| Geburtsdatum | 28.05.1950 |
|---|---|
| Alter | 76 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Präsident |
| Akt. Verein | Vereinslos |
Werner Gegenbauer
01.07.2012 - 01:08 Uhr
23.01.2021 - 10:31 Uhr
Zitat von falkhauser
In meinen Augen ist nunmal Gegenbauer der Schwächling. Seine ständigen Intrigen, sei es der hinterlistige Putsch gegen Hoeneß oder die Schmutzkampagnen gegen Neubauer und andere, die seiner Machtposition schaden könnten, sind kein Zeichen von Stärke. "Die Waffen einer Frau" hätte man früher gesagt. In meinen Augen ist DAS weich. Und ein ganz schlechter Führungsstil, unter dem der Verein bis heute massiv leidet.
Zitat von The Revenant
geh doch mal auf das argument ein. wenn du in der position gut sein willst, musst du dich durchsetzen können., schaffst du es nicht gegen den platzhirschen, bist du der falsche. setzt du dich durch, hast du auch die autorität im verein.
zu neubauer: ich werde die geschichten um friedrichs vertragsgespräche nicht vergessen. wegen denen damals bin ich auch immer noch sehr skeptisch was friedrich in verantwortung bei hertha angeht.
Ich denke Nosebear und ich werden uns bei dem Thema nicht wirklich einig. Er hat ein wirklich seltsames Verständnis von "Weichheit". Zitat von falkhauser
Zitat von Nosebear
Dann ist er schlichweg zu weich für das Amt.
Ein erfolgreicher Macher wie Neubauer hat es nicht nötig, sich auf die Intrigen von Gegenbauer und Preetz einzulassen. Der muss niemanden etwas beweisen.Zitat von falkhauser
Und ganz ehrlich.. So wie der Mann hier behandelt wurde, ist es wirklich kein Wunder, dass er sich sofort distanziert hat.
Und ganz ehrlich.. So wie der Mann hier behandelt wurde, ist es wirklich kein Wunder, dass er sich sofort distanziert hat.
Dann ist er schlichweg zu weich für das Amt.
geh doch mal auf das argument ein. wenn du in der position gut sein willst, musst du dich durchsetzen können., schaffst du es nicht gegen den platzhirschen, bist du der falsche. setzt du dich durch, hast du auch die autorität im verein.
zu neubauer: ich werde die geschichten um friedrichs vertragsgespräche nicht vergessen. wegen denen damals bin ich auch immer noch sehr skeptisch was friedrich in verantwortung bei hertha angeht.
In meinen Augen ist nunmal Gegenbauer der Schwächling. Seine ständigen Intrigen, sei es der hinterlistige Putsch gegen Hoeneß oder die Schmutzkampagnen gegen Neubauer und andere, die seiner Machtposition schaden könnten, sind kein Zeichen von Stärke. "Die Waffen einer Frau" hätte man früher gesagt. In meinen Augen ist DAS weich. Und ein ganz schlechter Führungsstil, unter dem der Verein bis heute massiv leidet.
Amen!
23.01.2021 - 10:32 Uhr
Zitat von falkhauser
In meinen Augen ist nunmal Gegenbauer der Schwächling. Seine ständigen Intrigen, sei es der hinterlistige Putsch gegen Hoeneß oder die Schmutzkampagnen gegen Neubauer und andere, die seiner Machtposition schaden könnten, sind kein Zeichen von Stärke. "Die Waffen einer Frau" hätte man früher gesagt. In meinen Augen ist DAS weich. Und ein ganz schlechter Führungsstil, unter dem der Verein bis heute massiv leidet.
Zitat von The Revenant
geh doch mal auf das argument ein. wenn du in der position gut sein willst, musst du dich durchsetzen können., schaffst du es nicht gegen den platzhirschen, bist du der falsche. setzt du dich durch, hast du auch die autorität im verein.
zu neubauer: ich werde die geschichten um friedrichs vertragsgespräche nicht vergessen. wegen denen damals bin ich auch immer noch sehr skeptisch was friedrich in verantwortung bei hertha angeht.
