| Geburtsdatum | 28.05.1950 |
|---|---|
| Alter | 76 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Präsident |
| Akt. Verein | Vereinslos |
Werner Gegenbauer
01.07.2012 - 01:08 Uhr
01.12.2015 - 23:39 Uhr
Witzig, wenn das für dich schon "über den Klee loben" ist. Noch witziger, wenn du dann nur wenige Sätze später Schwarzweißmalerei bemängelst.
Ja, ich bin mit der Arbeit Gegenbauers alles in allem zufrieden. Nein, ich glaube nicht, dass er die Creme de la Creme der Bundesligapräsidenten darstellt und sonderlich sympathisch finde ich ihn auch nicht (wobei er auch schon durchaus gute Auftritte hatte, die mir gefallen haben). Nein, ich sehe dennoch keinen Grund hier etwas zu tun, weil ich den Verein auf einem vernünftigen Weg sehe und ich nicht wüsste, warum man deshalb neue Baustellen eröffnen sollte, wo man keine braucht.
So, genug über den Klee gelobt.
Zitat von physsus
und dass er hier nur als ehrbarer Sportsmann (rein ehrenamtlich versteht sich) agiert ohne jegliche finanziellen Hintergedanken, halt ich schon für sehr naiv.
und dass er hier nur als ehrbarer Sportsmann (rein ehrenamtlich versteht sich) agiert ohne jegliche finanziellen Hintergedanken, halt ich schon für sehr naiv.
Hat hier niemand behauptet und wirkt als Argument für mich gerade etwas verzweifelt. Aber vielleicht wären wir damit ja wieder bei deinem "Lesen, was man Lesen will".
Dieser Beitrag wurde zuletzt von HerrThaner am 01.12.2015 um 23:44 Uhr bearbeitet
01.12.2015 - 23:51 Uhr
Zitat von physsus
Hat Schiller ja mal so gesagt, bevor der Abstieg kam.
Sehe ich anders, weil Sport Politik ist und man einen Verein wie Hertha nie hätte insolvent gehen lassen.
Habe ich doch nirgends gemach. Du liest eben nur, was du lesen willst. Aber du kannst mir gerne aufzeigen, wo ich Dieters Werk verklärt habe.
Hat Schiller ja mal so gesagt, bevor der Abstieg kam.
Zitat von ich
interessierte mich jetzt eher weniger, was wer DAVOR gesagt hat. Ich hab es eher aus heutiger Sicht beurteilt. Da hätte es durchaus schlimmer kommen können. Hertha ist nicht wichtig, hat kaum ne Lobby - warum sollte da eine Bank ein Auge mehr zupressen?
interessierte mich jetzt eher weniger, was wer DAVOR gesagt hat. Ich hab es eher aus heutiger Sicht beurteilt. Da hätte es durchaus schlimmer kommen können. Hertha ist nicht wichtig, hat kaum ne Lobby - warum sollte da eine Bank ein Auge mehr zupressen?
Zitat von guerteltier
mit der riskanten Wette auf sportliche Erfolge/CL-Einnahmen, überteuerten Gehältern und Vorgriffen aus zukünftigen Einnahmen hat es der ehemalige Grande der Hertha den BSC bis kurz vor die Pleite und Insolvenz geführt. Der worst case war die Auflösung des Vereins (mit ner RL-Lizenz von Plauen oder so wäre evtl. noch Liga 4 drin gewesen) und das Ende. Sooo weit waren wir da nicht von weg.
mit der riskanten Wette auf sportliche Erfolge/CL-Einnahmen, überteuerten Gehältern und Vorgriffen aus zukünftigen Einnahmen hat es der ehemalige Grande der Hertha den BSC bis kurz vor die Pleite und Insolvenz geführt. Der worst case war die Auflösung des Vereins (mit ner RL-Lizenz von Plauen oder so wäre evtl. noch Liga 4 drin gewesen) und das Ende. Sooo weit waren wir da nicht von weg.
Sehe ich anders, weil Sport Politik ist und man einen Verein wie Hertha nie hätte insolvent gehen lassen.
Zitat von guerteltier
Man muss WG nicht mögen, kann darüber spekulieren, wann er in den letzten sechs Jahren MP hätte entlassen und/oder gehen müssen. Was mir nur gegen den Strich geht, ist die Verklärung der Jahre davor. Eingebrockt hat Hertha die Suppe ein ganz anderer Koch...
