal eine Mannschaft bei Olympia gegen Spanien einen Eckball direkt verwandelt, was für große Konfusion sorgte - man dachte, das Tor könne doch nicht zählen. Der frühere(Dreißiger Jahre) deutsche Nationalspieler Lehner hat, das am Rande, mal in einem WM-Quali-Spiel gegen Estland zwei Eckbälle direkt verwandelt
Zitat von alibubba:
...ein direkt verwandelter Eckstoß auch "olympisches Tor" genannt wird?
Wahrscheinlich weils nur alle 4 Jahre passiert! :D ;)
Nicht schlecht, hab ich nicht gewusst...
Ein spanischer Ausdruck. Irgendwann vorm 2.Weltkrieg halt mal eine Mannschaft bei Olympia gegen Spanien einen Eckball direkt verwandelt, was für große Konfusion sorgte - man dachte, das Tor könne doch nicht zählen. Der frühere(Dreißiger Jahre) deutsche Nationalspieler Lehner hat, das am Rande, mal in einem WM-Quali-Spiel gegen Estland zwei Eckbälle direkt verwandelt
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