Ich denke Nosebear und ich werden uns bei dem Thema nicht wirklich einig. Er hat ein wirklich seltsames Verständnis von "Weichheit". Zitat von falkhauser
Zitat von Nosebear
Dann ist er schlichweg zu weich für das Amt.
Ein erfolgreicher Macher wie Neubauer hat es nicht nötig, sich auf die Intrigen von Gegenbauer und Preetz einzulassen. Der muss niemanden etwas beweisen.Zitat von falkhauser
Und ganz ehrlich.. So wie der Mann hier behandelt wurde, ist es wirklich kein Wunder, dass er sich sofort distanziert hat.
Und ganz ehrlich.. So wie der Mann hier behandelt wurde, ist es wirklich kein Wunder, dass er sich sofort distanziert hat.
Dann ist er schlichweg zu weich für das Amt.
geh doch mal auf das argument ein. wenn du in der position gut sein willst, musst du dich durchsetzen können., schaffst du es nicht gegen den platzhirschen, bist du der falsche. setzt du dich durch, hast du auch die autorität im verein.
zu neubauer: ich werde die geschichten um friedrichs vertragsgespräche nicht vergessen. wegen denen damals bin ich auch immer noch sehr skeptisch was friedrich in verantwortung bei hertha angeht.
In meinen Augen ist nunmal Gegenbauer der Schwächling. Seine ständigen Intrigen, sei es der hinterlistige Putsch gegen Hoeneß oder die Schmutzkampagnen gegen Neubauer und andere, die seiner Machtposition schaden könnten, sind kein Zeichen von Stärke. "Die Waffen einer Frau" hätte man früher gesagt. In meinen Augen ist DAS weich. Und ein ganz schlechter Führungsstil, unter dem der Verein bis heute massiv leidet.
Denkst du das mit den Intrigen hört nach einer Wahl auf? Das muss man draufhaben als Präsident eines Bundesligavereins. Sonst bist du schnell nur ein Spielball zwischen Interressen anderer. Er muss kein Frank Underwood sein, aber Härte muss in dem Amt sein. Und zumindest das bringt Gegenbauer mit. Und das muss auch ein Gegenkandidat mitbringen. Einen Plan, gute Argumente und mit allen Wassern gewaschen.
23.01.2021 - 10:34 Uhr
Zitat von MISTER-MINISTER
Das jemand ruhig als Präsident ist spricht dann für Erfolg? Oh je dann dürften Uli Hoeneß, Rummenigge und Hans Joachim Watzke ja keinen Erfolg haben, weil die sind alles andere als ruhig aber seltsamerweise sind diese unruhigen und unbequemen Präsidenten die Präsidenten der erfolgreichsten Vereine hier in Deutschland. Aber ruhig sein ist natürlich das Hauptkriterium um ein toller Präsident zu sein. Vetternwirtschaft und Wohlfühloase ist das wichtigste hier.
Das jemand ruhig als Präsident ist spricht dann für Erfolg? Oh je dann dürften Uli Hoeneß, Rummenigge und Hans Joachim Watzke ja keinen Erfolg haben, weil die sind alles andere als ruhig aber seltsamerweise sind diese unruhigen und unbequemen Präsidenten die Präsidenten der erfolgreichsten Vereine hier in Deutschland. Aber ruhig sein ist natürlich das Hauptkriterium um ein toller Präsident zu sein. Vetternwirtschaft und Wohlfühloase ist das wichtigste hier.
Ich mag Dir Deine Antipathie ja gar nicht nehmen, aber komischerweise hatten wir Gladbacher bei unserem Präsidenten Rolf Königs (auch Unternehmer, auch fussballfern) die umgekehrte Diskussion. Am Anfang hatte er Visionen und vertrat sie offensiv, war ständig in der Zeitung....
Auch ein Eberl kam heftig unter Beschuss ("mit dem Fahrrad vorbei geradelt") - alles stand in Frage.