Man muss WG nicht mögen, kann darüber spekulieren, wann er in den letzten sechs Jahren MP hätte entlassen und/oder gehen müssen. Was mir nur gegen den Strich geht, ist die Verklärung der Jahre davor. Eingebrockt hat Hertha die Suppe ein ganz anderer Koch...
Habe ich doch nirgends gemach. Du liest eben nur, was du lesen willst. Aber du kannst mir gerne aufzeigen, wo ich Dieters Werk verklärt habe.
Steht da irgendwo ein Vorwurf gegen dich? Ich hab DIR nicht vorgeworfen, das so getan zu haben. Dann hätte ich das schon zitiert. Aus der heutigen Zeit betrachtet wäre eine Insolvenz der worst case gewesen, das wollte ich sagen. Würde mich mal interessieren, wer Hertha hätte sportpolitisch retten wollen oder sollen, wäre es vor fünf Jahren zum Äußersten gekommen. Merkel, Wowereit, Niersbach oder doch jemand anders? Das ich nicht lache.
Und zu Gegenbauer: er ist da ähnlich zu vielen anderen Präsidenten, nur nicht so öffentlichkeitswirksam. Na klar nutzt er seine Verbindungen und Seilschaften sowohl für sich als auch den Club aus. Klassische Win win-Situation für beide Seiten. Das kann man gut finden, muss man aber nicht. Er holt dadurch für sich und seine Kasse auch ordentlich was raus, klar. Kostenfrei und mit den Connections ist es aber auch nur schwer, jemand anderes zu finden, der sich Hertha BSC "antut". Da er sportlich kaum Ahnung hat, überlässt er viel MP. Ist mir aber lieber als z.B. Martin Kind oder Hopp, die zu jedem Käse was sagen wollen oder sollen.
25.03.2016 - 18:05 Uhr
Konnte keinen passenden Thread finden, daher packe ich es hier rein. Bei der Präsidiumswahl im Mai könnte sich eine spannende Personalie entwickeln:
Spielerberater Neubauer will ins Hertha-Präsidium
Hertha will sich noch mehr Fußball-Kompetenz ins Präsidium holen. Doch der Einstieg von Jörg Neubauer ist nicht ganz problemlos.
Berlin. Zu wenig Fußball-Kompetenz in den wichtigen Gremien – so lautet ein Standardvorwurf gegen Klubs im Profifußball. Hertha BSC steht vor einem entgegengesetzten Problem: Kann es sein, dass ein Bewerber für die Wahlen zum Präsidium nicht zugelassen werden kann, weil er zu sehr mit dem Fußball-Geschäft verbandelt ist? Konkret geht es um Jörg Neubauer. Der wurde fristgerecht vorgeschlagen zu den Präsidiumswahlen von Hertha. Die finden auf der nächsten Mitgliederversammlung am 21. Mai statt.
14 Aspiranten haben Anträge eingereicht
Insgesamt sind beim Aufsichtsrat von Hertha, dem Bernd Schiphorst vorsitzt, 14 Anträge eingegangen. Dazu gehören alle Mitglieder des amtierenden Präsidiums unter Vorsitz von Präsident Werner Gegenbauer sowie sechs weitere Vorschläge. Zwei Vorschläge wurden aus formalen Gründen abgelehnt. Einer der verbleibenden zwölf Aspiranten ist Neubauer, der schon Mitglied bei Hertha ist. Ob er zugelassen wird, ist unklar.
Der gelernte Jurist ist seit fast einem Vierteljahrhundert in der Spielerberatungsszene tätig. Er hat für viele Stars Verträge ausgehandelt. Ob Sebastian Deisler, Kevin und Jerome Boateng, Ashkan Dejagah, Patrick Ebert – viele Herthaner waren bei ihm unter Vertrag. Aktuell werden auf der Seite von Neubauer bei Transfermarkt.de Sami Khedira (Juventus), Leon Goretzka (Schalke), Kevin Trapp (Paris St. Germain) oder Rene Adler (HSV) als Klienten gelistet.
Steht der Berater in einem Interessenskonflikt?
