Diskussionsrunde

Wird jemand jemals die Bayern ablösen?

21.11.2008 - 14:53 Uhr
Die Überlegenheit der Bayern in den letzten 30 Jahren ist schon sehr überwältigend und jeder Konkurrent der zeitweise mithalten konnte ist nach einer Hochphase wieder in den Niederungen der Liga verschwunden.

Doch besteht in Deutschland nicht die Möglichkeit , dass sich ein 2ter oder 3ter Topclub etablieren kann, wie es in den führenden europäischen Ligen auch der Fall ist?

Wieso schafffen es Clubs wie Schalke, Dortmund oder der HSV trotz guter Rahmenbedingungen es schon seit Jahrzehnten nicht endlich ein auf Dauer ebenbürtiger Konkurrent (auch in wirtschaftlicher Hinsicht) zu werden?

Was muss geschehen damit wir hierzulande endlich mehrere Topclubs haben?

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Chancentod am 24.08.2009 um 23:01 Uhr bearbeitet
Klub XYZ braucht einen finanzkräftigen Mäzen. Dann hast du deinen Konkurrenten auf Augenhöhe. Ansonsten glaube ich nicht, dass ein Klub Bayern „einholen“ kann. Jedenfalls nicht in den nächsten 15 Jahren.
Interessantes Thema.

In 45 Jahren Bundesliga gab es immer wieder Teams die an Bayern gekratzt haben. Bayern gewann immer diese Ranglistenkämpfe und hat deswegen diese Ausnahmestellung im Moment.

In den 70er Jahren begann die goldene Zeit der Bayern, die bis heute anhält. Bayern hatte Stars wie Beckenbauer, Müller, Maier, Breitner oder Hoeneß und wechselte sich mit Gladbach ab in der Vormachtstellung.

Das Glück der Bayern war es ihre Stars halten zu können, während Gladbach Spieler wie Netzer abgeben musste.

In den 80er Jahren kratzte der HSV an der Vormachtsstellung, konnte aber die Bayern nicht vom Thron stoßen.

Ende der 80er konnte Köln anklopfen, Anfang der 90er Bremen. Allerdings hatten die Bayern finanziell durch die Machtprobe mit Gladbach in den 70ern einen hohen Vorsrpung.

Mitte der 90er konnte Dortmund durch sehr hohe Investitionen zu den Bayern aufschließen, aber man übernahm sich. Dortmund dachte die goldenen Zeiten gehen endlos weiter, aber dem war nicht so.

In den letzten Jahren hat sich Bremen als Nummer zwei etabliert, aber sie wuchsen nie über den Rang des Zweiten hinaus.

Ich denke die Vormachtstellung der Bayern ist einfach zu erklären: Man hatte in den 70ern Ausnahmetalente wie oben schon erwähnt, zudem für damalige Verhältnisse sehr gute Strukturen. Die Strukur war damals schon eine Mischung aus Familie und Großunternehmen. Zudem wurden nur die Klugen Exspieler in den wichtigen Positionen eingebunden, es gab nie so etwas das Exspieler, die den Aufgaben nicht gewachsen waren in wichtige Positionen eingebunden wurden.

Allerdings vergisst Bayern ihre Exstars nicht. Ein Gerd Müllerbsp. ist Jugendtrainer aus Dankbarkeit, in einem anderen Verein, wäre er Sportdirektor geworden, obwohl er das sicherlich nicht kann.

Die Bundesliga ist jetzt 45 Jahre alt. Vielleicht hat Bielefeld in 45 Jahren ein ähnliches Standing, wer weiß? Die Wahrscheinlichkeit ist nicht hoch, aber ich gehe davon aus, das Bayern irgendwann auch mal eine längere Durststrecke haben wird.

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"Das Ziel ist zu gewinnen, egal wie. Der sogenannte Systemfußball ist die logische Folge. Seine zentralen Ideen heißen Effizienz und Funktionalität. Dass der Fußball dadurch eindimensional, uninspiriert und somit im ästhetischen Sinne häßlich geworden ist, fällt dabei kaum jemandem auf."
Allein wirtschaftlich ist man jedem anderen BL Klub um Jahre voraus. Und der finanzielle Abstand wird ja keines Wegs geringer, sondern wächst stetig an. Vor 5 Jahren hatte man noch einen Umsatz von 166,3 Millionen, nun hat man 286,8 (mit der Stadion GmbH irgendwas zwischen 320 und 330 Millionen). Also mehr Einnahmen als Schalke 04 und Werder Bremen zusammen. Dieses finanzielle Ungleichgewicht, spiegelt sich dann eben auch in der Klasse des Kaders wieder
Zitat von Werder2007:
Allein wirtschaftlich ist man jedem anderen BL Klub um Jahre voraus. Und der finanzielle Abstand wird ja keines Wegs geringer, sondern wächst stetig an. Vor 5 Jahren hatte man noch einen Umsatz von 166,3 Millionen, nun hat man 286,8 (mit der Stadion GmbH irgendwas zwischen 320 und 330 Millionen). Also mehr Einnahmen als Schalke 04 und Werder Bremen zusammen. Dieses finanzielle Ungleichgewicht, spiegelt sich dann eben auch in der Klasse des Kaders wieder