Nach dem Beinahe-Abstieg änderte er dann seine Haltung: er schuf Fussballkompetenz um sich herum (Bonhof, Meyer) und zog sich weitestgehend zurück, mit großspurigen Ankündigungen war Schluss.
Alle handelnden Personen blieben die gleichen - bis auf den Trainer: Favre.
Und eine Erfolgsstory begann.
So, ich lass Euch jetzt wieder auf die handelnden Personen los... will mich da gar nicht groß reindrängen. Ist mir zu aggressiv.
23.01.2021 - 10:48 Uhr
Ich denke nicht, dass ein Verein demokratisch, sondern autokratisch geführt wird.
Wahlen sind längst ohnehin auch auf anderer Ebene zur Staffage verkommen, und in einem Verein sowieso. Vor allem, wenn sie in dieser Art und Weise abgelaufen sind wie es bei Hertha der Fall war.
Ich will hier keine politische Diskussion aufkommen lassen, sondern einige hier vor Illusionen warnen.
Auch Rangnick würde uns autokratisch und nicht demokratisch führen. Er würde es nur vermutlich besser, weil kompetenter machen.
Langsam sollte jedem hier klar sein, dass das Problem nicht Preetz, sondern Gegenbauer heißt. Preetz wird von Gegenbauer gehalten, solange er im bedingungslos folgt. Das müsste sein Nachfolger auch tun.
Wie man so eine Führungsperson wie v beseitigt, ist mir unklar. Eine Demonstration wird dafür nicht reichen. Und auch nicht mehrere. Die Spieler werden nicht streiken, sondern den Verein verlassen. Fans werden sich zurückziehen. Da im Moment keiner ins Stadion darf, ist auch diese Waffe stumpf.
Ich schätze, dass Windhorst, wenn sich Schmidt auch nicht durchsetzen kann, sich möglicherweise allmählich zurückzieht. Ich würde einen solchen Verein jedenfalls mit meinem Geld nicht finanzieren. Gibt sicher auch für ihn interessantere Projekte.
Wahlen sind längst ohnehin auch auf anderer Ebene zur Staffage verkommen, und in einem Verein sowieso. Vor allem, wenn sie in dieser Art und Weise abgelaufen sind wie es bei Hertha der Fall war.
Ich will hier keine politische Diskussion aufkommen lassen, sondern einige hier vor Illusionen warnen.
Auch Rangnick würde uns autokratisch und nicht demokratisch führen. Er würde es nur vermutlich besser, weil kompetenter machen.
Langsam sollte jedem hier klar sein, dass das Problem nicht Preetz, sondern Gegenbauer heißt. Preetz wird von Gegenbauer gehalten, solange er im bedingungslos folgt. Das müsste sein Nachfolger auch tun.
Wie man so eine Führungsperson wie v beseitigt, ist mir unklar. Eine Demonstration wird dafür nicht reichen. Und auch nicht mehrere. Die Spieler werden nicht streiken, sondern den Verein verlassen. Fans werden sich zurückziehen. Da im Moment keiner ins Stadion darf, ist auch diese Waffe stumpf.
Ich schätze, dass Windhorst, wenn sich Schmidt auch nicht durchsetzen kann, sich möglicherweise allmählich zurückzieht. Ich würde einen solchen Verein jedenfalls mit meinem Geld nicht finanzieren. Gibt sicher auch für ihn interessantere Projekte.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von AlteDameHertha am 23.01.2021 um 10:52 Uhr bearbeitet
23.01.2021 - 10:53 Uhr
Zitat von AlteDameHertha
Ich denke nicht, dass ein Verein demokratisch, sondern autokratisch geführt wird.
Wahlen sind längst ohnehin zur Staffage verkommen, und in einem Verein sowieso. Vor allem, wenn sie in dieser Art und Weise abgelaufen sind.
Ich will hier keine politische Diskussion aufkommen lassen, sondern einige hier vor Illusionen warnen.
Auch Rangnick würde uns autokratisch und nicht demokratisch führen. Er würde es nur besser, weil kompetenter machen.