Fußball-Sachverstand und Branchenkenntnis sind bei Neubauer also vorhanden. Aber es gibt einen Interessenskonflikt: Kann ein Berater nicht erhebliche Vorteile aus einer Präsidiumstätigkeit ziehen, wenn er Bescheid weiß um Gehälter, Pläne und finanzielle Perspektiven eines Klubs? Laut DFB-Reglement, Paragraf 2. Absatz 4 ist es Vereinen untersagt, Spielervermittler zu beauftragen, die "Offizielle" sind, "insbesondere, wenn es sich um Vorstands- oder Ausschussmitglieder" handelt. Ähnliche Inhalte sind im DFL-Statut Paragraf 4, Absatz 4 formuliert.
Neubauer, der am Karfreitag nicht zu erreichen war, wird sich am 20. April noch mal vor dem Aufsichtsrat von Hertha erklären. Er wird sehr gute Argumente benötigen.
Quelle: Morgenpost
Spielerberater Neubauer will ins Hertha-Präsidium
Hertha will sich noch mehr Fußball-Kompetenz ins Präsidium holen. Doch der Einstieg von Jörg Neubauer ist nicht ganz problemlos.
Berlin. Zu wenig Fußball-Kompetenz in den wichtigen Gremien – so lautet ein Standardvorwurf gegen Klubs im Profifußball. Hertha BSC steht vor einem entgegengesetzten Problem: Kann es sein, dass ein Bewerber für die Wahlen zum Präsidium nicht zugelassen werden kann, weil er zu sehr mit dem Fußball-Geschäft verbandelt ist? Konkret geht es um Jörg Neubauer. Der wurde fristgerecht vorgeschlagen zu den Präsidiumswahlen von Hertha. Die finden auf der nächsten Mitgliederversammlung am 21. Mai statt.
14 Aspiranten haben Anträge eingereicht
Insgesamt sind beim Aufsichtsrat von Hertha, dem Bernd Schiphorst vorsitzt, 14 Anträge eingegangen. Dazu gehören alle Mitglieder des amtierenden Präsidiums unter Vorsitz von Präsident Werner Gegenbauer sowie sechs weitere Vorschläge. Zwei Vorschläge wurden aus formalen Gründen abgelehnt. Einer der verbleibenden zwölf Aspiranten ist Neubauer, der schon Mitglied bei Hertha ist. Ob er zugelassen wird, ist unklar.
Der gelernte Jurist ist seit fast einem Vierteljahrhundert in der Spielerberatungsszene tätig. Er hat für viele Stars Verträge ausgehandelt. Ob Sebastian Deisler, Kevin und Jerome Boateng, Ashkan Dejagah, Patrick Ebert – viele Herthaner waren bei ihm unter Vertrag. Aktuell werden auf der Seite von Neubauer bei Transfermarkt.de Sami Khedira (Juventus), Leon Goretzka (Schalke), Kevin Trapp (Paris St. Germain) oder Rene Adler (HSV) als Klienten gelistet.
Steht der Berater in einem Interessenskonflikt?
Fußball-Sachverstand und Branchenkenntnis sind bei Neubauer also vorhanden. Aber es gibt einen Interessenskonflikt: Kann ein Berater nicht erhebliche Vorteile aus einer Präsidiumstätigkeit ziehen, wenn er Bescheid weiß um Gehälter, Pläne und finanzielle Perspektiven eines Klubs? Laut DFB-Reglement, Paragraf 2. Absatz 4 ist es Vereinen untersagt, Spielervermittler zu beauftragen, die "Offizielle" sind, "insbesondere, wenn es sich um Vorstands- oder Ausschussmitglieder" handelt. Ähnliche Inhalte sind im DFL-Statut Paragraf 4, Absatz 4 formuliert.
Neubauer, der am Karfreitag nicht zu erreichen war, wird sich am 20. April noch mal vor dem Aufsichtsrat von Hertha erklären. Er wird sehr gute Argumente benötigen.
25.03.2016 - 19:04 Uhr
ich kann mir nicht vorstellen, dass er zugelassen werden wird, so lange er seine Tätigkeit als Spielerberater weiter ausführt. Zwar hat er lt. Transfermarkt.de keine Herthaner unter Vertrag, aber sein Vorteil gegenüber anderen sowie seine direkten Einflussmöglichkeiten zum eigenen Vorteil wären doch erheblich zu groß. Wenn ich daran denke, dass einige Vereine schon Probleme bekamen, als die Beraterfirma ROGON erheblichen Einfluss hatte, obwohl Herr Wittmann NICHT im Präsidium saß (ich kann mich an Schalke, Hoffenheim und Lautern erinnern - die hatten doch erhebliche Bedenken), dann sehe ich kein Szenario, in dem Neubauer hier Möglichkeiten hätte. Selbst, wenn er Khedira, Goretzka oder Traoré als "Präsent" mitbringen könnte, würde das wohl nicht gehen. Was mich wundert: müsste er eigentlich doch selber wissen. Warum er das dann trotzdem versucht, erschließt sich mir auf den ersten Blick nicht. Nicht, dass er Hertha dann Adler und/oder Reichel "unterjubeln" möchte (von denen ich mir aufgrund der Vertragslänge bis 2017 so etwas noch am Ehesten vorstellen könnte) - irgendetwas muss es ja sein. An die pure Vereins-Liebe mag ich irgendwie nicht glauben.