Mehr Umsatz ist nicht gleich mehr Einnahmen ;)

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"Das Ziel ist zu gewinnen, egal wie. Der sogenannte Systemfußball ist die logische Folge. Seine zentralen Ideen heißen Effizienz und Funktionalität. Dass der Fußball dadurch eindimensional, uninspiriert und somit im ästhetischen Sinne häßlich geworden ist, fällt dabei kaum jemandem auf."
Zitat von Milhouse:
Zitat von Werder2007:
Allein wirtschaftlich ist man jedem anderen BL Klub um Jahre voraus. Und der finanzielle Abstand wird ja keines Wegs geringer, sondern wächst stetig an. Vor 5 Jahren hatte man noch einen Umsatz von 166,3 Millionen, nun hat man 286,8 (mit der Stadion GmbH irgendwas zwischen 320 und 330 Millionen). Also mehr Einnahmen als Schalke 04 und Werder Bremen zusammen. Dieses finanzielle Ungleichgewicht, spiegelt sich dann eben auch in der Klasse des Kaders wieder


Mehr Umsatz ist nicht gleich mehr Einnahmen ;)

Doch eingentlich schon
solange der Verein weiterhin so professionell geführt wird, wird es schwierig für andere Mannschaften dauerhaft aufzuschliessen...

es gibt immer wieder gute Konkurrenten für 2-3 Jahre, aber diese wechseln sich immer wieder ab...

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P_tM

User-Nr. 29
Hoffenheim. Schaffen die es, ihre Entwicklung so weiter zu führen, dann werden sie zu einem deutschen Top-Verein.

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~ HSV & Club ~
Zitat von Milhouse:
Zitat von Werder2007:
Allein wirtschaftlich ist man jedem anderen BL Klub um Jahre voraus. Und der finanzielle Abstand wird ja keines Wegs geringer, sondern wächst stetig an. Vor 5 Jahren hatte man noch einen Umsatz von 166,3 Millionen, nun hat man 286,8 (mit der Stadion GmbH irgendwas zwischen 320 und 330 Millionen). Also mehr Einnahmen als Schalke 04 und Werder Bremen zusammen. Dieses finanzielle Ungleichgewicht, spiegelt sich dann eben auch in der Klasse des Kaders wieder


Mehr Umsatz ist nicht gleich mehr Einnahmen ;)


Umsatz = Einnahmen

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P_tM

User-Nr. 29
Zitat von DirtyFinch:
Hoffenheim. Schaffen die es, ihre Entwicklung so weiter zu führen, dann werden sie zu einem deutschen Top-Verein.


Hoffenheim ist ein ganz schlechtes Beispiel...

die müssen erst noch wachsen und wachsen...
Schalke, Dortmund und auch Bremen haben da im mom viel bessere Voraussetzungen (in Sachen Infrastruktur, Fans, ...)

Hoffenheim kann da in den nächsten Jahren aufschliessen, aber man kann sie noch nicht zu den großen zählen..

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P_tM

User-Nr. 29
Zitat von sepptinus:
Zitat von DirtyFinch:
Hoffenheim. Schaffen die es, ihre Entwicklung so weiter zu führen, dann werden sie zu einem deutschen Top-Verein.



Das glaub ich nicht. Denen fehlt die Fanbasis, jeder große Verein hat auch ein großes Einzugsgebiet. Wenn der Herr Hopp mal keine Lust mehr hat, dann fehlts denen am nötigen Geld - und Geld allein lockt auch keine großen Spieler, siehe Österreich: Red Bull hat mehr als genug Geld, bekommt aber auch nur miese Spieler.


naja da hat es wohl mehr mit der liga zu tun...
wir sollten allerdings nicht darüber reden wer in zukunft sagen wir mal 30 jahren bayern konkurrenz macht, sondern was in 30 jahren mit dem fussball ist.bei der geldorientierten entwicklung kann ich mir nichts gutes vorstellen.ich hab sogar richtige angst :o

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"und anderson...anderson...tor! der fc bayern ist meister!...ich fasse es nicht..."

"pelligirino gegen kahn...kahn!! die bayern!! die bayern!!!"

"ribery...robben...robben..robben!!! das ist das tor! ausgerechnet robben!!"

"der ist gut...und der ist drin! coman! und das ausgerechnet haben sie gesagt!
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