Langsam sollte jedem hier klar sein, dass das Problem nicht Preetz, sondern Gegenbauer heißt.
Wie man so eine Führungsperson beseitigt, ist mir unkar. Eine Demonstration wird dafür nicht reichen. Die Spieler werden nicht streiken, sondern den Verein verlassen. Fans werden sich zurückziehen.
Ich schätze, dass Windhorst, wenn sich Schmidt auch nicht durchsetzen kann, sich möglicherweise allmählich zurückzieht. Ich würde einen sochen Verein jedenfalls mit meinem Geld nicht finanzieren.
Ich denke nicht, dass ein Verein demokratisch, sondern autokratisch geführt wird.
Wahlen sind längst ohnehin zur Staffage verkommen, und in einem Verein sowieso. Vor allem, wenn sie in dieser Art und Weise abgelaufen sind.
Ich will hier keine politische Diskussion aufkommen lassen, sondern einige hier vor Illusionen warnen.
Auch Rangnick würde uns autokratisch und nicht demokratisch führen. Er würde es nur besser, weil kompetenter machen.
Langsam sollte jedem hier klar sein, dass das Problem nicht Preetz, sondern Gegenbauer heißt.
Wie man so eine Führungsperson beseitigt, ist mir unkar. Eine Demonstration wird dafür nicht reichen. Die Spieler werden nicht streiken, sondern den Verein verlassen. Fans werden sich zurückziehen.
Ich schätze, dass Windhorst, wenn sich Schmidt auch nicht durchsetzen kann, sich möglicherweise allmählich zurückzieht. Ich würde einen sochen Verein jedenfalls mit meinem Geld nicht finanzieren.
Zwei Fragen: 1) wie willst du einen Verein „demokratisch“ führen? Sollen wir vor jeder personellen, sportlichen, strategischen oder finanziellen Entscheidung eine Mitgliederversammlung einberufen?
2) Windhorst kann natürlich beschließen kein weiteres Geld zu investieren. Allerdings hätte er dann €350M verbrannt. Er kann sich nicht einfach „zurückziehen“. Er kann lediglich versuchen, seine Anteile zu verkaufen. Aber auch hier wird niemand auch nur annähernd den Preis bezahlen, den er gezahlt hat. Also auch wieder unrealistisch.
23.01.2021 - 11:02 Uhr
Zitat von NYR_LW
Zwei Fragen: 1) wie willst du einen Verein „demokratisch“ führen? Sollen wir vor jeder personellen, sportlichen, strategischen oder finanziellen Entscheidung eine Mitgliederversammlung einberufen?
2) Windhorst kann natürlich beschließen kein weiteres Geld zu investieren. Allerdings hätte er dann €350M verbrannt. Er kann sich nicht einfach „zurückziehen“. Er kann lediglich versuchen, seine Anteile zu verkaufen. Aber auch hier wird niemand auch nur annähernd den Preis bezahlen, den er gezahlt hat. Also auch wieder unrealistisch.
Zitat von AlteDameHertha
Ich denke nicht, dass ein Verein demokratisch, sondern autokratisch geführt wird.
Wahlen sind längst ohnehin zur Staffage verkommen, und in einem Verein sowieso. Vor allem, wenn sie in dieser Art und Weise abgelaufen sind.
Ich will hier keine politische Diskussion aufkommen lassen, sondern einige hier vor Illusionen warnen.
Auch Rangnick würde uns autokratisch und nicht demokratisch führen. Er würde es nur besser, weil kompetenter machen.
Langsam sollte jedem hier klar sein, dass das Problem nicht Preetz, sondern Gegenbauer heißt.
Wie man so eine Führungsperson beseitigt, ist mir unkar. Eine Demonstration wird dafür nicht reichen. Die Spieler werden nicht streiken, sondern den Verein verlassen. Fans werden sich zurückziehen.
Ich schätze, dass Windhorst, wenn sich Schmidt auch nicht durchsetzen kann, sich möglicherweise allmählich zurückzieht. Ich würde einen sochen Verein jedenfalls mit meinem Geld nicht finanzieren.