Edit: da ich gerade heute mal krank auf der Couch liege, habe ich einen passenden Thread für das Thema gesucht. Wenn, dann habe ich spontan den gefunden:
http://www.transfermarkt.de/struktureller-amp-personeller-wandel-bei-hertha/thread/forum/14/thread_id/206140
aber das muss letzten Endes unser Pate entscheiden; schließlich musste ich in der Hertha-Historie bei der Forums-Suche in dunkelste Zeiten zurückgehen...
Edit: da ich gerade heute mal krank auf der Couch liege, habe ich einen passenden Thread für das Thema gesucht. Wenn, dann habe ich spontan den gefunden:
http://www.transfermarkt.de/struktureller-amp-personeller-wandel-bei-hertha/thread/forum/14/thread_id/206140
aber das muss letzten Endes unser Pate entscheiden; schließlich musste ich in der Hertha-Historie bei der Forums-Suche in dunkelste Zeiten zurückgehen...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von guerteltier am 25.03.2016 um 19:15 Uhr bearbeitet
29.03.2016 - 12:13 Uhr
Zitat von guerteltier
ich kann mir nicht vorstellen, dass er zugelassen werden wird, so lange er seine Tätigkeit als Spielerberater weiter ausführt. Zwar hat er lt. Transfermarkt.de keine Herthaner unter Vertrag, aber sein Vorteil gegenüber anderen sowie seine direkten Einflussmöglichkeiten zum eigenen Vorteil wären doch erheblich zu groß. Wenn ich daran denke, dass einige Vereine schon Probleme bekamen, als die Beraterfirma ROGON erheblichen Einfluss hatte, obwohl Herr Wittmann NICHT im Präsidium saß (ich kann mich an Schalke, Hoffenheim und Lautern erinnern - die hatten doch erhebliche Bedenken), dann sehe ich kein Szenario, in dem Neubauer hier Möglichkeiten hätte. Selbst, wenn er Khedira, Goretzka oder Traoré als "Präsent" mitbringen könnte, würde das wohl nicht gehen. Was mich wundert: müsste er eigentlich doch selber wissen. Warum er das dann trotzdem versucht, erschließt sich mir auf den ersten Blick nicht. Nicht, dass er Hertha dann Adler und/oder Reichel "unterjubeln" möchte (von denen ich mir aufgrund der Vertragslänge bis 2017 so etwas noch am Ehesten vorstellen könnte) - irgendetwas muss es ja sein. An die pure Vereins-Liebe mag ich irgendwie nicht glauben.
ich kann mir nicht vorstellen, dass er zugelassen werden wird, so lange er seine Tätigkeit als Spielerberater weiter ausführt. Zwar hat er lt. Transfermarkt.de keine Herthaner unter Vertrag, aber sein Vorteil gegenüber anderen sowie seine direkten Einflussmöglichkeiten zum eigenen Vorteil wären doch erheblich zu groß. Wenn ich daran denke, dass einige Vereine schon Probleme bekamen, als die Beraterfirma ROGON erheblichen Einfluss hatte, obwohl Herr Wittmann NICHT im Präsidium saß (ich kann mich an Schalke, Hoffenheim und Lautern erinnern - die hatten doch erhebliche Bedenken), dann sehe ich kein Szenario, in dem Neubauer hier Möglichkeiten hätte. Selbst, wenn er Khedira, Goretzka oder Traoré als "Präsent" mitbringen könnte, würde das wohl nicht gehen. Was mich wundert: müsste er eigentlich doch selber wissen. Warum er das dann trotzdem versucht, erschließt sich mir auf den ersten Blick nicht. Nicht, dass er Hertha dann Adler und/oder Reichel "unterjubeln" möchte (von denen ich mir aufgrund der Vertragslänge bis 2017 so etwas noch am Ehesten vorstellen könnte) - irgendetwas muss es ja sein. An die pure Vereins-Liebe mag ich irgendwie nicht glauben.