Ich denke nicht, dass ein Verein demokratisch, sondern autokratisch geführt wird.
Wahlen sind längst ohnehin zur Staffage verkommen, und in einem Verein sowieso. Vor allem, wenn sie in dieser Art und Weise abgelaufen sind.
Ich will hier keine politische Diskussion aufkommen lassen, sondern einige hier vor Illusionen warnen.
Auch Rangnick würde uns autokratisch und nicht demokratisch führen. Er würde es nur besser, weil kompetenter machen.
Langsam sollte jedem hier klar sein, dass das Problem nicht Preetz, sondern Gegenbauer heißt.
Wie man so eine Führungsperson beseitigt, ist mir unkar. Eine Demonstration wird dafür nicht reichen. Die Spieler werden nicht streiken, sondern den Verein verlassen. Fans werden sich zurückziehen.
Ich schätze, dass Windhorst, wenn sich Schmidt auch nicht durchsetzen kann, sich möglicherweise allmählich zurückzieht. Ich würde einen sochen Verein jedenfalls mit meinem Geld nicht finanzieren.
Zwei Fragen: 1) wie willst du einen Verein „demokratisch“ führen? Sollen wir vor jeder personellen, sportlichen, strategischen oder finanziellen Entscheidung eine Mitgliederversammlung einberufen?
2) Windhorst kann natürlich beschließen kein weiteres Geld zu investieren. Allerdings hätte er dann €350M verbrannt. Er kann sich nicht einfach „zurückziehen“. Er kann lediglich versuchen, seine Anteile zu verkaufen. Aber auch hier wird niemand auch nur annähernd den Preis bezahlen, den er gezahlt hat. Also auch wieder unrealistisch.
Ich will keinen Verein demokratisch führen. Ich will nur Schreiber hier davor warnen, zu denken, dass Wahlen eine Vereinsdemokratie belegen.
Ich weiß nicht wie Windhorst denkt. Dass er es bereut hat, Hertha zu unterstützen, befürchte ich schon. Warum soll er das tun, solange Gegenbauer hier letztlich entscheidet.
Ich weiß nur, dass ich langsam das Interesse an Hertha verliere.
Was finden wir als Fans an Hertha noch gut? Die Fahne? Das Tor des Jahres von Alves? Den Sieg über Mailand 1999?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von AlteDameHertha am 23.01.2021 um 11:12 Uhr bearbeitet
23.01.2021 - 11:05 Uhr
Zitat von AlteDameHertha
Ich will keinen Verein demokratisch führen. Ich will nur Schreiber hier davor warnen, zu denken, dass Wahlen eine Vereinsdemokratie belegen.
Ich weiß nicht wie Windhorst denkt. Dass er es bereut hat, Hertha zu unterstützen, befürchte ich schon. Warum soll er das tun, solange Gegenbauer hier letztlich entscheidet.
Ich weiß nur, dass ich langsam das Interesse an Hertha verliere.
Was finden wir als Fans an Hertha noch gut? Die Fahne? Das Tor des Jahres von Alves? Den Sieg über Mailand? 1999?
Zitat von NYR_LW
Zwei Fragen: 1) wie willst du einen Verein „demokratisch“ führen? Sollen wir vor jeder personellen, sportlichen, strategischen oder finanziellen Entscheidung eine Mitgliederversammlung einberufen?
2) Windhorst kann natürlich beschließen kein weiteres Geld zu investieren. Allerdings hätte er dann €350M verbrannt. Er kann sich nicht einfach „zurückziehen“. Er kann lediglich versuchen, seine Anteile zu verkaufen. Aber auch hier wird niemand auch nur annähernd den Preis bezahlen, den er gezahlt hat. Also auch wieder unrealistisch.
Zitat von AlteDameHertha
Ich denke nicht, dass ein Verein demokratisch, sondern autokratisch geführt wird.
Wahlen sind längst ohnehin zur Staffage verkommen, und in einem Verein sowieso. Vor allem, wenn sie in dieser Art und Weise abgelaufen sind.
Ich will hier keine politische Diskussion aufkommen lassen, sondern einige hier vor Illusionen warnen.
Auch Rangnick würde uns autokratisch und nicht demokratisch führen. Er würde es nur besser, weil kompetenter machen.
Langsam sollte jedem hier klar sein, dass das Problem nicht Preetz, sondern Gegenbauer heißt.
Wie man so eine Führungsperson beseitigt, ist mir unkar. Eine Demonstration wird dafür nicht reichen. Die Spieler werden nicht streiken, sondern den Verein verlassen. Fans werden sich zurückziehen.
Ich schätze, dass Windhorst, wenn sich Schmidt auch nicht durchsetzen kann, sich möglicherweise allmählich zurückzieht. Ich würde einen sochen Verein jedenfalls mit meinem Geld nicht finanzieren.
Ich denke nicht, dass ein Verein demokratisch, sondern autokratisch geführt wird.
Wahlen sind längst ohnehin zur Staffage verkommen, und in einem Verein sowieso. Vor allem, wenn sie in dieser Art und Weise abgelaufen sind.
Ich will hier keine politische Diskussion aufkommen lassen, sondern einige hier vor Illusionen warnen.
Auch Rangnick würde uns autokratisch und nicht demokratisch führen. Er würde es nur besser, weil kompetenter machen.
Langsam sollte jedem hier klar sein, dass das Problem nicht Preetz, sondern Gegenbauer heißt.
Wie man so eine Führungsperson beseitigt, ist mir unkar. Eine Demonstration wird dafür nicht reichen. Die Spieler werden nicht streiken, sondern den Verein verlassen. Fans werden sich zurückziehen.
Ich schätze, dass Windhorst, wenn sich Schmidt auch nicht durchsetzen kann, sich möglicherweise allmählich zurückzieht. Ich würde einen sochen Verein jedenfalls mit meinem Geld nicht finanzieren.
Zwei Fragen: 1) wie willst du einen Verein „demokratisch“ führen? Sollen wir vor jeder personellen, sportlichen, strategischen oder finanziellen Entscheidung eine Mitgliederversammlung einberufen?
2) Windhorst kann natürlich beschließen kein weiteres Geld zu investieren. Allerdings hätte er dann €350M verbrannt. Er kann sich nicht einfach „zurückziehen“. Er kann lediglich versuchen, seine Anteile zu verkaufen. Aber auch hier wird niemand auch nur annähernd den Preis bezahlen, den er gezahlt hat. Also auch wieder unrealistisch.
Ich will keinen Verein demokratisch führen. Ich will nur Schreiber hier davor warnen, zu denken, dass Wahlen eine Vereinsdemokratie belegen.
Ich weiß nicht wie Windhorst denkt. Dass er es bereut hat, Hertha zu unterstützen, befürchte ich schon. Warum soll er das tun, solange Gegenbauer hier letztlich entscheidet.
Ich weiß nur, dass ich langsam das Interesse an Hertha verliere.
Was finden wir als Fans an Hertha noch gut? Die Fahne? Das Tor des Jahres von Alves? Den Sieg über Mailand? 1999?
Da hast du Recht. Ich denke auch, dass Windhorst mit dem Wissen von heute diese Entscheidung nicht noch einmal so treffen würde.
23.01.2021 - 11:24 Uhr
Wie gesagt: der Präsident kann keine Mitarbeiter einstellen oder entlassen. Das kann nur die Geschäftsführung, über die ihrerseits das Präsidium entscheidet. Sowohl Präsidium, als auch den Präsidenten wählt die Mitgliederversammlung. Eine bessere Legitimation kann ich mir kaum vorstellen.
Wenn es so wenige Menschen gibt, die sich engagieren, sprich: kaum Bewerbungen auf das Präsidium und schlecht besuchte Mitgliederversammlungen, dann kann man das den gewählten Personen schwerlich vorwerfen.
Wenn es so wenige Menschen gibt, die sich engagieren, sprich: kaum Bewerbungen auf das Präsidium und schlecht besuchte Mitgliederversammlungen, dann kann man das den gewählten Personen schwerlich vorwerfen.