Seine Beweggründe kann ich jetzt auch nicht ganz nachvollziehen. Aber seine Argumentation contra Interessenskonflikt fußt wohl auf der Tatsache, dass er in erster Linie Anwalt ist und seine Tätigigkeiten über die reine Spielerberatung deutlich hinausgehen, die Vermittlung also nur einen Teil seiner Tätigkeit darstellt.
In meinen Augen ist das aber trotzdem sehr, sehr dünnes Eis und ich habe Zweifel, ob der Aufsichtsrat dieser Argumentation folgen wird.
Für Hertha wäre es natürlich gut, weil man einen extrem gut vernetzten Sachverständigen bekommen würde, der die Branche in und auswendig kennt. Für Neubauer würden sich sicherlich auch nocheinmal ganz andere berufliche Perspektiven durch diese Tätigkeit eröffnen. Es gäbe vllt. auch die Möglichkeit eine vertragliche "Beratungssperre" für Spieler einzuführen, an denen Hertha interessiert ist. Das heißt bei konkreten Verhandlungen mit einem Spieler, der von Neubauer beraten wird, dürfte dieser nicht mehr als Verhandlungsführer der Spielerseite auftreten.
Aber, wie gesagt. Ich denke auch, dass sich der aufsichtsrat im Zweifel gegen eine Zulassung aussprechen wird.
22.04.2016 - 09:59 Uhr
Neues im Fall Neubauer: Aufsichtsrat lässt Kandidatur für das Präsidium zu! Unten im Artikel sind auch die restlichen Kandidierenden (12 für 9 Plätze) benannt.
Spielerberater Neubauer kandidiert für Hertha-Präsidium
Der Aufsichtsrat von Hertha genehmigt nach einer ausführlichen Anhörung die Kandidatur des Beraters von Sami Khedira und Rene Adler.
Der Aufsichtsrat von Hertha BSC hat entschieden, den Spielerberater Jörg Neubauer als Kandidaten für die Wahlen zum Präsidium des Fußball-Bundesligisten zuzulassen. Das bestätigte Bernd Schiphorst, der Vorsitzende des Aufsichtsrates der Berliner Morgenpost. "Wir haben ausführlich mit Herrn Neubauer gesprochen", sagte Schiphorst. "In Abwägung aller Interessen haben wir entschieden, dass die Willensbildung den Mitgliedern auf der Mitgliederversammlung vorbehalten ist." Entsprechend gehört Neubauer nun zu den insgesamt zwölf Kandidaten, die sich am 23. Mai auf der Mitgliederversammlung von Hertha BSC um bis zu neun Präsidiumsplätze bewerben.
Die Angelegenheit Neubauer ist diffizil. Ohne Frage verfügt der Rechtsanwalt, der seit über 25 Jahren als Berater tätig ist, über exzellente Kenntnisse im Fußballgeschäft. Ob Sebastian Deisler, Kevin und Jerome Boateng, Ashkan Dejagah, Patrick Ebert – viele Herthaner waren bei ihm unter Vertrag. Aktuell werden auf der Seite von Neubauer bei Transfermarkt.de Sami Khedira (Juventus), Leon Goretzka (Schalke), Kevin Trapp (Paris St. Germain) oder Rene Adler (HSV) als Klienten gelistet.
Gleichwohl gibt es Vorbehalte wegen möglicher Interessenskonflikte. Kann ein Berater nicht Vorteile aus einer Präsidiumstätigkeit ziehen, wenn er Bescheid weiß um Gehälter, Pläne und finanzielle Perspektiven eines Klubs? Neubauer sieht das nicht so. "Ich habe versichert, dass ich keine Hertha-Spieler vertreten werde", sagte Neubauer der Morgenpost.
Schiphorst sagte der Morgenpost, Neubauer habe in dem Gespräch, das unmittelbar vor dem DFB-Pokal-Halbfinale von Hertha gegen Dortmund (0:3) auf der Geschäftsstelle stattfand, "weitreichende Versicherungen abgegeben". Schiphorst wird am 23. Mai auf der Versammlung die Hintergründe dieses Falles erklären. Die Entscheidung, ob sie Neubauer wählen, läge dann bei den Mitgliedern. Neubauer ist seit 2005 Vereinsmitglied: "Ich möchte helfen, falls ich gewählt werde, dass Hertha sich weiter entwickelt."
Außerdem treten die bisherigen Präsidiumsmitglieder an: Präsident Werner Gegenbauer, Thorsten Manske (beide ohne Gegenkandidaten); Renate Döhmer, Ingmar Pering, Michael Ottow, Norbert Sauer, Carsten Wolter, Marco Wurzbacher. Weitere Kandidaten sind Fabian Drescher, Bert Handschuhmacher (beides Rechtsanwälte), der Unternehmer Oliver Dunk sowie Neubauer.
Quelle: Morgenpost
Spielerberater Neubauer kandidiert für Hertha-Präsidium
Der Aufsichtsrat von Hertha genehmigt nach einer ausführlichen Anhörung die Kandidatur des Beraters von Sami Khedira und Rene Adler.
Der Aufsichtsrat von Hertha BSC hat entschieden, den Spielerberater Jörg Neubauer als Kandidaten für die Wahlen zum Präsidium des Fußball-Bundesligisten zuzulassen. Das bestätigte Bernd Schiphorst, der Vorsitzende des Aufsichtsrates der Berliner Morgenpost. "Wir haben ausführlich mit Herrn Neubauer gesprochen", sagte Schiphorst. "In Abwägung aller Interessen haben wir entschieden, dass die Willensbildung den Mitgliedern auf der Mitgliederversammlung vorbehalten ist." Entsprechend gehört Neubauer nun zu den insgesamt zwölf Kandidaten, die sich am 23. Mai auf der Mitgliederversammlung von Hertha BSC um bis zu neun Präsidiumsplätze bewerben.
Die Angelegenheit Neubauer ist diffizil. Ohne Frage verfügt der Rechtsanwalt, der seit über 25 Jahren als Berater tätig ist, über exzellente Kenntnisse im Fußballgeschäft. Ob Sebastian Deisler, Kevin und Jerome Boateng, Ashkan Dejagah, Patrick Ebert – viele Herthaner waren bei ihm unter Vertrag. Aktuell werden auf der Seite von Neubauer bei Transfermarkt.de Sami Khedira (Juventus), Leon Goretzka (Schalke), Kevin Trapp (Paris St. Germain) oder Rene Adler (HSV) als Klienten gelistet.
Gleichwohl gibt es Vorbehalte wegen möglicher Interessenskonflikte. Kann ein Berater nicht Vorteile aus einer Präsidiumstätigkeit ziehen, wenn er Bescheid weiß um Gehälter, Pläne und finanzielle Perspektiven eines Klubs? Neubauer sieht das nicht so. "Ich habe versichert, dass ich keine Hertha-Spieler vertreten werde", sagte Neubauer der Morgenpost.
Schiphorst sagte der Morgenpost, Neubauer habe in dem Gespräch, das unmittelbar vor dem DFB-Pokal-Halbfinale von Hertha gegen Dortmund (0:3) auf der Geschäftsstelle stattfand, "weitreichende Versicherungen abgegeben". Schiphorst wird am 23. Mai auf der Versammlung die Hintergründe dieses Falles erklären. Die Entscheidung, ob sie Neubauer wählen, läge dann bei den Mitgliedern. Neubauer ist seit 2005 Vereinsmitglied: "Ich möchte helfen, falls ich gewählt werde, dass Hertha sich weiter entwickelt."
Außerdem treten die bisherigen Präsidiumsmitglieder an: Präsident Werner Gegenbauer, Thorsten Manske (beide ohne Gegenkandidaten); Renate Döhmer, Ingmar Pering, Michael Ottow, Norbert Sauer, Carsten Wolter, Marco Wurzbacher. Weitere Kandidaten sind Fabian Drescher, Bert Handschuhmacher (beides Rechtsanwälte), der Unternehmer Oliver Dunk sowie Neubauer.
22.04.2016 - 13:21 Uhr
Weiss jemand, warum sich Neubauer mit unserem Verein verbunden fuehlt? Kommt er aus Berlin oder weshalb liegt im Hertha so am Herzen?
Ausserdem Frage ich mich, ob Hertha evtl. Vorteile bei Transfers bekommt, wenn man jemanden mit seinen Beziehungen im Praesidium hat.
Fragen ueber Fragen.