23.01.2021 - 13:02 Uhr
Dürfen eigentlich Angestellte im Verein ebenfalls den Präsidenten wählen?
Leute wie Preetz, Schiller, Kuchno, Friedrich etc.? Sind ja auch alles Mitglieder des Vereins also dürfen sie auch an der Wahl des Präsidenten teilnehmen oder sehe ich das falsch?
Leute wie Preetz, Schiller, Kuchno, Friedrich etc.? Sind ja auch alles Mitglieder des Vereins also dürfen sie auch an der Wahl des Präsidenten teilnehmen oder sehe ich das falsch?
23.01.2021 - 13:25 Uhr
Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, was jetzt hier das "Problem" ist, bei der Diskussion über eine demokratische Legitimierung.
Wo in unserer Gesellschaft gibt es denn sowas wie eine "Direktdemokratie", wo jede einzelne Entscheidung von allen Stimmberechtigten gefällt wird? Egal ob es um Parlamente, Unternehmen oder Vereine geht, es läuft doch überall so ab, dass die Bürger/Aktionäre/Mitglieder in einer Wahl einen oder mehrere Vertreter für einen vorher festgelegten Zeitrahmen wählen und der/diese Vertreter dann in der Legislatur ebenfalls demokratisch Entscheidungen für den Staat/Land/Kreis/Kommune, das Unternehmen oder den Verein treffen. Immer im Rahmen der rechtlichen Vorgaben, unter Einhaltung von Gesetzen und/oder Satzungen. Das ist für mich Demokratie.
@MISTER-MINISTER
Bei allem Frust, den du verständlicherweise hast, du verrennst dich hier komplett.
Niemand hindert ein Mitglied daran, einen Kandidaten für das Präsidium vorzuschlagen, dieses Recht steht jedem zu. Satzungsgemäß können auch nur von Mitgliedern vorgeschlagene Kandidaten zur Wahl zugelassen werden. Wenn dies aber kein Mitglied tut, oder sich niemand findet, der sich zur Wahl aufstellen lassen möchte, dann kann man das nicht dem Präsidenten anlasten. Dass von Seiten Gegenbauers bei solchen Gelegenheiten auch mal ein bisschen dreckiger Wahlkampf betrieben wurde, will ich nicht abstreiten, aber ein guter, wählbarer Kandidat muss dem gewachsen sein. Der hat sich aber nicht finden lassen oder freiwillig bereit erklärt.
Desweiteren verwehrt niemand einem Mitglied den Zugang zu einer Versammlung, weswegen man auch hier nicht Gegenbauer den Vorwurf machen kann, dass nur 1.000-1.500 Personen zu den Wahlen erscheinen.
Ich verstehe, dass es für Leute, die weit weg wohnen, mit einem riesen Aufwand verbunden ist, an einer solchen MV teilzunehmen, aber der Großteil der Mitglieder wohnt in Berlin oder Brandenburg, weswegen eine digitale Möglichkeit nicht allzu viel ändern würde. Die Versammlung im Mai war ja digital und auch dort haben nur rund 1.000 Mitglieder sich eingeloggt und teilgenommen. Wie überall im Vereinsleben, sind viele Leute eben nur auf dem Papier Mitglied, nehmen aber nicht aktiv ihre Rechte wahr. Beim FC Bayern z.B. haben 2019 6.000 Leute an der Wahl zum Präsidium teilgenommen, was gerade mal 2% der Mitglieder ausmacht.
Dementsprechend bringt es nichts, die Wahl von Gegenbauer jetzt im Nachgang als undemokratisch abzustempeln, denn das ist sie nicht gewesen. Es stand jedem Mitglied frei, einen Kandidaten vorzuschlagen, sich gar selbst aufstellen zu lassen oder wenigstens am Wahltag gegen Gegenbauer zu stimmen. Gebrauch gemacht haben vom Letzten aber nur ein paar Hundert.