PS: Vielleicht will er ja auch seine Berater karriere ausklingen lassen. Die meisten seiner Klienten sind ja um die 30 (bis auf ein paar Ausnahmen).
Ausserdem Frage ich mich, ob Hertha evtl. Vorteile bei Transfers bekommt, wenn man jemanden mit seinen Beziehungen im Praesidium hat.
Fragen ueber Fragen.
PS: Vielleicht will er ja auch seine Berater karriere ausklingen lassen. Die meisten seiner Klienten sind ja um die 30 (bis auf ein paar Ausnahmen).
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Toto-BSC am 22.04.2016 um 13:26 Uhr bearbeitet
09.05.2016 - 09:32 Uhr
Update zu den bevorstehenden Präsidiums-Wahlen und zu Jörg Neubauer:
Quelle: Morgenpost
Hertha-Wahlen: Kritische Fragen an Jörg Neubauer
Am 23. Mai wählen die Hertha-Mitglieder: Zehn Kandidaten präsentierten sich auf Einladung des Förderkreises Ostkurve.
Berlin. Draußen rings um den Mauerpark tummelten sich tausende Erholungssuchende. Die Runde drinnen im "Haus der Fußballkulturen" in der Cantianstraße war übersichtlich: 25 Hertha-Mitglieder waren der Einladung des Förderkreises Ostkurve gefolgt.
Ihnen gegenüber saßen in einem Halbkreis zehn der insgesamt zwölf Kandidaten, die sich am 23. Mai zur Neuwahl des Präsidiums von Hertha BSC stellen. Entschuldigt fehlten Präsident Werner Gegenbauer sowie Oliver Dunk (Radio-Unternehmer).
Es ging ohne Mikrofone ab, die meisten der Beteiligten duzten sich, jeder kam zu Wort. Viele Fragen zog Jörg Neubauer auf sich. Der Jurist, Jahrzehnte als Spielerberater tätig, kandidiert nun fürs Präsidium. Ein Seitenwechsel, den es so im deutschen Profifußball noch nicht gegeben hat.
Es fehle im Präsidium an sportlicher Kompetenz
Neubauer sagte, ihm fehle es im Präsidium an sportlicher Kompetenz. Er wolle helfen mit seiner Branchenkenntnis, die er in 30 Jahren im Profifußball erworben habe. Das Saisonziel von Hertha könne sich nicht darin erschöpfen, den Abstieg zu vermeiden.
Der Hauptstadt-Klub müsse regelmäßig international starten. Wiederholt wurde er gefragt, ob für ihn als Berater einzelner Spieler ein Interessenkonflikt bestehe, wenn er zudem eine Klub-Funktion bekleidet.
Er betreut keine Spieler von Hertha
Neubauer argumentierte, er sei nicht mehr als Berater tätig, sondern nur noch als Jurist, der Verträge aushandelt, wenn er das Mandat eines Spielers oder eines Vereines erhalte. "Ich habe eine Nähe, etwa zu Sami Khedira. Wenn ich ein Mandat erhalte, nehme ich das auch an."
Selbstverständlich würde er keine Spieler von Hertha betreuen. Er sähe keine Konstellation, in der es Interessenskonflikte geben könne. Sein Stand als Rechtsanwalt schließe es ohnehin aus, dass eine Person gleichzeitig an beiden Seiten eines Verhandlungstisches sitze.
Für Heiterkeit sorgte die Frage eines Mitglieds, wenn er all' diese Mandate kategorisch ausschließe, wovon Neubauer seinen Lebensunterhalt bestreite. Der Jurist schmunzelte: "Ich bin wirtschaftlich unabhängig und muss kein Mandat annehmen."
Die Stadion-Frage im Fokus
Ebenfalls abgeklopft wurden die Standpunkte der Kandidaten zur Stadionfrage. Vizepräsident Thorsten Manske sagte, dass derzeit "eine schwierige Gesamtmelange" entstanden ist. Eigentlich wolle Hertha nicht nach Brandenburg: "Der Fokus liegt auf Berlin."
Der Rechtsanwalt Fabian Drescher sagte, er wolle die Interessen der Fans stärker in den Fokus des künftigen Präsidiums rücken. Bert Handschuhmacher, ebenfalls ein Anwalt, wünscht sich künftig mehr Treffen vor allem von älteren Hertha-Fans.
Die Mitglieder wählen das neue Hertha-Präsidium am 23. Mai. Derzeit hat es acht Mitglieder. Laut Satzung dürfen es bis zu neun sein.