Trotzdem war das Wahlergebnis ohne Konkurrenz eine Pleite für Gegenbauer und es sollte ihm auch eine klare Warnung gewesen sein, dass er inzwischen von vielen sehr kritisch gesehen wird. Einige werden ihm ihre Stimme auf Grund der mangelnden Alternative gegeben haben, wären aber bei einem interessanten Gegenkandidaten ggf. umgeschwenkt.
Wo in unserer Gesellschaft gibt es denn sowas wie eine "Direktdemokratie", wo jede einzelne Entscheidung von allen Stimmberechtigten gefällt wird? Egal ob es um Parlamente, Unternehmen oder Vereine geht, es läuft doch überall so ab, dass die Bürger/Aktionäre/Mitglieder in einer Wahl einen oder mehrere Vertreter für einen vorher festgelegten Zeitrahmen wählen und der/diese Vertreter dann in der Legislatur ebenfalls demokratisch Entscheidungen für den Staat/Land/Kreis/Kommune, das Unternehmen oder den Verein treffen. Immer im Rahmen der rechtlichen Vorgaben, unter Einhaltung von Gesetzen und/oder Satzungen. Das ist für mich Demokratie.
@MISTER-MINISTER
Bei allem Frust, den du verständlicherweise hast, du verrennst dich hier komplett.
Niemand hindert ein Mitglied daran, einen Kandidaten für das Präsidium vorzuschlagen, dieses Recht steht jedem zu. Satzungsgemäß können auch nur von Mitgliedern vorgeschlagene Kandidaten zur Wahl zugelassen werden. Wenn dies aber kein Mitglied tut, oder sich niemand findet, der sich zur Wahl aufstellen lassen möchte, dann kann man das nicht dem Präsidenten anlasten. Dass von Seiten Gegenbauers bei solchen Gelegenheiten auch mal ein bisschen dreckiger Wahlkampf betrieben wurde, will ich nicht abstreiten, aber ein guter, wählbarer Kandidat muss dem gewachsen sein. Der hat sich aber nicht finden lassen oder freiwillig bereit erklärt.
Desweiteren verwehrt niemand einem Mitglied den Zugang zu einer Versammlung, weswegen man auch hier nicht Gegenbauer den Vorwurf machen kann, dass nur 1.000-1.500 Personen zu den Wahlen erscheinen.
Ich verstehe, dass es für Leute, die weit weg wohnen, mit einem riesen Aufwand verbunden ist, an einer solchen MV teilzunehmen, aber der Großteil der Mitglieder wohnt in Berlin oder Brandenburg, weswegen eine digitale Möglichkeit nicht allzu viel ändern würde. Die Versammlung im Mai war ja digital und auch dort haben nur rund 1.000 Mitglieder sich eingeloggt und teilgenommen. Wie überall im Vereinsleben, sind viele Leute eben nur auf dem Papier Mitglied, nehmen aber nicht aktiv ihre Rechte wahr. Beim FC Bayern z.B. haben 2019 6.000 Leute an der Wahl zum Präsidium teilgenommen, was gerade mal 2% der Mitglieder ausmacht.
Dementsprechend bringt es nichts, die Wahl von Gegenbauer jetzt im Nachgang als undemokratisch abzustempeln, denn das ist sie nicht gewesen. Es stand jedem Mitglied frei, einen Kandidaten vorzuschlagen, sich gar selbst aufstellen zu lassen oder wenigstens am Wahltag gegen Gegenbauer zu stimmen. Gebrauch gemacht haben vom Letzten aber nur ein paar Hundert.
Trotzdem war das Wahlergebnis ohne Konkurrenz eine Pleite für Gegenbauer und es sollte ihm auch eine klare Warnung gewesen sein, dass er inzwischen von vielen sehr kritisch gesehen wird. Einige werden ihm ihre Stimme auf Grund der mangelnden Alternative gegeben haben, wären aber bei einem interessanten Gegenkandidaten ggf. umgeschwenkt.
Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?
Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Lesezeichen
Abonnierte Threads
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.
Deutschland 