Am 23. Mai wählen die Hertha-Mitglieder: Zehn Kandidaten präsentierten sich auf Einladung des Förderkreises Ostkurve.
Berlin. Draußen rings um den Mauerpark tummelten sich tausende Erholungssuchende. Die Runde drinnen im "Haus der Fußballkulturen" in der Cantianstraße war übersichtlich: 25 Hertha-Mitglieder waren der Einladung des Förderkreises Ostkurve gefolgt.
Ihnen gegenüber saßen in einem Halbkreis zehn der insgesamt zwölf Kandidaten, die sich am 23. Mai zur Neuwahl des Präsidiums von Hertha BSC stellen. Entschuldigt fehlten Präsident Werner Gegenbauer sowie Oliver Dunk (Radio-Unternehmer).
Es ging ohne Mikrofone ab, die meisten der Beteiligten duzten sich, jeder kam zu Wort. Viele Fragen zog Jörg Neubauer auf sich. Der Jurist, Jahrzehnte als Spielerberater tätig, kandidiert nun fürs Präsidium. Ein Seitenwechsel, den es so im deutschen Profifußball noch nicht gegeben hat.
Es fehle im Präsidium an sportlicher Kompetenz
Neubauer sagte, ihm fehle es im Präsidium an sportlicher Kompetenz. Er wolle helfen mit seiner Branchenkenntnis, die er in 30 Jahren im Profifußball erworben habe. Das Saisonziel von Hertha könne sich nicht darin erschöpfen, den Abstieg zu vermeiden.
Der Hauptstadt-Klub müsse regelmäßig international starten. Wiederholt wurde er gefragt, ob für ihn als Berater einzelner Spieler ein Interessenkonflikt bestehe, wenn er zudem eine Klub-Funktion bekleidet.
Er betreut keine Spieler von Hertha
Neubauer argumentierte, er sei nicht mehr als Berater tätig, sondern nur noch als Jurist, der Verträge aushandelt, wenn er das Mandat eines Spielers oder eines Vereines erhalte. "Ich habe eine Nähe, etwa zu Sami Khedira. Wenn ich ein Mandat erhalte, nehme ich das auch an."
Selbstverständlich würde er keine Spieler von Hertha betreuen. Er sähe keine Konstellation, in der es Interessenskonflikte geben könne. Sein Stand als Rechtsanwalt schließe es ohnehin aus, dass eine Person gleichzeitig an beiden Seiten eines Verhandlungstisches sitze.
Für Heiterkeit sorgte die Frage eines Mitglieds, wenn er all' diese Mandate kategorisch ausschließe, wovon Neubauer seinen Lebensunterhalt bestreite. Der Jurist schmunzelte: "Ich bin wirtschaftlich unabhängig und muss kein Mandat annehmen."
Die Stadion-Frage im Fokus
Ebenfalls abgeklopft wurden die Standpunkte der Kandidaten zur Stadionfrage. Vizepräsident Thorsten Manske sagte, dass derzeit "eine schwierige Gesamtmelange" entstanden ist. Eigentlich wolle Hertha nicht nach Brandenburg: "Der Fokus liegt auf Berlin."
Der Rechtsanwalt Fabian Drescher sagte, er wolle die Interessen der Fans stärker in den Fokus des künftigen Präsidiums rücken. Bert Handschuhmacher, ebenfalls ein Anwalt, wünscht sich künftig mehr Treffen vor allem von älteren Hertha-Fans.
Die Mitglieder wählen das neue Hertha-Präsidium am 23. Mai. Derzeit hat es acht Mitglieder. Laut Satzung dürfen es bis zu neun sein.
20.05.2016 - 13:40 Uhr
Bei Bild gibt es ein Interview mit J. Neubauer. Allerdings nur mit BildPlus. Hat das jemand gelesen und kann sagen, ob irgendetwas interessantes drin steht?
20.05.2016 - 14:44 Uhr
Quelle: www.bz-berlin.de
Jörg Neubauer, Anwalt und Spielerberater, erklärt, warum er für das Hertha-Präsidium kandidiert. Und wie er den Vorwurf des Interessenkonflikts entkräften will.
@Toto-BSC Die BZ hat das Interview ebenfalls auf ihrer Seite - und zwar kostenlos.
Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?
Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Lesezeichen
Abonnierte Threads
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.
Deutschland 
